Paul Archer , Johno Ellison Drei Freunde, ein Taxi, kein Plan ...

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Inhaltsangabe zu „Drei Freunde, ein Taxi, kein Plan ...“ von Paul Archer

Nach einem Abend im Pub kommen die Freunde Paul, Johno und Leigh auf eine verrückte Idee: Sie kaufen ein altes schwarzes Taxi namens Hannah und gehen damit auf Weltreise – von London nach Sydney, mit dem größtmöglichen Umweg. Denn so würde es jeder Taxifahrer machen, der etwas auf sich hält. Ihr 70.000 Kilometer langer Weg führt sie in die abgelegensten und gefährlichsten Regionen: In Moskau landen sie hinter Gittern, im Iran werden sie als Spione dingfest gemacht und in Pakistan sind sie nie ohne bewaffnete Eskorte unterwegs, um nicht von den Taliban gekidnappt zu werden. Und auch das Taxi Hannah entpuppt sich als Diva, die immer wieder gepflegt und repariert werden muss. Doch die drei Freunde schaffe es mit viel Humor, allen Hindernissen zu trotzen; sie brechen zwei Weltrekorde und umrunden die ganze Erde mit ihrem alten Taxi.

Toller Reisebericht über eine sehr ungewöhnliche Reise.

— Linker_Mops

Die längste Sauftour der Welt.

— arosa74

Nicht schlecht geschrieben ... An vielen Stellen konnte man Schmunzeln und Lachen ... Kann man mal lesen, müssen tut man es aber nicht ...

— JennyMaus96

Leider nur eine Sauftour um die Welt... Nicht mehr

— Savian_lesefuchs

für meine Begriffe zu sehr Partytour zu Beginn; die Schilderung der Reise durch den Balkan und Asien wurde dann jedoch intressanter

— Vucha

Fantastische Sprüche, aber alles sehr hektisch.

— Ann-KathrinSpeckmann

Drei Freunde, ein altes englisches Taxi namens Hannah und 70 000 Kilometer von London nach Sydney.

— Literameer

Verrückte Jungs, verrückte Reise - ein im wahrsten Sinne des Wortes abgefahrenes Buch :-)

— Caillean79
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  • Rezension zu "Drei Freunde, ein Taxi, kein Plan"

    Drei Freunde, ein Taxi, kein Plan ...

    Linker_Mops

    08. July 2017 um 21:57

    Wer hat nicht auch schon mal davon geträumt: einfach ausbrechen, seinen Rucksack schnappen und einmal um die Welt, Fremde Kulturen kennenlernen, Landschaften erobern und dem Reisepass neue Stempel verpassen. Die wenigsten machen diesen Traum wahr.Zu den wenigen gehören drei junge Engländer, die nach Abschluss ihres Studiums, genau so eine Reise machen. Aber nicht entspannt mit dem Flieger, Schiff oder Bus, sondern in einem alten englischen Taxi. Von der ersten Idee dieser Reise bis zum Abschluss derjenigen erzählt dieser Bericht von zwei der Teilnehmer.Mir hat das Buch außerordentlich gefallen. Die Erzählweise beider Autoren war sehr bildhaft und äußerst amüsant. Nicht selten lief ihnen bei der Reise der Arsch auf Grundeis und trotzdem hatten sie immer einen amüsanten Blick auf das Geschehen. Lag vielleicht auch an dem vielen Alkohol, der streckenweise komsumiert wurde. Es wurde an keiner Stelle langweilig, da die Erlebnisse immer sehr authentisch waren und vor allem skurril. Man erlebt eben nicht immer alltägliches, wenn man mit einem maroden Taxi unterwegs ist und aufgrund Geldnot auf Couchsurfing angewiesen ist. Mein Fazit: Wer Reiseberichte mag, dem kann ich das Buch vollumfänglich empfehlen.

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  • ‚Alles schien gut zu laufen und niemand schien zu bemerken, dass wir keine Ahnung hatten [...].'

    Drei Freunde, ein Taxi, kein Plan ...

    sabatayn76

    28. April 2017 um 15:54

    ‚Alles schien gut zu laufen und niemand schien zu bemerken, dass wir keine Ahnung hatten, was in aller Welt wir taten.‘Im Alkoholrausch kommen Paul Archer, Johno Ellison und Leigh Purnell auf die Idee, mit einem Taxi um die halbe Welt zu fahren. Doch auch im nüchternen Zustand lässt der Gedanke die drei Freunde nicht los, und schließlich kaufen sie sich auf Ebay ein ausrangiertes klassisches Londoner Taxi, ein Black Cab, und verlassen London Richtung Sydney. Unterwegs machen sie zahllose Umwege, besuchen 50 Länder und machen aus ihrer Reise nach Sydney spontan eine Weltumrundung, die sie fast 70.000 km und 450 Tage später wieder nach London führt. Ich mag Reiseberichte, vor allem wenn die Reisenden mehrere Länder besuchen oder gar die Welt umrunden. Was mir daran besonders gefällt, sind verrückte Ideen und ungewöhnliche Reisen sowie die Tatsache, dass man neben kleinen persönlichen Anekdoten viel über die besuchten Länder erfahren kann. Aus diesen Gründen war ich neugierig auf ‚Drei Freunde, ein Taxi, kein Plan ... aber einmal um die Welt‘, denn der Titel versprach eine besondere und vollkommen irre Reise. Nach der Lektüre muss ich aber sagen, dass ich von dem Buch enttäuscht bin, denn eine verrückte Reise macht noch lange kein gutes, spannendes, lehrreiches Buch. Anfangs fand ich die naive Herangehensweise der drei Briten noch amüsant, und ich war gespannt darauf, wie die drei sich durch die Welt schlagen werden. Auch fand ich es gut, diese irre Reise, die ich selbst nie wagen würde, ganz in Ruhe vom heimischen Sofa aus verfolgen zu dürfen. Bald empfand ich das Buch allerdings als weniger gelungen als erhofft, denn die drei Jungs verhalten sich teilweise mächtig präpubertär, wissen scheinbar nicht, wie man sich in Gesellschaft benimmt, und sind vor allem anfangs ständig betrunken. Spaß sieht für mich anders aus, und so haben mich die Trinkexzesse bald genervt, und ich habe sehnsüchtig auf die Reisen in die muslimische Welt gewartet, obwohl den drei Jungs auch dort das Alkoholtrinken gelingt. Ich fände diesen Fokus auf Alkohol wahrscheinlich weniger ermüdend, wenn man zwischen dem Feiern auch etwas über die besuchten Länder erfahren würde, was aber leider nicht so ist. Man bekommt beim Lesen zudem leider den Eindruck, dass es den drei Reisenden überhaupt nicht um die Reise an sich, um das Kennenlernen anderer Kulturen und Menschen ging, sondern nur darum, einen Weltrekord zu brechen. So ist ‚Drei Freunde, ein Taxi, kein Plan ... aber einmal um die Welt‘ zwar die Beschreibung einer unglaublichen Reise, aber leider bekommt man als Leser weniger von dieser unglaublichen Reise mit als erhofft.

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  • Eine verrückte Reise

    Drei Freunde, ein Taxi, kein Plan ...

    Ann-KathrinSpeckmann

    26. January 2017 um 15:27

    Eigentlich versuche ich mir immer noch für eigene Reisen ein paar Anregungen zu holen und lese erstmal alles, was die Bibliothek in der Richtung zu bieten hat. Das Buch stand da, also habe ich mitgenommen.Es geht um drei Freunde aus England (alle mitte in 20 und gerade mit der Uni fertig), die die Schnapps-Idee haben mit einem Taxi nach Australien zu fahren und später die Welt zu umrunden.An sich eine tolle Idee, über die man gerne mehr liest. Wirklich toll an dem Buch ist, dass es mich mehrfach zum Lachen gebracht. Die Sprüche sind der Hammer. Auf der anderen Seite saß ich aber oft da und wusste nicht recht, was passiert es. Das Buch hangelt sich eher von Anekdote zu Anekdote. Manchmal hatte ich noch gar nicht gerafft, wo sie überhaupt gerade sind. Es ist auch echt schwer die drei zu charakterisieren. Für mich waren alle bis kurz vor Schluss irgendwie einerlei - und eigentlich sind sie es immer noch.Und eins ist auch klar: "Ohne Plan" ist quatsch. Die Reise mag ja nicht geplant gewesen sein, wie es die Queen gemacht hätte: Aber die drei haben ein Jahr lang Geld gespart, Sponsoren gesucht, Visa beantragt etc .... ohne Plan ist was andere. ;)Was ich nicht kapiere, warum sie unbedingt in Länder einreisen mussten, wo gerade Unruhen sind und wo es echt schwer ist reinzukommen. Wenn sie dort Verwandte hätten,eine Sehenswürdigkeit sehen wollten, von der Kultur begeister wären oder sonst einen Grund gehabt hätten, okay. Aber nur um durch zu fahren. Das artet für meinen Geschmack ein wenig zu sehr zum Reise um des Länder abhakens wollen aus. Das ist natürlich vollkommen in Ordnung, nur leider (aus meiner Sicht) nicht so spannend zu lesen.

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  • Drei Freunde, ein Taxi, kein Plan ...

    Drei Freunde, ein Taxi, kein Plan ...

    Literameer

    12. January 2017 um 17:23

    Von London nach Sydney mit dem Taxi mit dem größtmöglichen Umweg - was nach einer durchzechten Nacht wie eine wirre Idee klingt, wird für die drei Freunde  Paul, Johno und Leigh Realität. Mit einem typischen Londoner Taxi namens Hannah gehen sie auf eine am Ende  70.000 Kilometer lange Reise.Zu Beginn nutzen die Jungs jede Gelegenheit um zu feiern, sie kiffen in Amsterdam und trinken Wodka in Russland. Mich hat dies ehrlich gesagt etwas genervt, denn ich wollte nichts von Eskapaden sondern von einer Weltreise lesen. Andererseits kann man es den Jungs kaum übel nehmen. Sie sind Anfang 20, haben das Studium hinter sich, haben hart gearbeitet um ihren Traum zu realisieren und die Straßen der Welt liegen vor ihnen.Nach einigen Wochen ist der Hunger nach Party dann aber gestillt und die Jungs wenden sich anderen Dingen zu. So entwickelt sich auch ihr altes Auto immer mehr zur Diva und stellt sie vor ganz neue Probleme. Denn wo bekommt man mitten in der Einöde oder im Dschungel Ersatzteile für ein altes englisches Taxi her? Sehr ehrlich berichten die Drei auch darüber wie anstrengend es ist, so lange auf so engem Raum zusammen zu sein. Es wird deutlich, dass so eine Reise nicht nur Spaß, sondern auch eine wahre Belastungsprobe für jede Freundschaft ist.Ich fand es sehr interessant, beim Lesen mitzuverfolgen wie sich Land und Leute verändern, je weiter die Fahrt geht. Hier hätte ich persönlich mir mehr Beschreibungen von der Landschaft, aber auch der jeweiligen Kultur gewünscht. Dies hat mir beim Lesen einfach etwas gefehlt.Natürlich erleben die Jungs auch jede Menge Abenteuer und gefährliche Situationen. Mit einer Mischung aus jugendlicher Lässigkeit und einem bisschen Leichtsinnigkeit überstehen sie jedoch alle Gefahren.Die ganze Geschichte wird abwechselnd aus zwei Perspektiven erzählt. Der Schreibstil beider Autoren lässt sich locker und leicht weg lesen. Gut gefallen hat mir auch, dass die Jungs von allem mit einer Prise Humor erzählt haben.In der Mitte des Buchs befinden sich einige farbige Fotografien, so dass man auch einen bildlichen Eindruck der Reise erhält.Mir hat es wirklich Spaß gemacht Paul, Johno und Leigh auf ihrer Reise zu begleiten und gemeinsam mit ihnen die Welt zu entdecken.

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  • Very british - also völlig verrückt

    Drei Freunde, ein Taxi, kein Plan ...

    R_Manthey

    08. January 2017 um 19:53

    In der Internet-Lebenshilfe Wikipedia liest man unter dem Stichwort "Britischer Humor" folgende Erklärung: "Als Hauptmerkmale des britischen Humors gelten neben der erwähnten Trockenheit beispielsweise schwarzer Humor, unverblümte Direktheit, Absurdität und Understatement." Natürlich entsteht diese Art von Humor nicht einfach so, vielmehr ist sie ein Produkt einer gewissen auf den Inseln weitverbreiteten  Lebenseinstellung. Meist lernt man diese für uns oft seltsame Weltsicht auf mehr oder weniger künstliche erzeugte Weise kennen, etwa aus Filmen. Zwar ist dieser Expeditionsbericht auch ein mediales Erzeugnis, aber er beschreibt eine schon theoretisch absolut wahnwitzige, aber praktisch erfolgreich durchgeführte Weltreise von drei Typen in einem schrottreifen Londoner Taxi, die nach europäisch-konservativen Maßstäben selbst nur  völlig durchgeknallt sein können. Reise und Buch besitzen alle oben genannten Merkmale des britischen Humors. Ihre Idee,  mit einem dieser typischen schwarzen Londoner Uralt-Taxis von der britischen Hauptstadt aus bis nach Australien zu fahren, erwuchs beim Saufen und bestand im Kern eigentlich darin, die teuerste Taxifahrt der Welt hinzulegen. Keiner der drei Freunde war Taxifahrer, noch besaßen sie eines der typischen schwarzen Londoner Taxis. Das besorgten  sie sich dann bei Ebay, nachdem sich keiner die Blöße geben wollte, von dieser Idee zurückzutreten. Wenn man ihren mit trockenem Witz erzählten Bericht liest, dann bemerkt man ihre so  typisch britischen Untertreibungen kaum. So ahnungslos wie die beiden Erzähler tun, waren sie in Wirklichkeit nie. Zwei von ihnen hatten eine Ingenieurausbildung in Maschinenbau und einer fand sich im Innenleben von Automobilen sehr gut zurecht. Wer aus einer Kaffeebüchse in der Not (wie später geschehen) eine Bremsscheibe basteln kann, dem muss man schon einiges zutrauen. Wenn man die auf den letzten Seiten zusammengestellten Daten der Reise betrachtet, dann können ihre Teilnehmer nicht irgendwelche Blödmänner gewesen sein. Leser, die eine detaillierte Reisebeschreibung erwarten, die ihnen etwas zu den bereisten Ländern erzählt, sollten die Finger von diesem Text lassen. Bis auf wenige Ausnahmen kommen solche Erlebnisse in ihm nämlich nicht vor. Vielmehr beschreiben die beiden Autoren die meistens recht bizarren persönlichen Erlebnisse auf dieser irren Reise. Ohne ihre Lebenseinstellung, ohne ihre bewundernswerte Flexibilität und vor allem ohne das unfassbare Glück, das ihnen fast immer hold war, hätten sie diese Reise niemals zu Ende bringen können. Vielleicht hat dieses Glück ja auch etwas mit ihrer Lebenseinstellung zu tun. Natürlich kann man sich darüber wundern oder gar ereifern, dass mehr über die häufigen Saufgelage berichtet wird als über die bereisten Länder. Doch wer sich ständig zum "Couchsurfing" bei zunächst Fremden einlädt und mit offenen Armen von Gleichgesinnten empfangen wird, spart nicht nur Reisekosten, sondern oft auch Geld fürs flüssige gastfreundliche Abendbrot. So kommt eins zum anderen. Und die britische Trinkkultur tut das Übrige. Ob einem das nun gefällt oder nicht - die ganze Geschichte ist allein schon deshalb spannend, weil man eigentlich nicht erwartet, dass sie gut ausgehen kann. Kurz gesagt: Das ist ein für die übliche Reiseliteratur sehr untypischer Bericht über eine aberwitzige Weltreise, geschrieben mit trockenem Humor und viel Selbstironie. Eben typisch britisch. Man erfährt kaum etwas über die einzelnen Länder, sondern vor allem etwas über die Art, wie diese drei Herren ein völlig absurdes Abenteuer durchzogen, das von Anfang an jenseits von Vernunft und Planung stand. Erfolg gibt immer recht, selbst wenn man es nicht glauben kann oder will. Vielleicht ist dieses Buch nicht für alle Liebhaber von Reiseliteratur wirklich interessant. Amüsant ist es aber allemal. 

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  • Großartig!

    Drei Freunde, ein Taxi, kein Plan ...

    ForeverAngel

    24. November 2016 um 11:15

    Sie sind schon ein seltsames Gespann: Paul, Johno, Leigh und Hannah, das Londoner Taxi. Die Idee zu ihrer Weltreise entstand - wie kann es anders sein? - in einem britischen Pub. Die Kombination aus Alkohol, Fernweh und einem alten, auf Ebay zur Auktion angebotenen Taxi kann die skurillsten Folgen haben, wie die drei Freunde in ihrem Buch Drei Freunde, ein Taxi, kein Plan ... aber einmal um die Welt erzählen. "[Leigh] wollte eine Reise mit dem Auto machen, denn, so seine Worte, 'diese Einmal-um-die-Welt-Flugtickets, bei denen man gerade einmal an sechs Orten zwischenlandet, sind etwas für Luschen' - und ich stimmte ihm zu."         (Seite 12) Dieses Buch ist keinesfalls ein Roman sondern vielmehr ein großartiger Reisebericht - die Jungs schwören, dass alles, was sie aufgeschrieben haben, genauso passiert ist. Angefangen bei der Idee im Pub, über das Ersteigern von Hannah auf Ebay und den Beginn ihrer Reise bis hin zu diversen Gefängnisaufenthalten und zwei Einträgen im Guisnessbuch der Rekorde. In 55 Kapiteln erzählen Paul und Johno abwechselnd von ihrer Erfahrungen auf der längsten Taxifahrt der Welt, auf der sie insgesamt 50 Länder auf 4 Kontineten bereisten. Der britische Humor, der dabei immer wieder durchkommt, hat es mir besonders angetan. Eigentlich weiß ich gar nicht, was ich groß zu diesem Buch sagen soll, denn die beiden Jungs können ihre Erlebnisse viel besser erzählen, als ich sie jetzt zusammenfassen könnte. Ich möchte auch nichts von ihren Abenteuern in fremden Ländern und mit der kleinen Londoner Taxi-Diva Hannah vorwegnehmen. Am besten, ihr lest es einfach selbst. Es ist unfassbar. Völlig verrückt. Und absolut bewunderswert. Es gehört schon eine Menge Mut dazu, alles stehen und liegen zu lassen und völlig ohne Plan und Ziel mit einem Taxi loszufahren... (c) Books and Biscuit

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  • Verrückte Reise mit verrückten Jungs

    Drei Freunde, ein Taxi, kein Plan ...

    Caillean79

    02. November 2016 um 20:00

    Verrückte Reise mit verrückten Jungs Der Titel des Buches spricht Bände… Die zwei Worte „Kein Plan“ hätte ich allerdings doppelt so groß geschrieben, denn diese drei Jungs haben so ziemlich alles, aber absolut keinen Plan, auf was sie sich da einlassen :-) Irgendwann dämmert es ihnen dann auch, aber das dauert ein paar Tausend Kilometer… Dieser Reisebericht strotzt vor Unbekümmertheit und Wagemut. Ob das in jeder Situation immer so gut ist, ist natürlich fraglich – besonders wenn man morgens aus seinem Zelt kriecht und im Morgenlicht begreift, dass man mitten im Iran auf dem Gelände der Flugabwehr wild gecampt hat. Nicht gut. Oder wenn man sich in Russland mit der Polizei anlegt. Nicht gut. Oder wenn man… ach, lesen Sie selbst. Es gibt Unmengen dieser Situationen, in die sich die drei jungen Kerls da reinmanövrieren und bei denen man wirklich mitfiebert, wie sie da wohl wieder rauskommen werden. Es macht Spaß, dieses Buch zu lesen – mir persönlich aber erst nach einer kleinen „Anlaufzeit“, denn im ersten Drittel des Buches war es mir einfach zuviel Party und zu wenig Reisebericht. Dafür ein Sternchen Abzug. Andere Leser stört das vielleicht nicht, die finden eventuell die Schilderungen der vergnügungssüchtigen Briten sogar sehr amüsant. Ist eben Geschmackssache. Trotzdem war es ein wirklich vergnüglicher Roadtrip, den uns der Dumont Verlag hier präsentiert. Ich habe das Buch innerhalb eines Wochenendes ausgelesen, weil ich nicht aufhören konnte und immer wieder wissen wollte, wo die Jungs als nächstes landen, wen sie treffen und ob Hannah (so der hübsche Name des 20 Jahre alten London Cab, mit dem sie unterwegs sind) mal wieder die Puste ausgeht und Improvisationstalent bei der Reparatur gefragt ist. Denn zwei Dinge sind Fakt: Erstens  -Hannah ist eine alte Dame. Und zweitens – für ein London Cab bekommt man Ersatzteile nun mal selten, wenn man sich nicht in Großbritannien befindet… Ich hab mich gut amüsiert mit Hannah und ihren drei Gefährten. Und ich denke, das Buch ist das Richtige für alle, die schon immer mal von einer abenteuerlichen Weltreise geträumt haben. So schnell wie mit diesem Buch kommt man sonst auf keinen Fall um die Erde – ich habe gerade mal zwei Tage gebraucht ;)

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