Patrick deWitt

 3.7 Sterne bei 72 Bewertungen
Autor von Letzte Rettung: Paris, Die Sisters Brothers und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Patrick deWitt

Patrick deWitt wurde 1975 auf Vancouver Island in Kanada geboren. Er lebte unter anderem in Kalifornien, Washington und Oregon. Nach "Ablutions: Notes for a Novel" ist "Die Sisters Brothers" sein zweiter Roman. Er war für den Man Booker Prize, den Giller Prize sowie den Walter Scott Prize nominiert, wurde mit dem Rogers Writers' Trust Fiction Prize, dem Ken Kesey Award, dem Governor General's Award for English Language Fiction und der Stephen Leacock Memorial Medal for Humour ausgezeichnet und von Publishers Weekly, der Washington Post sowie der Canadian Booksellers Association zu den besten Romanen des Jahres gezählt. Patrick deWitt lebt heute mit seiner Frau und seinem Sohn in Portland, Oregon.

Quelle: Verlag / vlb

Neue Bücher

Letzte Rettung: Paris

 (47)
Neu erschienen am 22.08.2019 als Hardcover bei Kiepenheuer & Witsch.

Alle Bücher von Patrick deWitt

Cover des Buches Letzte Rettung: Paris (ISBN:9783462052336)

Letzte Rettung: Paris

 (47)
Erschienen am 22.08.2019
Cover des Buches Die Sisters Brothers (ISBN:9783442480043)

Die Sisters Brothers

 (16)
Erschienen am 21.10.2013

Neue Rezensionen zu Patrick deWitt

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M

Rezension zu "Letzte Rettung: Paris" von Patrick deWitt

Ungewöhnlich, skurril und bissig
Miannavor 7 Tagen

Frances und ihr Sohn Malcom Price leben mit ihrem Kater Kleiner Frank in New York ein luxuriöses Leben. Das Erbe des verstorbenen Mannes ist bald verprasst und deswegen "flieht" Frances mit ihrem Sohn und dem Kater, den sie für die Inkarnation ihres toten Mannes hält nach Paris. Eine seltsame Reise beginnt.

Die Geschichte ist durchweg komisch, nicht witzig oder lustig, eher sonderbar. Dies liegt vor allem an den skurrilen Charakteren, davon einer merkwürdiger als der andere. Keine der Personen ist besonders sympathisch, eher spröde und komisch. Doch das macht nichts. Zudem werden es immer mehr von ihnen und untereinander entsteht ein Wirrwarr an Interessen, Bedürfnissen und Vorbehalten. Die Unterhaltungen und die Dynamiken untereinander sind äußerst skurril und unterhaltsam, passen nicht immer zueinander. Dies scheint gewollt.
Ich konnte der kuriosen Ansammlung an seltsamen Menschen viel abgewinnen. Die vielfältigen und seltsamen Charakterzüge, so abgedreht sie auch sind, haben einen hohen Unterhaltungswert und die grundlegenden Bedürfnisse werden offen gelegt. Der Autor befasst sich intensiv mit den Charakteren, entblößt diese und setzt sie in Beziehung zueinander.

Das Geschehen entwickelt sich äußerst kurios. Die Handlung ist stark überspitzt und spielt mit dem Irrealen. Zeitweise ist die Entwicklung sehr real, fast schon tragisch. Die Wendungen kommen unerwartet, passen gut in diese absurde Geschichte. Hinzu kommt ein schwarzer Humor, der der Geschichte noch mehr Charme gibt, jedoch auch abschrecken kann. Das derbe, heftige und spröde vieler Situationen gefällt vermutlich nicht Jedem, mir jedoch sehr.

Die Geschichte lässt sich, anders als erwartet, sehr angenehm lesen und fließt zügig dahin. Zwischendurch gibt es ein paar Höhepunkte, die ungewöhnliche Wendungen mit sich bringen und die Charaktere in Entwicklungen zwingen.

Eine bissig und skurrile Charakterstudie, äußerst unterhaltsam.

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V

Rezension zu "Letzte Rettung: Paris" von Patrick deWitt

Sehr schräg
Vielleserin1957vor 13 Tagen

Eine sehr schräge und skurrile, ja fast in meinen Augen eine Hass-Liebe-Veziehung zwischen Mutter und Sohn in Amerika. Frances (Mutter) hat nach dem Tod ihres Mannes, den sie mehr als ungewöhnlich "verarbeitet bzw. zur Kenntnis genommen" hat, das Vermögen ohne Rücksicht mit vollen Händen ausgegeben. Der Sohn (Malcom)  verliebt, kann sich aber von Frances nicht abnabeln und wohnt immer noch bei ihr. Es kommt wie es kommen muss - sie sind pleite und müssen alles verkaufen. Eine Freundin von Frances zeigt eine Lösung auf - Umzug nach Paris.
Dazu kommt noch der Kater "Kleiner Frank" den sie als Reinkarnation ihres Mannes hält.
Der Schreibstil ist für mich manchmal langatmig, einfach und plätschert so dahin. Doch die Story ist so aufgebaut, dass es mich trotzdem interessiert hat wie es mit den Akteuren weitergeht. Das Ende war für mich etwas überraschend und auch vielleicht "offen".
Ein Buch, aus meiner Sicht, nicht für jeden Leser gleichermaßen geeeignet. Denn unter Humor versteht jeder etwas anderes.

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Rezension zu "Letzte Rettung: Paris" von Patrick deWitt

Rezension zu Letzte Rettung: Paris von Patrick deWitt
Zauberhafte_Buchseiten_x3vor 14 Tagen

Nach dem Tod ihres Ehemannes hat Frances Price das Erbe ihres Mannes jahrzehntelang verprasst. Sie und ihr Sohn, Malcom, haben alles verloren. Zusammen mit ihrem Kater, kleiner Frank, begeben sich das Mutter-Sohn-Duo nach Paris. Doch plötzlich verschwindet der Kater, der die Reinkarnation von Frances verstorbenen Mannes ist, und allerlei skurrile Personen tun sich zusammen um den Kater wiederzufinden.


Der Klappentext des Buches hatte mich sehr angesprochen, aber irgendwie weiß ich nicht was ich jetzt von dem Buch halten soll.

Die Charaktere in dem Buch waren einfach nur komisch und nichtssagend. Obwohl ich das Buch gerade erst ausgelesen habe, habe ich die Hälfte der Personen schon vergessen.


Leider hat mir auch komplett eine Handlung gefehlt. Es gab keine Tiefe und im allgemeinen waren die Handlungen nur Oberflächlich. Trotzdem hatte ich das Buch, aufgrund des flüssigen Schreibstils des Autors in zwei Tagen fertig. Ich hatte immer gehofft, dass noch etwas interessantes passiert, aber dem war leider nicht so.


Das Ende war mehr als enttäuschend und hat mir überhaupt nicht gefallen.


Fazit: Das Buch konnte mich leider nicht so überzeugen und ich würde es meinen Freunden auch nicht weiterempfehlen. Ich hatte mir mehr von der Geschichte erhofft. Die Erzählweise und der Schreibstil war sehr angenehm und so lässt sich das Buch leicht lesen.

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