Patrick Senécal 7 Tage der Rache

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Inhaltsangabe zu „7 Tage der Rache“ von Patrick Senécal

Was würdest Du tun, wenn Du den Mörder Deiner Tochter in die Finger bekommst? Bruno Hamel ist 38 Jahre und Chirurg. Er wohnt mit seiner Frau Sylvie und der sieben Jahre alten Tochter Jasmin im eigenen Haus. Wie viele glückliche Menschen führt er ein unauffälliges Leben. Bis Jasmin an einem schönen Herbstnachmittag vergewaltigt und getötet wird. Nach diesem Ereignis zerfällt Brunos Leben. Als der polizeibekannte Kinderschänder gefasst wird, lässt Bruno ihn bei einem Transport kidnappen. Bruno will ihn für seine Tat sieben Tage lang büßen und leiden lassen, dann soll er sterben. Sieben Tage Rache. Sieben Tage Folter. Sieben Tage, in denen das Opfer zum Täter und der Täter zum Opfer wird … Ein erschütternder Rache-Thriller von konsequenter Härte. Québec français: 'Ohne Stephen Kings Stil zu imitieren, schafft es Patrick Senécal die Leser genauso zu fesseln wie der amerikanische Horrormeister.' Der Roman wurde 2010 unter dem Titel 7 Days verfilmt. Patrick Senécal: 'Für mich muss ein guter Horrorroman verstören. Er muss den Leser am Ende über das Böse, das Grauen, das Leiden und den Wahnsinn nachdenken lassen, über die sehr dünne Grenze zwischen seelischem Gleichgewicht und Ungleichgewicht, wie sie sich so unheimlich in bestimmten Äußerungen von Irren offenbart. Was mir am meisten Angst macht sind nicht Monster, Werwölfe oder Vampire – es sind die Menschen.'

trister und schwer zu ertragender Rache-Thriller, in dem das Täter-/Opferverhältnis zusehends verschwimmt

— Elmar Huber

Klare Empfehlung

— DunklesKapitel

Düsteres Portrait eines rachsüchtigen, gestörten Vaters...

— Virginy

Hier wird man ohne zu wollen zum Mittäter!

— Power86

Ein Buch das unter die Haut geht, einen nicht mehr los lässt und man sich oft genug selbst fragt- wie weit würde/könnte ich gehen....

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RubyKairo

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  • tiefe Trauer, unsagbare Brutalität und totale Verzweiflung!!!

    7 Tage der Rache

    Tricksi

    18. June 2017 um 15:14

    "Was würdest du tun, wenn du den Vergewaltiger und Mörder deiner Tochter in die Finger bekommen würdest?" Diese Frage geht Senecal in seinem äußerst brutalen Thriller nach.Inhalt:Bruno Hamel ist 38 Jahre und Chirurg. Er wohnt mit seiner Frau Sylvie und der sieben Jahre alten Tochter Jasmin im eigenen Haus. Wie viele glückliche Menschen führt er ein unauffälliges Leben. Bis Jasmin an einem schönen Herbstnachmittag vergewaltigt und getötet wird.Nach diesem Ereignis zerfällt Brunos Leben.Als der polizeibekannte Kinderschänder gefasst wird, lässt Bruno ihn bei einem Transport kidnappen. Bruno will ihn für seine Tat sieben Tage lang büßen und leiden lassen, dann soll er sterben. Sieben Tage Rache. Sieben Tage Folter. Sieben Tage, in denen das Opfer zum Täter und der Täter zum Opfer wird ...Ein erschütternder Rache-Thriller von konsequenter Härte.Meinung:Schon nach den ersten Seiten musste ich überlegen, ob ich weiter lesen will. Ein sehr emotionales Thema, was vielleicht auch gerade Eltern sehr sehr nahe geht. Ich bin selbst Mutter einer Tochter und kann und will mir auch nicht einmal ansatzweise vorstellen, was Eltern in der Situation, wie sie Bruno Hamel durchlebt, denken oder fühlen.Nach vielen Tränen, die ich während der ersten Seiten vergossen habe, entschied ich mich dennoch weiter zu lesen.Der Schreibstil ist flüssig und einfach gehalten. Daher liest sich das Buch trotz der schweren Kost schnell lang hin.Hamels Rachegedanke baut sich von Seite zu Seite immer weiter auf, wird immer konkreter. Und man fragt sich immer öfter, was würde man selber tun. Er hat den Glaube in das Rechtssystem verloren, was in Anbetracht der heutigen Strafen für derartige Verbrechen, durchaus nachvollziehbar ist.Dennoch wird einem im Verlauf der Handlung klar, wie sehr Rachegedanken einen vergiften können. Seele zerstören können. Die nächste Frage, die man sich jetzt stellen muss, ist es das wert?Einige werden hier jetzt sagen JA. Ohne in einer derartigen Situation jemals gewesen zu sein. Ich für mich kann mir diese Frage im Moment nicht beantworten.Ich habe in den letzten Monaten selbst erlebt wie Hass einen Menschen vergiften kann. Wie man nur noch blind und emotionslos in den Tag hineinlebt. Einfach weil man den Schmerz ausblenden will. Schmerz, der einfach nicht aufhört, allgegenwertig ist und von dem man weiß, dass es auch das restliche Leben so bleiben wird.Für mich stellt dieses Buch ein sehr fragwürdes Bild der Rache dar. Ich konnte lange Zeit die Gedankengänge von Hamel nachvollziehen. Dennoch stellt man sich die Frage, wer würde wirklich so weit gehen. Hamel wird hier eindeutig zum Monster. Zum Monster, was er eigentlich nur im Mörder seiner Tochter sieht. Steckt wirklich in uns allen solch ein Monster nach einer bestimmten Situation?Das Buch regt eindeutig zum Nachdenken an.Es ist schonungslos brutal geschrieben. Darauf sollte sich der Leser einstellen.Dennoch kann ich hier eine Leseempfehlung aussprechen. Aber macht euch auf was gefasst.

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  • Buch & Film: Patrick Senécal: 7 Tage der Rache / 7 Days

    7 Tage der Rache

    Elmar Huber

    24. June 2016 um 15:59

    „In den kommenden sieben Tagen wirst du vor dem Zubettgehen jedes Mal sagen könne, dass hinter dem Monster, das unsere Tochter vergewaltigt und getötet hat, ein Tag des Leidens liegt. […] Er wird nie wieder dieses verdammt arrogante Lächeln auf den Lippen haben. Verstehst du? Bis zum nächsten Montag kannst du dir sicher sein, dass irgendwo der Mörder deiner Tochter vor Schmerzen laut brüllt.“ STORYJasmine, die siebenjährige Tochter von Bruno Hamel (Claude Legault) und Sylvie Bérubé (Fanny Mallette) kommt eines Tages nicht zur gewohnten Zeit von der Schule nach Hause. Nach einigen Stunden wird ihre Leiche aufgefunden. Vergewaltigt und ermordet. Vier Tage nimmt die Polizei den Täter Anthony Lemaire fest. Ab da reift ein Plan in Hamels Kopf. In einem abgelegenen Haus lässt sich der Arzt nach seinen eigenen Plänen eine Apparatur aus Ketten, Winden und einem Stahltisch bauen. Danach – während seiner Überführung ins Gericht – entführt er Lemaire, um ihn in eben jenem Haus sieben Tage lang für den Tod seiner Tochter leiden zu lassen. Danach will er sich der Polizei stellen. Doch Hamel unterschätzt die Auswirkungen dieser Extremsituation auf seinen eigenen Geist, der – unterstützt von steigendem Alkoholkonsum – immer mehr entgleist. Und während Hamel in der Bevölkerung Gegner wie auch Fürsprecher findet, setzt sich Detective Sergeant Hervé Mercure auf seine Spur, der selbst unter dem kaltblütigen Mord an seiner Frau leidet. „Bruno spürte, wie etwas in ihm zersprang, sich sein Magen verengte. […] Vier Tage hatte ihn der Verlust von Jasmine so stark in Anspruch genommen, dass ihm, so verrückt das jetzt erschien, nie der Gedanke gekommen war, dass es einen Vergewaltiger, einen Mörder gab, der sich noch auf freiem Fuß befand, Zum ersten Mal verlagerten sich seine Gefühle von seinem Verlust hin zur Existenz dieses Mörders.“ BUCH & FILMZunächst sei gesagt, dass weder Roman noch Film besonders angenehm sind, geschweige denn, besonders viel Spaß machen. Beiden ist gemeinsam, dass Bruno Hamel nicht zu einem Sympathieträger aufgebaut wird und damit recht bald die Grenzen zwischen Opfer und Täter verschwimmen. Hamel ist besessen von seinen ganz persönlichen Rachegedanken, die er ohne Rücksicht auf Verluste auslebt und in die er nicht einmal seine Partnerin einbezieht. Die Verfilmung von Patrick Senécals Roman hält sich nicht nur inhaltlich sehr eng an die Vorlage, sondern trifft den tristen Ton des Romans sehr gut, wenngleich einige Passagen stark gestrafft wurden und einzelne Szenen damit etwas in der Luft hängen. So fehlt im Film beispielsweise die akribischen Vorbereitungen Hamels auf Lemaires Entführung und Folterung. Man fragt sich mit Recht, wie denn ein einzelner Mann die Eskorte des Mörders einfach so ausschalten kann. Hier erweist sich der Roman in seine Ausführlichkeit als folgerichtiger. Dort wird auch Hamels abdriften in den Wahnsinn – verstärkt durch aus dem Ruder laufenden Alkoholkonsum – sehr viel deutlicher. Er glaubt, um die Hütte herum immer wieder das Bellen eines Hundes zu hören. Das Echo eines prägenden Erlebnisses, das er einige Jahre zuvor hatte. Ein Detail, an dem Kommissar Mercure ansetzen kann um Hamel aus der Reserve zu locken. Dieser Aspekt fehlt im Film völlig. Stattdessen zieht es den Film-Hamel immer wieder zum angefressenen Kadaver eines Rehs nahe seiner Hütte. Auch die Figur des Polizisten Mercure wurde für den Film angepasst. Während der Roman-Mercure immer wieder den Mörder seiner Frau – diese wurde bei einem Ladendiebstahl erschossen – im Gefängnis besucht, begnügt sich der Film-Mercure damit, sich immer wieder das Überwachungsvideo des Ladens anzusehen, auf dem die Erschießung seiner Frau festgehalten ist. Was die Folterszenen angeht, gehen Buch und Film in ihrer Präsentation recht schonungslos zur Sache, auch wenn die Gewalt nie zum Selbstzweck verkommt. Die unterkühlte und triste Darbietung erlaubt es dem Zuschauer zudem, einen gewissen Abstand zum beschriebenen/gezeigten Geschehen zu wahren. Den Darstellern von Bruno Hamel (Claude Legault) und Anthony Lemaire (Martin Dubreuil) muss auf jeden Fall Mut für ihre überzeugende Darstellung attestiert werden.. Bereits 2002 erschienen, hat der Festa-Verlag – als der führende Verlag für harte Thriller und Horrorromane – Senécals Roman dieses Jahr in seine Horror-Taschenbuch-Reihe aufgenommen, wo er sich auch ohne phantastische Bestandteile gut eingliedert. So ist es durchaus denkbar, dass auch Senécals Romane 5150 RUE DES ORMES (5150 ELM’S WAY) und EVIL WORDS bald im Verlagsprogramm zu finden sind. Beide wurden auch bereits verfilmt und finden sich zusammen mit 7 DAYS in der „Störkanal“-Reihe des Labels I-On New Media. FAZITSowohl als Buch wie auch als Film ist 7 TAGE DER RACHE/7 DAYS ein trister und schwer zu ertragender Rache-Thriller, in dem das Täter-/Opferverhältnis zusehends verschwimmt und das auch die psychologischen Folgen von Hamels Racheaktion nicht ausspart.

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  • 7 Tage der Rache

    7 Tage der Rache

    PeWa

    11. June 2016 um 12:07

    Zur Story: „Jasmine, die 7jährige Tochter des 38jährigen Arztes Bruno Hamel und seiner Lebensgefährtin Sylvie Jutras, wird bestialisch vergewaltigt und ermordet. Die heile Welt der kleinen Familie gerät vollständig aus den Fugen und Bruno umgibt, er hat seine Tochter gefunden, ab diesem Moment eine extreme Dunkelheit, aus der es kein Entrinnen mehr gibt. Als sich die Polizei nach 4 Tagen bezüglich der Festnahme des Täters und des weiteren Werdegangs bei ihnen meldet, macht sich Bruno das erste Mal überhaupt Gedanken um den Täter, zu sehr war er mit der Trauer beschäftigt. Er schildert ihm wie sich dieser sich während und nach der Festnahme benahm, mit einem Grinsen im Gesicht. Als er ihn dann auch noch bei der Festnahme im TV sieht, beginnt das Unheil Gestalt anzunehmen. 7 Tage bleiben ihm, dann wird der Täter dem Gericht vorgeführt, um sich auf das Kommende vorzubereiten…“Nachdem man den Buchdeckel aufgeschlagen hat sollte man kurz inne halten und sich, noch bevor man die ersten Zeilen beginnt zu lesen, die folgende Frage stellen. „Was würde ich tun, wenn ich den Vergewaltiger und anschließenden Mörder meiner Tochter in die Finger bekomme?“Patrick Senecal geht in seinem Roman „7 Tage der Rache“ genau dieser Frage nach und bringt seinen Protagonisten Bruno Hamel - der seine Tochter durch einen solchen Menschen verloren hat - in eben diese Situation, und lässt ihn die in den Raum gestellte Frage beantworten, in dem er die Gedankengänge bestimmt unzähliger Leser in die Tat umsetzt. Denn was bleibt schon, um den Ausgleich von zuvor erlittenem, ich formuliere es salopp „Unrecht“, herzustellen? RACHE!„7 Tage der Rache“ ist durchweg schonungslos und prescht mit einer unglaublichen Härte und Brutalität voran, und diese bezieht sich nicht nur auf die, die dem vermeintlich „neunen“ Opfer zuteil wird, ausgeführt durch das Ursprüngliche, sondern auch die Härte des Verlustes, des Schmerzes, und der Hilflosigkeit, die wie eine Meter hohe Welle über das eigentliche Opfer, in dem Fall Bruno Hamel, hinwegrollt und eine sich nicht aufhellende schwarze Leere hinterlässt.Der Leser begleitet die Story von oben auf die Protagonisten herabschauend, wobei er zum einem Bruno Hamel begleitet, und zum anderen die Polizei, die alles ihrer Macht stehende versucht, in ausfindet zu machen.*Das schöne an dieser Perspektive ist, dass selbst der Leser mehr weiß als die Polizei *Natürlich legt der Leser selbstredend den Fokus auf den Part den Bruno bekleidet, denn es brennt ihm viel zu sehr unter den Nägeln, wie darunter geschobene heiße Rasierklingen, um zu erfahren, wie weit dieser wirklich geht, und ob sein Plan nicht vor Vollendung doch noch durchkreuzt wird, durch wen und in welcher Form auch immer. Auch wenn die Szenerie gut beschrieben ist, so spielt sie doch eine eher untergeordnete Rolle. Viel zu sehr ist der Leser in die Geschichte vertieft, um andere, eher unwichtige Einflüsse wahrzunehmen.Natürlich ist dieser Roman nicht nur einfach dahingeschrieben um „nur“ zu unterhalten, vielmehr verbirgt sich eine klare Message dahinter.*In jedem von uns schlummert ein Monster*Und genau diese ist es, die Patrick Senecal dem Leser zu vermitteln versucht, dass das Böse eben nicht durch irgendwelche Wesen oder Tiere hervorgerufen wird, sondern das Böse der Mensch an sich ist, es tief im Verborgenen, in den hintersten Schubladen, in den dunkelsten Ecken des Gehirns schlummert, nur darauf wartend, durch den richtigen Trigger in Erscheinung zu treten um den Menschen, von links auf rechts zu krempeln. Das zweite Gesicht, das Gesicht des „wahren“ Monsters ist erwacht, in welcher Form auch immer es zu Tage tritt, wird wohl bei jedem Menschen anders sein.Mein Fazit: „7 Tage der Rache“ ist ein Roman, der dem Begriff Pageturner vollends gerecht wird. „7 Tage der Rache“ steht für unsagbare Härte und Brutalität, aber für unendlich tiefe Trauer, Hilflosigkeit und Verzweiflung. Kurz um, es ist ein mitreißender Horror-Thriller, der von den grausamen Erlebnissen in der Vergangenheit der Familie Hamel/Jutras, und gerade aus den daraus resultierenden Emotionen seines Hauptprotagonisten Brunos lebt. Dieser Roman ist ein muss für jeden Fan, der es ruhig eine Spur härter mag, und über den einen oder anderen Bluttropfen locker hinwegsieht.“

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  • Klare Empfehlung

    7 Tage der Rache

    DunklesKapitel

    05. June 2016 um 23:26

    „Was würde ich tun, wenn ich den Vergewaltiger und anschließenden Mörder meiner Tochter in die Finger bekomme?“Diese Frage wurde uns von Patrick Senécals Figur, Dr. Bruno Hamel, sehr genau und detailliert beantwortet. Dem Autor gelang es, die Emotionen so deutlich niederzuschreiben,  dass man nicht anders konnte als mitzufühlen. Vor allem diese detailgetreue Schreibweise jeglicher Kleinigkeiten, ließ mich förmlich in das Buch eintauchen. Auch bei den Foltermethoden kommt der Leser nicht zu kurz. Obwohl dieses Buch von diesem Verlag noch recht human ist, sind einige Szenen nicht für jedermann Magen geeignet.Ein leider alltägliches Thema, wo wir uns nach lesen dieses Buches fragen werden: „würden wir ebenfalls wie Hamel reagieren?“. Klare Empfehlung dieses Buches

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  • Super spannend

    7 Tage der Rache

    Susi180

    22. July 2015 um 13:32

    Was würdest Du tun, wenn Du den Mörder Deiner Tochter in die Finger bekommst? Bruno Hamel ist 38 Jahre und Chirurg. Er wohnt mit seiner Frau Sylvie und der sieben Jahre alten Tochter Jasmin im eigenen Haus. Wie viele glückliche Menschen führt er ein unauffälliges Leben. Bis Jasmin an einem schönen Herbstnachmittag vergewaltigt und getötet wird. Nach diesem Ereignis zerfällt Brunos Leben. Als der polizeibekannte Kinderschänder gefasst wird, lässt Bruno ihn bei einem Transport kidnappen. Bruno will ihn für seine Tat sieben Tage lang büßen und leiden lassen, dann soll er sterben. Sieben Tage Rache. Sieben Tage Folter. Sieben Tage, in denen das Opfer zum Täter und der Täter zum Opfer wird ... Der Autor: Patrick Senécal ist einer der erfolgreichsten französischsprachigen Horror- und Thrillerautoren. Man nennt ihn den »frankokanadischen Stephen King«. Er wurde 1967 in Drummondville, Kanada, geboren. Nach dem Literaturstudium lehrte er einige Jahre Literatur, Film und Theater. 1994 veröffentlichte er seinen ersten Roman 5150, rue des Ormes, der 2009 unter der Regie von Eric Tessier verfilmt wurde. Im Frühjahr 1997 wurde erstmals eines seiner Theaterstücke aufgeführt. Bis heute sind etwa zehn Thriller von Patrick Senécal erschienen, die in seiner Heimat längst eine Millionenauflage überschritten haben. Erst jetzt werden seine intensiven Thriller in andere Sprachen übersetzt. Meine Meinung: Was für ein Buch. Ich halte selbst jetzt nach dem lesen der letzten Seite immer noch den Atem an. Ich liebe diesen Autor, weil er einfach so wunderbar schreiben kann. Der Schreibstil ist flüssig und schnell zu lesen. Die Seiten fliegen nur so dahin. Ich war von der ersten Seite an in der Geschichte gefangen. Die Gefühle und die Trauer der Eltern wird hier so eingehend beschrieben, dass man regelrecht fühlen kann wie sie sich fühlen müssen. Der Autor schafft es die Emotionen glaubwürdig zu beschreiben und rüber zu bringen. Dieses Buch sollte jedoch nicht von Lesern gelesen werden die ein Problem mit Gewalt an Kindern haben und es ist auch so harter Tobak. Nichts für schwache Nerven. Die Folter des Gefangenen ist grausam und sehr blutig. Aber trotz der Abscheulichkeiten die in diesem Buch passieren schafft es der Autor den Leser neugierig zu machen und man möchte das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen. Ein großes Lob auch mal an den Festa-Verlag der seine Bücher immer so toll gestaltet. Ich kann dieses Buch jedem empfehlen der Lust auf Spannung und Blut hat. Jedoch möchte ich warnen, dieses Buch nicht zu lesen wenn man einen schwachen Magen besitzt. Wirklich nur für harte Leser geeignet.

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  • Vom Opfer zum Täter...

    7 Tage der Rache

    Virginy

    21. April 2015 um 00:28

    Bruno Hamel führt ein zufriedenes Leben, er ist Chirurg, verdient gut, ist glücklich in seiner Beziehung und vernarrt in seine kleine Tochter Jasmine. Insgeheim bedauert er den Sohn seines Nachbarn, dessen Gesicht nach einem Hundebiss entstellt ist und nie im Leben würde er darauf kommen, das auch sein Leben von einem Moment auf den anderen aus den Fugen geraten kann. Aber natürlich passiert sowas schneller als man denkt... Eines Tages kommt Jasmine aus der Schule nicht nach Hause und wenig später findet man sie geschlagen, vergewaltigt und tot im Gebüsch. Für Bruno bricht eine Welt zusammen, er versinkt in bodenloser Schwärze und nach und nach reift ein finsterer Plan in ihm heran. Seine Lebensgefährtin Sylvie merkt das etwas nicht stimmt, er sich verändert, aber er will nicht reden, sie wird es verstehen, wenn es soweit ist, sagt er ihr nur kurz angebunden. Und dann setzt er seinen Plan in die Tat um, er entführt den Mörder seiner Tochter, verschleppt ihn in eine verlassene Waldhütte und will ihn dort 7 Tage lang quälen, bevor er ihn umbringt. Sylvie ist schockiert, sie kann ihn nicht verstehen, ihre Beziehung steht vor dem Aus. Als Bruno der Polizei schließlich "Beweise" seiner Behandlungen schickt, setzt diese alles daran, ihn zu finden, aber selbst in den eigenen Reihen ist man sich nicht einig, denn einige finden, das ein Kindermörder nichts besseres verdient hat und auch die Anwohner sympathisieren teilweise mit dem Rächer. Aber ist es wirklich das, was Bruno will? EIn sehr kontroverses Thema, das gerade Eltern sehr mitnehmen dürfte. Hat man Rachegefühle? Mit Sicherheit. Aber ist man wirklich bereit, sich auf das Niveau der Täters zu begeben und gleiches mit gleichem zu vergelten? Und wie fühlt man sich dann? Zufrieden? All diese Fragen wirft Patrick Senécal in seinem bewegendem Buch auf, vor allem aber läßt er uns fragen: "Wie würde ich reagieren?"

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  • Hier wird man ohne zu wollen zum Mittäter!

    7 Tage der Rache

    Power86

    12. April 2015 um 21:09

    Wow, bin echt begeistert. Das Buch ist so schön geschrieben, der Schreibstil ist echt genial. Trotz dem echt heftigen Thema hatte ich das Buch in 3-4 Tagen durchgelesen. Die Story ist sehr aufwühlend und verstörend. Man denkt die ganze Zeit darüber nach, was man selber in dieser extrem schlimmen Situation machen würde. Anfangs war ich total geschockt und hatte Mitleid mit Bruno Hamel. Kann im Großen und Ganzen auch nachvollziehen was er macht. Dieses Buch ist kein purer Splatter-Thriller, sondern eine Psycho-Thriller mit harten Elementen. Es geht mehr um die Wandlung des Protagonisten und dessen Innenleben. Dieses Buch macht dem Leser zu einem Voyeur, man kann einfach nicht aufhören zu lesen und wird immer weiter in die Tiefe der schlimmen Seele mit rein gezogen. In dieser Sicht ist es für mich vergleichbar mit Ketchum´s "Evil". Es ist sowas von emotional verstörend. Der Autor schafft es manchmal sogar das ich kurz Mitleid mit dem Vergewaltiger hatte, dann kam aber immer wieder eine Stelle wo es mir komplett verging und ich ihn selbst quälen wollte. Das Buch hinterlässt nach dem Lesen ein sehr drastisches Gefühl. Man denkt auf jeden Fall noch weiter darüber nach. Es hat definitiv die vollen 5 Sterne verdient. Alleine der Schreibstil lohnt schon. Die Bezeichnung "frankokanadischen Stephen King" ist gar nicht mal so weit hergeholt. Kann dieses Buch jedem empfehlen, auch wenn das Thema todernst ist. Ich dachte auch, dass es mir mehr nehmen als geben würde. Hätte nie gedacht das es so gut ist, es ist eine Sucht dieses Buch zu lesen.

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  • Vom Opfer zum Täter

    7 Tage der Rache

    dark_angel

    02. June 2014 um 09:34

    Bruno Hamel führt zusammen mit seiner Partnerin Sylvie und der 7jährigen Tochter Jasmin ein glückliches und unauffälliges Leben. Dies ändert sich jedoch an dem Tag, an dem Jasmin nicht nach Hause kommt. Sie wird schließlich vergewaltigt und ermordet aufgefunden. Der Mörder ist schnell gefasst. Doch bevor ihm der Prozess gemacht werden kann, entführt ihn Bruno. Der Mörder soll sieben Tage lang für seine Tat büßen und leiden, danach wird er ihn töten... Wie reagiert man, wenn man so einen Schicksalsschlag erlebt? Sich zurückhalten und der Polizei ihre Arbeit machen lassen? Sich abschotten und trauern? Sich rächen? Das Gesetz in die eigene Hand nehmen? Patrick Senécal geht in seinem Thriller "7 Tage der Rache" diesen und anderen Fragen nach, und zwar in Form seiner Charaktere und den daraus resultierenden Handlungen. Dabei geht es nicht nur um Bruno und Sylvie, sondern auch darum, wie die Leute in ihrer Umgebung oder die Polizeibeamten damit umgehen. Denn letztere befinden sich in der Situation, das Opfer zu finden, bevor es selbst zum Mörder wird. Der erste Teil des Buches führt rasch und schonungslos in das Geschehen ein. Nicht nur der Verlust eines Kindes wird betrauert und schockiert beim Lesen. Auch der Schmerz und die Hilflosigkeit sind deutlich spürbar. Bruno Hamel spielt hier deutlich die Hauptrolle, um zu verdeutlichen, was in ihm vorgeht und wie es dazu kommt, dass er vom Opfer zum Täter mutiert. Wie wird aus einem glücklichen, friedlichen Mann ein Monster? Die anderen Charaktere wirken dabei eher blass. Doch manchmal ist gerade das nicht Gesagte, was den Charakter oder die beschriebene Situation ausmacht. Der Leser soll sich selber eine Meinung bilden, nicht nur über Brunos Tat an sich, sondern auch beispielsweise über die Reaktionen und Handlungen von Sylvie, der Polizei, der Gesellschaft und den Medien. Es steckt viel psychologische Finesse dahinter, doch auch viel Verzweiflung und Brutalität. Wer nur daran interessiert ist zu erfahren, wie Bruno sein Opfer quält und foltert, wird das ganze Drumherum vielleicht als langweilig betrachten. Ja, es wird blutig und hässlich. Doch der Autor fordert den Leser heraus, sich nicht nur brutal zu unterhalten, sondern sich auch selbst Gedanken zu machen und die Wandlungen seiner Charaktere zu verfolgen.

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