Patrizia Zannini Malocchio -Der böse Blick

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Inhaltsangabe zu „Malocchio -Der böse Blick“ von Patrizia Zannini

„Malocchio“ ist eine Familiensaga, ein atmosphärischer Roman über die Liebe, das Leben und das Schicksal. Das Buch entführt seine Leser nach Italien, von dort in die USA bis hin nach Australien, kreuzt die Lebenswege interessanter, schillernder und ungewöhnlicher Figuren und spielt bis zu seinem Ende mit der Frage: Gibt es ihn tatsächlich, diesen bösen Blick? Nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges, in der Nähe von Rom. Die alte Italienerin Maria verflucht Jack, einen jungen, abenteuerlustigen Amerikaner, der scheinbar ihre Enkelin ins Unglück getrieben hat. Mit dem Fluch beginnt eine Kette von Unglücksfällen, die Jacks Familie über Generationen hinweg belasten wird. Unglück und Tragödien – das Verhängnis nimmt seinen Lauf... Begeisterte Leserstimmen: »Filmreifer Stoff!« »Absolut gelungene und fesselnde Geschichte.«

Eine Familiengeschichte der besonderen Art. Spannend geschrieben, lesenswert.

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  • Eine Familiengeschichte der besonderen Art. Spannend geschrieben, lesenswert.

    Malocchio -Der böse Blick
    graphida

    graphida

    17. October 2016 um 09:49

    Mit 'Malocchio' hat Patrizia Zannini eine Familiengeschichte der etwas anderen Art geschrieben. Im Mittelpunkt steht Maria, die alles dafür tun möchte, dass es ihren Lieben, allen Voran der Enkeltochter gut geht. Maria selbst hat viel erlebt und ihre Ehe ist alles andere als glücklich. Eines Tages droht der Enkelin aber das wohlbehütete Glück abhanden zu kommen. Eine frühe Schwangerschaft mit einem US Soldaten ist für Letizia aber eher eine Chance, als ein Unglück. Aber die Träume lösen sich alsbald auf, weil sich Jack, der Vater des ungeborenen Kindes nicht mehr meldet. Maria ist darüber so erbost, dass sie ihn verflucht. Und mit diesem Fluch beginnt eine Reihe von Unglücksfällen und Tragödien.   Jacks Familie steht im Mittelpunkt des Buches und der Autorin ist es gut gelungen, die verschiedenen Charaktere eindrücklich zu beschreiben. Das Buch beginnt mit einer Vielzahl von Personen und Handlungssträngen und Patrizia Zannini fordert ihre LeserInnen auf den ersten und letzten Seiten, in dem sich die Ereignisse überschlagen. Im letzten Teil des Buches hätte ich mir ein wenig mehr Raum gewünscht, um die Figuren zu verabschieden.   Für mich war es ein spannendes Buch, gut zu lesen und ereignisreich. Ich konnte es kaum aus der Hand legen und habe mich immer wieder aufs Weiterlesen gefreut. Der böse Blick, Malocchio, ist ein weit verbreiteter Aberglaube, der sich auch heute noch hartnäckig hält. Vielleicht, weil es nicht nur Aberglaube ist, sondern die Macht der Gedanken beschreibt ? Der Theaterautor und Schauspieler Eduardo De Filippo formulierte es einmal so: 'Abergläubisch zu sein ist etwas für Dummköpfe, es aber nicht zu sein bringt Unglück.'   Mein persönliches Fazit: Malocchio von Patrizia Zannini ist ein absolut lesenswertes Buch.

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  • Der böse Blick

    Malocchio -Der böse Blick
    MonaFrick

    MonaFrick

    29. April 2014 um 13:56

    Familiensaga über zwei miteinander verwobene Familien in Italien und Amerika. Ausgehend vom zweiten Weltkrieg, erleben wir die Schicksale der Familien, die über das junge liebende Paar auf schicksalshafte Weise verbunden sind. Der Fluch, den der junge Amerikaner unwissentlich und ohne Schuld auf sich lädt, zerstört nicht nur sein Leben, und kann, obwohl mit allen Mitteln versucht, doch nicht mehr zurück genommen werden. Authentisch gezeichnete Figuren und Landschaften. Man folgt mühelos den Protagonisten über Kontinente und Jahrzehnte. Das Buch nimmt einen Gefangen, lässt einen bangen und hoffen, bis zum Ende. Ohne zuviel zu veraten, kann ich jedenfalls sagen, dass das Ende so nicht erwartet wurde... Packend und mitreissend! Kommentar Kommentar | Kommentar als Link

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  • Von Anfang an fasziniert

    Malocchio -Der böse Blick
    santina

    santina

    07. May 2013 um 18:20

    Zum Inhalt: Die junge Letizia hat gegen Ende des Krieges durch unglückliche Verstrickungen beide Elternteile verloren und lebt bei ihren Großeltern Maria und Benito in einem kleinen Küstendorf in Italien. Eines Tages begegnet sie dem Amerikaner Jack und verliebt sich in ihn. Letizia wird schwanger und obwohl der junge Soldat zurück in seine Heimat gerufen wird, möchte er zu ihr stehen. An dem Abend, als sie ihn ihren Großeltern vorstellen will, kommt er nicht zum vereinbarten Treffpunkt. Das Mädchen beichtet der Großmutter die Schwangerschaft und diese belegt Jack mit einem Fluch. Was sie nicht weiss, Jacks Heimflug wurde vorgezogen und er hatte keine Chance mehr, mit seiner großen Liebe zu sprechen. Jack sieht seine Heimat nicht mehr, denn sein Flugzeug stürzt ab und er stirbt. Maria wusste, dass sie ihre Gabe, Menschen durch Worte zu heilen, auch gegen die Menschen einsetzen kann, doch ihre Schwiegermutter hatte sie oft genug gewarnt, es nie zu tun. Marias schlechtes Gewissen meldet sich zu spät. Mit ihrem Fluch hat sie nicht nur Jack in den Tod geschickt, sondern seiner ganzen Familie Unglück beschert und da ihr eigener Urenkel Jacks Sohn ist, bleibt auch ihre Familie nicht verschont. Meine Meinung: Maloccio, der böse Blick ist ein Aberglaube und wie der Titel des Buches schon sagt, spielt ein Fluch, den Maria ausgesprochen hat, eine grosse Rolle in dieser Geschichte. Die Handlung des Buches zieht sich über mehr als zwanzig Jahre hinweg Patrizia Zannini-Holoch zeigt dem Leser abwechselnd, was in den USA und Italien innerhalb der Familien passiert. Dabei werden auch die Lebensumstände von Jacks Familie näher beleuchtet, denn ob die Familienmitglieder wollen oder nicht, sie müssen sich der politischen Karriere des Vaters unterordnen und da die meisten von ihnen eigene Ziele haben und hatten, fällt es ihnen schwer. Letizia hatte Jack einen Brief geschrieben, der in den Händen seines Vaters und dann im Feuer gelandet ist, weil nie an die Öffentlichkeit kommen darf, dass der Sohn des zukünftigen Präsidenten der Vereinigten Staaten (sein grosser Traum) einen Bastard, ein uneheliches Kind, in Italien hat. Doch trotzdem kommt es zu einem gelegentlichen Briefwechsel zwischen Italien und den USA. Auf diese Weise sind die beiden Familien über viele Jahre wenigstens ansatzweise miteinander verbunden und so erfährt Maria auch, welches Unheil sie über Jacks Familie gebracht hat. Die Autorin bringt nach und nach weitere Protagonisten ins Spiel, jeder für sich ein starker Charakter mit einer eigenen Geschichte und jede Geschichte wird weiter erzählt und endet – vor allem in Jacks Familie – sehr oft mit dem Tod dieser Person. Gegen Ende sterben die Protagonisten für meinen Geschmack etwas zu schnell. Auch wenn das Buch damit etwas an Umfang gewinnen würde, hätte ich mir gewünscht, dass Patrizia Zannini-Holoch die Geschichte mit der gleichen Ausführlichkeit zu Ende bringt, wie sie sie begonnen hat. Mein Fazit: Malocchio ist ein Buch, das ich ohne Kontakt zur Autorin nicht gelesen hätte, weil es nicht meinen Lieblingsgenres entspricht. Allerdings hat mich die Handlung von Anfang an fasziniert. Es ist eines der Bücher, bei dem man denkt “nur noch ein Kapitel” und irgendwann ist es mitten in der Nacht . Malocchio gehört zu den Büchern, die ich uneingeschränkt weiterempfehlen kann. Ich hoffe sehr, dass wir noch mehr von Patrizia Zannini-Holoch zu lesen bekommen.

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  • Rezension zu "Neobooks - Malocchio: Roman" von Patrizia Zannini Holoch

    Malocchio -Der böse Blick
    Alexandra_vom_Buecherkaffee

    Alexandra_vom_Buecherkaffee

    21. January 2013 um 14:02

    Inhalt: Kurz nach Ende des Zweiten Weltkrieges, in einem kleinen italienischen Dorf in der Nähe von Rom: Marias junge Enkelin Letizia verliebt sich ausgerechnet in den Alliierten Jack Warner. Jack ist in Letizias Augen nicht nur umwerfend schön, sondern auch noch sehr höflich und sehr zuvorkommend. Da sein Großvater aus Italien stammt, beherrscht er zudem die italienische Sprache und die beiden erleben eine schöne Zeit - bis Letizia merkt, dass sie Schwanger ist. Sie vertraut sich Jack an und er verspricht, sie zu heiraten. Doch alles kommt anders und Letizia verliert ihren Geliebten aus den Augen. Entsetzt von der Schande, die ihrer Enkelin angetan wurde, tut die Heilerin Maria etwas völlig Unüberlegtes und Unverzeihliches: Sie verflucht den jungen Amerikaner Jack Warner. Kaum sichtbar bewegten sich ihre schmalen Lippen. Sie zitterten, vibrierten leicht und formten Worte, die nie hätten über diese bleichen Lippen kommen dürfen." Seite 49 Dieser Fluch löst eine Kette von Unglücksfällen in Jacks Familie aus, die sich über Generationen weiterträgt. Denn der "böse Blick" - Malocchio kann nicht einfach zurückgenommen werden. Hat Maria eine Chance, das Unglück aufzuhalten, dass sich unvermeidlich den Weg zu ihrer eigenen Familie bahnt? Handlung & Charaktere: Der Autorin legt mit ihrem Roman "Malocchio" ein wirklich mitreißendes und äußerst gelungenes Werk vor, dass sich mit dem "Bösen Blick" beschäftigt. Eine Legende, ein Aberglaube, der in vielen Kulturen, unter anderem auch in der italienischen Kultur, tief verwurzelt ist. Ein interessantes Thema, da dieser Aberglaube ja tatsächlich existiert. Die Autorin hat dies wunderbar mit einer fiktiven Geschichte verbunden. Erzählt wird diese Geschichte aus Sicht des allwissenden Erzählers und man bekommt einen weit gefächerten Einblick in die Thematik. Da Jack ein Amerikaner ist, verwebt die Autorin hier geschickt zwei Kulturen, indem sie immer wieder zwischen den Geschehnissen hin und her springt, die die italienische Familie von Letizia und die amerikanische Familie von Jack heimsuchen. Die Sprache ist sehr angenehm und zeitlich angepasst. Schnörkellos und manchmal recht nüchtern versetzt sie den Leser genau in die passende Stimmung. In dem kleinen italienischen Fischerdorf herrschen nach dem Krieg sehr ärmliche Zustände, ein jeder übt sich in Bescheidenheit und körperlich schwere Arbeit liegt an der Tagesordnung. So auch für Marias Familie, in der selbst die Seife noch mühsam selbst hergestellt wird. Jacks Familie legt auf einer Ranch von Elisabeth, die sie von ihrem Vater Francis überschrieben bekam. Elisabeth kümmert sich um die Erziehung der Kinder, während ihr Mann Charles nach Höherem strebt und mir aller Gewalt in die Politik möchte. Man bekommt auch hier einen Einblick in die amerikansichen Verhältnisse der Nachkriegszeit. Gerade für die Beschreibung der italienischen Verhältnisse nimmt sich die Autorin viel Zeit und nimmt den Leser so mit auf eine Reise voller Erfahrungen in das kleine Fischerdörfchen. Fast kann man Marias Häuschen vor sich sehen, die Umgebung, die vielen kleinen Details, die so authentisch beschrieben werden. Mehrere Generationen werden hier in beiden Familien gekonnt verstrickt und dem Leser so viele verschiedene Charaktere präsentiert. Aber trotz der Vielzahl bekommen alle ihre nötige Aufmerksamkeit und erscheinen sehr authentisch. Manche erschienen sympathisch, für manche entwickelt man augenblicklich eine gewollte Antipathie. Die Autorin hat die beiden Familien, die durch einen Fluch unwissentlich über zwei Kontinente miteinander verbunden sind, sehr individuell und ausführlich gezeichnet. Besonders Maria, die man durch die gesamte Geschichte begleiten darf, ist sehr facettenreich dargestellt. Sie hat im Leben viel ertragen und einstecken müssen und was sie Tat, Tat sie aus Liebe zu ihrer Enkelin. Sie konnte nicht auch noch ihre Enkelin Leiden sehen. "Mea culpa", flüsterte sie. "Meine Schuld". Wenn du jemanden bestrafen willst, dann bestrafe mich. Ich habe gesündigt. Seite 166 Als Leser überlegt man sich über die ganze Zeit, ob es wirklich der Fluch ist , der solch viele Tragödien auf den Plan ruft oder ob es womöglich doch nur eine unfassbare Verkettung von Zufällen ist. Eine Spannung, die von Anfang bis Ende ans Buch fesselt. Mein persönliches Fazit : "Malocchio" ist eine absolut gelungene und fesselnde Geschichte, die mich vollkommen in den Bann gezogen hat. Ich habe das eBook am Stück gelesen und bin von der Art und Weise begeistert, wie die Autorin die Geschichte aufgebaut hat, die Geschehnisse miteinander verwoben hat. Auch die sprachlichen Aspekte haben mir voll und ganz zugesagt. Meine absolute Leseempfehlung! Ich bin auf weitere Werke der Autorin gespannt. © Rezension: Alexandra buecherkaffee.blogspot.de

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  • Leserunde zu "Neobooks - Malocchio: Roman" von Patrizia Zannini Holoch

    Malocchio -Der böse Blick
    neobooks

    neobooks

    Manchmal  wünscht man sich doch ein bisschen Magie in sein Leben, nur um dem Lehrer oder den nervigen Nachbarn einen Fluch an den Hals zu wünschen.

    Glaubt ihr an Flüche? Und wenn ja, wen würdet ihr gerne wie verfluchen? Erzählt es uns!

    Wir verlosen unter allen Teilnehmern bis zum 17.09.2012 eBooks von Malocchio.

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  • Rezension zu "Neobooks - Malocchio: Roman" von Patrizia Zannini Holoch

    Malocchio -Der böse Blick
    MissGlueck

    MissGlueck

    05. September 2012 um 17:48

    Über geschätzte knapp 300 Seiten hinweg spannt Patrizia Zannini Holoch ihre generationsübergreifende Familiensaga und wechselt dabei jeweils geschickt zwischen Italien und den USA und damit zwischen beiden 'Clans', um die es hier geht. Viele der Episoden hätten auch einzeln und für sich betrachtet das Potential, einen eigenen Roman zu füllen und vielleicht liegt gerade darin das Geheimnis dieser Erzählung: Sie überlässt auch durchaus dem Leser und dessen Phantsie, an der ein oder anderen Passage gedanklich zu verweilen. Chapeau vor der Autorin bezüglich der Vielzahl ihrer Protagonisten, die jeder für sich Kontur und Gestalt erhalten und so zu interessanten Charakteren werden. Ob nun Schicksal, Zufall oder tatsächlich ein Zauber - Malocchio, der böse Blick - im Grunde spielt das nicht wirklich eine Rolle, zumindest nicht für mich. Dass das Leben oft Unglaubliches hervorbringt, im Positiven wie im Negativen, dürfte jedem bekannt sein. Mir gefällt der Gedanke, auch in (über-)aufgeklärten Zeiten an Geheimnisse und Magie, an Zauber und nicht Greifbares glauben zu können. Dies ungewöhnliche Buch hätte gerne auch 1000 Seiten füllen mögen, die ich mit Spannung und Interesse gelesen hätte. Wenn das Buch in Druck gehen wird, wünsche ich mir von der Autorin im letzten Drittel des Romans ein bisschen mehr Atem bei der Verabschiedung der ein oder anderen (Haupt-)Figur, und damit wäre ich auch schon am Ende meiner kritischen Anmerkungen. Ganz besonders gut gefallen mir die atmosphärisch starken Schilderungen in und über Italien, Traditionelles und Familiäres und die unsentimentale manchmal fast schon nüchtern zu nennende Erzählweise der Autorin. Auch eine Fortsetzung könnte ich mir ohne weiteres vorstellen. Vielleicht ausgehend von Australien, das ähnlich viele Geheimnisse und Mythen zu bieten haben dürfte, wie Italien, und wo die Geschichte ihr offenes Ende findet. 5 Sterne und eine Empfehlung von mir für alle Leser, die filmreifen Stoff mögen und sich gerne auf die Vorstellung einlassen, dass es nicht für alles im Leben eine plausible Erklärung geben muss.

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