Paul Auster Timbuktu

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Inhaltsangabe zu „Timbuktu“ von Paul Auster

Aufzeichnungen eines Hundes Mr. Bones, die spitzohrige Promenadenmischung, sieht die Welt durch die scharfen Augen dessen, der sie stets von unten hat betrachten müssen. Und er ist nicht auf den Mund, Pardon, auf die Schnauze gefallen. Seine weisen Erkenntnisse über das Hundeleben, das wir alle führen, sind ebenso amüsant wie traurig — denn in ihrem augenzwinkernden Humor ist ihnen jede Sentimentalität fremd. «Austers berührendstes, gefühlvollstes Buch.» New York Times

Ein fast philosophisches Buch für Hundefreunde, die wissen dass jeder Hund Charakter und Seele hat - und eigentlich ein besserer Mensch ist

— GersBea
GersBea

Timbuktu ist ein schön geschriebener Roman mit vielen Emotionen, der einen zum Nachdenken über das Leben anregt. Nicht nur was für Tierfans!

— WrittenInTheStars
WrittenInTheStars

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  • Nicht nur ein Hundeleben

    Timbuktu
    ulrikerabe

    ulrikerabe

    30. May 2017 um 14:55

    „Dort wo die Weltkarte endet, fängt Timbuktu an.“ Dorthin gehen die Menschen, wenn sie sterben. So hört es Mr. Bones von seinem besten Freund und Begleiter Willy.Mr. Bones erzählt auf seine kindlich naive Weise die Geschichte von Willy G Christmas. Von Willie dem Sohn überlebender polnischer Juden, dem Poeten, dem Philosophen, der sterbenskrank ist, psychisch krank, obdachlos, Trinker, eine gescheiterte Existenz. Sein ganzes Leben hat Mr. Bones mit Willy verbracht, zunächst noch zu Hause bei Willys Mutter, später auf der Straße. Wer nur dieses eine Leben kennt, kann gar nicht beurteilen, ob es arm oder reich war an Dingen, die das Leben erst lebenswert machen. Willy schreibt, schreibt alles auf, Gedanken, Gedichte, Geschichten, alles wird notiert. Genau diese Notizen will er in seinen letzten Tagen seiner ehemaligen Lehrerin, zukommen lassen. Denn mehr als die Worte in einem Schließfach hat er nicht vorzuweisen, wenn sie verloren gingen, wäre es als hätte er nie gelebt. Doch sein Leben geht auf der Straße zu Ende, vor dem Haus von Edgar Alan Poe, in Poe-land, was Willy noch herrlich amüsiert, bevor er stirbt.Wenn Mr. Bones der Knochenmann sein soll, dann ist er ein kein harter grausamer Tod, nein, einer der noch zum Trost die Schnauze in den Schoß legt. Nach Willys Tod ist Mr. Bones auf sich allein gestellt, lernt die ungute Seite der Menschen kennen, wird eine Zeit lang von einem chinesischen Jungen aufgenommen, der den Hund aber aus Furcht vor seinem Vater versteckt hält, bis er auch dieses Leben aufgeben muss.. Immer wieder träumt er von Willy. Willy lebt jetzt in Timbuktu. Doch es sind nicht immer gute Träume, Willy kann ihm nicht versprechen, dass alles gut wird. Bis Mr. Bones eines Tages im Vorgarten einer Familie landet, von den Kindern und der Mutter sofort ins Herz geschlossen, darf Mr. Bones bleiben. Auch wenn Willy vom Weg abgekommen ist und sich gegen alle Konventionen gewehrt hat, lernt Mr. Bones, sich an das „gute Leben „zu gewöhnen. Wenn man sich erst einmal daran gewöhnt hatte, wie das System funktionierte, schien es gar nicht mehr so wichtig, dass man den ganzen Tag angekettet war.Wenn da nicht immer noch die große Sehnsucht nach Willy und Timbuktu wäre.Auster erzählt diese Geschichte über Außenseiter, Benachteiligte, Gescheiterte mit so viel Fürsorge, ohne zu tief ins Kitschige abzugleiten.Dieser kleine Roman steckt so voller feiner Gedanken und Sätze. Auch wenn es die Wahrheit ist, dass manche Geschichten einfach nicht gut ausgehen können, lässt einen das Buch doch immer wieder lächeln. Ganz besonders mochte ich beispielsweise eine Anspielung auf Willys Mitbewohner am College, einem gewissen Anster oder Omster, Paul jedenfalls, der bei Manns Zauberberg nie über Seite 271 hinausgekommen war. Fein, da habe ich diesem Paul wenigstens ein paar Seiten voraus.

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  • Geschichte eines geistreichen beseelten Hundes

    Timbuktu
    GersBea

    GersBea

    16. July 2015 um 12:38

    Jeder, der Hund mag und einen charaktervollen Hund sein eigen nennt, wird diese Geschichte mögen - oder wie ich sogar lieben. Herrchen Willy liegt im Sterben und seine siebenjährige Promenadenmischung Mr. Bones hält Rückschau über ihr gemeinsames Leben. Willy war ein Freidenker, freiheitsliebend, kompromisslos und fast zu gut für diese Welt, der auf der Straße landete und gern dort lebte. Mr. Bones, Seelenbruder hat vom ewig brabbelnden Willy, hat viel von ihm gelernt und teilt seine Lebensanschauungen. Die erste Hälfte des Buches beschreibt das bisherige gemeinsame Leben der Beiden. Die zweite Hälfte zeigt die Einsamkeit von Mr. Bones, der zum ersten Mal in seinem Leben auf sich selbst gestellt ist. Er findet zweimal ein neues Zuhause, aber widrige Umstände und sein bisheriges Leben als "freier" Hund lassen ihn nicht glücklich werden. Als seine Familie ihn für ihren Urlaub in einer Hundepension unterbringt, erkrankt er, reißt aus und entscheidet sich für Willy in Timbuktu. Das 1999 erschienene Buch hat mich berührt, nachdenklich gemacht, zum Schmunzeln gebracht und oft habe ich gedacht "genau wie Oskar". Der eigentlich traurige Schluss erschien mir als adäquate Entscheidung von Mr. Bones.

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  • Das Leben aus der Perspektive eines Hundes: Zutiefst emotional und berührend!

    Timbuktu
    WrittenInTheStars

    WrittenInTheStars

    Ein Hund der stirbt und der weiß daß er stirbt wie ein Hund und der sagen kann daß er weiß daß er stirbt wie ein Hund ist ein Mensch (Definition von Erich Fried) Dieses Gedicht kam mir beim Lesen von Timbuktu öfters in den Sinn. Denn in dem Roman von Paul Auster geht es vor allem um eins, ums Sterben. Die HANDLUNG: Die Geschichte beginnt an einem verregneten Tag in Baltimore. Mr. Bones ist ein Hund und seinem Herrchen Willy sehr verbunden. Umso trauriger macht es ihn, dass er weiß, dass Willy G. Christmas nicht mehr lange am Leben sein wird. Dieser ist todkrank und hustet jeden Tag mehr. Die beiden sind schon eine Weile in mehreren Städten Amerikas unterwegs auf der Suche nach Willys alter Lehrerin. Diese hatte früh das Schreibpotential von Mr. Bones Herrchen erkannt und ihn immer gefördert, bis sie sich aus den Augen verloren. Der letzte Wunsch Willys ist es, diese Frau noch einmal wiederzusehen. Seine Hoffnungen, sie in Baltimore zu finden, sind groß. Mr. Bones hingegen bereitet sich immer mehr auf ein Leben ohne sein Herrchen vor, auch wenn er sich das nicht vorstellen kann und will. Er weiß, dass das Ende ihres gemeinsamen Weges nah ist und Willy nach Timbuktu, dem Ort nach dem Leben, gehen wird. Ob dort auch Hunde hingehen können, wenn sie sterben? Schneller als gedacht ist Mr. Bones auf sich alleingestellt und lernt neue Dinge über das Leben und den Tod kennen... AUFBAU: Wie schon beschrieben ist das ganze Buch aus Sicht eines Hundes, nämlich Mr. Bones beschrieben. Jedoch erfährt man auch ebenso oft die Gedanken seines Herrchens oder anderen Menschen um ihn herum, denn Mr. Bones ist ein sehr einfühlsames Wesen und weiß viel über das menschliche Leben. Er ist auch sehr klug und wünscht sich sehr oft sprechen oder wenigstens lesen zu können, um besser mit seinem Herrchen Willy kommunizieren zu können. Anfangs erscheint es ungewohnt, ein Buch aus der Sicht eines Tieres zu lesen, doch man gewöhnt sich daran. Besonders, da Mr. Bones’ Gedanken den unseren kaum nachstehen. Oft wird man dann beim Lesen sogar vergessen, dass er ein Hund ist. Das Buch ist nicht lang und hat insgesamt nur fünf Kapitel. Diese gehen, abgesehen vom letzten, jeweils um die 40 Seiten. Die ersten beiden umspannen einen Nachmittag, die letzten ungefähr ein halbes Jahr. MEINE KRITIK: Ich habe das Buch von meiner Oma zu Weihnachten geschenkt bekommen. Normalerweise bin ich immer etwas skeptisch bei Buchgeschenken, die ich mir nicht gewünscht habe, aber da ich ein kurzes Buch zum Lesen für den Weg zur Uni gesucht habe, kam es mir genau richtig! Also begann ich das Buch ganz unvoreingenommen zu lesen... Paul Auster ist ein sehr bekannter und erfolgreicher Autor. Dieses Buch soll ein bisschen anders sein als seine restlichen Werke. Der größte Unterschied ist wahrscheinlich die Länge. Mit seinen 191 Seiten ist Timbuktu ein ziemlich kurzer Roman. Man könnte ihn fast als Novelle oder englische Short Story bezeichnen. Eines ist klar Paul Auster kann schreiben: Seine Beschreibungen gefielen mir sehr gut, auch wenn sie mir manchmal zu ausführlich waren. Das ist wahrscheinlich auch der einzige Kritikpunkt an dem Buch: die unnötigen Ausschweifungen! Ich bin eigentlich ein Fan von schön geschriebenen Büchern mit vielen Details und Beschreibungen, aber selbst mir war es an manchen Stellen einfach zu viel. Oft habe ich das Abschweifen verstanden, wenn z.B. im ersten Kapitel Mr. Bones über seine Vergangenheit und die seines Herrchens Willy berichtet. Viele Anekdoten waren zwar ganz nett und unterhaltsam, aber jedoch völlig unnötig für die Geschichte und im zweiten Kapitel geht es so weiter... Die Kapitel drei bis fünf halten sich hierbei zurück, sie bringen die Handlung voran und sind spannend und gut zu lesen. Jedoch da die ersten zwei Kapitel, die sich zeitlich wie schon erwähnt nur über einen Nachmittag erschrecken, aber 50 % des Buches ausmachen, sind sie eindeutig zu lang geraten! Deswegen fällt es bestimmt vielen schwer, sich in das Buch rein zu lesen, und nicht gelangweilt zu werden. Natürlich verstehe ich, dass es wichtig für den Leser ist Mr. Bones Vorgeschichte zu kennen, um das starke Band zu seinem Herrchen besser verstehen zu können, aber hier hätte man um einiges kürzen können... Insgesamt jedoch ist das Buch wunderschön geschrieben und die letzten Kapitel machen die ersten um einiges wett. Was das Buch insgesamt lesenswert macht, ist auf jeden Fall die ungewohnte Perspektive. Paul Auster ist zwar nicht der erste Autor, der auf die Idee kommt ein Buch aus der Sicht eines Tieres zu schreiben, jedoch fand ich es erfrischend anders und spannend. Mr. Bones mag zwar oft wie ein Mensch denken, jedoch bleiben seine Handlungen immer die eines Hundes. Somit fiel der Autor nicht in die Falle, das Tier zu sehr zu personifizieren, womit daraus ein Tierkinderbuch geworden wäre. Auch wenn man oft gegen Ende vergisst, das Mr. Bones ein Hund ist. Seine Handlungen machen es einem immer wieder bewusst. So möchte man ihm in manchen Szenen am liebsten zurufen: „Nein, tu das nicht!“ Bis einem auffällt, das er nun mal ein Hund ist und es einfach nicht besser weiß. Allein dies zeigt schon wie emotional und berührend das Buch ist. Es nimmt einem ganz schön mit. Auch geht es besonders um ein Thema, „den Tod“. Dies zieht sich durch das ganze Buch. Timbuktu steht für den unbekannten Ort, den wir alle mal betreten werden, wenn wir nicht mehr da sind. Jeder hat sich mal um diesen Ort Gedanken gemacht, wieso soll dies nicht auch ein Hund tun. Paul Auster schafft es sich diesem sensiblen Thema behutsam zu nähern ohne kitschig oder zu rational zu werden und lässt viel Spielraum für eigene Vorstellungen und Gedanken über den Tod. Dies ist auch die größte Stärke des Romans, wie er durch die Gedanken eines Hundes, die eigenen Gefühle und Gedanken in Gang bringt. MEIN FAZIT: „Timbuktu“ ist ein schön geschriebener Roman mit vielen Emotionen, der einen zum Nachdenken über das Leben anregt. Die Kürze des Romans tut der Tiefe des Geschehens nichts ab. Einzig manche der Anekdoten sind zu lang geraten, weswegen es wohl manchen schwerfallen wird, über die ersten zwei Kapitel hinauszukommen. Trotzdem bezeichne ich Paul Austers Roman als gelungen. Man muss kein Hunde- oder Tierfan sein, um ihn zu mögen. Die ungewohnte Perspektive unterstreicht das Thema und zeigt hier eine andere Sicht auf die großen Fragen der Menschheit, lenkt aber nie davon ab. Ich empfehle das Buch für alle Liebhaber von bisschen ernsteren und traurigeren Romanen. Wer gerne Anekdoten über das Leben liest, die auch gerne etwas ausgefallener sein dürfen, ist hier genau richtig! Natürlich ist der Tod, der das eigentliche Hauptthema des Romans ist, keine leichte Kost, aber mir gefiel es, sich diesem Thema auf eine andere Weise zu nähern. Ein kleiner Roman mit großer Wirkung. Ein lautes Bellen dafür!

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    • 5
  • Die Welt aus Hundeaugen

    Timbuktu
    Mrs_Nanny_Ogg

    Mrs_Nanny_Ogg

    15. July 2013 um 12:29

    Mr. Bones zieht schon seit 7 Jahren mit seinem Herrchen Willy G. Christmas durch die Städte der Vereinigten Staaten. Er teilt mit ihm Freud und Leid und hört seinem zwar etwas verwirrten, aber durchaus wortgewandten Freund zu, der ein verhinderter Poet und Weltenretter ist. Der Hund versteht jedes Wort, das Willy an ihn richtet, was nicht bedeutet, dass er den oft verzwickten Gedankengängen seines Freundes auch folgen kann. Leider verhindert es die Hundeanatomie, dass er Willy auch antworten kann - er denkt sich eben seinen Teil. Doch dann kommt der Tag, an dem Willy sich aufmacht, eine alte Lehrerin und Mentorin zu finden. Er weiß, dass es mit ihm zu Ende geht: Der blutige Auswurf aus seinen geschundenen Lungen wird immer heftiger. Bald wird er nach Timbuktu kommen - so nennt Willy den Ort, an dem man nach dem Tod kommt. Schließlich bricht Willy kurz vor dem Ziel zusammen. Bevor er ins Krankenhaus gebracht wird, schickt er Mr. Bones fort mit der Warnung sich vor den Hundefängern in Acht zu nehmen. Der tapfere Hund schlägt sich von nun an allein durch die Welt - bis er selbst nach Timbuktu kommt und wieder mit seinem Herrchen vereint ist. Paul Auster gelingt es, sich auf überzeugende Weise vorzustellen, wie ein Hund die Welt sehen könnte. Er nimmt uns mit auf eine philosophische Reise in einer wunderbaren Sprache, die Freude am Lesen macht. Auf jedenfall 5 Sterne für diesen Roman!

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  • Rezension zu "Timbuktu" von Paul Auster

    Timbuktu
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

     

    • 2
    AnnaChi

    AnnaChi

    27. May 2011 um 20:58
  • Rezension zu "Timbuktu" von Paul Auster

    Timbuktu
    Dubois

    Dubois

    Ich schäme mich etwas es zuzugeben, aber ich habe mehr als ein Mal beim Lesen geweint. Sehr sehr schöne und recht kurze Geschichte. Habe ich schon mehrmals vorgelesen und niemand blieb davon ungerührt. Empfehlenswert!

    • 2
    Moni 3007

    Moni 3007

    06. February 2011 um 21:20
  • Rezension zu "Timbuktu" von Paul Auster

    Timbuktu
    Duffy

    Duffy

    16. June 2010 um 07:09

    Paul Auster ist dafür bekannt, dass er gleich mehrere Geschichten in einer erzählen kann. Dies ist hier ein Roman, der aus der Hundeperspektive erzählt wird, eine große Kunst, auf die sich nur ganz wenige Schreiber bisher erfolgreich eingelassen haben. Aber es ist eben nicht nur eine Hundegeschichte, sondern eine Geschichte, in dem das Verhältnis von Menschen zum Hund dargestellt wird. Und es ist eine Geschichte über die Liebe, die zwischen Tier und Mensch aus den jeweiligen Lebensumständen entstehen kann. Penner Willy und sein Hund Mr. Bones werden durch den Tod des Herrchens getrennt. Die neue Lebenssituation des Hundes beinhaltet nicht nur viele Erinnerungen, sondern er muss sich auch den neuen Gegebenheiten stellen und findet tatsächlich neue menschliche Gesellschaft, die sich allerdings in einem ganz anderen Umfeld als sein gewohntes aufhält. Veränderungen und die immer wiederkehrende Person seines geliebten Herrchens Willy m Traum machen die Tage für Mr. Bones zu einer Achterbahnfahrt der Gefühle. Der melancholische Grundton, den Auster hier trifft, hat nicht unbedingt eine traurige Komponente, vielmehr ist es ein eher logisches Herangehen an Werte, die sonst nur oberflächlich Zugang ins Alltägliche finden. Ein zauberhaftes Buch mit zwangloser Moral.

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  • Rezension zu "Timbuktu" von Paul Auster

    Timbuktu
    PrinzessinMurks

    PrinzessinMurks

    29. March 2010 um 23:00

    Das Buch aus der Sicht eines Straßenköters. Wir lernen ihn kennen, als er sein Herrchen verliert und begleiten ihn bis zu seinem Ende.
    ***
    Perspektivenwechsel und Fabulierkunst - das zeichnet Auster aus und das zeigt er auch in diesem Buch. Es war mein Einstieg ins Auster-versum der Erzählkunst und ich habe es nie bereut.

  • Rezension zu "Timbuktu" von Paul Auster

    Timbuktu
    Sonja_Sirsch

    Sonja_Sirsch

    25. June 2008 um 19:01

    Eine kleine, schöne, melancholische Geschichte über einen Hund und seine unerdenklich große Liebe zu seinem Herrchen. Sehr traurig besonders zum Ende hin.
    Sehr zu empfehlen!

  • Rezension zu "Timbuktu" von Paul Auster

    Timbuktu
    Beagle

    Beagle

    14. June 2008 um 11:07

    Eine absolut witzige und doch tragische Geschichte, meisterlich erzählt und stimmig. Schon nach den ersten Seiten denkt man selbst ein Hund zu sein und diese Odysse mitzumachen. Ein schönes Buch für einen warmen Sommertag im Garten