Mädchenjäger

von Paul Finch 
3,9 Sterne bei105 Bewertungen
Mädchenjäger
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Neue Kurzmeinungen

Positiv (76):
mel_schulzs avatar

Super spannend bis zur letzten Seite. Heck ist ein sehr sympathischer Ermittler, der mit Herzblut dabei ist und alles riskiert.

Kritisch (7):
Pippo121s avatar

Superbulle weiß alles, kann alles und buchtet die bösen Jungs ganz alleine ein ... Nicht so ganz mein Fall!

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Inhaltsangabe zu "Mädchenjäger"

Achtunddreißig verschwundene Frauen innerhalb weniger Jahre. Ohne jede Spur. Kein Motiv, kein Muster, keine Leichen. Detective Sergeant Mark »Heck« Heckenburg ist überzeugt, dass das kein Zufall sein kann, doch außer ihm glaubt niemand an einen Zusammenhang. Als Heck auf eigene Faust ermittelt, kommt ihm eine Frau zuhilfe: Lauren Wraxford, die verzweifelt auf der Suche nach ihrer verschwundenen Schwester ist. Gemeinsam riskieren sie alles – in einem Kampf auf Leben und Tod gegen eine unsichtbare Macht ...

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783492304627
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:464 Seiten
Verlag:Piper
Erscheinungsdatum:14.04.2014
Das aktuelle Hörbuch ist am 14.04.2014 bei HörbucHHamburg HHV GmbH erschienen.

Rezensionen und Bewertungen

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    Thommy28s avatar
    Thommy28vor einem Jahr
    Kurzmeinung: Routinierter, wenig spannender, düsterer Reihenauftakt.
    Routinierter, wenig spannender, düsterer Reihenauftakt.

    Einen knappen Einblick in die Handlung gibt die Kurzinfo hier auf der Buchseite. Meine persönliche Meinung:

    Zunächst einmal kann der Plot damit punkten, dass das Grundthema " Auftragsentführung, Vergewaltigung und Mord" in dieser Form selbst für den geübten Thrillerleser relativ neu daherkommt. Ich jedenfalls habe so etwas vorher noch nicht gelesen.

    Ansonsten: Nichts Neues an der Thrillerfront! Ein ausgebrannter Ermittler der schwer an eigenen Problemen zu kauen hat und ansonsten flache, unsympathische Figuren weitgehend in "schwarz/weiss" bzw. "gut/böse" - auch wenn der Autor ein paar Grautöne untermischt. Dazu eine Story in der eine gute Portion "Action" in Form von Schlägereien und "Hau-drauf-Aktionen" eingebaut wurde. Das war so garnicht mein Fall. Dazu kommt die düstere Atmosphäre und einfache, eher platte Dialoge, die mir den Lesespass auch nicht gerade verbessert haben.

    Garnicht gefallen hat mir - neben den bereits aufgeführten Punkten die Schreibweise. Ich habe diese als "platt" empfunden; ohne schriftstellerische Finesse und ohne die Fähigkeit mich als Leser in die Geschichte hineinziehen zu können. 

    Insgesamt ein Buch dem ich den dritten Stern leider nicht zukommen lassen kann. Ich für mein Teil werden diese Reihe nicht weiter verfolgen.

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    nessisbookchoices avatar
    nessisbookchoicevor einem Jahr
    Kurzmeinung: Ein solider Reihenauftakt, der allerdings etwas mehr Spannung und Geheimniskrämerei gut vertragen hätte.
    Solider Auftakt zur Reihe mit Mark Heckenburg


    Titel: "Mädchenjäger"  (als Hörbuch gehört)
    Autor: Paul Finch
    Erscheinungsdatum: 14. April 2014
    Seitenanzahl: 464 Seiten
    Genre: Thriller
    Preis: Taschenbuch 9,99€ ; Hörbuch 9,95€ (im audbile-Abo)
    Verlag: Piper Verlag
    Klappentext:
    Achtunddreißig verschwundene Frauen innerhalb weniger Jahre. Ohne jede Spur. Kein Motiv, kein Muster, keine Leichen. Detective Sergeant Mark »Heck« Heckenburg ist überzeugt, dass das kein Zufall sein kann, doch außer ihm glaubt niemand an einen Zusammenhang. Als Heck auf eigene Faust ermittelt, kommt ihm eine Frau zuhilfe: Lauren Wraxford, die verzweifelt auf der Suche nach ihrer verschwundenen Schwester ist. Gemeinsam riskieren sie alles – in einem Kampf auf Leben und Tod gegen eine unsichtbare Macht ...






    "Mädchenjäger" war mein erstes Buch von Paul Finch.
    Lange lag es auf dem SuB und um dem Verstauben endlich zu entkommen habe ich mich entschlossen, dies als Hörbuch zu hören.
    Der Sprecher, Detlef Bierstedt, war mir bereits von den Hörbüchern Harlan Coben's bekannt, von denen ich bekanntlich ein großer Fan bin!
    Auch hier hat Bierstedt wieder grandiose Arbeit geleistet und ein tolles Hörerlebnis gestaltet.




    Cover und Klappentext


    Äußerlich fällt natürlich sofort der bunt gestaltete, bei diesem Band gelb gehaltene, Buchschnitt auf, der farblich einheitlich zum Titel passt.
    Mich sprach dies auf Anhieb an.
    Die gefesselten Hände im oberen Teil lassen auf Entführungen innerhalb der Handlung vermuten und sind gelungen gewählt.
    Der Klappentext verrät nicht zu viel. Er spiegelt lediglich den Anfang des Thrillers wieder.
    Dennoch wirkt er etwas unspektakulär und hätte spannender formuliert werden können.




    Figuren


    Da hätten wir zunächst natürlich Ermittler Mark Heckenburg, der von allen möglichen Leuten nur "Heck" genannt wird. Abkürzungen des Nachnamens oder die reine Nennung diesen ist scheinbar im Ermittler-Genre oft wiederzufinden. Störend finde ich dies allerdings nicht. Eher wird für mich ein beruflich, etwas strenge Atmosphäre erzeugt.


    Heck wirkt auf mich etwas ambivalent und nicht hundertprozentig einschätzbar.
    Er scheint unberechenbar, unbelehrbar und auf seine eigene Meinung pochend zu sein. Andererseits interpretiere ich ein großes Engagement, sowie Mitgefühl und die Verantwortung, bestimmte Fälle zu lösen, in sein Profil hinein.
    Allgemein empfinde ich ihn aber als sympathisch und er scheint jemand zu sein, der sein Ding durchzieht, egal, was andere davon halten. Einfach offen, ehrlich, direkt und authentisch.
    Lauren Wraxford erscheint für den Hörer eher unbeabsichtigt in der Story und fällt bei mir auch weiterhin in diese Schiene.
    Wie im Klappentext erwähnt, sucht sie verzweifelt ihre Schwester und wendet sich dabei an Heck.
    Lauren konnte ich ebenso wenig einschätzen, da auch sie sehr zwiegespalten wirkte.
    Zu Beginn strotzte sie vor Männlichkeit, Stolz, Durchsetzungsvermögen, Kraft und schien eher maskulin. Im Laufe des Buches verweichlichten ihre Züge jedoch etwas und der verletzliche Mensch hinter der Fassade wurde sichtbar.
    Die Verbindung der beiden empfand ich als eher widersprüchlich, was sich erst zum Ende hin änderte.






    Schreibstil und Inhalt


    Das Buch beginnt mit einem beklemmenden, nachdenklich machenden Prolog.
    Wir lernen Luise kennen und man kann sich als Hörer regelrecht in ihre Situation einfühlen und mitfühlen.
    Im weiteren Verlauf erfährt man zunächst einiges über Heck, seine Arbeit und seine Verbindungen, welches später noch eine Rolle spielen wird.
    Hier beginnt man ihn einzuschätzen und gewisse Charakterzüge herauszufinden.
    Grundsätzlich finde ich es in Büchern immer relativ schwer zu glauben, dass ein Detective zum Urlaub gezwungen wird und innerhalb dieses auf eigene Faust ermittelt, weshalb mir den Einstieg in die Handlung etwas schwer fiel, da es auf mich nicht realistisch wirkt.


    Man erfährt im Buch viele Aspekte, die am Ende zusammenführen, jedoch denke ich, dass einiges hätte weggelassen werden können beziehungsweise interessanter hätte ausgestaltet werden können.


    Da ich das Buch als Hörbuch gehört habe, waren mir einige Handlungsstränge zu verworren und es war teils schwierig, den einzelnen Inhalten zu folgen.
    So musste ich des Öfteren überlegen, welche Personen bereits vorkamen, wer sie waren und wie sie nochmal in die Handlung passten.
    Wie in den meisten Detective-Storys kommen sehr viele Namen vor, die nur in kleinem Maße eine Rolle spielen oder zu bestimmten Gruppen gehören, womit ich leider meistens ein Problem des Auseinanderhaltens habe.
    (Leider habe ich dieses Problem bei Hörbüchern öfter, da ich nebenbei meistens einer anderen Tätigkeit nachgehe. 
    Daher kann ich Hörbüchern mit einer Privatperson oder einem Ermittler, den man länger kennt und den man einschätzen kann, eher folgen.)
    Allgemein findet man im Buch und auch Hörbuch einen angenehmen Stil der Erzählungen vor, dessen groben Zügen man ohne weiteres gut folgen kann.
    Von der Sprache her werden häufiger Schimpfwörter oder eine allgemeinere Umgangssprache genutzt, welches jedoch gut in den gesamten Stil des Buches und des Inhalts passt.
    Für mich hätte die Handlung jedoch etwas rasanter, spannender, geheimnisvoller und einfach packender sein können.
    Des Öfteren hatte ich das Gefühl, die Ermittlungen plätschern vor sich hin und kleineren Hinweisen wird in viel zu großem Ausmaße nachgegangen. Oder es war wohl eher so, dass kleinere Dinge größer hätten dargestellt werden können und umgekehrt.
    Die Grundidee an sich ist nichts Neues und daher eher unoriginell.
    Gerade dann muss für mich eine frische Würze herrschen, die einen durch das Buch/Hörbuch fliegen lässt.




    Fazit


    Ein nettes Buch für zwischendurch und keineswegs ein schlechter Auftakt einer Reihe.
    Ich habe bereits häufiger gehört, dass die Reihe wohl besser wird, weshalb ich definitiv noch weitere Bücher lesen/hören werde.
    Dennoch hat eindeutig Spannung und der gewisse originelle Kick gefehlt.


    Für ein Hörbuch hätten die Zusammenhänge auch einfacher aufgeklärt werden können.


    Von mir bekommt das Buch 3/5 Sternchen. :)

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    Ein LovelyBooks-Nutzervor 2 Jahren
    Solider Start der Reihe

    Zunächst möchte ich ein paar Worte über das Design der Bücher an sich schreiben: Hier hat sich der Verlag mal wieder viel Mühe gegeben. Jeder Teil der Reihe ist hauptsächlich schwarz gehalten, der Name des Autors leuchtet nur jeweils in einer anderen Farbe (1. Teil in Gelb, 2. Teil in Orange, 3. Teil in Rot usw). Das Besondere: Auch der Buchschnitt leuchtet in dieser Farbe! Sieht klasse aus und ist im Regal ein richtiger Blickfang. Sehr schön!

    Doch jetzt zum Wichtigeren - der Geschichte: Wir lernen den Ermittler Mark Heckenburg kennen - genannt "Heck" - welcher in seinem aktuellen Fall einfach nicht weiterkommt. Ihm fehlen die Hinweise, er weiß einfach nicht weiter. Da dies nur unnötige Kosten verursacht, soll sein Fall zu den Akten gelegt werden, was er jedoch nicht akzeptieren will. So kommt es, dass er sich schließlich mit der Schwester eines Opfers zusammen tut und auf eigene Faust weitermacht...
    Heck ist ein sympathischer Ermittler, den man gerne durch die Geschichte begleitet. Auch seine Vorgesetzte hat mir sehr gut gefallen. Was den Fall an sich betrifft, so war es leider nicht so meine Thematik. Was sich zunächst noch sehr interessant angehört hat, ist in eine Richtung gegangen, was nicht so meins war. Dementsprechend hat mich die Geschichte auch nicht so gepackt, wie sie eigentlich sollte. Für mich war der Thriller daher zwar durchaus solide, aber nichts Besonderes. Trotzdem werde ich die Reihe weiter verfolgen und freue mich schon auf Teil 2. Vielleicht sagt mir der Fall ja mehr zu ;)

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    Prinzesschns avatar
    Prinzesschnvor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Spannender Nervenkitzel mit grausamer Story.
    Mädchenjäger

    38 Frauen verschwinden spurlos. Ohne Zusammenhang. Ohne Motiv. Doch Detective Sergant Mark Heckenberg („Heck“) ist sich sicher, dass irgendwo eine Verbindung besteht.

    Man wird schonungslos in die Geschichte geworfen & findet sich an der Seite von Louise wieder, die zunächst entführt & auf brutale & widerliche Weise ihrem Tod entgegen treten muss.

    Paul Finch bediente sich dem Klischee eines Detectives, der zwar vom Fall abgezogen worden ist, aber dennoch auf eigene Faust weiter ermittelt. Unterstützung bekommt er von einer zunächst Unbekannten, die sich später aber als Schwester von einer der Opfer rausstellt. Auch wenn das ungleiche Paar anfangs oft aneinander kommt, sind sie mir beide sofort sympathisch gewesen.
    Besonders gefallen hat mir, dass trotz der bisherigen Ausbildung der beiden, keiner unverletzbar ist.

    Hin & wieder gab es ein paar Passagen, die meinen Lesefluss ein wenig trübten, aber alles in allem wollte ich immer wissen, wie es weitergeht.

    Der Schreibstil hat mir sehr gut gefallen, war angenehm zu lesen & in meinen Augen versetzte er den Leser durchweg in eine bedrückte & düstere Stimmung.

    Dieser Thriller kommt mit wenig Gemetzel, aber dafür mit einer grausamen Story daher. Ich hatte so oft Gänsehautmomente, in denen ich mich vor Ekel hätte schütteln können. - Auf jeden Fall empfehlenswert!

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    AnnMans avatar
    AnnManvor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Definitiv spannend und mit Gänsehaut-Garantie!
    Hab wohl eine neue Thriller-Reihe gefunden

    Mir wurde das Buch von mehreren Personen empfohlen und da ich gerade auf der Suche nach einem neuen Thriller war, schnappte ich mir gleich eine Ausgabe.
    Und meine Güte, ich habe jede Seite förmlich in mich eingesogen. Innerhalb weniger Tage war der Roman fertig. Ich musste erst einmal tief ausatmen, so sehr hatte mich das Grauen bei dieser Geschichte gepackt. 
    Die Figur des Ermittlers Mark Heckenburg, gefällt mir auch sehr gut, ist er doch furchtlos, intelligent und vor allem der Gerechtigkeit verschrieben.
    Sowieso schafft es der Autor, meiner Meinung nach, die Figuren so darzustellen, dass man als Leser sie gleich schnell wiedererkennt und es Spaß macht, die Entwicklungen, Verstrickungen und Dialoge zu lesen. 
    Ebenso hat Paul Finch es grandios geschafft mehrere Erzählstränge aufzubauen und sie zu einem spannenden Finale zu bündeln.

    Sehr zu empfehlen dieser Thriller und ich werde mir auch noch definitiv die anderen Romane holen!

    Kommentare: 2
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    Ein LovelyBooks-Nutzervor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Großartiger Auftakt der Reihe von Paul Finch. Gänsehautfeeling ab der ersten Seite garantiert! ;)
    38 Frauen, vermisst. Die Jagd beginnt...

    Achtunddreißig verschwundene Frauen innerhalb weniger Jahre. Ohne jede Spur. Kein Motiv, kein Muster, keine Leichen.
    Detective Sergeant Mark "Heck" Heckenburg" ist überzeugt, dass das kein Zufall sein kann, doch außer ihm glaubt niemand an einen Zusammenhang. Als Heck auf eigene Faust ermittelt, kommt ihn eine Frau zu Hilfe: Laura Wraxford, die verzweifelt auf der Suche nach ihrer verschwundenen Schwester ist. Gemeinsam risikieren sie alles - in einem Kampf um Leben und Tod gegen eine unsichtbare Macht...


    Allgemeine Meinung
    Der Schreibstil von Paul Finch ist einzigartig. Von der ersten Seite an, sorgt er beim Leser für ein Gänsehautfeeling. ;)
    Dieser Nervenkitzel reißt nie im Buch ab und ist durchgehend bis zur letzten Seite vorhanden.

    Mark "Heck" Heckenburg ist ein Detective bei einer Abteilung für Serienverbrechen. Er erinmert mich als Charakter an Darian Richards von Tony Cavanaugh, den ich vor kurzem gelesen habe.
    Er ist spitzzüngig und intelligent.

    Lauren und Heck haben am Anfang Schwierigkeiten miteinander klar zukommen, doch mit der Zeit stärken sie sich gegenseitig den Rücken.

    Der Fall ist nervenaufreibend und spanned bis zur letzten Seite.

    Fazit
    Mit "Mädchenjäger" hat Paul Finch einen großartigen Auftakt der Mark "Heck" Heckenburg - Reihe geschaffen.
    Das Buch bietet alles was ein richtiger Thriller benötigt.
    Ich habe lange überlegt, ob ich der Reihe eine Chance gebe und ich muss sagen, ich wurde nicht enttäuscht und freue mich schon darauf die nachfolgenden Bände zu lesen. :D

    Kommentare: 1
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    Nelly87s avatar
    Nelly87vor 3 Jahren
    "Mädchenjäger" von Paul Finch

    Inhalt

    Achtunddreißig verschwundene Frauen innerhalb weniger Jahre. Ohne jede Spur. Kein Motiv, kein Muster, keine Leichen. Detective Sergeant Mark »Heck« Heckenburg ist überzeugt, dass das kein Zufall sein kann, doch außer ihm glaubt niemand an einen Zusammenhang. Als Heck auf eigene Faust ermittelt, kommt ihm eine Frau zuhilfe: Lauren Wraxford, die verzweifelt auf der Suche nach ihrer verschwundenen Schwester ist. Gemeinsam riskieren sie alles – in einem Kampf auf Leben und Tod gegen eine unsichtbare Macht ...[ Quelle: Piper ]


    Meine Meinung

    Das Buch ist schon auf den ersten Blick ein richtiger Eyecatcher. Der eingefärbte Schnitt hebt sich schon von anderen Büchern dieser Art sehr ab. Da muss man schon mal kurz überlegen, wie rum man das Buch nachher ins Regal stellen will. Aber nicht nur äußerlich hat das Buch seine Stärken.

    Die Idee von Paul Finch ist nicht unbedingt neu. Mehrere Frauen verschwinden und für den Leser wird relativ schnell klar, was mit ihnen geschieht. Leider liegt aber genau darin das größte Manko des Buches, zumindest meiner Meinung nach. Denn somit arbeitet die Geschichte eben nur darauf hin, dass der Ermittler Heckenburg selbst noch raus finden muss, was geschehen ist, um dann die Verantwortlichen dingfest zu machen. Das nimmt allem schon von Anfang an ein wenig die Spannung raus.

    Davon wird man aber durch Paul Finchs Aufbau seiner Geschichte wieder etwas entschädigt. Denn als Leser verfolgt man nicht nur den Ermittler, sondern auch Opfer und Täter. Vor allem die Szenen aus der Sicht des Opfers waren unglaublich lesenswert, wenn auch unglaublich düster und beklemmend. Finch schafft es mit nur wenigen Worten, dem Leser die Angst und Panik des Opfers spürbar zu machen.

    Trotzdem liegt das Hauptaugenmerk natürlich auf der Ermittlungsarbeit, die von einem sehr rauen Polizisten geleitet wird. Heckenburg ist ein "kleines bisschen" klischeebehaftet, denn natürlich ist er mit einer harten Vergangenheit geschlagen, ermittelt am besten alleine und hält so gar nichts von Autoritätspersonen (auch dann nicht, wenn die eigene Ex-Freundin die Chefin ist). Klingt bekannt? Naja, so arg neu ist das eben auch nicht...


    Da hat mir die unverhoffte Hilfe, die Heckenburg zugute kommt, schon besser gefallen. Lauren, eine ehemalige Soldatin, sucht nach ihrer großen Schwester, die wie viele andere Frauen auch urplötzlich ohne ersichtlichen Grund und ohne Hinweis auf ihren Verbleib verschwunden ist. Obwohl Heckenburg anfangs sich mit Händen und Füßen gegen diese Hilfe wehrt, geben sie mit der Zeit ein ganz spannendes Duo ab.

    Das Buch kommt also mit einer nicht ganz neuen Idee und dem typischen klischeehaften Ermittler daher und auch der Verbleib der Frauen ist recht schnell klar, und trotzdem schaffte Paul Finch es, die Spannung kontinuierlich aufzubauen und sie dann auf einem extrem hohen Level zu halten. Obwohl Paul Finch einige bekannte Elemente bedient, ist dieses Buch anders. Die Stimmung ist unglaublich düster und drückend, das Tempo konstant hoch. Dem Leser bleibt kaum Zeit zum Luft holen. Dabei stellte sich bei mit oft ein Wechselbad der Gefühle ein, da die Story nicht nur aus Action besteht, sondern auch Trauer, Liebe und Wut sich niederschlagen.

    Auch gut gefallen hat mir die Zusammenarbeit von Heckenburg und einem berüchtigten Unterwelt-Gangsterboss. Denn auch dieser vermisst seine Tochter und wie es scheint wurde auch sie von den unbekannten Tätern verschleppt. Es war irgendwie mal was anderes, auch die "böse Seite" leiden und kämpfen zu sehen. Den Bösen da nicht auch irgendwie zu mögen war kaum möglich. Zu sehen, dass das Böse auch vor anderem Bösem nicht Halt macht, war richtig faszinierend mit anzusehen.

    Mädchenjäger bildet den Auftakt zur Thriller-Reihe rund um Marc Heckenburg und ist gleichzeitig das Debüt für Paul Finch. Anfang Januar ist der zwischenzeitlich vierte Teil der Reihe erschienen und trägt den Titel Schattenschläfer. Am 01. August 2016 erscheint der neuste Teil der Reihe, ebenfalls bei Piper. Das Buch wird Totenspieler heißen.


    Mein Fazit

    Mädchenjäger ist ein vielversprechender Auftakt zu einer etwas anderen, sehr düsteren Thriller-Reihe. Paul Finch bedient sich in seinem Debüt zwar des ein oder anderen Klischees, kann aber durch einen gut durchdachten Plot, zumeist interessanten Charakteren und einem spannenden Aufbau trotzdem beweisen, dass er was kann und im Thriller-Genre nicht unterschätzt werden sollte. Zwar weist das Buch keinen Cliffhanger im eigentlichen Sinne auf, doch irgendwie wurde ich mit dem Gefühl zurück gelassen, dass die Story noch nicht ganz abgeschlossen ist. Ob in Rattenfänger, dem zweiten Teil der Reihe, wirklich an die Geschichte angeknüpft wird, werde ich hoffentlich ganz bald selbst heraus finden können.

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    Cookie-Monsters avatar
    Cookie-Monstervor 3 Jahren
    Kurzmeinung: arrr...Nägelkau...neeeiiinnn...
    Spannung Pur

    Diese Buch war nach langem mal wieder ein Thriller und er hat mich in deinen Bann gezogen. Irgendwie erschreckend, wenn es so etwas vielleicht wirklich gibt.....

    Das Buch bekommt auf jeden Fall fünf Sterne für Spannung!!

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    Wurm200s avatar
    Wurm200vor 3 Jahren
    Mädchenjäger

    Paul Finch
    Mädchenjäger
    PIPER

    Autor: Paul Finch hat als Polizist und Journalist gearbeitet, bevor er sich ganz dem Schreiben widmete. Er hat zahlreiche Drehbücher, Kurzgeschichten und Horrorromane veröffentlicht und wurde mehrfach ausgezeichnet, unter anderem mit dem British Fantasy Award und dem International Horror Guild Award. Er veröffentlichte bereits mehrere sehr erfolgreiche Thriller um den Ermittler Mark »Heck« Heckenburg. Paul Finch lebt mit seiner Familie in Lancashire, England. (Quelle:PIPER)

    Eine Gruppe von Personen trifft sich, um einen Plan durchzugehen. Alle Anzeichen für Ihr Vorhaben verbrennen sie und schauen dabei zu, während sie zusammen einen trinken.
    Es ist Freitagabend und Louise Jennings, Sekretärin bei Goldstein und Hoff, freut sich schon auf Ihr nahendes Wochenende. Dieses hat sie bereits voll verplant mit, reiten, shoppen und ein Essen am Satstagabend. Den Sonntag würde Ihr Faulenztag sein, den sie im Garten verbringen möchte. Kurz nach 18 Uhr machte sie sich auf den Weg in den Feierabend, und machte sich auf den Weg, um mit Ihren Mitarbeiterinnen den Abend zu verbringen. Nach dem Abend macht sich Louise auf den Weg zu Ihrem Auto und macht sich auf den Weg nach Hause. Plötzlich aber geriet Ihr Auto ins Schlittern, als sie zu stehen kommt und ausstieg sieht sie ein Nagelbrett, über das sie wohl gefahren ist. Wieder im Auto bemerkt sie plötzlich eine Gestalt, die mit Ihr im Auto sitzt und sie ergreift.

    Die Geschichte rund um den Ermittler, Mark Heckenburg, der kurz nur Heck genannt wird, wird und ins 47 Kapiteln erzählt. Jedes Kapitel beginnt mit einer Kapitelzahl, oben links neben dem senkrecht Kapitel steht. Die Story rund um, Heck ist dabei sehr abwechslungsreich. Von Liebe über Action bis hin zu Trauer (die sich gerade zum Ende hin, zuspitzt). Dabei ist die Story sehr detailliert beschrieben und manche Dinge, sind hervorgehoben durch eine andere Formatierung (dies ist zwar nicht oft der Fall, fällt aber positiv ins Auge). Der Autor schafft es außerdem, eine kleine Botschaft zu vermitteln. Man sollte gewisse Dinge nicht immer aufschieben, da man niemals weiß, wann es zu Ende sein kann bzw. ob man nochmals Gelegenheit bekommt, seine Dinge zu klären. Außerdem bekommen wir mit Mädchenjäger einen Einblick in die menschlichen Abgründe und das man sich mit Geld vieles kaufen kann. Außerdem bekommen wir einen kleinen Einblick in die Welt des Menschenhandels bzw. mit der Selbstverständlichkeit, mit der man gerade in 3 Welt Länder, grausame Taten begeht. Die Rechtfertigung daz, liefert der Autor auch gleich mit. Diese ist wohl auch heute noch relevant (aus Spoilergründen, erzähle ich nichts zur Rechtfertigung der Taten).
    Abgerundet wird das Ganze durch die Tatsache, das das Buch wirklich authentisch ist, was wohl auch daran liegt, dass Paul Finch als Polizist tätig war.

    Fazit: Mädchenjäger ist für mich ein Buch, das alles enthält. Spannung, Action und das alles zusammengeführt in einer tollen Story, die mich hervorragend unterhalten hat. Man kann das Buch nicht weglegen, bis man die letzte Seite gelesen hat. Absolut gute Unterhaltung für wirklich wenig Geld. Aufgrund des wirklich tollen Covers, der Farbe des Buches und der Tatsache, dass es ein wirklich toller Thriller ist, gebe ich hier gerne die 5 Sterne.

    Cover: Das Cover ist in Schwarz/weiß gehalten, allein der Titel des Buches hebt sich in Gelb ab (und das Genre in Rot). Somit haben wir auch einen tollen Kontrast hergestellt, der einem sofort ins Auge fällt. Im Hintergrund sehen wir 2 Hände, die zusammengeknotet sind.

    Klappentext: Achtunddreißig verschwundene Frauen innerhalb weniger Jahre. Ohne jede Spur. Kein Motiv, kein Muster, keine Leichen. Detective Sergeant Mark »Heck« Heckenburg ist überzeugt, dass das kein Zufall sein kann, doch außer ihm glaubt niemand an einen Zusammenhang. Als Heck auf eigene Faust ermittelt, kommt ihm eine Frau zuhilfe: Lauren Wraxford, die verzweifelt auf der Suche nach ihrer verschwundenen Schwester ist. Gemeinsam riskieren sie alles – in einem Kampf auf Leben und Tod gegen eine unsichtbare Macht … (Quelle:PIPER)

    Titel: Mädchenjäger
    Autor: Paul Finch
    Genre: Thriller
    Seiten: 464
    Verlag: PIPER
    Preis: 9,99
    ISBN: 978-3-492-30462-7

    http://wurm200.blogspot.de

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    Anny-Animagicals avatar
    Anny-Animagicalvor 3 Jahren
    Rezension zu: Mädchenjäger - von Paul Finch

    Ich glaube, dies ist das erste Buch, dass ich (ohne auf irgendeine Reihenfolge zu achten) gekauft habe und tatsächlich das Glück hatte, den ersten Fall für den Ermittler Marc Heckenburg erwischt zu haben.
    Spannend und mitreißend bis zur letzten Seite und das Ende lässt die Schlussfolgerung zu, dass es in "Heck's" zweitem Fall "Der Rattenfänger" (auf den ich übrigens schon gespannt bin) auch noch ein bisschen um Mittäter des ersten Falls geht.
    Paul Finch's Schreibstil gefällt mir gut, ebenso mal wieder die nicht zu langen Kapitel. So kann man abends im Bett noch sagen "Noch dieses eine Kapitel", ohne noch Stunden lesen zu müssen, um es zu beenden. Wer hört schon gern mittendrin auf? ;)
    Ebenso fasziniert mich auch an diesem Thriller (mal wieder) die Tatsache, dass dieses "Ding", das in diesem Buch läuft und große Kreise überall hin zieht, tatsächlich irgendwo auf der Welt existieren könnte. Ungeklärte Vermissten-Fälle junger Frauen gibt es schließlich genug und Niemand weiß so genau, was ihnen zugestoßen ist. Also, wer weiß, wer weiß? ...

    5 von 5 Sternen für einen spannenden Thriller, der den Leser, bzw. die Leserin durchaus darüber nachdenken lässt, ob es vielleicht besser wäre, Irgendjemandem zu schreiben, wo man ist, oder wann man wieder zu Hause ist - auch, wenn es noch so "belanglos" scheint. Man weiß schließlich nie, wann einem genau diese Vorsicht vielleicht mal das Leben rettet. ;P

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