Paul Collier Die unterste Milliarde

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Inhaltsangabe zu „Die unterste Milliarde“ von Paul Collier

<p>Die Welt besteht, ökonomisch gesehen, aus einem Kuchen mit sechs Stücken. Das erste Sechstel lebt im Wohlstand und – ganz überwiegend – im Westen. Das zweite bis fünfte Sechstel sind jene Entwicklungsländer, mit denen es bei allen Unterschieden langsam, aber stetig aufwärts geht. Das letzte Sechstel sind jene fünfzig Länder, die in der Falle sitzen. Hier leben die ärmsten Menschen der Erde – die unterste Milliarde. Ihre Lebenserwartung ist auf 50 Jahre gesunken, jedes siebte Kind stirbt vor dem 5. Lebensjahr. Die Ökonomien dieser Länder befinden sich seit den 90er Jahren im freien Fall. Auf nur 250 Seiten erklärt Paul Collier in seinem atemberaubenden Buch, wie es zu dieser krassen Armut gekommen ist und was man gegen sie tun kann. Seine ebenso präzise wie dicht belegte Analyse ist gleichermaßen unbequem für radikale Globalisierungsgegner wie für neoliberale Freihandelsoptimisten. Aber sie bietet realistische Lösungen für eine der größten Krisen unserer Welt. Paul Colliers Buch ist eine schlichtweg brillante Einführung in das Funktionieren der globalen Ökonomie und ein messerscharfer Appell, die ärmste Milliarde Menschen nicht zu vergessen.</p> <p>„Die Globalisierung wird es regeln versus Sie brauchen mehr Protektion, Sie brauchen mehr Geld versus Entwicklungshilfe fördert Korruption, Sie brauchen Demokratie versus Sie sind gefangen in ethnischen Konflikten, Zurück ins Empire versus Respektiert ihre Souveränität: Wenn Sie sich jemals auf der einen oder anderen Seite dieser Argumente befunden haben – und wer nicht? – dann müssen Sie dieses Buch unbedingt lesen."<br /> <em>Niall Ferguson, New York Times</em></p>

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  • Rezension zu "Die unterste Milliarde" von Paul Collier

    Die unterste Milliarde
    WinfriedStanzick

    WinfriedStanzick

    20. December 2011 um 15:09

    Man kann, so Paul Collier, der Autor dieses Buches, die Welt in sechs Teile aufteilen. Das erste Sechstel von Ländern, darunter natürlich Deutschland, lebt im Wohlstand und ganz überwiegend im Westen. Das zweite bis fünfte Sechstel besteht aus jenen Entwicklungsländern, angefangen bei den BRIC-Staaten, bis hin zu anderen, die, bei allen Unterschieden, langsam, aber stetig ihren Wohlstand vermehren, mit deren ökonomischer und sozialer Lage es aufwärts geht. Das letzte Sechstel besteht nach Collier, einem ehemaligen leitenden Mitarbeiter der Weltbank, aus jenen ungefähr 50 Ländern, die sozusagen in der Falle sitzen. In diesen Ländern leben die ärmsten Menschen der Erde - die unterste Milliarde. Collier, der als einer der führenden Experten für afrikanische Wirtschaft und die Ökonomie der Entwicklungsländer gilt, erklärt in seinem Buch die immer wieder kontrovers diskutierte Frage, wie es überhaupt zu diesem Zustand gekommen ist. Er benennt die Fallen, in denen diese ärmsten Länder sitzen und erklärt die verschiedenen politischen Instrumente, die in der Diskussion gehandelt werden und bewertet sie und formuliert schließlich unter der Überschrift Der Kampf um die unterste Milliarde" eine Agenda zum Handeln. Er hofft seine Leser von drei Positionen zu überzeugen, die neu sind und zeigen, wie das Denken sich wandeln muss. Die erste ist die Einsicht, dass das Problem der untersten Milliarde angepackt werden muss. Zweitens ist es die Einsicht, dass Politik in den ärmsten Ländern nicht "der nüchterne und geregelte Prozess der reichen Demokratien, sondern ein gefährliches Ringen zwischen moralischen Extremen" ist. "Der Kampf um die Zukunft der untersten Milliarde findet nicht zwischen einer bösen reichen und einer edlen armen Welt statt", sondern "innerhalb der Gesellschaften der untersten Milliarde." Drittens postuliert Collier, dass wir im Westen den Zuschauerstatus aufgeben müssen. "Unsere Unterstützung für den Wandel kann entscheidend sein." Er fordert neue Instrumente der Handelspolitik, Sicherheitsstrategien, Änderungen unserer Gesetze und neue internationale Charts. Ziele einschränken und Instrumente erweitern ist das Credo eines Buches, das für radikale Globalisierungsgegner wie für neoliberale Freihandelsoptimisten gleichermaßen unbequem ist.

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  • Rezension zu "Die unterste Milliarde" von Paul Collier

    Die unterste Milliarde
    AndreasK

    AndreasK

    12. January 2009 um 20:08

    Das Buch ist sehr interessant. Es zeigt die Entwicklungshilfe von einer ganz anderen Perspektive, wie wir es gewöhnt sind. Nicht der einzelen Mensch steht in diesem Buch im Mittelpunkt, vielmehr wird in einer "politischen Vogelperspektive" auf die ärmsten Länder der Welt geblickt.