Paul Auster Moon Palace

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Inhaltsangabe zu „Moon Palace“ von Paul Auster

A contemporary novel which tells the story of Marco Stanley Fogg - orphan, child of the 1960s - spanning three generations. The narrative moves from the early years of this century to the first lunar landings, from Manhattan to the landscape of the American West. (Quelle:'Flexibler Einband/01.04.1990')

Lieblingsbuch.

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  • Rezension zu "Moon Palace" von Paul Auster

    Moon Palace

    DeLioncourt

    23. December 2012 um 19:58

    Fangen wir an mit einem kurzen Statement: An und für sich ein gutes Buch, aber wer empfand es bitteschön als eine gute Idee, das Buch als Pflichtlektüre für eine 11. Klasse fest zu legen?! Auf Englisch! Die Reaktion meiner Klasse schnell zusammen gefasst: :-( Marco Stanely Fogg ist wirklich ein armer Bastard. Seine Mutter stirbt, als er elf ist, von seinem Vater hat er nie was gehört. Er kommt bei seinem Onkel Viktor unter, der für ihn seine ganze Familie wird. Er geht studieren, lernt seinen besten Freund Zimmer kennen und seine große Liebe Kitty. Doch als auch sein Onkel verstirbt, fällt er in ein tiefes Loch, gibt sein ganzes Geld für die Beerdigung aus, bricht das Studium ab, er weigert sich zu arbeiten, hat deswegen kein Geld für Wohnung und Essen und muss schließlich im Central Park hausen. Dort verbringt er den Tiefpunkt seines Lebens, bis seine Freunde ihn finden und aufbauen. Er bekommt eine neue Chance. Der Job bei Thomas Effing soll ein Schritt in die richtige Richtung sein, aber auch einer in die Vergangenheit. Ich fand das Buch ganz okay und dabei liegt die Betonung auf ICH! Das Buch bietet keine wirkliche Spannung und ist eigentlich nur ein etwas anderer Lebenslauf eines Versagers, der durch wirklich enorm viele Zufälle seiner Herkunft auf die Schliche kommt. Der Protagonist wird als ein richtiger Antiheld beschrieben. Es scheint so, als wäre er richtiger Masochist und würde sich und seinem Leben mit Absicht Steine in den Weg werfen, um zu schauen wie weit er so kommt. Einige Stellen sind auch unlogisch, zum Beispiel muss er mit geschlossen Augen allein zu einem Museum laufen und darf erst wieder sehen, wenn er vor einem bestimmten Gemälde steht. Schon klar, und während er läuft spaltet sich die Menge und die Autos bleiben stehen. Er philosophiert über sein Leben und kommt zu Schlussfolgerungen, bei denen sich der normale Menschenverstand eigentlich melden und ihn anschreien müsste. Erst nach dreiviertel des Buches tauchen erste Aha-Momente auf (wie gesagt, das Buch ist nicht spannend). Es wird viel mit Rückblenden gearbeitet, die Gegenwart spielt nur eine nebensächliche Rolle. Die anderen Charaktere haben keine Tiefe (außer Effing und Barber). Sie werden als nett oder nicht nett beschrieben und haben dem entsprechend stereotypische Eigenschaften. Weitgehend wird auf sie nur oberflächlich eingegangen. Sie sind da, um Marco zu helfen und wenn er sie nicht mehr braucht, verschwinden sie plötzlich, siehe Zimmer. Nachdem er Marco mit allem was er hatte aufgepäppelt hat und ihn bei sich wohnen ließ, ihm Liebestipps gab, ist er, als Marco einen Job bei Effing bekommt, abgeschrieben! Unwichtig! Effing ist derjenige, der eine Brise schwarzen Humor in die Story bringt. Er zählt die Tage bis er stirbt und lässt sich von Marco Pornos vorlesen. Er beleidigt seine Haushälterin und verschenkt Geld. Das Englisch ist auch eigentlich nicht so schwer, trotzdem ist es nicht angenehm ein so fades Buch lesen zu müssen. Auf Deutsch hätte es mir bestimmt viel besser gefallen, da die philosophischen Teile verständlicher wären. Als ein Buch für privates Lesen, wo man sich Zeit lassen kann, in Ordnung, aber als Schullektüre mit Zeitdruck und langweiligen Passagen, in denen er Wolken beschreibt und unzähligen Mondsymboliken eher eine Qual.

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  • Rezension zu "Moon Palace" von Paul Auster

    Moon Palace

    IsaLauren

    09. December 2008 um 22:59

    Eines der bewegensten Bücher die ich je gelesen habe...

  • Rezension zu "Moon Palace" von Paul Auster

    Moon Palace

    florestan

    22. June 2008 um 21:20

    Eigentlich recht schönes Buch, das in seinem Symbolismus allerdings völlig überladen ist - Auster versucht große Teile der amerikanischen Geschichte in eine "coming of age story" hereinzuzwängen. Dem unaufmerksamen Leser würde das natürlich vollkommen entgehen, ihn ergo auch nicht stören; wenn man das Buch monatelang im Englischunterricht durchgekaut hat, sieht das natürlich anders aus... Ich persönlich finde das - für die Geschichte zentrale - Element des völlig unwahrscheinlichen Zufalls (chance/contingency) sehr reizvoll, aber auch hier gehen die Meinungen stark auseinander. Fazit: schönes Buch, welches man am besten ohne weitere Analyse liest; das jedoch vor allem unter der vom Autor direkt provozierten Gefahr der - jeden Inhalt verdeckenden - Überinterpretation und einem relativ schwachen Schluss leidet.

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  • Rezension zu "Cornelsen Senior English Library - Fiction / Ab 11. Schuljahr - Moon Palace" von Paul Auster

    Moon Palace

    Aelwchen

    26. November 2007 um 17:31

    postmodernism is a very confusing way of writing... if it wouldn't be for school, i wouldn't have read it... ------------------------------------ sehr langatmig und sehr detailliert.... außerdem kann man oft das Verhalten des Protagonisten nicht nachvollziehen, im Nachhinein kann er es dann selbst auch nicht.... Dieses Buch handelt von der Identititätsfindung von Marco Stanley Fogg und stützt sich hierbei auf wichtige Meilensteine und Grundprinzipien der amerikanischen Geschichte, wie z.B. der amerikanische Traum...... Dieses Buch ist keinesfalls einfach nur zum "Runterlesen" gedacht, sondern soll selbst dazu anregen, mitzudenken...

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  • Rezension zu "Moon Palace" von Paul Auster

    Moon Palace

    anja

    19. March 2007 um 12:43

    Obowhl ich diese Buch im Englisch LK lesen MUSSTE, fand ich es super!

    Es ist spannend, teils witzig und hat meiner Ansicht nach auch den nötigen Tiefgang den ein Buch ausmachen.

    Am Ende eifert man richtig mit und der Autor hat einem mit seiner Erzählung voll in der Hand.

    Auf Englisch lesen!

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