Paul Coswig , Lars Winter Puppenmond

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Inhaltsangabe zu „Puppenmond“ von Paul Coswig

13. Jahrhundert. Das Leben ist hart und kalt wie ein Wintertag. Zusammen
mit seiner Familie und seinen Puppen zieht der Dockenspieler von Markt
zu Markt. In ihrem Pferdewagen reisen auch dunkle Geschichten und
rabenschwarze Gedanken durchs Land.
Ein junger Löffelschnitzer ist augenblicklich von den Puppen und ihrem
Spiel fasziniert. Er will sich dem Meister der Docken anschließen, ist dafür
bereit alles Wichtige hinter sich zu lassen. Zu stark ist die Magie seiner
Worte und seines Spiels. Ein finsteres Geheimnis verbindet den jungen
Mann und den händelosen Dockenspieler. Auf ihrem Weg Richtung Süden
begegnen sie ihrem Schicksal, werden mehr und mehr Teil eines Spiels,
dessen Regeln jemand anderes geschrieben hat ...
Erster Teil der atemberaubenden Geschichte aus dem Mittelalter um
einen händelosen Puppenspieler, seinem Lehrjungen und ihre magischen
hölzernen Geschöpfe.

Dunkle Geheimnisse, Liebe und Grausamkeit, ich kann beinahe das Fleisch über dem Feuer riechen...

— AnneLiersch

Puppenmond von Paul Coswig ist nicht nur ein Hingucker von außen, sondern bleibt auch in den Gedanken hängen.

— quatspreche

Der Autor zeichnet Bilder im Kopf...

— tschulixx

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  • mystische Erzählung aus dem Mittelalter

    Puppenmond

    AnneLiersch

    28. January 2017 um 01:21

    „Puppenmond“ von Paul Coswig ist im Wind und Sterne Verlag erschienen. Ich habe das Buch als Hardcover mit Schutzumschlag. Es ist schon vor dem Lesen en Vergnügen es in den Händen zu halten. Angenehmes Papier, feste Seiten und wunderbare Zeichnungen. Hier wurde Wert auf qualitative Bücher gelegt. Der fünfzehnjährige Nicklas ist mit seiner Mutter unterwegs, um Holzlöffel zu verkaufen, die sein Vater zu Hause schnitzt. Auf einer dieser Touren sieht er einen Puppenspieler der sich mit seinem Können erheblich von den übrigen abhebt. Niclas ist fasziniert. Er will von nun an mit ihm reisen, von ihm das Puppenspiel lernen, aber er kann seine Mutter nicht allein lassen.   Es gibt dunkle Geheimnisse um Puppenspieler und Löffelschnitzer, es gibt Liebe und Grausamkeit, es gibt wunderbare Beschreibungen, so dass ich beinahe das Fleisch über dem Feuer riechen kann es gibt schnelle Szenen, die mir den Atem rauben. Ein Buch, dass sich in überschaubare Kapitel unterteilt und mich dadurch hat in Ruhe durchs Buch lesen lassen. Großer Nachteil: Das Ende kam zu schnell. Aber, jedenfalls steht es im Abspann, es wird einen weiteren Teil geben.    

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  • Puppenmond - schaurig schön

    Puppenmond

    quatspreche

    19. January 2017 um 10:08

    Die Geschichte spielt im Hochmittelalter. Ein Junge fährt mit seiner Mutter auf Märkte um mit ihr zusammen Geld zum Überleben zu verdienen mit den Löffeln und Schalen, die sein Vater herstellt. Auch der Junge hat das Talent aus Holz etwas wunderbares zu machen, jedoch kein Geschirr. Und als der talentierte Puppenspieler ihn noch in seine kleine Familie mit aufnimmt, ändert sich sein Leben schlagartig und er kann sein Talent endlich ausleben und für etwas Gutes einsetzen. Doch dafür nutzt er Kräfte, die er noch nicht ganz kontrollieren kann. Oder etwa doch?Der Autor nahm mich mit auf eine wundervolle Reise in die Welt der fahrenden Leute des Mittelalters. Die leicht gruseligen Momente wurden so untergestreut, dass ich sie erst kaum bemerkte. Es wuchs so natürlich in die Geschichte, dass ich es fast genau so wenig seltsam fand wie die Protagonisten. Das der Tod allgegenwärtig war, störte kaum, passte zur Geschichte und rundete sie ab, machte sie spannend und wahrlich mysteriös.Der Schreibstil ist einfach, aber nicht einfach. Gut verständlich, jedoch nicht eintönig, sondern voller Leben und Schnelligkeit. Das einzige, was für mich nicht so ganz in die Geschichte und passte war das doch recht Brutale und abrupte Ende. Da ich nicht spoilern will, werde ich nicht weiter darüber schreiben.Das schlanke Büchlein war eine exzellente Unterhaltung für zwei kuschelige kalte Winterabende mit viel Tee. Ein Mystischer-Mittelalter-Fantasy-Roman auf dessen Fortsetzung ich warte.Originalbeitrag hier: Puppenmond

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  • Unglaublich spannend!

    Puppenmond

    tschulixx

    04. September 2016 um 10:14

    Eine mysteriöse Geschichte über einen Puppenmacher und dessen Lehrling, der eine ganz besondere Gabe besitzt. Er schnitzt Gesichter die er kennt und erreicht damit das unfassbare. Eine Geschichte, die mich so stark gefesselt hat, dass ich das Buch nicht auf die Seite legte. Es war gruselig, sowohl traurig als auch spannend. Ich habe mich mit den Puppenmachern/spielern auf eine Reise begeben und bin froh, sie mit ihnen angetreten zu sein. Und das in einer Zeit, die schon lange zurückliegt...windundsternelogo.PNGDas ist das zweite Buch, das ich vom Verlag lese und ich muss es wieder in den Himmel loben! Es macht einfach riesigen Spaß und Freude dieses wundervoll gestaltete Buch in den Händen zu halten. Dicke Seiten, selbst gezeichnete Bilder des Autors im Buch, und das Cover ist der Traum! Das Buch ist relativ schwer und wahnsinnig hochwertig. Man bekommt für den Preis wirklich ein sehr sehr hochwertiges Buch geboten, das man gerne in den Händen hält!Vielen Dank an den Verlag für dieses tolle Rezensionsexemplar! <31.Kriterium: Die Idee des Buches.Die Idee des Buches hat mich sofort gepackt. Eine längst vergangene Zeit die man auf eine gewissen und noch unbekannte Weise kennen lernt. Das Genre History-Mystery passt hier perfekt. Er bringt dieses Mysteriöse sehr gut in die Geschichte ein, sodass der Leser es als sehr real empfindet. Wie wenn es so eine Gabe wirklich geben könnte. Es wirkt alles sehr realistisch, auch wenn es mit diesen lebenden Puppen noch so verrückt ist. Puppen wecken sicher in jedem von uns Faszination sowie auch Ängste. Wenn sie einen mit den Augen verfolgen und sich anscheinend bewegen? Gruselig! Dieses Gefühl hat der Autor wahnsinnig gut vermittelt. Die Idee mit den Puppen? Großartig!2. Kriterium: Der Aufbau der Geschichte.Die Kapitel des Buches haben eine sehr angenehme Länge und es passiert eigentlich ständig etwas. Die Geschichte ist mit 160 Seiten zwar relativ kurz, es ist aber so viel Handlung darin, dass die Länge komplett in Ordnung ist. Man taucht tiefer in die Geheimnisse des Puppenspielers ein und kann als Leser die Gabe des Lehrlings schon ungefähr erahnen. Es wird aber nie direkt angesprochen, was er denn jetzt besonderes kann. Man weiß es einfach und genau das macht dieses Buch so mysteriös großartig. Als Leser spürt man das Böse zwischen den Zeilen. Der Autor hat ein großes Showdown gezeichnet. Seine Sprache lässt alles spannend, interessant und aufregend wirken und umhüllt den Leser mit Fantasie. 3. Kriterium: Die Charaktere.Ich sage nur fantastisch. Es kommen viele Charaktere im Buch vor, und alle haben ihre eigenen kleinen Geheimnisse. Wenn man jemand neuen kennen lernt spürt man diese heftig. Jede Gestalt ist von einer Wolke umgeben, die den wahren Hintergrund verschleiert. Die Charaktere sind sowohl liebevoll und nett als auch grausam und hinterhältig. Und immer schwebt dieses große Mysterium der lebenden Puppen über ihren Köpfen. Es ist immer da, nur man bekommt es erst zum Schluss richtig zu fassen.Man kommt den Personen sehr nahe, und ist ihnen trotzdem noch unheimlich fern. Man durchblickt keinen von ihnen so richtig und muss sich auf einige schockierende Situationen wappnen.4. Kriterium: Die Spannung bzw. ob mich das Buch gefesselt hat. Das Buch ist absolut spannend. Ein Großteil wahrscheinlich durch dieses riesige unausgesprochene Geheimnisse, und der Rest durch die hervorragende Handlung. Man wird auf keine langweilige Reise von Ort zu Ort geschickt, sondern muss sich auf einige Intrigen gefasst machen. Nicht alle Menschen meinen es gut mit der "Puppenfamilie" und will deren Tod. Durch spannende und plötzliche Wendungen wird die Geschichte abgerundet. Ich habe es an einem Nachmittag verschlungen.5. Kriterium: Die Schreibweise.Der Autor hat einen sehr hochwertigen und spannenden Schreibstil. Er versucht Situationen sehr bildlich darzustellen und schafft das auch immer. Er zeichnet seine Bilder in den Köpfen der Leser.Ich vergebe dem Buch fünf von fünf Weltentauchern, weil mich die Geschichte auch heute noch nicht losgelassen hat. Ich denke Wochen später immer noch darüber nach, wie der Lehrling seine Puppenköpfe schnitzt und diese ihn gedanklich zuzwinkern. Ich halte mich übrigens auch von Puppen fern, aber die hab ich vorher auch schon nicht so gerne gemocht. ;) Ich kann es wirklich sehr empfehlen!

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