Paul Carson Leichenbitter

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Inhaltsangabe zu „Leichenbitter“ von Paul Carson

Sein Beruf ist der Tod: Mord, Selbstmord, Unfall - er kümmert sich um alles Als Coroner der Stadt Dublin untersucht Dr. Michael Wilson unerwartete oder merkwürdige Todesfälle. Als die Akte von Patrick Dowling auf seinem Schreibtisch landet, scheint eigentlich alles klar zu sein: Selbstmord durch Erhängen. Aber Wilson wird misstrauisch. Ist es wirklich Zufall, dass der Kollege, der sich vor ihm mit dem Tod des Ministersohns beschäftigte, ermordet wurde? Wilson beginnt, Fragen zu stellen - und gerät in Lebensgefahr. Denn manche Wahrheiten sollten lieber tief vergraben bleiben ...

Kein schlechter Thriller, aber die holde Gattin war nur nervtötend!

— Leseratz_8
Leseratz_8

Fazit: Anfangs ein eher ruhiger Thriller, der eindringlich und nachvollziehbar erzählt wird und stetig fesselnder wird.

— Bellexr
Bellexr

spannender Thriller

— Sandrine1503
Sandrine1503

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    Leichenbitter
    Leseratz_8

    Leseratz_8

    18. October 2015 um 16:39

    Klappentext: "Sein Beruf ist der Tod: Mord, Selbstmord, Unfall - er kümmert sich um alles Als Coroner der Stadt Dublin untersucht Dr. Michael Wilson unerwartete oder merkwürdige Todesfälle. Als die Akte von Patrick Dowling auf seinem Schreibtisch landet, scheint eigentlich alles klar zu sein: Selbstmord durch Erhängen. Aber Wilson wird misstrauisch. Ist es wirklich Zufall, dass der Kollege, der sich vor ihm mit dem Tod des Ministersohns beschäftigte, ermordet wurde? Wilson beginnt, Fragen zu stellen - und gerät in Lebensgefahr. Denn manche Wahrheiten sollten lieber tief vergraben bleiben ..." Ich bin eigentlich kein Freund von Ich-Erzählern, aber dieses Buch hatte ich mehrfach in der Hand und jedesmal hat mich der erste Satz begeistert: "Mein Beruf ist der Tod." Und so habe ich mich entschlossen, das Buch mitzunehmen. Auch jetzt drei Wochen nach Ende der Lektüre weiß ich nicht wirklich, wie ich meine Meinung begründen soll. Ich fange mal positiv an, die Idee ist toll, einen Coroner zu Wort kommen zu lassen, ist eine ungewöhnlich Sichtweise, aber eine interessante. Auch der Stil hat mir gefallen, entspannt zu lesen, gute Unterhaltung, nur in einigen Passagen des Privatlebens etwas zu langatmig. Was mich aber am meisten gestört hat, war das private Gedöns in diesem Roman. Die Gattin rät ihrem Mann zu diesem Job, vorher ist er Pathologe in einem großen Krankenhaus, und faselt von Karrieresprung und neuen Herausforderungen. Als es aber eng wird und der Coroner in seinem Haus angegriffen wird, steht sie nicht zur gemeinsamen Entscheidung und zu ihrem Mann... Das ist mein eigentlicher Knackpunkt an diesem Buch. Und ich finde es wirklich sehr schade, denn hier gäbe es wirklich Potential für etwas Neues oder auch eine Serie aus einem anderen Blickwinkel... Der Fall und die Ermittlungen sind sehr spannend und auch die Auflösung des Ganzen ist unerwartet und in sich absolut schlüssig. Ein wunderbar logisches Ende. Ich würde diesem Buch so gern fünf Sterne geben, aber dazu müssten die privaten Verwicklungen raus. Dann wäre der Thriller mit 400 Seiten immer noch gut zu lesen und ich hätte mich nicht aufregen müssen ;-) Fazit: Tolle Idee, solide Umsetzung, für mich zuviel privates Gedöns. Allen Lesern, die so etwas nicht stört, uneingeschränkt zu empfehlen.

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  • Der Anwalt der Toten

    Leichenbitter
    Bellexr

    Bellexr

    15. June 2015 um 12:00

    Dr. Michael Wilson ist seit kurzem zum Coroner der Stadt Dublin ernannt, als die Akte von Patrick Dowling auf seinem Schreibtisch landet. Der junge Mann war schwer drogenabhängig und soll Selbstmord begangen haben. Doch Mike stören einige Ungereimtheiten und er beginnt, Fragen zu stellen. Auffällig ist auch, dass ein Kollege von ihm, der ebenfalls mit dem Tod des Ministersohnes befasst war, ermordet wurde. Kaum mit seinen Nachforschungen begonnen, wird auf Mike ein Anschlag verübt.   Coroner Mike Wilson versteht sich als Anwalt der Toten, als die letzte Instanz, um deren Todesumstände restlos aufzuklären. So ist es auch nicht verwunderlich, dass ihm an dem Tod von Patrick Dowling, den der zuständige Pathologe als Selbstmord durch Erhängen deklariert hat, einige Unstimmigkeiten auffallen. Mike beginnt Fragen zu stellen, die jemanden zu Ohren kommen, der partout verhindern will, dass die wahren Umstände von Patrick Tod ans Licht kommen. Von überall her stößt der Coroner nur auf eine Mauer des Schweigens, selbst Patricks Eltern sind nicht daran interessiert, die Todesumstände ihres jüngsten Sohnes aufgeklärt zu wissen.   Paul Carson lässt seinen Protagonisten selbst seine Erlebnisse erzählen und so entwickelt sich die Story entsprechend den Charaktereigenschaften von Mike eher besonnen, ruhig und nachdenklich. Doch trotz dieses eher undramatischen Schreibstils gelingt es Paul Carson sehr gut, von Anfang an die Spannung recht hoch zu halten. Durch die Ich-Erzählweise lernt man den Familienmenschen Mike, der mit Ehefrau Sarah und seinen beiden Kindern Jennifer und Gregory in Dublin lebt, schnell kennen. Man erfährt einiges aus seiner Vergangenheit, was auch erklärt, warum Mike so verbissen an der Lösung des Falls interessiert ist und es nicht nur seinem irischem Dickkopf geschuldet ist, dass er sich selbst vor Mordanschlägen nicht davon zurückhalten lässt, immer tiefer in dem Fall zu graben.   Die Story entwickelt sie zwar geruhsam, aber kontinuierlich in Richtung Hochspannung. Nach dem gemächlichen Start zieht das Tempo immer mehr an, stellenweise überschlagen sich die Ereignisse und der Thriller entwickelt sich komplex und schlüssig. Gekonnt hat Paul Carson zudem vielschichtige, zum Teil sehr undurchsichtige Charaktere geschaffen. Undurchsichtig auch deshalb, da sich in Mikes Behörde ein Maulwurf befindet, der entscheidende Informationen weiterleitet, dessen Identität Paul Carson aber geschickt lange Zeit im Dunkeln lässt. Auch ist nicht sicher, wem von der Dubliner Polizei der Coroner noch trauen kann und somit fühlt sich Mike teilweise ziemlich allein auf weiter Flur. Doch seine Vergangenheit hat ihn gelehrt, dass er niemand trauen darf.   Fazit: Anfangs ein eher ruhiger Thriller, der eindringlich und nachvollziehbar erzählt wird und stetig fesselnder wird.

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  • Wie weit wird er gehen, um die Wahrheit ans Licht zu bringen?

    Leichenbitter
    Tanzmaus

    Tanzmaus

    20. February 2015 um 12:24

    Dr. Michael Wilson ist Coroner der Stadt Dublin und untersucht unklare bzw. unerwartete Todesfälle. Als Coroner stellt er das Bindeglied zwischen der Polizei und der Pathologie dar und so versteht Wilson auch seinen Beruf, als Sprachrohr der Toten. Als die Akte von Patrick Dowling, dem Ministersohn, auf seinem Tisch landet, wird ihm schnell klar, dass an diesem offensichtlichen Selbstmord etwas nicht stimmen kann. Ein Zweifel nistet sich bei Wilson ein, der ihn so schnell nicht wieder loslässt und ihn dazu bringt, tiefer in der Sache zu graben. Doch Wilson stellt bald fest, je tiefer er gräbt, desto mehr wächst der Ärger um ihn herum. Als schließlich auch seine Familie bedroht wird, muss er sich entscheiden … aber kann er als Sprachrohr der Toten einfach so schweigen? Das Buch ist interessant geschrieben. Neben der Arbeit eines Coroners erhält der Leser auch Einblicke in das Privatleben von Dr. Michael Wilson. Kam mir seine Arbeit, seine Vorgehensweise und die ganzen Abläufe sehr authentisch und logisch vor, wunderte mich doch manchmal das Verhalten und die Ablehnung seiner eigenen Familie. Sicherlich spielte die Angst seiner Ehefrau und der Kinder eine große Rolle, doch war eine Kälte während des Lesens zu spüren, die man so in einer liebevollen Familie nicht erwartet hätte. Paul Carson beschreibt die Geschichte sehr detailliert, in sich schlüssig und nachvollziehbar. Durch die ganzen Verstrickungen, Geheimnisse und Komplotte wird zusätzlich noch Spannung aufgebaut, was den Lesefluss merkbar steigert. Neben einem beeindruckenden Bild auf die Arbeit eines Coroners, schafft der Autor einen Fall, der den Leser fesselt und mitreißt. Dr. Michael Wilson wird dem Leser bald sympathisch und man kann seine Gefühle gegenüber seiner Familie, aber auch seine Verpflichtung gegenüber den Toten spüren. Das Ende ist schlüssig, lässt aber die Vermutung zu, dass es sich um ein Einzelbuch handeln wird. Fazit: Ein beeindruckender, fesselnder Thriller, der nicht nur die Facetten eines Coroners zeigt, sondern auch die menschliche, private Seite widerspiegelt.

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  • sehr spannend

    Leichenbitter
    Flatter

    Flatter

    17. November 2014 um 15:02

    Über den Autor: Paul Carson, 1950 in Belfast geboren, weiß, wovon er erzählt, wenn er kleine Bären in weiße Arztkittel steckt und sie mit Stethoskop und Pflaster ausgerüstet nach Patienten Ausschau halten lässt. Denn Paul Carson ist selber Arzt. Seit fast 15 Jahren hat er eine Praxis in Dublin, in der er weniger Bären, dafür umso mehr Kinder behandelt, die an Asthma und Allergien leiden. Zum Inhalt: Sein Beruf ist der Tod: Mord, Selbstmord, Unfall – er kümmert sich um alles Dr. Michael Wilson untersucht als Coroner der Stadt Dublin merkwürdige oder unerwartete Todesfälle. Die Akte von Patrick Dowling landet auf seinem Tisch und die Todesursache ist eigentlich klar: Selbstmord durch Erhängen. Trotzdem ist Wilson misstrauisch. Kann es wirklich Zufall sein, dass der Kollege, der sich vor ihm mit demTod des Ministersohns beschäftigte, ermordet wurde? Daher beginnt Wilson Fragen zu stelllen und gerät dadurch in Lebensgefahr. Denn manche Wahrheiten sollten lieber nicht ans Licht... Meine Meinung: Der Coroner der Stadt Dublin, Michael Wilson, untersucht Todesfälle die etwas unklar sind. Er bekommt eine Akte auf den Tisch, die den Selbstmord von dem drogenabhängigen Patrick Dowling enthält. An diesem Selbstmord stimmt so einiges nicht und Dr. Wilson beginnt an dem Selbstmord des Ministersohns zu zweifeln. Er begibt sich in Gefahr und seine Frau und seine Kinder ebenso. Dieser Thriller ist spannend geschrieben und hat ein unglaublich rasantes Tempo. Er gibt einen eindrucksvollen Blick auf die Arbeit des Coroners frei.Nicht nur der Fall des mysteriösen Todes von Patrick Dowling und seine Untersuchung, auch die privaten Verstrickungen sind in einem Schreibstil verfasst, der einem den Atem stocken lässt. Die Protagonisten sind sehr detailiert beschrieben, so das man sich sofort fühlt, als würde man sie schon lange kennen. Die Charaktere kommen sehr glaubwürdig und authentisch rüber und man fiebert bis zur letzten Seite mit. Die Spannung wird das komplette Buch über sehr hoch gehalten.   Cover: Sehr passendes Cover in kalten Farben, man erkennt sofort, dass es sich um einen Thriler handelt.   Fazit: Toller Thriller, schnell gelesen und überaus spannend geschrieben. Ich hatte sehr viel Freude an diesem Buch.

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