Paul-Henri Campbell meinwahnstraße

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Inhaltsangabe zu „meinwahnstraße“ von Paul-Henri Campbell

Erinnern Sie sich noch an Ihre erste große Liebe ... oder an Ihre letzte? Die Erzählungen in diesem Band handeln von der Liebe wie sie zwischen Menschen gewonnen, verspielt, verdoppelt, verdreifacht, erneuert oder zum ersten Mal entdeckt wird. Es sind Variationen auf eine alte, allzu menschliche Sehnsucht, alle hineinerzählt in die Schauplätze des modernen Lebens. Eindrucksvoll, sensibel und poetisch erzählt Paul-Henri Campbell die Geschichten ganz unterschiedlicher Menschen. Sie stehen an einem Wendepunkt in ihrem Leben und müssen sich entscheiden. Die Wege, die sie einschlagen, sind nicht immer die offensichtlichsten, doch führen sie immer entlang der ›meinwahnstraße‹.

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    meinwahnstraße
    faxel94

    faxel94

    01. July 2013 um 00:13

    Das Buch "Meinwahnstraße" ist eine Sammlung von 8 Kurzgeschichten. Es war das erste Buch von Paul-Henri Campbell, welches ich gelesen habe und im Großen und Ganzen hat es mir gut gefallen. Zum Inhalt der Geschichten kann ich wenig sagen - es sind 8 völlig unterschiedliche Geschichten. Von Krimi bis hin zur "Liebesgeschichte" ist fast alles dabei. Genau da lag mein Problem: sobald ich mich in eine Geschichte hineinversetzt hatte, war sie auch schon vorbei. Nun ja, so ist das bei Kurzgeschichten halt. Sprachlich ist dieses Werk einmalig. Die Sprache hat mich persönlich sehr angesprochen - nicht immer leicht, aber herrlich beschrieben.  Die Geschichten bleiben häufig noch offen - genau dies ist jedoch das Ziel vom Autor: der Leser soll sich über die Geschichte Gedanken machen.  Alles in allem, verdiente 4 Sterne.

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  • Leserunde zu "meinwahnstraße" von Paul-Henri Campbell

    meinwahnstraße
    fhl_verlag_leipzig

    fhl_verlag_leipzig

    Lust auf ein neues Buch? Dann macht mit bei unserer Leserunde zu dem Erzählband ›meinwahnstraße‹ von Paul-Henri Campbell. Bewerbt euch um 15 Leseexemplare. Inhalt: ›meinwahnstraße‹ Erinnern Sie sich noch an Ihre erste große Liebe ... oder an Ihre letzte? Die Erzählungen in diesem Band handeln von der Liebe wie sie zwischen Menschen gewonnen, verspielt, verdoppelt, verdreifacht, erneuert oder zum ersten Mal entdeckt wird. Es sind Variationen auf eine alte, allzu menschliche Sehnsucht, alle hineinerzählt in die Schauplätze des modernen Lebens. Eindrucksvoll, sensibel und poetisch erzählt Paul-Henri Campbell die Geschichten ganz unterschiedlicher Menschen. Sie stehen an einem Wendepunkt in ihrem Leben und müssen sich entscheiden. Die Wege, die sie einschlagen, sind nicht immer die offensichtlichsten, doch führen sie immer entlang der ›meinwahnstraße‹. Paul-Henri Campbell wurde 1982 in Boston, Massachusetts, geboren. Der deutsch-amerikanische Autor studierte Klassische Philologie (Altgriechisch) und katholische Theologie an der National University of Ireland und der Goethe-Universität in Frankfurt am Main. Derzeit lebt und arbeitet er in Leipzig. Paul-Henri Campbell verfasst Lyrik und erzählende Prosa in deutscher und englischer Sprache. Dabei arbeitet er stark an den Schnittstellen zwischen Lyrik und Musik sowie Lyrik und Neuen Medien. Im Mai 2010 erschien der erste Band seiner Lyrik-Trilogie ›Sounding out Today‹ (Die Gegenwart ausloten) mit dem Titel ›duktus operandi‹. Campbells short stories ›meinwahnstraße‹ erscheinen im Herbst 2011. Der zweite Band der Lyrik-Trilogie mit dem Titel ›Space Race‹ beschäftigt sich mit der Geschichte der Raumfahrt. Und die 15 Testleser ... Wer gern dabei sein möchte, kann sich im Unterthema Bewerbung bis zum 12. August um ein Leseexemplar bewerben. Und wer eins schon eins hat, kann gern auch mitmachen. Leseprobe unter http://issuu.com/fhl-verlag-leipzig/docs/meinwahnstrasse

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  • Rezension zu "meinwahnstraße" von Paul-Henri Campbell

    meinwahnstraße
    MadameJessi

    MadameJessi

    14. October 2012 um 17:13

    Erinnern Sie sich noch an Ihre erste große Liebe ... oder an Ihre letzte? Die Erzählungen in diesem Band handeln von der Liebe wie sie zwischen Menschen gewonnen, verspielt, verdoppelt, verdreifacht, erneuert oder zum ersten Mal entdeckt wird. Es sind Variationen auf eine alte, allzu menschliche Sehnsucht, alle hineinerzählt in die Schauplätze des modernen Lebens. Eindrucksvoll, sensibel und poetisch erzählt Paul-Henri Campbell die Geschichten ganz unterschiedlicher Menschen. Sie stehen an einem Wendepunkt in ihrem Leben und müssen sich entscheiden. Die Wege, die sie einschlagen, sind nicht immer die offensichtlichsten, doch führen sie immer entlang der ›meinwahnstraße‹. Meinung: Das Buch konnte mich leider nicht begeistern, was auch ein Grund dafür ist warum es mir so zu schaffen gemacht hat. Immer wieder sind meine Gedanken abgeraten und ich konnte mich nicht gut auf das Geschehen der 8 Geschichten konzentrieren, da es nicht meinen Erwartungen entsprach. In fast allen Erzählungen tritt der Tod auf, und laut dem Klappentext hatte ich etwas ganz anderes Erwartet. Für mich ist Liebe etwas anderes als in dem Buch. Meist ist sie in "meinwahnstraße" wahnhaft. Nur die Geschichte "Auf zwei Beinen" entsprach ein wenig meinen Erwartungen. Fazit: Für mich war dieses Buch leider nichts, aber ich würde es Leuten ans Herz legen die gerne in melancholische Geschichten eintauchen. Und für die Leute die gerne über Wahnhafte oder paranoide Liebe lesen. Trotzdem möchte ich dem fhl-Verlag einen riesen Dank aussprechen für dieses Leseexemplar und dem Autor Paul-Henri Campbell für die liebe Widmung.

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  • Rezension zu "meinwahnstraße" von Paul-Henri Campbell

    meinwahnstraße
    Alena_Tess

    Alena_Tess

    02. October 2012 um 18:00

    In dem Buch Meinwahnstraße befinden sich 8 Kurzgeschichten die sich um das Thema liebe drehen.Es sind aber nicht diese Typischen Liebesgeschichten also falls sie typische Liebesgeschichten erwarten sind sie hier falsch.Zudem geht es in den Geschichten nicht immer nur um Liebe sonder auch auch um heiklere Themen wie den Tod oder Krankheiten. Paul-Henri Champhell redet zudem nicht lange um den Punkt herum und findet sich somit sofort in die Geschichte ein was mir sehr gut gefallen hat.An manchen Stellen hätte man sich aber gerne ein paar mehr Details gewünscht aber es hat mich nicht in meinem lesen vergnügen getrübt.Die Geschichten werden aus der direkten Sicht des Erzählers erzählt was echt angenehm zu lesen ist.Was auch sehr sehr schön war sind das die Geschichten manchmal ein offenes Ende haben wo ich mir ein eigenes Ende bilden konnte. Fazit : Also für mich ein rund um schönes zu lesendes Buch ich würde es auf jedenfall weiter empfehlen.

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  • Rezension zu "meinwahnstraße" von Paul-Henri Campbell

    meinwahnstraße
    conneling

    conneling

    25. September 2012 um 21:16

    Erinnern sie sich noch an ihre erste große Liebe? Meinwahnstrasse ist eine Sammlung von Erzählungen die sich um die Liebe dreht. Liebe kann sehr unterschiedlich sein und vieles darstellen und vorallem für jeden was anderes bedeuten. Die Geschichten in diesem Band sind sehr unterschiedlich und das Thema Liebe kommt wohl vor, allerdings ist es nicht immer eine romantische, liebevolle Erzählung die uns präsentiert wird. Liebe kann auch traurig, deprimierend, beklemmend und gefährlich sein und auch diese Facetten werden in den Erzählungen aufgegriffen, viele sind sehr grau und düster teilweise sehr beklemmend, Tod kommt öfters vor. Mir hat gut gefallen, dass das Buch in verschiedene Kurzgeschichten aufgeteilt ist, denn so konnte man ab und zu durchschnaufen, denn es wird teilweise sehr düster, Liebe schlägt auch mal in Hass um. Ganz großes Kompliment an den Autor Paul Henri Campbell, der eine beeindruckende Art hat mit Worten zu spielen und sie in seine Geschichten zu verarbeiten. Viele seiner Geschichten haben ein offenes Ende um dem Leser die Möglichkeit zu geben die eigene Fantasie spielen lassen zu können. Ich hatte teilweise Schwierigkeiten mich in die Meinwahnstrasse einzulesen, kurze Geschichten mit offenem Ende sind nicht unbedingt mein Fall, aber es war auf jeden Fall eine lohnenswerte Leseerfahrung.

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  • Rezension zu "meinwahnstraße" von Paul-Henri Campbell

    meinwahnstraße
    lexxi2k

    lexxi2k

    16. September 2012 um 20:19

    Das Buch Meinwahnstraße von Paul-Henri Campell umfasst 8 Kurzgeschichten rund um die Liebe. Wer hier aber herkömmliche Liebesgeschichten erwartet wird reglich enttäuscht. Campell lotet die Grenzen der Liebe aus und in der Mehrzahl der Geschichten geht es dabei nicht nur um Liebe, sondern auch um Tod und Krankheit. Ohne lange und umständliche Erklärungen kommt Paul-Henri Champbell schnell auf den Punkt und man findet sich mitten im Geschehen wieder. Die Schauplätze und Personen werden eher kurz beschrieben und knapp beschrieben und ich wurde beim Lesen oft mit Fragen zurückgelassen. In einigen Geschichten wechseln sich Rückblenden und Gegenwart schnell hintereinander ab so dass man sehr gut aufpassen muss, um nicht irgendetwas zu verpassen oder zu überlesen. Ein Teil der Geschichten wird aus der Ich-Form erzählt und die meisten der Erzählungen haben ein offenes Ende, sodass man als Leser seine Phantasie spielen lassen kann. Mein Fazit: Wer düstere Geschichten mag, die irgendwie mit Liebe und ein bischen Wahnsinn zu tun haben wird meinwahnstraße von Paul-Henri Campell lieben. Allen anderen die auf der Suche nach kitschigen Liebesgeschichten sind kann ich nur vom Kauf abraten. Ich vergebe 3 von 5 Sternen.

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  • Rezension zu "meinwahnstraße" von Paul-Henri Campbell

    meinwahnstraße
    andrea_zeige

    andrea_zeige

    11. September 2012 um 22:06

    „Eindrucksvoll, sensibel und poetisch [...]“ Diese drei Wörter des Rückentextes passen unglaublich gut zum Inhalt des Buches von Paul-Henri Champbell. Meinwahnstraße umfasst 8 Kurzgeschichten auf 231 Seiten und schon ab der ersten Geschichte dreht sich das Kopfkino wie ein Karussell (im wahrsten Sinne des Wortes). Mit langen und umständlichen Erklärungen hält sich Paul-Henri Champbell nicht auf, man ist mitten im Geschehen. Schauplätze und Personen werden eher kurz beschrieben und formen sich eigentlich dann nur noch in der Phantasie des Lesers. Rückblenden und Gegenwart wechseln sich in einigen Kurzgeschichten schnell hintereinander ab, so dass man als Leser gut aufpassen muss, um nicht irgendetwas zu verpassen. Aber das machte den Reiz für mich aus, denn ein schnelle Buch für Zwischendurch war es für mich nicht. In seinen Kurzgeschichten steckt Paul-Henri Champbell viel Inhalt und nutzt Wörter und Wortzusammenspiele, welche in der heutigen Belletristik eher selten sind. Am besten haben mir die erste und die letzte Kurzgeschichte gefallen und gaben damit dem Buch einen tollen Auftakt und ein „Mund-offen-stehen-lassendes“ Ende und somit einen perfekten Rahmen. Ein Stück weit ab der ChickLit-Romane, lustigen „Sach“-Büchern und Jugendfantasy ist der Griff zu Erzählungen mit Poesie sehr zu empfehlen und erst recht zu meinwahnstraße. Man sollte nur beachten dann man durch dieses Buch nicht so durchrauschen kann/sollte wie durch 600-Seiten-Roman, sonst verpasst man viele kleine Detail, welche die Geschichten aber erst entstehen lassen. Ein Manko ist leider der erste Teil des Rückentextes der so beschrieben leider nur auf wenige der Kurzgeschichten passt. Das eine Geschichte mal mehr mal weniger spannend, interessant oder fesselnd ist liegt am denk ich am persönlichen Geschmack des Lesers. Was bei der offenen Diskussion der Leserunde für mich deutlich zu erkennen war. Vielen Dank an den fhl-Verlag und den Autor für das Buch und die schöne Widmung. Sehr gerne halte ich die Augen nach weiteren Büchern von Paul-Henri Champbell offen.

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  • Rezension zu "meinwahnstraße" von Paul-Henri Campbell

    meinwahnstraße
    mabuerele

    mabuerele

    28. August 2012 um 17:07

    „…Die Erzählungen in diesem Band handeln von der Liebe…“ Die Erwartungen, die dieser Klappentext beim Leser des Buches weckt, werden nicht erfüllt. Trotzdem ist dieser Satz nicht falsch. Doch die Liebesgeschichten, die der Leser erwartet, wird er nicht finden. Der Autor lotet die Grenzen der Liebe aus. In der Mehrzahl der Geschichten geht es dabei nicht nur um Liebe, sondern sie ist an Tod und Krankheit gebunden. Nicht nur in einer Geschichte schlägt Liebe in Hass um. Die Erzählungen sind häufig düster und bedrückend. Der Protagonist befindet sich in einer Grenzsituation. Der Autor versteht es, mit Worten zu spielen. Obwohl die Geschichten relativ kurz sind, findet die Handlung in verschiedenen Zeitebenen statt. Ein Teil ist in der Ich-Form geschrieben. Der Autor hat sich bemüht, die Psyche der Protagonisten auszuloten. Die meisten der Erzählungen haben ein offenes Ende, das für die Phantasie des Lesers viel Platz lässt. So etwas muss man mögen, um an den Geschichten gefallen zu finden. Ich fand die Erzählungen interessant, es war für mich eine neue Erfahrung. Trotzdem muss ich nicht mehr davon lesen. Das Cover passt gut. Es zeigt für mich eine Gratwanderung. Die findet sich in den Erzählungen wieder.

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  • Rezension zu "meinwahnstraße" von Paul-Henri Campbell

    meinwahnstraße
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    28. August 2012 um 12:18

    Erinnern Sie sich noch an Ihre erste große Liebe ... oder an Ihre letzte? Die Erzählungen in diesem Band handeln von der Liebe wie sie zwischen Menschen gewonnen, verspielt, verdoppelt, verdreifacht, erneuert oder zum ersten Mal entdeckt wird. Es sind Variationen auf eine alte, allzu menschliche Sehnsucht, alle hineinerzählt in die Schauplätze des modernen Lebens. Eindrucksvoll, sensibel und poetisch erzählt Paul-Henri Campbell die Geschichten ganz unterschiedlicher Menschen. Sie stehen an einem Wendepunkt in ihrem Leben und müssen sich entscheiden. Die Wege, die sie einschlagen, sind nicht immer die offensichtlichsten, doch führen sie immer entlang der ›meinwahnstraße‹. Leider hat mir das Buch überhaupt nich gefallen.. =/ In 6 von 8 Geschichten (ich hoffe, ich habe noch alles richtig in Erinnerung) geht es nicht ohne Tot. =/ Auch wurde, meiner Meinung nach, die Erwartungen, die man nach dem Klappentext einfach hat, nicht sehr häufig erfüllt, denn "Liebe" beinhaltet für mich leider etwas ganz anderes.. Manchmal fehlte mir der Bezug komplett.. :( Es würde es weder ein zweites Mal lesen, noch irgendjemandem weiterfehlen.. - schade.. :(

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  • Rezension zu "meinwahnstraße" von Paul-Henri Campbell

    meinwahnstraße
    KerstinnI

    KerstinnI

    27. August 2012 um 09:51

    Geschichten über Liebe. Das habe ich erwartet. Geschichten über die Liebe habe ich bekommen, aber so ganz anders als ich es erwartet hatte. Der Klappentext lies auf romantische, aber keine einfachen Liebesgeschichten hoffen- sensibel uns poetisch sollen die Geschichten sein. ich würde die Geschichten eher als Düster beschreiben. Zu oft ging es mir um Tot und Mord. Irgendwo war auch immer die Liebe, aber eher im Wahnhaften oder gar psychotischen Sinne. Mir fällt nur eine Geschichte ein ("Auf zwei Beinen") die es geschafft hat mich ein wenig zu beeindrucken. Zu oft hatte ich bei anderen Geschichten das Gefühl unsicher zu sein, was die Intention des Autors war, oder ob ich beim Lesen etwas übersehen habe. Manchmal hatte ich sogar das Gesfühl, einige Sätze passen nicht in die Geschichte, sie sollen mich zwar zu Interpretationen anregen, aber es gibt keine weiteren Informationen die eine weitere Interpretation der Geschehnisse möglich machen. So ging es mir gleich in der ersten Geschichte. ich musste mich manchmal wirklich zwingen die nächste Geschichte anzufangen, und habe nur alle gelesen, weil ich das Gefühl hatte, es der Leserunde schuldig zu sein. Fazit: Wer gern düstere Geschichten mag, die irgendwie mit Liebe und ein bischen Wahnsinn zu tun habe, Geschichten die anders sind als der "Mainstream", für den ist ein Besuch in der "Meinwahnstraße" sicher lohnend. ich für meinen Teil hatte etwas anderes erwartet, war überrascht, irritiert und konnte mich nicht für diese Geschichten begeistern. Ich bedanke mich aber trotzdem bei Paul-Henri Campbell für das Buch und die nette Widmung, auch wenn ich den verborgenen Zauber bisher nicht entdecken konnte...

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  • Rezension zu "meinwahnstraße" von Paul-Henri Campbell

    meinwahnstraße
    irismaria

    irismaria

    27. August 2012 um 08:14

    Erinnern Sie sich noch an Ihre erste große Liebe ... oder an Ihre letzte? Die Erzählungen in diesem Band handeln von der Liebe wie sie zwischen Menschen gewonnen, verspielt, verdoppelt, verdreifacht, erneuert oder zum ersten Mal entdeckt wird. Es sind Variationen auf eine alte, allzu menschliche Sehnsucht, alle hineinerzählt in die Schauplätze des modernen Lebens. Eindrucksvoll, sensibel und poetisch erzählt Paul-Henri Campbell die Geschichten ganz unterschiedlicher Menschen. Sie stehen an einem Wendepunkt in ihrem Leben und müssen sich entscheiden. Die Wege, die sie einschlagen, sind nicht immer die offensichtlichsten, doch führen sie immer entlang der ›meinwahnstraße‹. Geschichten über die Liebe? Obiger Klappentext hat mich neugierig gemacht, dazu das Coverbild mit dem jungen Mädchen, das auf einer Parkplatzmarkierung balanciert, vielleicht weil sie glücklich verliebt ist... Leider haben die Geschichten für mich gar nicht gehalten, was ich erwartet habe, ich habe etwa die Hälfte des Buchs gelesen und immer ging es zwar um zwischenmenschliche Beziehungen, die man aber auch unter dem Thema Tod ankündigen könnte. Die teils abstrusen, teils erschreckenden Themen mögen manchen gefallen, mir leider nicht.

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  • Rezension zu "meinwahnstraße" von Paul-Henri Campbell

    meinwahnstraße
    irishlady

    irishlady

    25. August 2012 um 18:16

    Paul-Henri Campbell soll - laut dem Klappentext - in seinem Buch Meinwahnstraße unterschiedliche Geschichten von der Liebe erzählen. 8 Geschichten mit dem Oberthema Liebe... Leider konnte ich selten eine Verbindung zu dem Thema Liebe feststellen. Die meisten Geschichten zeigten Abgründe auf, familiäre Tiefen oder auch persönliche Abgründe der Protagonisten. Sicherlich können hin und wieder damit auch die Abgründe von Liebe dargestellt werden, aber zu viele Geschichten waren abstrakt oder gingen schon ins Absurde, sodass wie gesagt von mir keine Verbindung zur Liebe gezogen werden konnte. Oftmals hat sich mir auch nicht der Sinn einer Geschichte erschlossen. Die Themen innerhalb des Buches wiederholen sich ebenfalls, eine Abwechslung hätte ich mir dabei so auch gewünscht. Kaum eine blieb mir wirklich in Erinnerung... Vielleicht bin ich nicht der Typ für diese Art von Geschichten, aber ich persönlich kann mit dem Buch nicht sehr viel anfangen.

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  • Rezension zu "meinwahnstraße" von Paul-Henri Campbell

    meinwahnstraße
    Cellissima

    Cellissima

    24. August 2012 um 16:05

    Der Klappentext fragt, ob man sich noch an seine erste große Liebe erinnert ... oder an die letzte? Es soll um Variationen und Facetten einer uralten Sehnsucht, eines menschlichen Grundbedürfnisses, gehen. Die Liebe soll aus unterschiedlichen Blickwinkeln beleuchtet werden. Nach der Lektüre dieses Klappentextes erwartet man poetische, zarte, romantische Liebes-Erzählungen. Nicht seicht wie die typischen Frauenromane - aber doch sanft. Doch schon das Cover verrät, dass es zumindest nicht nur darum gehen wird. Es mutet eher wie eine gefährliche Gratwanderung an. Auch der Titel, "meinwahnstraße", kommt eher hart, eigenwillig, so gar nicht lieblich daher. Was also erwartet einen wirklich in der "meinwahnstraße"? Ich hatte vor der Lektüre oben beschriebene Erwartungen. Zwar vermutete ich aufgrund des Covers und des Titels darumter auch Erzählungen, die diesen Erwartungen nicht so ganz entsprechen, die überraschen, erschrecken, provozieren ... aber den Großteil stellte ich mir zart, poetisch, romantisch vor. Eine Teenager-Liebe vielleicht, eine Liebe im Alter ... Diese Erwartungen werden nicht erfüllt. Paul-Henri Campbell schreibt wirklich gut. Mal poetisch, mal gar märchenhaft, mal kühl, mal schockierend. Jede einzelne Erzählung lässt sich sehr gut lesen und entfaltet ihre ganz persönliche Stimmung. Die erste Erzählung ist ein Paradebeispiel hierfür. Die einzelnen Stadien der Liebe, vom Ver- bis zum Entlieben, werden sehr schön dargestellt. Im Folgenden beschäftigt Paul-Henri Campbell sich mit dem Gegenteil der Liebe. Oft ist sie zu Beginn da, schlägt dann aber aus irgendwelchen Gründen um, bis nur noch der blanke Hass übrig bleibt. Diese Erzählungen sind schockierend, werden sehr zugespitzt und kommen so wirklich erschreckend daher. So erschießt ein Mann sein eigenes Kind, lässt ein Mann seinen Zwillingsbruder im Wald sterben und setzt sein Leben unter falschem Namen mit dessen Frau und Kindern fort. Eine Erzählung ist schlicht gruselig und könnte einem entsprechenden Film entstammen. In Erzählungen wie dieser fällt es sehr schwer, einen tieferen Sinn im Sinne eines Bezuges zur Liebe darin zu entdecken. Ich konnte gerade die betreffende, in dieser Hinsicht eindeutigste, Erzählung diesbezüglich nicht zuordnen. Diese Erzählung wirkt auf den Leser verstörend. Sie hätte vielleicht besser in einen anderen Band gepasst. Insgesamt fehlt mir, so interessant die Erzählungen auch sind, bei dem Großteil das, was Liebes-Erzählungen wirklich ausmacht, was ich erwartet habe. Natürlich ist es interessant und auch wichtig, sich in einem Band mit Liebeserzählungen auch mal mit dem Gegenteil von Liebe und der Entwicklung dorthin zu beschäftigen. Doch hier hat mich gestört, dass sich der größte Teil der Geschichten zu sehr ähnelt. Sie sind alle in etwa gleich aufgebaut, haben in etwa denselben Inhalt: überall geht es um Hass, Tötungen, Waffen, Skrupellosigkeit, Verrat, Lügen ... Das war definitiv zu viel, sowohl in qualitativer als auch in quantitativer Hinsicht. Hier wäre es besser gewesen, Liebes- und Nicht-Liebeserzählungen in ein ausgewogenes Verhältnis zu setzen und zwischen diesen dann immer abzuwechseln. So hätte man Abwechslung gehabt, die Erzählungen wären nicht ganz so sehr voraussehbar gewesen und man wäre einer Art von Geschichte vielleicht nicht so überdrüssig geworden. Doch gibt es auch ein paar Erzählungen, die sich tatsächlich um die Liebe drehen. Die sind dann auch sehr schön, bringen einen zum Nachdenken und dazu, eine Botschaft mitzunehmen. Von diesen Erzählungen hätte ich mir definitiv mehr gewünscht. Insgesamt 3 Sterne von mir. Hätte das Verhältnis der Erzählungen gestimmt, wären es sicher noch mehr geworden. Fazit Ein schöner Band mit Erzählungen, die sich um die Liebe und ihr Gegenteil drehen. Man sollte allerdings nicht mit falschen Erwartungen an die Lektüre gehen, da der Klappentext etwas irreführend ist und nicht wirklich hält, was er verspricht.

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  • Rezension zu "meinwahnstraße" von Paul-Henri Campbell

    meinwahnstraße
    venwar_newroly

    venwar_newroly

    23. August 2012 um 21:50

    Titel: meinwahnstraße von Paul-Henri Campbell "Erinnern Sie sich noch an Ihre erste große Liebe ... oder an Ihre letzte?" Genau diese Frage steht auf dem Klappentext des Buches und nachdem ich sie mir durch den Kopf gingen lies, hatte ich eigentlich liebevolle und ruhige Erzählungen erwartet. Leider war dem nicht so. Die erste Geschichte hat mir nicht besonders gefallen, aber ich dachte mir vielleicht steigern sich die Erzählungen und das Beste kommt zum Schluss, also hab ich kräftig weitergelesen, aber leider konnte mich sogar die letzte Geschichte nicht überzeugen. Ich denke das hat einfach damit zu tun, dass ich mit einem ganz anderen Inhalt gerechnet hatte. Sowohl Cover und Klappentext liefen für mich auf etwas anderes hinaus. Ich fand viele der Erzählungen zu düster und verband den Inhalt nicht mit "Liebe". Der Schreibstil des Autors ist sehr gehoben und leider auch sehr wechselhaft, mal ist er dichterisch angehaucht, mal ist die Schreibweise sehr locker. Durch diese Wechsel bin ich während des Lesens ins Stocken gekommen. Vielleicht war das Buch auch einfach nichts für mich und es gibt Leser, die solche Art von Erzählungen mögen. Liebe bedeutet für jeden ja was anderes... 2 Sterne hab ich dennoch gegeben. Einen für das schön gestaltete Cover und den Anderen für die Mühe des Autors.

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  • Rezension zu "meinwahnstraße" von Paul-Henri Campbell

    meinwahnstraße
    bokworm

    bokworm

    22. August 2012 um 18:24

    Erinnern Sie sich noch an Ihre erste große Liebe.. oder an Ihre letzte? Die Erzählungen handeln von der Liebe zwischen ganz unterschiedlichen Menschen; Liebe, die gewonnen, verspielt, verdoppelt oder neu entdeckt wird. Die Menschen in diesem Band stehen an einem Wendepunkt, wo sie sich entscheiden müssen, welche Wege sie einschlagen. Zunächst versprach mir das Buch beim ersten Eindruck eins: Liebesgeschichten. Ich wurde nicht enttäuscht, denn Liebesgeschichten kommen tatsächlich vor, aber auf eine ganz andere Weise als man sonst gewohnt ist: nicht immer die unfassbar kitschigen Liebesgeschichten, die ganze Regale in Buchhandlungen einnehmen und meist ein Happy-End versprechen. Zwar sind sie auch mal ganz schön, aber deren Vorstellungen sind in der Realität schwer umzusetzen. Sehr poetisch erzählt Paul-Henri Campbell Geschichten, die zugleich übertriebener und authentischer nicht sein können. Sie handeln von Schicksalsschlägen, Todesfällen, aber auch von einer Menge Erkenntnis. Dabei lassen die Erzählungen Freiraum, Freiraum für viel Interpretationen. Der Schreibstil ist außergewöhnlich, häufige Ortswechsel sind nicht selten. Und doch macht das Lesen Spaß, denn nach jedem Kapitel, jeder Geschichte, scheint sie einem klarer als zu Beginn. Wer gerne mal beim Lesen herausgefordert werden möchte, dem ist das Buch nur zu empfehlen, denn es ist eins, das man nicht so leicht vergisst.

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