Paul Cleave Die Totensammler

(77)

Lovelybooks Bewertung

  • 102 Bibliotheken
  • 1 Follower
  • 0 Leser
  • 16 Rezensionen
(26)
(36)
(13)
(0)
(2)

Inhaltsangabe zu „Die Totensammler“ von Paul Cleave

Ein neuer Killer ist in der StadtChristchurch befindet sich im Ausnahmezustand: Mehrere junge Frauen sind spurlos verschwunden. Hat die totgeglaubte Mörderin Melissa X, die die Metropole schon einmal heimsuchte, erneut zugeschlagen? Detective Schroder bittet den frisch aus der Haft entlassenen Ex-Cop Theo Tate um Hilfe. Es beginnt eine schweißtreibende Jagd. Ein neuer Serienkiller hat die Bühne betreten, und seine Taten stellen alles Dagewesene in den Schatten.

Super Thriller, der ein wenig braucht, um in Fahrt zu kommen, dafür aber atmosphärisch mit jeder Seite immer dichter und spannender wird.

— marcusjohanus
marcusjohanus

Richtig schön spannend

— HerrCharly
HerrCharly

Spannender Pageturner der speziellen Art

— guybrush
guybrush

Wie immer ein sehr gelungener Cleave, ich mag seine Art zu schreiben einfach...

— Virginy
Virginy

Sehr sehr spannend! Ganz tolle außergewöhnliche Geschichte.

— m_lisa
m_lisa

Wow, ein super Thriller! Hat sich von Seite zu Seite gesteigert! Absolute Leseempfehlung, Spannung pur!

— Spatz92
Spatz92

Thriller aus Neuseeland

— Arun
Arun

Stöbern in Krimi & Thriller

Die Moortochter

Mehr eine Charakterstudie als ein Thriller - starke Protagonistin, angenehmer Stil, aber einige Schwächen

Pergamentfalter

Der Totensucher

Spannend und unglaublich mitreißend bis zur letzten Seite!

leserattebremen

AchtNacht

Ordentlicher Thriller mit Fitzek typischen Schwächen

Lilith79

In ewiger Schuld

Spannung pur

MellieJo

Portugiesische Rache

Eine schöne Reihe, die sich wunderbar als Reisebegleiter für euren Sommerurlaub eignet und auch die Gelegenheitsleser schnell mitreißen wird

Anka2010

Der Mann zwischen den Wänden

Toller Erzählstil. Jedoch verliert sich das Erzählte in einem atmosphärisch dichtem Meer aus Absurditäten, für die mir die Fantasie fehlt.

Ro_Ke

  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen
  • Spannender Thriller im Cleaveverse

    Die Totensammler
    marcusjohanus

    marcusjohanus

    17. July 2015 um 05:18

    Die Totensammler (den deutschen Titel finde ich nicht wirklich gelungen, aber ich gestehe, dass das Original "Collecting Cooper" auch nur schwer zu übersetzen ist) ist ein wirklich spannender Thriller mit interessanten Figuren jenseits ausgetretener Thrillerpfade. Für mich besticht der Roman vor allem dadurch, dass mit diesem Buch Paul Cleave endgültig sein eigenes Universum etabliert. Der Roman lebt davon, dass Figuren aus seinen beiden Vorgängern auftauchen und sich deren Schicksale immer stärker miteinander verweben. Dabei muss man schon die Kröte schlucken, dass Cleaves Christchurch nicht viel gemeinsam hat mit dem real existierenden Christchurch. Man bekommt eher er den Eindruck, Die Totensammler spiele in einem von Verbrechen geprägten Moloch wie Frank Millers Sin City - und nicht in einem "neuenglischen" Städtchen mit rund 350.000 Einwohnern. Dieses "Cleavevers" ist jedoch das, was mir an diesem Roman besonders gefällt. Man hat das Gefühl, mit dem Roman eine Folge einer Fernsehserie zu sehen, denn es treten alte Bekannte auf, die Handlungen der Vorgänger spielen eine Rolle und alles vermischt sich zu einer großen, spannenden Geschichte.

    Mehr
  • Duell der Serienmörder

    Die Totensammler
    guybrush

    guybrush

    19. June 2015 um 12:52

    Das arme Cristchurch! „Gott weiß nicht mal, dass dieser Ort überhaupt existiert.“ Ein düsteres Bild seiner Heimatstadt malt Paul Cleave. Und wenn es nach seinen Büchern ginge, gäbe es wohl kaum noch eine nennenswerte Zahl an Einwohnern, so viele Irre, so viele Tote, so viele Serienmörder. Ich habe sie nicht gezählt, aber in „Die Totensammler“ gibt es 3 aktive und mindestens 10 weitere, die zumindest erwähnt werden. Auch Theo Tate ist nicht gerade ein „Good Boy“. Er hat mindestens eine Leiche im Keller – pardon im Wald vergraben. So ganz ernst kann ich seine Bücher nicht nehmen, denn mit der Realität – sei es nun in Neuseeland oder anderswo – haben sie wirklich nicht viel zu tun. Das macht aber auch ihren Reiz aus, denn mit dieser Distanz des Irrealen, kann man sich entspannt auf das intime „Du und Du“ mit Serienmördern einlassen und sich dabei auch noch recht gut amüsieren. Es gibt wenige Stellen, die wirklich unter die Haut gehen und so kann man sich ganz der intellektuellen Herausforderung stellen, zu erraten, wer diese Massaker wohl überleben wird. Dass die Geschichte sehr konstruiert ist, stört dabei nicht weiter. Das muss sie vielleicht sogar sein, denn nur so lassen sich die vielen überraschenden Wendungen überzeugend einbringen. Man fühlt sich am Ende regelrecht schwindlig. „Es ist unheimlich. Als wäre ich weit über die Straßenkarte hinausgefahren und in einer ganz fremden Welt gelandet.“ Der schnörkellose sarkastische Stil gefällt mir persönlich ganz gut. „Entweder ist der Stadtverwaltung dieser Teil der Welt egal, oder die Einheimischen haben die Schilder abmontiert, in der Hoffnung, dass sich ein Fremder hier so lange verirrt, bis er sich mit dem Genpool der Landbevölkerung vermischt.“ Und selbst die plattesten Klischees wirken bei Cleave nicht platt, sondern authentisch. „Ich lasse den Finger über die Linien gleiten und wünsche meine Frau wäre hier, denn sie würde einfach nach dem Weg fragen.“ Die zentrale Aussage des Buchs ist für mich, dass in jedem von uns ein Monster haust, das nur darauf wartet, hinaus gelassen zu werden. „Jugendliche in schwarzen Kapuzenshirts lehnen gegen Autos, lachen, rauchen, trinken Bier und zeigen vorbeifahrenden Wagen den Stinkefinger. Sie alle tragen unglaublich tief hängende Jeans, die unglaublich viel zeigen und in mir das starke Verlangen wecken, sie über den Haufen zu fahren.“ Ja, auch in mir lauert es, denn dieses Verlangen kenne ich und noch viele, viele, ja geradezu unglaublich viele weitere. Ich hätte mir gewünscht, dass etwas mehr von der morbiden Atmosphäre der Schauplätze – es handelt sich um 3 geschlossene Irrenanstalten – eingeflossen wäre. Seit John Sauls „Blackstone Chroniken“ bin ich davon fasziniert. Aber da schwächelt Cleave leider etwas. Mein Fazit: Spannender Pageturner der speziellen Art. „… und nur damit das klar ist, Christchurch ist in Wirklichkeit ganz anders, als ich es in meinen Büchern beschreibe. Ich liebe Christchurch, es ist eine wunderbare Stadt, ja, die beste Stadt der Welt.“ Wie gut, dass ich das Nachwort gelesen habe, aber so was Ähnliches ahnte ich schon.

    Mehr
  • Die Totensammler...

    Die Totensammler
    Virginy

    Virginy

    12. June 2015 um 01:32

    Theo Tate hat seine Zeit im Gefängnis abgesessen, die er dafür aufgebrummt bekommen hat, das er betrunken in das Auto von Emma Green gerast ist und sie schwer verletzt hat, als ausgerechnet deren Vater bei ihm auftaucht und ihn bittet, nach seiner Tochter zu suchen, die verschwunden ist, er ist sicher, sie wurde entführt. Tate fühlt sich irgendwie verantwortlich für Emma, weiß aber, das die Chance, sie lebendig zu finden sehr gering ist. Auch sein ehemaliger Polizeikollege Schroder steht sofort auf der Matte, er braucht Hilfe bei der Suche nach Melissa X, die noch immer auf freiem Fuß ist und schon hat Tate zwei Fälle am Hals, in denen er eigentlich gar nicht ermitteln darf. Nachdem Adrian seine Mutter verbrannt hat, entführt er den Philosophie- und Kriminalisikdozenten Cooper Riley, den er für einen Serienmörder hält, um ihn seiner Sammlung hinzuzufügen. Er ist davon überzeugt, das er ihn zu seinem Freund machen und sich mit ihm über seine Verbrechen austauschen kann, Cooper wiederum ist sich sicher, das es nicht schwer ist, ihn auszutricksen um zu entkommen. Schon bald ist Tate auf der Suche nach vier Leuten, Emma, Cooper, Adrian und auch Melissa scheint irgendwie in das Ganze verstrickt zu sein... Auch diesmal ist der Ausflug nach Christchurch wieder sehr düster und Theo Tate hat, kaum aus dem Knast entlassen, wieder alle Hände voll zu tun, wie üblich auf nicht ganz legale Art und Weise, doch diesmal ist er persönlich betroffen, denn er kennt Emma, das Opfer und setzt alles daran, sie zu finden. Ich mag Theo Tate und ich mag Paul Cleaves Art zu schreiben, ein paar ungelesene Bücher von ihm habe ich noch im Regal stehen und auf die freue ich mich schon :)

    Mehr
  • Rezension zu Die Totensammler

    Die Totensammler
    KruemelGizmo

    KruemelGizmo

    Immer wieder verschwinden Menschen in Christchurch. Emma Green eine Stundentin verschwindet, kurz darauf ihr Professor.  Auch von weiteren Frauen fehlt jede Spur. Die Polizei fandet nach Melissa X, einer Serienmörderin und Detective Schroder bittet den gerade aus der Haft entlassene Ex-Cop Theodore Tate um Hilfe. Auch der Vater von Emma bittet ihn um Hikfe bei der Suche nach seiner Tochter, schließlich war er es, der sie damaks im Vollrausch angefahren hat. Die Spuren führen zu einer geschlossenen psychiatrischen Klinik. Eigentlich ein spannender Thriller, der mich streckenweise fesseln konnte. Die zweite Geschichte um Theodore Tate ist auf jeden Fall besser als die erste. Leider finde ich sie streckenweise doch sehr konstruiert, um die Handlungsfäden zusammen zufügen. Auch fand ich es auf Dauer nicht überzeugend das Tate immer schneller und besser als die Polizei arbeitet. Die Idee der Sammlung des Täters war mal was anderes und man darf dem Täter auch in diesem Buch wieder folgen und seine Gedanken mitverfolgen. Alles in allem ein netter Thriller, der mich aber nicht restlos überzeugen konnte um mehr Sterne zu bekommen.

    Mehr
    • 6
    parden

    parden

    05. July 2014 um 20:56
  • Paul Cleave zum dritten!

    Die Totensammler
    Arun

    Arun

    26. February 2014 um 09:38

    Nach "Der siebte Tod"-gutes Debüt (4) und "Die Stunde des Todes"-schwach (2) war "Die Totensammler" mein drittes Buch von Paul Cleave. Wie schon in seinen anderen Büchern ist der Handlungsort Neuseeland-Christchurch. Auch hier wieder ein Sammelsurium von Psychopathen und durch geknallten Typen. Wer den Gedankengängen der Täter folgen möchte ist hier gut aufgehoben. Die Story an sich wartet mit einigen Schocksequenzen auf kann mich aber nicht voll überzeugen, deshalb auch nur 3 von 5 Punkten. Außerdem dient Paul Cleave nicht als Werbeträger für seine Heimatstadt, wie er z.B. Christchurch beschreibt oder auch das Klima-muss man nicht erlebt haben.

    Mehr
  • eine besondere Sammlung

    Die Totensammler
    cbee

    cbee

    11. February 2014 um 18:06

    Manche sammeln Münzen, andere Briefmarken ... warum nicht auch Serienmörder sammeln? Tate, ein ehemaliger Polizist wandert für einige Monate ins Gefängnis, weil er ein junges Mädchen angefahren hat. Eben dieses Mädchen wird ein Jahr später entführt und ausgerechnet er wird von dessen Vater beauftragt, es zu finden. Doch das ist nicht die einzige Entführung. Ein angesehener Uni-Professor wird von Adrian entführt, einem Psychopathen, der ihn als Serienmörder ansieht und ihn in seine Sammlung aufnehmen möchte. Das Buch ist gut und rasant geschrieben. Teilweise finde ich sind die Schauplätze zu genau beschrieben, das habe ich zumeist nur überflogen bis die Handlung weiterging. Interessant waren die verschiedenen Blickweisen und zb die Erzählung über Tate in Ich-Form.

    Mehr
  • Rezension zu "Die Totensammler" von Paul Cleave

    Die Totensammler
    cvcoconut

    cvcoconut

    03. January 2013 um 14:21

    Es war mal sehr interessant eine Geschichte aus verschiedenen Blickwinkeln zu lesen. Zum einen war da der Ex Polizist, der anfangs total demotiviert, sich im Laufe des Buches aber immer mehr in den Fall reinversetzt hat. Man kann sein Schicksal und seine Beweggründe sehr gut nachvollziehen und würde ihm sicher auch keine Vorwürfe machen. Dann war der psychisch Kranke, der fast sein ganzes Leben in einer geschlossenen Abteilung verbracht und das irgendwann als sein zu Hause gesehen hat. Im Geist ist er ein kleiner Junge geblieben, der von anderen ausgelacht wird. Für ihn war vieles normal, was für mich unvorstellbar wäre. Zum letzten haben wir dann den Professor, der sich ewig mit der Entwicklung von Mördern und Psychopaten beschäftigt hat und kaum merkt, das er langsam selber zu einem wird. Das Buch war rundum spannend und man fiebert die ganze Zeit mit, ob die entführten Mädchen rechtzeitig gefunden werden. Teilweise war es etwas brutal und blutig, das einem der Atem stockt…

    Mehr
  • Rezension zu "Die Totensammler" von Paul Cleave

    Die Totensammler
    Desire

    Desire

    11. November 2012 um 19:39

    Ich lese die Bücher von Paul Cleave sehr gerne.

  • Rezension zu "Die Totensammler" von Paul Cleave

    Die Totensammler
    Nina2401

    Nina2401

    24. February 2012 um 19:23

    Ein Serienkiller hält die neuseeländische Großstadt Christchurch in Atem. Die Polizei tappt im Dunkeln. Der gerade aus dem Gefängnis entlassene Ex-Cop Theo Tate soll – inoffiziell – bei den Ermittlungen helfen. Er nimmt die Jagd auf, ist doch eine der verschwundenen Frauen Emma Green, die er vor einem Jahr mit dem Auto angefahren und schwer verletzt hat. Dies ist mein erster Roman von Paul Cleave und anfangs musste ich mich erst einmal auf seine sehr direkte und nüchterne Art zu erzählen einlassen. Die Atmosphäre in diesem Buch ist sehr düster, fast so düster dass ich beim Lesen frösteln musste. Außerdem musste ich mich an das Präsens gewöhnen, es macht alles so nah und das mag ich bei Krimis nicht so gerne. Aber ich habe mich schnell eingewöhnt. Der Schreibstil ist sehr klar und offen, aber trotz der Ankündigung im Klappentext nicht so blutig, dass es eklig wird. Natürlich sind einige Szenen sehr detailliert beschrieben, aber das ist manchmal eben erforderlich und es ist hier keine Effekthascherei. Ich bin sehr froh, dass Paul Cleave auf diesen Trash verzichtet hat, deutet es doch in den meisten Büchern auf mindere Qualität hin. Das hat er scheinbar nicht nötig. Sein Erzählstil geht unter die Haut und das Buch hat mich mit jeder Seite mehr gefesselt und fasziniert. Die Story ist sehr intelligent und hat von allem etwas, ein bisschen Krimi, ein bisschen Psycho. Die Hauptfiguren werden sehr detailliert und vielschichtig dargestellt, ich fand sie alle sehr interessant, sogar die „Bösen“. Sehr gut gefallen hat mir, dass sich die beiden Erzählstränge parallel bewegen. Ein Strang ist Theo Tate gewidmet und er erzählt in der Ich-Form, der andere - in der 3. Person erzählt – beschäftigt sich mit dem Täter. So bin ich hautnah bei der Jagd dabei, weiß alles und trotzdem nichts, denn Cleave erzählt so geschickt und verrät natürlich nicht zu viel und so bleibt es wirklich spannend bis zum Schluss. Paul Cleave ist meine Thriller-Entdeckung des noch jungen Jahres, ich bin restlos begeistert.

    Mehr
  • Rezension zu "Die Totensammler" von Paul Cleave

    Die Totensammler
    Lady_in_Black

    Lady_in_Black

    20. February 2012 um 22:02

    Ein neuer Mörder taucht in Christchurch auf und überbietet alles dagewesene. So weit zum Klappentext. Beginnen wir aber vorn. Theo Tate, abgestürzter Ex-Cop, wird aus dem Knast entlassen und während die Stadt in einer Hitzewelle versinkt, wird er gleich von zwei Seiten um Hilfe gebeten. Der Polizei soll er bei der Suche nach Melissa X, einer Serienmörderin helfen, für einen Mann, der ihn einst töten wollte, soll er die Tochter Emma wiederfinden. Gesagt getan. In einem zweiten Erzählstrang wird der Entführer eingeführt, ein psychisch kranker junger Mann, der zur Komplettierung seiner Krimi-Sammlung einen Professor entführt hat und eigentlich auch Theo einsammeln möchte. Gleichfalls versucht man immer herauszufinden, wo Emma abgeblieben ist und mit jeder Wendung in der Geschichte bekommt man mehr Angst um dieses so liebevoll charakterisierte Mädchen. Die Geschichte ist mitreißend, vorallem aufgrund der vielen Wendungen und dem tollen Showdown. Auch Theo Tate ist eine Figur, die ihresgleichen suchen muss, aber das entspricht ja voll dem Trend. Warum ich trotzdem einen Stern abgezogen habe, ist zum einen der irgendwann nervtötende Entführer, aber auch der entführte Professor. Zum einen war mir alles ein wenig zu übertrieben dargestellt. Es gab einfach zu viele Mörder und Entführer, die wie zufällig alle irgendeinen Zusammenhang hatten. Die Story um Melissa X, der eigentliche Aufhänger war im Endeffekt auch eher ein Nebenaspekt der Gesamtstory. Nichtsdestotrotz lesenswert. Auch wenn es sicher nicht alles je dagewesene zu überbieten vermag.

    Mehr
  • Rezension zu "Die Totensammler" von Paul Cleave

    Die Totensammler
    anja_bauer

    anja_bauer

    12. February 2012 um 10:54

    Das Buch beginnt mit der Entführung Emma Greens. Sie ist die Tochter von ehemaligen Anwalt von Theodore Tate. Er saß im Gefängnis weil er Emma im Vollrausch anfahren hat. Donovan Green bittet trotzdem ihn, ehemaliger Detektiv, Emma zu suchen. Auch Cooper – Psychologieprofessor – wird entführt. Er sammelt Dinge von Serientätern Dazu kommt noch Detektiv Schroder, der Tage mehr oder weniger befiehlt ,die berühmte Melissa X – eine Serienmörderin, Nachfolgerin des Christchurch Carver zu suchen. Tate nimmt beide Fälle an, schon allein weil er nach seinen 4monatigen Gefängnisaufenthalt das Geld braucht. Copper wird von Adrian in einer ehemaligen Psychiatrie festgehalten, denn er ist fasziniert von Seriennmörder und hält Cooper für einen. Adrian kennt sich gut in der verfallenen Klinik aus, da er hier mal Insasse war. Bis zur Mitte des Buchs plätschert der Thriller so dahin, dann nimmt das Buch eine überraschende Wendung. Doch die Spannung bleibt meiner Meinung g nach immer noch auf der Strecke. Zum Ende hin nimmt diese dann ein paar Seiten zu. Das Buch wird hauptsächlich in zwei Versionen aufgebaut. Es wird über das Entführungsopfer Cooper und deren Täter Adrian erzählt und es wird aus der Sicht von Theo Tage in Ich form geschrieben. Aber auch die anderen Mitwirkenden kommen immer wieder hervor. Am Anfang ist die Spannung noch etwas mau, trotzdem ist der Schreibstil flüssig ohne viel Schnickschnack. Am Anfang kommen die Protagonisten noch etwas schwach rüber, aber man muss diese erst mal richtig kennenlernen. Trotzdem habe ich mich ein bisschen schwer getan, dieses Buch fertig zu lesen. Für mich ist es ein bisschen zu wenig von allem, mir fehlt halt was. Was genau kann ich nicht dagegen, aber gefesselt hat mich das Buch nicht gerade. Und dann die oftmals ständigen Wiederholungen was für böse Menschen es gibt, das alles an der Mutter liegt das man ein Serienmörder wird, die Zweifel von Tate und und und. Das zieht das Buch unheimlich in die Länge.

    Mehr
  • Rezension zu "Die Totensammler" von Paul Cleave

    Die Totensammler
    Sarah_O

    Sarah_O

    31. January 2012 um 16:53

    "Die Totensammler" ist der erste Thriller des Autors Paul Cleave, den ich gelesen habe, und er hat mich von der ersten bis zur letzten Seite gefesselt, sodass ich kaum aufhören konnte zu lesen. Trotzdem gab es auch die ein oder andere Stelle, die mir nicht so gut gefallen hat, aber dazu später... Erstmal kurz zum Inhalt: Im neuseeländischen Christchurch wird er Ex-Cop und Ex-Privatdetektiv Theo Tate nach viermonatiger Haft aus dem Gefängnis entlassen. Absitzen musste er diese Strafe, weil er betrunken ein Mädchen, Emma Green, angefahren und schwer verletzt hatte. Kaum auf freiem Fuß bittet sein ehemaliger Kollege Schroder um Hilfe beim Aufspüren von "Melissa X", wie sie von der Polizei genannt wird, die sich offensichtlich auf das Töten von Uniformierten spezialisiert hat. Doch auch Emmas Vater wendet sich an Tate, da seine Tochter seit zwei Tagen vermisst wird und er befürchten muss, dass sie einem Verbrechen zum Opfer fiel. Beinahe gleichzeitig entführt der psychisch kranke Adrian den Professor für Kriminalpsychologie Cooper Riley, um seine Serienmörder-Sammlung zu starten, da er von diesen fasziniert ist. Schnell ahnt Tate, dass die Entführungen zusammenhängen könnten... Meiner Meinung nach hat Cleave mit "Die Totensammler" einen wirklich spannenden (Psycho-)Thriller mit viel Action und einer gut durchdachten, kaum vorhersehbaren Handlung geschrieben. Er versteht es sehr gut, den Leser auf falsche Fährten zu locken, die so glaubhaft angelegt sind, dass ich oft von den Wendungen überrascht wurde. Auch der Schreibstil ist gelungen. Während ich bei vielen Geschichten, die im Präsens geschrieben sind, immer eine Weile brauche, bis ich mich eingelesen habe und das Lesen flüssiger wird, habe ich bei diesem Thriller kaum ein paar Seiten gebraucht, bis mich die Zeitform nicht mehr störte. Ebenso wie die Sprache haben mir auch die Gleiderung und die Perspektiven gut gefallen. Mit jedem Kapitel wechselt die Erzählperspektive. Tate, der Hauptprotagonist, ist Ich-Erzähler, während von Adrian und Cooper in der dritten Person berichtet wird. Gerade Adrian ist dabei ein sehr interessanter Charakter. So bekommt man den Handlungsverlauf nicht nur von Seiten des Ermittlers vermittelt, sondern erfährt auch die Sichtweisen von Täter und Entführtem. Für mich war die Handlung von der ersten bis zu letzen Seite spannend, glaubhaft und Nerven aufreibend. Aber es gibt so ein paar Kleinigkeiten, die mir nicht gefallen haben. Da war zum Einen Tates fragwürdiges Rechtsverständnis, das Selbstjustiz in rauen Mengen beinhaltet und mich dank mehrfacher Wiederholungen in Tates Gedanken irgendwann ein wenig nervte. Zum Anderen fand ich das Nebeneinanderherlaufen der beiden zunächst voneinander völlig unabhängigen Kriminalfälle, die Entführung von Emma Green und Cooper Riley auf der einen und die Serienmörderin Melissa X auf der anderen Seite, zwischendurch ein bisschen ermüdend, denn einer der Fälle wurde zwar immer wieder hochgeholt und durchgekaut, blieb aber in der Handlung so weit im Hintergrund, dass mich die Passagen dazu immer wieder ein wenig aus der eigentlich spannenden Handlung des anderen Falls herausrissen. Dennoch hat der Autor damit natürlich auch einen guten Cliffhanger erzeugt, sodass mich kaum etwas davon abhalten kann, die Reihe weiter zu verfolgen. Dadurch komme ich auch noch zu einer kleinen Anmerkung: Ich habe keinen der Vorgänger ("Der siebte Tod", "Die Stunde des Todes", "Die Toten schweigen nicht" und "Der Tod in mir") gelesen, da ich diesen Teil spontan in die Finger bekam und erst beim Lesen merkte, dass er offensichtlich eine längere Vorgeschichte hat. Die Handlung und die Spannung funktionieren zwar auch als Einzelteil recht gut und es gibt reichlich Rückblicke, die dem Leser ausreichend Hintergrundinformationen liefern, um auch die größeren Zusammenhänge mit Tates Vergangenheit zu verstehen, aber ich würde dennoch empfehlen von vorne anzufangen, denn ich hatte oft das Gefühl, dass ich von der ein oder anderen Sache gerne mehr gewusst hätte. Fazit: Ein wirklich spannender, teilweise blutiger Thriller mit überraschenden Wendungen, der mich bis auf ein paar Kleinigkeiten, überzeugen konnte. Wenn der Autor immer so gut schreibt, freue ich mich schon auf den Rest der Reihe und hoffe auf eine baldige Fortsetzung. 5 von 5 Sternen.

    Mehr
  • Rezension zu "Die Totensammler" von Paul Cleave

    Die Totensammler
    Molks

    Molks

    30. January 2012 um 16:25

    Bücher von Paul Cleave sind im Grunde immer super zu lesen und auch so simpel und nett aufgebaut, dass man sie einfach herunter lesen kann. Dieses Mal allerdings waren es mir zu viele verschiedene Opfer, die von verschiedenen Tätern (oder waren sie auch Opfer?) entführt oder direkt ermordet wurden. Doch auch wenn ich zwischenzeitlich immer verwirrter wurde, klärten sich zum Ende hin alle Fragen auf.

    Mehr
  • Rezension zu "Die Totensammler" von Paul Cleave

    Die Totensammler
    sports

    sports

    20. January 2012 um 16:34

    Schwerer Stoff - ein Verrückter entführt einen Serienkiller, der eigentlich noch gar kein richtiger Serienkiller ist, der aber gerade sein zweites Opfer entführt hat. Gejagt werden dann am Ende beide Wahnsinnige, von einem Ex - Cop, der gerade aus dem Knast entlassen wurde, nachdem er das Entführungsopfer des Entführten angefahren hatte. Klingt verwirrend? Ist es auch. Für mich gab es in diesem Buch viele Ecken und KAnten, an denen ich mich Stoßen und verlaufen konnte. Spannend war es aber irgendwie auch.

    Mehr
  • Rezension zu "Die Totensammler" von Paul Cleave

    Die Totensammler
    Kaisu

    Kaisu

    16. January 2012 um 16:33

    Ich musste das Buch ersteinmal abbrechen, sonst würde ich noch in einem Jahr dran knabbern. Für mich ist schwer in das Buch einzusteigen, da es sich am Anfang sehr anstrengend liest. Ich hoffe einfach mal, dass sich das noch legt ... beim zweiten Anlauf werde ich es ja merken und entsprechend die Punkte korrigieren, sofern es sich als Burner entpuppt.

  • weitere