Paul Cleave Zerschnitten

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Inhaltsangabe zu „Zerschnitten“ von Paul Cleave

Henry Cutter hat viele Menschen ermordet – sehr viele Menschen. Doch die Morde finden nur in seiner Imagination statt, denn er ist ein berühmter Thrillerautor. Eines Tages behauptet Cutter allerdings, die geschilderten Taten tatsächlich begangen zu haben. Niemand glaubt dem Autor, denn unlängst wurde bei ihm eine voranschreitende Demenz diagnostiziert. Cutter kann keiner Erinnerung mehr trauen. Das Problem ist nur, dass in seiner Umgebung plötzlich schreckliche Morde geschehen. Bestialisch – wie in den Büchern von Henry Cutter ...

Dranbleiben und reich belohnt werden!

— AnnaSalvatore
AnnaSalvatore

Leider konnte mich dieses Buch nicht erreichen

— Hexchen123
Hexchen123

Es wird erst nach 100 Seiten spannend und das Ende ist vorhersehbar.

— BettinaLausen
BettinaLausen

Ich habe ein Weilchen gebraucht, bis ich in die Story hineingekommen bin, aber dann hat sie mich doch gepackt.

— JunoStevens
JunoStevens

Es ist ein schmaler Grat zwischen ernstem Thema und Unterhaltungsliteratur, den Paul Cleave nur mit Hängen und Würgen bewältigt

— Crimehands-com
Crimehands-com

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  • Dranbleiben und reich belohnt werden!

    Zerschnitten
    AnnaSalvatore

    AnnaSalvatore

    02. June 2017 um 17:30

    GANZE REZENSION: http://annasalvatoresbuchblog.blogspot.de/2017/06/pures-psychospiel-und-perfide-personen.htmlMEINUNGLeider fiel mir der Einstieg sehr schwer.Obwohl die Charaktere schon sympathisch scheinen, kamen mir die ersten 100 eher vor, als wollte man die Krankheit Alzheimer (Die die Geschichte später aber erst zum perfekten Psychospiel macht) literarisch verarbeiten.Hier war es sehr zäh und ich habe mich schon bei meiner Familie beschwert, dass man aktuelles Buch.. langweilig ist.Denn ich ging mit Thriller- und nicht Roman-Erwartung heran.Doch dann kam die Geschichte endlich in Fahrt. Circa ab Seite 100 dann, gibt es erste Verwirrungen und Unsicherheiten, sowohl beim Protagonisten als auch beim Leser. Dann kommen die aktuellen Morde ins Spiel (endlich^^) und es wurde noch spannender.Denn der Autor hat es perfekt geschafft, dass auf einmal alles anders ist.Auf einmal wird ganz selbstverständlich geschrieben, als ob der Protagonist Jerry wieder 7 Jahre alt ist, was gerade aufgrund der Krankheit glaubt. Dies war teils sogar schon gruselig, weil man selbst immer verunsicherter wird.So ging es immer weiter, auf einmal wird dies enthüllt, dann kommt das raus...Der Autor hat es geschickt geschafft, den Leser immer wieder auf falsche Fährten zu locken, auf die ich immer reingefallen bin. Normalerweise brüste ich mich damit, das Ende/den Täter vorraussagen zu können. Hier bekam mein Ego einen Schlag ins Gesicht.Denn ich erkannte erst den Täter, als der Autor es wollte.Der Schreibstil ist sehr locker, teils benutzt Jerry in seinen Gedanken 'unflätige Worte', die ich aber auch gerne mal in Gedanken benutze, daher störte es mich überhaupt nicht. Es macht Jerry nur menschlicher, und war auch nicht besonders oft.Als ich in die Geschichte dann reinkam, lies es so flüssig weg wie nichts. In der Tat las ich die restlichen ca. 400 Seiten vom Abend bis um 3 Uhr nachts zu Ende, weil es einfach zu spannend war.Auch die restlichen Charaktere, wie die Familienmitglieder, die Polizisten, das Pflegepersonal und Jerrys bester Freund waren sehr authentisch und haben die Geschichte lebendig gemacht.Was ich auch hervorheben muss, ist dieses Spiel mit Jerrys Persönlichkeit. Denn teilweise hatte man das Gefühl, dass sein Pseudonym, Henry Cutter, 'das Steuer übernimmt' und grausame Taten begeht. Man konnte sich nie sicher sein, ob Jerry/Henry nun der Gute oder Böse ist.Das Ende... macht mich immer noch fertig. Es ist kein typisches Ende, und auch wenn der Autor-Protagonist Andeutungen macht, konnte ich es nicht glauben und war wütend/traurig. Ich hatte sogar Tränen in den Augen o.OUnd was ich auch noch erwähnen muss, ist der Thrill-Faktor, weil der Protagonist sowohl ein Krimi-Autor ist als auch in derselben Stadt lebt, wie der richtige Autor.Die ganze Zeit fragte ich mich nebenbei, ob der Autor wohl genauso ist. In der Danksagung stand sogar, dass dies sein persönlichstes Buch sei. Hat mir noch etwas Thrill obendrauf gegeben.FAZITDranbleiben und belohnt werden!Die ersten 100 Seiten waren geradezu langweilig, doch dann nimmt die Geschichte Fahrt auf und man kann gar nicht mehr aufhören.Die Geschichte überzeugt dann durch Wendungen, pures Psychospiel und ein Ende, das man nicht hinnehmen will.Ich bin begeistert, denn die Idee ist perfide und die Umsetzung genial (Bis auf den schweren Anfang abgesehen).- Aufgrund des schweren Einstiegs 'nur': 4 von 5 Feenfaltern -Vielen Dank an den Verlag für das Rezensionsexemplar!© Anna Salvatore's Bücherreich

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  • Paul Cleave kann viel besser schreiben

    Zerschnitten
    TheBelladonnaEyes

    TheBelladonnaEyes

    30. April 2017 um 16:27

    Kritik: Paul Cleave gehört zu meinen liebsten Thriller-Autoren, denn ich habe fast alle Bücher von ihm verschlungen und kann sie nur weiterempfehlen. Daher erhoffte ich mir bei dieser Geschichte gar nichts, da ich wusste, dass es mich wieder begeistern wird.   Doch dem war leider nicht so. Mehrmals habe ich mich gefragt, ob es wirklich von Paul Cleave, dem Autor von „Der siebte Tod“, geschrieben wurde, da dieses Buch meine Nummer 1 ist.   Die Geschichte fing sehr ruhig an, sodass ich auf die Spannung lange warten musste. Selbst nach 100 Seiten passierte einfach nichts. Erst ab Seite 180 gewann das Buch an Pfad, was dann aber wieder nachließ. Ich würde sagen, dass es ein auf und ab war. Ein Thriller sollte den Leser von der ersten Seite an packen und erst am Ende loslassen. Doch diese Geschichte kam mir eher wie eine Lektüre über Alzheimer vor und nicht wie ein Thriller. Ich persönlich fand es anfangs sehr interessant, wie ein Mensch mit Alzheimer lebt, aber dass nichts weiter passierte, empfand ich als enttäuschend.   Die Grundidee hat mich ebenso dazu angefixt, dieses Buch zu lesen, denn heutzutage man liest in Büchern nicht oft über einen Protagonisten mit Alzheimer. Daher war ich gespannt, wie Paul Cleave diese Thematik in einem Thriller verpacken möchte. Doch das gelang ihm nicht. Ebenso fehlte mir der flüssige und spannende Schreibstil von dem Autor. Diesmal war es eher lahm und alles wurde in die Länge gezogen. Und die Atmosphäre war einfach erdrückend.   Dennoch hat er immer wieder versucht, die zähen Momente mit etwas Spannung zu überspielen. Dies gelang ihm auch nur für etwa 40 Seiten. Dann ließ es auch wieder nach.   Fazit: Als großer Paul-Cleave-Fan enttäuschte mich dieses Buch sehr, da ich weiß, wie grandios seine Geschichten sonst sind. Dennoch verfolge ich weiterhin seine Thriller, denn er sprach eine interessante Thematik an, die leider nicht in einem spannenden Thriller so umgesetzt wurde, wie er sonst kann.

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  • [Leseeindruck] Zerschnitten

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    Somaya

    Somaya

    24. February 2017 um 10:40

    Auch wenn Thriller nicht zu meinem Hauptleseinteresse zählen, greife ich immer mal wieder zwischendurch gerne zu einem. Dass sich dieser hier sowohl mit Büchern (einem Autor) als auch mit Demenz beschäftigt, hat mich gleich angesprochen, da mich beide Themen sehr interessieren und ich unbedingt sehen wollte, wie sie zusammen (und dann auch noch in Form eines Thrillers) funktionieren... Ein Thriller, der in seiner Thematik das Autorenleben und die Diagnose Demenz vereint ... wenn das nicht mal das richtige Lockmittel für lesende Altenpflegerinnen ist. Natürlich konnte auch ich dieser Kombination nicht widerstehen. Während man den Protagonisten durch seine akuten Schübe der Demenz folgt, merkt man schnell, dass der Autor gut recherchiert hat. Auch wenn ich mit ihm nicht immer einer Meinung war, dass es sich bei der Erkrankung um eine Demenz Typ Alzheimer handelt. Ob es hier aber an der Recherche, an der Übersetzung oder an meinen beruflichen Beobachtungen lag, da möchte ich mich jetzt nicht in einer Beurteilung festfahren. Alles in allem beschreibt Paul Cleave das Gefühl des Vergessens, Verwirrtseins und nicht zu wissen, wem man trauen soll sehr überzeugend und löste damit bei mir mehrmals ein sehr bedrückendes, beengendes Gefühl aus. In dieser Hinsicht ist auch insbesondere der Originaltitel (Trust no one) sehr passend, denn irgendwann habe ich nicht einmal mehr mir selbst vertraut und war sicher, dass ich gelesene Dinge falsch interpretiert oder gar in Erinnerung behalten hatte. Der Wechsel zwischen der "normalen" Erzählweise und den Tagebucheinträgen von Henry Cutter hat mir besonders gut gefallen ... und mich oft noch mehr an allem Zweifeln lassen. In absolut positiven Sinne. Eben durch diese Kapitel wird auch die Zerrissenheit bzw. "Zerschnittenheit" des Protagonisten noch einmal sehr deutlich. Der Schreibstil ist zwar meist flüssig, aber das Erzähltempo stellenweise doch etwas langatmig... zumindest für das, was ich von einem Thriller erwarte. Hier liegt auch der einzige größere Kritikpunkt: Für einen Thriller rück mir die Thematik um die Morde an sich etwas zu sehr in den Hintergrund und die Demenz wird stellenweise zu stark fokussiert. Dies gab mir häufiger das Gefühl einen Roman statt eines Thrillers zu lesen. Ein bisschen mehr Tempo hätte nicht geschadet. Prinzipiell ein absolut gelungenes Buch, dass für mich aber leider stellenweise durch das Label "Thriller" falsche Erwartungen schürte. Hätte meiner Meinung nach als "normaler" Roman gekennzeichnet noch besser funktioniert. So oder so eine spannende Verknüpfung zweier interessanter Themen.

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  • Leider konnte mich dieser Thriller nicht überzeugen

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    Hexchen123

    Hexchen123

    27. October 2016 um 10:37

    Henry Cutter, ein berühmter Thrillerautor, ist mittlerweile Demenz und ist in einem Pflegeheim untergebracht. Er kann die Fiktion in seinen Büchern nicht mehr von seinem realen Leben trennen und denkt, er hat all die Morde begangen. Weder er selbst noch die Menschen in seinem Umfeld können seiner Erinnerung vertrauen.Ehrlich gesagt habe ich das Buch „Zerschnitten“ nach über 100 Seiten abgebrochen. Ich wollte einen Thriller lesen und zwar einen solchen, wie es es von Paul Cleave gewohnt bin. Stattdessen habe ich nur etwas über Demenzkranke erzählt bekommen und es ist nichts passiert. Vielleicht hätte ich ein bisschen länger durchhalten sollen, doch dafür ist mir meine Zeit einfach zu schade. Es gibt so viele tolle Bücher auf dem Markt, dass ich mich nicht durch Seiten quälen möchte. Auch fand ich den Schreibstil diesmal sehr zäh und langweilig – das Buch konnte mich leider nicht erreichen.FazitVon mir leider keine Leseempfehlung. Für Paul Cleave ja, doch für diesen Titel nicht. Vielleicht hat ein anderer Leser einen besseren Zugang zu dieser Geschichte, deshalb sollte sich jeder sein eigenens Bild machen. Aber ein Thriller, bei welchem nach über 100 Seiten keine Spannung aufgebaut wurde, ist für mich einfach kein Thriller. Ich habe noch nie nur einen Stern vergeben und es tut mir in der Seele weh, aber hier kann ich leider nicht anders. Der Autor hat sich ja bei seinen Werken etwas überlegt und hat viele Stunden in die Entstehung seines Buches investiert, deshalb einfach nur schade.

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  • Kein typischer Paul Cleave mit Anfangsschwierigkeiten

    Zerschnitten
    BettinaLausen

    BettinaLausen

    21. October 2016 um 09:32

    Der Krimiautor Jerry Grey alias Henry Cutter leidet an Alzheimer und wohnt in einem Pflegeheim. Er gesteht mehrere Morde, doch keiner glaubt ihm. Er verwechsle die Wirklichkeit mit seinen Romanen. Jerry flüchtet des Öfteren aus dem Heim und genau in diesen Nächten geschehen schreckliche Morde. Ist er wirklich unschuldig?   Der Roman ist zweigeteilt. Wir erleben Jerry im Jetzt und dieser Jerry ist ein unzuverlässiger Erzähler, weil ich sich einfach nicht mehr an alles erinnern kann. Noch nicht mal daran, dass er Krimiautor war und seine Frau gestorben ist. Im anderen Handlungsstrang lesen wir Jerrys „Portokoll des Wahnsinns“, was er begonnen hat, als er von seiner Krankheit erfahren hat. Wir erleben seine Verqueren Gedanken, wie z.B. dass er glaubt seine Frau hätte eine Affäre und dass man ihn in seinem Haus einsperren will etc. Wir erfahren darin die Vorgeschichte.   Dieses Buch ist kein typischer Paul Cleave, auch wenn er im Anhang schreibt, dass es sein persönlichster ist. Was mir nicht gut gefallen ist, dass das Buch erst nach hundert Seiten spannend wird. Es braucht lange, bis die Geschichte in Fahrt kommt. Das Ende habe ich auch schon hundert Seiten vorher vorausgeahnt.   Fazit: Das Buch ist in Ordnung, kommt aber erst spät in Fahrt. Es gibt bessere Paul Cleaves.

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  • Lesechallenge Krimi gegen Thriller 2016

    kubine

    kubine

    Die Lesechallenge Krimi gegen Thriller geht auch 2016 weiter! Du liest gerne Krimis und kannst so bekannte Ermittler wie Miss Marple oder Commisario Brunetti locker mit Deiner Spürnase abhängen? Oder liegen Dir eher rasante Thriller, bei denen Du schon mal die Nacht zum Tag machst? Dann mach doch mit bei unserer Teamchallenge Krimi gegen Thriller. Welches Team schafft es, die meisten Bücher zu lesen? Wir sind gespannt. Welche Bücher zählen? Als grobe Einteilung soll dabei die Angabe der Verlage dienen. Hat der Verlag es als Thriller eingeordnet, zählt es als Thriller (auch wenn man nach dem Lesen einen anderen Eindruck hat). Bei Krimis ist es ebenso. Alle Arten von Krimis zählen, egal ob historischer Krimi, Regionalkrimi oder Tierkrimi. Es gibt sicher Bücher, bei denen das am Anfang nicht so klar ist. Im Zweifel würden sie dann bei beiden Teams gezählt. Die Regeln: 1. Entscheide Dich für ein Team!2. Die Challenge beginnt am 01.01.2016 und endet am 31.12.2016. Alle Bücher, die im Zeitraum vom 01.12.2015 bis 31.12.2016 erscheinen zählen, auch Neuauflagen , sofern die 2016 erscheinen.Eine Liste mit Neuerscheinungen 2016 die natürlich auch ergänzt wird, findet ihr hier: http://www.lovelybooks.de/buecher/krimi-thriller/Bestseller-Krimis-und-Thriller-2016-1201869567/#userlistglanzente war so lieb, und hat für jedes Team auch nochmal Listen mit den jeweiligen Neuauflagen erstellt. Ihr findet sie hier: http://www.lovelybooks.de/buecher/krimi-thriller/Krimiliste-Lesechallenge-Krimi-gegen-Thriller-2016-1208200397/ http://www.lovelybooks.de/buecher/krimi-thriller/Thrillerliste-Lesechallenge-Krimi-gegen-Thriller-2016-1210040822/3. Zu jedem gelesen Buch wird eine Rezension geschrieben. So kann sichergestellt werden, dass das Buch auch gelesen wurde. Der Link zur Rezi bei LB muss mit angegeben werden. Um die Spannung aufrecht zu erhalten, bitte den Link zur Rezi per PN an mich! Jede PN wird von mir kurz beantwortet, so dass ihr da eine Bestätigung habt, dass sie auch ankam. 4. Auch fremdsprachige Bücher dürfen für die Challenge gezählt werden. Hier muss nur ebenfalls der Erscheinungstermin in den oben genannten Zeitraum fallen. 5. Man kann zu jeder Zeit einsteigen bzw. aufhören. Gelesene Bücher zählen dann ab dem Einstiegsmonat. 6. Wie viele Bücher das jeweilige Team im Monat geschafft hat, wird jeweils Anfang des Folgemonats bekannt gegeben.  Unter allen, die sich an der Challenge aktiv beteiligen, wird am Ende des Jahres eine kleine Überraschung verlost. 7. Mit dem Beitritt zur Challenge erklärst Du Dich mit den oben genannten Regeln einverstanden. Sie haben sich bewährt und werden nicht mehr geändert. Viel Spaß und viel Erfolg! Auf vielfachen Wunsch darf hier geplaudert werden: http://www.lovelybooks.de/thema/Plauderthread-zur-Lesechallenge-Krimi-gegen-Thriller-1077848718/ Team Krimi:  Athene100776  lesebiene27  krimielse  Mira20  glanzente  hasirasi2  Mercado  Bellis-Perennis  Katjuschka  yari  Talitha  Lesezeichen16  dorli  sommerlese  Antek  clary999  wildpony  ChrischiD  janaka  claddy  danielamariaursula  danzlmoidl  buecherwurm1310  tweedledee  Xanaka  Barbara62  mabuerele  TheRavenking  Postbote  buchratte  DaniB83  Maddinliest  Nele75  Lesestunde_mit_Marie  sansol  bibliomarie  claudi-1963  Schalkefan  mistellor Gela_HK MissWatson76 Leserin71 (Matzbach) LibriHolly Wedma Caroas gaby2707 elmidi susawal81 agi507 Shanna1512 Paulamybooksandme DonnaVivi Bambisusuu Gelesene Bücher Januar: 72Gelesene Bücher Februar: 122Gelesene Bücher März: 163Gelesene Bücher April: 111Gelesene Bücher Mai: 180Gelesene Bücher Juni: 128Gelesene Bücher Juli: 112Gelesene Bücher August: 163Gelesene Bücher September: 111Gelesene Bücher Oktober: 147Gelesene Bücher November: 137Gelesene Bücher Dezember: 145 Zwischenstand: 1591 Team Thriller:  Floh  KruemelGizmo  Kasin  Meteorit  AberRush  Leseratz_8  Nisnis  eskimo81  Mone80  lenicool11  lord-byron  hm65  marinasworld  calimero8169  Buchgeborene  MelE  rokat  Inibini  Thrillerlady  BookfantasyXY  zusteffi  DeinSichererTod  krimiwurm  parden  MeiLingArt  DerMichel  Naden  DieNatalie  kn-quietscheentchen  Bjjordison  Artemis_25  heike_herrmann  Nenatie  Claudia-Marina  MissRichardParker  Landbiene   Janosch79  Filzblume  dieFlo  fredhel  (crumb)  Peanut1984 Anni84 kawaiigurl schuermio LillySymphonie little-hope Frenx51 BeaSurbeck Viertelkind Vreny Buecherseele79 ChattysBuecherblog Queenelyza Igela Ambermoon Insider2199 Buchraettin JuliB Helene2014 chipie2909 LisaMariee JoanStef melanie1984 Lisa0312 Gelesene Bücher Januar: 29Gelesene Bücher Februar: 49Gelesene Bücher März: 79Gelesene Bücher April: 69Gelesene Bücher Mai: 98Gelesene Bücher Juni: 60Gelesene Bücher Juli: 149Gelesene Bücher August: 42Gelesene Bücher September: 193Gelesene Bücher Oktober: 118Gelesene Bücher November: 90Gelesene Bücher Dezember: 99 Zwischenstand: 1075

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    kubine

    kubine

    01. October 2016 um 18:18
  • Schicksalsbericht über einen an Alzheimer erkrankten Autor.

    Zerschnitten
    Igela

    Igela

    26. September 2016 um 17:35

    Jerry Grey schreibt Kriminalromane unter dem Pseudonym Harry Cutter und ist 49 Jahre alt, als er die Diagnose Alzheimer bekommt. Er wird immer verwirrter und muss in ein Pflegeheim. Eines Tages haut er dort ab und wird total verwirrt in einer Bibliothek aufgefunden. Seine Tochter Eva holt ihn ab und bringt in ins Heim zurück. Dort erzählt er seinen Pflegern ,dass er eine Frau umgebracht habe. Diese erklären sich diese Geschichte mit der fortschreitenden Demenz von Jerry. Doch als junge Frauen ermordet aufgefunden werden, stellt sich die Frage : Vermischt Jerry die Geschichten in seinen Büchern mit dem realen Leben oder hat er die Morde begangen? Das Hauptthema in diesem "Thriller" ist Alzheimer und die durch die Krankheit ausgelöste Verwirrtheit. In jedem zweiten Kapitel schreibt Jerry ein Protokoll an sich selbst ,damit er später gewisse Details aus seinem Leben nicht vergisst. Er schreibt darin in du Form an den "zukünftigen Jerry". Diese Zeilen sind sehr authentisch und haben mich sehr berührt. Die Krankheit und ihre Auswirkungen werden darin sehr deutlich beleuchtet und man spürt, dass hier sehr viele Recherchen nötig waren. So erfahren wir über im ersten Drittel des Buches sehr viel von dem kranken Jerry...das sich wie ein Schicksalsbericht liest. Von Thriller oder Morden hier keine Spur. Nach einem langatmigen Mittelteil entwickelt die Geschichte dann doch noch Crime. Leider wird der vorher noch verwirrte Jerry plötzlich so klar im Kopf, dass er sogar Freund Hans bei den Ermittlungen helfen kann.Diese Klarheit, die ja bei Alzheimerpatienten möglich sein kann, hielt jedoch bei Jerry an und wirkte so für mich nicht authentisch. Sehr gefallen haben mir, die Ausführungen zur Schriftstellerei, die Ängste, die ein Autor haben kann, die Ideen und Techniken um sie umzusetzen. Der Schreibstil ist detailreich,setzt aufmerksames Lesen voraus da etappenweise eine bestimmte Passage erzählt wird , dann unterbrochen für "das Protokoll" ,eine andere Passage wird begonnen um danach die erste Passage weiter zu führen. Für mich eher Schicksalsbericht über einen an Alzheimer erkrankten als Thriller!

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  • Spannend bleibt leider auf der Strecke

    Zerschnitten
    Crimehands-com

    Crimehands-com

    16. September 2016 um 14:45

    Kann man das Thema Demenz richtig breit in einem Kriminalroman bearbeiten? Wenn ja, wie geht man es an? Klar, Alzheimer kann jeden von uns treffen, aber muss es sein, dass man das Thema in einem Medium behandelt, das eigentlich unterhalten soll? Das spannend, vielleicht etwas blutrünstig und möglicherweise auch ein bisschen lustig sein soll? Diese Fragen sollen keinen bewertenden Charakter haben – ich stelle sie erstmal nur in den Raum. Paul Cleave hat es versucht, und die Idee an sich ist innovativ.Und innovativ kann Cleave normalerweise auch, das sah man bereits an seinem Debüt, in dem er den Thriller aus der Sicht des Mörders schrieb und damit einen Welthit landete. In gewisser Weise kehrt er mit „Zerschnitten“ zurück zu den Wurzeln, aber irgendwie will das gute Stück nicht so recht zünden – zumindest in der ersten Hälfte nicht, durch die man sich regelrecht durchquälen muss, weil es zeitweise wirklich zäh ist. Insgesamt gibt es zwei Handlungsstränge, die sich beide um die Figur des Jerry Grey drehen. Einer davon – der lebhaftere – spielt in der Gegenwart, der andere in der Vergangenheit von Grey, in der er ein „Protokoll des Wahnsinns“, wie er es nennt, angefertigt hat. Und damit kommen wir zur ersten der oben angeführten Fragen, ob man das Thema Demenz in einem Kriminalroman breit bearbeiten kann: Ja, man kann – wenn man in Kauf nimmt, dass der ein oder andere das Buch gähnend ins Regal zurückstellt und sich darüber ärgert, Geld aus dem Fenster geworfen zu haben. Selbst bei mir gab es für einen Augenblick so einen Gedanken. Aber ich kenne Cleave schon lange und wusste, dass es so nicht weitergehen wird, so nicht weitergehen kann.Und die zweite Hälfte entschädigt dann auch etwas – wie in einem Fußballspiel, in dem die Lieblingsmannschaft nach der ersten Hälfte 0:5 zurückliegt, weil sie nicht und nicht ins Spiel kam. Man weiß, dass sie verlieren wird, aber dann bitte mit Anstand. Und dann schießt sie in der zweiten Spielhälfte noch drei Tore und bekommt keines mehr. Da ist man am Ende nicht ganz so enttäuscht. Und etwas von dem gibt Cleave auch in seiner zweiten Hälfte des Buches zurück, zumindest was das Thema Spannung betrifft, denn davon ist in der ersten Hälfte gar nichts zu sehen. Auch der Showdown ist ziemlich okay, er hält zwar keine Überraschung bereit, aber immerhin doch noch einen kleinen Twist.Im Abspann des Buches, also der Danksagung, erfährt man dann, wie persönlich dieser Roman für Cleave ist. Schon während des Lesens fragt man sich, wie viel Cleave in der Geschichte steckt – nun, einiges davon. Aber dennoch ist man dann irgendwie froh, dass es vorbei ist. Der Spagat zwischen ernstem Thema und Unterhaltungsliteratur ist etwas zu groß, so dass die Unterhaltung leider etwas auf der Strecke bleibt.Fazit: Ich habe nicht alle Bücher von Paul Cleave gelesen, aber es gibt bessere, wie etwa „Der siebte Tod“ oder „Der 5-Minuten-Killer“. Dennoch ist es etwas Neues und die Idee an sich ist wirklich grandios, nur die Umsetzung hat ein paar Schönheitsfehler. Aber Cleave ist einer der wenigen Autoren, die immer wieder etwas wagen und sich nicht immer des öden Räuber-und-Gendarm-Spiels bedienen – allein dafür gebührt ihm Respekt; und den bekommt er von mir.

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