Paul Auster The New York Trilogy

(59)

Lovelybooks Bewertung

  • 72 Bibliotheken
  • 1 Follower
  • 3 Leser
  • 5 Rezensionen
(22)
(25)
(10)
(2)
(0)

Inhaltsangabe zu „The New York Trilogy“ von Paul Auster

Includes three cleverly interconnected novels, that contains stories in which the search for clues leads to remarkable coincidences in the universe as the simple act of trailing a man ultimately becomes a startling investigation of what it means to be human. (Quelle:'Flexibler Einband/02.06.2011')

Stöbern in Krimi & Thriller

Die Moortochter

Spannend

Hasi

Schwarzwasser

Wieder ein grandioser Teil der Wallner & Kreuthner - Reihe mit vielen Highlights und Lachern ... ich sag nur "Aufkreuthnern" :D

angi_stumpf

Die Einsamkeit des Todes

Definitiv mein Krimi-Highlight 2017

JanaBabsi

SOG

Spannend und gut unterhaltend, allerdings fand ich den Fall selber sehr hart!

Mira20

Stille Wasser

Psychologischer Sprengstoff in und um HH

dreamlady66

Die Brut - Sie sind da

Ein Thriller, der es echt in sich hat! Er ist nichts für schwache Nerven und baut eine atemberaubende Spannung und Grauen auf...

Leseratte2007

  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen
  • Doppeldeutige Realitäten im Detektivformat

    The New York Trilogy

    Orisha

    26. October 2017 um 16:26

    Als Quinn den Auftrag der Stillmans erhält, kann er nicht wissen, dass dieser sein ganzes Leben durcheinander wirbeln wird. Auch Blues Leben ändert sich radikal, als White ihn beauftrag Black zu beschatten. Und als Fanshawe verschwindet, wirft es nicht nur die Leben von Sophie und Ben, sondern auch das seines ehemals besten Freundes aus der Bahn. Drei Männer, die wiederum anderen Männern folgen, aus unterschiedlichen Motiven heraus. Alle drei Geschichten sind in New York zu drei verschiedenen Zeiten angesiedelt und doch scheinen sie mehr gemeinsam zu haben, als den gemeinsamen Beschattungsauftrag.Austers Durchbruch kommt zunächst als Detektiv-Geschichte daher und ist doch so viel mehr: ein Portrait dreier Männer, die sich selbst zu verlieren drohen. Männer, die gebrochen wurden und wieder auferstanden; Männer, die sich in die Arbeit stürzen und sich dabei komplett verlieren. Austers Charaktere haben Ecken und Kanten, sind mehrdimensional und auf den verschiedensten Ebenen wahrscheinlich ein Portrait seiner selbst – nicht umsonst sind sie beruflich Journalisten oder Schriftsteller.Besonders faszinierend ist dabei die Tatsache, dass alle drei Geschichten einzeln betrachtet durchaus nett sind, aber erst in der Komposition als drei aufeinanderfolgende Geschichten ihre ganze Magie entfalten. So war ich nach „City of glass“ zunächst etwas ernüchtert, dachte „das ist nun also sein berühmter Durchbruch“ und konnte selbigen nicht ganz nachvollziehen. Nach der Lektüre des gesamten Buches jedoch, scheint es gerade jene Komposition zu sein, die diese Geschichten miteinander zu verknüpfen sucht – so lose selbige sind – und damit ganz neue Deutungsdimensionen eröffnen. Das hat mich zum Ende hin so fasziniert, dass ich nicht anders kann, als meine vollste Leseempfehlung zu geben.Fazit: Ein zurecht hochgelobtes Buch, das man allerdings erst zum Ende hin in seiner ganzen Bedeutung zu fassen kriegt. Sehr lesenswert.

    Mehr
    • 3
  • Rezension zu "The New York Trilogy" von Paul Auster

    The New York Trilogy

    Textravaganzen

    23. June 2011 um 18:17

    Zu City of Glass, Teil 1 der New York-Trilogie: Im Mittelpunkt des Romans steht der allein stehende Quinn, der normalerweise unter dem Pseudonym William Wilson Kriminalromane schreibt und nach mehreren mysteriösen Anrufen, die glatt einem seiner Romane hätten entspringen können, zu Paul Auster wird, dem angeblichen Privatdetektiv, der einen ominösen Herr Stillman vor seinem Vater schützen soll, sich später aber als ziemlich durchschnittlich lebender Buchautor erweist. Ähnlich vertrackt wie diese Kurzzusammenfassung ist Austers City of Glass und bietet neben der Detektivgeschichte allerlei Gedanken über die Konstruktion unseres Seins und stellt dies in Zusammenhang mit unserer Sprache. Selbstreferenziell wird dabei gleich zu Beginn festgelegt: There is “no word that is not significant. And even if it is not significant, it has the potential to be so […]; the centre of the book shifts with each event that propels it forward. The centre, then, is everywhere, and no circumference can be drawn until the book has come to its end.” (8) Darüber hinaus porträtiert Austers Werk als Großstadtroman ein unübersichtliches, aber auch unerschöpfliches New York, das sich manchmal auf untypische Art und Weise als symptomatisch für seine Bewohner präsentiert. So erlebt Quinn den Großstadtdschungel nicht als angsteinflößend, sondern als Zuflucht: “New York was an inexhaustible space, a labyrinth of endless steps, and no matter how far he walked, […] it always left him with the feeling of being lost. Lost, not only in the city, but within himself as well. […] On his best walks, he was able to feel that he was nowhere. And this, finally, was all he ever asked of things: to be nowhere.” (3f.) Letzten Endes sind es schließlich die Bewohner New Yorks, die den urbanen Text schreiben. So entpuppt sich Stillman senior schließlich als etwas tattriger, älterer Mann, der durch die Straßen des Big Apple sträunt und dabei Schrott sammelt. Dabei hinterlässt er jedoch seltsame Spuren – zumindest glaubt Quinn, aus Stillmans täglichen Routen eine geheimnisvolle Nachricht entziffern zu können. Und je tiefer Quinn sich in seine Detektivarbeit als Paul Auster hineinsteigert, je tiefer er sich in die der Großstadt ganz eigenen Sprache wagt, desto mehr wird er eins mit ihr… Zu Ghosts, Teil 2 der Trilogie: Der Privatdetektiv Mister Blue wird von Mister White angeheuert, um einen gewissen Mister Black zu beschatten. Was als ganz gewöhnlicher Auftrag beginnt, verläuft dennoch ungewöhnlich, eben weil Mister Blacks Leben nichts Außergewöhnliches aufzuweisen scheint. Blue quartiert sich gegenüber von Blacks Apartment ein, in welchem dieser zurückgezogen und recht anonym lebt. Fortan beobachtet Blue Black Tag und Nacht, aber Black sitzt bloß an seinem Schreibtisch, liest und schreibt. Und wenn er das Haus verlässt, dann nur um harmlose Besorgungen zu machen. Oder? Ist Black wirklich so harmlos? Warum sollte man ihn dann beschatten lassen? Wer beschattet letzten Endes eigentlich wen? Und was für eine Rolle spielt White in dieser Dreierkonstellation? Ghosts wirft viele Fragen auf, aber anstatt passgenaue Antworten zu liefern, wird dem Leser ein Spiegel vorgehalten: Genauso, wie Blue Black spiegelt (oder umgekehrt?), spiegelt der Roman den Versuch des Lesers (bzw. eines jeden Lesers) wieder, aus in Sprache verpackten Fakten eine kohärente Struktur zu konstruieren. Auch bei diesem Teil der Trilogie gilt, dass auch Leser, die Detektivgeschichten vielleicht nicht unbedingt zugeneigt sind, Gefallen an Austers Fiktion finden können. Ghosts ist nämlich vielmehr ein postmodernes und poststrukturalistisches Werk, das zentrale Konflikte unseres (großstädtischen) Daseins aufgreift, getarnt als Detektivgeschichte.

    Mehr
  • Rezension zu "The New York Trilogy" von Paul Auster

    The New York Trilogy

    tedesca

    19. May 2010 um 15:45

    Paul Austers bekanntestes Werk zählt sicher auch zu den Meisterwerken der amerikanischen Gegenwartsliteratur. In seiner unverwechselbaren klaren Sprache stellt der den Leser vor immer neue Gedankenhürden, lenkt ihn von einer Richtung in die andere und lässt ihn immer wieder anhalten, um das eben Gelesene einzuordnen und zu verarbeiten. In drei abgeschlossenen Geschichten, in deren Mittelpunkt auch die Großstadt New York steht, erzählt Auster immer wieder vom Leben und davon, wie sehr es davon abhängt, wie oder auch dass man von seiner Umwelt wahrgenommen wird. Auch eines seiner zentralen Themen, der Zufall, spielt eine wesentliche Rolle in allen drei Geschichten, die zum Teil beginnen wie ein klassischer Detektivroman, und letztendlich immer eine Suche der Protagonisten nach sich selbst darstellen. Die Figuren sind oft sehr schemenhaft dargestellt, nur in "The Locked Room" erzählt Auster von greifbaren und nachvollziehbaren Personen, doch auch diese stoßen an die Grenzen der Selbstzerstörung. Für mich sind letztendlich viele Fragen offen geblieben, die mich noch länger beschäftigen werden. Der Sinn des Daseins, die eigene Rolle und die der anderen, die Wendungen, die vom Zufall gesteuert werden - zentrale Themen, die mir in so gut wie allen Werken Austers immer wieder begegnet sind. Zum Hörbuch (ungekürzte Version): Große Literatur, grandios gelesen von Joe Barett, der mit seiner wandelbaren Stimme die oft sehr distanziert gezeichnenten Figuren ein wenig greifbarer werden lässt.

    Mehr
  • Rezension zu "The New York Trilogy" von Paul Auster

    The New York Trilogy

    Inishmore

    03. January 2009 um 19:24

    Nun gut, ganz einfach war Paul Auster noch nie, und seine Trilogie bildet da keine Ausnahme. Aber alleine Austers wunderbahrer, einzigartiger Schreibstil lohnt das Lesen. Ob man dann zum Schluss die Geschichte verstanden hat, bleibt nebensächlich...kann man sie überhaupt verstehen?

  • Rezension zu "The New York Trilogy" von Paul Auster

    The New York Trilogy

    midniteblue

    02. September 2007 um 22:43

    In diesen drei Kurzgeschichten variiert Paul Auster auf meisterliche Art
    eine düstere, paranoide Grundstimmung, die jeweils mit einem lustvollen
    Spannungsbogen in Unbestimmtheit endet. Die Sätze Austers sind wunderbar,
    und einfach im Sinne von modern.

  • Was ist LovelyBooks?

    Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist! Mehr Infos

    Buchliebe für dein Mailpostfach!

    Hol dir mehr von LovelyBooks