Paul Czervan Stell Dich hinten an

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Inhaltsangabe zu „Stell Dich hinten an“ von Paul Czervan

Wenn jemand ungarische Wurzeln hat. Wenn Jemand einen Kommunisten zum Vater hat, der aufgrund seiner politischen Gesinnung verfolgt und vertrieben wurde, bis er schließlich in Deutschland seine neue Heimat, seine Frau fand und diesen Jemand zeugte, der nun als Kind einen der grausamsten Kriegsschauplätze der Weltgeschichte überlebte, weil er bereit war, während des Krieges Verantwortung nicht nur für sich, sondern auch für seine Familie zu übernehmen, die den Ehemann und den Vater entbehren musste. Wenn Jemand mit Fleiß und Ehrgeiz und ohne Geschenke, nur immer getrieben von dem unerschütterlichen Willen, nicht mehr hinten an stehen zu müssen, sich eine Existenz aufgebaut hat, die ihm einen gewissen Wohlstand einbringt; Jemand, der halb Europa und auch die See bereist, eine Hand voll Berufe ausgeübt und vier Mal den Sprung in das Abenteuer der Ehe gewagt hat; Jemand, der sich plötzlich isoliert fand in einer schweren Krankheit, die ihn fast umgebracht hätte, aber eben nur fast: diesen wissensdurstigen, bisweilen aufschneidenden, selbstverliebten und gern jovial auftretenden Jemand, der sich lediglich einst das Recht heraus genommen hatte, den beschwerlicheren Weg in eine gesicherte Existenz zu wählen. Wenn Jemand all dies Aufgezählte in sich vereint, dann ist die reizende Tatsache, dass seine vierte Frau aus dem fernen Rumänien kommt, eher logische Konsequenz als Zufall. Und eins ist gewiss: Wenn es diesen Jemand gibt, dann ist er eine bemerkenswerte Persönlichkeit. Er sollte seine Geschichte aufschreiben. Und tatsächlich: Es gibt ihn. Er hat seiner Frau ein Holzhaus geschenkt, das an einer besonders schönen Stelle im Garten steht. Dorthin hat er sich zurückgezogen und geschrieben: Seine Geschichte.

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