Patrick Senécal 5150 - Das Haus des Wahnsinns

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Inhaltsangabe zu „5150 - Das Haus des Wahnsinns“ von Patrick Senécal

Ein echter Senécal: Spannend, knallhart, brutal.

Nach einem Sturz mit dem Fahrrad will der Student Yannick im Haus 5150 eigentlich nur um Hilfe bitten. Doch als er Schreie aus dem ersten Stock hört, wird er von dem Sadisten Jacques Beaulieu und dessen Familie gefangengenommen, damit er ihr Geheimnis nicht verrät.
Gequält und gefoltert ist Yannick jetzt dem Wahnsinn der ganzen Familie ausgeliefert. Weil er kein 'Böser' ist, dürfen sie Yannick nicht einfach so töten, also muss er sich mit dem Vater in einer Partie Schach messen. Der Einsatz: Yannicks Leben.
Der erste Zug ist gemacht, doch welche Pläne sein Peiniger wirklich verfolgt, erkennt der Junge im Verlauf seines Martyriums erst nach und nach.

Verfilmt als 5150 Elm' Way - Spiel um dein Leben

Rewind Review: 'Der beste franko-kanadische Schocker seit Martyrs.'

Airedit.com: 'Für jeden, der Horror und verstörende Geschichten mag. Eine auf entsetzliche Weise irre Story, die einen noch Tage nach dem Lesen verfolgt.'

Québec français: 'Ohne Stephen Kings Stil zu imitieren, schafft es Patrick Senécal, die Leser genauso zu fesseln wie der amerikanische Horrormeister.'

Patrick Senécal: 'Für mich muss ein guter Horrorroman verstören. Er muss den Leser am Ende über das Böse, das Grauen, das Leiden und den Wahnsinn nachdenken lassen, über die sehr dünne Grenze zwischen seelischem Gleichgewicht und Ungleichgewicht, wie sie sich so unheimlich in bestimmten Äußerungen von Irren offenbart. Was mir am meisten Angst macht, sind nicht Monster, Werwölfe oder Vampire - es sind die Menschen.'

Einfach genial! Sprachlich sehr überraschend. Äusserst zynisch und völlig abstrakt.

— Navi_M_Gray

Irgendwie hat mich das Buch überhaupt nicht berührt...

— PeWa

Eine sich langsam steigernde Psycho-Geschichte ...

— MissNorge

Viel zu langatmig, die Story hätte man echt auf eine Kurzgeschichte runterbrechen können. Schade.

— Jennice

Es gibt besseres...

— DoReenchen306

Ein langsames Abdriften in den Wahnsinn, unbedingt lesen :)

— Virginy

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  • "Verrückt. So ein triviales Wort, oft beiläufig benutzt und ohne nachzudenken." – Yannick Bérubé

    5150 - Das Haus des Wahnsinns

    Navi_M_Gray

    30. November 2017 um 12:06

    Genau wie 7 Tage der Rache wurde auch 5150, rue des Ormes bereits verfilmt und auch hier hatte ich erst den Film gesehen und erst Jahre später das Buch gelesen.Den Film fand ich nicht wahnsinnig gut. Es handelt sich dabei um einen dieser real life horror, die man einmal schaut und dann vergisst... zumindest, bis man zufällig über ein Buch stolpert, dessen Titel einem bekannt vorkommt und bei dem man, während dem Lesen des Klappentextes weiss, man hat da mal einen Film gesehen.Wieso man dem Film sowohl in den USA als auch hierzulande den Titel 5150 Elm's Way gegeben hat, ist mir ein Rätsel. Verträgt der Mensch denn wirklich so wenig Französisch? Aber dazu mehr in meinem kommenden Beitrag Buch VS. Film.Liebe Leser, macht Euch auf eine ausführlichere Rezension gefasst. Zu diesem Buch gibt es viel zu sagen. "Die Katze verschwand unter demMaschendrahtzaun. Wenn es mir jegelingen sollte, diesem Albtraumzu entkommen, setze ich eine Belohnungin Höhe von 1000 Dollar für denjenigen aus,der mir ihre gehäutete Leiche bringt.Nein, streichen wir das - er kann sie mirruhig lebend bringen.Ich werde sie selber häuten!"– Yannick BérubéErst hatte ich 4/5 ★ gegeben, besann mich dann aber eines Besseren. Ein Buch, das derart spannend ist (nicht durchgehend), dass man in der Tram (jawoll, Tram hat sowohl Genus feminin als auch neutral) sitzt und die Haltestelle verpasst (gut, dass liegt auch an meiner neuen Errungenschaft, den BOSE QuietComfort 35 Kopfhörern) und sich dann zu Fuss - aber noch immer lesend, durchs Herbstlaub auf zum Ziel macht, das hat einfach 5 Sterne verdient! Findet Ihr nicht?Ja es war tatsächlich so. Auf Anraten meiner Reisegenossin habe ich mir dann doch noch die Bose QuietComfort 35 gekauft. Ich hatte sie zum ersten Mal aufgesetzt und war überwältigt. Sie schliessen die Aussenwelt völlig aus. Ich denke, ich sollte ihnen einen Blogeintrag widmen...Jedenfalls hörte ich die Ansage der nächsten Haltestelle nicht und war ohnehin zu sehr mit Yannick beschäftigt. An der nächsten Haltestelle stieg ich dann aus und ging lesend durchs Herbstlaub. Menschen haben mich irritiert angeschaut. Was soll's. Es war zu spannend! Und ganz ehrlich, ob ich jetzt durch die Strassen wandle, wie ein verfluchter Zombie, mit gesenktem Kopf auf das Display meines Smartphones starrend oder ob ich aufrechten Ganges schreite, das Buch vorm Gesicht - ohne einen quasimodoischen Buckel heran zu züchten... Wo ist der Unterschied?In einem SatzJunge stürzt vom Fahrrad (Helvetismus: das Velo), sucht Hilfe bei einer geisteskranken Familie und verfällt in deren Gefangenschaft selbst dem Wahnsinn (um eine Schachpartie).Empfehle ich dieses Buch? Wieso?Ja!Genau wie in 7 Tage der Rache sind auch hier die Figuren so lebensecht geschildert, dass man sie manchmal zur Vernunft prügeln möchte. Genau wie im richtigen Leben.Senécal, der französische Stephen King genannt, verschwendet keine Zeilen um eine Idylle zu schildern, wie das etwa unser aller König des Horrors Stephen King auf den ersten 250 Seiten zu tun pflegt. Bei Senécal gehts gleich auf Seite 19 zur Sache. Er ist nicht übertrieben sadistisch, wie ZU VIELE andere im FESTA verlegte Autoren, schreckt aber vor Folter und Schmerz nicht zurück - jedoch in "humanem" Masse. Jacques Beaulieu, der Vater der gestörten Familie, sagt selbst immer wieder "Keine unnötige Gewalt.". Daran hält sich auch der Autor. Abgesehen von der Tochter Michele wird im ganzen Buch keine übertriebene Gewalt angewendet - nur immer so viel, wie eben notwendig ist. Jacques hält sich für eine Art Krieger im Kampf für die Gerechtigkeit. Er tötet nur ungerechte Menschen. Dies ist in seinen Augen eine gerechte Tat, weil er so die Welt säubert."Keine unnötige Gewalt!"– Jacques BeaulieuAuch wenn man den Film kennt, liest sich das Buch spannend - da der Film leicht davon abweicht. Die Spannung ist von A-Z vorhanden und man mag es vor allem gegen den Schluss nicht mehr aus der Hand legen.Andererseits hinterfragt man bspw. die gottesfürchtige und für's heutige Zeitalter ZU fromme Mutter Maude. Bei der kleinen (gestörten?) Anne, die nie spricht, dafür mit ihren schwarzen Augen umso mehr starrt, schwankt man zwischen Mitleid und Unwohlsein.Obschon wunderbar beschrieben wird, wie Yannick zunehmend dem Wahn verfällt und man das ein Stückweit nachvollziehen kann, beäugt man gewisse Handlungen voller Unverständnis. Wie kann er nur? Doch der Autor hat sich dabei etwas überlegt.Senécal: BRAVO!▶︎ Wenn Du, lieber Leser, eher auf Bücher von bspw. James Wrath stehst oder auf jene abartigen von Lee, dann bist Du bei Senécal falsch.

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  • Ich fand den Film besser als das Buch...

    5150 - Das Haus des Wahnsinns

    PeWa

    28. September 2016 um 22:30

    Nach einem Sturz mit dem Fahrrad will der Student Yannick im Haus 5150 eigentlich nur um Hilfe bitten. Doch als er Schreie aus dem ersten Stock hört, wird er von dem Sadisten Jacques Beaulieu und dessen Familie gefangengenommen, damit er ihr Geheimnis nicht verrät. Gequält und gefoltert ist Yannick jetzt dem Wahnsinn der ganzen Familie ausgeliefert. Weil er kein »Böser« ist, dürfen sie Yannick nicht einfach so töten, also muss er sich mit dem Vater in einer Partie Schach messen. Der Einsatz: Yannicks Leben. Der erste Zug ist gemacht, doch welche Pläne sein Peiniger wirklich verfolgt, erkennt der Junge im Verlauf seines Martyriums erst nach und nach.Ohne großes Vorgeplänkel beginnt die Story gleich sehr rasant und man landet mit Yannick in der echt kranken Psycho-Familie Beaulieu. Man erlebt die Gedanken und sich ausdenken Fluchtversuche von Yannick mit und weiß eigentlich vorher schon, das es nicht klappen kann. Man leidet förmlich mit ihm und der sich steigernden Qual was mit ihm noch alles geschehen wird.Sehr gelungen finde ich die Rückblenden, die unter den Kapiteln zu lesen sind mit dem Titel "Maudes Tagebuch". Maude ist die Ehefrau des sadistischen Jacques und wird von einem braven Mädchen, das im Kloster lebte, zur Ehefrau eines irren Mannes und zwei eigenartiger Töchter. Unheimlich finde ich vor allem Tochter Anne mit ihren ausdruckslosen großen dunklen Kulleraugen, die keine Gefühle zeigt, die nichts sagt und wie mechanisch ihr Leben lebt und einfach nur glotzt.Etwas erholen kann man sich beim Lesen der Liebesgeschichte von Maude und Jacques, aber auch das ist nur kurzweilig, denn bald wird er ganz besessen sein davon, das Maude ihm unbedingt einen Jungen gebärt. Doch "leider" werden es nur zwei Mädchen, Michelle und Anne. Ein Junge stirbt noch vor der Geburt und der behandelnde Arzt hat danach nichts mehr zu lachen. Jacques wird zur Bestie und will der "Hüter der Gerechtigkeit" sein. Tochter Michelle, die vom Vater oft als "er" und "der Junge" bezeichnet wird, eifert ihm nach und hat Spaß an Qual und sadistischen Psycho-Spielchen. Die Einzige, etwas vernünftige Person ist Maude, denn sie erhofft sich durch Yannicks hoffentlich gelingende Flucht, auch eine Erlösung ihres Lebens. Sie will das alles gar nicht mehr, das elendige Leben mit Jacques, die Sachen im Keller und und und ...Einziger Kritikpunkt: An ganz wenigen Stellen zog sich die Story etwas in die Länge, was meinen Lesefluß etwas störte, aber ansonsten mehr ein Psycho-Thriller, statt eines "normalen" Thrillers und lesenswert. 

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  • Eine nicht ganz normale Familie

    5150 - Das Haus des Wahnsinns

    MissNorge

    01. August 2016 um 06:36

    Kurz zur Geschichte:Student Yannick erkundet seine neue Heimat und radelt durch verschiedene Straßen, bis er in der, etwas abseits gelegenen, Rue des Ormes, einer Katze ausweichen muss und dadurch sein Rad beschädigt wird. Er geht zum nächstgelegenen Haus mit der Nr. 5150 und will dort um Hilfe bitten. Ein Mann öffnet ihm und bittet ihn herein. Im oberen Stock hört Yannick ein erbärmliche Stöhnen und er öffnet die Tür. Die Tür, die sein Leben verändern wird, hätte er sie doch lieber geschlossen gehalten.Meine Meinung:Ohne großes Vorgeplänkel beginnt die Story gleich sehr rasant und man landet mit Yannick in der echt kranken Psycho-Familie Beaulieu. Man erlebt die Gedanken und sich ausdenken Fluchtversuche von Yannick mit und weiß eigentlich vorher schon, das es nicht klappen kann. Man leidet förmlich mit ihm und der sich steigernden Qual was mit ihm noch alles geschehen wird.Sehr gelungen finde ich die Rückblenden, die unter den Kapiteln zu lesen sind mit dem Titel "Maudes Tagebuch". Maude ist die Ehefrau des sadistischen Jacques und wird von einem braven Mädchen, das im Kloster lebte, zur Ehefrau eines irren Mannes und zwei eigenartiger Töchter. Unheimlich finde ich vor allem Tochter Anne mit ihren ausdruckslosen großen dunklen Kulleraugen, die keine Gefühle zeigt, die nichts sagt und wie mechanisch ihr Leben lebt und einfach nur glotzt.Etwas erholen kann man sich beim Lesen der Liebesgeschichte von Maude und Jacques, aber auch das ist nur kurzweilig, denn bald wird er ganz besessen sein davon, das Maude ihm unbedingt einen Jungen gebärt. Doch "leider" werden es nur zwei Mädchen, Michelle und Anne. Ein Junge stirbt noch vor der Geburt und der behandelnde Arzt hat danach nichts mehr zu lachen. Jacques wird zur Bestie und will der "Hüter der Gerechtigkeit" sein. Tochter Michelle, die vom Vater oft als "er" und "der Junge" bezeichnet wird, eifert ihm nach und hat Spaß an Qual und sadistischen Psycho-Spielchen. Die Einzige, etwas vernünftige Person ist Maude, denn sie erhofft sich durch Yannicks hoffentlich gelingende Flucht, auch eine Erlösung ihres Lebens. Sie will das alles gar nicht mehr, das elendige Leben mit Jacques, die Sachen im Keller und und und ...Einziger Kritikpunkt: An ganz wenigen Stellen zog sich die Story etwas in die Länge, was meinen Lesefluß etwas störte, aber ansonsten mehr ein Psycho-Thriller, statt eines "normalen" Thrillers und lesenswert. 

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  • 5150 Das Haus des Wahnsinns

    5150 - Das Haus des Wahnsinns

    BeaSwissgirl

    08. November 2015 um 21:13

    Mein Leseeindruck subjektiv aber spoilerfrei ;) Dies ist mein erstes Buch aus dem Festa- Verlag und eigentlich habe ich es auch nur wegen einer begeisterten Rezi einer You Tuberin gekauft..... Der Schreibstil des Autors hat mich wirklich beeindruckt, denn es ist ihm gelungen mich von der ersten Seite an in die Geschichte reinzuziehen und nicht mehr loszulassen. Die Schreibweise ist flüssig, rund, atmosphärisch und auf eine Art und Weise auch intensiv. Erzählt wird meistens aus der Sicht von Yannick in der ICH- Form es gibt aber des weiteren noch Tagebucheinträge einer gewissen Person kursiv geschrieben und ab und zu kommt auch noch die Perspektive des Allwissenden zum Zug. Die Wechsel habe ich als nicht störend empfunden und vor allem lernt man so Yannick aber auch die ganze Famile und deren Hintergrund äusserst gut kennen. Die Charaktere sind umfassend ausgerarbeitet, aber so richtig symphatisch war mir niemand, wahrscheinlich weil mich viele Handlungen oder Denkweisen einfach abgestossen oder schockiert haben. Wer hier einen actionsgeladenen, blutspritzenden Thriller erwartet den muss ich enttäuschen. Es kommt zwar zu brutalen Szenen, die Geschichte an sich verläuft aber doch eher ruhig und lebt vor allem durch ihre bedrückende, unheimlichen, beklemmenden, dichten Stimmung und deren ganzen Entwicklung und Aufkärung. Eine Wendung fand ich äusserst krass und ich dachte nur immer wieder, dass macht er jetzt aber nicht ernsthaft???!!! Auf den letzten ca. 30 Seiten ging es übrigens plötzlich so richtig Schlag auf Schlag im Gegensatz zum mittleren Teil, den ich persönlich teilsweise schon etwas als langgezogen empfunden habe. Alles in allem für mich jedenfalls mal eine andere Art von Thriller dem ich hiermit 4 Sterne vergebe

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  • Der Wahnsinn hat eine Hausnummer

    5150 - Das Haus des Wahnsinns

    Nachthexe666

    06. November 2015 um 14:23

    Der Einstieg in das Buch gelang mir mühelos und ich fand mich sehr schnell in der Geschichte um Yannick wieder. Yannick selbst war mir auf Anhieb sympathisch. Er war neugierig auf seine neue Umgebung und ist dann einfach an die falschen Leuten geraten. Auch als seine Lage bereits ausweglos erschien, hat er sich immer wieder an jeden Strohhalm Hoffnung geklammert.  Der Sprachstil des Autors ist schön und flüssig, sodass sich das Buch schnell lesen lässt. Auf überflüssige Schnörkel wird hier bewusst verzichtet. Geschrieben ist das Buch aus verschiedenen Perspektiven: zu Beginn ist es aus Sicht eines Erzählers geschrieben, aber im Laufe der Geschichte kommt die Tagebuchperspektive von Yannick hinzu, da dieser bei seinem Peiniger anfängt, seine Erlebnisse für sich aufzuschreiben. Dadurch konnte ich mich auch sehr gut in Yannick Denken, Handeln und Fühlen versetzen.  Senécal baut den Spannungsbogen bereits von Beginn an langsam auf und bis zum Ende immer weiter aus, teilweise durch einige unvorhergesehene Ereignisse. Dadurch gelang es mir kaum, das Buch aus der Hand zu legen.  Insgesamt ist "5150. Das Haus des Wahnsinns" ein durchaus gelungener Thriller, der schnell an Tempo gewinnt und einen mitreißen kann. Daher bekommt das Buch von mir insgesamt                                                               5 von 5 Sternen Copyright Jade and her Books

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  • Es lässt dich nicht mehr los!!!

    5150 - Das Haus des Wahnsinns

    Susi180

    03. June 2015 um 23:34

    Nach einem Sturz mit dem Fahrrad will der Student Yannick im Haus 5150 eigentlich nur um Hilfe bitten. Doch als er Schreie aus dem ersten Stock hört, wird er von dem Sadisten Jacques Beaulieu und dessen Familie gefangengenommen, damit er ihr Geheimnis nicht verrät. Gequält und gefoltert ist Yannick jetzt dem Wahnsinn der ganzen Familie ausgeliefert. Weil er kein »Böser« ist, dürfen sie Yannick nicht einfach so töten, also muss er sich mit dem Vater in einer Partie Schach messen. Der Einsatz: Yannicks Leben. Der erste Zug ist gemacht, doch welche Pläne sein Peiniger wirklich verfolgt, erkennt der Junge im Verlauf seines Martyriums erst nach und nach ... Verfilmt als 5150 Elm' Way - Spiel um dein Leben. Der Autor: Patrick Senécal ist einer der erfolgreichsten französischsprachigen Horror- und Thrillerautoren. Man nennt ihn den »frankokanadischen Stephen King«. Er wurde 1967 in Drummondville, Kanada, geboren. Nach dem Literaturstudium lehrte er einige Jahre Literatur, Film und Theater. 1994 veröffentlichte er seinen ersten Roman 5150, rue des Ormes, der 2009 unter der Regie von Eric Tessier verfilmt wurde. Im Frühjahr 1997 wurde erstmals eines seiner Theaterstücke aufgeführt. Bis heute sind etwa zehn Thriller von Patrick Senécal erschienen, die in seiner Heimat längst eine Millionenauflage überschritten haben. Erst jetzt werden seine intensiven Thriller in andere Sprachen übersetzt. Meine Meinung: Dieses Buch hat mich wirklich mitgerissen. Ich habe es gerade beendet und halte immer noch die Luft an. Der Autor hat einen super Schreibstil der flüssig und fesselnd ist. Ich habe die Seiten nur so verschlungen. Obwohl in dieser Geschichte nicht ganz so viel passiert, schafft es der Autor dennoch den Leser an der Leine zu halten. Es ist bildhaft beschrieben und die Figuren sind authentisch. Die Story ist beängstigend und abartig. Auf diesen Einfall muss man erst mal kommen. Es hat mich von der ersten Seite gepackt und nicht mehr losgelassen. Ein Buch was nachdenklich stimmt und brutal und abartig ist. Der Abgrund einer menschlichen Seele und was es mit einem Menschen machen kann. Hier fehlt es kein einziges Mal an Spannung. Der Autor beherrscht sein Handwerk und lässt den Leser nicht mehr ruhig schlafen. Und auch obwohl die Geschichte nicht ganz so blutig und brutal daherkommt, wie vielleicht andere Horrorbücher, ist es ein Buch was einen packt und festhält. Ich hatte vorher noch nichts von dem Autor gelesen aber es steht fest, dass es nicht mein einziges Buch von ihm bleiben wird. Wer guten Psychothrill mag und eine unglaubliche Geschichte lesen möchte, ist hier genau richtig. Dieses Buch ist absolut zu empfehlen und für mich definitiv eine Bereicherung gewesen. Es hat große Lesefreude gebracht und mir Abende voller Spannung beschert. Man muss es lesen. Einfach grandios.

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  • Die brave Vorstadtfamilie...

    5150 - Das Haus des Wahnsinns

    Virginy

    30. March 2015 um 23:49

    Eigentlich weicht Student Yannick mit seinem Fahrrad nur einer Katze aus, rückblickend hätte er sie wohl lieber überfahren, denn als er im nächsten Haus nur telefonieren will, beginnt sein Albtraum. Als er sich das Blut abwaschen will, wird er von der Hausherrin nach oben geschickt, dort landet er auf der Suche nach dem Bad in einem völlig leeren Zimmer, in dem ein Mann in seinem eigenen Blut liegt. Yannick versucht, den Schock zu überspielen und das Haus so schnell wie möglich zu verlassen, aber natürlich ist es dazu zu spät, Jacques Beaulieu, der Herr des Hauses knockt ihn aus und später landet er in dem leeren Raum, sein Vorgänger dort wurde entfernt. Yannick macht sich Gedanken, ob er wohl genauso endet, doch Jacques versichert ihm, das dies nicht der Fall wäre, er hätte immerhin nichts böses getan, nur etwas gesehen, das nicht für seine Augen bestimmt war und deswegen könne er ihn nicht gehen lassen. Er macht auf ihn einen irren Eindruck, aber auch der Rest der Familie ist nicht ohne. Maude, die eingeschüchterte, streng gläubige Ehefrau folgt ihrem Mann aufs Wort, dann gibt es da noch die rebellische 16-jährige Teenietochter Michelle, die noch verrückter als ihr Vater zu sein scheint und schließlich Nesthäkchen Anne, ein geistig zurückgebliebenes Mädchen, das einen aus riesigen Augen teilnahmslos anstarrt. Yannicks Fluchtversuche scheitern, die Zeit vergeht und so lernt er nach und nach mehr über die einzelnen Familienmitglieder, auch, das Jacques größtes Hobby das Schachspielen ist... Mit "5150 - Das Haus des Wahnsinns" schuf Patrick Senécal ein Buch, das einen von Anfang an in seinen Bann zieht. Langsam kommt man zusammen mit Yannick hinter das grausige Geheimnis des Familienvaters und erlebt Stück für Stück das Abdriften in den Wahnsinn... Mein erstes Buch von Senécal hat mich auf jeden Fall überzeugt und ich werde mich demnächt seinem "7 Tage der Rache" widmen.

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