Paul Auster Die Erfindung der Einsamkeit

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Inhaltsangabe zu „Die Erfindung der Einsamkeit“ von Paul Auster

«‹Die Erfindung der Einsamkeit› ist ein überraschend leicht lesbares Buch von existentieller Wucht und beispielloser Wahrhaftigkeit ... Paul Auster, dessen Vorfahren aus Österreich kamen, erinnert an einen Robert Musil, der Hammett und Chandler gelesen hat.» (Klaus Modick, Süddeutsche Zeitung) (Quelle:'E-Buch Text/02.01.2013')

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  • Suche nach dem Vater

    Die Erfindung der Einsamkeit
    UteSeiberth

    UteSeiberth

    13. April 2017 um 16:04

    Der erste Teil des Buches hat mich beeindruckt,weil Auster versucht, eine Beziehung zu seinem Vater herzustellen,weil dieser ihm leider so fremd war.Dazu hatte auch die Scheidung der Eltern beigetragen.Da sein Vater  sozusagen vaterlos aufgewachsen ist,hat er meines Erachtens nicht erlebt was es heißt ein Vater zu sein für ein Kind.Ich glaube, dadurch hat ihn sein Kind nicht interessiert zum Leidwesen des Sohnes.Zwei unglaubliche Mordfälle in der Familie haben den Familienzusammenhalt doch ziemlich gefährdet.So kann ich gut verstehen,weshalb Auster versucht hat,seinem Vater etwas näher zu kommen.Im zweiten Teil sind diverse Aufsätze versammelt zu verschiedenen Dingen,die allerdings nicht zusammenhängen.

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  • Rezension zu "Die Erfindung der Einsamkeit" von Paul Auster

    Die Erfindung der Einsamkeit
    Beagle

    Beagle

    18. May 2010 um 17:20

    Das Buch "Die Erfindung der Einsamkeit" gliedert sich in zwei Geschichten. In der ersten erzählt Auster vom plötzlichen Tod seines Vaters, wie schockiert und gleichzeitig gefasst er zu dieser Zeit war. Zudem lässt er das Leben des Vaters revue passieren, er gibt an, wie die Kindheit verlaufen ist, vom Mord seines Großvaters durch die Großmutter und der Werdegang. Auster beschreibt den Vater als einen desillusionierten Zeitgenossen, der an nichts richtiges Interesse hatte, sich an nichts erfreuen konnte, sein Leben lang nur für die Arbeit lebte und sein Umfeld und die Familie mit eingeschlossen, kaum registrierte. Und doch war er sein Vater, den erliebte, zu dem er aufsah und von dem er bewundert werden mochte. Die zweite Erzählung wird aus der Sicht von A. geschrieben und es ist doch unweigerllich Austers eigene Geschichte, seine Erinnerungen. So erzählt er von seiner Kindheit, seiner Zeit in Paris, wie er seine Frau kennenlernte und wie sie sich wieder trennten. Und durch diese privaten Einzelheiten, wird klar, woher Austers Faszination für seine illusionsreichen Romane kommt, auch der Großvater mütterlicherseits war ein ausgesprochener Träumer und Hobbymagier, der den jungen Paul sehr früh mit dem Übernatürlichen beeindruckte. Gespickt ist die zweite Geschichte mit vielen Zitaten und Impressionen aus anderen Geschichten fremder Schriftsteller, der Bibel und von Philosophen, gepaart mit Austers eigenen Ansichten, was die zweite Geschichte teilweise schläfrig macht, doch man kommt immer wieder in den Bann, mit dem Auster auch seine späteren Romane geschrieben hat und auch in diesem frühen Buch merkt man, welch großartiger Erzähler dieser Amerikaner ist.

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  • Rezension zu "Die Erfindung der Einsamkeit" von Paul Auster

    Die Erfindung der Einsamkeit
    Duffy

    Duffy

    30. April 2010 um 08:26

    Ein anderer Auster. In zwei Teilen setzt er sich, ausgelöst vom Tod seines Vaters, mit dem Verhältnis Vater/Sohn (1.Teil) und dem daraus resultierenden Buch der Erinnerung auseinander. Ein vielschichtiger und philosophischer Beitrag zum Phänomen des Lebens mit vielen Versuchen des Erfassens, Verarbeitens und eben als Quelle des Ganzen, der Beschaffenheit des Erinnerns. Auf keinen Fall eine Lektüre für nebenbei. Austers wohl intimstes buch.

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