Patrick Woodhead Der Wolkentempel

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Inhaltsangabe zu „Der Wolkentempel“ von Patrick Woodhead

INMITTEN VON BERGEN, UMHÜLLT VON WOLKEN, HÜTET TIBET SEINEN GRÖSSTEN SCHATZ. ein kloster, hoch oben im himalaya. keiner kennt den weg dorthin. zwei junge britische bergsteiger, bereit für das abenteuer ihres lebens. ein kleiner junge auf der flucht. die hoffnung eines ganzen volkesruht auf ihm. ihnen auf den fersen chinesische soldaten. general zhu weiß, wie man jemanden zum reden bringt. ein tödliches katz-und-maus-spiel. der einsatz ist das schicksal tibets.

Muss ganz ehrlich sagen das ich mir mehr von diesem Buch erwartet habe. Hab ganz Eisern weitergelesen, weil ich dachte der Höhepunkt kommt bestimmt noch und die Geschichte wird richtig Spannend... leider hab ich die letzten 50Seiten nicht mehr gelesen :( war einfach zu langweilig, meiner Meinung nach

— dreamelinche82
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  • Rezension zu "Der Wolkentempel" von Patrick Woodhead

    Der Wolkentempel
    beedy

    beedy

    20. August 2012 um 12:47

    Über den Wolken! Inhalt: ****** Die Bergsteiger Luca und Bill befinden sich auf einer Bergtour im Himalayagebiet. Dort entdeckt Luca einen Berg, der wie eine Pyramide hochragt. Von der Neugier getrieben, versucht er zuhause Informationen einzuholen. Der Gedanke an den Pyramidenberg lässt ihn nicht mehr los und mit etwas Überredungskunst kann er Bill überzeugen an der Tour teilzunehmen. Währendessen wird in Tibet mit aller Macht versucht die Reinkarnation des Panchen Lama zu schützen. Das chinesische Militär will den Tod des Jungen und schreckt vor nichts zurück. Als Luca und Bill in das Land einreisen, gibt es Probleme und eigentlich dürften sie sich nur an bestimmte Routen halten. Dazu kommt noch, dass sie sich als Touristen jeden Abend bei einer Polizeistation melden müssen. Mit Hilfe eines Bekannten umgehen sie aber diese Auflagen und prompt interessiert sich General Zhu für die beiden. Er glaubt, sie helfen den Panchen Lama aus dem Land zu bringen und so nimmt Zhu die Verfolgung der beiden auf. Meine Meinung: ********** Der Klappentext hat sich schon mal gut angehört und da ich gerne mal zu einem Abenteurer beim Lesen werde, konnte ich nicht nein sagen. Vorgestellt hatte ich mir einen Abenteuerroman à la Indianer Jones bei dem Kultur, Mysteriöses, Action und Spannung vereint sind. Bekommen habe ich aber leider nicht ganz, was ich mir erwartet habe. Nicht falsch verstehen, das Buch hat genug Action und Spannung in sich, aber irgendwie hat mir dennoch etwas gefehlt. Manche Begebenheiten gingen mir einfach zu schnell und manches habe ich einfach hinterfragt. Zum Beispiel warum General Zhu so schnell auf die beiden eingeschossen war. Hier hat mir etwas Vorlauf gefehlt. Das Buch war gut verständlich geschrieben und auch nachvollziehbar, aber es fehlte mir am gewissen Salz in der Suppe. Dennoch wurde ich gut unterhalten und bin nahezu auf meine Kosten gekommen. Für den besonderen Lesekick hat mir aber etwas gefehlt und so sehe ich das Buch nur als durchschnittlich an. Manchmal kam mir der Hauptprotagonist auch nicht gerade sympathisch rüber und ich hatte nicht so einen Zugang zu ihm. Irgendwie hätte es noch mehr mysteriöser sein dürfen. Besonders das Kloster in den Bergen hätte sich hier für etwas Größeres angeboten. Dennoch lässt sich Der Wolkentempel gut lesen und ist kurzweilig, ist aber jetzt auch kein Buch, das mich so dermaßen vom Hocker gerissen hat und mir nur phasenweise ein Wow entlocken konnte.

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  • Rezension zu "Der Wolkentempel" von Patrick Woodhead

    Der Wolkentempel
    anyways

    anyways

    16. August 2012 um 16:03

    2005 wäre den Freunden Luca und Bill fast der Aufstieg des Makalu geglückt. Kurz vor dem Ziel ereilt Bill die Höhenkrankheit und zerknirscht und widerwillig erkennt Luca das Scheitern der Mission. Während er über die Tragweite eines Abbruchs nachdenkt, entdeckt er eine eigenartige Gebirgsformation. Eine Pyramide, wie von Menschenhand geschaffen, mitten in einem Kreis schroffer Felsen und tiefhängender Wolken, deshalb ist sie nur kurz zu sehen und Luca vermutet fast eine Sinnestäuschung. Zeitgleich befinden sich der chinesische Geheimdienst und das Militär auf der Suche nach dem 11. Panchem Lama, ein Junge der das bedeutende Oberhaupt des buddhistischen Gelugpa-Ordens ist und ausschlaggebend für die Wahl des Dalai Lama . Auf der Suche nach ihm scheuen die Chinesen nicht, sämtlichem Hinweise nachzugehen und die Potentiellen Anwärter und deren Familien zu ermorden. Nach der Rückkehr nach England lässt Luca die seltsame Erscheinung nicht los und er versucht diesem Geheimnis auf die Spur zu kommen. Er ahnt nicht in welche Schwierigkeiten er sich bringt. Ein atmosphärisch dicht geschriebener und sehr gut recherchierter Thriller. Mit gut gezielten Spannungsbögen. Die Konflikte zwischen Tibet und China, die Ungeheuerlichkeiten der Chinesischen Regierung an ihrer Bevölkerung sind ebenso spannend geschildert wie das Leben eines Bergsteigers. Das Hintergrundwissen, das der Autor in seinen ausführlichen Beschreibungen der Besteigung eines Achttausenders präsentiert, zeigt dass er über einen immensen Ehrfahrungsschatz verfügt. Leider hat dieser Thriller auch ein paar Wermutstropfen: Zum Ersten ist der eigentliche Plot, der sich auf der Entführung des echten Panchem Lamas stützt ein wenig unrealistisch bezüglich des Aufenthaltsortes. Leider lässt uns der Autor im Dunkeln, wie es möglich ist ein Kloster in dieser Gegend zu erbauen und zu bewirtschaften, wenn der Aufstieg dahin fast unmöglich ist. Vor dem Zweiten gebe ich eine! SPOILERWAHRNUNG! Das eigentliche Ziel beider Freunde ist die Entdeckung, Erkundung und Besteigung der seltsamen Pyramide, des Wolkentempels, nur dazu kommt es gar nicht. Das eigentliche Ziel der Mission wird nicht erfüllt und hat im letzten Drittel des Buches gar keine Relevanz mehr. Das empfand ich schade weil es irreführend ist.

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  • Rezension zu "Der Wolkentempel" von Patrick Woodhead

    Der Wolkentempel
    hanniball

    hanniball

    11. June 2012 um 08:40

    Wolkentempel erzählt die Geschichte zweier junger britischer Bergsteiger, die auf einer Tour im Himalaya, kurz bevor sie diese abbrechen müssen, einen Gipfel entdecken, der bislng völlig unbekannt ist; selbst auf Satellitenbildern ist er nicht zu erkennen, da er immer in einer dichten Wolkenschicht verborgen ist. Als die beiden später zurückkommen, um diesen Gipfel zu suchen, geraten sie auf die Spur des Wolkentempels, eines gut gehüteten Geheimnisses der tibetanischen Mönche. Und sie geraten ins Visier einer Sondereinheit der chinesischen Geheimdienste ... Gereizt hat mich an diesem Thriller im Wesentlichen, dass er die Unterdrückung des tibetanischen Volks und der tibetanischen Religion durch die Herrschenden der chinesischen Volksrepublik thematisiert wird. Und hierdurch hat der Thriller auch hauptsächlich mene drei Sterne verdient. Ansonsten empfand ich diesen Roman eher als standardmäßig konstruierte Abenteuergeschichte mit nachvollziehbaren, aber oberflächlich gezeichneten Charakteren und einer Handlung, die nicht wirklich mitreiißt, zumindestens mich. Insgesamt ein Buch, das ich beim Lesen nicht ärgerlich oder langweilig fand, aber auch nicht überzeugend. Einmal lesen war oK, aber ein zweites Mal werde ich es sicher nicht lesen.

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  • Rezension zu "Der Wolkentempel" von Patrick Woodhead

    Der Wolkentempel
    mabuerele

    mabuerele

    13. May 2012 um 16:49

    Luca und Bill nehmen die letzte Etappe des Aufstiegs auf den Makalu in Angriff. Als Luca auf einem Felssims ausruht, sieht er auf der rechten Seite einen Ring vollkommen regelmäßig angeordneter Berggipfel und in einer Wolkenlücke für einen Moment eine Pyramide. Währenddessen hat auch Bill den Sims erreicht. Doch er spukt Blut. Luca möchte allein zum Gipfel, aber Bill bittet ihn, mit ihm abzusteigen. Nach dem Abstieg hat die Freundschaft von Luca und Bill einen Riss bekommen. Zurück in England lässt Luca die Erinnerung an die Berggipfel nicht los. Sein Onkel versorgt ihn mit Kartenmaterial und Information, aber der Vater möchte, dass der Sohn endlich in der Fabrik mitarbeitet. Luca überredet Bill zu einer weiteren Exkursion. Von Nepal aus übertreten sie illegal die Grenze nach Tibet. Der Roman verbindet zwei Erzählebenen miteinander. Zum einen geht es um den Reiz des Bergsteigens, zum anderen geraten Luca und Bill in die Auseinandersetzungen zwischen China und Tibet. Ein kleiner Junge ist in Gefahr, die Reinkarnation des Dalai Lama. Dem Autor ist ein fesselndes Buch gelungen. Dazu trägt auch die exakte Recherche zum Thema Bergsteigen und Tibet bei. Die Beschreibung des Kletterns in Eis und Schnee hat mir sehr gut gefallen. Erfolg und Niederlage im Kampf mit den Elementen waren nachvollziehbar. Gut dargestellt wurde ebenfalls das Leben der tibetischen Mönche. Die Gewalt Chinas und vor allem die Suche nach dem Jungen mit all den brutalen Mitteln ließen mich frieren. Dem Autor ist es sehr gut gelungen, die Widersprüche im chinesischen Militär, aber auch unter den tibetischen Mönchen darzulegen. Chen, chinesischer General, ordnet sich zwar seinen Vorgesetzten unter, doch ein Rest Gewissen und die Erinnerung an seine Familie, lassen ihn am Ende eine weitreichende Entscheidung fällen. Für Zhu spielt ein Menschenleben keine Rolle. Er weiß, wie man jemand zum Reden bringt. Unter den tibetischen Mönchen geht die Auseinandersetzung um Gewalt oder Friedfertigkeit. Für mich als Leser sind beide Ansichten verständlich. Ich war froh, mich nicht entscheiden zu müssen. Letztendlich wurde eine Auseinandersetzung darüber geführt, ob man auf Gewalt mit Gewalt reagieren muss. Die Protagonisten wurden ausführlich charakterisiert. Die Handlung war von der ersten bis zur letzten Seite spannend. Sie ließ sich flott lesen. Der Stil des Romans ist ausgewogen. Einige wenige Zusatzinformationen haben mir gefehlt. Das betrifft die Geschichte des Klosters und der Heiligtümer in den umliegenden Bergen.

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  • Rezension zu "Der Wolkentempel" von Patrick Woodhead

    Der Wolkentempel
    walli007

    walli007

    04. February 2012 um 21:44

    Nebel über Tibet Luca ist ein rechter Haudegen, gerade Bill, der eigentlich sein bester Freund ist und sich von Luca immer wieder zu manchmal fast schon gefährlichen Abenteuern überreden lässt, meint so langsam wird es zu viel. Bergtouren jedenfalls will er nicht mehr mit Luca unternehmen. Mit seinen Eltern versteht sich Luca nicht gerade gut. Besonders sein Vater, der mehr Engagement in der Firma fordert, hat langsam genug davon, das unstete Leben seines Sohnes zu finanzieren. Alles nutzt nichts, Luca zieht es wieder in die Bergwelt des Himalaja. Bei der letzten Tour hatte er den Blick auf eine besondere Formation erhaschen können, die er nun bezwingen möchte. Gerade der Beginn dieses Abenteuers hat mir gut gefallen. Die Schilderungen der Bergwelt, die ich nie zu sehen bekommen werde, war wahrlich faszinierend. Der Konflikt zwischen den beiden Freunden, der mal mehr mal weniger schwelt. Lucas Zerrissenheit, seine Suche nach immer neuen Erlebnissen. Die Suche nach dem Ziel, der Erfüllung. Das verknüpft mit dem Schicksal des modernen Tibet, das unter der Vorherrschaft Chinas zu leiden hat, das seine Schätze nur unter größten Anstrengungen erhalten kann. Eine tolle Mischung, doch im Verlauf der Geschichte, wurde alles etwas viel. Die Wandlung Lucas war für mich manchmal nicht ganz überzeugend. Irgendwann hat mich die Geschichte verloren, vielleicht wollte der Autor etwas viel. Besonders einige Machtkämpfe der Parteien untereinander, schienen mir die eigentliche Handlung nicht wirklich weiter zu bringen. Dadurch wurde die Freude an der eigentlich guten Idee etwas getrübt.

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  • Rezension zu "Der Wolkentempel" von Patrick Woodhead

    Der Wolkentempel
    Jeami

    Jeami

    31. October 2011 um 13:27

    Das Schicksal Tibets und seines Volkes unter chinesischer Besatzung in eine hochspannende, mystische Geschichte verpackt. Außergewöhnlich. Bodengut.

  • Rezension zu "Der Wolkentempel" von Patrick Woodhead

    Der Wolkentempel
    Mohnbluemchen

    Mohnbluemchen

    01. October 2011 um 22:40

    ...ein toller Thriller mal mit einer etwas außergewöhnlicheren Handlung und Kulisse...

  • Leserunde zu "Das Labyrinth der Träumenden Bücher" von Walter Moers

    Das Labyrinth der Träumenden Bücher
    Daniliesing

    Daniliesing

    Wir alle hier lieben Bücher, so viel ist klar, oder? Und was gibt es schöneres für einen richtigen Bücherwurm, als ganze Städte und Labyrinthe voller Bücher? Da verläuft man sich doch gern eine Zeit lang oder auch länger ;-) Viele hier können den Erscheinungstermin der Fortsetzung zu "Die Stadt der Träumenden Bücher" schon kaum noch erwarten. Und jetzt ist die Wartezeit auch fast vorbei - am 5. Oktober erscheint endlich "Das Labyrinth der Träumenden Bücher" und damit ein neuer märchenhafter Roman von Walter Moers, voller ausgefallener Ideen und mit einer fabelhaften Geschichte um die Welt der Bücher. Mit dabei natürlich: das fantatische Zamonien, der schriftstellernde Lindwurm Hildegunst von Mythenmetz und natürlich viele viele Bücher...! Klar, dass wir zu diesem Buch unseren Buchclub im Oktober starten müssen! Wir freuen uns, wenn viele von euch dabei sind & Lust haben von Walter Moers' erneut auf eine Reise in die Welt der Bücher mitgenommen zu werden. *** Hier erstmal mehr zum Inhalt *** Über zweihundert Jahre ist es her, seit Buchhaim, die Stadt der Träumenden Bücher, von einem verheerenden Feuersturm zerstört worden ist. Der Augenzeuge dieser Katastrophe, Hildegunst von Mythenmetz, ist inzwischen zum größten Schriftsteller Zamoniens avanciert und erholt sich auf der Lindwurmfeste von seinem monumentalen Erfolg. Er gefällt sich im täglichen Belobhudeltwerden, als ihn eine verstörende Botschaft erreicht, die seinem Dasein endlich wieder einen Sinn gibt. Verlockt durch einen rätselhaften Brief kehrt Hildegunst von Mythenmetz nach Buchhaim zurück. Die prächtig wiederaufgebaute Stadt ist erneut zur pulsierenden Metropole der Literatur und zum Mekka des Buchhandels geworden und wird durchströmt von Buchverrückten aller Art. Dem Rätsel auf der Spur gerät Mythenmetz, kaum hat er die Stadt betreten, in ihren abenteuerlichen Sog. Er begegnet alten Freunden wie der Schreckse Inazea Anazazi, den Buchlingen Ojahnn Golgo van Fontheweg, Dölerich Hirnfidler und Gofid Letterkerl, dem Eydeeten Hachmed Ben Kibitzer, aber auch neuen Bewohnern, Phänomenen und Wundern der Stadt, wie den mysteriösen Biblionauten, den obskuren Puppetisten und der jüngsten Attraktion Buchhaims, dem »Unsichtbaren Theater«. Dabei verirrt sich Mythenmetz immer tiefer im »Labyrinth der Träumenden Bücher«, das geheimnisvoll und unsichtbar die Geschicke Buchhaims zu bestimmen scheint. Bis er schließlich in einen unaufhaltsamen Strudel von Ereignissen gerät, der alle Abenteuer, die er je zu bestehen hatte, in jeder Hinsicht übertrifft. Auch ein Blick auf die offizielle Seite zum Buch lohnt sich: http://www.zamonien.de/ ************************************************************************************ Unter allen, die uns in ihrer Anmeldung zum Buchclub, verraten, was für sie das magische an Büchern ist und welches Buch sie wirklich zum träumen gebracht hat, verlosen wir 10 Exemplare von "Das Labyrinth der Träumenden Bücher" für die Teilnahme an der Leserunde hier. Mitmachen könnt ihr bis einschließlich 03.10.2011 Ich wünsche eine traumhafte Lesestunden! ************************************ Die 10 Gewinner sind: Dubhe, sunlight, rallus, Micky, Lilabella, Lesebienchen, Ennilain, Babscha, Caro88, jessi88

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  • Rezension zu "Der Wolkentempel" von Patrick Woodhead

    Der Wolkentempel
    Themistokeles

    Themistokeles

    07. August 2011 um 19:12

    Der Roman "Der Wolkentempel" beginnt mit einem Angriff auf ein buddhistisches Kloster in mitten eines Gebirges in Tibet. Ein junger Mönch namens Regas wäre den chinesischen Truppen beinahe entkommen, jedoch wurde er doch noch erwischt und musste die Zerstörung des Klosters mit ansehen, was auch das letzte war, was er in seinem Leben sah, da die Chinesen ihn blendeten. Die weitere Geschichte setzt Jahre später ein und läuft in drei Handlungsträngen. Zum einen handelt er von den zwei britischen Bergsteigern Luca und Bill, die bei dem Versuch einen der Berge des Himalaya, den Makalu, zu bezwingen gescheitert sind, da Bill Probleme bekommen hatte. Kurz vor dem Abstieg hatte Luca einen merkwürdigen Berg gesehn, welcher sich in sein Gedächtnis eingebrannt hat. In einem anderen Handlungsstrang versuchen tibetische Mönche die Reinkarnation des Panchen Lama vor den chinesischen Truppen zu verstecken, da dies die endgültige Einnahme Tibets durch die Chinesen verhindern soll. Der letzte Handlungsstrang beschäftigt sich mit den chinesischen Einsatzkräften welche sich auf der Suche nach der Reinkarnation des Panchen Lama befinden. Zu diesen Truppen gehören der eiskalte Hauptmann Zhu und der Offizier Chen. Wieder in London angekommen, lässt der Berg, den er gesehen hat, Luca nicht mehr los und er stellt weitere Nachforschungen an und reist mit Bill erneut nach Tibet um den Berg ausfindig zu machen und zu besteigen. In Tibet angekommen setzen sie sich mit einem alten Bekannten zusammen, der ihnen hilft, zu ihrem Unglück jedoch haben die Chinesen den Tipp bekommen, dass ausländische Bergsteiger die Reinkarnation des Panchen Lama verstecken und folgen Luca und Bill. Diese sind derweil in der Nähe des gesuchten Bergmassivs angekommen und treffen dort auf eine mysteriöse Frau, Shara, die ebenfalls das Massiv erklimmen will. Das Buch ist im Allgemeinen sehr gut geschrieben und es ist sehr gut gemacht, wie sich die erst sehr unabhängig voneinander verlaufenden Handlungstränge. Die auch nicht unbedingt zusammengehörig erkannt werden, immer mehr zusammenlaufen und verschiedene, erst unwichtig erscheinende Komponenten dann doch noch einen wichtigen Bestandteil in der Geschichte aufnehmen. Insbesondere der Prolog ist einer der Teile der zunächst als ziemlich unabhängig erscheint, dann aber doch noch eine mehr als relevante Rolle spielt. Auch der Schreibstil ist sehr gut, da sich das gesamte Buch sehr schön flüssig herunterlesen lässt und man auch oft gar nicht aufhören mag, da es dem Autor auch einige Male gelingt, dass er die Kapitel so beendet und so geschickt durch andere Handlungsstränge unterbricht, dass man dringen wissen will, wie es weiter geht. Das Ende, wenn teilweise auch vorhersehbar, wie es die Enden von Büchern häufig sind, bietet jedoch noch einige Überraschungen, mit denen ich so nicht gerechnet hatte und trotzdem sehr passend waren. Alles in alle hat mir das Buch überraschend gut gefallen. Die Charaktere waren zwar teilweise nicht besonders tief aufgebaut, jedoch konnte man sich zu genüge ein Bild von ihnen machen, dass reichte um ihr verhalten gut verstehen zu können. Auch bleiben manche Dinge relativ oberflächlich und werden nicht so recht tiefgängig, was jedoch der Atmosphäre des Romans und dem Verständnis keinen Abbruch tut und zudem erfährt man, wenn man sich noch nicht intensiv mit dem Thema Buddhismus und Tibet-Konflikt auseinandergesetzt hat, viele interessante Dinge in diese Richtung und auch wenn man sich damit auskennt, können neue, interessante Fakten auftreten.

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  • Rezension zu "Der Wolkentempel" von Patrick Woodhead

    Der Wolkentempel
    isag

    isag

    27. July 2011 um 12:54

    Bei Thrillern fällt es mir ja sowieso nie schwer, mich im Buch festzulesen, aber “Der Wolkentempel” nimmt im Verlauf mehr und mehr Spannung auf, so daß ich gar nicht mehr aufhören konnte, zu lesen. Zu Anfang war ich noch nicht so recht begeistert, es fehlte da noch ein wenig an Spannung. Aber die kam ja dann doch noch, und dafür umso mehr :) Einen Blick über den Tellerrand bekommt man mit diesem Buch auch – und erfährt einiges über die tibetische und chinesische Mentalität. Bisher hatte ich nur mal aus den Medien von deren Konflikt gehört. Nun weiß ich auch, worum es da geht… Ein bißchen traurig fand ich das Buch zwischendurch auch, aber am meisten im Vordergrund war eindeutig die Spannung. Wie zu erwarten wendet sich das Ende dann wieder dem besseren zu, aber einiges bleibt durchaus offen ;) Die Faszination einer solch ruhigen Oase wie das Kloster in den Bergen ist, kann ich auf jeden Fall auch sehr gut nachvollziehen.

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  • Rezension zu "Der Wolkentempel" von Patrick Woodhead

    Der Wolkentempel
    Toschi3

    Toschi3

    22. May 2011 um 11:08

    Die Bergsteiger Luca und Bill entdecken auf einer Tour in Tibet eine rätselhafte Bergpyramide. Kaum wieder zu Hause, bereitet Luca eine neue Tour vor - zu dieser Pyramide. In Tibet: ein kleiner Junge, Babu, soll als Nachfolger des Panchen Lama ausgerufen werden, des obersten Glaubensführer nach dem Dalai Lama. Der Chinesische Geheimdienst versucht, dieses mit aller Macht zu verhindern und ihren eigenen Nachfolger zu inthronisieren. Auf dem Weg zur Bergpyramide, dem Wolkentempel, kreuzen sich die Wege aller. Es kommt zu einem spannenden Wettlauf um das Leben des Jungen und das Schicksal Tibets. Der Roman von Patrick Woodhead ist eine spannende Mischung aus Abenteuerroman und Thriller. Nach der Einführung, in der ein junger Mönch die Zerstörung seines Klosters im Rahmen der Kulturrevolution durch die Chinesen miterleben muss, berichtet der Autor aus drei verschiedenen Erzählperspektiven: die Geschichte der Bergsteiger, des jungen Babu und des chinesischen Geheimdienstes fließen im Lauf der Geschichte zusammen bis hin zu einem spannenden Finale. Die Geschichte ist spannend erzählt. Zu keiner Zeit fällt es schwer, den verschiedenen Handlungssträngen zu folgen. Die Charaktere sind gut gezeichnet, etwas mehr Tiefgang wäre für die bessere Nachvollziehbarkeit einiger Entscheidungen wünschenswert. Der Schreibstil des Autors ist sehr gut. Die Sätze sind flüssig zu lesen, trotz der komplexen Geschichte muss sich der Leser nicht durch gestelzte Formulierungen quälen. Die Kapitel sind nicht zu lang, so dass die Spannung aufrecht erhalten bleibt. Da sich das Buch locker liest, hätte die Handlung etwas mehr ausgearbeitet sein können. Im Gegensatz zu vielen anderen Büchern wäre hier mehr mehr. Fazit: ein spannender Abenteuerroman in einer fernöstlichen Umgebung. Dieses Buch ist eine Empfehlung für alle, die sich in das Ungewohnte begeben wollen.

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  • Rezension zu "Der Wolkentempel" von Patrick Woodhead

    Der Wolkentempel
    augustmaus

    augustmaus

    27. February 2011 um 15:04

    Tibet : Die Tibeter werden durch die Chinesen unterdrückt, aber der Widerstand ist noch nicht gebrochen. Nach dem Tod des zehnten Panchen Lama - dem geistigen Führer der Tibeter - wird erstaunlich schnell in einem kleinen Jungen seine Reinkarnation gefunden. Es beginnt ein Wettlauf der Tibeter gegen die Chinesen um das Leben des Jungen. Luca und Bill, beides leidenschaftliche Bergsteiger, entdecken auf einer Klettertour in Tibet zufällig einen von einem Bergring umgebenen Pyramidenberg. Zurück in England lässt Luca das Bild des mysteriösen Berges nicht los und er überredet Bill zu einer neuen Expidition um diesen zu finden und zu besteigen. So kreuzen sie zufällig den Weg von Shara und mit dieser Begegnung verknüpfen sich die Schicksale von Babu, dem erlften Panchen Lama, Bill, Luca und auch Shara ... Als Thriller würde ich dieses Buch nicht unbedingt beschreiben, auch wenn es durchaus die ein oder andere "eklige" Szene gibt, jedoch ist es ein spannenden Abenteuerroman. Man merkt, dass der Autor selbst ein Abenteurer ist. Er versteht es, die Personen insbesondere Luca und Bill für den Leser lebendig zu machen und die Strapazen der Klettertouren zu beschreiben. Ich hatte beim Lesen das Gefühl, dass Patrick Woodhead weiß, wovon er schreibt, auch wenn er das Leben der Menschen und die politischen Umstände in Tibet beschreibt. Wie es sich gehört, gibt es im Roman die Bösen und die Guten, aber dennoch, wie es in der Wirklichkeit nunmal ist, zeigt sich, dass es auf jeder Seite auch Ausnahmen gibt. Das macht das Ganze glaubwürdig, die Personen menschlich. Fazit : Ein spannender Abenteuerroman in einer etwas ungewöhnlichen Umgebung mit glaubhafter Handlung. Das Buch hat mir gut gefallen.

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  • Rezension zu "Der Wolkentempel" von Patrick Woodhead

    Der Wolkentempel
    Erinnye

    Erinnye

    01. December 2010 um 09:23

    Das Buch setzt sich aus zwei Erzählsträngen zusammen, die eine lange Zeit parallel zueinander ablaufen. Auf der einen Seite geht es um die beiden Bergsteiger Luca und Bill - beste Freunde, seit langem Kletter-Kollegen und dabei den Macalu zu besteigen, was leider aufgrund gesundheitlicher Probleme Bills' abgebrochen werden muss. Auf der anderen Seite erfährt man sowohl durch einen Rückblick in die Vergangenheit als auch durch aktuelles Geschehen mehr von einem geheimnisvollen tibetischen Kloster, welches von Chinesen zerstört wurde und das jene aktuell bestrebt sind den Panchen Lama, das Oberhaupt der Tibeter, auszuschalten. Tibetische Mönche jedoch bringen die Inkarnation in Gestalt eines kleinen Jungen vorerst in Sicherheit. Diese beiden Geschichte verweben sich im Laufe des Buches immer mehr miteinander. Luca und Bill reisen erneut nach Tibet um einer geheimnisvollen Berg-Pyramide auf den Grund zu gehen. Damit setzen sie eine Verfolgung durch chinesische Soldaten in Gang, die ihr grausames Ende erst in den Bergen mit dem Tod aller beteiligten Soldaten und Bills findet. Erst danach offenbart sich das ganze Geheimnis um jene Berg-Pyramide und das tibetische Kloster welches diesem Berg zu Füßen unter einer dichten Wolkendecke liegt. Meine Meinung dazu: ein absolut fantastisches Buch, welches ich immer wieder gerne lesen würde und auch weiterempfehlen werde. Das Geschehen ist in angenehm kurze Kapitel unterteilt, welche auch ein sporadisches Lesen mit Pausen ermöglicht. Leider führt das dazu, dass manche Kapitel schon beinahe zu wenig Informationen enthalten und man sich fragt, was jener Abschnitt nun sollte.. dies ist aber eher selten der Fall. Durch den nüchtern beschreibenden Schreibstil des Autors wird man nicht in seitenlange Beschreibungen der Umgebung verwickelt und ein zügiges und sehr angenehmes Lesetempo entsteht, noch verstärkt durch die durchweg gute Wortwahl und dem lobenswerten Fehlen von Wiederholungen. Das sich die beiden voneinander unabhängigen Erzählstränge gegen Ende hin verbinden und eine gemeinsame Handlung daraus wird lässt eine ungeahnte Spannung aufkommen und man wird die letzten Seiten nur so verschlingen. Letztendlich merkt man deutlich, dass der Autor selbst Bergsteiger-Erfahrung besitzt, da er fachliche Ausdrücke sicher einsetzt und den Leser somit sowohl in die fremde Kulter Tibets als auch in die Mysterien der sportlichen Bergwelt einführt. Fazit: am Ende sind die "Bösen" tot, tragischerweise der beste Freund ebenfalls, die Hauptfigur findet endlich ihren Platz im Leben und die Moral der Geschichte erscheint mir: Geduld lohnt sich.

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  • Rezension zu "Der Wolkentempel" von Patrick Woodhead

    Der Wolkentempel
    Buchina

    Buchina

    29. November 2010 um 19:55

    Als erstes würde ich diesen Roman nicht als einen Thriller, sondern einen Abenteuerroman bezeichnen. Nicht, dass er nicht die nötige Spannung hat, aber typische Thriller-Leser wären vielleicht sehr überrascht. Die Geschichte beginnt mit einer grausamen Szene in China der 50er Jahre mitten in der Kulturrevolution. Eine wichtige Bibliothek der Tibeter wird abgebrannt und die Mönche bestialisch ermordet. Szenenwechsel: 2005 zwei englische Bergsteiger versuchen in Nepal einen Gipfel zu erklimmen. Kurz vor dem Berggipfel erblickt einer der beiden Luca eine Bergpyramide. Zurück in England kann er diese Pyramide nicht vergessen und recherchiert. Nachdem er herausgefunden hat, dass es etwas mit den Heiligtümern der Tibeter zu tun hat, kehrt er mit seinem Freund zurück, um mehr herauszufinden. Neben der Geschichte der Bergsteiger, folgt parallel ein weiterer Handlungsstrang. Der chinesische Sicherheitsdienst wird beauftragt den Nachfolger des verstorbenen Panchen Lama zu finden. Die Reinkarnation ist ein kleiner Junge, der von den Tibetern versteckt wird. Der Panchen Lama ist neben dem Dalai Lama die höchste Autorität des tibetischen Buddhismus. Diese beiden Handlungsstränge hängen unmittelbar zusammen und verstärken das Tempo, was schließlich zu einem erbitterten Katz und Maus-Spiel führt. Neben der tibetischen Religion erfährt man einiges über die chinesische Tibet-Politik, aber auch über Bergsteigerlatein. Der Schreibstil ist flüssig und sehr gut zu lesen. Der Spannungsbogen geht schnell steil nach oben und man kann am Ende das Buch kaum aus der Hand legen. An manchen Stellen wirkt die Geschichte etwas konstruiert. Aber der Autor findet immer wieder den Absprung, so dass der Roman nicht ins Fantastische abrutscht. Zu Beginn wirkte der Roman sehr klischeehaft auf mich, aber er gewinnt an Tiefe und liefert keine einfache Schwarz-Weiß-Zeichnung. Zu meinem Glück halten sich die Bergsteigerbeschreibungen im Rest des Romans zurück. Denn die langatmige Beschreibung der Gipfelbesteigung zu Beginn war für mich persönlich langweilig. Ein gutes Buch mit einem interessanten Thema.

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  • Rezension zu "Der Wolkentempel" von Patrick Woodhead

    Der Wolkentempel
    Nazena

    Nazena

    20. November 2010 um 20:53

    Luca und Bill sind Bergsteiger. Bei einer klettertour in Tibet sieht Luca knapp vor der Gipfelbesteigung einen pyramidenförmigen Berg. Wieder in England, versucht er mehr herauszufinden, doch auf allen Satelittenkarten ist die Region wolkenverhangen. Neugierig reisen die beiden wieder nach Tibet und in das Tal. Dabei stoßen sie auf ein uraltes Kloster, dass auf die Reinkarnation ihres geistigen Oberhauptes wartet. Die Chinesen haben aber ihre eigenen Kandidaten und scheuen vor nichts zurück. . . Die Landschafts- und Bergbeschreibungen in dem Buch sind sehr malerisch, storytechnisch bin ich aber ehrlich gesagt ziemlich enttäuscht. Das Buch ist weder besonders aufregend, noch spannend oder anspruchsvoll zu lesen. Bei dem Thema hätte ich etwas buddhistische Philosophie erwartet, aber es wurde nichts dergleichen angesprochen. Außer das die beiden Protagonisten endlos durch die Berge kraxeln, passiert im Grunde genommen nichts. De Schemaverteilung ist stereotypisch: böse Chinesen, verfolgte Tibeter mit einem weltbewegendem Geheimnis . . . nichts, was man nicht schon mal gelesen hätte.

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