Paul Auster , Paul Karasik Paul Austers Stadt aus Glas

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Inhaltsangabe zu „Paul Austers Stadt aus Glas“ von Paul Auster

Der Krimiautor Daniel Quinn hat sich nach dem Tod seiner Frau und seines Sohnes zunehmend isoliert. Eines Nachts erhält er einen Anruf und wird von einem Fremden zu Hilfe gerufen. Um einen Mord zu verhindern schlüpft er in die Rolle eines Privatdetektivs und gerät so in den Sog einer unglaublichen Geschichte. Bei der Jagd durch New York verwirrt sich der Kriminalfall zu einem Spiel der Identitäten. Die Erstausgabe von "Stadt aus Glas", die Ende der Neunzigerjahre bei Rowohlt erschienen ist, wurde auf dem Comic-Salon Erlangen 1998 mit dem Max-und-Moritz-Preis ausgezeichnet.

Ein verwirrendes Kunstwerk von Auster

— Schizothekare

Sehr kurzweilig. Ich mag die entstandenen Bilder in meinem Kopf. Der nächste Teil liegt schon bereit.

— Omoli

Geniale Zeichnungen. Hier wird wunderbar gezeigt was Bilder in Comics alles großartiges Leisten können. Sehr philosophisch.

— fraeulein-kirsten

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  • Zwiegespaltene Auffassung....

    Paul Austers Stadt aus Glas

    Schizothekare

    11. October 2017 um 07:58

    Eine Betrachtung des ersten Bandes der New York Trilogie aus zwei Blickwinkeln. Aufgeteilt in drei Phasen und nichts als Chaos und Verwirrtheit zurücklassend. Die Erwartungen waren klar. Der Klappentext verriet nicht viel, versprach aber folgendes: Ein spannungsgeladener Kriminalroman, der den Leser mit clever ausgelegten “Ködern” in seinen Bann zieht. Schritt für Schritt wird man in ein Spiel mit seinen eigenen Erwartungen verstrickt. Ein Verbrechen also. Ein oder sogar mehrere Schurken. Schurken, die vielleicht gar keine sind und Helden, die zu Antihelden mutieren. So vermutet man also das zu erwarten was unerwartet ist. Der Titel “Stadt aus Glas” – eine gläserne Stadt. Glas – eine amorphe, lichtdurchlässige Substanz – etwas, das man durchschaut und im besten Falle auch versteht. Eine Geschichte, die man durchschauen wird. Am Ende jedoch hat man einer Variable in der Gleichung zu wenig Beachtung geschenkt. X = Auster. Nun wird in Kürze dargestellt, was aus den Erwartungen wurde: eine Metapher auf die Dreieinigkeit Gottes, Der Turm von Babel, ein rotes Notizbuch, Buchstabenjagden durch die Straßen New York’s, Eier, Don Quijote, die Variable X (auch in einer gewissen Dreieinigkeit) Was bleibt? Am besten erklärt Auster es selbst, indem er folgendes zu Papier bringt. Das Problem ist die Geschichte selbst, nicht ob sie etwas bedeutet oder nicht, muss die Geschichte nicht sagen.

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  • Sprache und Identität in Frage gestellt

    Paul Austers Stadt aus Glas

    Farbwirbel

    13. February 2017 um 10:37

    Nach dem Verlust von Frau und Kind verwandelte sich Daniel Quinn in einer Art urbanden Eremiten. Er schreibt unter einem Pseudonym Kriminalromane und lebt sein Leben vor sich hin, ohne Sozialkontakte zu pflegen. In der Nacht wird Quinn dann angerufen und gefragt, ob er Paul Auster sei. Nachdem dies einige Male aufeinander geschieht, gibt er tatsächlich vor, Paul Auster, der Privatdedektiv zu sein und begibt sich zu den Stillmanns, um einen Fall zu bearbeiten. Dort erfährt er von Peter Stillmann junior, dass sein Vater ihn jahrelang in einem dunklen Raum eingesperrt hatte, nicht mit ihm Sprach und ihn schlug. Dies tat er, um an die wahre Sprache zu gelangen, die in uns schlummern soll, wenn wir aus uns selbst heraus Sprache entwickelten. Stillmann junior ist aus diesem Grund mit psychischen Problemen geplagt. Nach dreizehn Jahren soll sein Vater nun entlassen werden und da er Angst vor ihm hat, soll Quinn/Auster diesen observieren. Nach einem Gespräch mit Stillmanns Frau lässt er sich darauf ein und folgt ab diesem Punkt dem Vater jeden Tag durch die Stadt. Zuerst begreift Quinn/Auster nicht, was der alte Mann tut, doch entschlüsselt er dann durch Zufall, dass der Herr weiterhin die Idee verfolgt, ein Paradies auf Erden zu finden, in dem alle die wahre Sprache sprechen. Dies ist auch der Punkt, in dem die Identitäten deutlich verschwimmen. Er war nun Paul Auster, und mit jedem Schritt, den er machte, versuchte er, sich bequemer in die Verengungen dieser Verwandlung einzupassen. Auster war nicht mehr als ein Name für ihn, eine Hülle ohne Inhalt. Auster zu sein bedeutete ein Mann ohne Inneres, ein Mann ohne Gedanken zu sein. Und wenn ihm keine Gedanken zu Gebote standen, wenn sein eigenes Innenleben unzugägnlich geworden war, gab es für ihn keinen Ort mehr, an den er sch zurückziehen konnte. - S. 78 Irgendwann kann man nicht mehr sagen, ob Quinn nun er selbst ist, ob er Paul Auster ist oder ob er vielleicht sogar Stillmann selbst ist und Quinn verliert sich immer mehr in diesem Fall. Das Spiel mit den Identitäten ist genial. Auch der Einbezug des Autors selbst ist so interessant und gut gemacht. Man stolpert nicht über die Identitätsüberschneidungen, sondern gibt sich dieser Zusammenführung hin. Am Ende kann man wirklich darüber streiten, was nun eigentlich passiert ist, denn der Roman ist nicht zwingend lösungsorientiert. Dies ist aber wirklich kein Manko des Textes, vielmehr ein Qualitätsmerkmal. Ich bleibe am Ende begeistert zurück und freue mich bereits auf den nächsten Teil der New-York-Trilogie.

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    • 5
  • Rezension zu "Stadt aus Glas" von Paul Auster

    Paul Austers Stadt aus Glas

    marcelsarman

    Ein nächtlicher Anruf verändert das Leben des bisher nur mittelmäßig erfolgreichen Schriftstellers Quinn. Er soll den Vater von Peter Stillmann beschatten. Der Vater wurde gerade erst aus der Psychiatrie entlassen, weil er seinen Sohn jahrelang gefangen gehalten und ihm das Sprechen verboten hat. Dieses Kaspar Hauser Schicksal führt dazu, dass Peter Stillmann eine für den Rest der Menschheit teilweise nur schwer verständliche mit Fantasieworten durchsetzte Sprache spricht. Mit einer falschen Identität ausgestattet macht sich Quinn nun daran Stillmann senior zu beschatten um eine Attacke auf den Sohn zu verhindern. Der alte Stillmann eilt aber nur scheinbar planlos durch New York und sammelt dabei allerhand wertlose Gegenstände ein, die er in seinem Hotelzimmer deponiert. Quinn folgt ihm unauffällig und entdeckt, dass Stillmanns Routen auf der Landkarte nachgezeichnet jeden Tag einen Buchstaben ergeben. Es wird offensichtlich das Stillmann DER TURM VON BABEL durch seine Wanderungen schreiben möchte. Quinn kann sich darauf und auf das Einsammeln der wertlosen Gegenstände keinen Reim machen und beschließt Stillmann senior in ein Gespräch zu verwickeln. Er kommt mit dem Alten ins Gespräch und kurz nachdem er die etwas krude Gedankenwelt Stillmanns zu durchschauen beginnt ist dieser plötzlich verschwunden. Quinn muss ihn nun unbedingt wiederfinden, um schlimmeres Unglück zu verhindern. Bewertung: Paul Auster kann sich hervorragend ausdrücken und hat einen sehr guten Schreibstil. Außerdem ist er sehr kreativ und hat viele Ideen. Allerdings ist dies aus meiner Sicht zumindest in diesem Buch eher ein Nachteil. Bibelexegese, Semantik, Semiotik alle möglichen Themenbereiche werden eingebunden, die Handlung ist teilweise einfach zu kompliziert und die Abschweifungen sind oft weder besonders interessant noch für den Fortlauf der Handlung wichtig. Auster macht in diesem Buch den Eindruck eines Fußballspielers, der in jeder Situation einen Hackentrick oder eine besondere technische Finesse bieten möchte anstatt auch mal einen einfachen aber sinnvollen Querpass zu spielen. Aus meiner Sicht wird die Handlung unnötig verkompliziert, was die Nachvollziehbarkeit der Geschichte erschwert, deshalb nur 3 Sterne.

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    • 2

    Sabine17

    01. November 2014 um 19:11
  • leicht absurd

    Paul Austers Stadt aus Glas

    dominona

    28. October 2014 um 09:03

    Ein Privatdetektiv, der eigentlich nur ein Krimiautor ist, bekommt einen Fall übertragen und beginnt einen Mann zu beschatten. Sehr mysteriös alles, aber um seinen Job richtig zu machen, muss man ganz darin aufgehen, so sehr, dass man nicht mal merkt, wenn sich der Fall erledigt hat. Der Autor selbst taucht in diesem Roman auch als Figur auf und das macht das Ganze leicht surreal. Es war kurzweilig und mir haben die Dialoge gefallen. Ich kann aber nicht sagen, ob ich es erneut lesen würde.

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  • Rezension zu City of Glass

    Paul Austers Stadt aus Glas

    Julia^-^

    14. March 2014 um 19:27

    Quinn ist Autor und nutzt ein Synonym; William Wilson. In seinen Geschichten spielt der Ermittler Max Work den Protagonisten. Zusammen bilden diese drei Personen Quinns Psyche. Als er plötzlich mitten in der Nacht angerufen wird eröffnen sich ihm neue Chancen. Versehentlich wird er für Paul Auster, einen Privatdetektiv gehalten, beim zweiten überlegen nimmt er diese Rolle an und geht zu "seinem" Clienten. Eines der schlimmsten Bücher die ich je gelesen habe. Als Schulbuch wurde es mir in Englisch aufgezwungen. Einfach zu verstehen, einfach zu lesen, nichts besonderes. Plot vollkommen uninteressant, auf jeden fall für mich und meine gesamte Klasse. Es mag vielleicht ein tolles Beispiel für Postmodernism sein, aber mehr auch nicht.

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  • Rezension zu "Stadt aus Glas" von Paul Auster

    Paul Austers Stadt aus Glas

    DeevaSatanica

    06. March 2013 um 22:29

    Ein Buch welches sehr interessant erscheint und auch gut zu lesen ist. Der Schreibstil des Autors ist sehr verständlich.
    Am Ende heisst es die Fantasie walten zu lassen, da es keine Möglichkeit gibt das Verschwinden von unserem Romanhelden zu erklären.
    Macht Lust auf mehr und demnach die beides nächsten Teile.

  • Rezension zu "Stadt aus Glas" von Paul Auster

    Paul Austers Stadt aus Glas

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    16. September 2011 um 16:21

    Nette Unterhaltung zwischendurch, leicht und schnell zu lesen. Die Geschichte klingt kurios: Ein Schriftsteller wird mehrere Nächte hintereinander angerufen, wobei der Anrufer ihn mit einem Privatdetektiv verwechselt und engagieren möchte. Schließlich nimmt der Schriftsteller den Auftrag an (der Privatdetektiv, der angesprochen ist, heißt lustigerweise wie der Autor des Buches Paul Auster). Es spinnt sich eine kurzweilige Geschichte, leider mit einem etwas offenen Ende...

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  • Rezension zu "Stadt aus Glas" von Paul Auster

    Paul Austers Stadt aus Glas

    Chris1985

    13. February 2011 um 18:27

    Ich bin kein Fan kurzer Rezensionen. Aber bei diesem Buch mache ich eine Ausnahme. Paul Auster selber fasst sich in dem ersten Teil der "New York"-Trilogie sehr kurz. Seine knapp 180 Seiten haben es aber in sich. Paul Auster beschreibt den Verfall eines Menschen, die Entwicklung von einem Zwang hin zu einer selbstzerstörerischen Verzweiflung. Dies alles spielt sich vor der Kulisse New Yorks ab. Für viele die schönste und aufregendste Stadt der Welt, aber für viele auch sicherlich ein Zeichen für Anonymität und Einsamkeit. Diese beiden Extreme werden in dem Buch perfekt gegenübergestellt. Einziger Kritikpunkt an der kurzen Darstellung: An einigen Stellen war es für mich etwas unrealistisch, in was für einer Geschwindigkeit die Hauptperson Paul besessen wurde und sich selbst völlig vergaß. Hier hätte ich mir einige Seiten mehr gewünscht. Trotzdem jedoch ein durchaus lesenswertes Buch, insbesondere für New York-Kritiker...

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  • Rezension zu "Stadt aus Glas" von Paul Auster

    Paul Austers Stadt aus Glas

    Molks

    16. December 2010 um 09:27

    Ein tolles Buch! Irrungen und Wirrungen in einem Detektiv-Wirrwarr das in New York spielt. Der Einstieg ist leicht, der folgende Monolog eines Mannes großartig, das Auftauchen des Namen "Paul Auster" verwirrend und die weitere Geschichte spannend.
    Über das Ende denke ich noch nach...

  • Rezension zu "Stadt aus Glas" von Paul Auster

    Paul Austers Stadt aus Glas

    Monsignore

    31. March 2010 um 22:00

    Vor vielen Jahren mein erster New York-Roman. Eine verwinkelte Detektivgeschichte, spannend und voller Wendepunkte. Schon die erste Seite fesselt mit der Idee, dass ein heruntergekommener Privatdetektiv am Telefon mit dem Schriftsteller Paul Auster verwechselt wird und der Detektiv steigt darauf ein. Ein Verwirrspiel kreuz & quer durch New York nimmt seinen Lauf und schickt den Leser auf falsche Fährten. Sprachlich hervorragend.

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  • Rezension zu "Stadt aus Glas" von Paul Auster

    Paul Austers Stadt aus Glas

    Chaloc

    03. July 2009 um 11:18

    Die Geschichte ist der erste Teil der New York Trilogie von Paul Auster. Die Idee, dass ein Schriftsteller mit einem Detektiv verwechselt wird und letztlich die Rolle des Detektivs annimmt, ist sicherlich nicht weltbewegend. Sehr früh hatte ich den Eindruck mich in einer „kranken Story“ zu befinden, alle die Peter Stillmans Monolog im ersten Drittel des Buchs gelesen haben, wissen auf was ich hinaus will. Im Grunde haben alle Protagonisten der Story ihre ganz speziellen psychischen Eigenheiten und im Lauf der Geschichte rutschte ich von einer kranken Welt in die nächste. Alleine die Kapitel in denen Daniel Quinn die Wohnung seines Auftraggebers observiert, sind dieses Buch wert. Irgendwie kaum vorstellbar, aber dennoch so nah an der möglichen Realität, dass es wieder faszinierend ist. Wer für leicht gestörte Geschichten mit Einblicken in die menschliche Seele zu haben ist, dem sei dieses Buch empfohlen, ansonsten sollten die Finger lieber zu einem anderen Buch greifen.

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  • Rezension zu "Stadt aus Glas" von Paul Auster

    Paul Austers Stadt aus Glas

    Oryx

    17. June 2008 um 12:03

    Meine "Auster-Einstiegsdroge"
    Sie Geschichte hat mich so fasziniert, das ich mehr von ihm lesen mußte

  • Rezension zu "Stadt aus Glas" von Paul Auster

    Paul Austers Stadt aus Glas

    Beagle

    14. June 2008 um 11:23

    Spannend und sehr verwirrend geschriebenes Buch, bei dem der Leser nur langsam der Wahrheit nahegeführt wird. Immer wieder gibt sich Paul Auster den Illusionen hin um seine Leser zu täuschen. Sprachlich hochwertig,

  • Rezension zu "Stadt aus Glas" von Paul Auster

    Paul Austers Stadt aus Glas

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    03. December 2007 um 16:02

    Ein absolut spannendes Buch, das mir sehr gut gefallen hat. Bis zum Schluss bleibt die Spannung erhalten und wirklich gelöst wird der Fall auch nicht, so dass man Lust bekommt, mehr vom Autor zu lesen.

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