Patrik Stäbler Speisende soll man nicht aufhalten

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Inhaltsangabe zu „Speisende soll man nicht aufhalten“ von Patrik Stäbler

Wann haben Sie zuletzt Teichelmauke, Dibbelabbes, Schnüsch oder Bötel mit Lehm und Stroh gegessen? Wenn Sie nun rätseln, ob es sich dabei wirklich um etwas Essbares handelt und ob es nicht nur essbar, sondern sogar genießbar ist, geht es Ihnen wie dem Autor. Er kocht zwar Spaghetti Carbonara und Grünes Curry aus dem Effeff, isst gerne Sushi oder Souflaki - doch die Speisen seiner Heimat sind ihm weitgehend fremd. Also bricht er auf zu einer Anhalterreise, um in jedem Bundesland ein typisches regionales Gericht aufzuspüren, und isst sich mit Vergnügen und Genuss durch die deutsche Küche. Und die ist, so stellt er schnell fest, sehr viel besser als ihr Ruf. Mit allen Rezepten der Reise!

Ein definitiv anderes Buch über Essen. Hat mir gut gefallen und zwischendurch hätte ich gerne mitgegessen ☺

— MelE
MelE

Ein interessantes Buch über eine spannende Deutschlandtour, faszinierende Menschen und leckeres Essen. Inkl. Rezepte! Toll gemacht.

— Hikari
Hikari

Kulinarische Reise durch unsere Heimat- zum Schmunzeln und Appetitholen. Läßt einem das Wasser im Mund zusammenlaufen..

— Buchraettin
Buchraettin

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  • Leserunde zu "Ein Sofa voller Frauen" von Florian Beckerhoff

    Ein Sofa voller Frauen
    FlorianBeckerhoff

    FlorianBeckerhoff

    Liebe Buchverrückte, normalerweise liegen wir nachts in unseren Betten, aber was ist schon normal? Fast jeder von uns hat doch schon mal auf einem Sofa geschlafen. Meistens zu Hause, hin und wieder aber doch auch unterwegs. In meinem Roman EIN SOFA VOLLER FRAUEN geht es genau um diese Geschichten, die sich entwickeln, wenn jemand – warum auch immer – für eine Nacht auf einem dieser meist zu kurzen Möbelstücke landet. Tausende Couchsurfer reisen heute Tag für Tag durch die Welt und kommen bei wildfremden Leuten unter. So lernt man nicht nur neue Städte und Länder, sondern auch neue Menschen kennen. Der Held des Romans, Dickie Decker, macht damit seine ganz eigenen Erfahrungen, wofür allerdings seine besorgten Freunde verantwortlich sind. Denn dieser Mittdreißiger findet einfach keine Frau. Seit Dickie vor 18 Jahren mit seiner ersten flüchtigen Bekanntschaft gleich ein Kind gezeugt hat, geht da gar nichts mehr. Bis dann endlich die Freunde eingreifen und ihn heimlich beim Couchsurfing anmelden. Plötzlich kann sich Dickie vor lauter weiblichem Besuch gar nicht mehr retten. Und dann steht auch noch sein Sohn vor der Tür, um ihn kennenzulernen. Dickies erster Gedanke: Flucht! Doch dann wird ihm klar, dass es Zeit ist zu handeln: Denn seine erste Besucherin will ihm einfach nicht mehr aus dem Kopf. Es entwickelt sich eine rasante Komödie, nicht nur für Sofasegler ... Die Leserunde startet am 12. März. Der Aufbau-Verlag stellt 25 Freiexemplare zur Verfügung. Diese werden unter allen TeilnehmerInnen verlost, die sich bis zum 5. März bewerben – mit einem Foto von oder zwei Sätzen zu ihrem Sofa!  Auf Facebook findet Ihr mehr Infos zu mir und zum Buch. Postet da auch gerne die Fotos von Euren Sofas!  Ich bin gespannt und freue mich! Euer Florian PS: Ein paar echte Couchsurf-Gastgeber mit ihren Möbelstücken haben wir schon vorab in einem kleinen Film porträtiert:

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    Buchraettin

    Buchraettin

    25. February 2014 um 11:37
  • Absolut lohnenswert!

    Speisende soll man nicht aufhalten
    Lissy

    Lissy

    12. January 2014 um 19:15

    Patrik Stäbler nimmt sich drei Monate Zeit, um alle 16 Bundesländer zu bereisen und jeweils die dortigen Spezialitäten zu probieren. Beim Buch "Speisende soll man nicht aufhalten" berichtet er von seinen Erlebnissen. Man erfährt von Tramp-Erlebnissen wie der Fahrt im Leichenwagen mit "Fahrgast hinten" und der Autor stellt tolle Menschen vor, die er beim Couchsurfen kennen gelernt hat. Und, nicht zuletzt: er berichtet vom Essen. Teichelmauke, Dibbelabbes und Stopsel kommen auch den Teller und ganz ehrlich gesagt bin ich positiv überrascht von dem, was unsere Republik zu bieten hat! Normalerweise wandern meine Bücher nach dem Lesen weiter, dieses bleibt bei mir. Ich habe richtig Lust, die Rezepte nachzukochen! 

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  • Themen-Challenge 2014 - Bücher, in denen es ums Essen geht

    Daniliesing

    Daniliesing

    Dieses Thema gehört zur Themen-Challenge 2014:

    Hier könnt ihr euch über eure gelesenen Bücher zu Thema 8 austauschen!

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  • Die große LovelyBooks Themen-Challenge 2014

    Daniliesing

    Daniliesing

    Ihr lest gern Bücher aus den verschiedensten Genres? Ihr sucht nach einer Leseherausforderung für 2014? Dann seid ihr hier genau richtig! Der Ablauf ist ganz einfach: Bei der Themen-Challenge geht es darum, passend zu 20 vorgegebenen Themen mindestens 15 Bücher aus 15 unterschiedlichen Themen zu lesen. 5 Themen können also ausgelassen werden. Wenn ihr ein Thema erfüllt habt, schreibt hier mit welchem Buch ihr das geschafft habt und postet einen Link zu eurer Rezension oder aber verfasst eine Kurzmeinung auf der Buchseite. Bitte sammelt alle eure gelesenen Bücher mit den passenden Themen in einem einzelnen Beitrag, den ich oben in einer Teilnehmerliste bei eurem Namen verlinken werde. Schickt mir dazu eine Nachricht mit dem Link zu eurem Sammelbeitrag. Diese Challenge läuft vom 1.1.2014 bis 31.12.2014. Alle Bücher, die in diesem Zeitraum und passend zu den Themen gelesen wurden, zählen. Wer am Ende des Jahres die 15 Bücher zu 15 verschiedenen Themen geschafft hat, nimmt automatisch an einer Verlosung eines schönen Überraschungspakets teil. Es zählen Bücher aus allen Genres und mit allen Erscheinungsjahren, sofern sie die Themen erfüllen. Sie dürfen gern vom SuB (= Stapel ungelesener Bücher) oder neu gekauft, geschenkt bekommen oder geliehen sein. Man kann jederzeit noch in die Challenge einsteigen und auch passende Bücher zählen, die man zuvor im Jahr 2014 gelesen hat. Zu diesen Themen wollen wir passende Bücher lesen: Ich habe jedes Thema auch zu einem extra Beitrag hier auf LovelyBooks verlinkt, in dem ihr euch jeweils über die passenden Bücher austauschen könnt. Für jedes Thema hänge ich ein Beispielbuch in der Reihenfolge der vorgegebenen Themen an, ihr könnt aber gern andere lesen! Bücher, die erstmalig vor 2010 erschienen sind Bücher, die Teil einer Reihe sind (alles ab mindestens 2 Bänden) Bücher, die ein vorranging rotes Cover haben Bücher, deren Buchtitel eine Zahl enthalten Bücher, die ausschließlich als Taschenbuch / Broschur erschienen sind (nicht als Hardcover, E-Book zusätzlich ist ok) Bücher, bei denen der Vor- oder der Nachname des Autors mit dem gleichen Buchstaben beginnt, wie der Buchtitel Bücher, die bisher noch keine Rezension auf LovelyBooks haben (es zählt der Zeitpunkt des Lesebeginns) Bücher, in denen es ums Essen geht und das auch durch den Buchtitel, das Cover o.Ä. ausgedrückt wird Bücher von deutschsprachigen Autoren Bücher, die weniger als 250 Seiten haben Bücher, auf denen hauptsächlich Schrift und kein vordergründiges Covermotiv zu sehen ist Bücher von Autoren, die schon mindestens 5 Bücher veröffentlicht haben Bücher, die in der Hardcover-Ausgabe einen Schutzumschlag haben Bücher, deren Buchtitel aus mindestens 5 Wörtern bestehen Bücher, die aus einer anderen Sprache als dem Englischen oder Französischen übersetzt wurden Bücher, die in einer Stadt mit mehr als 1 Mio. Einwohner spielen Bücher, die in einem unabhängigen Verlag erschienen sind (keine Verlagsgruppen / Konzerne) Bücher, auf deren Cover mindestens 3 Lebewesen zu sehen sind (es zählen Menschen & alle Tierarten) Bücher, die auf LovelyBooks mit 4,5 - 5 Sternen bewertet sind (es zählt der Zeitpunkt des Lesebeginns) Bücher, deren Hauptfigur mindestens 10 Jahre jünger oder älter als ihr selbst ist (wer dieses Thema erfüllen möchte, müsste hier sein Alter verraten - in meinem Fall müsste die Figur 17 oder jünger bzw. 37 oder älter sein) Ich wünsche uns allen ganz viel Spaß & ich bin gespannt, welche Themen sich am leichtesten und welche als am schwierigsten heraustellen! Wer ist dabei? Antworten auf häufig gestellte Fragen: * Bezieht euch bei der Zuordnung des Buches zu einem der Themen immer auf die Ausgabe des Buches, die ihr selbst besitzt! * Wenn es in der Aufgabenstellung keine spezielle Eingrenzung gibt, zählt wirklich alles, was dazu passt. Zahlen zählen also auch als Zahlen, egal ob ausgeschrieben oder nicht usw. * Ich kann diese Challenge nicht in Unterthemen gliedern, da das nur bei Leserunden geht. * Sprache, Format etc. sind egal - auch Hörbücher gelten, außer es ist für das Thema von Bedeutung * Unabhängige Verlage sind solche, die nicht zu einer Verlagsgruppe / einem Konzern gehören. Wenn ihr unsicher seid, schreibt mir eine Nachricht mit dem entsprechenden Verlag. * Man kann diese Challenge mit anderen kombinieren, als auch Bücher hierfür und gleichzeitig für andere Challenges zählen. * Die Zuordnung der Bücher zu bestimmten Themen kann auch nachträglich noch geändert werden. * Wichtig ist, dass man das Buch 2014 beendet. Wann man es angefangen hat, ist egal. * Postet euer jeweiliges Buch bitte erst, wenn ihr es wirklich komplett gelesen & eine Rezension oder Kurzmeinung geschrieben habt. * Ein paar Beispiele für Verlage,  die als unabhängig zählen - es gibt aber wirklich ganz viele, fragt mich im Zweifel einfach per Nachricht: Hanser Verlag (und Unterverlage), Aufbau Verlag (und Unterverlage), dtv, Coppenrath Verlag, Diogenes Verlag, usw. * Falls Bücher, die eine ISBN habe, noch bei LovelyBooks fehlen, geht in eure Bibliothek und sucht es oben unter "Bücher hinzufügen". Dort wählt ihr für deutschsprachige Bücher die Suche bei Amazon.de aus, für fremdsprachige alternativ Amazon.co.uk oder .com * Bei Themen, für die der Stand bei Lesebeginn entscheidend ist (Bücher, die noch keine Rezension haben / Bücher, mit Bewertung zwischen 4,5 - 5 Sternen) vertraue ich einfach darauf, dass ihr wirklich nur welche angebt, wo das stimmt. * Keine Mangas & Comics, außer für Thema 10 - Graphic Novels zählen überall, sofern sie dem Thema entsprechen Teilnehmer: 19angelika63 4cloverleaf 78sunny aba Aduja Ajana Alchemilla AlinchenBienchen allegra Alondria Amara Anendien Aniston81 AnnaMK Anneblogt Annilane Anniu anushka Arizona Asu AuroraBorealis baans Bambi-Nini Baneful battlemaus88 BethDolores BiancaWoe Bluebell2004 bluebutterfly222 bookgirl Bookmarble books_and_senses bookscout brudervomweber BuchblogDieLeserin Bücherwurm Buchgeborene Buchrättin Buecherfee82 Buecherfreak321 Buecherschmaus Buecherwurm1973 callunaful Carina2302 carooolyne CaryLila Cattie christiane_brokate Clairchendelune Clouud coala_books Code-between-lines Curin czytelniczka73 daneegold DaniB83 Daniliesing danzlmoidl darigla Deengla Deirdre dieFlo Dini98 Donata Donauland DonnaVivi Dreamworx Dunkelblau El. 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    Lissy

    Lissy

    09. January 2014 um 18:21
  • Leserunde zu "Speisende soll man nicht aufhalten" von Patrik Stäbler

    Speisende soll man nicht aufhalten
    PatrikStaebler

    PatrikStaebler

    Liebe Essensliebhaber, Liebe Reisefreunde, Liebe Heimatforscher, in diesem Monat ist mein neues Buch erschienen: "Speisende soll man nicht aufhalten - Eine Deutschlandreise über den Tellerrand hinaus". Nun würde ich gerne mit euch gemeinsam über das Buch und meine Reise diskutieren, plaudern und ratschen. Deshalb verlose ich 15 Exemplare und lade ich euch herzlich zu dieser Leserunde ein. Zum Buch Wie isst Deutschland? Und wie ist Deutschland? Diese Fragen haben mich zu einer abenteuerlichen Reise durch meine Heimat inspiriert. Drei Monate lang bin ich durch alle 16 Bundesländer getourt, um mich auf die Suche zu machen nach traditionellen, landestypischen Gerichten.  Unter anderem habe ich dabei in der Pfalz beim Stammmetzger von Helmut Kohl einen Saumagen verkostet, das Grüne-Soße-Festival in Frankfurt besucht und im Ruhrpott die Currywurst eines Imbissbudenbesitzers probiert, der einst im Sterne-Restaurant gearbeitet hat. Doch nicht nur Experten wollte ich nach ihren Lieblingsrezepten und Essgewohnheiten befragen: Um mit den Menschen vor Ort ins Gespräch zu kommen, bin ich ausschließlich per Anhalter gereist und habe bei Fremden übernachtet, die ich über die Internetseite Couchsurfing kennengelernt hatte.  Mehr über die kulinarischen und kulturellen Erlebnisse auf meiner Reise findet ihr auf meiner Webseite. Dort können Interessierte auch in eine Leseprobe von "Speisende soll man nicht aufhalten" hineinschnuppern. Auf der Facebookseite zum Buch gibt es zudem eine Bildergalerie mit allen Gerichten, die ich auf meiner Reise gegessen habe. Zur Leserunde Der Rowohlt-Verlag hat mir netterweise 15 Rezensionsexemplare zur Verfügung gestellt. Wenn ihr eines davon gewinnen wollt, dann tragt euch einfach in die Rubrik "Bewerbung/Ich möchte mitlesen" ein und beantwortet folgende Frage: Was ist Dein liebstes deutsches Regionalgericht? Und warum? Die Bewerbungsfrist endet am Sonntag, den 7. Juli; tags darauf werde ich die 15 Gewinner auslosen. Die Leserunde startet dann offiziell am 14. Juli (ich freue mich aber auch schon vorher über Kommentare/Fragen). Als Video: Und hier noch für die Lesefaulen unter euch (gibt's das überhaupt bei LovelyBooks?) - mein Aufruf zur Leserunde als Video: Ich freu mich auf euch und eine hoffentlich angeregte Buchdiskussion, Patrik

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  • Schlemmerreisen in alte Zeiten

    Speisende soll man nicht aufhalten
    moorlicht

    moorlicht

    05. November 2013 um 11:59

    Reisen durch Deutschland abseits der ausgetretenen Pfade. Eine Entdeckungsreise durch die alten Gerichte, die es früher gab und die heute kaum noch bekannt sind. Einmal abgesehen von der Handvoll Menschen, die sich dafür einsetzen, daß diese traditionellen Gerichte nicht in Vergessenheit geraten. Gerichte wie Schnüsch oder Dibbelabbes. Rezepte aus vergangenen Zeiten sind aber nur ein Teil der Schlemmerreise. Es gibt auch einen sehr modernen Gegenpol. Zum Beispiel den Dönerstand an einer Berliner U-Bahnstation, bei dem es den besten Döner der Stadt geben soll. Entsprechend lang auch die Warteschlange. Damit immer noch nicht genug gibt es auch den vegetarischen Döner, eine http://www.gruene-sosse-festival.de/" target="_blank">Verkostung der grünen Soße mit Prämierung, ein Reise zu der Herkunft der http://de.wikipedia.org/wiki/Aalsuppe" target="_blank">Hamburger Aalsuppe und als besonderes Sahnehäubchen die ersten Erfahrungen des Autors beim Couchsurfen zusammen mit einem viel zu kurzen Einblick bei den Menschen, die er auf seiner Reise kennengelernt hat. Ich bin überzeugt, auch eine verdoppelte Reisezeit hätte nicht genügt, alles Interessante zu landestypischem Essen in Deutschland zu erleben. Immerhin - es ist ein verlockender Appetithappen, der Lust darauf macht, mehr zu erfahren. Über das Essen, über die Menschen, auf die Patrick Stäbler getroffen ist und über die vielen Themen rund um Essen und Lebensmittel, die wegen Platzmangel in dem Buch nicht mehr unterkommen konnten. Es heißt zwar, weniger ist mehr. Hier hätte ich mir trotzdem mehr gewünscht. Ausführlicheres über die Reise, längere Aufenthalte bei den einzelnen Orten und mehr Bilder. Ich kann aber auch verstehen, daß das liebe Geld auch noch eine Rolle gespielt hat und zu meinem Trost gibt es noch den http://www.deutschland-isst.info/" target="_blank">Blog, mit den Fotos, die im Buch keinen Platz mehr fanden und die wirklich lesenswerte http://schmausepost.de/" target="_blank">Schmausepost. Im Fazit ist das Buch knapp an den fünf Sternen vorbeigeschliddert.

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  • Eine kulinarische Deutschlandreise der ungewöhnlichen Art

    Speisende soll man nicht aufhalten
    Cappuccino-Mama

    Cappuccino-Mama

    16. September 2013 um 20:21

    Warum in die Ferne schweifen... – genau das dachte sich Autor Patrik Stäbler, der sich dazu bekennt, für sein Leben gerne zu essen. Er kannte sozusagen das Essen aus aller Herren Länder, bemerkte aber, dass er die kulinarische Landkarte Deutschlands noch erkundigen sollte, um die Bildungslücken in Sachen Essen zu schließen. Und so reiste er drei Monate lang durch sämtliche Bundesländer – immer auf der Suche nach traditionellen, landestypischen Gerichten. Das Cover: Ein Cover auf dem der Herr Autor höchstpersönlich abgebildet ist, das hat man nicht alle Tage, aber schließlich ist dies ja auch ein ganz besonderes Buch. Mir gefällt das Cover sehr gut, denn es wirkt sehr persönlich, wenn auch etwas gestellt (was ich aber nicht schlimm finde. Ich denke mal, dass Patrik Stäbler nicht unbedingt eine Brezel / Bretze / Brezen außen an seinem Rucksack festgeschnallt hatte. Und das Pappschild mit der Aufschrift ESSEN bezieht sich wohl eher nicht auf die Stadt im „Pott“, sondern vielmehr auf die von ihm ausgeübte Tätigkeit oder auf das, was er gerade sucht. Und so steht er da, mit ausgestrecktem Daumen und einem freundlichen Lächeln auf den Lippen mitten auf dem Asphalt. Im Hintergrund ein Getreidefeld, dahinter ein Wald und über alledem der blaue Himmel. Auf dem zweiten Blick erkennt man dann die Silhouette von Deutschland – mit improvisierter Reiseroute, die wohl in München beginnt und durch ein gekreuztes Besteck, bestehend aus Löffel und Gabel, gekennzeichnet ist. Inhalt: Patrik Stäbler bereist Deutschland – doch dies bewerkstelligt er nicht etwa mit dem eigenen Auto oder Bus und Bahn, sondern per Anhalter. Hierbei lernt er nette und weniger freundliche Menschen kennen, erfährt von so manchem Schicksal oder Leidensweg und so mancher Autofahrer schüttet dem jungen Mann sein Herz aus, in dem Wissen, ihn nie wieder zu sehen. Genächtigt wird weder in Hotels oder Pensionen – das sogenannte Couchsurfing ist angesagt! Per Internetkontakt lernt Patrik seine Gastgeber kennen, wobei das eigentliche Kennenlernen dem Griff in eine Wundertüte gleicht, denn mit wem er es letztendlich wirklich zu tun hat, erfährt Patrik erst so richtig beim ersten Aufeinandertreffen mit dem jeweiligen Gastgeber. Und so isst Patrick sich von Bundesland zu Bundesland, lernt ihm bislang unbekannte Gerichte kennen, sowie die Lebensgeschichte so manchen Bewohners. Und am Ende eines jeden Kapitels präsentiert der Autor dann das Gericht, das er auf seiner kulinarischen Deutschlandreise im jeweiligen Bundesland serviert bekam – mal das Originalrezept des Restaurants, mal improvisiert, denn so manch einer hält seine über Jahre gehüteten Rezepturen und Zutaten geheim. Bereist hat Patrik Stäbler nach einem bestimmten System: Er begann in seiner Heimat Bayern und „arbeitete“ (oder aß) sich entgegen des Uhrzeigersinns durch ganz Deutschland. Der Aufbau des Buches: Wie das Buch gestaltet ist, gefiel mir sehr gut: Nachdem der Autor kurz vorgestellt wurde, folgt eine Deutschlandkarte, auf der die Reiseroute eingezeichnet ist. Schön und auch hilfreich hätte ich es gefunden, wäre diese auch ganzseitig auf der Innenseite der beiden Buchdeckel abgedruckt gewesen. Es folgt das Inhaltsverzeichnis. Und dieses ist wirklich vorbildlich, da es sehr übersichtlich gestaltet ist – mit verschiedenen Schriftgrößen und – stärken. So wird zuerst das Bundesland aufgeführt, darunter folgt die Name des Buchkapitels, z.B. Verliebt in Döner, Wo sich Knieperfuchs und Hase Gute Nacht sagen,... und letztendlich folgt in der dritten Zeile das jeweilige Rezept – also alles auf einen Blick sozusagen. Zuerst findet sich als Einleitung im Buch ein kurzes Vorwort mit der Vorgeschichte, bevor die Reise beginnt, einige Infos zum Thema Trampen und Couchsurfing, sowie den Hinweis des Autors, dass er sich nicht nur auf kulinarische, sondern auch kulturelle Eindrücke freut. Eine gute Voraussetzung für die Reise, wie ich finde – bei all dem Essen auch die Mitmenschen (und deren Leben) nicht vergessen. Der Aufbau eines Kapitels ist folgendermaßen: Zuerst gibt es eine Seite mit der bereits erwähnten Karte, auf der sich dann der Name des Bundeslandes, sowie die Kapitelüberschrift befindet. Auf den folgenden Seiten folgt der Bericht des Autors und im Anschluss folgt das Rezept – optisch hervorgehoben durch einen Grauen Kasten, in dem es steht, sowie ein Bestecksymbol am Rand der Seite. Was ich noch erwähnen wollte: Auf der linken Buchseite befindet sich jeweils am Rand der Name des Bundeslandes, auf der rechten Buchseite befindet sich am Rand die jeweilige Kapitelüberschrift. Ich finde, dass dies die Suche nach bestimmten Textstellen beim Blättern sehr erleichtert – ab und an möchte man ja noch einmal etwas nachlesen, ohne erst im Inhaltsverzeichnis nachschlagen zu müssen. Nach Abschluss der Reise via Buch, gibt es ein kurzes Nachwort, bevor es ein Verzeichnis der einzelnen Rezepte gibt – diesmal alphabetisch geordnet. Wer nun auf den Geschmack gekommen ist und die einzelnen Lokalitäten besuchen möchte, für den folgen nun noch die Adressen und Internetseiten der Gaststätten,... - sortiert nach Bundesländern + die Adresse der im Nachwort erwähnten Wirtschaft im Allgäu. Es folgt eine Danksagung – und dann ist leider Schluss. Denn etwas habe ich vermisst, doch dazu komme ich später noch. Jetzt erst einmal: „Guten Appetit“ und los geht’s – begleiten wir Patrik Stäbler auf seiner oft beschwerlichen Reise durch die Speisekarten Deutschlands – wenn auch nur als Leser... Die einzelnen Stationen der kulinarischen Reise und die Gerichte: Nach einem Vorwort, in dem auch der Grund der Reise, sowie die Vorbereitungen dazu erläutert werden, kann die Reise beginnen... BAYERN – Fränkisches Schäufele mit Kloß: Zum Auftakt seiner Reise landet Patrik Stäbler erst einmal im Frankenland und macht die Bekanntschaft mit einem etwas kauzigen Nürnberger älteren Jahrgangs. Im Bratwursthäusle testet der Autor die Fränkischen Würstchen. Bayern ohne Bier? Ein kleiner Abstecher nach Bamberg musste einfach sein. Dort testete er noch gleich das (zugegebenermaßen doch sehr gewöhnungsbedürftige) Rauchbier, das dort als Spezialität gilt. Bis das jedoch dem Gaumen mundet – so wird gemunkelt, muss man so einige Flaschen davon intus haben. THÜRINGEN – Schmöllner Mutzbraten, eine Spezialität, hergestellt mittels Birkenholz-Feuer auf dem Mutzbratenstand. Die Beschreibung jedenfalls lässt wohl jedem Leser (es sei denn, er ist Vegetarier) das Wasser im Munde zusammenlaufen. SACHSEN – Oberlausitzer Teichelmauke: Hier hat man als Leser wohl erst einmal das sprichwörtliche Fragezeichen auf der Stirn, um was es sich bei diesem Gericht wohl handeln könnte. Jedenfalls, soviel verrate ich vorweg, mag ich Kartoffeln sehr gerne, auch in Begleitung von Sauerkraut und Fleisch... BERLIN – Dönerkebab: Wer kennt keinen Döner? Erwartet hätte ich in Berlin wohl eher die Leber „Berliner Art“, daher war ich mehr oder weniger erstaunt, dass mir hier ein „türkisches“ Gericht begegnete... SACHSEN-ANHALT – Bötel mit Lehm und Stroh: Wie? In diesem Bundesland isst man Lehm und Stroh? Haben die denn nichts anderes? Eine Begegnung mit den Teltower Rübchen steht an, ebenso mit Spreewaldgurken und Kartoffeln, Quark und Leinöl. Patrik isst sich durch, bis die Schwarte kracht, denn wie heißt es so schön (zumindest bei uns)? Lieber den Magen verrenken, als dem Wirt was schenken! BRANDENBURG – Knieperkohl: Was mag sich wohl dahinter verbergen? Kohl kombiniert mit Kartoffeln klingt rustikal, aber lecker, wobei mir Braunkohl bislang gar kein Begriff war. MECKLENBURG-VORPOMMERN – Stralsunder Fischtopf: Bevor das Volk in der DDR meutern konnte, weil es sich nicht westlichen Genüssen hingeben durfte, warf Honecker ihnen doch gleich mal die Ketwurst und Grilletta vor. Und diesmal ist wohl eher Schmalhans Küchenmeister... SCHLESWIG-HOLSTEIN – Schnüsch: Das Lübecker Marzipan entpuppt sich als regelrechte Droge, die Kieler Sprotte ist ein Genuss vom Kopf bis zum Schwanz und Gemüse soll man ja immer reichlich zu sich nehmen. Die Zusammenstellung der Zutaten des Gerichtes Schnüsch fand ich jedenfalls recht ungewöhnlich. HAMBURG – Hamburger Labskaus: Ist wie mit dem russischen Borschtsch – manche Gerichte sehen absolut nicht lecker aus, schmecken aber besser als sie aussehen. Beim Labskaus ist das ebenso – Dieser Brei sieht leider so aus, als wäre er... - …nun ja - schon mal gegessen. Ich für meinen Teil dachte ja immer, in Labskaus wäre Fisch enthalten. Ansonsten bietet Hamburg die Aalsuppe sowie Franzbrötchen, die es fast nur in Hamburg gibt. BREMEN – Grünkohl und Pinkel: Vom Namen her ist dieses Gericht wohl den meisten ein Begriff. Auch hier wieder die Kombination von Kohl (diesmal Grünkohl) mit Kartoffeln. Und endlich weiß ich nun auch, was es mit dem ominösen Pinkel auf sich hat. NIEDERSACHSEN – Mehlpütt mit Vanillesoße und Rotweinbirnen: Emden! Wer fällt einem da zuerst ein? Klar, Otto Waalkes! Und so besucht Patrik Stäbler das Otto-Museum, in dem die verschiedensten Requisiten des Blödelbarden und ostfriesischen Götterboten, untergebracht sind. Ist es ein Klischee, dass Ostfriesen regelrechte Teezeremonien abhalten? Nein! Hier erfährt man einige interessante Dinge über das Nationalgetränk der friesischen Bewohner – die ihren Tee weder geschüttelt, noch gerührt genießen. Kein Wunder, dass es deshalb auch ein Teemuseum gibt. Und unerwarteterweise trifft man hier auch den Komiker Holger Müller. Wie? - Wer das ist? Ich sag nur: Ausbilder Schmidt – wer hätte gedacht, dass der in der Kneipe seines Nachbarn sein Unwesen treibt. Und dann gibt es da noch das Wurstebrot – bei dem es sich weder um ein Brot handelt, geschweige denn, dass Wurst enthalten ist. NORDRHEIN-WESTFALEN – Currywurst: ...wobei ja gestritten wird, woher eines der Lieblingsgerichte der Deutschen nun wirklich stammt! Und Herbert Grönemeyer hat dieser Wurst auch noch ein musikalisches Denkmal gesetzt. Jetzt pilgern die Leute an DIE Currywurstbude, wo Herbie sich schon damals seine Wurst bestellte. Aber auch eine weitere Spezialität wurde vom Autor getestet: Der Rheinische Sauerbraten. Wie lange wartet Otto-Normalbürger in einer Gaststätte auf ein bestelltes Gericht? Zwei Stunden sind zu lang? Dann muss dieser Sauerbraten aus dem Buch ja wirklich etwas ganz Besonderes sein, wenn man eine derart lange Wartezeit in Kauf nimmt. Aber der „Sauerbratenpalast ist nun mal ein angesagtes Kultlokal. RHEINLAND-PFALZ – Pfälzer Saumagen: Ja, zur Regierungszeit des Altkanzler Kohl hatte dieses Gericht wohl seine Hochzeit. Selbst außerhalb des Bundeslandes gab es in den 80ern bei so einigen Veranstaltungen Saumagen. O.k. - der Name des Gerichts hört sich nun wirklich nicht sehr lecker, ja vielleicht sogar etwas eklig an, aber wenn man liest, was alles in den Saumagen gefüllt wird, läuft einem beim Lesen doch das Wasser im Munde zusammen. (Übrigens würde ich die angebratene Variante dieses Gerichts stark bevorzugen.) SAARLAND – Dibbelabbes: Wie war das jetzt noch gleich? Der Schwenker schwenkt den Schwenker mit dem Schwenker! Außer dem erwähnten Gericht Dibbelabbes gibt es im Saarland nämlich noch den Schwenkbraten – zubereitet vom „Schwenker“ auf einem sogenannten Schwenkgrill – für die einen ist es eben ein Steak, für die anderen ein Schwenkbraten. Dibbelabbes lässt mein Herz höher schlagen, denn ich liebe Kartoffeln in jeder Form – und diese Variante gefällt mir schon sehr gut. Und was habe ich noch gelernt, aus dem Lande des Heinz Becker, des Oskar Lafonaine,... gibt es kein Entkommen – wenn man auf das Trampen als Fortbewegungsart angewiesen ist. HESSEN – Frankfurter Grüne Soße: Frankfurter, die sich versammeln, um einer Kräutersoße zu huldigen? Das hört sich verrückt an, oder? Was dem einen sein Oktoberfest, Weinfest,... ist so manchem Frankfurter diese Veranstaltung: Das Grüne-Soßen-Festival, bei dem die beste „Grie Soß“ gekürt wird – ein mordsmäßiges Spektakel, bei dem natürlich auch reichlich Äppelwoi und andere Arten des Alkohols fließen. BADEN-WÜRTTEMBERG – Maultaschen. Auf dieses Kapitel habe ich, als Bewohnerin des „wilden Südens“, nur gewartet! So unterhaltsam die Reise, die sich dem Ende zuneigt, auch war, ich wollte nun doch wissen, was für Erfahrungen der Autor im „Ländle“ gemacht hat. Im Kloster Maulbronn soll also die Wiege der leckeren „Herrgottsb'scheißerle“ stehen? Und dann ist da ja noch ein weiteres Gericht der Schwaben: Der Gaisburger Marsch – ein bunt zusammengewürfeltes Gericht mit Kartoffeln, Spätzle, Rindfleisch und weiteren Zutaten (mein Mann nannte es respektlos „Wochenübersicht“ - ein Begriff, den er aus seiner Bundeswehrzeit kannte). Und als Nachtisch gab es ein leckeres Stück Schwarzwälder Kirschtorte – für den Leser und den Autor, der sich diesen Gaumenschmauß schmecken ließ. - Doch halt! - Schwarzwälder Kirschtorte aus dem Schwarzwald? - Aber das ist eine weitere Episode... - nachzulesen im Buch. Schade, dass Linsen und Spätzle mit Saitenwürschtle, neben der Maultasche eines der schwäbischen Nationalgerichte, nicht auch erwähnt und vor allem getestet wurden. Meine Meinung: Na, Appetit bekommen? - Ich hoffe doch! Warum also in die Ferne schweifen, wenn das Gute (Essen) liegt so nah!? SPEISENDE SOLL MAN NICHT AUFHALTEN – EINE DEUTSCHLANDREISE ÜBER DEN TELLERRAND HINAUS so lautet der komplette Buchtitel und ich finde, dass er gut gewählt wurde, er sagt genau das aus, was man beim Lesen so bestätigt findet. Der Leser erfährt einiges über die Entstehungsgeschichte des Couchsurfings. Neu ist diese Idee nicht und wurde einst aus der Not heraus geboren. Man ist Mitglied eines Netzwerkes, durch das man eine Übernachtungsmöglichkeit findet – und das unentgeltlich. Im Gegenzug hat man die Gelegenheit (hoffentlich) nette Gastgeber kennenzulernen – eine interessante Sache, nicht für jedermann geeignet, doch für den ein oder anderen schon. Zum Thema Trampen: Für mich als Frau kam und käme dies nicht infrage, weil es schlichtweg viel zu gefährlich wäre. Nicht nur ausrauben und schlimmeres stellt hier eine Gefahr da, man kennt auch nicht unbedingt die Fahrweise (riskante Fahrmanöver inbegriffen) desjenigen, der einen da mitnimmt. Da braucht es auch eine gehörige Portion Vertrauen und Menschenkenntnis. Und so war es auch bei Patrik Stäbler. Da gab es so manchen Moment, an dem es ihm doch sehr mulmig zumute wurde, z.B. als ein LKW-Fahrer nicht den Parkplatz ansteuerte, an dem der Autor aussteigen wollte, sondern diesen einfach „links liegen ließ“ (besser gesagt rechts) und sogar die Grenze nach Polen überquerte... Die Fortbewegungsart des Trampens birgt aber noch einige entscheidende Nachteile und Risiken. Während man an einigen Stellen sofort mitgenommen wird, kann man an anderen wiederum versauern, weil man schlichtweg nicht oder auch nur eine kurze Strecke mitgenommen wird. Auch Patrik Stäbler machte diese unangenehmen Erfahrungen. Blöd nur, wenn man sich um eine bestimmte Uhrzeit am nächsten Haltepunkt mit jemanden verabredet hat, aber nicht von der Stelle kommt. Aber in diesem Fall gab es noch einen Notnagel. Als gar nichts mehr ging, griff der Autor dann doch auf das Verkehrsmittel Bahn zurück. Sehr toll fand ich, dass sich am Ende eines jeden Kapitels das jeweilige Rezept befand, das der Autor getestet hatte. So kann man das ein oder andere Rezept selbst am heimischen Herd nachkochen. Mir gefiel sehr gut die Kombination der drei so unterschiedlichen Elemente - Trampen, Couchsurfing und regionale Gerichte. So wirkte das Buch keinesfalls sachlich, vermittelte aber dennoch viele Infos. So lernte man einiges über das Leben in der damaligen DDR kennen, erfuhr etwas über die wirtschaftliche Lage in den einzelnen Bundesländern, es gab Lebensgeschichten, die mitunter sehr zu Herzen gingen und vieles mehr. Größtenteils waren die Erfahrungen mit den Autofahrern, den jeweiligen Gastgebern und den Wirten sehr positiv, doch Ausnahmen bestätigen, wie immer auch hier, die Regel – einige wenige Personen fielen in die Kategorie: Die muss man nicht unbedingt kennenlernen! Eines ist klar: Bei der überragenden Vielzahl der regionalen Gerichte fehlen so einige, die man bei den jeweiligen Landstrichen vermisst. Ich denke da beispielsweise an die „Leber Berliner Art“ (mit gebratenen Apfelringen), „Himmel und Ääd“, Linsen und Spätzle mit Saitenwürstle (nach den Maultaschen das wohl bekannteste Gericht der Baden Württemberger, speziell der Schwaben)... . Und es ist auch nicht machbar, alle im Buch ausführlich zu erwähnen, geschweige denn zu testen, da wäre Patrik Stäbler jetzt noch unterwegs. Aber als Alternative hätte man hinter jedes Kapitel eine Auflistung weiterer regionaler Gerichte und Spezialitäten hinzufügen können, eventuell sogar mit einigen Leerzeilen für eigene Einträge (auch wenn ich sonst nicht dafür bin, in Büchern Notizen zu hinterlassen, aber hier würde dies dem Buch zusätzlich Charme verleihen). Vermisst habe ich einen extra Teil, in dem die ganzen Farbfotos der erwähnten Gerichte sind, denn man würde doch gerne während des Lesens das jeweilige Gericht vor Augen haben. Bei 16 Gerichten wären das nur wenige zusätzliche Seiten, schließlich benötigt nicht jedes Gericht eine ganze Seite, sondern höchstens eine halbe. Und ich denke, der Leser wäre bereit, für dieses zusätzliche Plus auch statt der 8,99 Euro auch 9,99 Euro zu bezahlen. Aber als „Trost“ bleibt dem Leser die Webseite des Autors, sowie die Facebookseite zum Buch, die ich hier gerne weiterempfehle. Fazit: Von ungewöhnlichen Mitfahrgelegenheiten, menschlichen Schicksalen und (meist) leckeren Gerichten. Ein kurzweiliges und unterhaltsames Buch um eine der schönsten Sachen der Welt: Dem Essen. Gekonnt erzählt, ohne dass nur die geringste Spur von Langeweile aufkam. So manche Begebenheit stimmte nachdenklich, mitunter sogar etwas melancholisch, dann wiederum musste man schmunzeln – eine bunte Mischung – genau so unterschiedlich wie die Speisen, die der Autor auf seinen Reisen serviert bekam. Von mir gibt es, trotz fehlender Fotos, eine absolute Leseempfehlung und 5 Sterne!

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  • Speisende soll man nicht aufhalten

    Speisende soll man nicht aufhalten
    Blaustern

    Blaustern

    28. August 2013 um 21:26

    „Speisende soll man nicht aufhalten – Eine Deutschlandreise über den Tellerrand hinaus“ von Patrik Stäbler ist ein Reisebericht der besonderen Art. Der Autor begibt sich auf eine Reise durch Deutschland, angefangen in Bayern, und besucht von da aus jedes der 16 Bundesländer, um die typischen regionalen Gerichte auszuspähen. Wer meint, die deutsche Küche zu kennen, muss sich hier jedoch wundern, denn viele Gerichte kennt man noch nicht mal vom Namen her. Was ist zum Beispiel Schnüsch oder Dibbelabbes? Dem wird geholfen, denn zu jedem Bericht gibt es das passende Rezept gleich zum Nachkochen. Oder man begibt sich selbst auf die große Reise und testet die jeweiligen Restaurants mit ihren Köstlichkeiten, die im Anhang beigefügt sind. Das Buch gibt auf jeden Fall den richtigen Anreiz dazu. Um die Regionen und deren Menschen besser kennenzulernen, macht sich Patrik Stäbler per Anhalter auf dem Weg und nutzt das Couchsurfing. So übernachtet er im Ungewissen bei verschiedenen Privatpersonen zu Hause auf der Couch und kann eine Menge erlebte Geschichten erzählen. Es ist sehr interessant, welchen netten, beeindruckenden, aber auch unerträglichen Menschen er dabei begegnet und Bemerkenswertes über die Orte zu erfahren. Der Schreibstil ist dabei leger, flott und vergnüglich.

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  • Essen aus deutschen Landen

    Speisende soll man nicht aufhalten
    Queenelyza

    Queenelyza

    16. August 2013 um 16:39

    Selten findet man ein Buch, das so viele Genres in sich vereint. Comedy, Sachbuch, Erlebnis- und Abenteuerbericht, Reiseführer, Liebesgeschichte, Portrait...ja, das Buch "Speisende soll man nicht aufhalten" trägt Elemente all dieser Literaturgattungen in sich. Ob das funktionieren kann? Oh ja, sehr gut sogar! Der Autor Patrik Stäbler machte sich auf durch deutsche Lande, um festzustellen, welche deutschen kulinarischen Köstlichkeiten auf ihn warten. Bedingungen seiner Reise waren stets zu trampen und stets via Couchsurfing einen Platz zum Übernachten zu finden. Also eine Reise ins Ungewisse - klar war die Route grob vorgezeichnet, aber nicht immer kam er problemlos von A nach B. Wen er dabei alles trifft, wäre ohne die kulinarischen Berichte schon ein eigenes Buch wert. Liebevoll beschreibt der Autor die Menschen, denen er begegnet, die ihn beeindrucken, verfremdet auch schon mal ein paar etwas unangenehmere Zeitgenossen - aber man merkt immer die Neugier, die Offenheit und Unvoreingenommenheit. Und genau so offen und unvoreingenommen widmet sich der Autor dem eigentlichen Themengebiet des Buches, dem Essen. Dem traditionell deutschen Essen, für dessen Rezepte und Geheimnisse er allerlei liebenswürdige Sonderlinge auftut. Aber auch die Rezepte an sich sind selbst für diejenigen, die dachten, sie hätten eine Ahnung von deutscher Küche, oft eine Herausforderung. So kann man sich vielleicht noch was unter Stralsunder Fischtopf vorstellen - aber was bitte sind Schnüsch oder Teichelmauke? Keine ansteckenden Krankheiten, so viel steht fest! Als Leser folgt man dem Autor durch die einzelnen Bundesländer und lernt auch viel Wissenswertes über die besuchten Städte. Das Detailwissen ist gut eingebettet und nicht zu viel, das Buch ist humorvoll, aber nicht zu überdreht, nur eines ist eindeutig zu viel nach Lesen des Buches: mein Hunger nach deutschen Gerichten und meine Reiselust! Denn irgendwann möchte ich die Gerichte des Buches auch mal vor Ort probieren, so viel steht fest. Bis dahin bleibt mir nur, Patrik Stäbler für sein wunderbares Buch fünf volle Kochmützen, äh Sterne zu verleihen. Für diese liebenswerte Horizonterweiterung hat er sie wahrlich verdient!

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  • Speisende soll man nicht aufhalten

    Speisende soll man nicht aufhalten
    Themistokeles

    Themistokeles

    14. August 2013 um 14:38

    Selten ist es bei mir so, dass mich Reiseberichte wirklich beeindrucken können. In den meisten Fällen war es bisher sogar eher so, dass ich sie etwas abgehoben fand, in manchen Fällen hatte ich es jetzt jedoch auch, dass ich von diesen Berichten eher beeindruckt war. Und genau dieser hier, war einer der interessantesten in meinen Augen. Es hat einfach verdammt viel Spaß gemacht, sich mit auf die Reise durch Deutschland zu begeben und diese vielen Gerichte kennenzulernen, die der Autor ausfindig gemacht hat. Manche davon waren mir nämlich schon bekannt, aber beim Großteil war ich ehrlich sehr neugierig, um was es sich bei dem Gericht wohl genau handeln würde, weil ich noch nie etwas davon gehört hatte und mancher Name auch nicht wirklich viel über das Gericht verraten hat. Denn was ich mir unter Dibbelabbes, Mehlpütt oder Schnüsch vorzustellen hätte, wusste ich so gar nicht. Und das tollste an dem ganzen Bericht, es wird nicht nur über das Essen geschrieben, dass der Autor entdeckt, sondern zu vielen der Gerichte gibt es auch noch ein Rezept, das man, wenn man sich die Arbeit machen mag, denn einige der Rezepte sind nicht wirklich unaufwändig, sicherlich toll nachkochen kann. Zudem ist auch einfach beeindruckend, was er neben dem Essen so über seine Erlebnisse auf der Reise über die einzelnen Menschen, die ihm begegnet sind, zu erzählen hat oder auch über die doch teilweise von ihrer Struktur und dem Menschenschlag sehr unterschiedlichen Gebiete, in die man kommt, wenn man ganz Deutschland bereist. So unter anderem auch, dass die Ostfriesen wirklich ein wenig anders sind, als die meisten Deutschen und sich manche anderen Vorurteile doch sehr gut widerlegen lassen. Dabei fand ich vor allem die Idee des Couchsurfings sehr interessant, von dem ich vor diesem Buch nie etwas gehört hatte. Eine Community bei der man sich eintragen kann, die dafür da ist, das Reisende in allen Ländern, aus allen Ländern einen Schlafplatz finden können und das bei einer Privatperson zu Hause. halt auf der Couch, wie es sich vom Namen ableiten lässt. Auch welche Menschen der Autor über diese Art des Übernachtens kennenlernt oder dadurch, dass er per Anhalter fährt, ist extrem interessant, zumal da ehrlich teils sehr verrückte, aber oft auch einfach sehr interessante Menschen drunter sind und teils konnte man auch etwas über Lebensweisen erfahren, die ich so selbst noch nie kennengelernt habe, die aber durchaus einen Reiz haben und bei denen ich verstehen kann, dass man so lebt. Auf jeden Fall hat das Buch extrem viele sehr spannende und interessante Aspekte und auch, wenn es oftmals auch sehr amüsant geschrieben ist, denn in vielen der geschilderten Situationen war eine Prise Humor sicherlich die beste Lösung, gibt es auch ein paar wenige Stellen, die in ihrem Ernst auch recht traurig sein könne, aber bei denen man viel über die Menschen, Deutschland, die Essgewohnheiten der Deutschen, aber auch den Autoren selbst erfährt. Ein mal etwas anderer Reisebericht, der für mich ein Buch war, das ich extrem gern gelesen habe, auch wenn ich vielleicht über manche Speisenauswahl etwas verwirrt war, aber letztendlich, im Zusammenhang, passte es doch einfach nur wundervoll. Daher kann ich dieses Buch nur jedem empfehlen, der gern mal etwas anderes lesen und vielleicht auch ein bisschen mehr über die alten deutschen Speisen erfahren möchte.

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  • Leserunde zu "Ich koch dich tot" von Ellen Berg

    Ich koch dich tot
    aufbauverlag

    aufbauverlag

    Auf vielfachen Wunsch laden wir Euch ganz herzlich zu einer besonders köstlichen Leserunde ein. Gemeinsam mit Euch möchten wir gerne Ellen Bergs vierten Roman »Ich koch dich tot« lesen, diskutieren und uns darüber amüsieren.  Kurz zum Inhalt:  Beim ersten Mal ist es noch ein Versehen. Statt Pfeffer landet Rattengift im Gulasch - und schon ist Vivi ihren Haustyrannen Werner los. Als sie wenig später vom schönen Richard übel enttäuscht wird, greift sie erneut zum Kochlöffel. Fortan räumt Vivi all jene Fieslinge, die es nicht besser verdient haben, mit den Waffen einer Frau aus dem Weg - ihren Kochkünsten. Dann trifft sie Jan, der ihr alles verspricht, wovon sie immer geträumt hat. Vivi beschließt, dass jetzt Schluss sein muss mit dem kalten Morden über dampfenden Töpfen. Als ihr aber mehrere Unfälle passieren, keimt ein böser Verdacht in ihr. Sollte Jan ihr ähnlicher sein als gedacht? Zu dumm, dass sie sich ausgerechnet in diesen Schaft verliebt hat. Doch Vivis Kampfgeist ist geweckt ... Kleiner Vorgeschmack gefällig? Hier geht´s zur Leseprobe. Ellen Berg ist gerade schwer beschäftigt. Sie schreibt  an ihrem neuen Roman und muss sich an den Abgabetermin halten. Aus diesem Grund wird sie die Leserunde nicht selbst moderieren. Im Unterthema »Fragen an Ellen Berg« habt ihr aber die Möglichkeit, die Autorin mit Euren Fragen - sei es zu todsicheren Rezepten, zu ihrem neuen Roman oder zum Alltag einer Schriftstellerin - zu löchern. Frau Berg hat zugesichert, diese via Aufbau-Account zu beantworten. Und sollten Euch nach der Leserunde noch weitere spannende Fragen an Ellen Berg einfallen, dann könnt Ihr diese auch auf ihrer Facebook-Seite posten. Um eines der Freiexemplare zu ergattern, könnt Ihr euch bis einschließlich 12. August bewerben. Beantwortet einfach folgende Frage:  Welcher Person aus der Zeitgeschichte würdet Ihr welche Eurer Köstlichkeiten servieren? Es versteht sich dabei von selbst, dass diese Person Euer Selbstgekochtes überleben soll!!! Wir freuen uns auf Euch! Und nicht vergessen: »Wer zuletzt kocht, lebt am längsten.« ;-)

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  • Debütautoren 2013 - neue Bücher entdecken, lesen & empfehlen!

    Daniliesing

    Daniliesing

    Das Jahr 2012 stand bei LovelyBooks ganz im Zeichen der deutschsprachigen Debütautoren. Mehr als 200 Leser haben bei unserer Debütautoren-Aktion die Bücher von über 140 vielversprechenden Debütautoren gelesen. Im Jahr 2013 möchten wir diese schöne Aktion fortführen und Debüts gemeinsam entdecken, zusammen lesen und - wenn sie uns gefallen - weiterempfehlen. Das soll auch im neuen Jahr unsere Mission sein. Bei den tausenden Neuerscheinungen in jedem Jahr haben es gerade die deutschsprachigen Debütautoren schwer sich zwischen den Bestseller-Autoren und vielen Übersetzungen durchzusetzen und wir möchten das gemeinsam mit euch ändern. Bestimmt werden wir gemeinsam wieder besondere Buch-Perlen entdecken können - vielleicht sind unsere Autoren ja sogar die Bestseller-Autoren von morgen. Aktuelle oder demnächst startende Aktionen: 01. November: Leserunde zu "Der Loser - Lothar Serkowzki" von Florian Gerlach 04. November: Leserunde zu "Samba tanzt der Fussballgott" von Mirco Drewes 5. November: Leserunde zu "Journeyman: 1 Mann, 5 Kontinente und jede Menge Jobs" von Fabian Sixtus Körner 5. November: Leserunde zu "Die Wahrheit ist ein Schlund" von Maria Zaffarana 06. November: Leserunde zu "... und was kann man damit mal später machen?" von Alex Burkhard 06. November: Leserunde zu "Mondscheinküsse halten länger" von Carolin Wahl 07.November: Leserunde zu "Der gekaufte Fußball" von Benjamin Best 09. November: Leserunde zu "Desert Heaven" von Oliver Haindl 10. November: Leserunde zu "Weltenreise: Durch die Flut 1" von Julia Beylouny 10. November: Leserunde zu "Lukas und das Geheimnis des Geisterwaldes" von Goetz Markgraf 11. November: Leserunde zu "Die blutroten Schuhe" von Alana Falk 14. November: Leserunde zu "Apple zum Frühstück" von Jackie A. 17. November: Leserunde zu "Nicht menschlich Inc." von Stephanie Linnhe 18. November: Leserunde zu "Hundherum glücklich" von Mara Andeck 20. November: Leserunde zu "Café der Nacht" von Susann Julieva 21. November: Leserunde zu "Die Prüfung" von Kristian Schlüter 28. November: Leserunde zu "High Heels im Hühnerstall" von Sarah Heumann Laufende und beendete Aktionen: 11. Januar: Fragefreitag mit Mara Andeck zu "Wen küss ich und wenn ja, wie viele?" 21. Januar: Leserunde zu "Paradiessucher" von Rena Dumont 08. Februar: Leserunde zu "Mädchenauge" von Christian David 08. Februar: Leserunde zu "Harte Jungs" von Florentine Joop 14. Februar: Buchverlosung zu "Glaube, Liebe, Mafia" von Mark Zak 15. Februar: Leserunde zu "Zurück nach Hollyhill" von Alexandra Pilz 15. Februar: Leserunde zu "Die Gräfin der Wölfe" von Isabela Falk 18. Februar: Leserunde zu " Strawberry Fields Berlin" von Julian Heun 21. Februar: Leserunde zu "Nachtaktiv" von Sophie Senoner 21. Februar: Leserunde zu "Pandämonium - Die letzte Gefahr" von Alexander Odin 26. Februar: Leserunde zu "Ferien mit Traumpferd" von Sonja Kaiblinger 01. März: Fragefreitag mit Florian Kessler zu "Mut Bürger: Die Kunst des neuen Demonstrierens" 02. März: Leserunde zu "Männerwirtschaft" von Florian Herb 02. März: Buchverlosung zu "Schneckenkönig" von Rainer Wittkamp 04. März: Leserunde zu "Zwischen dir und mir" von Lino Munaretto 06. März: Leserunde zu ""Die dunkle Seite des Weiss - Paranormal Berlin 1" von Yalda Lewin" 07. März: Leserunde zu "Im Land der weiten Fjorde" von Christine Kabus 05. März: Leserunde zu "MAMMON - Für deine Sünden wirst du büßen" von Matthias Jösch 11. März: Leserunde zu "Die Rose von Darjeeling" von Sylvia Lott 14. März: Leserunde zu "Ich glaub, mich tritt ein Kind" von Lisa Harmann & Caroline Rosales 17. März: Leserunde zu "Die Ordnung der Sterne über Como" von Monika Zeiner 18. März: Leserunde zu "Schattenfreundin" von Christine Drews 18. März: Leserunde zu "Kondorkinder - Die Suche nach den verlorenen Geschichten" von Sabrina Železný 19. März: Leserunde zu "Die Nacht der Geparden" von Marina Boos 21. März: Leserunde zu "Südbalkon" von Isabella Straub 28. März: Leserunde zu "Himbeersommer" von Anja Saskia Beyer 28. März: Leserunde zu "Die Winterchroniken von Heratia - Die Verfluchte" von Cairiel Ari 08. April: Leserunde zu "Blut ist im Schuh" von Anna Schneider 12. April: Fragefreitag mit Lola Renn zu "Drei Songs später" 12. April: Leserunde zu "Rashen - Einmal Hölle und zurück" von Michaela B. Wahl 15. April: Leserunde zu "Das Rad der Ewigkeit" von Tibor Rode 21. April: Leserunde zu "Flügel aus Asche" von Kaja Evert 23. April: Leserunde zu "Giftgrün" von Bettina Plecher 25. April: Leserunde zu "Hoffentlich schenkt er mir was Schönes!" von Camilla Bohlander 25. April: Leserunde zu "Katerstimmung" von Philipp Reinartz 07. Mai: Leserunde zu "Muscheln für Mutti" von Christoph Dörr 10. Mai: Leserunde zur Anthologie "Stadt, Land, Lust" u.a. von Kathrin Brückmann  15. Mai: Leserunde zu "Das Meer, in dem ich schwimmen lernte" von Franziska Fischer 16. Mai: Leserunde zu "Familie, Liebe und andere Sorgen" von Claudi Feldhaus 28. Mai: Leserunde zu "Alles dreht sich" von Rosemarie Eichinger 31. Mai: Leserunde zu "Die Wanifen" von René Anour 02. Juni: Leserunde zu "Ebers Ende" von Jürgen Flenker 04. Juni: Leserunde zu "Krokofantenküsse" von Sven Ulrich 04. Juni: Leserunde zu "Kirschsommer" von Anneke Mohn 06. Juni: Leserunde zu "Das Leben ist kein Kindergeburtstag" von Daniela Nagel 10. Juni: Leserunde zu "Nachrichten an Paul" von Annegret Heinold 14. Juni: Fragefreitag zu "Hunger, Pipi, Durst!" von Anke Schipp 20. Juni: Leserunde zu "Wie ich Brad Pitt entführte" von Michaela Grünig 21. Juni: Leserunde zu "Hasenpfeffer" von Ralf Waiblinger 24. Juni: Leserunde zu "Nageln will gelernt sein" vin Ina Glückauf 26. Juni: Leserunde zu "Speisende soll man nicht aufhalten" von Patrik Stäbler 29. Juni: Leserunde zu "Das Puppenzimmer" von Maja Ilisch 03. Juli: Leserunde "Meine Nachbarin, der Künstler, die Blumen und der Revolutionär" von Martin Felder 05.Juli: Leserunde zu "Und nie sollst du vergessen sein" von Jörg Böhm 06.Juli: Leserunde zu "7 Männer für Emma" von Jo Berger 08. Juli: Leserunde zu "Wer ins kalte Wasser springt, muss sich warm anziehen" von Julia Bähr & Christian Böhm 08. Juli: Leserunde zu "Wirklich alles über Männer" von Anna Wilde 11. Juli: Leserunde zu "Schlecht aufgelegt" von Sven Stricker 15. Juli: Leserunde zu "Ich glaub, mich knutscht ein Troll" von Charly von Feyerabend 18. Juli: Leserunde zu "Nacht ohne Angst" von Angélique Mundt 18. Juli: Leserunde zu "Fucking Moskau" von Chris Helmbrecht 18. Juli: Leserunde zu "Mein wirst du sein" von Katrin Rodeit 20. Juli: Leserunde zu "Auch die Liebe hat drei Seiten" von Susann Rehlein 29. Juli: Buchverlosung zu "Das letzte Sandkorn" von Bernhard Giersche 30. Juli: Leserunde zu "Die Wächter von Avalon" von Amanda Koch 01. August: Buchverlosung zu "Ein Klick zu viel" von Ulrike Sosnitza 07. August: Leserunde zu "Blue - Gebundene Herzen" von Amelia Blackwood 10. August: Leserunde zu "Vor meiner Ewigkeit" von Alessandra Reß 12. August: Leserunde zu "Violett ist erst der Anfang" von Judith Hüller 09. August: Leserunde zu "Verliebt, verlobt, verflucht" von Melanie Neupauer 10. August: Leserunde zu "Easy going - Sydney" von Sonja Bullen 10. August: Leserunde zu "Guten Morgen, Revolution" von Kirsten Ellerbrake 16. August: Leserunde zu "Schachzug" von Rolf von Siebenthal 19. August: Leserunde zu "Verliebe dich nie in einen Rockstar" von Teresa Sporrer 20. August: Leserunde zu "Strom" von Hannah Dübgen 21. August: Leserunde zu "immeer" von Henriette Vásárhelyi 21. August: Leserunde zu "Die Kunstjägerin" von Elis Fischer 21. August: Leserunde zu "Gott ist kein Zigarettenautomat" von Matthias Gerhards 23. August: Leserunde zu "Tief im Hochwald" von Moni Reinsch 23. August: Leserunde zu "Boston Police - Flirt mit de Tod" von Jane Luc 26. August: Leserunde zu "Almuth spielt auswärts" von Tanja Kokoska 26. August: Leserunde zu "Löffelchenliebe" von Julia Kaufhold 27. August: Leserunde zu "Beutelschema" von Sebastian Lehmann 30. August: Fragefreitag zu "Die radioaktive Marmelade meiner Großmutter" von Ramona Ambs 02. September: Leserunde zu "Und konnten es einfach nicht fassen" von Sabine Thomas 06. September: Leserunde zu "Wut im Quadrat" von Alexander Emmerich 12. September: Leserunde zu "Wer liebt mich und wenn nicht, warum?" von Mara Andeck 15. September: Leserunde zu "Ferdinand von Schnatter der Viertelnachzweite" von Sarah König 16. September: Leserunde zu "Das schwarze Buch der Gier" von Beile Ratut 18. September: Leserunde zu "Sokrates Lieyes Band 1" von Matthias Meyer Lutterloh 19. September: Leserunde zu "Der Tod des Landeshauptmanns" von Eugen Freund 22. September: Leserunde zu "Burnout - für immer auskuriert" von Alice Spogis 23. September: Leserunde zu "Regenbogenasche" von Anke Weber 23. September: Leserunde zu "Mama muss die Welt retten" von Ina Grütering und Caroline Rosales 23. September: "Leerer Kühlschrank, volle Windeln: Vom Single zum Papa" von Mario D. Richardt 25. September: Leserunde zu "Blow Out" von Uwe Laub 25. September: Leserunde zu "Der letzte Krieger" von David Falk 26. September: Leserunde zu "Papa" von Sven I. Hüsken 26. September: Leserunde zu "Fuck the Möhrchen" von Barbara Ruscher 08. Oktober: Leserunde zu "Fritzi und ich: Von der Angst eines Vaters, keine gute Mutter zu sein" von Jochen König 11. Oktober: Leserunde zu "Chroniken von Chaos und Ordnung. Band 1: Thorn Gandir" von J. H. Praßl 14. Oktober: Leserunde zu "Der ist ja nicht doof, nur irgendwie hochbegabt" von Tanja Janz 15. Oktober: Leserunde zu "Schicksalsspieler" von Tina Janik 24. Oktober: Leserunde zu "Schwanengrab" von Petra Schwarz 24. Oktober: Leserunde zu "Kotzt du noch oder lebst du schon?" von Diana Fey Ablauf der Debütautoren Aktion: Es geht darum im Jahr 2013 möglichst viele Debüts deutschsprachiger Autoren zu lesen. Unsere Partnerverlage vermitteln uns diejenigen Debütautoren, die erstmalig im Jahr 2013 ein Buch / einen Roman veröffentlichen und gerne bei der Aktion mitmachen möchten. Ihr dürft aber selbst auch sehr gern Autoren vorschlagen - am besten schickt ihr dazu eine Nachricht an mich mit dem Namen des Autors und einem direkten Kontakt. Wir stellen euch alle Debütautoren hier vor - wenn ihr dem Thema folgt, könnt ihr nichts verpassen. Pro Monat gibt es dann verschiedene Leserunden und Aktionen an denen ihr teilnehmen könnt, es werden dazu immer einige Rezensionsexemplare zur Verfügung gestellt, wobei sich natürlich alle Autoren freuen, wenn ihr das Buch erwerbt und damit teilnehmt :-) Die Leserunden werden von den Autoren begleitet, dann können wir diese gleich persönlich kennenlernen und ihnen Löcher in den Bauch fragen. Ziel ist es 15 Debüts bis spätestens 15. Januar 2014 zu lesen und zu rezensieren. Wenn ihr das schafft, bekommt ihr nicht nur den Titel 'Lovelybooks Debütautoren Trüffelschwein' ;-) für einen ganz besonderen Riecher für gute Bücher verliehen, sondern dazu noch ganz viele Punkte auf euer Karmakonto. Lasst uns gemeinsam großartige neue Autoren und Bücher entdecken! 'Debüt' bedeutet, dass der Autor bisher noch kein deutsches Buch in einem Verlag veröffentlicht hatte und im Jahr 2013 sein erstes Buch in einem Verlag erscheint. Auch Romandebüts sowie das erste Buch unter eigenem Namen zählen. Wichtig: Wir können leider keine Ausnahmen machen, wenn der Erscheinungstermin vor 2013 lag oder das Buch nicht in einem Verlag erscheint! Außerdem könnt ihr hier für eure liebsten deutschsprachigen Debütautoren nominieren und für sie abstimmen. Wie kann man mitmachen? Schreibt einfach hier einen Beitrag, dass ihr mitmachen möchtet und ich nehme euch in die Teilnehmerliste auf. Der Einstieg in die Aktion ist jederzeit möglich. Wenn ihr ein passendes Buch gelesen und rezensiert habt, postet ihr hier den Link zur Rezension und ich passe immer euren aktuellen Lesestand an. Weitere Informationen Ihr könnt euch ab sofort hier für die Aktion anmelden, aber auch ein späterer Einstieg ist möglich! Unter allen, die es schaffen 15 deutschsprachige Debüts im Jahr zu lesen und rezensieren, wird am Ende eine tolle Überraschung verlost, die natürlich zur Aktion passen wird und garantiert für Lesenachschub sorgt. Was genau es sein wird, bleibt aber bis dahin geheim! Auch ein späterer Einstieg lohnt sich, weil es im Rahmen der Debütautoren Aktion monatlich mehrere Leseaktionen wie z.B. Leserunden zu den Debüts und mit den Autoren geben wird. Dabei kann man mit etwas Glück regelmäßig Bücher gewinnen. Es ist nicht schlimm, sollte man sich für die Aktion anmelden und später keine 15 Bücher schaffen. Ziel ist es doch vor allem tolle neue Autoren und Bücher kennen zu lernen. Ich wünsche uns allen ganz viel Spaß & Freude! Für Autoren: Du bist Autor und veröffentlichst in diesem Jahr dein erstes Buch in einem Verlag? Du möchtest dich an der Debütautoren Aktion beteiligen? Dann schreib eine Mail an Daniela.Moehrke@aboutbooks.de für weitere Informationen! Auch Leser können selbstverständlich Autoren vorschlagen. Logos zum Einbau auf Blogs oder Webseiten findet ihr hier: http://media.lovelybooks.de.s3.amazonaws.com/debutautoren_badge_blogs.png http://media.lovelybooks.de.s3.amazonaws.com/debutautoren_badge_allgemein.png Teilnehmer- und Statusliste: Die Liste der Teilnehmer und der Anzahl ihrer gelesenen Bücher (Stand: 17.01.2014) kannst du dir hier herunterladen! -- PS: Natürlich darf hier auch geplaudert werden - ob über Erfahrungen, Lesewünsche oder Lieblingsautoren usw. - dazu sind alle Leser und (Debüt)Autoren herzlich eingeladen, egal wann ihre Bücher erschienen sind. Ebenso dürft ihr gern Freunde zu dieser Aktion einladen oder auch Autorenkollegen :-) Es zählen alle Bücher, die an diesem Beitrag angehängt sind, für die Aktion:

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  • Rezension: Speisende soll man nicht aufhalten - Patrik Stäbler

    Speisende soll man nicht aufhalten
    Hikari

    Hikari

    29. July 2013 um 07:13

    Das Buch "Speisende soll man nicht aufhalten" mit dem aussagekräftigen Untertitel "Eine Deutschlandreise über den Tellerrand hinaus" bietet köstliche und amüsante Anekdoten über die Anhalter-Praxis, das Couchsurfing und natürlich über das Essen. Patrik Stäbler unternimmt eine kulinarische Reise durch Deutschland und besucht dabei jedes Bundesland und ist auf der Suche nach mindestens einem typischen Gericht der Region. Dabei spielen vorherige Recherchen eine Rolle sowie manchmal der Zufall oder Hilfe von netten Leuten, die nochmal besondere Tipps geben. Denn: nicht alle regionalen Speisen kann man noch überall bekommen und so muss man schon etwas suchen. Der Schreibstil ist sehr locker und amüsant, ich musste öfter gut lachen - denn die Anekdoten und Erlebnisse sind wirklich gut. Manches wird kritisch hinterfragt, manches mal bekämpft der Autor seine eigenen Vorurteile. Das macht es zu einer runden Sache, die mir gut gefallen hat. Sehr interessant dabei war, dass es für bestimmte Gerichte tatsächlich richtige Vorkämpfer gibt, die für den Erhalt und die Bekanntheit der regionalen Spezialitäten kämpfen. Und das oftmals mit Erfolg. Ein besonderer Bonus des Buches: Zu jedem Bundesland gibt es ein Rezept! Und da werde ich definitiv noch was ausprobieren, denn so verrückte Speisen wie Dibbelabbes und co. müssen eben doch mal probiert werden. Der Autor hats ja schließlich auch überlebt ;)) Auch toll ist das Restaurant-Verzeichnis am Ende, sodass man auch hier nochmal selbst vorbeischauen und das ein oder andere Gericht probieren könnte. Alles in allem hat mir das Buch vergnügliche Lesestunden gebracht, mich informiert über regionales - manches kannte ich nicht, manches schon - aber nicht mit den Hintergründen dazu. Es ist gut geschrieben und die Extras wie die Rezepte geben den Ausschlag zum 5. Stern. Empfehlenswert.

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  • Eine kulinarische Reise durch Deutschland

    Speisende soll man nicht aufhalten
    kampfsenf

    kampfsenf

    20. July 2013 um 22:44

    Patrik Stäbler begibt sich auf Deutschlandreise, mit der Mission, in jedem der 16 Bundesländer das typische Regionalgericht zu verköstigen. Trampender- und couchsurfenderweise fährt der Autor von Bayern aus startend einmal rund um Deutschland, um Land, Leute und Essen genauer unter die Lupe zu nehmen. Wir können Gerichte aus den fernsten Ländern nachkochen, kennen aber die Köstlichkeiten vor der eigenen Haustür nicht. Damit wollte Patrik Stäbler Schluss machen und erkundet für den Leser in einer 3-monatigen Fallstudie was in den einzelnen Bundesländern in den Kochtöpfen bruzelt und auf den Tisch kommt. Herausgekommen ist ein Reiseführer der besonderen Art. Man bekommt historische Fakten, skurile Anekdoten und leckere Rezepte aufgetischt. Durchweg merkt man die Liebe des Autors zum Essen und nicht selten läuft einem beim Lesen das Wasser im Munde zusammen. Jedes Kapitel startet mit einer Landkarte mit dem Hinweis, wo Patrik Stäbler gerade unterwegs ist. Am Ende jeden Kapitels ist das Rezept des jeweiligen Bundeslandhauptgerichts aufgeführt. Je nach Belieben kann man das Buch von vorne bis hinten, oder aber auch einfach querbeet lesen. Auch sprachlich gesehen hat das Buch einige Raffinessen zu bieten, so dass es nicht nur eine Aneinanderreihung von trockenen Reiseberichten ist, ondern richtig Spaß macht zu lesen und den Autor so auf seiner Reise zu begleiten. Das eine oder andere Gericht werde ich auf jeden Fall nachkochen.

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  • Reise in fremde Teller

    Speisende soll man nicht aufhalten
    buchfeemelanie

    buchfeemelanie

    20. July 2013 um 18:26

    Auf geht's zu einer Reise, die Spaß macht. Der Autor hat eine witzige Art zu schreiben. Er ist amüsant und unterhaltsam ohne übertrieben gestellt zu wirken. Er ist einem persönlich auch sehr sympathisch.   Gut hat mir gefallen, dass es nicht nur um die Gerichte selber geht, sondern wir auch viel von der Reise von Ort zu Ort erfahren mit all den unterhaltsamen Mitfahrgelegenheiten. Natürlich darf auch die Vorstellung des aktuellen Herbergsortes nicht fehlen! Die Vorstellung der Gastgeber hat mir auch gut gefallen, manchmal war es mir aber ein bisschen zu viel. Einige Rezepte waren mir bekannt, andere wohl nicht. Aufgefallen ist mir, das es wenig süßes gibt. Auch eine Vorspeise hätte ich nett gefunden. Und ein Bilchen, wie es aussieht, dass man sich was drunter vorstellen kann. Irritiert hat mich dann doch ein bisschen die Currywurst. Hier hätte ich mir etwas anderes gewünscht! Es wurden ja noch einige andere Gerichte vorgestellt, von denen es kein Rezept gibt.   P.S. du kannst ja zu einer zweiten Reise starten, zu dir wir "lovelybooker" dir unsre heimischen Insidertipps geben ;)  

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