Patrick Taylor

 4.1 Sterne bei 23 Bewertungen
Autor von Ein irischer Landarzt, Neues vom irischen Landarzt und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Patrick Taylor

Patrick Taylor, 1941 in Nordirland geboren, hat Medizin studiert und lange als Landarzt gearbeitet. Um dem Nordirlandkonflikt zu entfliehen, emigrierte er mit seiner Familie Anfang der 70er Jahre nach Kanada. Dort hat er auch sein Talent zum Schreiben entdeckt. Von ihm sind bereits zwei Romane und zahlreiche Kurzgeschichten erschienen. „Ein irischer Landarzt“ war ein internationaler Überraschungserfolg und schaffte es auf die Bestsellerliste der New York Times. Patrick Taylor lebt heute wieder in seiner irischen Heimat in Cootehall, County Roscommon.

Quelle: Verlag / vlb

Alle Bücher von Patrick Taylor

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Buchformat:
Cover des Buches Ein irischer Landarzt (ISBN: 9783688108695)

Ein irischer Landarzt

 (10)
Erschienen am 24.01.2018
Cover des Buches Neues vom irischen Landarzt (ISBN: 9783688108671)

Neues vom irischen Landarzt

 (5)
Erschienen am 24.01.2018
Cover des Buches Ein irisches Weihnachtsfest (ISBN: 9783688108718)

Ein irisches Weihnachtsfest

 (3)
Erschienen am 24.01.2018
Cover des Buches Englische Gärten (ISBN: 9783831013531)

Englische Gärten

 (3)
Erschienen am 01.01.2009
Cover des Buches The Oxford Companion to the Garden (ISBN: 0199551979)

The Oxford Companion to the Garden

 (1)
Erschienen am 05.03.2009
Cover des Buches Die Fünfhundert besten Gartenpflanzen (ISBN: 9783800165476)

Die Fünfhundert besten Gartenpflanzen

 (1)
Erschienen am 01.02.1999
Cover des Buches Nation Dance (ISBN: 0253338352)

Nation Dance

 (0)
Erschienen am 01.06.2001
Cover des Buches An Irish Country Village (ISBN: 9780863224232)

An Irish Country Village

 (0)
Erschienen am 08.06.2010

Neue Rezensionen zu Patrick Taylor

Neu

Rezension zu "Ein irisches Weihnachtsfest" von Patrick Taylor

Weihnachtlicher Wohlfühlroman mit toller Kulisse
Igelmanu66vor 2 Monaten

»Er öffnete die Wagentür und stieg ein. Arthur schnarchte auf dem Rücksitz, und Brunhilde duftete bereits nach Hund. Ach, für die Möglichkeit, hier in Ballybucklebo zu arbeiten, nahm er ein stinkendes Auto gern in Kauf. Dieses Dörfchen war so ganz anders als das unpersönliche Belfast. Hier kannten die Menschen einander, sie halfen sich gegenseitig und schoben ältere Leute nicht aufs Abstellgleis.«

 

Nordirland im Dezember 1964. Seit einigen Monaten arbeitet der junge Doktor Barry Laverty in der Praxis des alteingesessenen Landarztes O’Reilly. Wie übersichtlich das Örtchen Ballybucklebo ist, veranschaulicht der Ortsplan gleich zu Beginn des Buchs, in dem sogar die Ampel (Singular) eingezeichnet ist.

 

Barry liebt seine Arbeit, hat sich an die gewissen Besonderheiten seines leicht exzentrischen Chefs gewöhnt und sich gut eingelebt. Es gibt Menschen, die in einem kleinen Dorf, in dem jeder jeden kennt und absolut nichts geheim gehalten werden kann, innerhalb kürzester Zeit verrückt würden. Und es gibt solche, die sich in einem solchen Umfeld gerade wohlfühlen. Zu denen gehört Barry.

 

Als Landarzt wird man besonders gefordert, das ist auch heute nicht anders. Laverty und O’Reilly sind so richtig tolle Ärzte, von der Sorte, wie man sie sich als Patient wünscht. Sehr engagiert, empathisch, gut in ihrem Fach und einer von ihnen ist immer erreichbar. Der Autor hat selbst lange als Landarzt gearbeitet, er weiß also wohl aus eigener Erfahrung, wie hoch die Belastung ist, wenn man seine Arbeit als Berufung sieht und vernünftig machen will.

Die Arbeit der Ärzte wird dann auch meist sehr detailliert beschrieben. Da gibt es Untersuchungen, Diagnosen, Patientengespräche, Hausbesuche… Und nach Feierabend sitzen die beiden Doktoren noch beisammen und informieren sich gegenseitig. Ich fand das alles hochinteressant, zumal man dabei sehr gut beobachten kann, wie der damalige Stand der Medizin war. Einige Untersuchungen wirken aus heutiger Sicht sehr mühsam, aber dafür reden die Ärzte besonders viel mit ihren Patienten und kümmern sich mit vollem Einsatz um sie. Wer sich jetzt nicht so brennend für Medizin interessiert, wird diese Abschnitte vielleicht als etwas lang empfinden, für mich war der Umfang genau richtig.

 

In einem kleinen Dorf darf man natürlich Tratsch und ähnliches erwarten. Eine junge Mutter ist in Not, ein Junge neidisch, weil er nicht den Josef im Krippenspiel geben darf, um die Liebe dreht es sich natürlich auch und in der Nähe macht ein neuer Arzt Laverty und O’Reilly Konkurrenz. Einige der beschriebenen Probleme muss man unter dem zeitgeschichtlichen Aspekt betrachten. Apropos: Im Gegensatz zur damaligen Wirklichkeit trifft man in Ballybucklebo auf ein ordentliches Maß an Toleranz und Ökumene. Wie man im Nachwort lesen kann, spiegelt sich hier ein Wunsch des Autors, der Anfang der 1970er Jahre nach Kanada emigrierte, um dem Nordirlandkonflikt zu entgehen.

 

Worauf man sich ferner freuen darf, sind einige skurrile Gestalten. Neben O’Reilly war meine Favoritin die Haushälterin Kinky Kincaid, eine Perle mit äußerst bestimmtem Auftreten. Dazu gibt es viel Regionales, beeindruckende Landschaftsbeschreibungen, eingestreute Sätze der irischen Sprache, die so völlig fremdartig aussehen, regionale Küche und andere Besonderheiten.

 

Dieses Buch ist das dritte einer dreibändigen Reihe. Die beiden Vorgänger kenne ich nicht, das stellte fürs Verständnis aber kein Problem dar. Ich denke, ich werde mir irgendwann auch die anderen Bände vornehmen.

 

Fazit: Liebevoll, stimmungsvoll, unterhaltsam und an einigen Stellen zudem sehr witzig. Ich hatte viel Freude mit diesem weihnachtlichen Wohlfühlroman.

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Rezension zu "Ein irisches Weihnachtsfest" von Patrick Taylor

Ein irisches Weihnachtsfest…
Lesezeichenfeevor einem Jahr

…ist Teil 3 einer Serie. Es gibt schon Sommer und Herbst. Dieses Buch spielt im Dezember. 

Es geht um den jungen Landarzt Barry Laverty, der zum ersten Mal in Ballybucklebo Weihnachten feiert. Er ist der Assistent des etwas bärbeißigen Dr. O’Reilly, der aber ein gutes Herz hat. Die Serie spielt um 1964, bevor ich überhaupt auf die Welt kam. Barrys Freundin Patricia studiert in Cambridge und obwohl sie ab 1. Dezember Ferien hat, kommt sie nicht nach Ballybucklebo und Barry ist enttäuscht. Kitty ist eine alte Bekannte von Dr. O’Reilly. Kinky Kinkaid ist die Haushälterin, die gut kochen kann und etwas hellsichtig ist. 


Diese Hauptcharaktere gefielen mir sehr gut. Ich bekam Einblick in ihr Leben. Damals war eine ganz andere Zeit. Die Hausärzte waren auch für Geburten und mehr zuständig. Sie kannten alle ihre Patienten und nahmen sich Zeit für sie. Ärzte arbeiteten von Montag bis Freitag 9 bis 12 Uhr in der Praxis, danach machten sie Hausbesuche und nachts hatten sie Bereitschaft, genauso übers Wochenende. Sie engagierten sich für ihre Patienten. 


Der Lokalkolorit kam auch sehr gut zum Vorschein und die Landschaft wurde gut beschrieben. Jahreszeitgemäß hatte es auch Schnee und es war kalt, so dass auch einer der Ärzte krank wurde. Es war alles sehr authentisch.


Egal ob es um eine Krankheit ging, um bestimmte Personen, Wetter oder sonst was, es wurde alles exakt bis aufs kleinste Detail beschrieben. Das fand ich sehr interessant, schließlich ist es ein Roman und die 661 Seiten (inkl. Kinkys Rezepte) wollten gefüllt werden. Jedenfalls könnte es für den einen oder anderen dadurch Längen geben, zumal wenn man mitten in der Reihe anfängt und noch kein Fan der Protagonisten ist. 

Es gab einige schöne Zitate und Songs in dem Buch. Hier eine Auswahl:  


S. 352: Aufschub ist, der Dieb der Zeit. (Edward Young ca. 1695)

S. 333: beste Songs von 1964 „Ist over“ von Roy Orbinson und „I wont´t forget you“ von Jim Reeves.

S. 392: Was sich nicht ändern lässt, muss man ertragen.

S. 410: Rocking around the Christmas Tree. 


Cover

Das Cover gefällt mir sehr gut. Es ist weihnachtlich, mit Schnee und irgendwie hat es einen irischen Touch, den ich so nicht beschreiben kann. Alles wäre wirklich gut, auch die Beschreibung. Ich fand es halt schade, dass ich erst gegen Ende begriff, dass es der 3. Band ist. Man kann das Buch auch so lesen, aber irgendwie hatte ich des Öfteren den Eindruck, als ob mir was fehlen würde. 


Geschichte

Ich hatte nun einen ganzen Stapel Weihnachtsbücher in den letzten Jahren ertauscht, die ich dieses Jahr komplett lesen möchte. Und Irland ist eine meine bevorzugten Lieblingsgegenden. Es passierte sehr viel, in dem Leben der Ärzte, trotzdem war das Leben dort eher beschaulich und es gab nur zu Weihnachten Stress, weil ein Event das andere jagte und es vor Weihnachten mehr Patienten in die Praxis spülte. Vor allem der letzte Tag – zwei Tage vor Weihnachten war die Praxis schon zu – die einen wollten frohe Weihnachten wünschen, die anderen Geschenke abgeben und der Rest noch im alten Jahr, die Zipperlein heilen lassen, damit das Weihnachtsfest ohne Krankheiten ablief. Damit gewann dann das Buch etwas an Tempo. Was mir besonders gefiel war, dass die Ärzte sich damals noch Zeit nahmen und den Patienten bei allem halfen, was sie vermochten. 


Mein – Lesezeichenfees – Fazit: 

Wer Irland liebt und die alte Zeit (1964), der ist da sehr gut aufgehoben. Alles wird anschaulich und ausführlich erklärt. In dem Buch gibt es sehr viel Liebe zum Mitmenschen. Daher 5 Sterne von mir und eine Empfehlung. 



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Rezension zu "Ein irisches Weihnachtsfest" von Patrick Taylor

Ein nettes Weihnachtsbuch aber kein Highlight
thiefladyXmysteriousKathavor 7 Jahren

Ein irisches Weihnachtsfest
Ich habe dieses Buch gebraucht für 2 Euro gekauft und da es mich vom Klappentext her ansprach habe ich es gekauft ohne mich gründlich über das Buch zu informieren. Dies ist der dritte Teil einer Reihe von Patrick Taylor um einen irischen Landarzt. Ich habe zum Glück alles gut verstanden, obwohl ich Band 1 und 2 nicht gelesen habe.

Inhalt
Weihnachten in Ballybucklebo – mit Whiskey, Grog und guten Geschichten: Voller Vorfreude sieht der junge Landarzt Barry Laverty seinem ersten Weihnachtsfest im beschaulichen Ballybucklebo entgegen. Schnee und Eis haben die nordirische Landschaft bereits in einen weißen Traum verwandelt. Doch gleichzeitig greift eine Grippewelle um sich. Auch Barrys exzentrischen Chef, Dr. O’Reilly, hat es erwischt. Der Alte kennt für sich und seine Patienten vor allem ein Rezept: Grog mit Whiskey und Zitronensaft. Aber Barry ahnt, dass er zur Weihnachtszeit mehr für die Menschen tun muss, als ihnen nur Hausmittel zu verschreiben. Außerdem weigert sich seine Freundin Patricia ihn über die Feiertage zu besuchen. Ist das das Aus? ...

Cover
Ich finde das Cover sehr weihnachtlich, es passt gut zum Thema und zum Inhalt. Allerdings kann man nicht erkennen, dass es zu einer Reihe gehört. Ich finde es sollte auf den Covern oder auf den Buckrücken immer vermerkt werden, wenn es Teil eienr Reihe ist.

Meinung
Ich lese gerne Bücher, die in Irland oder Schottland spielen. Daher hatte ich auch von diesem BUch einiges erwartet. Ich wurde leider etwas enttäauscht. Mit 664 Seiten ist die Geschichte einfach zu lang für s wenig Handlung. Es passiert zwar ab und zu etwas, doch meistens werden nur Patientengespräche oder Notfälle im Leben eines Arztes beschrieben. Es geht zwar auch um Weihnachten aber dies tritt erst im letzten Drittel ein.
Ich mochte zwar die Charaktere sehr gerne, trotzdem kann ich einfach nicht mehr als 3 Sterne geben. Vielleicht ist es wirklich besser erts Band 1 und 2 zu lesen. Ich denke aber, dass die Bücher einfach nichts für mich sind, da ich schnelle, spannende Handlung liebe. Dieses Buch hatte einfach zu viele Längen.

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