Patrycja Spychalski Fern wie Sommerwind

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Inhaltsangabe zu „Fern wie Sommerwind“ von Patrycja Spychalski

So viele Leben wie Funken im Meer. und eine Liebe am Strand! Ganz ehrlich! Noras größtes Problem ist, dass sie sich ihr Leben lieber vorstellt - in den verrücktesten Visionen ihrer Zukunft -, als es einfach zu leben. Doch jetzt kommen die letzten Ferien, der Sommer der großen Entscheidungen. Nora verbringt ihn an einem hübschen Badeort am Meer und jobbt als Drachenverkäuferin am Strand. Neben dem Kaffeemädchen und den Eisverkäufern ist da auch noch Popcornjunge Martin, mit dem schönen Lächeln und dem sonnengelben Haar. Als Martin sich immer wieder in Noras Tagträumereien verirrt, wird klar: Wenn es um ihn geht, sollte das Leben auf keinen Fall nur im Kopf stattfinden …

„Fern wie Sommerwind“ ist ein toller Coming-of-age-Roman, der eine schöne (Liebes-)Geschichte erzählt und dabei vergisst kitschig zu sein.

— Anka2010
Anka2010

Ein jugendliches Sommerbuch wie ein fruchtiger Cocktail: Zuckersüß, prickelnd und viel zu schnell vorbei!

— daydreamin
daydreamin

Die Geschichte ist wirklich schön. Lässt sich gut lesen und ist eine tolle Sommerlektüre, in der man sich gerne fallen lässt.

— X-Calibur
X-Calibur

Hab das Buch nicht mal zuende gelesen, weil ich se nicht mehr ausgehalten habe. Zu depri. :(

— Butterblume118
Butterblume118

Absolutes Urlaubsfeeling und süße Geschichte für zwischendurch! An manchen Stellen aber irgendwie auch seltsam. :D

— Ywikiwi
Ywikiwi

Ein wunderbares Buch für Zwischendurch.

— ravenblack
ravenblack

schönes Buch, weckt schon im Frühling Sommergefühle

— Laura_16
Laura_16

Leicht und sommerlich, eine Liebesgeschichte, eine Entscheidung: wie wohl die Zukunft wird? Der Sand rieselt zwischen den Seiten hervor...

— frintze
frintze

Eine sehr schöne Sommergeschichte mit ganz besonderen Charakteren,Sommertip nicht nur für Jugendliche ;)

— Ayda
Ayda

Hab es geliebt. Wunderschöne und herzzerreißende Liebesgeschichte.

— elaines_beauty
elaines_beauty

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  • Wie ein Kurztrip ans Meer

    Fern wie Sommerwind
    Anka2010

    Anka2010

    13. July 2017 um 21:34

    Patrycja Spychalski zählt zu meinen liebsten Jugendbuch-Autorinnen und schafft es immer wieder, mich mit ihren berührenden und unheimlich authentischen Geschichten in ihren Bann zu ziehen – so auch mit dieser hier. „Fern wie Sommerwind“ ist ein toller Coming-of-age-Roman, der eine schöne (Liebes-)Geschichte erzählt und dabei vergisst kitschig zu sein.Die 17-jährige Nora ist eine Protagonistin, mit der sich bestimmt viele LeserInnen identifizieren können. In einem Jahr wird sie ihren Schulabschluss in der Tasche haben und vor der großen Frage „Und was nun?“ stehen. Auf diese Frage weiß Nora jedoch hunderte Antworten, schließlich hat sie sich ihre Zukunft bereits in den unterschiedlichsten Szenarien vorgestellt. Auch ich bekam ein paar Einblicke in diese und musste das eine oder andere Mal über Noras grenzenlose Phantasie schmunzeln. Doch bevor es so weit ist und Nora eine Entscheidung treffen muss, verbringt sie ihre letzten Sommerferien als Drachenverkäuferin am Meer.Patrycja Spychalski setzt ihre LeserInnnen in den Zug und schickt sie an einen wunderschönen Urlaubsort. Obwohl ich im tiefsten Schwabenländle wohne, habe ich mich dem Meer plötzlich sehr nah gefühlt. Das Kreischen der Möwen, die salzige Luft, der böige Wind, das Lachen der Kinder, das Rauschen der Wellen, die auf den Strand treffen – die Atmosphäre war greif- und spürbar.Angekommen am Meer habe ich mich schnell mit Nora angefreundet, ein sehr herziges Mädchen, das mir mit seinen Gedanken und Gefühlen sofort sehr vertraut war. Für mich persönlich war die Zeit rund ums Abi eine unheimlich intensive und aufregende. Das erste Mal muss und darf man wichtige Entscheidungen treffen und das erste Mal macht man sich ernsthafte Gedanken um seine Zukunft. Wie geht es nach der Schule weiter? Welchen Beruf möchte man erlernen? Wo liegen die eigenen Stärken und Schwächen? Wovon träumt man?Nora träumt sehr viel und hat täglich neue Vorstellungen von ihrer Zukunft. Doch welchen Weg soll sie einschlagen? Ein Partner oder eine Partnerin darf natürlich auch nicht fehlen – Nora hat da ganz genaue Ideen und Bilder im Kopf. Neuerdings verirrt sich auch Martin immer wieder in ihre Tagträume. Ihn und einige andere junge Leute lernt sie während ihres Ferienjobs kennen. Nach getaner Arbeit sitzen sie abends gern in ihrer Lieblingspizzeria zusammen und freunden sich schnell an. Diese unbeschwerte Stimmung hat mir unheimlich gut gefallen.„Fern wie Sommerwind“ war für mich ein echtes Lesehighlight. Ich habe jede einzelne Seite bewusst genossen. Noras Geschichte ist so herrlich unaufdringlich. Sie lebt von ihrer Authentizität, von ihren liebevollen Figuren, von all den schönen Sätzen, die teils zum Nachdenken, teils zum Schmunzeln einladen und der locker-leichten Urlaubsatmosphäre am Meer. Die Herausforderungen und Probleme, denen sich Nora innerhalb dieser Geschichte stellen muss, haben für mich perfekt ins „Große Ganze“ gepasst und wirkten weder überdramatisiert noch konstruiert. Die leisen Töne waren ebenso berührend wie die lauten. Ich habe mitgefühlt - von der ersten bis zur letzten Seite. Nachdem ich das Buch am Ende mit einem glücklichen Seufzer zugeschlagen habe, hatte ich tatsächlich das Gefühl, aus einem erholsamen und wohltuenden Kurzurlaub am Meer zurückzukehren.

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  • Süße Sommergeschichte

    Fern wie Sommerwind
    daydreamin

    daydreamin

    06. June 2016 um 19:29

    Patrycja Spychalski ist bei mir bekannt für ihre lockeren Jugendromane. Ihr Buch "Fern wie Sommerwind" habe ich nicht nur wegen des Namens für meine aktuelle Lovelybooks-Lesesommer-Liste ausgesucht, sondern auch wegen des schönen Covers und der vielversprechenden Geschichte. Tatsächlich hat sich diese Entscheidung als sehr gut erwiesen und ich verbrachte einen schönen sonnigen Sonntag mit dieser zuckersüßen Sommergeschichte. Die Berlinerin Nora fährt in den Sommerferien an die Ostsee. Nicht mit ihren Eltern oder Freunden, sondern ganz alleine. Sie wohnt bei Irmi, einer Rentnerin, die ein freies Zimmer ist Haus hat. Nora hat einen Sommerjob als Drachenverkäuferin am Strand und neben dem Geld möchte sie auch Erfahrungen sammeln. Ihr Schulabschluss steht kurz bevor und sie ist noch immer nicht sicher, was sie mit ihrem Leben anfangen soll. Die Möglichkeiten sind schier unendlich und Nora kann sich nur schwer entscheiden. Stattdessen ist sie eine Tagträumerin und stellt sich gerne vor in wie viele verschiedene Richtungen ihr Leben verlaufen könnte. Und schon kommen wir zur ersten Besonderheit des Buches: Zwischen dem "normalen" Erzählstrang darf der Leser immer mal wieder in Noras Traumwelt abtauchen und verschiedene Zukunftsversionen erleben. Fand ich schön! Eine weitere Besonderheit sind die kleinen Muscheln, die am Anfang jedes Kapitels abgedruckt sind. Auch diese Idee fand ich total schön und sommerlich, auch wenn es nur eine ganz kleine Geste ist. Die Story an sich ist locker und genau das richtige für ein Sommerbuch. Es geht um Noras Selbstfindung, ums Erwachsenwerden und Verantwortung übernehmen. Es geht um eine aufkeimende Freundschaft zu den anderen Strandverkäufern und zu ihrer Gastgeberin Irmi, obwohl diese aus einer ganz anderen Generation stammt. Und schließlich geht es natürlich um die Liebe. Dabei herrscht im ganzen Buch eine wunderbar sommerliche Atmosphäre und ich habe mich wirklich an die Ostsee versetzt gefühlt. Auch ernste Themen finden Anklang und werden passend eingebunden. Die Charakter haben mir auch allesamt sehr gut gefallen. Allesamt sind sie noch etwas unsicher und suchen ihren Platz im Leben. Trotzdem sind sie mutig, neugierig, lebensfroh und sehr humorvoll. Es hat richtig Spaß gemacht Nora in ihren Sommerferien zu begleiten und ich hätte nichts dagegen gehabt, wenn die Reise noch ein wenig weiter gegangen wäre. "Fern wie Sommerwind" ist dabei kein weichgespülter Roman ohne Ecken und Kanten. Jeder Charakter hat ganz besondere Eigenschaften, welche sympathisch und authentisch erschienen. Fazit Insgesamt kann ich nur schwärmen. Bisher hatte ich nur zwei Bücher der Autorin gelesen. Eines hat mir ganz gut gefallen, die Fortsetzung dazu eher weniger. Ich bin froh, dass ich "Fern wie Sommerwind" trotzdem gelesen habe, denn diesen Jugendroman kann ich mit 5 Sternen bewerten! Er war genau das richtige für einen gemütlichen Tag in der Sonne und ich habe Nora sehr gerne in ihre Sommerferien an die Ostsee begleitet. Beim Design der Charakter habe ich diesmal nichts auszusetzen, ganz im Gegenteil. Klare Leseempfehlung!

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  • Ein gutes Sommer-Jugendbuch

    Fern wie Sommerwind
    Tinkabeerchen

    Tinkabeerchen

    30. August 2015 um 00:18

    Ein wirklich locker leichtes Jugendbuch, dass sich schnell weg liest. Ein bisschen Urlaubsstimmung kommt auf und der Schuss Romantik darf auch nicht fehlen. Interessant fand ich die träumerischen Einschübe der Protagonistin, das ist wirklich ganz gut umgesetzt. Nach Indigosommer kann mich das Buch leider nicht so vom Hocker hauen. Es ist eine ähnliche Geschichte - nur eben ohne mythischen Kram -, aber dennoch lesenswert, um mal etwas zu entspannen. Langweilig ist das Buch aber in keinem Fall, auch der Schreibstil war schön und man hat beim Lesen gemerkt, wie Noras Tagträume immer weniger und sie immer mehr zu sich selbst wird. Schön fand ich, dass das Buch in einer mir bekannten Umgebung - an der Ostsee - spielt. So hatte ich beim Lesen auch immer eine Priese Meeresluft in der Nase. Fazit: ❤❤❤❤/❤❤❤❤❤ Ein gutes Sommer-Jugendbuch, dass mich in Urlaubsstimmung gebracht hat, auch wenn das Wetter ein wenig verrückt spielt.

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  • Süße leichte Urlaubslektüre

    Fern wie Sommerwind
    Ywikiwi

    Ywikiwi

    08. June 2015 um 09:32

    Ganz ehrlich! Noras größtes Problem ist, dass sie sich ihr Leben lieber vorstellt - in den verrücktesten Visionen ihrer Zukunft -, als es einfach zu leben. Doch jetzt kommen die letzten Ferien, der Sommer der großen Entscheidungen. Nora verbringt ihn an einem hübschen Badeort am Meer und jobbt als Drachenverkäuferin am Strand. Neben dem Kaffeemädchen und den Eisverkäufern ist da auch noch Popcornjunge Martin, mit dem schönen Lächeln und dem sonnengelben Haar. Als Martin sich immer wieder in Noras Tagträumereien verirrt, wird klar: Wenn es um ihn geht, sollte das Leben auf keinen Fall nur im Kopf stattfinden. Meine Meinung: Weckt Urlaubsgefühle! „Fern wie Sommerwind“ ist ein süßes leichtes Jugendbuch für zwischendurch. Die Geschichte um Nora und ihren Ferienjob an der Ostsee, hat mich super unterhalten. Allerdings hat mir nicht alles an der Geschichte gefallen... Nora war eine sehr sympathische Protagonistin, die sich mit ihren Eigenarten von der Masse abhebt. Sie jobbt in den Ferien als Drachenverkäuferin an der Ostsee und findet dort schnell Freunde unter den anderen Verkäufern und vor allem an Martin findet sie schnell Gefallen. Noras „Problem“ viel vor sich hin zu träumen, habe ich mir aber irgendwie etwas anders vorgestellt. Die Visionen waren zwar nett und ziemlich verrückt, ich hätte aber auch drauf verzichten können. Außerdem fand ich es etwas merkwürdig, dass sich eine 17-jährige, fast täglich, 2 Schmerztabletten gegen ihre Kopfschmerzen reinpfeift. Ich dachte ganze Zeit, dass diese ständige Erwähnung davon, irgendeine tiefere Bedeutung oder ein „Wink mit dem Zaunpfahl“ sein soll, aber weit gefehlt. Irgendwie unnötig in einem Jugendbuch. Auch ein anderes Ereignis, welches ich hier aus Spoilergründen nicht benennen werde, wird ziemlich schräg behandelt. Irgendwie makaber. Ich kann verstehen, dass man in manchen Situationen irrational handelt, aber das fand ich absolut nicht gut gelöst. Von diesen Kritikpunkten mal abgesehen, hat mir die Geschichte aber sehr gut gefallen. Die Annäherung von Martin und Nora war sehr süß, Nora schließt tolle Freundschaften und lernt einiges für ihr Leben. Es ist also nicht nur eine oberflächliche Geschichte, sondern geht viel tiefer. Am Schreibstil habe ich absolut nichts zu meckern. Leicht und flüssig zu lesen, ist diese Geschichte die perfekte Urlaubslektüre oder entfacht Vorfreude auf einen bald bevorstehenden Urlaub (wie bei mir ☺). Fazit: Wer Lust auf eine süße Jugendgeschichte hat und sich an die Ostsee träumen möchte, macht mit dieser leichten Sommerlektüre nichts falsch. ► 3 Sterne.

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  • Leserunde zu "Fern wie Sommerwind" von Patrycja Spychalski

    Fern wie Sommerwind
    Patrycja_Spychalski

    Patrycja_Spychalski

    Liebe Lovelybooks Leser, ich möchte heute gerne die Bewerbung für die Leserunde zu meinem zweiten Buch "Fern wie Sommerwind" starten. Es geht um Nora, die ihre letzten Sommerferien an einem Ostseebadeort verbringt und am Strand Drachen verkauft. Während sie kilometerlang den Strand entlang schlendert macht sie sich Gedanken über ihre Zukunft. Wie könnte das Leben nach der Schule aussehen? Wie kann man eine Entscheidung treffen, wo sich doch so viele Möglichkeiten auftun? In unterschiedlichen Zukunftsvisionen versucht Nora ihre Wünsche auszuloten. Hilfreich sind dabei auch die anderen Strandverkäufer, die bald schon zu guten Freunden werden. Ganz besonders Martin, der mit dem gelben Haar, könnte vielleicht eine Rolle in Noras Zukunft spielen? Eine Geschichte über Liebe, Klicke, Zukunftsängste und die Aufregung, die das Leben so mit sich bringt. Ab heute bis zum 17.5 könnt ihr euch für eins der 15 Exemplare bewerben. Schreibt doch bitte, warum ihr das Buch gerne lesen würdet und dann viel Glück. Ihr könnt mich auch gerne bei facebook besuchen: https://www.facebook.com/KUSS27

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  • Sommer der Entscheidungen

    Fern wie Sommerwind
    britta70

    britta70

    21. July 2013 um 12:58

    Für viele Jugendliche ein Traum: Die 17 jährige Nora verbringt den Sommer an der Ostsee und jobbt dort als Drachenverkäuferin. Sie kommt bei der bereits ins Alter gekommenen Pensionswirtin Irmi unter, die sie liebevoll umsorgt. Doch auch bei den Gleichaltrigen findet sie schnell Anschluss. Nora freundet sich mit mit einigen anderen Straßenverkäufern an. Sie verbringt viel Zeit mit Ruth, James, Rocco und Martin, letzterer hat es ihr besonders angetan. Mit ihm erlebt sie nicht nur einen wunderbaren Sommer, sondern er schleicht sich zunehmend auch in ihre Tagträumereien und Zukunftsvisionen ein. Gedanken an die Zukunft beschäftigen Nora sehr: Wie wird es wohl in ihrem Leben weiter gehen? Wie wird es in einigen Jahren ausehen oder in fernerer Zukunft? "Fern wie der Sommerwind" ist der zweite Jugendroman aus der Feder von Patrycia Sypchalski. Er spricht besonders Jugendliche an, die sich mit der Frage auseinandersetzen, was die Zukunft für ihr Leben bereithält. Leser, die der Jugend bereits entwachsen sind, werden aber ebenso ihre Freude an dem Buch haben, denn die werden wieder in diese wunderbare und abenteuerliche Zeit zurückversetzt. Es ist eine Geschichte über das Erwachsen-Werden, die sich dank des lockeren Schreibstils bestens als leichte Sommer- oder auch Zwischendurchlektüre eignet. Die Charaktere sind liebevoll und lebendig gezeichnet und die sommerliche Atmosphäre an der Ostsee ist förmlich spürbar. Besonders gut gefallen haben mir die Passagen, in denen Noras Zukunftsvisionen beschrieben werden. Alles in allem hat mir das Buch gut gefallen und ich empfehle es jugendlichen Lesern und solchen, die im Herzen jung geblieben sind, gerne weiter.

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  • Ein Buch, das glücklich stimmt

    Fern wie Sommerwind
    TheSarahStory

    TheSarahStory

    01. July 2013 um 18:52

    Nora ist eine wahrhaftige Träumerin. Sie malt sich ihre Zukunft in den buntesten Visionen und Tagträumen aus, aber dieser Sommer bringt ihr das wahre Leben richtig nahe. Als sie, ohne Eltern an die 300 Kilometer entfernte Ostsee reist und dort als Drachenmädchen zu arbeiten beginnt, lernt sie auch eines Tages Martin, den Popcornjungen, kennen. Spätestens da wird ihr klar, dass sie ihr leben lieber leben möchte, als es nur zu träumen. Doch auf Nora warten nicht nur schöne Dinge, die sie endlich wachrütteln. Ein Sommer voller Erfahrungen, die Nora reifer werden lassen und die sie ein Leben lang begleiten werden. Handlung & Stil.Die Handlung dieses Buches birgt ein paar Überraschungen, an die man anfangs nicht mal gedacht hätte. Ich war sehr überrascht, zu sehen, wie viel Tiefgründiges in diesem Buch steckt, wie viel man da zwischen den Zeilen lesen kann. Ich hab gedacht, es wäre einer dieser oberflächlich süßen Romane für Teenies, dabei weiß die Autorin genau, wie sie dem jungen Leser etwas vermittelt, ohne es offensichtlich auszusprechen. Das Buch erzählt vom Erwachsen- und Selbstständig werden. Es erzählt über Liebe und Freundschaft, große Gefühle. Es sind Charaktere dabei, die man auf ganz besondere Weise kennenlernt, Charaktere über die man im Laufe des Buches die Meinung ändern wird.Der Stil hat etwas Eigenes, die Satzstellung ist oftmals etwas komplexer gestaltet, was ich aber jurz erläutern möchte. Ein Beispiel. 'Die kleine Anna klettert auf den Baum, weil sie ihn schön findet.' Das wäre die einfache Version. Die Version, in der die Autorin hier gern schreibt: 'Auf den Baum klettert die kleine Anna gern, weil sie ihn schön findet.' Zu Anfang brachte mich dieser Stil ein paarmal zum Stocken, aber man gewöhnt sich schnell daran und findet in eine wunderbare Atmosphäre. Das Buch läuft eher ruhig ab, aber es birgt dennoch so viel Spannung und Spaß. Einiges muss man sich beim Lesen selbst dazu denken und bei manchem fand ich das ein wenig schade. Gerne hätte ich mehr über gewisse Dinge erfahren, mehr über gewisse Charaktere. Manches blieb etwas blass in der Geschichte, weil sie so kurz war und man sie locker auf die doppelte Seitenanzahl hätte aufstocken können. Aber trotzdem eine richtig schöne Geschichte, die mir sehr gut gefallen hat.  Charaktere & Schauplatz.Nora ist eine liebenswerte Charaktere, genau wie die anderen auch. Rocco ist eher der Ausgeflippte und laute Typ der Truppe, Doro scheint am Anfang eher die Zurückhaltende zu sein, wobei sie es wohl faustdick hinter den Ohren hat. Martin ist der feine, ruhige Typ, mit dem man trotzdem Pferdestehlen kann und James ist jemand, der sich mehr mit seinem Handy beschäftigt, als alles andere. Insgesamt sind sie einfach super und es ist schön, mit ihnen Zeit zu verbringen. Man fühlt sich einfach wohl und aufgehoben in diesem Buch. Man fühlt sich irgendwie zuhause, selbst wenn man gar nichts mit der Ostsee verbinden kann. Der Schauplatz ist natürlich toll. Strand und Meer und Sand und Sonne, was braucht man mehr in einem schönen Sommerbuch? Mir haben die Beschreibungen gut gefallen und insgesamt vermittelte das alles eine wunderschöne Atmosphäre, in die man sich hineingleiten lassen kann. Man kann die Sorgen um sich herum für eine Zeit vergessen und mit Nora ein Stück ihres Lebensweges gehen. Ein Stück, das sie sicher nicht so schnell vergessen wird. Sonstiges.Das Cover passt total gut zum Inhalt und allgemein ist es ein Buch, welches ich sehr mag. Vielleicht ist es keines, das mir mein Leben lang in Erinnerung bleibt, aber es trägt gewisse Erinnerungen mit sich. Gerüche, Gefühle und andere Dinge, an die ich immer zurückdenken werde, wenn ich es im Regal stehen sehe. Ich werde immer daran denken, dass es mir ein gutes Gefühl gab.Es war wohl einfach das richtige Buch zur richtigen Zeit. Ich kann es jedem nur ans Herz legen.

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  • Heitere Sommergeschichte mit ernsten Untertönen

    Fern wie Sommerwind
    Spatzi79

    Spatzi79

    23. June 2013 um 10:28

    Vor ihrem letzten Schuljahr verbringt die 17jährige Nora ihre Ferien an der Ostsee. Hier hat sie einen Ferienjob und verkauft am Strand Drachen. Für sie ist es das erste Mal, dass sie allein weg von zuhause und ganz auf sich selbst gestellt ist. Zum Glück hat sie eine wunderbare Vermieterin und findet in den anderen jugendlichen Strandverkäufern schnell Freunde. Es bildet sich eine kleine Clique aus ganz unterschiedlichen Charakteren und insbesondere Martin weckt bald Noras ganz besonderes Interesse. Doch Nora  steht sich oft selbst im Weg, grübelt über vieles zu lange nach und macht sich das Leben so teilweise komplizierter als es eigentlich ist. Fern wie Sommerwind ist ein Buch, das einen direkt in eine Sommer-Strand-Atmosphäre entführt. Die geschilderten Gedanken und Probleme der Protagonistin Nora sind einfühlsam und nachvollziehbar geschildert, auch wenn ich ihr manchmal am liebsten einen Schubs in die richtige Richtung gegeben hätte. Eine witzige Idee hatte die Autorin, indem sie Nora immer wieder fiktive Szenarien ihres späteren Lebens durchdenken lässt – diese haben mir gut gefallen und zeigen, wie viele unterschiedliche Wege und Möglichkeiten einem offenstehen. Trotz der sommerlich-heiteren Grundstimmung des Buches kommen durchaus auch ernste und ernsthafte Dinge zur Sprache. Diese Mischung macht die Geschichte sehr glaubwürdig und auch als Erwachsene konnte ich die geschilderten Erlebnisse und Gefühle sehr gut nachempfinden und mitfühlen.

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  • Große Buchverlosung zum Welttag der Meere

    Wortwelten

    Wortwelten

    Hallo ihr fleißigen Leseratten, heute, am 08. Juni, ist der Welttag der Meere. Welttag der Meere? So etwas gibt es? Ja, so etwas gibt es. Bestimmt habt ihr alle das Meer auf irgendeine Art und Weise schon einmal erlebt, sei es beim Surfen, beim Segeln, beim Schwimmen, beim Lesen ... Für die meisten von uns hat es eine bestimmte Bedeutung. Sein Anblick vermittelt uns Ruhe, inneren Frieden, manchmal wirkt es bedrohlich und düster. Doch auch in der Literatur wird es immer wieder auf die eine oder andere Art und Weise thematisiert. Darin dient es als ein Element, das die Seele von ihren Wunden heilt, als Schauplatz für gemütliche Strandabende mit Gitarrenmusik oder gar als Hort für unheimliche Meeresbewohner. Es bietet einen vielschichtigen Lebensraum für zahlreiche Pflanzen und Tiere, ein Lebensraum, der nicht zuletzt auch durch uns Menschen stark bedroht ist. Wenn ihr das Meer ebenfalls liebt und besonders Bücher, in denen es eine Rolle spielt, dann ist diese Aktion bestimmt etwas für euch. Zu diesem Anlass werden mehrere Autoren ein Buchpaket verlosen, das jeweils zwei Bücher enthält. Buch Nummer eins ist ein Titel des jeweiligen Autoren, also das Buch, das nachfolgend aufgelistet wird. Das zweite Buch ist ... ein Geheimnis. Jeder Autor hat eines seiner Lieblingswerke, in dem das Meer ebenfalls eine wichtige Rolle spielt, ausgewählt, um den jeweiligen Gewinner des Paketes damit zu überraschen. Bei diesem Zusatzgeschenk kann es sich jedoch auch um ein gebrauchtes Taschenbuch oder auch Mängelexemplar handeln, es muss also nicht neuwertig sein. Natürlich kann es auch ein anderes Genre haben als der entsprechende „Hauptgewinn“. Klingt das spannend? Dann wollt ihr sicher wissen, welche Bücher verlost werden. Bilderbuch: Andrea Reitmeyer – Emily und das Meer Jugendbücher/Jugendbuchthriller: Antje Babendererde – Indigosommer (Leseprobe) Corina Bomann – Und morgen am Meer (Leseprobe) Cornelia Franz – Ins Nordlicht blicken (Leseprobe) Birgit Hasselbusch – Tod d’Azur (Leseprobe) Patrycja Spychalski – Fern wie Sommerwind (Leseprobe) Kate Sunday – Herzklopfen - Down Under (Leseprobe) Jugendbücher/Fantasy: Leonie Jockusch – Meeresschatten (Leseprobe) Daniela Ohms – Insel der Nyx (Leseprobe) Britta Strauß – Meeresblau (Leseprobe) Historische (Liebes-)Romane: Katryn Berlinger – Die Meeresflüsterin (Leseprobe) Dörthe Binkert – Weit übers Meer (Leseprobe) Micaela Jary – Sehnsucht nach Sansibar (Leseprobe) Ricarda Martin – Insel der verlorenen Liebe (Leseprobe) Gisa Pauly – Sturm über Sylt (Leseprobe) Krimis: Gisela Garnschröder – Larissas Geheimnis (Leseprobe) Silvia Gillardon – Die Frau im Glashaus Gegenwartsliteratur und Liebesromane: Gabriella Engelmann – Inselsommer (Leseprobe) Franziska Fischer – Das Meer, in dem ich schwimmen lernte (Leseprobe) Anja Goerz – Herz auf Sendung (Leseprobe) Marie Matisek – Nackt unter Krabben (Leseprobe) Susanne Oswald – Liebe wie gemalt (Leseprobe) Edgar Rai – Nächsten Sommer (Leseprobe) Elisabeth Rank – Und im Zweifel für dich selbst (Leseprobe) Aber: Um eines der tollen Buchpakete gewinnen zu können, müsst ihr natürlich auch etwas tun. Bewerbungsbedingungen: Ihr dürft euch für maximal zwei Bücher bewerben (gewinnen könnt ihr aber nur eines). Das kann sowohl für euch sein, aber auch, gerade bei den Büchern für jüngere Zielgruppen, für jemand anderen. Ihr habt euch entschieden? Dann wüssten wir gern, weshalb ihr gerade diese beiden (oder dieses eine) Buch ausgewählt habt. „Wollte ich schon immer mal lesen“ reicht als Begründung nicht aus. „Klingt spannend“ und „Spricht mich an“ auch nicht. ;-) Die Frage ist: WIESO interessiert ihr euch gerade für dieses eine bzw. für diese beiden Bücher? Sofern es eine Leseprobe gibt, wüssten wir gern: Was gefällt euch an dem Schreibstil des ausgesuchten Textes? Weshalb würdet ihr gern weiterlesen, welche Fragen habt ihr an das Buch? Und zuletzt hätten wir gern eine Antwort auf die Frage: Welche Bedeutung hat das Meer für euch? Bewerben könnt ihr euch bis Sonntag, den 16. Juni 2013, 23:59 Uhr. Die Gewinner werden von Daniela Ohms und mir ausgelost und voraussichtlich am Montag, dem 17. Juni 2013 hier bekannt geben. Sobald ihr das Buchpaket erhalten habt, dürft ihr natürlich gern posten, welches Überraschungsbuch es enthielt. Wir freuen uns auf eure Beteiligung! Viele Grüße Daniela & Franziska EDIT: Weil ihr alle so tolle und aufwendige Bewerbungen schreibt und weil es so einen Spaß macht, diese zu lesen, haben wir das Ende der Bewerbungsfrist um einen Tag verlängert (von Samstag auf Sonntag). Ihr könnt euch also noch bis Sonntagnacht ein oder zwei Bücher aussuchen und natürlich auch gern andere Lovelybooks-User auf die Aktion aufmerksam machen.

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    • 596
  • Ein Sommer voller Gefühle

    Fern wie Sommerwind
    summer22

    summer22

    10. June 2013 um 16:19

    Zum Inhalt So viele Leben wie Funken im Meer ... und eine Liebe am Strand! Ganz ehrlich! Noras größtes Problem ist, dass sie sich ihr Leben lieber vorstellt - in den verrücktesten Visionen ihrer Zukunft -, als es einfach zu leben. Doch jetzt kommen die letzten Ferien, der Sommer der großen Entscheidungen. Nora verbringt ihn an einem hübschen Badeort am Meer und jobbt als Drachenverkäuferin am Strand. Neben dem Kaffeemädchen und den Eisverkäufern ist da auch noch Popcornjunge Martin, mit dem schönen Lächeln und dem sonnengelben Haar. Als Martin sich immer wieder in Noras Tagträumereien verirrt, wird klar: Wenn es um ihn geht, sollte das Leben auf keinen Fall nur im Kopf stattfinden Zum Buch Nora ist seit einem Jahr mit der Schule fertig und macht sich Gedanken über ihre Zukunft, denn sie weiß überhaupt noch nicht wo ihr Lebensweg und besonders der beruflich sie hinführen soll. Den Sommer verbring Nora an der Ostsee, wo sie einen Ferienjob angenommen hat. Sie wird Drachen am Strand verkaufen und lernt dabei allerlei neue Leute kennen... In Ihrer älteren Vermieterin Irmi findet Nora eine echte Freundin, die ihr nur gute Lebensweisheiten mit auf den Weg gibt. Und dann ist da auch noch Martin... Aber es herrscht nicht nur eitel Sonnenschein in ihrem Sommer-Ferienparadies... Meinung Patrycja Spychalski ist mit Fern wie der Sommerwind ein wunderbares Buch gelungen, dass den Leser/in nicht nur über die vielen Möglichkeiten die das Leben mit sich bringt nachdenken lässt. Sie schafft auch eine wunderbar leichte Lektüre, die den Leser wie einen Sommerwind mit sich zieht. Der tolle Schreibstil und die Gedankengänge der Protagonistin machen das Buch zu einem wahren Lesevergnügen. Man begleitet Nora durch einen Ereignisreichen Sommer an der Ostsee beim Erwachsen werden. Freundschaft, Liebe, Identitätsuche und Selbstfindung machen einen großen Teil aus, aber auch Zukunftsangst, Verlust und Trauer nehmen einen Teil ein, was wiederum sehr realistisch ist. Einfühlsam und sehr gut geschrieben. Fazit Alles in allem eine wunderbares Buch über alle Facetten des Erwachsen werdens in der schönes Kulisse der Ostsee.

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  • Ein Sommer an der Ostsee

    Fern wie Sommerwind
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    09. June 2013 um 21:40

    *INHALT* Nora hat während der Sommerferien einen Ferienjob angenommen und ist dafür an einen Badeort an der Ostsee gefahren, wo sie sechs Wochen lang Drachen am Strand verkaufen wird. Sie ist in einem Jahr fertig mit der Schule, aber sie weiß noch überhaupt nicht, wohin die Reise gehen wird und was sie mit ihrem Leben anfangen will. In ihrer Vermieterin Irmi findet sie eine großmütterliche Freundin und auch zu den anderen Strandverkäufern findet sie schnell einen Draht - dabei hat es ihr vor allem Martin angetan, der sehr bald beginnt, eine Rolle in ihren Zukunfts-Tag-Träumen zu spielen. Doch es ist nicht alles eitel Sonnenschein - die heimischen Strandverkäufer sind ihnen nicht wohlgesonnen und schrecken auch vor Gewalt nicht zurück.. *MEINE MEINUNG* Mir hat dieser Jugendroman sehr gut gefallen. Der Autorin gelingt es gut, die Szenerie liebevoll zu skizzieren und das Sommer, Sonne, Strand-Feeling greifbar werden zu lassen - man spürt beim Lesen schon fast die Sonne auf der Haut und riecht die Ostsee. Die Protagonistin Nora ist sympathisch und ich konnte mich in vielen Teilen mit ihr identifizieren, weil ich an meine eigene Jugend zurück denken musste. Dabei ist diese Zeit des Reifens toll beschrieben; Nora ist auf der Suche nach der eigenen Identität und übernimmt auch das erste Mal Verantwortung; sie lernt, sich in einer Gruppe zu behaupten, sich anderen gegenüber abzugrenzen, und sie erfährt zum ersten Mal, dass Freundschaft auch bedeuten kann, dem anderen die Wahrheit zu sagen - auch wenn sie nicht schmeichelhaft ist. All das ist toll dargestellt und macht sowohl die Protagonistin als auch die Nebencharaktere sehr authentisch. Besonders schön fand ich die Einschübe, in denen Nora sich eine mögliche Zukunft ausmalt - wie fühlt es sich an, alleinerziehende Mutter zu sein? Wie reagiert die eigene Mutter, wenn man lesbisch wird? Reiner Lesespaß und absolut empfehlenswert!

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  • Sommerliebe an der Ostsee

    Fern wie Sommerwind
    vielleser18

    vielleser18

    09. June 2013 um 14:48

    Zum Inhalt: Nora ist gerade mal 17 als sie in den Sommerferien einen Job weit weg von zu Hause annnimmt: als Strandverkäuferin in einem Ostseebad. Dort wird sie sechs Wochen lang Drachen verkaufen. Sie ist das erste Mal allein von zu Hause fort und hat Glück: mit ihrer Pensionswirtin Irmi, die schon ziemlich alt ist, freundet sie sich ziemlich schnell an und da gibt es ja auch noch die anderen Strandverkäufer Ruth, James, Rocco und Martin. Martin fällt ihr gleich besonders ins Auge und er schleicht sich nicht nur in ihre Tagträumereien..... Meinung: Patrycja Spychalski gelingt es mit ihrem zweiten Roman nicht nur viel Atmosphäre einzufangen, sondern auch, dass man sich nur durch die Wörter gleich an den Ostseestrand, in den Sommer, in die Sonne und in diese herrliche Liebesgeschichte hineinfühlt. Ich habe beim Lesen die Ostsee rauschen hören, habe mich in meine eigene Jugend zurück begeben und die Zeit mit Nora an der Ostsee verbracht. Nora macht sich viele Gedanken, über ihr Leben, vor allem aber über ihre Zukunft. Wie wird ihr Leben aussehen, zehn oder zwanzig Jahre später ? Was passt zu ihr, was passt nicht ? Welche Wege soll sie nun einschlagen ? Gibt es einen richtigen oder einen falschen weg ? Das zu entscheiden bereitet ihr nicht nur Kopfschmerzen. Doch als sie Martin kennen lernt, sieht die Welt auf eimal viel einfacher aus. Ich habe das Buch von der ersten bis zur letzen Seite genossen, habe es als atmosphärisch, authentisch und liebevoll beschrieben empfunden ! Eine schöne Liebesgeschichte nicht nur für Jugendliche!

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  • Eine zerbrechliche, aber traumhaft schöne Sommerromanze

    Fern wie Sommerwind
    Apfelstrudel1996

    Apfelstrudel1996

    08. June 2013 um 16:41

    "Fern wie Sommerwind" von Patrycja Spychalski konnte mich von der ersten bis zur letzten Seite begeistern und überzeugen. Ich wollte das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen, weil es durch eine Geschichte besticht, die so realistisch ist, dass man denken könnte, dass dies eine wahre Begebenheit ist und, die einen das Sommergefühl vermittelt, Charaktere, die alle liebenswert und genauso authentisch wie die Geschichte sind, einen Schreibstil, der schlicht, aber sehr passend und lesenswert ist, einen Titel, der wirklich gut passt, auch wenn ich nicht genau sagen kann warum und ein Cover, das schlicht, aber bezaubernd ist. Ich kann euch das Buch wirklich nur ans Herz legen. Besonders schön muss es sein, wenn man das Buch als Stranlektüre dabei hat. Überzeugt euch einfach selbst von diesem tollen Buch und lasst euch berühren und mitreißen.

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  • Ein traumhaftes Buch, welches einen ab der 1. Seite packt

    Fern wie Sommerwind
    beccy

    beccy

    07. June 2013 um 13:24

    Nora fährt an die Nordsee und jobbt dort als Drachenverkäuferrin am Strand. Nach kurzer Zeit lernt sie schon nette Jungs und Mädels kennen die ebenfalls am Strand arbeiten. Nora lernt ihr leben zu genießen und etwas verlieben tut sie sich auch. Ich kann nur sagen das Buch hat mir sooooo gut gefallen. Es ist kein Roman wo sehr viel passiert und viel Aktion ist, das wird hier auch gar nicht benötigt. Der Schreibstil und die ganzen Detailgetreuen erzählungen berühren ein so sehr. Ich habe mich total in der Protagonistin wieder gefunden und konnte sehr gut mitfühlen. Ich werde auf jedenfall schauen ob ich mir noch weitere Bücher der Autorin in die Hande kommen, den "Fern wie Sommerwind" ist ein echter genießer Roman, anderes kann ich es nicht beschreiben, jede Seite erwärmt einem das Herz <3 :).

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  • Ein berührender Roman über die Freiheit des Erwachsen werdens ...

    Fern wie Sommerwind
    Fantasie_und_Träumerei

    Fantasie_und_Träumerei

    06. June 2013 um 07:51

    KLAPPENTEXT: Ganz ehrlich! Noras größtes Problem ist, dass sie sich ihr Leben lieber vorstellt - in den verrücktesten Visionen ihrer Zukunft -, als es einfach zu leben. Doch jetzt kommen die letzten Ferien, der Sommer der großen Entscheidungen. Nora verbringt ihn an einem hübschen Badeort am Meer und jobbt als Drachenverkäuferin am Strand. Neben dem Kaffeemädchen und den Eisverkäufern ist da auch noch Popcornjunge Martin, mit dem schönen Lächeln und dem sonnengelben Haar. Als Martin sich immer wieder in Noras Tagträumereien verirrt, wird klar: Wenn es um ihn geht, sollte das Leben auf keinen Fall nur im Kopf stattfinden …  AUTORIN: (Quelle: cbt) Patrycja Spychalski, geboren 1979 in Starogard, Polen, zog im Alter von neun Jahren mit ihren Eltern nach Berlin. Nach dem Abitur absolvierte sie eine Schauspielausbildung, wandte sich dann aber einem ganz anderen Bereich zu: Seit 2002 arbeitet sie in vielfältigen sozial-kulturellen Projekten mit Kindern und Jugendlichen. Sie schrieb schon mehrere Kurzgeschichten für Anthologien, bevor sie ihren ersten Roman „Ich würde dich so gerne küssen“ verfasste. Ihre große Liebe gilt der Rockmusik - selbstverständlich neben ihrem Freund, ihrem kleinen Sohn Juri und ihren beiden neurotischen Katzen, mit denen sie in Berlin lebt.  EIGENE MEINUNG: „Ich schreibe Briefe an die Zukunft. Und jedes Mal, wenn ich sie in den Briefkasten werfe, dann merke ich, dass sie falsch adressiert sind ...“ Mit diesem poetischen und doch bedeutungsschweren Satz beginnt er, der neuste Roman der sympathischen Autorin Patrycja Spychalski, der mich sehr berührt und an einer Zeit erinnert hat, die einfach die emotionalste im Leben eines Menschen ist.  Protagonistin Nora ist 17 Jahre alt und auf dem Weg, das Leben auf eigenen Füßen zu erkunden. Dazu hat sie einen Ferienjob an der Ostsee angenommen. Gemeinsam mit anderen Jugendlichen ist es ihre Aufgabe, Touristen mit urlaubsnotwendigen Gegenständen zu versorgen. Eis, Kaffee, Popcorn und ihrem Fall Drachen. Schnell bildet sich eine kleine Gruppe, die immer mehr zu Freundschaft heran reift. Für Nora, die sich in der Vergangenheit eher etwas isoliert und in Tagträume über ihre möglich Zukunft zurück gezogen hat, eine besonders intensive Erfahrung. Außerdem gibt es in dem Freundeskreis den künstlerisch begabten Martin, der sich mehr und mehr in ihren Träumen ausbreitet … „Wer weiß, was ich sonst noch alles sein kann, wenn ich erst mal auf mich allein gestellt bin.[...] Da liegen wir also beide mit unserer Zukunft, die sich vor uns ausrollt, schweigen und hören Songs von Nina Simone.“ Der Autorin ist es gelungen mich mit einer Intensität, die mich selbst überrascht hat, in eine andere Zeit hinein zu zaubern. Ich habe mich gefühlt als wäre ich selbst wieder 17 und sofort war dieses Gefühlschaos, das man in diesem Alter erlebt, wieder da. Diese Mischung aus Unsicherheit und uneingeschränkter Zuversicht. Das Gefühl alles zu schaffen und doch nicht so richtig dort angekommen zu sein, wo man sich heimisch fühlt. Verwirrung , aber auch einem unbändigen Glauben an sich selbst, seine Wünsche und Träume. „Und in diesem Moment begriff ich zum ersten Mal, dass jeder für sich alleine ist. Man kann zusammen essen und reden, Monopoly spielen und ins Kino gehen, vielleicht sogar vertraut sein, aber wenn es darauf ankommt, wenn es wirklich essenziell und beängstigend wird, dann ist man allein. Immer. Allein mit seinen Tränen und seinen blutigen Lippen.“ An Noras Geschichte gefällt mir so gut, dass sie sehr authentisch geschrieben ist. Es ist nicht alles Friede, Freude, Eierkuchen und schon gar nicht alles rosarot. Nora macht ihre eigenen Erfahrungen, die prägend dafür sind, welch ein Mensch in späteren Zeiten einmal aus ihr werden wird. Erfahrungen, die jeder selbst machen muss, um lernen und sich weiter entwickeln zu können, was gerade auf dem Weg zum erwachsen werden sehr wichtig ist. Auch Fehler machen ist erlaubt, denn es ist nun mal nicht einfach aus dem behüteten Leben als Teenager heraus zu brechen. In Noras Fall betrifft das auch die Liebe, denn die erste richtige ist einfach die schwierigste, weil sie so viel mehr ist als nur kribbeln im Bauch, richtige Worte im richtigen Moment … FAZIT: „Ich genieße den Rausch der Geschwindigkeit. Den Sommerwind im Gesicht. Meine Liebe. Die Freiheit.“ Dies ist der Satz, der meiner Meinung nach der treffendste ist, um die Gefühle des Romans, des Sommers, den Nora erlebt, - einen Sommer, wie ihn jeder einmal erlebt haben sollte -, zu beschreiben. Gefühle, mit denen mich die Autorin sehr berührt hat. Gefühle von Freiheit und Leichtigkeit, sich selbst zu erfahren und der Möglichkeit alle Wege zu beschreiten, die man möchte. Die Zukunft vor sich zu haben und die Richtung selbst zu bestimmen. So wie Nora, das Drachenmädchen ...

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