Patrycja Spychalski Auf eine wie dich habe ich lange gewartet

(58)

Lovelybooks Bewertung

  • 57 Bibliotheken
  • 6 Follower
  • 1 Leser
  • 40 Rezensionen
(14)
(30)
(11)
(3)
(0)

Inhaltsangabe zu „Auf eine wie dich habe ich lange gewartet“ von Patrycja Spychalski

Ein Sommer voller Erdbeerküsse! Ab ans Ende der Welt, heißt es für Großstadtmädchen Laura dort, wo sich höchstens die Wildgänse und Mamas neue Hühner gute Nacht sagen. Wie soll sie es da nur aushalten? Aber das piefige Kaff hat dann doch etwas zu bieten: Enzo, den süßen Sohn des Pizzeriabesitzers, und Irina, das hübsche, durchgeknallte Mädchen, mit dem Laura sich auf Anhieb versteht, Musik hört, am Bach herumliegt und dann passiert es: Auf einer Party küsst Irina Laura und Laura küsst Irina. Doch so unerwartet schön, so schrecklich verwirrend sind ihre Küsse auch. Bin ich lesbisch?, googelt Laura. Und wenn ja, warum dann dieses irre Kribbeln, wenn sie Enzo sieht?

Manchmal braucht es einfach eine leichte Sommergeschichte mit Gefühl.

— Marina_Nordbreze
Marina_Nordbreze

Locker leichte Geschichte für zwischendurch.

— CherryFairy_x3
CherryFairy_x3

Eine schöne Geschichte für zwischendurch über ein Mädchen und die Liebe !!!

— susie_del_ma
susie_del_ma

Schöne leichte Abendlektüre. Ein Mädchen das sich finden muss und ganz viel Liebe.

— Heartmoment
Heartmoment

Manche Jugendbücher sind ab und an einfach zu konstruiert für mich, was dieses Jugendbuch hier wiedermal bewies.

— inflagrantibooks
inflagrantibooks

Kein Highlight, aber auch nicht zwingend schlecht.

— BooksAndFilmsByPatch
BooksAndFilmsByPatch

Eine schöne Geschichte mit ersten Erfahrungen, Verwirrungen und ganz viel Liebe :)

— Sabriiina_K
Sabriiina_K

3,5

— Marleen21
Marleen21

Tolle Liebesstory für zwischendurch.

— HappySteffi
HappySteffi

Ein gutes Buch, mit einem tollem Thema, einem tollen Schreibstil und tollen Charakteren.

— bunteschwarzweisswelt
bunteschwarzweisswelt

Stöbern in Jugendbücher

Amrita. Am Ende beginnt der Anfang

Es begann so stark, nur leider hat es danach sehr nachgelassen. Zum Teil gibt es große Längen im Mittelteil.

Lrvtcb

Das Juwel – Der Schwarze Schlüssel

Ein episches Finale! <3 Muss man gelesen haben

Black-Bird

Beautiful Liars - Verbotene Gefühle

Schönes Cover . Spannender Schreibstil vorallem durch den Sichtwechsel. Jedoch manche Stellen sehr "hart".Aber so ist das Leben.

Kallisto92

Brennender Durst

Die Grundidee finde ich gut, aber leider hat mich der Roman nicht mitgenommen. Die beiden Hauptpersonen waren und blieben recht farblos.

QueenSize

Oblivion - Lichtflimmern

Der Roman ist wieder sehr gut gelungen! Flüssiger Schreibstil mit dem gewissen Etwas ;)

lilakate

Das Reich der Sieben Höfe – Flammen und Finsternis

WIE ZUR HÖLLE KANN MAN AUF LB EINEM BUCH 100 STERNE GEBEN?! Es hat mich auf den letzten 150-200 Seiten einfach nur zerstört 😥😲😤

eulenauge

  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen
  • Ein Sommer voller Erdbeerküsse

    Auf eine wie dich habe ich lange gewartet
    TraeumenVonBuechern

    TraeumenVonBuechern

    Klappentext: Ab ans Ende der Welt, heißt es für Großstadtmädchen Laura – dort, wo sich höchstens die Wildgänse und Mamas neue Hühner gute Nacht sagen. Wie soll sie es da nur aushalten? Aber das piefige Kaff hat dann doch etwas zu bieten: Enzo, den süßen Neffen des Pizzeriabesitzers, und Irina, das hübsche, durchgeknallte Mädchen, mit dem Laura sich auf Anhieb versteht, Musik hört, am Bach herumliegt und … dann passiert es: Auf einer Party küsst Irina Laura – und Laura küsst Irina. Doch so unerwartet schön, so schrecklich verwirrend sind ihre Küsse auch. Bin ich lesbisch?, googelt Laura. Und wenn ja, warum dann dieses irre Kribbeln, wenn sie Enzo sieht? Cover: Das Cover sieht schön sommerlich aus und passt gut zu einer bestimmten Szene im Buch. Meine Meinung: Erst mal: Entschuldigung, dass die Rezension erst jetzt kommt. Ich hatte das Buch ja schon vor einem Monat als Rezensionsexemplar vom Bloggerportal bekommen und direkt durchgelesen. Der Schreibstil ist locker und leicht, so dass ich nicht lange gebraucht habe, um das Buch zu beenden. Auch die Geschichte ist sommerlich und erfrischend, hat allerdings auch sehr emotionale Szenen. Außerdem ist es keine klassische Lovestory, denn Laura muss sich nicht zwischen zwei Jungs entscheiden, sondern zwischen einem Jungen und einem Mädchen. Laura ist am Anfang zwar recht sympathisch, aber irgendwie doch ein leicht verwöhntes Großstadtmädchen. Im Laufe der Geschichte gewöhnt sie sich aber ans Dorf und dadurch mag ich sie noch mehr. Außerdem gesteht sie sich ihre Fehler ein, man merkt, dass auch sie nicht perfekt ist, Irina und Enzo gehen beide in Lauras Klasse. Während Irina eine charismatische Einzelgängerin ist, ist Enzo ein süßer Sunnyboy. Ich kann mir sehr gut vorstellen, dass es schwer für Laura war, sich zwischen den beiden zu entscheiden. Im Buch finden sich viele unglaublich süße Szenen, also an alle Romantiker: Lest es! ;-) Das Ende bleibt offen, was ich besonders schön finde, denn so kann man für sich weiterträumen, wie die Geschichte ausgeht. Fazit: "Auf eine wie dich habe ich lange gewartet" ist ein perfektes Sommerbuch voller romantischer (Erdbeer-)Kuss-Szenen. 5 von 5 Sternen!

    Mehr
    • 2
    gsimak

    gsimak

    19. February 2016 um 09:28
  • Ein Jugendbuch für Jugendliche, nicht für Erwachsene

    Auf eine wie dich habe ich lange gewartet
    whoiskafka

    whoiskafka

    04. January 2016 um 13:58

    Einige Worte zum Inhalt Das Großstadtmädchen Laura kann sich nicht gegen den Plan ihrer Eltern wehren, auf dem Land ein Häuschen zu kaufen und Stadttauben durch Hühner zu ersetzen. Während ihre Freunde ihr gewohntes Leben weiterführen dürfen, muss Laura sich mit ihrer neuen dörflichen Heimat arrangieren, wo sie als die Neue in aller Munde ist. Als sie auf den süßen Enzo, den Neffen des Pizzeriabesitzers, und ihre exzentrische Klassenkameradin Irina trifft, beginnt sie langsam, das Dorfleben gar nicht mehr so übel zu finden … bis auf einer Party etwas passiert, das Laura und Irina zum Gesprächsthema Nummer eins macht. Meine Meinung Wie ihr wisst, lese ich unheimlich gerne Jugendbücher. Ob Harry Potter oder Prinzessin Mia, ich habe immer meinen Spaß an Büchern, die eher für jugendliche Leser gedacht sind. Da ich mal wieder Lust auf eine kleine Teenie-Liebesgeschichte hatte, hat mich dieses Buch von Patrycja Spychalski angelächelt. Zumal der Klappentext noch etwas mehr verrät als meine eigene Zusammenfassung – denn auf der erwähnten Party geschieht es, dass Laura und Irina sich küssen. Was mich auch schon zu einem Kritikpunkt bringt: Dadurch, dass der Hauptwendepunkt bereits im Klappentext verraten wird, fiebert man als Leser nur dem Augenblick entgegen, wo es endlich geschieht. Dadurch ist der Einstieg ins Buch etwas langwierig und wenig spannend und natürlich entfällt auch der Überraschungsmoment, den die Autorin mit einem anderen Klappentext kreiert hätte. Auf eine wie dich habe ich lange gewartet ist mehr Jugendbuch, als ich gedacht hätte. Ich finde, man liest aus jeder Zeile heraus, dass man im Kopf eines jungen pubertierenden Mädchens steckt, was nicht schlecht ist, wenn man selbst ein solches ist. Ich persönlich habe jedoch keinen rechten Zugang zu Laura gefunden, da sie mir zu sehr Teenager mit – bis auf den Kuss mit Irina – zu ordinären Problemen ist. Der Umzug der Eltern, das Einleben in einer neuen Umgebung, der süße Junge, die neue beste Freundin, Herzschmerz und Verwirrung – der Roman vereint die typischen Elemente, die man von solchen Büchern gewohnt ist. Die Handlung birgt daher keine Überraschungen, was ich etwas schade finde, denn ich habe mir vom Inhalt mehr Spannung und Unerwartetes erhofft. Ebenso wie mit Laura, die mir häufig zu kindlich, naiv und zickig war (wie man als Teenagermädchen eben so ist), bin ich auch mit den anderen Charakteren nicht richtig warmgeworden. Irina ist ein dominante Persönlichkeit, aus der ich manchmal nicht schlau geworden bin, und so richtig sympathisch wurde sie mir auch nicht, obwohl ich sie als Charakter interessant fand. Von allen Charakteren mochte ich Enzo am liebsten, er erschien mir einfach wunderbar normal und nett, ohne unscheinbar zu sein. Mit Lauras bester Freundin Marlene, die sie in der Stadt zurücklassen musste, konnte ich so gar nichts anfangen, ebenso wie mit Lauras sehr klischeebeladenen neuen Klassenkameraden. Die Dorfjugend wird extrem stereotyp dargestellt, aber nun gut, da ich selbst auf dem Land aufgewachsen bin, kann ich das Beschriebene traurigerweise durchaus bestätigen. An den Klischees ist also etwas dran – trotzdem hätte ich mich über etwas mehr Tiefe gefreut. “Mama und Papa hätten mich wenigstens in einen Kurs schicken können: Dorfleben für Anfänger.” – S. 58 Manches fand ich etwas unglaubwürdig. Das Dorf, aus dem ich komme, ist noch einmal wesentlich kleiner als das, in das Laura mit ihren Eltern zieht, und trotzdem wird es als das Ende der Zivilisation beschrieben. Seltsam fand ich auch, dass Lauras Klassenlehrerin die Schüler nicht nur in einem Fach, sondern einfach in jedem Fach unterrichtet. Das kenne ich sonst nur aus der Grundschule. Mehr Tiefgründigkeit wäre in Bezug auf das Thema Homosexualität schön gewesen. Natürlich wird Lauras Gefühlschaos nach dem Kuss mit Irina beschrieben, doch gerade zum Ende hin wurde mir das Ganze zu schnell abgehakt. Das Buch ist angenehm zu lesen und hat mir das eine oder andere Schmunzeln entlockt. Patrycja Spychalskis Schreibstil ist flüssig und entspricht Lauras Alter. Mit Wörtern wie hammermäßig kriegt man mich persönlich aber leider nicht, denn ich mag diese Art zu schreiben einfach nicht, deswegen hat mir der Schreibstil nicht hundertprozentig gefallen. Ich muss jedoch sagen, dass die Autorin die Teenager authentisch beschrieben hat, sogesehen passt der Stil sehr gut zur Geschichte. Man muss es halt mögen. Als Urlaubslektüre hat mir das Buch gut gefallen, denn man muss beim Lesen nicht nachdenken und kann einfach das Teenagerdrama genießen, das einem serviert wird. Weiterempfehlen würde ich es jedoch nur an Jugendliche, die in etwa Lauras Alter haben, denn ich fürchte, dass ich mit Auf eine wie dich habe ich lange gewartet an ein Jugendbuch geraten bin, das für mich als Erwachsene nichts mehr ist. Vor zehn Jahren hätte ich das Buch wahrscheinlich toll gefunden. Fazit Auf eine wie dich habe ich lange gewartet von Patrycja Spychalski ist ein Jugendbuch, das in meinen Augen tatsächlich eher für Teenager als für Erwachsene geeignet ist. Eine nette Lektüre für zwischendurch, die leider keine Überraschungen parathält und sehr vorhersehbar ist.

    Mehr
  • Eine Geschichte über das Leben, die Liebe und Freundschaft

    Auf eine wie dich habe ich lange gewartet
    susie_del_ma

    susie_del_ma

    Inhalt:  Ein Sommer voller Erdbeerküsse Ab ans Ende der Welt, heißt es für Großstadtmädchen Laura – dort, wo sich höchstens die Wildgänse und Mamas neue Hühner gute Nacht sagen. Wie soll sie es da nur aushalten? Aber das piefige Kaff hat dann doch etwas zu bieten: Enzo, den süßen Neffen des Pizzeriabesitzers, und Irina, das hübsche, durchgeknallte Mädchen, mit dem Laura sich auf Anhieb versteht, Musik hört, am Bach herumliegt und … dann passiert es: Auf einer Party küsst Irina Laura – und Laura küsst Irina. Doch so unerwartet schön, so schrecklich verwirrend sind ihre Küsse auch. Bin ich lesbisch?, googelt Laura. Und wenn ja, warum dann dieses irre Kribbeln, wenn sie Enzo sieht? Cover:  Einfach, schlicht und passend zur Story. Mehr kann man nicht sagen. Mir gefällt es sehr gut, gerade da es recht schlicht gehalten ist.  Meine Meinung:  Dieses Buch ist eine Geschichte wie das Leben sie schreibt. Es geht um das Leben, die Liebe und Freundschaft und auch ein Stück weit darum sich selbst zu finden.  Die Inhaltsangabe in dieser Geschichte sagt alles über die Story an sich aus.  Die Hauptprotagonistin Laura, aus deren Sicht wir auch lesen, hat mir sehr gut gefallen. Ich konnte mich gut in Sie hinein versetzen und Ihre Handlungsweisen waren für mich nachvollziehebar. Es gab zwar den einen oder anderen Moment wo man sich fragt, warum tust du das, aber das hat man ja so ziemlich in jeder Geschichte :D.  Die Nebencharaktere wie Die Eltern von Laura, Enzo und Irina waren für mich sehr gut ausgearbeitet. Auch wenn diese Charaktere nicht im Vordergrund der Geschichte spielen, fühlt man doch mit Ihnen und das ist für mich bei einem Buch sehr wichtig.  Die Handlung der Geschichte ist jetzt nichts neus und spektakuläres aber durch die Art und Weise wie diese Geschichte erzählt wird doch etwas ganz eigenes. Man begleitet hier Laura nach dem Umzug von der Großstadt aufs Land und sieht mit was für Vorurteilen und auch Selbstzweifeln sie konfrontiert wird. Laur lernt sich und auch Ihre Gefühle in der Geschichte besser kennen und versucht noch zu verstehen wer sie ist und wo ihr platz im Leben ist.  Ich würde die Geschichte ehr der jüngeren Generation empfehlen, da es auch darum geht sich selbst zu finden und seine Gefühl zu verstehen.  Die Geschichte spielt auf dem Land und ich konnte mir die Szenen und Orte sehr gut vorstellen. Die Beschreibung der einzelnen Szenen hat mir auch gut gefallen. Also vom Setting her ist alle top :D. Als letztes der Schreibstil. Locker, leicht, humorvoll, dass trifft es am besten. Ich konnte das Buch sehr gut lesen und bin stellenweise nur so durch die Seiten gefolgen, dass ich dachte, Okay 50 Seiten weg. Fazit:   Eine Geschichte so alltäglich, das sie jedem von uns passieren könnte. Aber genau dies ist das besondere daran.

    Mehr
    • 3
    susie_del_ma

    susie_del_ma

    07. December 2015 um 06:31
  • Die ersten Erfahrungen eines jungen Mädchen

    Auf eine wie dich habe ich lange gewartet
    Heartmoment

    Heartmoment

    17. October 2015 um 23:08

    Ich bin ohne große Erwartungshaltung an das Buch herangegangen, da ich das Buch aufgrund des tollen Covers ausgesucht habe. Den Klappentext habe ich nur grob überflogen und wurde deshalb bestimmt auch sehr positiv von dem Buch überrascht. In dem Buch " Auf eine wie dich habe ich lange gewartet " von Patrycja Spychalski geht es um die junge Laura die von ihren Eltern zwangsweise aus ihrer geliebten Großstadt hinaus gerissen wird und sich dann auf dem Land wiederfindet zwischen Gänsen und Wäldern und nicht genau weiß was sie von der ganzen Sache halten soll. Ihr Vater hat einen Job dort gefunden und so muss sie sich wohl oder übel damit anfreunden von neuem Anfangen zu müssen. Kurze Zeit später lernt sie den Baumarktmitarbeiter Enzo kennen und bekommt so einen Lichtblick in dieser Auswegslosen Situation. Ein Umzug hat auch immer einen Schulwechsel zur folge und so kam es das sie durch Zufall auf der Mädchentoilette die Bildhübsche Irina kennen lernt. Dieses Treffen verändert alles und sie kommen sich im laufe der Geschichte immer näher. Doch bei Enzo merkt sie sind auch Gefühle im Spiel sind und wie geht es mit Irina weiter? Mein Fazit: Es ist einfach ein wunderschönes, leichtes Buch das sich mit einer wichtigen Thematik beschäftigt, Homosexualität. Es bringt einem auf eine Gefühlvolle und verständliche Weise die Gedankenwelt eines jungen Mädchens näher das nicht genau weiß zu welchen Geschlecht sie sich hingezogen fühlen soll. In dieses Buch können sich junge Heranwachsende bestimmt gut hineinversetzen und sich damit auch Identifizieren wenn sie in einer ähnlichen Lage sind wie die Protagonistin. Ich würde dieses Buch aber nicht nur jungen Lesern empfehlen sondern auch diejenigen die eine leichte Lektüre für Abends suchen mit einem tollen Schreibstil.

    Mehr
  • Für zwischendurch okay

    Auf eine wie dich habe ich lange gewartet
    Corazon1705

    Corazon1705

    10. October 2015 um 17:54

    Inhalt Ein Sommer voller Erdbeerküsse Ab ans Ende der Welt, heißt es für Großstadtmädchen Laura - dort, wo sich höchstens die Wildgänse und Mamas neue Hühner gute Nacht sagen. Wie soll sie es da nur aushalten? Aber das piefige Kaff hat dann doch etwas zu bieten: Enzo, den süßen Neffen des Pizzeriabesitzers, und Irina, das hübsche, durchgeknallte Mädchen, mit dem sich Laura auf Anhieb versteht. Und dann passiert es: Auf einer Party küsst Irina Laura - und Laura küsst Irina. Doch so unerwartet schön ihre Küsse sind, so schrecklich verwirrend sind sie auch. Denn da ist immer noch dieses irre Kribbeln, wenn sie Enzo sieht... Anfang Ich sitze auf der Rückbank unseres alten Ford Fiesta und halte meine Hand aus dem halb geöffneten Fenster. Der Fahrtwind gleitet zwischen meinen Fingern hindurch, und ich betrachte meine dunkelrot lackierten Nägel, die einen schönen Kontrast zum klaren blauen Himmel bilden. Unwillkürlich muss ich an die Anfangsszene von Dirty Dancing denken, diesen 80er-Jahre-Film, den sich meine Mutter immer wieder anschaut, wo die Heldin, die komischerweise Baby heißt, ebenfalls auf der Rückbank sitzt und glücklich in einem Buch liest, während der Wind ihr die Haare zerzaust. Kurz darauf legt sie ihrem braun gebrannten Vater lächelnd die Arme um die Schultern. Mama schaut glücklich von der Beifahrerseite rüber und die Schwester kämmt sich selbstverliebt die Haare. Und während diese zufriedene Familie über die leeren amerikanischen Highways dahingleitet, weiß ich als Zuschauerin, dass schon bald etwas ganz Besonderes passieren wird. Ich seufze und würde wirklich gerne mit Baby tauschen... Autorin Patrycja Spychalski, geboren 1979 in Starogard, Polen, zog im Alter von neun Jahren mit ihren Eltern nach Berlin. Nach dem Abitur absolvierte sie eine Schauspielausbildung, wandte sich dann aber einem ganz anderen Bereich zu: Seite 2002 arbeitet sie in vielfältigen sozialkulturellen Projekten mit Kindern und Jugendlichen. Die schrieb Kurzgeschichten für Anthologien und hat inzwischen schon mehrere Jugendbücher verfasst. Meine Meinung In diesem Buch geht es um Laura, die, gegen ihren Willen, mit ihren Eltern aufs Land zieht. Dort lernt sie schnell Enzo und Irina kennen. Doch die Freundschaft mit den beiden ist etwas anders. Laura ist ein typischer Teenager. Sie hat ihren festen Freundeskreis und lebt das Leben. Doch dann wird sie aus ihrem gewohnten Umfeld gerissen und findet sich auf dem Land in einer neuen Stadt wieder. Dort stellt sich Laura erst mal quer doch das Leben macht ihr einen Strich durch die Rechnung und wider erwartend findet Laura schnell Anhang. Ich finde Laura sehr sympatisch und konnte mich meistens auch sehr gut in sie hineinversetzen. Einer ihrer neuen Freunde ist Enzo, den ich ja auch irgendwie knuffig finde :D Dann gibt es da noch Irina. Mit ihr bin ich leider so gar nicht warm geworden. Dieses Buch stand auf meiner Wunschliste weit oben und dank eines Rezensionexemplars vom cbt Verlag durfte ich es nun lesen. Doch leider konnte es mich nicht ganz überzeugen. Ich habe mir unter dem Buch irgendwie etwas anderes vorgestellt. Der Einstieg ins Buch viel mir leicht und es war auch sehr flüssig und schnell zu lesen aber irgendetwas hat mir trotzdem gefehlt. Die Handlung ist eigentlich nur so vor sich hin gesprudelt und es ist auch alles relativ schnell passiert und für mich war auch einiges schon voraussehbar. Ich mochte die Idee der Geschichte aber man hätte es finde ich besser umsetzen können. Dabei kann ich nicht mal ganz genau sagen was mich gestört hat oder was mir gefehlt hat. Ich nehme ein an großer Minuspunkt für mich war einfach Irina deren Art mir einfach nur auf die Nerven ging. Das Cover des Buches finde ich sehr schön und es gibt auch eine Verbindung zur Geschichte. Alles in allem kann ich sagen für zwischendurch ist das Buch okay, aber es hat mich einfach nicht vom Hocker gerissen, denn ich habe einfach mehr erwartet.

    Mehr
  • Hat sich das Warten gelohnt?!

    Auf eine wie dich habe ich lange gewartet
    inflagrantibooks

    inflagrantibooks

    05. October 2015 um 15:21

    Ein neues Leben, neue Menschen, neues Zuhause, jede Menge verwirrte Schmetterlinge im Bauch und die erste, große Liebe?! "Auf eine wie dich habe ich lange gewartet" - habe ich, oder habe ich nicht? Wie im Klappentext schon beschrieben, muss Laura in diesem Abschnitt ihres Lebens einen neuen Platz finden, ohne dabei das alte, sehr weit entfernte Leben zu vernachlässigen. In diesem Punkt kann ich jegliche Wut, Einsamkeit, Verunsicherung und Co. mit Laura nach- und mitempfinden. Gerade, dass ihre Eltern auch alles durchgehen lassen, zwecks schlechtem Gewissen und Laura das schön brav ausnutzt: VERSTÄNDLICH! Denn ich selbst kenne das leider nur zu gut, wenn man weg zieht und alles hinter sich lassen muss, ohne es zu wollen. Da ist das ganze „leb dich gut ein, finde neue Freunde und passe dich in der neuen Schule an“ leichter gesagt als getan. Laura aber hier hat Glück, als sie einen ihrer neuen Mitschüler im Baumarkt antrifft und er Interesse an ihr zeigt. Oder etwa nicht? Das ganze hätte etwas Leichtes und Kurzes für Zwischendurch werden können. Ein typisches Jugendbuch über ein Mädchen, mit dem man miterleben und -leiden darf, mit dem man sieht, wie es ist, wenn man als „neuer“ Außenseiter das Beste aus allem machen muss. Dumm nur, dass ab dem Zeitpunkt, ab dem Irina – auch eine ihrer neuen Mitschüler – auftaucht, die ganze Story den Bach runter geht. Ich spoiler euch jetzt nicht wirklich, da es schon im Klappentext steht, aber wer hier ein Liebesdreieck oder gar „Coming Out“ erwartet, der wird sich irren. Und wieso irrt man sich?! Weil dies der EINZIGE Grund GEWESEN WÄRE, der das Buch hätte interessant machen und werden lassen können. Aber nope – Irina und Laura sind irgendwie zusammen, knutschen hier und dort rum, Laura denkt ab und an drüber nach, aber irgendwie auch wieder nicht, und dann ist da noch Enzo, der auch irgendwie auf Laura steht. Ach, und Laura mittendrin. Und dann dieses total TOTAL BESCHEUERTE ENDE DIESER GANZEN SACHE?! Was sollte das bitte?! Wenn man sich nämlich, so wie ich, da durchkämpft, mit der Hoffnung auf mehr, wird man halt leider enttäuscht… Und Seite für Seite kämpfte ich mich durch, zwang mich, weiterzulesen, weil doch irgendwann mal was passieren musste. ES MUSSTE DOCH ENDLICH MAL WAS AUFREGENDES, GEFÜHLVOLLES KOMMEN?! Die ganze Story, die ganzen einzelnen Szenen, die wirkte so aus der Luft gegriffen und banal. SORRY! Als säßen ich im Theater und die Darsteller würden mit Zettel in der Hand ihren Text runterrasseln. Ufff. Hätte ich es nicht vom Verlag bekommen - ich hätte es nach den 100 Seiten, für die ich WOCHEN gebraucht habe, abgebrochen. Und ich kann nicht mal sagen, dass es NUR am Buch liegt. Ich bin definitiv nicht der richtige Leser gewesen, obwohl ich das Thema an sich recht interessant fand und auch auf die Verwirrtheit zwecks Lauras „Sexuellen Orientierung“ gespannt war, Ufff. Ich bin der falsche Leser für sowas. So richtig falsch. Ich hab nichts gegen süße, kitschige, naive, Teenieübelagerte Storys, wirklich nicht. Aber es langweilte mich ziemlich schnell, Gefühle und Verständnis wollten sich nicht mit mir und dem Buch blicken lassen Fazit: Bei DER Thematik hätte man mehr Feingefühl und ja, mehr Realismus erwartet, aber irgendwie sah ich diesen nicht so ganz…Manche Jugendbücher sind ab und an einfach zu konstruiert für mich, was dieses Jugendbuch hier wiedermal bewies. Ich konnte mit der Story an sich nichts anfangen, fand so ziemlich alles an den Haaren herbeigezogen und war versucht, das Buch aus dem 8ten Stock meines Hotelzimmers zu werfen. Dabei ist es einfach nur langweilig, schafft es nicht, mich an seine Protagonisten heranzuführen oder mich gar von sich zu überzeugen. Vielleicht ist es etwas für die „jüngere“ Generation, die auf sowas steht. Ich kann leider nichts mit dem Buch anfangen. Bewertung: Gut gemeinte 2 von 5 Marken von mir. Ich bin ja fair und gebe zu, dass es für ab 12 Jährige durchaus seinen Reiz haben könnte. Oder für alle, die nicht ich sind. ^^ 

    Mehr
  • Ich hatte mehr Erwartungen an das Buch.. deutlich mehr.

    Auf eine wie dich habe ich lange gewartet
    BooksAndFilmsByPatch

    BooksAndFilmsByPatch

    22. September 2015 um 18:32

    Inhalt: Ab ans Ende der Welt, heißt es für Großstadtmädchen Laura – dort, wo sich höchstens die Wildgänse und Mamas neue Hühner gute Nacht sagen. Wie soll sie es da nur aushalten? Aber das piefige Kaff hat dann doch etwas zu bieten: Enzo, den süßen Neffen des Pizzeriabesitzers, und Irina, das hübsche, durchgeknallte Mädchen, mit dem Laura sich auf Anhieb versteht, Musik hört, am Bach herumliegt und … dann passiert es: Auf einer Party küsst Irina Laura – und Laura küsst Irina. Doch so unerwartet schön, so schrecklich verwirrend sind ihre Küsse auch. Bin ich lesbisch?, googelt Laura. Und wenn ja, warum dann dieses irre Kribbeln, wenn sie Enzo sieht? Meine Meinung: Patrycja Spychalski stand auf meiner Must-Read-Liste ganz ganz ganz weit oben. Es gibt so viele Booktuber und Buchblogger, die diese Frau regelrecht in den Himmel loben und ich sah es immer als Schande, dass ich noch kein einziges Buch von ihr gelesen habe. Das konnte ich nun ändern, und zwar dank des cbt-Verlags, der mir freundlicherweise dieses Buch als eBook zur Verfügung stellte. Meinen herzlichsten Dank dafür! Nun aber zu meiner Meinung: Der Einstieg fiel mir relativ leicht. Alles beginnt damit, wie Laura zusammen mit ihren Eltern in ihr neues Zuhause fährt - nämlich aufs Land. Ich war ziemlich rasch in der Geschichte drin und musste immer wieder schmunzeln, wie angewidert Laura doch ist, nur weil sie das Stadtleben hinter sich lassen muss um in einem Dorf - pardon - einer Kleinstadt zu leben. Laura als Protagonistin gefiel mir gut. Sie trug ihr Herz am rechten Fleck und war durchaus authentisch. Hin und wieder hatte ich zwar das Gefühl, ein 6jähriges Kind vor mir zu haben, doch ihre zickige und trotzige Reaktion war durchaus nachvollziehbar; selbst ich wäre nicht begeistert wenn meine Eltern einfach über meinen Kopf hinweg entscheiden, dass ich alles hinter mir lassen und mitten in der Einöde neustarten muss. Dennoch ging sie mir hin und wieder mal kurzzeitig auf den Keks, ehe sie sich wieder einkriegte und die verspielten Sympathiepunkte wieder einsammeln konnte. Alles in allem sprach mich Laura schon an, auch wenn sie mich mit ihrer flatterhaften Art und dem Hin und Her ein wenig nervte. Irina, die quasi als zweite Protagonistin fungierte, war mir allerdings garnicht sympathisch und ihre Art ging mir gehörig gegen den Strich. Sie wirkte permanent sehr besitzergreifend und rechthaberisch, und wenn es nicht nach ihren Kopf ging, war sie eingeschnappt und beleidigt. Es gab nicht nur eine Szene, bei der ich die Augen verdrehen musste. Enzo hingegen hat mein Herz im Sturm erobert. Seine Ecken und Kanten machten ihn sehr liebenswert und meiner Meinung nach war er die einzig wahre Person, die man durchweg mögen konnte. Alle weiteren Figuren wie beispielsweise Laura's Eltern, Marlene oder die Klassenkameraden waren recht klischeehaft, wenn auch nich so überspitzt wie ich befürchtet hatte. Letztlich waren alle Charaktere bildhaft und real dargestellt worden und jeder war auf seine Art lebensnah. Der Stil sprach mich hingegen wieder total an. Das Buch konnte mich allein durch die Worte fesseln und überzeugte in dieser Hinsicht auf ganzer Linie. Der gewählte Schreibstil ließ ausreichend viel Platz für eigene Fantasien, schaffte aber dennoch eine Atmosphäre und beschrieb das Landleben derart schön, dass ich auf einmal auch wieder zu schätzen wusste, mitten in der Pampa zu leben. Obwohl ich sagen muss.. das Örtchen im Buch wurde immer wieder als Dorf abgestempelt obwohl es ca. 8000 Einwohner hatte - ich lebe in einem Dorf mit 1100 Einwohnern :D Die Idee gefiel mir soweit auch ganz gut. Anfangs empfand ich es noch als wahnsinnig spannend, Laura auf ihren Weg in ein neues Leben zu folgen, doch nachdem meine Abneigung gegenüber Irina immer mehr wuchs, verflog auch die Spannung. Es fiel mir zunehmend schwerer, wirkliche Freude an dem Buch zu finden, wobei .. es gab durchaus Szenen, in denen ich mitfühlte und das ganze Chaos in Laura's Kopf nachvollziehen konnte. Dennoch wurde der Lesespaß deutlich getrübt und die Nerven an mancher Stelle doch sehr strapaziert. An und für sich packte mich das Buch dann einfach nicht mehr wirklich und ich las, um es letztlich gelesen zu haben.  Der Schluss war noch einmal eine Wendung, mit der ich so niemals gerechnet habe. Dennoch war auch das kein absolutes Highlight. Allgemein schien mir der Schluss recht offen gehalten & ich bin mir nahezu 100% sicher, dass es keinen zweiten Band geben wird. Schade drum, ich hätte wenigstens ein paar Fragen beantwortet gehabt. Fazit: Letztlich war ich von dem Buch doch enttäuscht. Meine anfängliche Begeisterung ließ schnell nach und die Lesefreude verflog immer mehr. Ich habe mir so viel von Patrycja Spychalski versprochen und letztlich bleibe ich völlig ratlos zurück. Obwohl ich weiß, dass viele Fans schon verlauten ließen, dieses Buch sei nicht ihr bestes Werk, hatte ich doch mehr erwartet und vor allem, sympathischere Figuren. Das Gezicke und die Trotzigkeit ließen mich immer wieder mit den Augen rollen. Schade drum, aber ein völliger Reinfall war es zum Glück ja dann doch auch nicht. Es gab immer wieder eine emotionale Spannung, wenngleich die doch auch mehr zur Seltenheit gehörte. 3 von 5 Sternen Ich vergebe 3 von 5 Sternen, einfach aus dem Grund, dass ich den Anfang noch wirklich wirklich wirklich gut fand und der Stil mich ebenfalls packte. Auch die Idee fand ich ganz ansprechend, nur die Umsetzung war nicht das Nonplusultra - deshalb eine bedingte Leseempfehlung von mir.

    Mehr
  • Gefühlvoll

    Auf eine wie dich habe ich lange gewartet
    MayaShepherd

    MayaShepherd

    21. September 2015 um 17:00

    Das Erste, was mir bei diesem Roman positiv aufgefallen ist, war der gefühlvolle Schreibstil der Autorin. Die einfühlsame Art wie sie die Geschehnisse aus der Sicht von Protagonistin Laura beschreibt, machte es leicht mitzufühlen und nachzuempfinden. Die Handlung baut sich eher langsam auf, so wie es sicher auch im wahren Leben wäre, aber gerade am Anfang hat mir dadurch manchmal etwas die Spannung gefehlt. Neben Laura wurden auch alle anderen Charaktere sehr liebevoll und mit viel Tiefe gezeichnet. Ich hatte von jeder Person immer ein klares Bild vor Augen. Der Mittelteil des Buches hat mich völlig überzeugt und für sich eingenommen, sodass ich kaum aufhören konnte zu lesen. Das Ende hingegen empfand ich zwar als realistisch und nachvollziehbar, aber dennoch irgendwie enttäuschend. Zudem glaube ich nicht, dass alles plötzlich so einfach wäre wie es in dem Buch den Anschein machte. (Gefühle lassen sich nicht so leicht vergessen.)   Fazit: „Auf eine wie dich habe ich lange gewartet“ ist ein realitätsnaher Jugendroman mit einem gefühlvollen Schreibstil, jedoch leichten Schwächen im Spannungsaufb

    Mehr
  • Leserunde zu "Auf eine wie dich habe ich lange gewartet" von Patrycja Spychalski

    Auf eine wie dich habe ich lange gewartet
    Patrycja_Spychalski

    Patrycja_Spychalski

    Hey Ihr lieben, ich starte meine fünfte Leserunde bei lovelybooks. Heute geht es um das Buch "Auf eine wie dich habe ich lange gewartet", das am 13.7 beim cbt Verlag erscheinen wird, genau am Tag der Verlosung. Laura zieht mit ihren Eltern von der Großstadt aufs Dorf und ist davon wenig begeistert. Aber dann hat das Dorf doch einiges zu bieten. Da ist Enzo, der hübsche Junge mit den strahlenden Augen und da ist auch Irina, das durchgeknallte Mädchen mit den wilden schwarzen Locken.  Laura verbringt Zeit mit beiden und das Herz will gar nicht mehr aufhören aufgeregt zu klopfen. Und dann, auf einer Party, passiert es: Irina küsst Laura und Laura küsst Irina. "Bin ich lesbisch", googelt Laura. Und wenn ja, warum dann dieses Kribbeln, jedes Mal, wenn sie Enzo sieht? Eine verwirrend schöne Zeit beginnt. 15 Leseexemplare stehen zur Verlosung bereit. Wer mitmachen möchte und bereit ist eine Rezension zu dem Buch zu schreiben, kann sich gleich hier bewerben. Ich freue mich auf eine weitere Leserunde mit euch, mit neuen und alten Gesichtern!

    Mehr
    • 292
  • Ein Roman, der glücklich macht

    Auf eine wie dich habe ich lange gewartet
    Schneekatze

    Schneekatze

    14. September 2015 um 20:23

    Es gibt Bücher, die machen einen traurig; solche, in denen man mitleidet, oder auch bei denen man Angst hat. Andere wiederum liest man einfach gerne zwischendurch. Und dann gibt es solche wie „Auf eine wie dich habe ich lange gewartet“: Bücher, die einen einfach nur glücklich machen. Die Hauptprotagonistin Laura war mir auf Anhieb sympathisch, manchmal etwas rebellisch, aber sobald sie etwas Negatives sagt oder denkt, beispielsweise einen Spruch gegen ihre Eltern bringt, entkräftet sie ihn sofort wieder und erläutert es genauer. Mit ihrer Familie zieht sie von der Großstadt aufs Dorf und muss sich an diese enorme Veränderung erstmal gewöhnen. Dabei trifft sie dann unter anderem auf das Mädchen Irina, für das sie nach und nach mehr empfindet. Es geht aber nicht vorrangig um das Thema Homosexualität; eher, wie es ist, Gefühle für jemanden zu entwickeln, auch wenn man nicht grundsätzlich das gleiche Geschlecht bevorzugt. Es handelt von dem Gefühl der Jugend, der Leichtigkeit, das Austesten und Überschreiten von Grenzen, und natürlich auch von Freundschaft und Liebe. Die Jugendlichkeit ist im Roman super eingefangen und genau deswegen macht dieses Buch glücklich, weil es leicht ist und trotz ernsthaften Stellen eben gerade gar nicht ernst wirkt. Besonders auch die Dialoge zwischen Laura und Enzo waren sehr süß und ich musste oft beim Lesen lächeln. Das Gefühlschaos ist sehr gut beschrieben, es wirkt authentisch und nachvollziehbar. Wie Laura sich plötzlich immer mehr zu Irina hingezogen fühlt, es anfangs gar nicht so richtig merkt und sich dann bei Kleinigkeiten über sich selbst wundert. Es ist in leisen Tönen beschrieben. Fazit: 5/5 Dieses Buch hat alles, was ein gutes Jugendbuch braucht: Toller Schreibstil, super Charakterführung und Einfühlungsvermögen. Lieblingszitat: »Es ist, als hätte gerade jemand anderes die Kontrolle über meinen Körper. Das passiert manchmal. Wenn ich zu lange vor dem Spiegel stehe zum Beispiel. Erst mal sehe ich mein Gesicht und denke, es wäre alles in Ordnung, aber schon wenige Sekunden später wird mir das Gesicht fremd, und ich habe dann den Eindruck, dass es jemand anderes ist, der mich da mit meinen Augen betrachten, während ich mich langsam auflöse.« (S. 53/54)

    Mehr
  • Ein tolle Geschichte nicht nur für junge Leser

    Auf eine wie dich habe ich lange gewartet
    sunflower130280

    sunflower130280

    29. August 2015 um 11:25

    Auf eine wie Dich habe ich lange gewartet, ist ein wunderschöner Jugendroman von der Autorin Patrycia Spychalski. Es war für mich das erste Buch von der Autorin und ich bin absolut begeistert. Die Thematik, die die Autorin in dieser Geschichte verpackt, ist für Jugendliche die sich gerade mit ihrer sexuellen Orientierung auseinander setzen ein tolles Buch. Denn es macht Mut und klärt dazu noch auf, wwas gleichgeschlechtliche Liebe betrifft. Die Autorin erzählt hier die Geschichte von der 16-jährigen Laura, die nach einem Umzug von der Großstadt aufs Dorf, nicht nur neu Anfangen muss, sondern auch mit unbekannten Gefühlen fertig werden muss. Sie findet recht schnell Anschluß zu dem Jungen Enzo und einem etwas außergewöhnlichem Mädchen Irina. Bei beiden merkt sie die berühmten Schmetterlinge im Bauch und fühlt sich dadurch total verwirrt. Auf einer Party kommt es dann vor der gesamten neuen Klasse zu einem Kuß von Irina und schon steht ihre Welt auf dem Kopf. Durch das unfreiwillige „Outen“, muss sie feststellen, wie viel Hass und Ablehnung ihnen ihre Mitmenschen entgegen bringen. Das Gefühlschoas ist somit perfekt und trotz allem lässt sie sich auf diese neuen und ihr manchmal Angst machenden Gefühlen ein. Für Laura ist es schwer, denn eigentlich fühlt sich sehr wohl, aber gleichzeitig gibt es ja auch noch Enzo, den sie ja auch immernoch gern hat. Durch ihre toleranten Eltern versteht sie das an ihren Gefühlen nichts falsch ist. Dieses Buch wird den Jugendlichen die Augen geöffnet und es hift ihnen vielleicht auch leichter mit ihren Gefühlen klar zu kommen. Das Buch, das aus Lauras Sicht erzählt wird, ist sehr verständlich geschrieben, so das auch 12 jährige dieses Buch lesen können. Man kann sich gut in Lauras Lage hineinversetzen. Die Protagonisten Laura, Enzo und Irina werden sehr sympathisch dargestellt und man fühlt sich mit ihnen verbunden, da sie sehr authentisch rüber kommen. Gerade in Lauras Gedanken und Gefühlen kann man sich gut rein versetzen. Die Handlung ist sehr fesselnd, wo durch die Seiten nur so dahin fliegen und man schneller als einem lieb ist das Buch beendet. Über das Ende war ich sehr überrascht, denn bis kurz vor dem Ende hatte ich nicht mit dieser Wendung gerechnet. So viel sei verraten, es gibt ein Happy End, aber ob es Irina oder doch Enzo geworden ist, lest einfach selber. Fazit : Die Autorin Patrycia Spychalski hat mit „Auf eine wie Dich habe ich lange gewartet“ eine fesselnde Geschichte erschaffen, die nicht nur jüngere Leser, sondern bestimmt auch die Eltern in ihren Bann ziehen wird.

    Mehr
  • Warum muss Verlieben nur so kompliziert sein?

    Auf eine wie dich habe ich lange gewartet
    MelE

    MelE

    13. August 2015 um 06:40

    "Auf eine wie dich habe ich lange gewartet" trägt einen außergewöhnliche Titel, der aber sobald wir etwas weiter in der Story voranschreiten einen tieferen Sinn bekommt. Für mich war es das 3. Buch der Autorin und es ist zu erkennen, dass sie sich selbst treu bleibt und es auch hier wieder geschafft hat mich zu packen, auch wenn die Thematik anders ist als in ihren Büchern zuvor. Sie zeigt ganz deutlich die innere Zerrissenheit eines jungen Mädchens, die sich sowohl zu einem Jungen, als auch zu einem Mädchen hingezogen fühlt. Vielleicht ist es auch die Einsamkeit, die Laura verspürt, nachdem sie mit ihren Eltern umziehen musste und ihr altes Leben und ihre Freunde zurücklassen musste. Telefonieren oder E-Mails / SMS sind kein Ersatz für all das, was Laura nun neu aufbauen muss. Enzo und Irina sind diejenigen, die Laura unter ihre Fittiche nehmen, jede/r auf seine eigene Art und Weise. Beide sind es, die es schaffen Laura komplett zu verwirren. Beide bekommt sie nicht aus ihrem Kopf. Laura ist noch sehr jung, unsicher und ungefestigt, daher  würde ich sie definitiv nicht als Lesbisch einstufen. Meinen ersten Kuss habe ich auch von einem Mädchen erhalten und auch nur deshalb, weil wir beide nicht wussten, wie das mit den Zungenküssen gehen soll. Wir haben dann miteinander geübt. Na und? Deshalb schäme ich mich nicht und bin auch definitiv nicht lesbisch. Ich finde dieses Tabuthema Homosexualität sehr sensibel angefasst und absolut authentisch dargestellt. Lauras Unsicherheit wird sehr deutlich. Deutlich wird auch, wie die Menschen in Lauras neuer Umgebung reagieren und da ist ein klein wenig Fremdschämen angesagt, bzw. Nachdenken darüber, wie ich vielleicht darauf reagiert hätte, wenn zwei Mädchen meiner Klasse plötzlich anfangen sich zu küssen. Reagiere ich abneigend und mobbe sogar? Durch diese Aktion auf der Party, hervorgerufen durch Alkohol, wird Laura zunächst zum Außenseiter. Liegt es vielleicht auch daran, dass wir als Menschen mit Homosexualität nichts anfangen können und es uns vielleicht auch Angst macht? Mit "Auf eine wie dich habe ich lange gewartet" lesen wir ein außergewöhnliches Jugendbuch, dessen Thema nicht neu, aber dennoch immer brisant sein wird. Mir hat gefallen, dass es auf eine warmherzige Art und Weise geschieht und aufzeigt, wie die Menschen in meiner Umgebung auf Laura und Irina reagieren würden. Ich vermute einfach eigene Unsicherheit lässt unsere Reaktion auf den anderen verletzend wirken und das, obwohl die betreffende Person wie hier im Buch dargestellt, selbst sehr verunsichert ist. Auf der einen Seite kribbelt es im Bauch, wenn Laura an Enzo denkt und auf der anderen Seite hat Irina Laura den Kopf verdreht. Sich eine Meinung darüber zu bilden, steht mir nicht zu und den auf den Verlauf der Story habe ich keinen Einfluss. So wie es geschrieben war, habe ich es als sehr gut empfunden und werde daher auch gerne eine uneingeschränkte Leseempfehlung aussprechen, da meine Erwartungen an das Buch mehr als erfüllt wurden. Vielen Dank dafür.

    Mehr
  • Über die aufregende erste Liebe

    Auf eine wie dich habe ich lange gewartet
    HappySteffi

    HappySteffi

    11. August 2015 um 15:17

    Aufgrund eines Jobangebots des Vaters zieht Lauras Familie aus der Großstadt aufs Land. Nach kurzen Eingewöhnungsproblemen lernt sie Enzo kennen, der sie schnell für die neue Umgebung begeistern kann. Mit Irina findet Laura auch eine gute neue Freundin. Eine Freundin, die bald dafür sorgt, das sich Lauras Gefühle auf einer rasanten Achterbahnfahrt befinden. Patrycja Spychalski schrieb dieses 320 Seiten starke Taschenbuch so flüssig und bildhaft, das man sich schnell in dem neuen Haus der Familie wiedergefunden hat und durch den Garten schlenderte. Ich merkte beim lesen kaum, wie die Seiten unter meinen Fingern dahinglitten und ich mich gerne immer tiefer in dieses locker leichte Buch hab fallen lassen. Die Charaktere sind allesamt toll beschrieben. Sie sind sehr sympathisch und besitzen jede für sich einen kleinen Schalk, der sie wirklich lebendig und glaubwürdig macht. Besonders die Mutter von Laura glänzt mit einer angenehmen Prise Humor. Lediglich die letzte Wendung am Ende hat meinen persönlichen Geschmack nicht getroffen, weil sie meinem Bild von dem perfekten Ende für dieses Buch nicht ganz gerecht wird. Dennoch ist das Ende allein ja nicht die komplette Geschichte und die hat mich bis dahin wirklich mitgerissen. Das Cover passt absolut zur Geschichte: Himmel mit einigen Vögeln, darauf die rote Schrift, die ein wenig verschnörkelt ist. Für eine besondere Liebesgeschichte, die anders ist, nicht nur einem Weg folgt aber wunderschön erzählt und mitreißend ist, ist dies genau das richtige Gewand und ich hätte im Buchladen sicher auch dazu gegriffen. „Auf eine wie dich habe ich lange gewartet“ ist eine etwas andere Liebesgeschichte, die locker-leicht erzählt zu einem wundervollen Buch für den Sommer geworden ist und in der sicherlich jeder seinen Lieblingscharakter finden und mit ihm mitfühlen kann.

    Mehr
  • Tolles Buch

    Auf eine wie dich habe ich lange gewartet
    bunteschwarzweisswelt

    bunteschwarzweisswelt

    10. August 2015 um 17:44

    Inhalt Ab ans Ende der Welt, heißt es für Großstadtmädchen Laura – dort, wo sich höchstens die Wildgänse und Mamas neue Hühner gute Nacht sagen. Wie soll sie es da nur aushalten? Aber das piefige Kaff hat dann doch etwas zu bieten: Enzo, den süßen Neffen des Pizzeriabesitzers, und Irina, das hübsche, durchgeknallte Mädchen, mit dem Laura sich auf Anhieb versteht, Musik hört, am Bach herumliegt und … dann passiert es: Auf einer Party küsst Irina Laura – und Laura küsst Irina. Doch so unerwartet schön, so schrecklich verwirrend sind ihre Küsse auch. Bin ich lesbisch?, googelt Laura. Und wenn ja, warum dann dieses irre Kribbeln, wenn sie Enzo sieht? Meinung zum Buch Auf eine wie dich habe ich lange gewartet hat mir wirklich gut gefallen.Über das Thema Homosexualität habe ich bisher in noch keinem Buch etwas gelesen.Umso mehr habe ich mich gefreut, das es in diesem Buch aufgetreten ist.Bei der Selbstfindung von der Protagonistin Laura ist man hautnah dabei. Man stellt sich des öfteren die Frage steht sie denn jetzt auf Irina oder auf Enzo??Die Chaotische Liebesgeschichte hat mir wirklich gut gefallen, zumal mir die Charaktere super gut gefallen haben.Da wären zum einen Laura, die äußerlich oft der Miesepeter ist. Ich sage äußerlich, weil es ihr oft anders geht als wie sie es nach außen vorgibt.Zum anderen wären da noch Irina, das duchgeknallte Mädchen und Enzo, den hübschen Charmeur. Der Schreibstil der Autorin hat mir ebenfalls gut gefallen.Ich war sofort in der Geschichte drin und bin nur so über die Seiten geflogen.Außerdem werden Gegenstände etc, zum Beispiel das Haus, in das sie frisch einziehen sehr detailliert beschrieben was ich sehr schön fand.Das Cover, welches mir nebenbei bemerkt richtig gut gefällt, passt hervorragend zum Buch, da Gänse in dem Buch eine kleine Rolle spielen.Ich finde auch, dass das Buch eine kleine Moral hat, denn egal welcher Sexualität man auch angehört, ob Homosexuell oder Heterosexuell, man muss sich dafür nicht schämen, auch wenn andere da anderer Meinung sind.Man sollte bei diesem Thema in erster Linie nur an sich denken!Das konnte man zwischen den Zeilen hervorlesen. Fazit Auf eine wie dich habe ich schon lange gewartet hat mir gut gefallen.Die Geschichte beinhaltet ein tolles Thema und super Charaktere.Es bekommt von mir sehr gut Vier Sterne.

    Mehr
  • Ein interessanter Roman, über ein hoch brisantes Thema der heutigen Gesellschaft

    Auf eine wie dich habe ich lange gewartet
    Schneeapfel91

    Schneeapfel91

    09. August 2015 um 18:57

    Die Story: Der Roman „Auf eine wie dich habe ich lange gewartet“ von Patrycja Spychalski handelt von Laura. Das junge Mädchen zieht mit ihren Eltern von der Großstadt auf ein Dorf. Zunächst ist sie recht sauer und traurig, da sie alles hinter sich lassen muss: ihre Freunde, das Großstadt-Treiben, usw. Sie findet die neue Wohnung doof und das Landleben langweilig. Auf die Schule freut sie sich gar nicht, da dort so viele neue Leute sind und erst wieder neue Kontakte knüpfen muss. Doch schneller als gedacht gewinnt sie zwei neue Freunde: Enzo lernt sie zufällig im Baumarkt kennen. Es stellt sich heraus, dass er ebenfalls mit ihr in einer Klasse ist. Er hört ihr zu und zeigt ihr auch einige Orte in Dorf. Laura verspürt in seiner Gegenwart ein leichtes Kribbeln im Bauch und sie muss oft an ihn denken. Sein Onkel führt die örtliche Pizzeria, in welcher sie ab und zu vorbeischaut. Irina lernt sie auf der Mädchentoilette kennen. Sie ist scheinbar eine kleine Rebellin, die gerne aufgrund ihrer Andersartigkeit die Aufmerksamkeit auf sich zieht. Sie färbt sich die Haare und trägt zerschlissene Klamotten. Eines Tages sind sie in Irinas Zimmer und sie kommen sich näher. Gemeinsam halten sie Händchen, machen sich aber darüber keine großen Gedanken. Als sie auf eine Party eigeladen werden, kommt es mitten auf der Tanzfläche zu einem Kuss zwischen den Mädchen. Dieser Moment sorgt für reichlich Zündstoff. Laura ist sich ab diesem Zeitpunkt ihrer Gefühle vollkommen unsicher. Ist sie nun lesbisch? Wie reagieren ihre Mitmenschen darauf? Und was ist mit Enzo? Es beginnt für sie eine spannende Suche nach sich selbst.   Meine Meinung: Der Roman ist leicht verständlich geschrieben und lässt sich flüssig lesen. Die Charaktere werden sympathisch und authentisch dargestellt, was dem Leser ermöglicht sich perfekt in die Handlung hineinzuversetzen. Ich finde es gut, dass sich das Buch mit dem Gefühlschaos junger Menschen befasst, da das Thema der gleichgeschlechtlichen Liebe derzeit hohe Brisanz erfährt. Dabei ist es etwas ganz Normales und schadet den Mitmenschen nicht. Wir leben in einer modernen Gesellschaft, in jeder jeder zu seinen Gefühlen stehen können sollte, ohne Hass und Ablehnung zu erfahren. Besonders jungen Menschen fällt es schwer sich gegenüber der Familie und Freunden zu „outen“, was im Grunde gar nicht schlimm ist. Ich hoffe dass der Roman v.a. einigen jungen Leuten die Augen öffnet und ihnen zu verstehen gibt, dass sie genauso normale Menschen sind, auch wenn sie sich zum gleichen Geschlecht hingezogen fühlen. Allen anderen Lesern sollte er zu verstehen geben, dass jeder Mensch liebenswürdig ist, egal ob er sich für Frauen oder Männer interessiert. Es gibt keinen Grund dafür denjenigen dafür zu verachten oder gar zu diskriminieren.   FAZIT: Ein interessanter Roman, über ein hoch brisantes Thema der heutigen Gesellschaft

    Mehr
  • weitere