Paul Cleave

 3,8 Sterne bei 1.541 Bewertungen
Autor von Der siebte Tod, Die Stunde des Todes und weiteren Büchern.
Autorenbild von Paul Cleave (© Paul Cleave)

Lebenslauf

Spannende und unterhaltsame Thriller-Bestseller aus Neuseeland: Der 1974 geborene neuseeländische Autor arbeitete vor seinem literarischen Durchbruch als Pfandleiher. Bereits sein Debütroman „The Cleaner“ aus dem Jahr 2006 wurde ein internationaler Erfolg. So erschien ein Jahr später die Übersetzung „Der siebte Tod“ in Deutschland. Sämtliche, aus seiner Feder stammende, Thriller spielen in seiner Heimatstadt Christchurch in Neuseeland. Wiederkehrende Charaktere in seinen Romanen sind Detective Inspector Carl Schroder, Privatdetektiv Theodore Tate, sowie die Serienmörder Joe und Melissa. Seine Freizeit verbringt der Katzenbesitzer am liebsten auf dem Tennis- oder Golfplatz oder mit Frisbee-Werfen. Neben der Schriftstellerei ist das Renovieren von Immobilien seine große Leidenschaft. Paul Cleave lebt in seiner Heimat Christchurch.

Alle Bücher von Paul Cleave

Cover des Buches Der siebte Tod (ISBN: 9783894804091)

Der siebte Tod

(642)
Erschienen am 17.04.2008
Cover des Buches Der Tod in mir (ISBN: 9783453435117)

Der Tod in mir

(119)
Erschienen am 09.08.2010
Cover des Buches Die Toten schweigen nicht (ISBN: 9783453433083)

Die Toten schweigen nicht

(125)
Erschienen am 01.09.2009
Cover des Buches Die Stunde des Todes (ISBN: 9783453433076)

Die Stunde des Todes

(145)
Erschienen am 02.06.2008
Cover des Buches Das Haus des Todes (ISBN: 9783453436954)

Das Haus des Todes

(94)
Erschienen am 08.10.2012
Cover des Buches Die Totensammler (ISBN: 9783453435988)

Die Totensammler

(84)
Erschienen am 09.11.2011
Cover des Buches Opferzeit (ISBN: 9783453437494)

Opferzeit

(65)
Erschienen am 14.10.2013
Cover des Buches Der Fünf-Minuten-Killer (ISBN: 9783453418479)

Der Fünf-Minuten-Killer

(59)
Erschienen am 14.04.2015

Neue Rezensionen zu Paul Cleave

Cover des Buches Die Toten schweigen nicht (ISBN: 9783453433083)
PrettyDarks avatar

Rezension zu "Die Toten schweigen nicht" von Paul Cleave

PrettyDark
3.5⭐ - Leichen, Lügen & ein Ermittler mit zu viel Schmerz

Christchurch/Neuseeland. Privatdetektiv Theo Tate lässt auf dem örtlichen Friedhof die Leiche eines alten Mannes exhumieren. Doch anders als erwartet liegt im Sarg der Körper einer jungen Frau. Kurz darauf treiben weitere Leichen im Friedhofsee. Wie kamen sie dort hin? Ein Serienmörder ist am Werk - und Tate will ihn fassen! Der private Ermittler gerät jedoch selbst ins Visier der Polizei und auch der Killer ist ihm auf den Fersen...

Erst wird der falsche Körper exhumiert und dann tauchen auf einem Friedhof in Christchurch plötzlich Leichen im See auf. Privatermittler Theo Tate befürchtet das Werk eines Serienmörders.

🔪 Exhumierung – und im Sarg liegt der falsche Körper

🔪 ein Ex-Polizist mit Ego, Trauma und sehr eigener Moral

🔪 Serienmörder-Vibes mit einigen starken Wendungen

🔪 Verletzungen? Entführung? Auto-Unfall? Tate steht natürlich jedes Mal wieder auf.

🔪 das Täter-Motiv lässt mich am Ende eher ratlos zurück

Privatdetektiv Theodore Tate ist kein Sympathieträger auf den ersten Blick. Selbstgefällig, manipulativ, fordernd. Aber seine private Tragödie – seine Tochter starb bei einem Autounfall und seine Frau vegetiert seitdem im Pflegeheim – gibt ihm Tiefe. Die Szenen mit ihr haben mich tatsächlich berührt und die Wendungen haben mich überrascht. 

Was mich  allerdings etwas rausgebracht hat: wie schafft man es bitte, auf einem Friedhof scheinbar beliebig Leichen aus- und wieder einzubuddeln, ohne dass jemand etwas merkt? Und wie überlebt ein Mensch so viele massive Verletzungen, um danach direkt wieder kampfbereit zu sein?

Außerdem stand im Mittelteil für mich Tates persönliches Drama zu sehr im Vordergrund. Etwas weniger Leid hätte dem Thriller gutgetan.

Bei weitem nicht so stark wie Paul Cleaves Debüt “Der siebte Tod”, aber ich bin trotzdem neugierig, wie es mit Tate weitergeht.

Cover des Buches Das Haus des Todes (ISBN: 9783453436954)
zickzacks avatar

Rezension zu "Das Haus des Todes" von Paul Cleave

zickzack
Der Rachefeldzug eines verletzten Mannes mit viel Zerstörung, die er hinter sich lässt

Vor 15 Jahren wurde Caleb Coles Familie ausgelöscht und nun ist er zurück, um endlich für Gerechtigkeit zu sorgen. Dafür lädt er in den Schlachthof ein, des Haus des Todes, wo alles angefangen hat.

Gleichzeitig versucht Theodore Tate sich seinen Job als Cop zurück zu erobern. Ihm hat das Leben ähnlich schwer mitgespielt und es gibt starke Parallelen zu Calebs Verlauf. Als Cop hat er bereits die unkonventionellen Methoden genommen und genau dieser Ansatz kann nun helfen, um Caleb aufzuhalten.

 

Ich habe länger keinen Paul Cleave Thriller mehr gelesen, da ich von seinen Büchern etwas übersättigt war. Aber jetzt fand ich, dass die Zeit gekommen ist, wieder zu einem seiner Thriller zu greifen.

Am Anfang war ich etwas verwirrt. Es war sehr dynamisch, denn Caleb hat wie ein verrückter Attentäter angefangen. Aber die Hintergründe, warum er so handelt oder warum Theodor so abgestürzt ist, waren sehr verworren. Mir hätte es geholfen, wenn man etwas früher erfahren hätte, warum Caleb so handelt, was diese ganzen Personen und die Tode, die er verursacht zu bedeuten haben. Denn, obwohl die Handlung recht rasant war, wenn man die langwierige Ermittlungsarbeit ausschließt, hat es sich dennoch für mich gezogen, weil ich nicht richtig in die Geschichte hineinkam. Als für mich schließlich langsam klar wurde, um was es hier geht, fand ich die Geschichte auch wesentlich spannender.

Ich hatte wirklich eine Zeitlang die Befürchtung, dass das Buch wie „Zerschnitten“ wird, wo ich dauerhaft verwirrt habe. Aber das lag am Protagonisten, der an Alzheimer litt und es dadurch wirr wurde. Zum Glück hat sich das nach einer Weile gebessert.

 

Typisch für Paul Cleave wurde die Geschichte wieder aus zwei Perspektiven beschrieben. Aus der personellen Sicht vom Täter Caleb Cole und aus der Ich-Perspektive von Theodore Tate. Beides sind ungewöhnliche Figuren, die auch, wie schon beschrieben, Parallelen in ihrem Leben aufweisen. Bis zu einem gewissen Punkt sind sie sogar gleich mit ihrem Schmerz umgegangen, aber Tate hat an einem gewissen Punkt innegehalten, während Caleb nicht loslassen konnte und er einen Racheplan geschmiedet hat.

An Cleaves Figuren schätze ich schon immer, dass sie nicht Schwarz und Weiß gezeichnet sind, sondern viele Grautöne haben. Deshalb schafft er es immer wieder, dass ich mit dem Täter mitfühlen kann und sein Handeln auf eine gewisse Weise verstehen kann, mich aber gleichzeitig schlecht deswegen fühle. Caleb hatte so viel Schmerz und Wut in sich, dass es einfach schon beim Lesen wehgetan hat.

Von Theodore Tate weiß ich nicht so recht, was ich von ihm halten soll. Er war schon sehr unkonventionell für einen Cop, was ihn interessant gemacht hat. Aber in manchen Situationen war er dann doch so eigen, dass ich ihn gerne geschüttelt hätte, weil er dadurch die Ermittlungen auf eine ungewollte Art verlängert hat.

Es gab auch noch einige interessante Nebenfiguren und man ist selbst ins Grübeln gekommen, was ich über die Todesstrafe denke, was ich mir über Täter denke, die eine zweite Chance bekommen bzw. wenn diese nicht genug abgestraft werden, sondern wieder viel zu früh auf freien Fuß gesetzt werden.

 

Das Ende war sehr packend und dramatisch. Paul Cleave neigt dazu, es zu übertreiben. Doch hier fand ich es gut. Es wurde auf einen logischen Schluss hingearbeitet, der dann doch ganz anders war als gedacht.

 

Das Buch gehört zur Christchurch-Reihe. Man kann die Teile unabhängig voneinander lesen. Ich lese die auch recht durcheinander, aber gerade im diesen Buch hat man gemerkt, dass es doch ein paar Verweise zu den vorherigen Bänden gibt. Gerade bei den Ermittlern, die ja doch häufiger in den Büchern auftauchen.

 

Fazit: Mir hat das Buch recht gut gefallen. Der erste Teil war aber sehr anstrengend und erst ab der Mitte wurde es für mich richtig spannend und hat das Buch deutlich aufgewertet. Die Figuren fand ich spannend, wenn auch nicht unbedingt sympathisch. Ich vergebe den Buch 3,5 Sterne.

Cover des Buches Todeskälte: Thriller (ISBN: B0FJPQTFG8)
Claudias-Buecherregals avatar

Rezension zu "Todeskälte: Thriller" von Paul Cleave

Claudias-Buecherregal
Wilder Ritt

Sheriff Cohen arbeitet in der ruhigen Kleinstadt Acacia Pines. Seine größten Probleme sind aktuelle privater Natur: Seine Frau ist ausgezogen, sein demenzkranker Vater fackelt täglich beinahe das Haus ab, sein pubertierender Sohn verschließt sich total und er hat größte Geldsorgen. Doch dann geht es auch beruflich rund: Schüler Lucas wird entführt. Erste Ermittlungserfolge deuten darauf hin, dass er Opfer eines Serienkillers geworden sein könnte. Werden sie ihn rechtzeitig finden? Es wird eine großzügige Belohnung ausgeschrieben, diese könnte zumindest Cohens Geldsorgen vernichten, doch als Sheriff steht ihm diese natürlich nicht zu. Es sei denn … Aber dazu müsste er ihn erst einmal finden.

 

Ich habe schon richtig tolle Thriller von Paul Cleave gelesen und „Todeskälte“ war nun mein erstes Hörbuch von ihm. An den Sprecher Carsten Wilhelm musste ich mich tatsächlich erst einmal gewöhnen. Die Stimme hat mir nicht sofort zugesagt. Außerdem war es manchmal schwierig der Geschichte zu folgen, da es Perspektivwechsel gibt, aber die Stimme fast immer gleich klingt. Daher bin ich regelrecht von Kapitel zu Kapitel gestolpert.

 

Inhaltlich war es auch ein wilder Ritt. Manchmal schleppend, oft aber auch rasant und actionreich. Unerwartete Wendungen, aber dadurch erschienen die Charaktere alle psychisch gestört. Ich kann nur empfehlen einen großen Bogen um diese Stadt zu machen, denn dort möchte ich einfach niemandem begegnen. Es war ziemlich viel Skurriles dabei und ich bin noch immer noch sicher, ob ich das Abgedrehte, sich manchmal Überschlagende mochte oder ob ich es lieber etwas authentischer gehabt hätte. 

 

Fazit: Wilder Ritt zwischen rasanter Action, gestörten Figuren und einem nicht so ganz überzeugendem Hörbuchsprecher. 

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Zusätzliche Informationen

Paul Cleave wurde am 10. Dezember 1974 in Christchurch (Neuseeland) geboren.

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