Paul Auster Invisible

(10)

Lovelybooks Bewertung

  • 13 Bibliotheken
  • 0 Follower
  • 1 Leser
  • 3 Rezensionen
(4)
(6)
(0)
(0)
(0)

Inhaltsangabe zu „Invisible“ von Paul Auster

In the spring of 1967 a twenty-year-old Adam Walker, an aspiring poet and student at Columbia University meets the enigmatic Frenchman Rudolf Born, and his silent and seductive girlfriend Margot. Before long, Walker finds himself caught in a perverse triangle that leads to a sudden, shocking act of violence that will alter the course of his life. (Quelle:'27.04.2010')

Stöbern in Romane

Als die Träume in den Himmel stiegen

Man vermutet zunächst ein Happy End, liest aber immer mehr die tragische Geschichte eines jungen Mädchens.

Loooora

Swing Time

Ich wünschte, es hätte mich weniger gelangweilt, die Charaktere wären mir weniger unsympathisch gewesen. So schade!

once-upon-a-time

Das Mädchen aus Brooklyn

Guillaume Musso versteht es wie kein anderer Autor Genres verschmelzen zu lassen.

Almilozi

Der Sandmaler

Leider wieder viel zu aktuell.

Faltine

Das kalte Blut

Ein Meisterwerk! Keine Seite zu viel.

sar89

Der Gentleman

Sehr skurril , teilweise witzig und aufregend. In einigen Passagen jedoch schwer lesbar, weil endlos wirkende Dialoge sehr anstregen.

simoneg

  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen
  • Paul Auster - Invisible

    Invisible
    miss_mesmerized

    miss_mesmerized

    05. December 2015 um 10:37

    Der Literaturstudent Adam Walker erhält auf einer Party ein unglaubliches Angebot: Rudolf Born bietet ihm an, gemeinsam ein Literaturmagazin herauszugeben. Schnell ist Adam dem Franzosen und dessen attraktiven Lebensgefährtin verfallen. Dramatische Ereignisse führen jedoch zum Bruch und zur Flucht Borns. Walker ist zwiegespalten, sucht jedoch erneut den Kontakt. Alle Ereignisse hält er fest als Buch seiner Erinnerungen, die nach seinem Tod veröffentlicht werden sollen – doch den Hinterbliebenen stellt sich die Frage, was wahr an den Erzählungen und was Walkers Phantasie entsprungen ist. Die Geschichte um den jungen Adam Walker wird diskontinuierlich erzählt und wechselt zwischen der Zeit nach seinem Tod und den Erinnerungen, die auch von anderen Figuren wiedergegeben werden und letztlich nicht restlos Aufschluss darüber geben, wie es sich nun (wenn auch fiktiv) zugetragen haben mag. Die Brüche führen immer wieder zu neuen Facetten im Rahmen der Erzählung und erlauben Themen- wie auch Perspektivwechsel, die Austers Erzählkunst deutlich werden lassen. Zugleich führt er auch den Leser an die Grenzen seiner moralischen Leidensfähigkeit und weigert sich, sich einfach fassen zu lassen. 

    Mehr
  • Rezension zu "Invisible" von Paul Auster

    Invisible
    variety

    variety

    21. February 2011 um 08:52

    Ein typischer Auster-Roman, der mich in seinen Bann gerissen hat. Man weiss bei ihm nie, ob alles so ist, wie es beschrieben wird. Ausserdem erzählt er die Geschichten nicht linear und aus einer Perspektive, so dass man die verschiedenen Personen plastisch vor Augen hat und mit ihnen mitfiebert (etwa Adam, der den Mord am Räuber erlebt oder mit seiner Schwester erotische Momente verbringt). Vielleicht habe ich auch schon zu viele Romane von ihm gelesen, dass ich vom Schluss nicht restlos überzeigt war. Trotzdem natürlich lesenswert, vor allem wenn man sich auf immer wieder neue Wendungen in einer Geschichte einlässt!

    Mehr
  • Rezension zu "Invisible" von Paul Auster

    Invisible
    Robert_05_85

    Robert_05_85

    Was für ein Buch! »Invisible« war mein erstes Auster-Buch und warum ich diesen Autor vorher noch nie in der Hand hatte, ist mir heute schleierhaft. Auf der rein inhaltlichen Ebene geht es um einen viel versprechenden Autor, der 1967 eine schicksalhafte Bekanntschaft mit einem Franzosen und seiner Freundin macht, die ihn sein restliches Leben nicht loslassen wird (Mehr möchte ich an dieser Stelle nicht verraten). In der Gegenwart angekommen versucht er seine Memoiren zu schreiben und beginnt noch einmal sein Leben aufzurollen. Das Ganze mag zwar nicht übermäßig spannend klingen, zieht einen aber dennoch sofort in den Bann und hat mich bis zum Ende nicht mehr losgelassen. Obwohl nicht als Thriller geschrieben (und von diesem Genre auch weit entfernt), hat das Buch für mich dennoch ähnliche »pageturner«-Qualitäten entwickelt (warum genau, war ich nicht imstande festzustellen). Während man immer mehr aus dem Leben Adam Walkers erfährt, wird man dabei durch sämtliche Erzählformen geschleudert – ich-Form, er-Form, du-Form, alles ist dabei und sprengt ganz nebenbei irgendwie noch die Grenzen der Erzählmodelle, wenn die Erzählinstanz der er-Form, sich durch seine figurale Präsenz doch irgendwie als »wirklicher« Erzähler entpuppt. Trotz dieser vielen Perspektiven bleibt immer ein Unbehagen: Welchem Bericht können wir trauen? Wer macht uns etwas vor? Die Erzählinstanz ist durchweg eine personale, mutet hin und wieder auktorial an, ist es aber doch irgendwie nicht und der Leser wird hineingeworfen in das kalte Wasser dieser vielen Erzählströme. Alles an diesem Buch ist subjektiv: Erinnerungen sind über die Jahre verblichen, Informationen werden im stille-Post-Prinzip durch mehrere Charaktere gefiltert, Figuren sind nicht was sie vorgeben zu sein (und überhaupt mussten alle Namen geändert werden, so dass sowieso niemand er selbst ist), wir werden mit Geschichten in der Geschichte konfrontiert und die Erzählung wird immer wieder aufgebrochen – man versinkt in einem Strudel aus Halbwahrheiten und Unsicherem. So ist es kein Wunder, dass wir vom Autor immer wieder einen Seitenhieb bekommen, der uns zwingt unsere Sicht auf die Geschichte erneut zu korrigieren. Das Ganze mag jetzt sehr experimentell klingen, ist es aber gar nicht. Alles in diesem Roman schließt sich bündig in einander, ohne dass es schwierig wäre, der Entwicklung zu folgen. Zwar bekommen wir die Infos immer nur stückchenweise von verschiedenen Personen in den unterschiedlichsten Formen (Erzählungen, Unterhaltungen, Manuskripte, Tagebuch­einträge), aber alles arbeitet auf ein großes Ziel hin, das schlussendlich auch erreicht wird: Ein fantastisches Buch, das einen nicht mehr loslässt.

    Mehr
    • 2