Patti Smith Just Kids

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Inhaltsangabe zu „Just Kids“ von Patti Smith

Patti Smith und Robert Mapplethorpe waren noch 'Kids', als sie sich in New York schworen, Künstler zu werden. Ihre ekstatisch leuchtende und düster tragische Liebesgeschichte ist eine der größten Künstlerbiographien unserer Zeit.

Patti Smith hat ihr Leben selbst beschrieben. Poetisch und detailgenau entsteht vor dem Leser ein Liebesbrief an die Kunst und das Leben.

Bewegend und wunderbar! Gehört ab sofort zu meinen Lieblingsbüchern.

— Himmelfarb

Eine absolut ruhrende Geschichte. Fesselnd und emotional bis zum Ende. Es hat mich zu Tränen gerührt.

— Ronja-Melina

Ein Zeitsprung in die New Yorker Künstlerszene der 70er Jahre und Pattis und Roberts Leben vor ihrer Kariere.

— MyrnaMinkoff

Ich fand das Buch unglaublich toll. Mittendrin wäre ich auch gerne im New York von Patti Smith gewesen:-) Ich kann das Buch nur empfehlen

— kaffeebienchen

wundervolles, zauberhaftes Buch! ich bin begeistert vom Schreibstil, der Geschichte und den Menschen.

— wegenPatti

Fesselnd bis zur letzten Seite. Patti Smith ganz privat.

— Schnerschel

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  • Eine wunderbare Freundschaft

    Just Kids

    Himmelfarb

    15. November 2017 um 11:13

    Patti Smith hat es geschafft! Ich bin vollständig hingerissen von ihr! Als Mensch, als Frau, als Künstlerin! Ab sofort werde ich mich auch noch mal mit ihrer Musik beschäftigen, die ich bis dato eigentlich nie leiden konnte... "Just Kids" ist eines dieser raren autobiografischen Bücher, die vollkommen selbstlos und ohne Eitelkeit geschrieben sind. Das alleine wäre schön lesenswert, aber auch Patti Smiths einfacher aber unglaublich empathischer, literarischer Stil hat es mir angetan, ebenso, wie die tiefe Liebe zu den Menschen, ganz speziell natürlich zu Robert Mapplethorp. Freundschaft ist bei Smith nicht nur ein Wort, sie füllt es mit unendlich viel. Was es heißt, loyal zu sein, ehrlich zu sein, das kann man von ihr auch lernen. Ich habe mir sofort ihr Folgewerk "M Train" besorgt, und bin gespannt, ob sie auch in diesem zweiten Buch das hält, was das erste Buch verspricht.

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  • muss man nicht haben, dachte ich zuerst

    Just Kids

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    denn ich hasse ihre Musik. Ich habe sie live in Bochum gesehen, sie war grausig, sie sieht aus wie ein Kerl, macht langweiligen Rock, alle Leute um mich herum, Fans in Cordsakkos, haben kaum gewagt zu atmen. Dann hat sie im Fernsehen irgendwas mal über Dylan gesagt, sah aus wie ein Indianer. Aber das Buch gab es im Shop des Rocknpopmuseums für unschlagbare 2 Euro (Geheimtipp für Musikbuchreste) und ich habe es geliebt, dieses Buch zu lesen. Diese wahnsinnige Liebe zu dem Maler, der immer schwuler und extremer wird, ihre Auseinandersetzung mit sich selbst, Malerin - Muse - Musikerin - Hausfrau? Und die Kraft dieser Liebe - prima übersetzt scheint es mir -und gut geschrieben. Ein Vergnügen trotz bitterem Ende und nicht die übliche Autobiografie entlang der eigenen Alben. Mag ich nun ihre Musik - geh weg, weißt du wie viele Mädchen damals diese schrecklichen Herrenhemden und Hosenträger hatten? Ja... nee... Aber vielleicht ein paar Andy Warhol-chucks...

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    • 3
  • Lieblingsbuch

    Just Kids

    deraltenihremeinung

    17. September 2013 um 22:33

    Dieses Buch hat mich getragen und hat bei mir eine bedeutsame Position bekommen. Sehr interessant, schön und aufregend.
    Ein tolles Buch!

  • Just Kids. Die Geschichte einer Freundschaft von Patti Smith

    Just Kids

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    10. August 2013 um 17:32

    Jeder fängt mal klein an, auch Patti Smith war nicht immer die Rockikone, als welche wir sie kennen. Mit kaum zwanzig flieht sie aus der Enge des Elternhauses und ihrem chancenlosen Job in einer Fabrik nach New York. Dort lernt sie den aufstrebenden Künstler Robert Mapplethorpe kennen und lieben. Sich gegenseitig inspirierend sollten sie die New Yorker Kunstszene revolutionieren, doch damals waren sie einfach nur ein paar Jugendliche auf der Suche nach sich selbst… Die Musik von Patti Smith kenne ich schon seit fast zehn Jahren und seitdem bin ich begeistert von der rauen Emotion, welche nicht nur in ihrer Stimme, sondern auch in ihren Texten mitschwingt. Daher kam ich nicht umhin diese Biografie zu lesen, versprach sie doch einen Einblick in Smiths Schaffen vor ihrem Durchbruch als Rockmusikerin. Und genau das lieferte sie auch, eine Zusammenfassung der harten Jahren voll brotloser Kunst und Jobs in der Buchbranche des Geldes wegen, aber auch einen Einblick in die Magie eines New Yorks in dem man durchaus mal auf einer Treppe zu sitzen kommt um dort mit Jimi Hendrix zu philosophieren. Diese Stadt und diese Künstler im allgemeinen, ihre Liebe und Freundschaft zueinander im besonderen, haben dieses Buch für mich zu einem Erlebnis gemacht. Vor der Lektüre wusste ich nur wenig über Patti Smith und ihre Jugendliebe Robert Mapplethorpe kannte ich gar nicht – trotz seiner späteren Berühmtheit. Nun bin ich um einiges schlauer und besonders begeistert davon, dass ich als Leserin die Anfänge Smiths miterleben durfte. Wie sie Muse war, schauspielerte, dichtete und was davon später im Debütalbum Horses auftauchte. Wer nicht durch die Musik zum Buch kam, wird vielleicht durch dieses Buch zur Musik kommen. Eines sei gesagt, diese Frau ist brillant, eine Künstlerin alter Garde und das spiegelt sich in ihrer Erzählstimme wieder, die mir durchweg sympathisch war. Mit etwas Nostalgie aber auch einem selbstironischen Schmunzeln blickt Patti Smith zurück und suggeriert dem Leser “Wir taten, was wir fühlten und dabei waren wir doch fast noch Kinder” – Just Kids, aber irgendwie schafften es diese Kids sich freizuschwimmen, durchzubeißen und diese Hartnäckigkeit mit der sie ihre Jugendjahre der Kunst widmeten, wird mit diesem Buch gefeiert. Ein Fest auf dem ich nur zu gerne getanzt habe. Eine beeindruckende Biografie über Liebe, Kunst und eine Musikerin, die jedem Vergleich trotzt.

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  • Rezension zu "Just Kids" von Patti Smith

    Just Kids

    Clari

    10. March 2012 um 18:29

    Biographie einer ungewöhnlichen Freundschaft. Patti Smith ist eine der Größen der Punk - und Rockmusik, die in den sechziger und siebziger Jahren ihr Leben in vollen Zügen genießt. 1967 lernte sie Robert Mapplethorpe kennen. Beide sind gerade zwanzig Jahre alt und haben kein Geld sind aber voller Enthusiasmus der Kunst verfallen. Sie malen, dichten und fotografieren. Robert sollte später ein weltberühmter Fotograf werden. In rührender Anhänglichkeit gehen die beiden durch Dick und Dünn und halten sich an einander fest. Sie lieben sich und sind in inniger Freundschaft mit einander verbunden. Robert entdeckt seine Homosexualität, die ihn krank werden und verzweifeln lässt. Doch ihrer Freundschaft und tiefen Zuneigung tut diese Tatsache keinen Abbruch. Insgeheim fühlen sie sich seelenverwandt. Patti Smith setzt ihrem Freund mit diesem Buch ein Denkmal, das uns noch einmal in die sechziger und siebziger Jahre mit ihrer Aufbruchsstimmung der Flower - Powerbewegung zurückversetzt. Die tiefe Verehrung Robert Maplethorpes für Andy Warhol findet ebenso Ausdruck wie die Armut, das leichte und zugleich schwere Leben, mit dem sich Künstler in New York durchschlagen. Sie leben von der Hand in den Mund in ärmsten Verhältnissen immer wieder begünstigt von Bürgern, die ihnen wohl gesonnen sind. Spät erst gelangte Patti zu ihrem Sängerinnenruhm und galt fortan als „ Godmother of Punk“, wie man bei Wikipedia nachlesen kann. Sie hat ein wunderbares Zeitgemälde mit intimen Kenntnissen der New Yorker Künstlerszene in dieser Biographie verewigt. Die siebziger Jahre mit ihren wunderbar kreativen Elementen aus Mode-, Maler -, Musiker - und Dichtergenies bezaubert und besticht durch die echten und lebensnahen Berichte. Viele, viele Namen werden genannt, die zu den bekannten Künstlerkreisen ihrer Zeit in New York und zur Rock - und Punkszene gehörten. Beinahe möchte man sich mit der klugen, warmherzigen und toleranten Frau in der Hauptrolle ihres Lebens identifizieren. Die ungewöhnlich tiefe Zuneigung und Freundschaft zu Robert Maplethorpe lässt einen nicht los. Diese aus Liebe in Freundschaft verwandelte Beziehung ist tief beeindruckend. Eine wunderschöne Hommage an das Leben der Boheme, die Freiheit der Entwicklung und den Gehalt von echter Zuneigung, Freundschaft und Hilfsbereitschaft bleibt nach der Lektüre im Gedächtnis haften.

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  • Rezension zu "Just Kids" von Patti Smith

    Just Kids

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    26. December 2011 um 22:48

    Sehr ansprechend wie unspektaktulär und unreisserisch Patti erzählt. Obwohl ihre Beziehung zu ihm doch mehr an Soap hergeben würde. Eben so wie ihr Leben. Sie hätte auch für immer in einem Buchladen hängenbleiben können. Was für ein Verlust wenn nie Songs wie Horses und Because the night veröffentlicht worden wären. Es kommt alles sehr ehrlich und authentisch herüber. Das macht mir Patti so sympathisch. Ich glaube ihr einfach. Das will viel heissen bei einem Charakter wie mir. Ich weiss, ich erlese in ihrem Buch, das ihr die Lüge nichts bedeutet. Wenn sie erzählt wie sie mehr oder weniger "einfach" so in die Rockszene, Kunstszene reingerutscht ist. Sie formulierte ihren Wunsch, und er wurde wahr. ---Die beiläufige Begegnung mit Jimi Hendrix auf der Treppe. Der Tag an dem Bob Dylan zu einem ihrer Konzerte kam. Die grossartige Liebe zwischen den Beiden. Das reisst einfach mit. Für alle die die Musik dieser Zeit mögen. Oder Patti und ihr Tun, ihre Musik. Ihr Anspruch, ihr Tun. Ein Muss. Ihr Leben und die Zeit in dem es passierte wird einem hier sehr nahe gebracht. Hat mir sehr gefallen. Ich mag die Art, wie sie die Welt begreift und interpretiert. Auf ihre Art.

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  • Rezension zu "Just Kids" von Patti Smith

    Just Kids

    Lesemann

    Für mich ein gutes Beispiel, wie e-books funktionieren könnten: So viele Querverweise zu Personen, Stücken, Liedern etc.pp - wenn ich dann immer draufklicken könnte, um nachzulesen oder zuzuhören - das wäre Mehrwert.
    Fein gemacht, auch für Leute, die mit ihrer Musik nicht so viel anfangen können.

    • 2
  • Rezension zu "Just Kids" von Patti Smith

    Just Kids

    lovely_ann

    01. August 2010 um 21:46

    Patti Smith schreibt die autobiographische Geschichte ihrer Freundschaft mit Robert Mapplethorpe auf. Nach einer behüteten Kindheit in New Jersey zieht es sie - mit dem unbestimmten Ziel Künstlerin zu werden nach New York - und hier begegnet ihr Robert Mapplethorpe mit dem sie die ersten Jahre auf dem Weg zur Kunst teilt. Sie beschreibt die Zeit Ende der 60ger, Anfang der 70ger Jahre in New York, sie beschreibt den Weg der Selbstfindung, Begegnungen in der Kunst-, Literatur- und Musikszene der Zeit, das Leben im berühmten Hotel Chelsea - und sie beschreibt vor allem die Freunschaft, die die beiden bis zu seinem Tod Ende der 80ger Jahre verband. Diese Autobiographie ist keine Selbstbeweihräucherung, kein geschöntes Bild und keine kalte Aufzeichnung der Fakten, sondern die Geschichte einer Freundschaft, die mit viel Zuneigung und viel Gefühl geschrieben wird. Die kleinen alltäglichen Episoden haben in dem Buch den größten Anteil - nicht die großen Ausstellungen, Konzerte und ersten Hits. Die Geschiche ist unglaublich schön erzählt und so voller Ehrlichkeit und Authentizität, dass ich richtig eintauchen wollte in der New York dieser Zeit, in das Hotel Chelsea, in dieses Buch. Ich konnte das Buch nicht mehr beiseite legen, aber habe zum Schluß immer langsamer gelesen, weil ich einfach nicht wollte, dass es aufhört. Wer die Gelegenheit noch bis zum 15.8.2010 hat, dem möchte ich empfehlen, das Buch zu lesen und nach Düsseldorf zu fahren und im NRW Forum die Robert Mapplethorpe - Ausstellung zu besuchen. Auf der Fahrt dorthin vielleicht noch ein Patti Smith Album auflegen: ein multimediales Kunsterlebnis.

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  • Rezension zu "Just Kids" von Patti Smith

    Just Kids

    AllesSchwarz

    28. June 2010 um 09:10

    Wahre Freundschaft und das Einlösen eines Versprechens "Just Kids - Die Geschichte einer Freundschaft" ist teils biografisch, es beschreibt aber auch die lebenslange Freundschaft und Pattis Weg vom jungen Mädchen die gerne schreibt und malt zu der Künstlerin Patti Smith, von den Entbehrungen, wenn man seinen eigenen Weg gehen möchte und einen Traum hat. Eine zufällige Begegnung in einem Laden entwickelt sich zu einer lebenslangen Freundschaft zwischen Patti Smith, die an der Kasse stand, und Robert Mapplethorpe, der eine Kette kauft. Es ist auch eine Hommage an das New York der späten 60er und 70er Jahre und der Kunstszene. Sie sind sich gegenseitig Muse, Halt und Ansporn. Er ermutigt sie zu malen und weiter zu schreiben und drängt sie immer wieder, ihre Texte zu vertonen. Er führt sie in die Künstlerszene ein. Sie stärkt ihn aber ebenso, gibt ihm impulse... Ein wunderbares Buch über eine wunderbare Freundschaft, die alle Stürme des Lebens überstehen und bis zu seinem Tod 1989 hält, auch wenn sich die Lebenswege zwischenzeitlich immer mal wieder trennen! Und es ist nicht nur für Patti Smith-Fans lesenswert, sondern für jeden!! Natürlich liegt das Hauptaugenmerk auf dieser Freundschaft und dem Schaffen vom Mapplethorpe, aber auch ihr Schaffen und ihr Weg zur Künstlerin bleibt nicht unerwähnt, da Mapplethorpe großen Anteil daran hat. Viele ihrer Cover sind von ihm fotografiert... Patti hat eine wunderbare Sprache, mit Humor, mit Ernsthaftigkeit, sie ist eine wahre Poetin. Sie ist in der Lage, mit wenigen Worten viel zu sagen! Und damit hat sie das Versprechen eingelöst, was sie Mapplethorpe kurz vor seinem Tod gab, die Geschichte ihrer Freundschaft aufzuschreiben. Ich denke, er wußte, dass sie das wunderbar machen würde und es zeigt uns allen, was wahre Freundschaft heißt...

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