Paul David Bühre

 3.4 Sterne bei 43 Bewertungen
Autor von Teenie-Leaks, Das Jahr nach dem Abi und weiteren Büchern.

Neue Bücher

Das Jahr nach dem Abi

 (18)
Neu erschienen am 29.03.2019 als Taschenbuch bei Ullstein Paperback.

Alle Bücher von Paul David Bühre

Teenie-Leaks

Teenie-Leaks

 (21)
Erschienen am 15.01.2015
Das Jahr nach dem Abi

Das Jahr nach dem Abi

 (18)
Erschienen am 29.03.2019
Teenie-Leaks

Teenie-Leaks

 (4)
Erschienen am 15.01.2015
Teenie-Leaks

Teenie-Leaks

 (0)
Erschienen am 15.01.2015

Neue Rezensionen zu Paul David Bühre

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Rezension zu "Das Jahr nach dem Abi" von Paul David Bühre

Drei Sprünge ins Leben
Dreamingvor 7 Tagen

Im Jahr nach dem Abi wissen viele Jugendliche nicht, wo die Reise nun eigentlich genau hingehen sollen, haben keine Pläne, oder eben zu viele.
Paul Bühre ist einer von ihnen. Wie schon zuvor in seinem Erstwerk "Teenie Leaks", nimmt er uns auch diesmal mit durch diesen Lebensabschnitt.

Ich fand es sehr interessant, all die Gedanken von ihm zu lesen. Vor allem der Einstieg in das Buch war toll. Ich hatte das Gefühl, dass Paul Bühre mich dort abholt, wo ich als Leser stehe. Auch ich wusste damals nach dem Abi nicht so recht, wo die Reise nun hingehen soll. Ob überhaupt eine Reise, oder doch besser Studieren, geteilt mit ihm habe ich eines: Diesen Hunger aufs Leben. Einen Hunger, den er unglaublich gut beschrieben hat, gepaart mit der inneren Zerissenheit, wo wir denn nun unseren Platz finden.

Damit legte der Autor einen rasanten Start in seine Reise hin, die uns hinein in eine Kung Fu Schule der Alten Wege weiter nach Indien führt, wo Paul Bühre in einer Schule "unterrichtet". Schließlich endet die Reise bei einem schottischen Drechsler (Holzverarbeiter) mitten im Nichts. Zusammenfassend ein absolut bunter Strauß unterschiedlichster Erlebnisse.

Gleich vorweg möchte ich anmerken, dass ich mir nicht sicher bin, ob ich selbst auch nur eine einzge dieser Stationen bis zum Ende durchgehalten hätte -Respekt!

Bereits auf den ersten Seiten ist mir der genaue Erzählstil positiv aufgefallen. Der Text hat auf mich eine leicht beschwingliche, plaudernde Art, der ich gerne lausche. Wir sprinten nicht durch die Zeit, sondern es wird Möglichkeit und Raum gegeben, länger als ein paar Zeilen bei einer einzelnen Erfahrung zu verharren. Situationen werden gut transportiert und Gespräche wirken authentisch. Außerdem gibt es immer mal wieder genug zum Schmunzeln.

Ich schätze die ehrlichen Worte und einfühlsamen Beschreibungen sehr. Nicht immer war ich mit Paul einer Meinung, oft hätte ich nur zu gerne mit ihm diskutiert und ich bedaure, dass es zu diesem Werk keine Leserunde gab. Dadurch, dass ich seinen Empfindungen beim Lesen aber so nah sein konnte, wirkte das Werk auf mich durchweg sympathisch. Es ist ein Werk, dass Mut gibt, sich im Leben neuen Erfahrungen zu stellen und einen frischen Blick auf unser derzeitiges Leben zu entwickeln, vielleicht die Segel neu zu setzen.

Besonders beeindruckt hat mich in diesem Zusammenhang seine innere Haltung der Suche nach dem, was er noch nicht kann. Unter diesem Blickwinkel war jeder seiner Wegpunkte eine ganz eigene Herausforderung.

Am liebsten gelesen habe ich die Zeit im Kung Fu Kloster. Es war so fremdartig und ich konnte durch die Seiten hindurch den Geist der harte, unbestechlichen Disziplin spüren. Gleichzeitig wurde mit meinem Vorurteil, dass dort nur die Elite lebt und alle gerne Kämpfer werden die diese Schule beuschen gründlich aufgeräumt.
Überrascht hat mich, wie einfach es scheinbar doch ist, sich in so einer Schule zeitweise anzumelden. Insbesondere bei einer Schule der alten Traditionen hätte ich höhere Hürden erwartet.

Das höchste Verständnis der Situation bekam ich dagegen in Indien. Dadurch dass ich selbst in Deutschland an einer Schule gearbeitet habe konnte ich mich in die Verhältnisse dort umso feiner einfühlen.
Anfangs war ich wirklich erschrocken und gerade dieser Abschnitt hat in meinem Freundeskreis auch zu weitreichenden Diskussionen über Schulen und Entwicklungshilfe geführt.

Geschockt hat mich dann jedoch die letzte Erfahrung in Schottland. Nach den Erfahrungen in Indien hätte ich hier einen ganz anderen Kontrast erwartet, als das, was letzlich Sache war. Bisher habe ich in meinem Leben auch die ein oder andere Woofing Erfahrung sammeln dürfen, aber so etwas war noch nicht dabei.

Fazit: Alles in allem ein echt gelungenes Werk! Es hat richtig Spaß gemacht den flüssig geschribenen Roman auf einer Zugfahrt zu verschlingen. Stark auch für Menschen, die gerne Reisen oder sich selbst gerade in einer Orientierungsphase ihres Lebens befinden. Außerdem: Der Paul Bühre hat guten Humor!

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Rezension zu "Das Jahr nach dem Abi" von Paul David Bühre

Interessanter Einblick
CutenessOverloadvor 23 Tagen

Wie kam ich zu dem Buch?:
Eine Testleseraktion von Vorablesen.de.

Cover und Text:
Weder positive noch negative Meinung abzugeben.
Titel passt perfekt.

Um was gehts?:
(Vom Klappentext kopiert)
"Hey, ich bin’s wieder, Paul, Paul Bühre von Teenie Leaks. Ich bin jetzt 19 und habe tatsächlich mein Abitur geschafft, aber die großen Fragen meines Lebens sind offen: Wie will ich später leben? Was macht mich glücklich? Wie will ich Geld verdienen? Um das herauszufinden, bin ich ein Jahr durch die Welt gereist.Ich habe eine Kung-Fu-Schule in China besucht. Dort lernte ich unter anderem zwei kanadische Gangster kennen, trank viel Tee aus winzigen Tassen und brach mir (SPOILER!!) den Arm in einem Kickbox-Match. Dann war ich Lehrer in einer Dorfschule in Indien, wo ich ab und zu auch eine Kakerlake oder zwei getötet habe. Auf einem Bauernhof in Schottland habe ich mich anschließend von Indien erholt und Drechseln gelernt, ohne einen Finger zu verlieren. Am Ende der Reise bin ich zurück nach Hause gewandert. Im Gepäck ein Zelt und ein paar Antworten auf die Fragen, die ich mir am Anfang gestellt habe." 

-
Insgesamt ziemlich interessante Einblicke- Vor allem was die verschiedenen Kulturen angeht.

Wie ist es geschrieben?:
Der Schreibstil ist flüssig und zügig zu lesen, der Ausdruck ist gut und leicht zu verstehen. Die Beschreibungen sind detailliert und bildhaft genug um gleich in der Story zu sein.
Teilweise war es sogar sehr humorvoll, was mir sehr gefallen hat.

Charaktere:
Manchmal hat mich der Protagonist mit seinem Selbstmitleid genervt. War zu viel des Guten. Anstatt mal langsam weiter zu reisen versinkt er in Selbstmitleid.

Mein Fazit:
Kann man für zwischendurch lesen, aber wer allerdings Ratschläge und Tipps für sein Leben nach dem Abitur erwartet, der sollte sich besser einen Ratgeber kaufen.


[Diese Rezension basiert auf einem Rezensionsexemplar, dass mir freundlicherweise vom Verlag überlassen wurde. Meine Meinung ist hiervon nicht beeinflusst.]

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N

Rezension zu "Das Jahr nach dem Abi" von Paul David Bühre

Sehr überzeugendes Buch für angehende Abiturienten.
Nicky13vor 25 Tagen

Rezension
Zu dem Buch: „Das Jahr nach dem Abi“ von Paul David Bühre. Es ist am 29.März 2019 im Ullstein extra Verlag erschienen. Das deutsche Sachbuch umfasst 304 Seiten.
Zusammenfassung: Im Großen und Ganzen geht es um die Frage: „Was kommt danach?“. Der große Schritt ist erreicht: das Abitur. Doch was mache ich anschließend, wie gehe ich vor? Ich habe so viele Türen offen, die ich nehmen kann. Doch welche ist die richtige für mich?!

Meine Meinung: Meiner Meinung nach hat der Autor, die Frage sehr gut behandelt und gute Anekdoten gewählt, so dass der Leser lachend zustimmen oder echt den Kopf schütteln muss, weil sie so wahr ist. Ich finde er hat einen echt guten Schreibstil, so dass man meistens echt nochmal über das Gelesene nachdenken muss.

Fazit : Sehr überzeugendes Buch für angehende Abiturienten.

Bewertung: 5 von 5 Sternen
Rezension von Lotta-Marie

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