Patrick S. Tomlinson The Ark - Die letzte Reise der Menschheit

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Inhaltsangabe zu „The Ark - Die letzte Reise der Menschheit“ von Patrick S. Tomlinson

Die Einsätze sind hoch in Patrick S. Tomlinsons faszinierendem Science Fiction-Debüt - denn die Arche ist die letzte Hoffnung der Menschheit.

Nachdem die Erde zerstört wurde, sind die letzten 50.000 Menschen auf einem gewaltigen Raumschiff, der „Arche", unterwegs zum nächsten bewohnbaren Planeten. Beinahe hundert Jahre hat die Reise bereits gedauert, erst die jetzige Generation von Bewohnern soll die Ankunft erleben. Das Leben an Bord ist streng reglementiert, jeder Bewohner ist über ein Implantat jederzeit zu orten. Dennoch verschwindet der brillante junge Wissenschaftler Edmond Laraby spurlos – und wird kurz darauf tot aufgefunden. "Selbstmord", heißt es von offizieller Stelle, doch Detective Bryan Benson hegt Zweifel: Was hat es mit den Aufnahmen von Tau Ceti auf sich, die Laraby ausgewertet hat? Und wie hängt eine Geheimorganisation, deren Mitglieder sich durch Vortäuschen des eigenen Todes der Überwachung entzogen haben, in der Sache mit drin?

"Wenn Sie einen Mix aus hervorragender Science Fiction und Action-Thriller suchen, dem eine Prise Mystery beigemengt wurde, dann lesen Sie dieses Buch!" SF & F Reviews

Spannende Geschichte, für meinen Geschmack etwas zu viel Thriller und zu wenig Sci-Fi, aber sehr unterhaltsam.

— Tallianna

Witziger Weltraum Krimi mit einem charmanten Ex-Profisportler, der sich seinem ersten Mordfall gegenübersieht ;)

— Aleshanee

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    The Ark - Die letzte Reise der Menschheit

    Sandra1978

    23. July 2017 um 13:08

    Inhalt Die letzten 50.000 Exemplare der Spezies Mensch sind auf der Ark unterwegs, um einen neuen Planeten zu besiedeln. Seit vielen Jahren und Generationen ist die Ark unterwegs und nun kurz vor dem Ziel. Doch auf dem Mammutschiff haben nur wenige etwas zu sagen: Außer der Besatzung und einigen wenigen wichtigen Funktionen werden die Menschen nur als "Vieh" bezeichnet - nichts weiter als ein notwendiges Übel, um den Genpool aufrechtzuerhalten. Jeder Mensch hat einen Chip, der nicht entfernt werden kann, mit dem man ihn jederzeit orten und auslesen kann. Alle menschlichen Schwächen wie Kriminalität, genetische Defekte usw. wurden vor Abflug nach Möglichkeit ausgemerzt.  Doch wenige Wochen vor der Landung auf dem neuen Planeten, der den Fortbestand der Menschheit sichern soll, geschehen auf der Ark immer mehr Anschläge, die die Zielerreichung und das Leben auf der Ark gefährden, in Folge des Verschwindens eines zentralen und für das Projekt sehr wichtigen Wissenschaftlers. Wer übt die Anschläge aus und mit welchem Ziel? Dieses Rätsel gilt es zu lösen, bevor die Ark kurz vor dem Ziel untergeht. Beurteilung  Mit der Beurteilung von "The Ark" tue ich mich etwas schwer. Ich hatte mir hier eher eine Dystopie erwartet, das ganze war dann doch aber sehr Science Fiction lastig, solche Raumschiffromane mag ich eigentlich gar nicht so sehr. Leider fand ich die ganze Geschichte auch ziemlich unpersönlich und die Protagonisten - bzw. der Protagonist, nämlch der Ermittler, der versucht, die aktuellen Verbrechen aufzudecken - konnte mich nicht so wirklich für sich einnehmen.  Ohne etwas zu verraten, finde ich die "Auflösung" am Ende allerdings ziemlich genial - leider kommt das in meiner Bewertung nicht so sehr zum tragen, da diese nur einen relativ kleinen Bestandteil der Gesamtstory ausmacht und zu wenig auf die Hintergründe eingegangen wird. Spannend ist die Geschichte allemal und auch gut geschrieben, so dass ich trotz der Kritikpunkte recht schnell durch war. Langweilig ist der Roman nicht.  Faszinierend finde ich die Idee des Antriebs der Ark - mit tausenden von Atombomben als Antrieb unterwegs zu sein, hat etwas Beängstigendes, doch seien wir mal ehrlich - bei der Besiedlung eines anderen Planeten handelt es sich um eines der am häufigsten angewandten wahrscheinlichen Zukunftszenarien, die wir uns für die Menschheit vorstellen, falls der Planet nicht mehr zu retten ist, und alle anderen Optionen sind dann doch zu futuristisch. Ob das technisch tatsächlich möglich wäre, kann ich als absoluter Physiklaie nicht beurteilen, aber es ist zumindest etwas, das ich mir annährend im Kopf vorstellen kann, was  ich beim Lesen auch immer sehr wichtig finde. Die Raumfahrt wird hier nicht glorifiziert, sondern sachlich und nüchtern dargestellt, samt verrosteten und tropfenden Rohren und kaputten Raumkapseln. Was ist nun mein Fazit? Da es doch recht gut zu lesen war, gebe ich 4 von 5 Sternen, auch wenn mich das Buch nicht wirklich gepackt hat, da muss man wohl etwas Science-Fiction-begeisteter sein als ich.

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  • The Ark - Die letzte Reise der Menschheit

    The Ark - Die letzte Reise der Menschheit

    angeltearz

    07. May 2017 um 19:47

    Irgendwie bin ich davon ausgegangen eine reine Science-Fiction-Geschichte zu lesen. Irgendwas geht auf der letzten Reise schief und die Bewohner müssen schauen, wie sie zurecht kommen.Okay, es geht ja auch was schief. Aber dass es sich dann zu einem Thriller entwickelt, habe ich jetzt gar nicht erwartet. Das kommt aber auch davon, wenn man den Klappentext nicht liest. Aber das Cover hat da auch irgendwie einen anderen Eindruck hinterlassen.Das macht aber alles gar nichts. Denn die Geschichte in dem Buch ist richtig gut. Obwohl das Ende oder die Lösung des Falls von vorne rein klar war. Jedenfalls für mich. War aber trotzdem cool zu lesen, wieso das alles so gelaufen ist, wie es gelaufen ist.Der Autor schreibt wirklich klasse. Es ist gar nicht zu glauben, dass dieses Buch sein Debüt ist. Er konnte mich auf der ersten Seite einfangen. Ich konnte das Buch einfach nicht mehr weg legen.Die Charaktere haben mir auch sehr gut gefallen. Gerade Bryan Benson war mir sehr sympathisch. Allerdings fand ich hier, dass die Charaktere etwas zu wenig ausgeschmückt waren. Ich habe immer gerne ein Bild vor Augen, wenn ich lese. Aber ich konnte alle Charaktere schwer greifen. Es hieß, dass mehrere Generationen auf dem Schiff seien, da es ja schon über 200 Jahre unterwegs waren. Es wurde einmal kurz erwähnt in welcher Altersklasse wir uns befinden, mehr nicht. Das war ein kleiner Anfang, aber mir in der Hinsicht einfach etwas zu wenig. Das Kopfkino hat darunter etwas gelitten. Und Kopfkino ist so wichtig bei einem guten Buch.Wer Science Fiction in der Kombination mit Thriller mag, dem möchte ich dieses Buch auf jeden Fall empfehlen.Das Cover: Auf jeden Fall ist das Cover sehr auffällig. Ich finde die Farben sehr schön und harmonisch.Fazit: Sehr gelungenes Debüt vom Autor. Hat in Sachen Charakter noch etwas mehr Tiefe gebrauchen können. Trotzdem hat es Spaß gemacht das Buch zu lesen.

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  • Unterwegs auf einem Generationsraumschiff

    The Ark - Die letzte Reise der Menschheit

    Memooo

    14. April 2017 um 01:25

    Die Welt ist zum Untergang verdonnert, daher brechen 50000 Menschen auf einen neuen Planeten zu besiedeln, wofür sie über 200 Jahre auf einem riesen Raumschiff unterwegs sind.In der Geschichte wird auf die Geselschaftsordnung und aus das Schiff eingegangen so dass man sich ein Bild über die Umgebung und Verhaltensweisen machen kann. Hauptsächlich wird das Geschehen rund um den ehemaligen Sportler der jetzt als Kommisar arbeitet Benson erzählt. Dieser versucht ein Mordfall aufzuklären.Die Geschichte wird spannend erzählt und die Characktere sind ebenfalls meistens glaubwürdig dargestellt. Gegen Ende kommt auch etwas Humor mit ins Spiel. Ohne spoilern zu wollen kann ich sagen dass hier alles dabei ist was man auch sonst aus dem Leben / den Filmen kennt: Intrigen, Loyalität, (verbotene)Liebe, Terror, Verschwörung und damit auch Geheimnisse die aufzuklären sind.Das (Hör)Buch hat mich sehr unterhalten so dass man am Ende des Buches auch zum Nachdenken angeregt wird über die ethischen folgen von Entscheidungen.

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  • Witziger Weltraum Krimi mit charmantem Ermittler und einem spannenden Fall!

    The Ark - Die letzte Reise der Menschheit

    Aleshanee

    13. April 2017 um 11:46

    Ich hatte mal wieder richtig Lust auf spacige Science Fiction und da springt einem das Cover ja direkt ins Auge! So richtig war das dann zwar nicht so, wie ich erwartet hatte; aber: es hat mir trotzdem total gut gefallen.The Ark ist ein gewaltiges, ja monströses Raumschiff mit den letzten 50.000 überlebenden Menschen. Sie mussten von der zerstörten Erde fliehen und sind jetzt auf dem Weg nach Tau Ceti G, einem Planeten mit erdähnlicher Atmosphäre und ihrer letzten Chance für die Zukunft. Soweit so gut. Es gibt natürlich auch einige technische Details und Momente in der Schwerelosigkeit, aber die meiste Zeit wirkt es eher wie ein spannender Krimi in relativ gewohntem Umfeld, auch wenn man auf jeden Fall ein Gefühl für dieses riesige Raumschiff bekommt, das eher einer schwebenden Stadt ähnelt - nur ohne Himmel.Im Fokus steht Detective Bryan Benson, ein ehemaliger Star unter den "Zero" Spielern, der mittlerweile eine eher ruhige Kugel in der wenig geforderten Polizeistation auf der Ark schiebt - bis zu dem Tag, an dem ein wichtiger Wissenschaftler verschwindet. Das ganze ist höchst mysteriös, denn das Verschwinden ist viel zu spät zur Kenntnis genommen worden! Alle Menschen auf der Ark haben nämlich ein Plantat im Kopf, mit dem sie ununterbrochen "überwacht" werden bzw. sich darüber mit Informationen austauschen und kommunizieren können. Warum also wurde nicht früher etwas bemerkt? Der erste Mord auf der Ark und Benson tut wirklich alles, um hinter das Geheimnis zu kommen.Die ganzen Ermittlungen sind recht locker und unterhaltsam, denn keiner kennt sich so wirklich damit aus - gab es bisher doch immer nur kleinere Delikte. Was bei der ganzen Überwachung nicht verwundert. Der Aufbau des Systems auf der Ark ist strikt geregelt, um das Überleben zu sichern. Alles ist rationiert und neben den 50.000 Menschen des Volkes gibts noch die "Besatzung", die die Regierung und die Forscher ausmachen. Höher gestellte Persönlichkeiten, die auch das Sagen haben. Dass sie die anderen als "das Vieh" bezeichnen fand ich etwas unpassend, das wurde vielleicht auch etwas unglücklich übersetzt. Jedenfalls hat Detective Benson einiges zu tun, denn von manchen der Besatzern scheinen ihm bei der Ermittlung Steine in den Weg gelegt zu werden. Dadurch hat er recht schnell die Ahnung, dass von höchster Ebene jemand dahintersteckt. Seine Kollegin Theresa, mit der er ein Verhältnis hat, ist ebenso mit von der Partie wie der Russe Korolev, ein noch junger Mann in den 20ern, der mir mit seiner nüchternen, pedantischen Art irgendwie total sympathisch war.Man kommt schnell in die Geschichte rein! Der Schreibstil ist nicht unbedingt anspruchsvoll, aber unterhält sehr gut, auch wenn manche Szenen nicht so sehr ins Detail hätten gehen müssen. Die Dialoge sind einfach gehalten; man merkt jetzt keinen großen Unterschied zu heute, wobei mir hier besonders einige witzige Stellen gefallen haben. Super getroffen war der Ausdruck "der verrückte Hutmacher" den sie benutzen, wenn sich jemand der Überwachung seines Plantats entziehen will und sich Alufolie um den Kopf wickelt :DDer Verlauf ist spannend gehalten, es gibt einige Überraschungen und ein großes Finale, dass mir fast ein bisschen zu überzogen wirkte. Aber trotzdem hat es gepasst und es vermittelt auch noch eine kleine philosophische Botschaft, die ich aber durch die eher leichtgängige Handlung nicht ganz so ernst nehmen konnte. Insgesamt hat es mir aber wirklich gut gefallen - allerdings hab ich jetzt gesehen, dass es noch einen zweiten Band auf englisch gibt und ich hoffe sehr, dass der auch noch übersetzt wird. Ob noch weitere Bände geplant sind, hab ich bisher nicht herausgefunden - aber mich würde jetzt brennend interessieren, wie es mit den Figuren weitergeht!© AleshaneeWeltenwandererChildren of a dead earth1 - The Ark - Die letzte Reise der Menschheit2 - Trident´s Forge (2016 im Original erschienen)

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  • Ein sehr gelungenes Debüt

    The Ark - Die letzte Reise der Menschheit

    unclethom

    04. April 2017 um 14:39

    Ich muss gestehen, dass mich dieser Roman ein wenig überrascht hat. Hatte ich eigentlich einen der typischen Sci-Fi-Romane erwartet ist dieser doch nicht ganz so typisch.Es scheint eher ein Mix aus Sci-Fi und einem Thriller zu sein und finde dieser Mix ist wirklich große Klasse. Spannende Protagonisten, die mir durchweg alle sehr real erscheinen. Sie haben die nötige Tiefe und wirken auf mich nicht konstruiert, wie so oft in Sci-Fi-Romanen. Natürlich hat man für die Figuren in einem Sci-Fi-Roman keine realen Vorbilder.Besonders gut gelungen finde ich die Beschreibung der Schauplätze an Bord der Arche. Sie erzeugte bei mir sofort deutliche Bilder in meinem Kopf. Und so kam es wie es kommen musste, mein Kopfkino begann zu rattern, bis hin zum spannenden Finale hin.Die Story an sich ist eine Politcrimestory die die unterschiedlichen Ansichten der Besatzungsmitglieder aufzeigt. Doch mehr möchte ich dazu nicht verraten, denn ich finde dieses Debüt des Autoren sollte sich jeder Sci-Fi-Fan selbst vornehmen.Ich wurde vom Autor hier wirklich aufs Beste unterhalten und bin sehr gespannt was er als nächstes vorlegen kann.Von mir sind das für dieses Debüt 5 von 5 Sternen. Und eine Leseempfehlung.

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