Patrizia Zannini Meine Schwester, die Hummelkönigin

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Inhaltsangabe zu „Meine Schwester, die Hummelkönigin“ von Patrizia Zannini

Zwei ungleiche Schwestern – eine mitreißende Familiengeschichte an der Ostküste der USA. Zehn Jahre war Ally nicht auf Bear Isle, der kleinen Insel vor der Küste Maines, wo es nach Kiefernharz duftet und überall wilde Blaubeeren wachsen. Als sie zur Beerdigung ihrer Mutter zurückkehrt, warten die Erinnerungen, als wären sie nie fort gewesen. Längst nicht alle sind glücklicher Natur. Und da ist Emma, Allys Schwester, die immer schon anders war, keine Veränderungen erträgt und feste Strukturen braucht. Was soll jetzt aus ihr werden? Eigentlich wollte Ally nur zwei Wochen bleiben, doch mit jedem Tag spürt sie ein bisschen mehr, wie sehr sie ihr Zuhause vermisst hat. Und ihre besondere Schwester. Patrizia Zanninis faszinierender Roman zieht den Leser mit seinen skurrilen, liebenswerten Figuren (und einem Bären) in seinen Bann. Ein ergreifend-gefühlvoller Wohlfühlroman für alle, die nach »Der Sommer der Blaubeeren« von Maine verzaubert sind.

Wow, eine tolle Geschichte über die Familie, schwere Fehler, neue Chancen. Für mich eine totale Überraschung!

— sollhaben
sollhaben

Ein zauberhaftes Buch über Schwestern, Familie und die besonderen Menschen im Leben.

— NiWa
NiWa

Ein tolles Buch über Familie, Liebe, Freundschaft und den Tod. Ich habe bei diesem Buch gelacht und geheult, eine Leseempfehlung!

— Aelin
Aelin

Eine wunderschöne Geschichte!

— Ein LovelyBooks-Nutzer
Ein LovelyBooks-Nutzer

Auch wenn man anders ist, ist man zauberhaft

— S_Elena
S_Elena

Ein außergewöhnlich emotionaler Roman ,über zwei Schwestern die unterschiedlicher nicht sein könnten .

— jawolf35
jawolf35

Ein Roman zum wohlfühlen, träumen und genießen. Mit viel Herzblut geschrieben, taucht man in eine besondere Welt ein. Unbedingt lesen!

— louella2209
louella2209

Sehr feinfühlig und berührend erzählt.

— Rees
Rees

In die Geschichte eintauchen und sich verzaubern lassen.

— Bibliomarie
Bibliomarie

Tolles Buch mit ordentlichen Tiefgang...schön und zu gleich sehr realistisch was das Thema Autismus betrifft.

— Darkwonderland
Darkwonderland

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    Meine Schwester, die Hummelkönigin
    sollhaben

    sollhaben

    11. February 2017 um 13:26

    Ally hat vor 10 Jahren Bear Isle verlassen. Sie brach mit ihrer Mutter und lies ihre besondere Schwester Emma zurück. Kein Kontakt, kein Brief, kein Besuch erst ein Telegramm einer Nachbarin ihrer Mama bringt Ally wieder nach Hause. Ihre Mutter ist bei einem Autounfall ums Leben gekommen und nun muss sie ganz wichtige Entscheidungen für ihre Schwester treffen. Emma ist 32 und damit 2 Jahre älter als Ally, doch sie ist anders. Veränderungen verabscheut sie und sie muss einem geplanten Tag folgen. Sie hat Probleme andere Menschen zu umarmen und ihre Gefühle auszudrücken. Deshalb hat sie damals auch die Flucht ergriffen.  Sie möchte 2 oder 3 Wochen in Bear Isle bleiben, um für Emma ein neues zu Hause zu finden, aber plötzlich ergeben sich Probleme, die ihr Leben komplett auf den Kopf stellen und sie sich gezwungen sieht, ihre Zukunft zu überdenken. Wie hat es mir gefallen? Ich muss mich beim Verlag feelings/Knaur bedanken. Ich durfte mir das Buch als Rezensionsexemplar aussuchen und bin wirklich begeistert. Im Mittelpunkt steht Ally. Als ihre Mutter stirbt, erkennt sie ihren großen Fehler, den sie niemals wieder gut machen kann. Als sie Emma wieder sieht, nervt sie diese total, aber gleichzeitig erfüllt sie eine Liebe zu ihr, die sie schon fast vergessen hatte. Nicht nur die Rückkehr in ihre Heimatstadt sondern auch ihr neues Leben verändern sich abrupt. Sie muss sich ganz viele Fragen stellen, wie ihre Zukunft nun aussehen soll. Sie trauert ihrer Mutter nach und ihrem Leben, das auf den Kopf gestellt wurde. Sie hinterfragt alle ihre Entscheidungen. Sie erkennt, dass sie sich verloren hat und nun mit ihrer Schwester gemeinsam sich suchen muss, um ihren Platz in der Welt zu finden. Dabei wird sie von alten und neuen Freunden unterstützt. Bruno und Sol, direkte Nachbarn, die offen ihre homosexuelle Partnerschaft leben. Linda, eine Schulfreundin, die Ally die vergangenen 10 Jahre ohne Kontakt schnell verzeiht. Am meisten überrascht wird sie jedoch von ihrer Schwester Emma, die ihr so viel Liebe und Klugheit zeigt. Ihre Begabungen sind so ungewöhnlich und bezaubernd, dass sie mir ans Herz gewachsen ist. Zusammen ergeben sie ein ungewöhnliches Gespann, das fasziniert und mich gerührt hat. Die Autorin erzählt nicht nur eine Geschichte über die Familie und Freundschaft sondern auch über Fehler, die niemals vergeben werden können. Sie lässt mit Bear Isle einen fiktiven Ort entstehen, der im Osten der USA liegt und somit für mystische Geschichten steht. Ein jährlich wiederkehrendes Highlight ist dort der Indian Summer, den Patricia Zannini gekonnt einbaut. Ich empfehle diese wundervolle Geschichte aus ganzem Herzen.

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  • Über die besonderen Menschen im Leben

    Meine Schwester, die Hummelkönigin
    NiWa

    NiWa

    29. December 2016 um 09:02

    Jetzt ist es zu spät! Vor 10 Jahren hat Ally ihrer Mutter und der Insel Bear Isle den Rücken gekehrt. Nun bereut sie es, weil sie sich seither nie bei ihrer Familie gemeldet hat. Ihre Mutter ist tot und sie steht allein mit ihrer etwas anderen Schwester Emma da.Allys Mutter ist also gestorben und sie kämpft mit dem schlechten Gewissen, weil sie sich all die Jahre über nie bei ihr gemeldet hat. Doch sie hat kaum Zeit in die Vergangenheit zu schauen, denn ihre besondere Schwester Emma verlangt ihre volle Aufmerksamkeit.Emma ist anders. Politisch korrekt sollte sie als psychisch beeinträchtig oder als Person mit besonderen Bedürfnissen bezeichnet werden. Aber ich denke es reicht, wenn man sie einfach - ihrer zauberhaften Art entsprechend - etwas Besonderes nennt.Ally hat es mit Emma nicht leicht. Die Schwester braucht feste Strukturen, man muss ständig auf ihre Bedürfnisse eingehen, und Ally fragt sich, was nun aus ihr werden soll, weil die Mutter nicht mehr lebt.Dieses Buch ist meiner Meinung nach ein richtiger Wohlfühlroman, dabei steht die Beziehung der Schwestern im Vordergrund. Es wird dabei nicht nur Emmas besondere Seite betont, sondern auch Allys Weltsicht, die sich - nach jahrelanger Abwesenheit - zu ändern scheint. Denn sie fühlt sich nicht nur mit ihrer Schwester verbunden sondern baut auch zu ihren frühen Freunden und Nachbarn wieder eine Verbindung auf.Ich mochte die Handlung gern, weil sie ganz einfach ausgedrückt das ‚Wichtige‘ im Leben in den Vordergrund stellt. Ist es wichtiger, im schicken Café einen Latte Macchiatto zu konsumieren, oder von oben bis unten vollgespritzt mit der Schwester Blaubeersirup herzustellen? Ich glaube, die Antwort kennt jeder, und ich bin mir sicher, wir wissen alle, was uns mehr Spaß machen wird. Trotzdem entscheidet man sich immer mal wieder für das Gegenteil.Allys Geschichte gibt den Blick auf wesentliche Elemente im Leben frei. Sie zeigt, was einem gut tun kann, und womit man sich schadet, wie man Freunde gewinnt, und dass sich das Leben an sich einfach nicht planen lässt.Schade fand ich, dass die Handlung einige Klischees zu viel in petto hatte und damit eher als Frauenroman einzuordnen ist. Es wäre auch weniger dramatisch und ohne diese typischen Elemente gegangen, und vielleicht sogar noch bezaubernder geworden.Insgesamt ist „Meine Schwester, die Hummelkönigin“ ein zauberhaftes Buch über Schwestern, Familie und die besonderen Menschen im Leben, das ich als schönen Wohlfühlroman auf jeden Fall empfehlen kann.

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    • 6
  • Leserunde zu "Meine Schwester, die Hummelkönigin" von Patrizia Zannini

    Meine Schwester, die Hummelkönigin
    PatriziaZannini

    PatriziaZannini

    Taschenbuchausgabe „Meine Schwester, die Hummelkönigin“ Seit dem 1. Juli 2016 liegt das Buch “Meine Schwester, die Hummelkönigin“ in den Buchhandlungen. Nachdem es bereits eine kleine Leserunde zur E-Book-Ausgabe gegeben hat, veranstalte ich nun eine Leserunde in Zusammenarbeit mit dem Droemer Knaur Verlag für die Taschenbuchausgabe bei der es 15 Freiexemplare zu gewinnen gibt.  Mehr zum Buch Zehn Jahre war Ally nicht auf Bear Isle, der kleinen Insel vor der Küste Maines, wo es nach Kiefernharz duftet und überall wilde Blaubeeren wachsen. Als sie zur Beerdigung ihrer Mutter zurückkehrt, warten die Erinnerungen, als wären sie nie fort gewesen. Längst nicht alle sind glücklicher Natur. Und da ist Emma, Allys Schwester, die immer schon anders war, keine Veränderungen erträgt und feste Strukturen braucht. Was soll jetzt aus ihr werden? Eigentlich wollte Ally nur zwei Wochen bleiben, doch mit jedem Tag spürt sie ein bisschen mehr, wie sehr sie ihr Zuhause vermisst hat. Und ihre besondere Schwester. Wie man gewinnen kann? Es gibt ja kaum eine Geschichte, ein Buch, das ich geschrieben habe, in dem nicht irgendwann gekocht oder gebacken wird. So auch in „Meine Schwester, die Hummelkönigin“. Um eines der 15 Exemplare gewinnen zu können, müsst ihr nur eine Frage beantworten:Gibt es ein Gericht, eine Speise, die euch an zuhause erinnert? An eure Eltern oder Großeltern?Auch Ally wird in der Geschichte eine Nachspeise essen, die sie an ihre Mutter erinnert. Bei mir sind das die Quarkknödel meiner Oma. Sie hat sie mit einer Zwetschge gefüllt, in die sie zuvor einen Würfel Zucker hineingetan hat. Darüber gab sie viel geschmolzene Butter und Zucker.  Die Bewerbungsfrist endet am 17. September 2016.  Die Gewinner eines Taschenbuches sollen sich aktiv an der Leserunde beteiligen und abschließend eine Rezension schreiben. Wer kein Buch gewinnen sollte (oder es schon hat), ist natürlich auch herzlich eingeladen, sich an der Leserunde zu beteiligen. Ich werde die Leserunde begleiten und freue mich auf einen regen Austausch mit euch.Und nun bin ich gespannt auf eure Heimweh-Gerichte.Patrizia Zannini

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    • 394
  • Eine schöne Geschichte zweier Schwestern

    Meine Schwester, die Hummelkönigin
    SummseBee

    SummseBee

    01. December 2016 um 14:28

    Ally kehrt nach 10 Jahren in ihre Heimat auf Bear Isle zurück. der Grund dafür ist ein trauriger. Ihre Mutter ist gestorben und sie hat sie seit 10 Jahren nicht mehr gesehen und konnte sich nicht verabschieden. Sie muss jetzt entscheiden was mit ihrer Schwester Emma passiert, die nicht ohne Betreuung leben kann. Für Ally ist klar, dass sie zurück nach LA und ihrem Leben will. Immerhin gab es einen Grund warum sie Bear Isle verlassen hat. Aber was wird aus Emma? Dies ist eine wirklich schöne Geschichte in deren Vordergrund die Geschwisterbeziehung von Ally und Emma steht. Die beiden sind schon sehr unterschiedlich und haben sich ja seit 10 Jahren nicht mehr gesehen. Umso schöner ist es beim lesen mitzuerleben wie die beiden sich wieder näher kommen. Man möchte gar nicht, dass Ally Emma alleine lässt. Dennoch kann man sie natürlich auch verstehen. Emma ist nicht einfach und benötigt ihre festen Strukturen. In diesem Buch wird nicht direkt benannt was Emma für eine "Krankheit" hat. Aber das ich auch nicht unbedingt notwendig. Man versteh auch so, dass Emma besonders ist. Ihre offene und ehrliche Art macht sie sehr liebenswert und ich musste öfters über ihre Kommentare herzhaft lachen. Dennoch ist der Umgang mit ihr nicht immer einfach und bringt Ally das ein oder andere Mal zum verzweifeln. Auch wenn Ally vor hat wieder zurück nach LA zu gehen lernt sie mit der Zeit wieder ihre alte Heimat zu lieben. Und auch Emma macht im Laufe der Geschichte eine positive Wandlung durch, die wohl keiner so erwartet hätte. Neben den beiden Schwestern spielen die anderen Einwohner der Insel auch eine große Rolle, die alle sehr herzlich miteinander umgehen. Ich konnte sehr gut nachvollziehen, dass sich die Leute auf Bear Isle wohlfühlen. Die Landschaften wurden im Buch sehr schön beschrieben und ich hatte Bear Isle beim lesen immer bildlich vor Augen. Ich kann dieses Buch nur jedem empfehlen, der Wohlfühlbücher und Bücher fürs Herz liebt.

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  • Ein Roman, der das Herz berührt

    Meine Schwester, die Hummelkönigin
    louella2209

    louella2209

    15. October 2016 um 14:50

    Ally kehrt nach über zehn Jahren in ihren Heimatort Bear Isle zurück, mit einem traurigen Hintergrund. Ihre Mutter ist bei einem Unfall tödlich verunglückt und ihre Schwester Emma ist anders, irgendwie „besonders“, mit all ihren kleinen Ticks. Doch sie benötigt ständige Obhut und ist nicht fähig ein selbstständiges Leben zu führen. Schon in ihrer Kindheit hatten die beiden Schwestern eine schwierige Beziehung. Ally musste häufig auf ihre Schwester Rücksicht nehmen und fühlte sich erdrückt von der familiären Situation. Schließlich flüchtete sie in die Metropole L.A. um sich dort eine Perspektive aufzubauen. Bei ihrer Ankunft auf der kleinen Insel muss Ally feststellen, das sich nichts geändert hat. Das Dorf lebt von der Hummerfischerei und seinen zahlreichen Blaubeerfeldern. Die Gemeinschaft ist fest strukturiert und nichts kann sie in ihren Grundfesten erschüttern. Ally wird herzlich empfangen und doch spürt sie eine leichte Brise an Vorwürfen. Sie verließ damals nicht nur ihre Familie sang-und klanglos, sondern auch ihre Freunde. Eigentlich wollte sie nur zwei Wochen bleiben, um die wesentlichen Dinge zu klären. Jedoch wächst sie mit ihrer Schwester Emma immer mehr zu einer Einheit zusammen. Bringt es Ally tatsächlich über`s Herz sie einem Heim zu überlassen. Ally wird noch so manche Prüfung auferlegt und es bleibt nicht aus, das sie ihr Leben überdenkt. Liegt ihr Schicksal nicht doch in Bear Isle? „Von zweiten Chancen und kleinen Wundern, die das Leben schreibt.“ (Zitat Klappentext) Dieser Satz beschreibt den Roman in wenigen Worten sehr treffend. Mit dem Buch „Meine Schwester, die Hummelkönigin“schuf die Autorin Patrizia Zannini ein wundervolles Werk über den Wert jedes einzelnen Individuums und dem Sinn des Lebens an sich. Schon zu Beginn wird klar, hier wird eine sensible Geschichte erzählt. Berührend, bereichernd, komisch und traurig zugleich. Die Zwischenmenschlichkeit nimmt hier eine sehr große Rolle ein. Bear Isle ist ein Städtchen in dem sich wohl jeder zuhause fühlen würde. Nicht nur die atemberaubende Natur zeichnet diesen Ort aus, sondern auch seine Bewohner, die stets mit Gastfreundlichkeit, Nächstenliebe, Toleranz und Hilfsbereitschaft glänzen. Die Beziehung zwischen Ally und Emma ist mit viel Feingefühl beschrieben und berührt die Seele. Man erhält einen authentischen Einblick beider Seiten und ruft Empfindungen hervor ohne sie zu werten. Vor allem die Retrospektiven aus Ally`s Kindheit hinterlassen eine bedrückende Atmosphäre. Ally wurde zu wenig in das Krankheitsbild ihrer Schwester eingeweiht. Die Mutter wollte einen inneren und äußeren Schein wahren und entfremdete so unbeabsichtigt die beiden Schwestern. Man spürt gleich zu Beginn die Zerrissenheit von Ally. Emma ist ihr fremd und vertraut zugleich. Das was sie in den zehn Jahren versäumte holt Ally nun nach und taucht ein in Emma`s eigene Welt. Sie lernen Rücksicht zu nehmen und Verständnis aufzubringen. Und auch wenn Emma`s Leben bestimmt ist, von strengen Abläufen und festen Strukturen, gelingt ihr jeden Tag ein kleiner Schritt in Richtung Eigenständigkeit. Der Autorin bricht immer wieder die teils melancholische Stimmung auf und zaubert dem Leser, ohne viel Aufsehens, ein Lächeln ins Gesicht. Emma steht hier für alle „besonderen“ Menschen mit Handicap, das sie das Leben ihrer Familie und Freunde bereichern können und ihnen hilft, die Welt von einem anderen Blickwinkel aus zu betrachten. Man muss ihnen die Chance gewähren, sich selbst Flügel wachsen zu lassen. Dafür gibt es eine schöne Anmerkung in diesem Roman, der auch auf Emma`s Leidenschaft für Hummeln anspielt. „Die Hummel hat 0,7cm² Flügelfläche und wiegt 1,2 Gramm.Nach den Gesetzen der Aerodynamik ist es unmöglich, bei diesem Verhältnis zu fliegen. Die Hummel weiß das nicht und fliegt einfach.“ 5 Sterne für diese bezaubernde Lektüre.

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    • 3
  • Aussergewöhnliche Geschichte über zwei aussergewöhnliche Schwestern.

    Meine Schwester, die Hummelkönigin
    graphida

    graphida

    11. October 2016 um 15:02

    ‚Meine Schwester die Hummelkönigin‘ hat mich zunächst vom Cover her angesprochen. Der ungewöhnliche Titel ließ eine ungewöhnliche Geschichte vermuten und genau so war es.   Patrizia Zannini hat die Geschichte zweier ungleicher Schwester aufgeschrieben. Die eine versucht der für sie erdrückenden Familiensituation zu entfliehen, für die andere sind genau diese Rituale und die Alltagsroutine, die ihr Halt und Sicherheit geben. Die eine sucht ihr Glück weit entfernt von Zuhause, für die andere ist jede noch so kleine Veränderung schon ein kaum zu bewältigendes Abenteuer. Ally und Emma könnten unterschiedlicher nicht sein. Emma, die stets wohlbehütet in Maine bei ihrer Mutter gelebt hat, verliert den Boden unter den Füßen nach dem Tod der Mutter. Ihre wunderbare Gabe mit Tieren auf besondere Art umzugehen und zu kommunizieren, spiegelt sich auch im Buchtitel. Ally ist zwischen Flucht und Verantwortung hin und hergerissen und der Autorin gelingt es, eine spannende Familiengeschichte zu weben, in deren Mittelpunkt immer wieder das außergewöhnliche Mädchen Emma steht.   Ich denke, wir kennen alle eine Emma; mehr oder weniger ausgeprägte Charaktere, wenn wir genau hinschauen. Ich wünsche mir, dass es uns gelingt, diese besonderen Menschen nicht an den Rand unserer Gesellschaft zu stellen, sondern sie zum Einen zu integrieren und zum Anderen von ihnen zu lernen. Die besonderen Fähigkeiten mögen dem Zeitgeist von Geschwindigkeit und Schnäppchenmentalität nicht entsprechen, sind aber ungeheuer bereichernd, weil sie uns wieder sehen lassen, was wirklich wichtig ist.

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    • 2
  • Von Hummeln, Schwestern und einem Neuanfang

    Meine Schwester, die Hummelkönigin
    S_Elena

    S_Elena

    10. October 2016 um 17:46

    Ally kommt nach 10 Jahren wieder in ihre Heimatstadt - zur Beerdigung ihrer Mutter. Leider konnte sie sich nie mit ihr aussprechen, womit sie nun leben muss.Auf sie wartet nun eine große Herausforderung, denn ihre Schwester ist besonders. Sie kann nicht alleine leben, braucht ihre festen Tagesabläufe und fordert sie immer wieder heraus. Dank der Hilfe der Nachbarn wird Ally klar, dass sie die Verantwortung nicht so ohne weiteres abgeben kann und dass das Leben auf ihrer Heimatinsel doch auch ihre Vorzüge hat. Genau zum richtigen Zeitpunkt fügt sich alles zusammen...

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  • Ein neues Leben auf Bear Isle

    Meine Schwester, die Hummelkönigin
    Jolle22

    Jolle22

    09. October 2016 um 19:36

    InhaltZwei ungleiche Schwestern – eine mitreißende Familiengeschichte an der Ostküste der USA. Zehn Jahre war Ally nicht auf Bear Isle, der kleinen Insel vor der Küste Maines, wo es nach Kiefernharz duftet und überall wilde Blaubeeren wachsen. Als sie zur Beerdigung ihrer Mutter zurückkehrt, warten die Erinnerungen, als wären sie nie fort gewesen. Längst nicht alle sind glücklicher Natur. Und da ist Emma, Allys Schwester, die immer schon anders war, keine Veränderungen erträgt und feste Strukturen braucht. Was soll jetzt aus ihr werden? Eigentlich wollte Ally nur zwei Wochen bleiben, doch mit jedem Tag spürt sie ein bisschen mehr, wie sehr sie ihr Zuhause vermisst hat. Und ihre besondere Schwester. Patrizia Zanninis faszinierender Roman zieht den Leser mit seinen skurrilen, liebenswerten Figuren (und einem Bären) in seinen Bann. Ein ergreifend-gefühlvoller Wohlfühlroman für alle, die nach »Der Sommer der Blaubeeren« von Maine verzaubert sind.MeinungEine sehr rührende und emotionale Geschichte die mir sehr gut gefallen hat.Die Hauptprotagonisten Ally hat mir sehr gut gefallen, ich finde es so klasse, dass Sie sich so liebevoll um Ihre Schwester Emma kümmert, die anderes ist, nach dem Tod Ihre Mutter.Ally erfährt einen Schicksalsschlag nacheinander doch Ally beißt sich durch und macht das beste draus.Emma Allys Schwester ist anderes, Sie hat sehr tolle Fähigkeiten die Sie nachher auch zum nutze macht und alle anderen damit beeindruckt.Die Autorin hat die Protagonisten mit viel liebe zum Leben erweckt.Der Schreibstil ist auch sehr angenehm zu lesen und man versinkt immer mehr in die Geschichte und die Seiten fliegen so dahin.Das Buchcover finde ich auch sehr gelungen und passt perfekt zur Geschichte.Mir hat dieses Buch sehr gut gefallen und vergebe 5 Sterne und eine absolute Leseempfehlung.

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  • Vom Verlieren und sich wiederfinden

    Meine Schwester, die Hummelkönigin
    Dreamworx

    Dreamworx

    08. October 2016 um 14:27

    Ally ist Journalistin in L.A., doch als ihre Mutter stirbt, kehrt sie für die Beerdigung nach 10 Jahren zum ersten Mal wieder zurück nach Bear Isle, einer beschauliche Insel, die vom Tourismus, Blaubeeren und dem Hummerfang lebt und von der Ally damals regelrecht geflüchtet ist. Ally hat zwiespältige Gefühle, die in ihrer Vergangenheit begründet liegen, und da ist auch noch ihre ältere Schwester Emma, um die sie sich in den nächsten 2 Wochen kümmern muss, denn Emma ist ein besonderer, aber auch seltsamer Mensch mit einer großen Liebe zu Hummeln. Doch Emma ist auch voller Talente und Fähigkeiten, die außergewöhnlich sind. Je mehr der Aufenthalt von Ally auf der Insel fortschreitet, umso mehr kommt die alte Vertrautheit zu dem Ort ihrer Kindheit wieder, aber auch die Gefühle zu ihrer Schwester Emma. Allys Gefühle stehen im Widerstreit, ihr Leben spielt sich jetzt in L.A. ab, doch Bear Isle fühlt sich immer mehr wie Zuhause an. Welche Zukunft wird sie für sich wählen?Patrizia Zannini hat mit ihrem Buch „Meine Schwester, die Hummelkönigin“ einen wunderschönen und lesenswerten Familienroman vorgelegt, der vor der herrlichen Kulisse Maines spielt. Der Schreibstil ist flüssig, einfühlsam, wirkt manchmal auch melancholisch, aber gerade dies macht die Geschichte umso glaubhafter. Der Leser lässt sich von der ersten Seite an von den sehr schön gezeichneten Bildern der Landschaft Maines verzaubern und steht wie ein Schatten an Allys Seite, um sie auf ihren ersten Besuch nach 10 Jahren zu begleiten, erfährt ihre Gedanken und Gefühle und kann mit ihr hoffen, bangen, mitfühlen. Die Autorin liefert innerhalb der Handlung so wunderbare Beschreibungen, ob es nun um den Hummerfang oder die Hummeln geht, dass man es regelrecht vor Augen hat, als wenn man es gerade selbst miterlebt. Wer den Indian Summer an der Ostküste der USA schon einmal miterlebt hat, bekommt bei diesen Beschreibungen Fernweh und möchte am liebsten die Koffer packen, um diese Farbenpracht nochmals zu sehen.Die Charaktere sind sehr liebevoll ausgestaltet, ihre Ecken und Kanten machen gerade das Besondere in diesem Roman aus. Ally ist eine sympathische Frau, mit der man allerdings erst warm werden muss. Sie hat 10 Jahre unter einem Streit gelitten, weshalb sie die Heimat verlassen hat. Doch Ally ist auch ein pflichtbewusster und verantwortungsvoller Mensch, der niemanden im Stich lässt, vor allem nicht ihre Schwester Emma. Und gerade aufgrund ihres Verantwortungsbewusstseins schiebt Ally Entscheidungen vor sich her, die auch für ihr Leben von großer Bedeutung sind. Emma ist ein toller Charakter, sie ist einfach sie selbst, oftmals hat man das Gefühl, sie nimmt die Menschen um sich herum gar nicht wirklich wahr. Doch das täuscht. Sie ist nicht der emotionale Typ, lebt sie doch in ihrer eigenen kleinen Welt, aber sie ist durchaus in der Lage, mitzufühlen und jemanden zu umsorgen. Emmas Talente kommen nach und nach zum Vorschein, sie rettet Ally damit das Leben und sichert sich, ohne es zu wissen, ihre eigene Zukunft. Man muss Emma einfach lieben! Auch die anderen Protagonisten sind so bunt zusammengewürfelt, man möchte sich gar nicht von ihnen verabschieden, sondern am liebsten jeden Tag aufs Neue wiedertreffen. Tragen sie doch mit dazu bei, dass die Geschichte ein wunderbar warmes Gefühl beim Lesen hinterlässt.„Meine Schwester, die Hummelkönigin“ ist ein sehr gefühlvoller und gleichzeitig farbenprächtiger Roman, der sich mit der Vergangenheitsbewältigung, dem Zusammenwachsen von zwei sich fremd gewordenen Schwestern und der gemeinsamen Zukunft beschäftigt. Alle, die sich gern in einer Geschichte verlieren wollen, sind bei der „Hummelkönigin“ genau richtig. Wunderbar gemacht, absolute Leseempfehlung!  

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  • Die Hummelkönigin

    Meine Schwester, die Hummelkönigin
    jawolf35

    jawolf35

    06. October 2016 um 16:13

    Der Tod kommt meist unerwartet und oft bleiben viele unausgesprochene Dinge zurück .Oft ändert sich danach für die Hinterbliebenen das ganze Leben Zum Inhalt 10 Jahre ist es her seitdem Ally die Tür hinter sich zufallen ließ ,und ihrer Mutter den Rücken kehrte.10 Jahre  in dem sie ihren persönlichen Traum lebt .Als Journalistin schreibt sie in LA für eine renomierte Zeitung und auch privat läuft es gut .Stan ist Allys große Liebe .Doch dann erscheint ein Telegramm und Ally reißt zurück an den Ort ihrer Kindheit um festzustellen das man nicht vor der Familiären Verantwortung fliehen kann .Denn nach dem Tod der Mutter liegt es nun an Ally sich um ihre Schwester Emma zu kümmern .Obwohl Emma die ältere der beiden ist braucht sie die Hilfe und Anleitungen Allys ,denn Emma ist besonders ...Zum Buch Neugierig gemacht hatte mich der Titel und das schön gestaltete Cover welches auffällt Es besticht durch sein gestreiftes Muster und die bunten Blumen am Rand .Das Buch hat 349 Seiten welche sich in 14 Kapitel gliedern die eine gut gewählte Länge haben Der Schreibstil ist gut und flüssig lesbar die Schriftgröße angenehm .Meine Meinung : Wo soll ich Anfangen ? Ja genau ,für mich ist dies eins der Highlights diesen Jahres ,eine Mischung aus Tragödie,Familien und Liebesroman ,die ein Thema anschneidet welches oft Todgeschwiegen wird .Zum einem wäre da der Bruch mit der Familie ,den es ja doch Recht häufig giebt ,aber wer mag schon zugeben das in seiner nicht alles rund läuft .Zum anderen das Thema ,wie es ist wenn man Familienmitglieder hat die nicht so einfach ihr Leben leben können und immer auf die Hilfe anderer angewiesen sind .Ist man bereit sein Leben für ihres Aufzuopfern und wie sieht ein solches aus .Genau darum geht es in diesem Buch .Ally floh einst aus der Familie ,da sie sich immer nur als Anhängsel betrachtete ,immer ging ihre Schwester die ja anders war vor ,immer zählte erst sie ,dann Ally.Einerseits eine Tragödie denn die Mutter versäumte einst viel .Ally wurde nie ausreichend aufgeklärt was ihre Schwester hat ,im übrigen der Leser auch nicht ,aber auf Grund der Beschreibungen wird schnell klar das Emma scheinbar an einer Form des Autismus leidet ,und wie sie damit umgehen sollte .Zum anderen wurde leider versäumt Emma entsprechend zu fördern .Einige mögen warcheinlich zum Ende bemängelt das hier in der Geschichte alles zu glatt läuft und sich zum guten wenden wird ,ich jedoch nicht ,ich finde es schön das man hier die gute Seite mit Happy End gezeigt bekommt .Das es im realen Leben sicherlich anders aussieht ,sollte jedem klar sein .Für mich also ein durchaus mehr als gelungener Roman ,der einige vielleicht ein wenig hoffen läßt ,und anderen eine Welt zeigt die sie so warcheinlich noch nie zu Gesicht bekommen haben .

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  • Meine Schwester, die Hummelkönigin

    Meine Schwester, die Hummelkönigin
    Rees

    Rees

    05. October 2016 um 15:21

    Ein hübsches und verspieltes Cover und ein geheimnisvoller Titel. Die Geschichte beginnt leise und etwas melancholisch, etwas bedrückendes liegt in der Luft. Ally kehrt heim und das nach langer Zeit und der Grund ist wirklich traurig,...ihre Mutter ist viel zu früh gestorben. Als Ally vor 10 Jahren im Streit von zu Hause weglief, konnte sie nicht ahnen, dass es irgendwann mal zu spät sein würde für eine Versöhnung. Schmerzlich wird ihr nun aber bewusst, dass sie ihrer Mutter Unrecht getan hat. All die Jahre hatte sie sich nie gemeldet , hatte alles verdrängt und ihr eigenes Leben gelebt. Ja, sie hatte sogar ihre Schwester verleugnet und nie jemandem von ihr erzählt, ...denn Emma war besonders und Ally hatte immer hintenan gestanden und musste Rücksicht auf sie nehmen. Auch ein Grund, weshalb sie damals ging,...doch nun muss sie sich vielen Aufgaben stellen und Entscheidungen treffen. Auf Bear Ilse , dieser kleinen Insel vor der Küste Main ,wo sie mal daheim war, wird sie herzlich wieder aufgenommen und umsorgt. Alte Freunde, Nachbarn und Bekannte stehen ihr bei und versuchen ihr zu helfen. Während sich Ally wieder ihrer Schwester annähert , erinnert sie sich an ihre Kindheit und lässt vieles Revue passieren und so erfährt auch der Leser vieles über diese besondere Familie und die Menschen von Bear Isle Ich muss gestehen, dass mich die Geschichte sehr berührt hat, obwohl sie sehr vorhersehbar ist und keine Überraschung in sich birgt, dennoch hat sie mich verzaubert. Die Art wie Emma sich geöffnet hat und Ally ihren Platz fand, wie die Beiden zueinander fanden. Eine magische Hummel-Geschichte !

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    • 3
  • Ein Buch mit Tiefgang über zwei Schwestern die nicht unterschiedlicher sein könnten

    Meine Schwester, die Hummelkönigin
    Darkwonderland

    Darkwonderland

    04. October 2016 um 09:14

    In diesem Buch geht es um Ally und Emma. Beide verlieren ihre Mutter. Dies ist der Anlass das Ally in ihere alte Heimat zurück kehrt. Diese hat sie damals Hals über Kopf verlassen. Es ist schwer für Ally, vorallem mit ihrer Schwester Emma die scheinbar Autist ist und sture Rituale hat und braucht. Es ist nicht immer einfach mit ihr das bemerkt Ally jeden tag aufs neue, da Emma teilweise trotzig wie ein kleines Kind reagiert. Nichts desto trotz bekommt sie Hilfe von ihren Nachbarn Bruno und Sol und der netten älteren Dame                 . Und es kommt wie es kommen muss. Da Emma nicht alleine leben kann fängt Ally an einen Heim Platz zu suchen. Dies gestaltet sich als eine Herausforderung. Zur gleichen Zeit verliert sie ihren Job in L.A. Dies veranlaßt sie für ein paar Tage zurück zu fliegen um dieses zu klären. Zudem will Ally die Zeit nutzen ihren Freund Stan wiederzusehen. Nur als sie in ihre gemeinsame Wohnung kommt ertappt sie Stan auf frischer Tat beim fremd gehen mit ihrer ex Arbeitskollegin Monika. Das ist zu viel und sie macht Schluss. Verletzt,traurig kehrt sie in ihre alte Heimat zurück. Emma bemerkt das etwas nicht stimmt und kocht für Ally eine Hühnersuppe gegen Liebeskummer. Und damit kommt das Talent von Emma für das kochen ans Licht :) so aber mehr verrate ich nicht.Das Buch hat einen angenehmen schreibstil und lässt sich somit gut lesen. Ich kann es nur empfehlen. Ein schönes und realistisches Buch mit Tiefgang einfach top.

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  • Zwei Schwestern finden zu einander

    Meine Schwester, die Hummelkönigin
    Dion

    Dion

    03. October 2016 um 17:40

    Ally hat ihre Mutter und ihre Schwester vor zehn Jahren im Zorn verlassen. Nun stirbt ihre Mutter und Ally kommt zurück zu ihrer äteren Schwester Emma.Emma ist verschiedensten Zwängen unterworfen und zeigt autistische Züge welche auch eine Inselbegabung inkludieren.Die Autorin beschreibt mit viel Herz und Einfühlungsvermögen, wie sich Ally ihrer Schwester annähert und endlich die Vergangenheit hinter sich lässt. Ihre Protagonisten sind wundervoll ausgearbeitet, auch die Schauplätze sind hervorragend beschrieben. Ich habe es sehr genossen, diesen Roman zu lesen, die Geschichte zu fühlen und die Umgebung mit inneren Augen zu sehen. Einfach bezaubernd!!!Hier verdiente fünf Sterne für ein Buch, dass man gelesen haben muss!!!!

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  • Warmherzig und optimistisch

    Meine Schwester, die Hummelkönigin
    Bibliomarie

    Bibliomarie

    03. October 2016 um 12:02

    Ally hat vor 10 Jahren überstürzt Mutter und Schwester verlassen und sich in L.A. ein neues Leben aufgebaut. Sie fühlte sich erdrückt von der Familienkonstellation. Schwester Emma ist ein „besonderes“ Mädchen, so wird euphemistisch ihre Einschränkung beschrieben, die autistische Züge trägt. Die Geborgenheit der kleinen Gemeinde von Bear Isle in Maine ist für Ally nur noch Einengung gewesen. Nun führt sie der Unfalltod der Mutter unfreiwillig auf die Insel zurück. Die Schwester ist ihr fremd, sie fühlt sich einsam, überfordert und schuldbewusst. Es scheint, dass ihr ganzes Leben in Windeseile zerbricht.Wäre da nicht der besondere Zauber von Bear Isle…. Dieser Roman ist wie ein Märchen, berührend und warmherzig geschrieben. Von der ersten Seite an weiß man, dass alles gut wird und mit „und wenn sie nicht gestorben sind..“ endet. Für einige Lesestunden konnte ich mich in dieser Geschichte verlieren aber erst als ich Nachdenken über Logik und Realismus ausschaltete. Aber Autoren dürfen ihre eigene Realität erschaffen und wenn dabei so eine zauberhafte Geschichte entsteht, ist es ein Gewinn für Leser.Ich habe mich bestens unterhalten und bin in die wunderbare Geschichte eingetaucht. Dazu haben sicher auch die schönen Naturbeschreibungen beigetragen, die Bear Isle zum Sehnsuchtsort in einer heilen Welt werden lassen.    

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  • Sehr schöner Roman um zwei sehr verschiedene Schwestern

    Meine Schwester, die Hummelkönigin
    vronika22

    vronika22

    02. October 2016 um 17:43

    Inhalt: Ally ist aufgewachsen in Bear Isle, einem kleinen Ort bei Maines an der Ostküste der USA. Sie hatte vor 10 Jahren ihrer Heimat den Rücken gekehrt und alle Kontakte zu Familie und Freunden abgebrochen. Nun erreicht sie die Nachricht, dass ihre Mutter tödlich verunglückt ist, und sie fährt zur Beerdigung für 14 Tage in ihre Heimat. Für ihre behinderte Schwester möchte sie in dieser Zeit einen Platz in einem Heim suchen.Meine Meinung:Ein wunderbarer Roman, der mich vom Anfang bis zum Ende begeistern konnte.Mal was anderes, die Liebesgeschichte ist mehr so am Rande. Hauptsächlich geht es um 2 sehr verschiedene erwachsene Schwestern, die sehr unterschiedlich sind. Die Ältere ist behindert. Ich konnte mich sehr gut in Ally hineinversetzen und fand es toll, dass sie die Vergangenheit überwinden konnte und nun einiges ganz anders sieht, als vor 10 Jahren. Diese Vergangenheitsbewältigung ist sozusagen das Hauptthema des Romans.Auch Emma und ihre Entwicklung innerhalb kürzester Zeit fand ich toll. Ich hätte es allerdings schön gefunden, zu erfahren welche Krankheit sie eigentlich hat. Ich vermute mal Autismus, bin mir aber nicht ganz sicher.Das Buch ist sehr gefühlvoll geschrieben und lässt sich sehr gut lesen.Manches war zwar ziemlich vorhersehbar, aber das hat mich nicht weiters gestört. Und nicht nur die Landschaft ist sehr schön beschrieben, so dass ich am liebsten gleich selbst nach Bear Isle fahren würde, auch ansonsten ist der Schreibstil richtig toll in seinen Beschreibungen. So möchte ich beispielsweise Emmas Hummelzimmer anführen. Es ist so schön beschrieben,  dass man es wirklich vor Augen hat.Außerdem gibt einem das Buch auch noch etwas mit. Es zeigt, dass man nur an sich selbst glauben muss, und man kann fast  alles erreichen bzw. alles ist möglich.Toll fand ich auch die Erklärungen im Epilog zu der Hummel.Fazit:Wirklich ein in sich stimmiges Buch, bei dem auch Cover und Titel gut passen. Eine richtig schöne Urlaubslektüre und ein wunderbarer Wohlfühlroman.

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