Paul Auster Reisen im Skriptorium

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Inhaltsangabe zu „Reisen im Skriptorium“ von Paul Auster

'Geschichten erfinden, verwerfen, zuspitzen, Geschichten erzählen, das kann Paul Auster.' NZZ

In einem verschlossenen, abgedunkelten Zimmer sitzt ein alter Mann: vergesslich, gebrechlich, inkontinent. Er weiß weder, wer er ist, noch wo er ist. Eine Kamera und Mikrophone beobachten ihn. Auf seinem Nachttisch stehen Fotos von Menschen, die ihm bekannt vorkommen. Je verzweifelter er sich zu besinnen versucht, desto tiefer gerät er in ein Labyrinth erdachter Welten, bis er sich schließlich in den Zeilen eines Manuskripts selbst begegnet.
'Reisen im Scriptorium' ist ein raffiniertes Vexierspiel, finten- und voltenreich, brillant und kunstvoll. Paul Auster lädt ein auf eine Reise in die Phantasie.

Es ist alles da, aber zusammenreimen muss man es sich selbst.

— Jari

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  • Paul Auster - Reisen im Skriptorium

    Reisen im Skriptorium

    Jari

    22. February 2017 um 20:03

    Als ich letzte Woche in der Bibliothek war, fiel mir dieses Buch in die Hände. Es war bei den aussortierten Büchern, Kostenpunkt 1 CHF. Das ist wenig für ein kaum gelesenes Hardcover-Buch meines Lieblingsautoren. Gelesen wurde das gute Stück natürlich umgehend. Und wieder einmal beweist Paul Auster, dass er es schafft, Schriftsteller zum gefährlichsten Beruf der Welt zu machen. Wieder einmal tauchen wir ab in einer Geschichte innerhalb einer Geschichte und zumindest ich konnte nicht umhin, mir zusammenzureimen, was nun wie wo zusammenhängt. Doch das ist hier gar nicht so einfach. Wir haben zu wenige Anhaltspunkte, es könnte alles sein und nichts. Wer war/ist Mister Blank? Was hat es mit all diesen Menschen auf sich? Wieso ist er eingesperrt? Auster lässt viele Fragen offen, überlässt es der Fantasie des Lesers, passende Antworten zu finden. Genauso wie es Mister Blank überlassen wird, Grafs Geschichte zu beenden. Beim Lesen hoffte ich stets, dass noch ein paar mehr Geheimnisse gelüftet werden, doch insgeheim wusste ich, dass dem nicht so sein wird. Ich rätselte, fieberte, rechnete - nur um dann auf den letzten Seiten mit einem grossen Knall entlassen zu werden. Genau deshalb ist Paul Auster einer meiner Lieblingsautoren. Ich liebe diesen Stil. Es ist alles da, aber zusammenreimen muss man es sich selbst. Es gab jedoch ein paar kleine Punkte, die mir weniger gefielen, aber ich denke, Auster hat die ganz gewollt eingebaut. Sexualität im Alter ist ein Tabu-Thema, das der Autor hier geschickt einfädelt. Nur beim zweiten Mal war es in meinen Augen sexuelle Belästigung, was aber auch zur Figur von Mister Blank passt. Diese Szenen, in denen ich mich als Leser unwohl fühlte, haben also ihre Daseinsberechtigung. Dennoch interessiert es mich nicht, wie viel Stuhl Mister Blank aus seinem Anus drückt, das ist in meinen Augen auch für die Geschichte irrelevant.

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  • Reisen im Skriptorium - Ein Verwirrspiel

    Reisen im Skriptorium

    Gretchenfrage

    08. April 2013 um 02:54

    Ein alter Mann sitzt allein in einem kleinen Zimmer. Er weiß weder, wer er ist, noch, wo er sich befindet. Der Erzähler nennt ihn zwar Mr. Blank. Aber der Name soll nicht darüber hinwegtäuschen, dass der alte Mann wie ein unbeschriebenes Blatt – a blank page – vor uns steht. Wir kennen ihn eigentlich ebenso wenig wie er sich selbst. Sein Nachname ist nämlich nur eine Erfindung des Erzählers, ein Hilfskonstrukt, um Mr. Blank nicht als alten Mann bezeichnen zu müssen. Alt, so der Erzähler, sei schließlich eine sehr unpräzise Beschreibung, passt sie doch zu fast jeder Person im Alter zwischen 60 und 100 Jahren. Für Mr. Blank spielen diese Überlegungen natürlich keine Rolle. Während wir Leser wenigstens einen Namen haben, an dem wir uns festhalten können, bleiben Mr. Blank nur das unbestimmte Wörtchen „Ich“ und ein alter Körper, der allmählich den Dienst quittiert. Die Frage, wer er ist, quält ihn. Doch die Erinnerungen an sein früheres Leben kehren nur langsam und sehr vage zurück. Denn sein Gedächtnis will einfach nicht richtig funktionieren. Sogar die Namen, die durch andere Menschen – das Pflegepersonal vielleicht? – an ihn herangetragen werden, muss sich Mr. Blank notieren. Die Personen, die im Laufe des Tages in sein Zimmer treten, versuchen Mr. Blank zu beruhigen. Der Gedächtnisverlust sei völlig normal und zeige nur, dass die Therapie funktioniere, erklären sie ihm. Aber der alte Mann kann sich an keine Therapie erinnern. Er versucht sich dennoch voranzutasten und seine Vergangenheit zurückzuerobern. Vor manchen Antwortmöglichkeiten schreckt jedoch er zurück: Könnte es sein, dass er ein Gefangener ist? Oder gibt es vielleicht einen anderen triftigen Grund dafür, dass man sein Gedächtnis gelöscht hat? „Reisen im Skriptorium“ wirft eine Menge solcher Fragen auf. Doch ein Kapitel, das einem den Schlüssel zur Geschichte in die Hand gibt, existiert nicht. Das ist natürlich erst einmal nichts Schlechtes. Ein Buch muss schließlich nicht linear von A nach B führen und am Ende in einem bombastischen Finale den Knoten lösen, den der Autor über viele Seite geknüpft hat. Im Falle der „Reisen“ bin ich dennoch geneigt zu sagen, dass ein solches Kapitel gefehlt hat. Am Ende des Buches wusste ich zwar, wer Mr. Blank sein soll. Es blieben aber trotzdem viel zu viele Fragen offen, deren Antworten ich in den anderen Romanen von Paul Auster suchen müsste. Denn: Paul Auster zitiert sich, wenn ich den Rezensionen auf Amazon und LovelyBooks Glauben schenken darf, fleißig selbst. Eigentlich ist ja nichts dagegen einzuwenden, wenn Autoren sich und andere zitieren. Eher im Gegenteil: Gekonnt angewendet bereichern Zitate ein Buch und verleihen ihm Tiefe, da ein Autor sein Buch auf diese Weise in eine Tradition mit anderen Titel stellt – was, wenn man sich auskennt, sehr spannend sein kann. Schwierig wird es jedoch, wenn den Referenzen ein zu großer Raum zugestanden wird. So wie in – ihr ahnt es schon – Paul Austers „Reisen im Skriptorium“. Da ich bislang nur Austers „Moon Palace“ kenne, kann ich das Ausmaß der Selbstreferenz leider nicht einschätzen. Aber ich hatte beim Lesen oft das Gefühl, das mir etwas Wesentliches vorenthalten wird. Fast wie bei einem Insider-Joke, der den Autor und eingeweihte Leser zum Lachen bringt, mich hingegen ratlos zurücklässt. Und nein: Das ist kein sehr schönes Gefühl. Ich hätte es bevorzugt, wenn sich Paul Auster die Mühe gemacht hätte, „Reisen im Skriptorium“ so zu gestalten, dass es auch für Auster-Einsteiger gut lesbar ist. Und trotzdem fand ich „Reisen im Skriptorium“ irgendwie ganz brauchbar und hatte, bis ich bemerkt habe, dass ich dumm sterben würde, meinen Spaß dabei, gemeinsam mit Mr. Blank die Wahrheit zu ergründen. Denn Paul Auster schreibt einfach unvergleichlich gut. Er drückt sich einerseits sehr klar und unprätentiös aus, sodass man zu keinem Zeitpunkt glaubt, das Buch eines Intellektuellen zu lesen. Andererseits beschwört er mit seinen Worten leuchtende, detaillierte Bilder herauf, die man ihm aufgrund der relativen Schlichtheit nicht zutrauen würde. Man liest und liest und plötzlich fragt man sich: „Wow, wo nimmt er das bloß her? Diese Intensität…! Diese Farben…!“   Wobei: An manchen Stellen hätte es auch etwas weniger von dieser tollen Sprache getan. Ich stehe beispielsweise nicht so sehr darauf, eine detaillierte Beschreibung des Toilettenganges zu lesen, um nur eines von mehreren Beispielen zu nennen. Aber das ist letztendlich wohl Geschmackssache. Ich bin in diesem Punkt eher prüde und verzichte mit Freuden auf detailliertere Angaben, die im Deutschen meist ohnehin eher eigenartig klingen. Finde ich zumindest. Im Großen und Ganzen ist „Reisen im Skriptorium“ also ein eher durchwachsenes Lesevergnügen, das ich nur Paul-Auster-Fans bedenkenlos ans Herz legen kann. Diejenigen, die in sein Werk hineinschnuppern möchten, sind mit seinen anderen Romanen weitaus besser beraten.

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  • Rezension zu "Reisen im Skriptorium" von Paul Auster

    Reisen im Skriptorium

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    15. February 2013 um 15:10

    Indem ich mich in die Geschichte einsetze, wird sie real. Oder aber ich werde unreal, zum bloßen Produkt meiner eigenen Phantasie. (Paul Auster -" Mann im Dunkel") Nach Jahren habe ich zum ersten Mal wieder einen Auster in die Hand genommen. Ich habe es nicht bereut. Ein kurzes Buch, genau der richtige Begleiter für eine etwas längere Bahnreise. Es erzählt die Geschichte eines Mannes ohne Erinnerungen, der eingeschlossen in einem Raum versucht zu begreifen, wo er ist, wer er ist und was das ganze eigentlich soll. Es ist die Geschichte seines Autors, der von seinen eigenen Romanfiguren vor Gericht gestellt wird... Diesen Namen kenne ich mein Leben lang. Anna Blume. Anna Blume. Anna Blume... Ich habe lange nicht mehr so viel Vergnügen beim Lesen eines Buches empfunden. Die erste Verwunderung über neueingefürte Figuren, die mir rätselhaft vertraut waren, dann das langsame Wiedererkennen und schließlich die Freude über das Wiedersehen mit dem einen oder anderen lang vermissten Protagonisten- ein humorvoller Zeitvertreib mit vielen glücklichen Begegnungen, der mit Hilfe meines allerliebsten Lieblingserzählverfahrens so klug wie komisch aufgelöst wird. Ein Roman, der eingefleischten Austerfans sicherlich größtes Vergnügen bereiten dürfte. Einen Stern ziehe ich dennoch ab, denn dieses Buch kann nur Lesern Spaß machen, die mit dem Werk des Autors vertraut sind.

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  • Rezension zu "Reisen im Skriptorium" von Paul Auster

    Reisen im Skriptorium

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    04. February 2010 um 22:59

    Auch, wenn es sich hierbei nicht um das beste Buch von Auster handelt - es hat gewiss seinen Reiz. Mir hat es auf alle Fälle Spaß gemacht zu lesen, verwirrt zu werden, nachzukonstruieren. Wunderbar wieder das Verweben der Handlung in einer Handlung. Theoretisch wird man nicht genau sagen können, was im tiefsten Inneren der Sinn dieses Romans ist - es kann das Alter sein, die Literatur, die Illusion des Alltags, die Psyche? Wer weiß - demzufolge ist deises Buch für so manchen geeignet - vorausgesetzt, man mag es etwas verwirrend und irritierend. Klappentext: In einem verschlossenen, abgedunkelten Zimmer sitzt ein alter Mann: vergesslich, gebrechlich, inkontinent. Er weiß weder genau, wer, noch wo er ist. Je mehr und je vergeblicher er sich besinnt, desto tiefer gerät er in ein Labyrinth erdachter Welten, bis er sich schließlich selbst in den Zeilen eines Manuskripts begegnet.

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  • Rezension zu "Reisen im Skriptorium" von Paul Auster

    Reisen im Skriptorium

    Duffy

    10. January 2010 um 15:28

    Ein alter Mann sitzt in einem abgeschlossenen Zimmer. Er weiß nicht, wie er dorthin kommt, noch wer er ist und kann sich auch nicht an seine Vergangenheit erinnern. Er wird minutiös beobachtet und belauscht und es gibt Personen, die ihm eine "Be- handlung"angedeihen lassen. Er versucht sich mithilfe von Photos und einem Manuskript zu erinnern, wer er ist und verstrickt sich in einem Labyrinth. In einem weiteren Manuskript begegnet er sich selbst. Faszinierendes Szenario, voller Spannung und Schilderung einer Selbstreflektion im Ungewissen. Das ist ein Stoff, den wahrscheinlich nur Auster so gekonnt transportieren kann.

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  • Rezension zu "Reisen im Skriptorium" von Paul Auster

    Reisen im Skriptorium

    muprl

    15. July 2009 um 23:36

    Ein typischer Auster. Ein guter Auster. Aber wie viele hier schon geschrieben haben: Nicht sein bester. Lesenswert ist dieses kurze und intensive Bändchen allemal, die skurille Welt nimmt den Leser sofort gefangen und lässt ihn bis zur Pointe und länger nicht mehr hinaus. Ich hatte absolut meinen Spaß, hätte mir aber doch ein wenig mehr "story" gewünscht. Die war diesmal doch arg dünn. Aber auch in der Kürze liegte ine gewisse Würze... Aber Achtung: Den vollen Witz kann das "Romänchen" nur entfalten, wenn mann zumindest mit einigen Werken Austers bereits vertraut ist.

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  • Rezension zu "Reisen im Skriptorium" von Paul Auster

    Reisen im Skriptorium

    duby

    21. April 2009 um 17:39

    Woran soll "Reisen im Skriptorium" gemessen werden? An Austers bisherigem Werk? Dann ist es wohl eines seiner schwächeren Bücher. Schon mit Brooklyn Follies kündigte sich an, dass Paul Auster auf der Suche nach tragfähigen Ideen ist. Die Idee des Buchs im Buch ist dabei keine schlechte, auch das Nachfolgewerk "Mann im Dunkeln" bedient sich ähnlicher Parameter. Doch letztlich ahnt der Leser worauf es hinausläuft. Vergleicht man Paul Auster mit den amerikanischen Schriftstellern seines Ranges fällt das Urteil nicht weniger hart aus. Die Geschichte in der Geschichte hätte das Potential, wesentlich ausführlicher behandelt zu werden. Die Geschichte hätte auch über 400-600 Seiten getragen. Dann hätte Auster nicht so sehr an der Oberfläche gekratzt und seinem Kollegen Cormac McCarthy den Rang abgelaufen. So aber bleibt es ein überdurchschnittliches Buch, das sein Potential nicht ausgeschöpft hat. Eine Zeitverschwendung ist es aber nicht, dazu steckt zu viel Auster in Auster.

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  • Rezension zu "Reisen im Skriptorium" von Paul Auster

    Reisen im Skriptorium

    Boris

    15. April 2009 um 19:19

    Schade! Paul Auster war einmal einer meiner Liebsten. Scheint nichts mehr einzufallen. Zitiert sich nur noch selbst. Nur noch ein schwaches Déja Vu.

  • Rezension zu "Reisen im Skriptorium" von Paul Auster

    Reisen im Skriptorium

    Oryx

    24. November 2008 um 08:57

    Paul Auster wie ich ihn kenne.Zunehmend scheint es ihn zu faszinieren das Buch im Buch zu schreiben.
    Für mich ein kurzes Meisterwerk

  • Rezension zu "Reisen im Skriptorium" von Paul Auster

    Reisen im Skriptorium

    chifan

    24. August 2007 um 23:31

    Nicht Austers bestes aber ein doch fesselndes Werk, wobei für mich die Stärke der Geschichte insbesondere in der Erzählebene des Sigmund Graf liegt. Wie bei Murakami ist gerade dieses Aufbauen einer Geschichte in der Geschichte eine von Austers Stärken. Obwohl der neueste Roman von Auster einem Vergleich mit anderen Werken wie "Das Buch der Illusionen", "Die Brooklyn Revue" oder "Mond über Manhatten" nicht standhalten kann, ist er für Fans auf jeden Fall ein Muss. Neueinsteiger sollten hingegen vielleicht mit etwas Anderem beginnen. Noch eine Anmerkung und Warnung zugleich: Nach "Brooklyn Revue" ist "Reisen im Skriptorium" das zweite Buch in Folge, in dem der rowohlt Verlag es schafft, die Pointe der Geschichte schon auf den Klappentext zu schreiben - was oder ob sich da überhaupt irgend jemand etwas dabei gedacht hat, weiß man wohl nur dort. In meinen Augen sehr ärgerlich.

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  • Rezension zu "Reisen im Skriptorium" von Paul Auster

    Reisen im Skriptorium

    Himeros

    09. August 2007 um 12:59

    Eigentlich nur drei Sterne aber einen Paul Auster Sonderstern. Eines seiner schwächeren Bücher aber nach fünf Seiten ist klar dass man einen "Auster" in der Hand hält. Der Schluß des Buches ist leider wenig orginell und vorhersehbar. Die Entwickling der Hauptperson wie immer brilliant.

  • Rezension zu "Reisen im Skriptorium" von Paul Auster

    Reisen im Skriptorium

    Bergey

    27. July 2007 um 13:38

    Paul Austers neuester Roman handelt von Mr. Blank - dieser Name passt genau zu ihm, weil er sein Gedächtnis verloren hat. Er erwacht in einem kargem Zimmer, einem isolierten Wohn- und Schlafraum, der von einer Kamera überwacht wird. Die Kamera macht pro Sekunde ein Bild und alle Geräusche werden aufgenommen. Mr. Blank hat keine Ahnung, wer er ist, wo er ist und vor allem: warum. Die Dinge im Raum sind beschriftet, es gibt Fotos mit ihm unbekannten Personen. Dann merkt er, dass dies die Personen sind, die ihn in seinem "Gefängnis" besuchen kommen und dass diese Personen etwas mit seinem Leben zu tun haben. Wer Paul Austers Bücher kennt, wird diese Personen langsam wiedererkennen, es sind Personen aus seinen früheren Werken. z. B. Daniel Quinn aus der "New York-Trilogie" und David Zimmer aus "Das Buch der Illusionen". Herr Blank erhält schließlich den Auftrag, ein unvollendetes Manuskript fertigzuschreiben - und darum geht es eigentlich in diesem Roman: Das Schreiben an sich. Ich kann noch kein abschließendes Urteil zum Buch abgeben, da ich noch nicht fertig bin:-) Es ist auf jeden Fall anders als die bisherigen Bücher von Paul Auster und man findet sich nicht so leicht hinein. Trotzdem finde ich den Stil des Buches interessant und bleibe auf jeden Fall dran.

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  • Rezension zu "Reisen im Skriptorium" von Paul Auster

    Reisen im Skriptorium

    Andras

    27. July 2007 um 13:23

    Vorweg gesagt: Sein letztes Buch Brooklyn-Revue hat mir eindeutig besser gefallen. Die Geschichte hat mir einfach mehr zugesagt. Nichts desto trotz, habe ich Reisen im Skriptorium in einem Rutsch durchgelesen (170 Seiten in großer Schrift sind ja nicht so umfangreich…) Also spannend ist es in jedem Fall und Paul Auster schafft es den Leser von der ersten bis zur letzten Seite zu fesseln. Ich wollte unbedingt wissen wie es denn nun ausgeht und wie er die beiden Erzählstränge am Ende auflöst. Das Ende hat mich dann allerdings ein wenig enttäuscht. Zu schnell und zu kurz gehalten. Trotzdem lohnt es sich in jedem Fall das Buch zu lesen.

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