Paul Bokowski Hauptsache nichts mit Menschen

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Inhaltsangabe zu „Hauptsache nichts mit Menschen“ von Paul Bokowski

Paul Bokowski, Stadtneurotiker mit Herz und Humor, verwandelt das Absurde im Alltag mit treffsicherem Witz in hinreißende Geschichten! Es liegt nicht unbedingt an Berlin, dass Paul Bokowski von einer absurd-komischen Begegnung in die nächste schlittert. Es liegt vielmehr in der Natur der Menschen, dass man viel Eigenartiges mit ihnen erleben kann. Mit seinen Eltern beispielsweise, einer wildfremden Dame, die ihm völlig ungefragt Vorträge über Backrezepte hält, oder aber auch gerne mit sich selbst: Sei es, dass der passionierte Hypochonder angesichts einer drohenden Mandel-OP Dutzende von Abschiedsbriefen verfasst oder beim Möbelkauf in eine unvergessliche Weihnachtsfeier von IKEA gerät. Paul Bokowski enthüllt das Absurde im Zwischenmenschlichen – und man muss leider befürchten, dass das alles auch wirklich so passiert ist ...

Sehr witzig!

— Mika_Schulze
Mika_Schulze

Humorvolle Lektüre für Zwischendurch ... Als Berliner erkannte ich meinen Alltag bzw.Umgebung in dem ein oder anderen Kapitel wieder.

— kn-quietscheentchen
kn-quietscheentchen

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    Hauptsache nichts mit Menschen
    dominona

    dominona

    14. November 2015 um 08:50

    Berliner Humor, man kann ihn mögen oder nicht, aber gepaart mit einer Spur Homosexualität, Resentiment gegenüber den Eltern, sowie gesundem Maß an Eigenartigkeit, findet das ganze im Autor seinen vorläufigen Höhepunkt. Besonders die von ihm geschilderten Gespräche haben mir gefallen und wer in Berlin lebt, weiß genau, was er meint.  

  • Paul Bokowski - hauptsache nichts mit Menschen

    Hauptsache nichts mit Menschen
    miss_mesmerized

    miss_mesmerized

    23. October 2014 um 06:13

    Paul Bokowski schreibt über sein Leben in Berlin. Sein Verhältnis zu den Eltern. die alltäglichen Unwegsamkeiten eines Endzwanzigers. Mal lustig, mal fast erschreckend, oft satirisch und auch selbstironisch. Kurze Geschichten, Tagebucheinträge, Dialoge – variationsreich und unterhaltsam. Die Mutter, die sich plötzlich mit dem Internet auskennt und droht sein Privatleben zu entdecken, der tote Nachbar, der wenigstens kein Lärm mehr versursacht, die Weihnachtsparty bei IKEA zu der er sich schleicht, ein Überfall im Hausflur und immer wieder auch kommt der Hypochonder durch. Genau beobachtet er seine Mitmenschen und sich selbst und mit treffendem Sprachwitz verarbeitet er das Leben um ihn rum in seinen Episoden, die von wenigen Zeilen bis mehreren Seiten reichen. Kurzgeschichten aus der Hauptstadt zum Amüsieren für Zwischendurch.

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  • Rezension zu "Hauptsache nichts mit Menschen" von Paul Bokowski

    Hauptsache nichts mit Menschen
    Sarlascht

    Sarlascht

    31. January 2013 um 13:08

    Inhalt: Paul Bokowski, Berliner mit polnischen Wurzeln, versucht einfach durch den Alltag zu kommen, aber was soll man schon machen, wenn der Alltag einen Situationen in die Hand spielt, die nur mit viel Sarkasmus erlebt werden können. Skurrile Alltagerlebnisse, verpackt in Kurzgeschichten, die punktgenau beschreiben, wie absurd manchmal das Leben sein kann. . Meine Meinung: Der Titel hat mich dazu verleitet, nach dem Buch zu greifen. Das Cover trägt auch sehr zu meiner Wahl bei, warum kann ich nicht genau sagen, aber egal, die Hauptsache ist doch, dass ich danach gegriffen habe. Die hier versammelten Kurzgeschichten überzeugen nämlich auf ganzer Linie und bescheren einen ein paar richtig gute Lesemomente. . Die vorliegenden Kurzgeschichten spielen sich alle in Berlin, meist in Wedding, ab. Als nicht Großstädter blieb mir manchmal nur ein Kopfschütteln übrig, allerdings ein amüsantes. Ich glaube, wenn man selbst aus der Hauptstadt kommt, dann wirkt das Buch vielleicht noch witziger, auch wenn es mich doch erreicht, bleibt einfach die Vermutung, dass jemand, der die „Szene“ kennt, noch mehr Freude haben könnte. Nebenher ist es aber nicht nur Berlin und seine Eigenheiten die thematisiert werden, Paul Bokowski gelingt es auch wunderbar, sich und seine Verhaltensweisen ins rechte Licht zu rücken. Ob er sich die Rettung seines Bezirkes auf die Fahne geschrieben hat, einen Nachruf auf seine Großmutter verfasst, einfach nur eine skurrile Unterhaltung mit der geliebten Frau Nachbarin führt, oder sich einen Schrank kaufen gehen möchte und dann doch irgendwie auf einer Weihnachtsfeier von IKEA landet, die Geschichten laden einfach zum Schmunzeln ein. . Ich las, dass sich einige beim lesen des Buches vor Lachen nicht mehr beherrschen konnten, was ich jetzt nicht so ganz unterschreiben kann. Keine Frage, da ist so viel Absurdität in den Geschichten beinhaltet, wie ich es selten mal gesehen habe, aber mehr als der Humor steht für mich der triefende Sarkasmus im Vordergrund, der einen schon mal sprachlos macht. Gelacht wird, sicherlich, aber mehr hatte ich mir die Frage gestellt, wie ein Mensch bitte auf solche Ideen kommt. Der Autor besitzt auf jeden Fall ein einzigartiges Gefühl, den Alltag in Geschichten zu packen, den Blick so zu rücken, dass die Situationen einen irgendwie doch immer wieder bekannt vorkommen. . Was man bei dem Buch beachten muss – durch die geballte Wortkraft fliegt man nur so durch die Geschichten, allerdings verpasst man dadurch auch viel, weil man einfach so überlagert von Eindrücken wird, dass es eigentlich empfehlenswert wäre, eine Geschichte zu lesen und danach das Buch wegzulegen, um eine Pause einzulegen und es nach einiger Zeit wieder zur Hand zu nehmen. So bleibt nämlich die Kraft jeder einzelnen Kurzgeschichte erhalten und geht nicht vielleicht irgendwo unter. . Wisst ihr, was wirklich schade ist? Es gibt kein weiteres Buch von Paul Bokowski – sarkastische Kurzgeschichten gibt es viele, richtig gute leider wenige, deswegen sollten manche Menschen mehr schreiben und ich hoffe inständig, noch viel mehr von dem Autor lesen zu dürfen. . Fazit: Wer sarkastische Alltagsgeschichten sucht, ist mit „Hauptsache nichts mit Menschen“ wunderbar bedient. Für mich eines der besten Bücher auf diesem Gebiet.

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  • Rezension zu "Hauptsache nichts mit Menschen" von Paul Bokowski

    Hauptsache nichts mit Menschen
    Frau_Erdnussbutter

    Frau_Erdnussbutter

    26. October 2012 um 10:56

    Die ganz gewöhnliche Berliner Woche eines polnischen Auswandererzöglings - portioniert in handlichen Glossen. Paul Bokowski, der seinem früheren Ich niemals seinen Beruf erklären könnte (Lesebühnenautor und Vorleser), beglückt jetzt auch Selbstleser mit Geschichten aus seinem furiosen Alltag in der Hipsterhauptstadt. Manche Witzelei ist aufgrund der Lokalität vielleicht nur Berlinern geläufig, trotzdem hat mich der gute Mann öfter zum Schmunzeln und ein paar Mal sogar zu herzhaftem Lachen gebracht. Weiter lesen: http://www.1jahr52buecher.de/?p=1015

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  • Rezension zu "Hauptsache nichts mit Menschen" von Paul Bokowski

    Hauptsache nichts mit Menschen
    Powderfinger

    Powderfinger

    22. September 2012 um 12:41

    Ich gebe zu, ich mag eigentlich keine Kurzgeschichten-Bände. Dieses Buch habe ich mir nur deswegen gekauft, weil ich den Titel so großartig fand und dieser genau meinem Humor entspricht. Sammlungen von Geschichten haben leider oft den Nachteil, dass sich deren Niveau sehr unterscheidet. So auch hier, obwohl ich zugeben muss, dass keine von Bokowskis Geschichten wirklich schwach ist. Trotzdem hält nicht jede Story das, was der fantastische Titel verspricht. Nichtsdestotrotz: das Buch ist alles in allem ein echtes Lesevergnügen und falls der Autor sich demnächst (hoffentlich!) mal an einem Roman versucht, bin ich hundertprozentig als Leser mit dabei.

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  • Rezension zu "Hauptsache nichts mit Menschen" von Paul Bokowski

    Hauptsache nichts mit Menschen
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    06. July 2012 um 15:03

    Das Lesen von Berlin-Büchern ist allgemein eher schwierig. Zu oft werden die ganze Zeit Geschichten über sämtliche Berlin-Stereotype oder Vorurteile herunter getexte, sodass man am Ende des Buches vor Langeweile und Widererkennen nur Schreien möchte. Das ist hier ganz anders, obwohl auch Paul Bokowski sich typischer Stereotype bedient, aber eben in einem wohldosiertem Maße. Er beschränkt sich mit seinem Humor nicht nur auf seinen Wahlbezirk Wedding, sondern nimmt vielmehr sein eigenes Ich und was damit zusammenhängt auf die Schippe. Themen wie seine polnische Herkunft und seine Homosexualität verschleiert er nicht, sondern spricht sie direkt an, wodurch manch ein Leser vielleicht peinlich berührt sein könnte. Auch verarscht er nicht nur den Wedding, den er anscheinend sehr in sein Herz geschlossen hat, vor allem lässt er kein gutes Haar an den In-Bezirken Prenzlauer Berg und Friedrichshain. Auch der Schreibstil macht Spaß, da er nicht einfach nur Geschichten im gleichen monotonen Stil erzählt, sondern sich auch gern an Monologen, Telefongesprächen mit seiner Mutter oder gar Skype-Gesprächen mit seinem Vater bedient. Dieses Buch ist von Anfang bis zum bitteren Ende witzig, sarkastisch und so richtig schön realitätsfern.

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  • Rezension zu "Hauptsache nichts mit Menschen" von Paul Bokowski

    Hauptsache nichts mit Menschen
    CoonieM

    CoonieM

    26. June 2012 um 14:20

    Das Buch erzählt in kurzen Geschichten aus dem Leben eines Mannes in Berlin (Wedding!). Thematisiert werden Erlebnisse auf IKEA-Mitarbeiterweihnachtsfeiern (nein, er arbeitet nicht bei IKEA ...), Telefonate mit der Mutter und Stehpartys in hippen Loft-Wohnungen. Nicht zu vergessen: der Kater! Aber ich will hier nicht zu viel verraten. Das Buch ist schnell gelesen, Hr. Bokowski macht Spaß mit seinem unglaublichen Wortwitz und den originellen Geschichten (Stichwort: Cord-Hose).

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