Patrick S. Tomlinson

 3,9 Sterne bei 16 Bewertungen

Lebenslauf von Patrick S. Tomlinson

Auf der Suche nach den besten Witzen: Patrick S. Tomlinson ist ein US-amerikanischer Schriftsteller. Als berühmter Stand-Up Comdian tritt er regelmäßig auf und arbeitete an seinen neuen Bühnenprogrammen, um seine Zuschauer zum Lachen zu bringen. 

Wenn er gerade nicht an seinen neuen Witzen arbeitet, schreibt er Kurzgeschichten und Romane. Sein Debüt als Autor gab er mit seinem Roman „The Ark-Die letzte Reise der Menschheit“. Heute lebt der Autor in Milwaukee, Wisconsin.

Alle Bücher von Patrick S. Tomlinson

Cover des Buches The Ark - Die letzte Reise der Menschheit (ISBN: 9783426520482)

The Ark - Die letzte Reise der Menschheit

 (14)
Erschienen am 03.04.2017
Cover des Buches The Colony - ein neuer Anfang (ISBN: 9783426522608)

The Colony - ein neuer Anfang

 (1)
Erschienen am 01.08.2019

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Neue Rezensionen zu Patrick S. Tomlinson

Cover des Buches The Ark - Die letzte Reise der Menschheit (ISBN: 9783426520482)sechmets avatar

Rezension zu "The Ark - Die letzte Reise der Menschheit" von Patrick S. Tomlinson

Gelungener Auftakt der Reihe
sechmetvor 2 Jahren

Der Untertitel des Buches macht nicht nur neugierig, sondern verrät auch schon worum es geht. Die Menschheit hat die Erde verlassen und fliegt auf einer riesigen Arche schon seit Generationen durchs All, um eine neue Heimat zu finden. Auserkoren wurde das Sonnensystem Tau Ceti, welches bereits in nahezu greifbarer Nähe ist. Und dann nehmen die Ereignisse an Bord ihren Lauf…

Im Mittelpunkt der Geschehnisse steht der Detective Bryan Benson, welcher ein Ex-Profi-Sportler ist. Und damit sind wir auch schon bei einem kleinen Minuspunkt, denn der Sport wird immer wieder thematisiert. Aber da es sich bei diesem Buch um ein ansonsten wirklich gelungenes Debüt handelt, kann man sicherlich darüber hinweg sehen. 

Die Aufklärung eines Todesfalls bezüglich Mord oder Selbstmord wird dabei zum Thriller-Element in diesem Buch. Meiner Meinung nach ist dem Autor der Mix perfekt gelungen. Die Spannung wird gut aufgebaut und immer weiter ihrem Höhepunkt entgegen getrieben.

Aber auch der SF-Anteil kommt hier keinesfalls zu kurz. Denn im Laufe des Buches erfährt der Leser nicht nur mehr zu den Hintergründen, warum die Menschheit vor einigen Generationen die Erde verlassen hat, sondern auch der Aufbau des Schiffes wird immer wieder perfekt erklärt. Dabei ist es letztlich auch kein Wunder, dass es in den Tiefen des riesigen Schiffes noch so einige Geheimnisse gibt.

Auch der Schreibstil von Patrick S. Tomlinson konnte voll überzeugen. Die Story und auch die einzelnen Charaktere sind hervorragend ausgearbeitet. Wegen der Vielzahl an Charakteren wäre ein entsprechendes Verzeichnis hier durchaus wünschenswert gewesen. Und als absolutes I-Tüpfelchen noch eine Karte des Schiffes. Ansonsten kann ich nur betonen, dass das Buch sehr gut geschrieben ist. Es ist spannend, weist einige Wendungen und Überraschungen aus und lässt sich sehr flüssig lesen.

Mir hat das Buch einige schöne und sehr kurzweilige Lesestunden beschert. Der Auftakt der Reihe ist absolut gelungen und ich freue mich schon auf Band 2. Ich bin neugierig, wie es mit der Landung auf Tau Ceti klappt und welche spannenden Ereignisse dort auf die Menschen warten.

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Cover des Buches The Colony - ein neuer Anfang (ISBN: 9783426522608)einz1975s avatar

Rezension zu "The Colony - ein neuer Anfang" von Patrick S. Tomlinson

Patrick S. Tomlinson - The Colony - ein neuer Anfang
einz1975vor 2 Jahren

Mit „The Ark“ hatte mich Patrick S. Tomlinson wahrlich überrascht und irgendwie schien der Roman auch für sich schlüssig und abgeschlossen. Jedoch hat sich der Autor erneut Zeit genommen und lässt uns weiterverfolgen, was aus den letzten Menschen geworden ist. Wo im ersten Teil noch Detektiv Bryan Benson aktiv einen Fall bearbeitet hat und damit die Erdenbewohner retten konnte, geht es diesmal auf dem Zufluchtsplaneten Gaja weiter. Nach der Landung haben es sich die Menschen langsam gemütlich gemacht und es ist eine kleine Stadt entstanden. Nach und nach wurden Häuser gebaut und Straßen errichtet. Das Leben nahm also die gewohnten Züge an. Von den dort heimischen Aliens haben zwar alle gewusst, aber die letzten drei Jahre kam niemand auf die Idee mit ihnen in Kontakt zu treten. Selbst wenn sie nur wie amerikanische Ureinwohner ihr Leben führen, wäre meiner Meinung nach, dass Interesse der Wissenschaftler doch wohl um einiges höher oder?

Benson ist mittlerweile Footballtrainer und kümmert sich um sein Team. Doch eine seltsame Entdeckung, bringt ihn zurück zu seinem alten Job. Er soll sich zu den Aliens begeben und hier den Erstkontakt herstellen. Im Lauf der Geschichte übernimmt er dabei wieder die Rolle als Detektiv und diesmal deutlich auch die Rolle als Soldat. Es gibt viel mehr Kampf und Action-Passagen als im ersten Teil. Selbst die große Verschwörung, welche aufgedeckt wird, verliert zwar hin und wieder an Reiz, fängt sich aber dank kleiner Überraschungen. Die beschrieben technischen Details lassen eine interessante Sci-Fi-Welt entstehen. Wieder wir das augmentierte Implantat für Kommunikation und mehr benutzt. Die Shuttles hätten etwas feiner beschrieben werden können, scheinen aber tadellos zu funktionieren.

Etwas enttäuscht war ich allerdings von den Aliens. Hier gibt es den humanoiden Körperbau, von Kopf bis Fuß. Tomlinson war jedoch nicht ganz einfallslos, er beschreibt die Atlanter mit selbstleuchtender Haut und einer amphibischen Abstammung. Damit kann man sich schon recht gut vorstellen, mit wem es Benson diesmal zu tun hat. Neben dem Volk auf dem Planeten, gibt es noch ein zweites, welches in Höhlen lebt. Schade das die Story dann deutlich kippt und es zu unnötigen Reibereien kommt. Sicherlich im Hinblick auf das Komplott im Background notwendig, aber im Endeffekt wäre vielleicht wirklich keiner darauf gekommen, dass hier mehr dahintersteckt, als ein Kampf zwischen zwei unterschiedlichen Völkern. Damit ist die eigentliche Detektivarbeit diesmal etwas anders und wird nebenbei auch von Bensons Frau in der heimischen Stadt geführt.

Zwei Schauplätze, ein Fall. Damit lockert der Roman wieder auf und auch die Art der Hauptfigur bringt dem Roman einen schönen Humor. Vielleicht ist der Roman auch eher eine Hommage an die Menschheit selbst. Denn wo all der Hass, die Gier oder der Kampf uns auseinandertreibt, führt auch hier der Mensch dazu, dass sich eine komplett neue Welt durch das Übel Menschheit verändert. Zum Abschluss gibt der Autor noch eine kleine Kurzgeschichte zum Besten und schaut zurück zum Start der Arche, wobei ich fast die Danksagung interessanter fand. Hier sagt er selbst, dass der erste Teil an sich abgeschlossen war und nur durch seinen Agenten erst an einem zweiten Teil gedacht wurde. Wo noch im ersten Teil davon berichtet wurde, dass die Erde nicht unabsichtlich vernichtet wurde, erfährt man diesmal gar nichts mehr von diesen unheimlichen Hintergründen.

Fazit:
Der Neuanfang der Menschheit, ist fast der Untergang einer neuen Welt. Patrick S. Tomlinson lädt uns auf einen actiongeladenen Sci-Fi-Thriller ein, mit neuen Lebensformen, neuer Technologie und einer detektivischen Meisterleistung. Wer bereits den ersten Teil kennt, wird sich sofort heimisch fühlen und auch die Hauptfigur Bryan Benson wieder lieben. Dennoch ist es schade, dass der Roman zu viel auf Kampf, als auf Köpfchen setzt. Vielleicht muss der Autor noch einen dritten Teil abliefern, damit die Geschichte erst wirklich komplett zu Ende erzählt wird.

Matthias Göbel

Autor: Patrick S. Tomlinson
Übersetzung: Oliver Hoffmann
Taschenbuch: 528 Seiten
Verlag: Knaur Verlag
Erscheinungsdatum: 01.08.2019
ISBN: 978-3-426-52260-8

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Cover des Buches The Ark - Die letzte Reise der Menschheit (ISBN: 9783426520482)einz1975s avatar

Rezension zu "The Ark - Die letzte Reise der Menschheit" von Patrick S. Tomlinson

Patrick S. Tomlinson - The Ark - Die letzte Reise der Menschheit
einz1975vor 2 Jahren

Irgendwie haben wir Menschen nicht wirklich viel Glück, denn oft wird in der Zukunft unsere Erde zerstört oder unbewohnbar. In diesem Fall ist es auch so und doch haben es 50.000 Menschen geschafft und sind auf dem Weg in einem Raumschiff zu einem weit entfernten Planeten. Diese Arche ist mittlerweile über zweihundert Jahre unterwegs und nur noch wenige Wochen, bis das Ziel erreicht ist. Detektive Bryan Benson bekommt eines Tages einen Auftrag eine verschwundene Person zu finden. Der junge Wissenschaftler Edmond Laraby ist über sein Implantat nicht mehr zu lokalisieren und Bensons Nachforschungen sind anfänglich etwas ruhig und nicht sonderlich tiefgründig, doch das soll sich im Verlauf des Abenteuers noch ändern.

In bester Noir-Form bleibt der Held der Geschichte am Ermitteln und findet dabei Stück für Stück die Lösung des Problems. Der Autor hat dabei eine interessante Erzählweise benutzt. Zwischen der eigentlichen Ermittlung lässt er auch die Geschichte der Erde oder besser gesagt der Menschheit nicht außer Acht. Als Leser erfährt man so ziemlich alle Details, um sich am Ende ein Bild davon machen zu können, was damals passiert ist und vor allem, wie der Flug die letzten Jahrzehnte war. Selbst über den Antrieb hat er sich wissenschaftliche Gedanken gemacht. Mit Atombomben angetrieben, erreicht das kilometerlange Raumschiff unglaubliche Geschwindigkeiten. Das Leben auf dem Schiff spielt ebenfalls eine wichtige Rolle.

Hier wird vom Lebensmittel, bis hin zur Unterhaltung alles beleuchtet. Nett war auch immer wieder das Einbinden einer Sportmeisterschaft, welche seit vielen Jahren die Menschen begeistert. Da Bryan Benson selbst einmal aktiv dabei war, hängt sein Herz besonders an diesem Sport. Eine kleine Liebesgeschichte bringt uns den Helden auch von seiner sanften Seite näher. Die Ermittlungen selbst führen ihn durch das gesamte Schiff und darüber hinaus, denn er ist seit vielen Jahren der erste, welcher sich außerhalb des Raumschiffes bewegt. Dass Ende beherbergt wunderbare Überraschungen, denn man hungert regelrecht um endlich die Auflösung zu erfahren. Kleine Andeutungen sind vorhanden, aber das ganze Bild gibt es wirklich erst zum Schluss.

Der neue Planet, zudem das Schiff unterwegs ist, klingt schon fast zu perfekt, um wahr zu sein. Doch bleibt in der Geschichte immer noch genug Platz, um mehr als ein Geheimnis zu verstecken. Der Mord an dem jungen Wissenschaftler dient im Endeffekt als zweiter Rahmen und bekommt einige Wendungen, mit denen man nicht wirklich rechnet. Der Zufall gehört auch hier zum guten Ton. Er bringt die Geschichte voran und kann sogar für einige Actionszenen sorgen, welche kurzweilig und nicht zu ausufernd beschrieben werden. Da sich keine Waffen an Bord befinden (sollten), bleibt wilde Schießerei aus, aber dafür gibt es Verfolgungsjagden und handgreiflich darf Benson dennoch austeilen. Ich wünsche den Menschen viel Glück... falls sie ankommen...

Fazit:
Ein herrlicher Sci-Fi-Noir-Roman, welchen man nicht besser hätte umsetzten können. Ein charismatischer Detektiv, eine düstere Zukunft, interessante Science-Fiction-Technik und eine Verschwörung, welche bis Mark des Raumschiffes reicht. Nahtlos schließt sich die Schlinge zur Lösung des Komplotts und dank vieler kleiner gut überlegter Umwege, baut sich eine inhaltlich reiche Grundstimmung auf. Für mich mehr als nur eine Detektivgeschichte...

Matthias Göbel

Autor: Patrick S. Tomlinson
Taschenbuch: 417 Seiten
Verlag: Knaur Verlag
Erscheinungsdatum: 03.04.2017
ISBN: 9783426520482

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