Paul Finch Rattenfänger

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Inhaltsangabe zu „Rattenfänger“ von Paul Finch

Ein Mann, der grausam gefoltert und verbrannt wird, ein zweiter, der - bei lebendigem Leib in eine Wand eingemauert - jämmerlich verdurstet, ein Liebespaar, das von einem Pfeil durchbohrt wird. Wo zunächst kein Zusammenhang scheint, erkennt Detective Mark Heckenburg schon bald ein barbarisches Muster: Alle vier kamen an einem Feiertag ums Leben. Hat Heck es mit einem religiösen Fanatiker zu tun? Die erste Spur führt zu einem polizeibekannten Kleinkriminellen, aber kann er tatsächlich hinter der akkurat geplanten Mordserie stecken? Dann endlich kommt Heck der Vorlage für die schrecklichen Verbrechen auf die Spur ...

Spannende Fortsetzung, Gänsehaut und gruselig.

— AnnMan
AnnMan

NIchts für zartbesaitete Leser, aber ein Garant für Action und Spannung. Besser als Teil Eins.

— tinstamp
tinstamp

Rasante Ermittlung mit eigensinnigem Ermittler, man braucht starke Nerven

— Sassenach123
Sassenach123

Der Mädchenjäger hat mir besser gefallen. Ich hatte erhebliche Probleme in die Geschichte zu finden, das Ende war hingegen genial!

— Buecherseele79
Buecherseele79

Knallhart. Sogar noch besser als Band 1 Mädchenjäger

— Reg_And
Reg_And

Fand ihn besser als Band 1: Gerade das Ende ließ einen dann nicht mehr los!

— LinusGeschke
LinusGeschke

Spannend bis zum Schluß

— Stups
Stups

Gefällt mir fast noch besser als der 1. Teil. Sehr spannend und für Thrillerfans zu empfehlen.

— YvetteH
YvetteH

Hat in Band 2 etwas an Glanz und Gloria verloren, ist aber immer noch unschlagbar fesselnd!

— Floh
Floh

Eine Steigerung zu Teil 1

— vormi
vormi

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  • Grausige Feiertage

    Rattenfänger
    tinstamp

    tinstamp

    10. June 2016 um 17:55

    Im zweiten Band rund um Detective Mark Heckenberg geht es diesmal um eine Reihe brutaler Morde, die scheinbar wahllos ausgeübt werden. Doch hinter der Tat steckt ein System, welches  die Polizei zuerst nicht erkennen kann. Erst als Heckenberg sich der Sache annimmt, entdeckt er nach welcher Methode diese abzulaufen scheinen. Ähnlich wie in David Finchers "Sieben", wo die Opfer nach dem Schema der sieben Todsünden ermordet werden, nimmt sich "Rattenfänger" den Feiertagen an. Der erste Tote wird im Weihnachtsmannkostüm im Kamin eingemauert gefunden. Zuvor wurde er noch brutal misshandelt. Am Valentinstag wird ein junges Pärchen beim Schäferstündchen im Auto grausam mit "Amors Pfeil" getroffen und aufgespießt. Doch die Mordserie hat erst begonnen und es folgen noch einige Feiertage.... Paul Finch startet rasanter in den zweiten Band der Reihe. Für mich brachte dieser Teil einiges mehr an Spannung und Dramatik. Man rätselt als Leser, welches Motiv hinter den "Feiertagsmorden" stecken könnte: Welche Beweggründe hat der Mörder? Bald ist Heckenberg klar, dass es sich hier um ein komplexes Thema handelt und mit dem Täter nicht zu spaßen ist, denn die Morde werden immer perfider. Der Thriller ist von der düsteren und grausamen Sorte. Fehlte mir im ersten Band noch die anhaltende Spannung und Dramatik, ist diese in "Rattenfänger" von Beginn an vorhanden. Als Leser hat man kaum Zeit Luft zu holen und rätselt mit dem Ermittler über dessen Beweggründe. Das Ende mag nun etwas zu "actionreich" sein, doch dies scheint Paul Finch Stil zu sein und hält auch die Spannung auf einem sehr hohen Level. Schreibstil: Das Buch lässt sich sehr flüssig lesen und durch die anhaltende Spannung rast man durch die Seiten. Die Sprache ist brutal und sehr detailreich, besonders bei der Beschreibung der Morde. Man sollte als Leser einen guten Magen haben oder bereits ein eingefleischter Thrillerleser sein. Ab und zu wechselt Finch die Sichtweise zu den Opfern, doch der Fokus liegt auf Heckenburg und die Ermittlungen. So hat man als Leser auch Einblick in die Welt der Opfer, kurz bevor sie getötet werden, was den Thriller noch grausamer erscheinen lässt. Charaktere: Heckenberg ist ein sehr symphatischer Ermittler, jedoch ein Einzelgänger. Er kombiniert scharf und lässt sich eher von seinem Bauchgefühl leiten, das ihn selten trügt. Allerdings bringen ihm seine typischen Alleingänge oftmals in arge Bedrängnis. Dies erinnert oft an Actionfilme... Auch die restlichen Charaktere sind gut ausgearbeitet, jedoch steht Heckenberg im Vordergrund. Cover: Der erste Band hatte in der deutschen Ausgabe einen gelben Buchschnitt, der richtig toll aussah. Band 2 ist nun in orange gehalten und ich finde diese Aufmachung wirklich großartig. Das deutsche Cover gefällt mir auch besser, als die englische Originalausgabe. Allerdings passt auch der englische Titel wieder viel besser, als der deutsche. Fazit: "Rattenfänger", Band 2 der Reihe rund um Detective Mark Heckenberg, ist um einiges rasanter als "Mädchenfänger", der erste Band der Reihe. Aber auch dieser Thriller ist nichts für zartbesaitete Leser, denn die Morde werden sehr brutal und detailliert beschrieben. Dafür ein Garant für Action und Spannung von Beginn an! Für Fans blutrünstiger Thriller!

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  • "Rattenfänger" von Paul Finch

    Rattenfänger
    Nelly87

    Nelly87

    09. April 2016 um 20:38

    Niemand entkommt dem Rattenfänger Unschuldige Menschen sterben. Zwischen den Morden vergehen Tage, Monate. Wo zunächst kein Zusammenhang scheint, erkennt Detective Mark Heckenburg vom Dezernat für Serienverbrechen ein grausames Muster. Die Zeit läuft, denn der Killer handelt nach Plan. Und nichts wird ihn davon abhalten, diesen Plan in die Tat umzusetzen. [ Quelle: Piper ] Heckenburgs zweiter Fall Mark Heckenburg, der etwas unkonventionelle Ermittler ist wieder zurück. Und dieses Mal hat er es mit einem Fall zu tun, wie er ihn sich hat nicht einmal vorstellen können. Und zunächst schaut es auch gar nicht nach nur einem Fall aus, sondern nach mehreren unabhängigen. Zunächst wird in einem leerstehenden, baufälligen Gebäude der Weihnachtsmann gefunden - tot und eingemauert in einer Wand. Dann stirbt ein junges Pärchen in einem Waldstück. Wie von Amors Pfeil durchspießt und an den Sitz ihres Autos genagelt. Es dauert einige Zeit, bis auch ein so grandioser Ermittler wie Heckenburg einen Zusammenhang zwischen den Taten zieht. Doch dann wird klar: irgendein Verrückter begeht die Feiertage etwas makaberer als der Rest der Bevölkerung. Dem Buch liegt also eine spannende Idee zugrunde, die viel Potenzial für eine geladene, packende Geschichte hat. Der Einstieg ins Buch beginnt erst einmal gemächlich und nach und nach geschieht eine Tat nach der anderen. Wie schon im ersten Teil ist man als Leser teilweise wieder direkt beim Opfer, wenn es auf seinen Mörder trifft. Das kannte man ja bereits aus Mädchenjäger. Und obwohl dadurch direkt mal eine unglaubliche Spannung aufgebaut wird, braucht der eigentliche Fall seine Zeit, um ins Rollen zu kommen. Denn eigentlich ist klar, dass die unterschiedlichen Fällen irgendwie miteinander in Verbindung stehen müssen, allerdings war es mir lange Zeit gar nicht möglich, genau diese Verbindung herzustellen. Das führt unweigerlich dazu, dass man das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen will, weil man eben unbedingt herausfinden will, wie sich die Puzzleteile zusammenfügen. Finch vermeidet Fehler aus Band 1 Die Vorgehensweise, bereits aus dem zugrunde liegenden Fall ein kleines Rätsel zu machen, hat mir unglaublich gut gefallen. Damit wird zwar nicht sofort ein super rasantes Tempo vorgelegt und es bleibt noch Platz für eine Steigerung. Außerdem hat Finch nicht wieder den Fehler gemacht und hat den Leser von vorneherein mit zu vielen Infos gefüttert. Zwar habe ich das in meiner Rezension zu Mädchenjäger nicht bemängelt, doch im Vergleich zu Teil 2 fiel es mir nochmals negativ auf. Es macht den Anschein als hätte Paul Finch wahrlich dazu gelernt und sich richtig verbessert, was Schreibstil, Spannung und Handlungsbogen angeht. Das Gesamtpaket stimmt einfach. Die Story wird von Seite zu Seite spannender und zieht den Leser immer tiefer hinein. Und als Krönung hat sich Finch auch noch ein paar wirklich unerwartete Wendungen einfallen lassen, was ja für einen Thriller nicht unbedingt die schlechteste Idee ist. Lücken aus dem Vorgänger nur stiefmütterlich behandelt Richtig geärgert hab ich mich allerdings darüber, wie mit den noch offenen Fragen aus dem Vorgänger umgegangen wurde (Achtung, nachfolgend Spoiler-Gefahr). Wer Teil 1 gelesen hat, weiß ja, dass die Täter zwar identifiziert wurden, aber nicht alle dingfest gemacht werden konnten. Da hatte ich mir schon erhofft, dass dieser Handlungsstrang im Nachfolger nochmal aufgenommen wird. Immerhin lag ja der Verdacht nahe, dass auch ein Polizist intern mit in der Sache drinhängt. Und tatsächlich wird dazu auch noch etwas im zweiten Teil gebracht - genau drei Sätze. Ich meine: was war das denn bitte? Bei mir hat sich da ganz stark das Gefühl eingeschlichen, als hätte Finch eigentlich im zweiten Teil das offene Ende wieder aufgreifen wollen, hat es sich aber anders überlegt. Das war nicht Fisch, nicht Fleisch. Da wäre es sogar noch besser gewesen, Finch hätte diesen Aspekt einfach gar nicht mehr erwähnt (wobei dann natürlich schon die Frage offen geblieben wäre, was mit dem scheinbaren Maulwurf passiert). Es war einfach nicht rund, was unglaublich schade war, weil das Buch ansonsten eigentlich in fast allen Belangen total überzeugt hat. Bekannte und nicht so bekannte Feiertage Der Killer im vorliegenden Buch inszeniert seine Morde also nach Feiertagen. Lange Zeit ist dabei allerdings nicht klar, ob der Mörder dies tut, um die Feiertage zu huldigen oder um sie zu verspotten. Auch hier wieder eine echte Steigerung der Spannung, da man natürlich wissen will, welche Beweggründe den Täter antreiben. Im Gegensatz zum Vorgänger bleiben also Täter und Gründe sehr lange Zeit ungewiss. Dabei sucht sich der "Feiertags-Killer" zum Teil sehr bekannte Feiertage aus, an denen er in Aktion tritt. Er bringt den Weihnachtsmann um, killt am Valentinstag ein verliebtes Pärchen... Allerdings werden leider auch Feiertage in Angriff genommen, die mir so gar nichts gesagt haben. Zwar versuchte Finch grob dem Leser darzustellen, um was es an welchem Tag gehen soll, doch so ganz gelungen ist ihm das leider nicht. Das fand ich wirklich schade, denn meiner Meinung nach gibt es soviele bekannte Feiertage, die für diese Idee hätten bestimmt gut herhalten können. Naja, nun waren es eben auch sehr unbekannte, was ein wenig die Spannung rausgenommen hat, da man als Leser nicht recht wusste, was da auf einen zukommt. Flüssiger Schreibstil und keine Schnörkel Paul Finchs Schreibstil hat mich noch mal einen Tick besser gefallen als er das schon bei Mädchenjäger getan hat, und ich dachte eigentlich, das wäre schon wirklich schwer. Aber so im Rückblick war Finch in eben diesem Teil noch ein wenig in der Findungsphase. Jetzt scheint es fast so, als wäre er angekommen, denn die ganze Geschichte ist rund erzählt, ohne irgendwelche unnötigen Ausreißer oder sonstige Kanten, an denen man sich als Leser reiben könnte. Außerdem hat Finch auch wieder den bereits bewährten Aufbau wieder genutzt, den man schon vom Vorgänger kannte. Die Sichtweise wechselt immer mal wieder zu den Opfern, hat ihren Fokus allerdings zumeist auf Heckenburg. Dessen Charakter steht nicht mehr so sehr im Vordergrund, wie es beim Vorgänger der Fall war, was mir persönlich aber ganz gut gefallen hat. Für meine Ansicht wurde das Ganze perfekt gewichtet. Zusammenfassend lässt sich sagen... Der zweite Teil der Heckenburg-Reihe hat mich noch ein Stückchen mehr begeistern können als sein Vorgänger. Kleine Ecken und Kanten, die mir noch bei Mädchenjäger aufgefallen sind, hat der Autor fast komplett ausmerzen können. Die Geschichte weist eine tolle Idee auf, die einwandfrei weitergeführt und aufgelöst wird. Einzig und allein gestört hat mich, wie Finch mit den noch offenen Enden aus seinem Vorgänger umgeht. Das war leider nichts halbes und nichts ganzes. Da aber der Handlungsstrang der aktuellen Geschichte auch gestört worden wäre, hätte Finch da jetzt auch noch Aspekte aus dem ersten Fall mit hinein gearbeitet, kann ich ihm diesen Fauxpas auch noch verzeihen. Alles in allem handelt es sich bei Rattenfänger um einen unglaublich gut durchdachten Thriller, der mal eine neue Idee aufweist und richtig viel Spaß macht.

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  • Der Feiertagsmörder geht herum!

    Rattenfänger
    Buecherseele79

    Buecherseele79

    11. February 2016 um 21:40

    Egal ob zu Weihnachten, Valentinstag, Karfreitag oder erste Mai- diese Feiertage bleibt der Bevölkerung von England in schrecklicher Erinnerung. Denn an diesen Tagen schlägt der Feiertagsmörder zu und präsentiert seine Opfer auf bestialische Art und Weise. Ermittler Heck und sein Team kommen dem Täter auf die Spur und merken- es geht ein grausamer Serienkiller umher. Die Ermittlungen kommen nur schleppend voran da kaum Hinweise bei den Opfern gefunden werden. Als sich doch die ersten Spuren ergeben mischen Heck und sein Team lauter kleine "Ganoven" auf die zu einem gewissen Zeitpunkt mit den Täter in Berührung gekommen sind. Geschickt lenkt der Täter von sich auf andere Ganoven um. Mit der Zeit wird Heck klar- es geht um eine Gruppe von Tätern die zu allem bereit sind. Dann verschwindet die Pressesprecherin des Dezernats und eine Leiche gibt dem Ermittlerteam einen entscheidenden Hinweis... Ich bin grosser Fan vom ersten Thriller des Autors und musste daher seine weiteren Bücher unbedingt haben. Bei diesem Thriller habe ich mir allerdings schwer getan- die ersten 100 Seiten waren sehr mühsam und ich  habe zwischendurch das Buch zur Seite gelegt. Auch der Ermittler Heck ist mir in diesem Buch überhaupt nicht sympathisch geworden. Zur Mitte des Buches ist es dann richtig spannend geworden und das Ende samt Auflösung hatte es auf jeden Fall in sich und ist nichts für schwache Nerven. Im grossen und ganzen bleibe ich aber dem Autor treu und hoffe das sein nächster Band mich mehr überzeugen kann.

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  • Mord zum Feiertag

    Rattenfänger
    cvcoconut

    cvcoconut

    24. October 2015 um 10:09

    Immer zu besonderen Feiertagen werden Menschen ermordet und entsprechend präsentiert. Schnell ist klar, dass es sich um einen Serienmörder handelt und das Team mit Mark Heckenburg beginnen zu ermitteln. Nach dem nächsten Mord ist klar, dass es nicht nur ein Täter sein kann. Der Fall nimmt Ausmaße an, die kaum vorstellbar sind, halten den Leser aber bis zum Schluss in Atem. Man sieht sehr deutlich, wie krank  manche Menschen im Kopf sind und zu was sie alles fähig sind, Außerdem ist es erstaunlich, wie leicht andere zu manipulieren sind.

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  • Die Feiertagsschänder

    Rattenfänger
    R_Manthey

    R_Manthey

    24. June 2015 um 09:29

    Wenn man Kriminalromane schreibt, kann man sich nicht an das halten, was im wirklichen Leben passiert, denn dann würde solche Geschichten wegen ihrer Gewöhnlichkeit kaum noch jemand lesen. Bei Paul Finch ermittelt sein Held Mark Heckenburg deshalb auch gleich beim Dezernat für Serienverbrechen. Diesmal muss er eine besonders perfide Mordserie aufklären. Zunächst völlig zusammenhanglos werden Leute von Unbekannten aufgegriffen und dann brutal hingerichtet. Als deutlich wird, dass das immer an Feiertagen geschieht, ahnen die Ermittler den Seriencharakter. Das Dezernat tappt jedoch lange völlig im Dunkeln, nur Heckenburg ahnt, mit welcher Art von Täter er es zu tun bekommen wird: "Irgendjemand legt es darauf an, diese uralten Feiertage zu verhöhnen oder sie in den Brennpunkt der Aufmerksamkeit zu stellen ... und sich gleichzeitig an der Welt zu rächen, die ihm nicht die gebührende Aufmerksamkeit entgegenbringt. Das ist normalerweise das Motiv dieser ichbessenen Psychopathen." Wie schon im ersten Band der Heckenburg-Serie überzeugt auch dieser Roman durch Spannung und Action. Ich fand ihn sogar noch besser als seinen Vorgänger. Das Ende oder vielmehr die Auflösung der Geschichte ist allerdings bei aller Dramatik nicht wirklich glaubwürdig. Aber was macht das schon? Schließlich liest man solche Bücher zur Unterhaltung und weniger, weil man ihre Geschichten mit der viel langweiligeren Wirklichkeit vergleichen möchte. In diesem Sinne bietet dieses Buch beste Krimi-Unterhaltung.

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  • Brutal und mitreißend!

    Rattenfänger
    BeckyHH

    BeckyHH

    20. June 2015 um 17:09

    Der zweite Roman der „Mark Heckenburg“ Reihe von Paul Finch steht dem ersten Band in nichts nach. Als Leser wird man in die Geschichte hineingesogen, direkt mitten in die Welt des Hauptprotagonisten und Privatermittler Heck. Es ist eine rasante und sehr actiongeladene Achterbahnfahrt, bei der sowohl Gewalt und auch Verlust eine große Rolle spielen. Sehr in den Fokus gerückt ist dabei das Thema „Ehebruch“, welches vor allem bei der Suche der nächsten potentiellen Opfer sehr wichtig ist.   Mark (Heck) Heckenburg ist ein scharfsinniger Realist und wahnsinnig Intelligent. Im Verlauf der Geschichte musste ich öfter schmunzeln, als er die Polizei wieder mal auflaufen ließ. Heck macht deutlich, dass er das Kommando hat und handelt wie er es für richtig hält. Und genau diese Art Charakter braucht es auch, um letztendlich die Mordfälle zu lösen. Ich kann jetzt nicht sagen er wäre mir sehr sympathisch, aber ich verstehe sein Handeln im Buch.   Das Buch ist wirklich nichts für schwache Nerven. Paul Finchs Schreibstil ist gnadenlos, brutal ehrlich und mitreißend. Er schreibt so detailliert, dass ich mir viele Situationen bildlich vorstellen konnte. Das hat aber das ein oder andere Mal auch dazu geführt, dass ich das Buch zur Seite legen musste um mal durchzuatmen. Über das Cover gibt es gar nicht so viel zu erzählen. Es wirkt sehr mysteriös, düster und verrät einem nichts über den Inhalt. Die dunkle Farbe spiegelt die Situation „Im Dunkeln tappen“ wider, in der sich Heck und die anderen Ermittler lange Zeit befinden.   Den dritten Band „Spurensammler“ werde ich mir auf jeden Fall nicht entgehen lassen. Diese Reihe kann ich allen Thriller-Fans sehr empfehlen! Copyright © 2015 by beckysworldofbooks.de

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  • Brutale Morde - rasante Ermittlung

    Rattenfänger
    Stups

    Stups

    02. April 2015 um 15:26

    Bei dem Buch handelt es sich um den zweiten Band der Mark Heckenburg-Reihe (1. Teil Mädchenfänger). Scheinbar unzusammenhängende Morde, ein eingemauerter Weihnachtsmann, ein Liebespaar getötet durch einen Pfeil, passieren. Detective Mark Heckenburg, vom Dezernat für Serienverbrecher, bemerkt dann aber, dass diese Morde immer an Feiertagen passiert sind. Nun beginnt eine spannende und teilweise sehr rasante Jagd nach dem Mörder, welche auch mal in der Sackgasse landet. Die Morde sind sehr barbarisch und nichts für zarte Gemüter. Da immer wieder auch aus der Sicht der Opfer erzählt wird, hält einen die Geschichte im Bann und man hofft, dass dem Ganzen Grauen bald ein Ende bereitet wird. Beim Lesen hat man das Gefühl sich beeilen zu müssen, da sonst noch mehr Opfer fällig werden. Es lässt sich schön flüssig lesen und enthält keinen Leerlauf. Selbst zum Schluss, als man schon so gut wie alles weis, ist die Spannung noch da. Leider wird in diesem Teil nichts mehr aus der Vergangenheit von Mark oder Gemma erzählt und es scheint, als existiere kein Privatleben der Protagonisten. Fazit: Ein toller Thriller, der auf jeden Fall empfehlenswert ist. Man sollte nur bedenken, dass man das Lesen fast nicht unterbrechen kann. Ich für meinen Teil freue mich schon auf den dritten Teil dieser tollen Reihe!

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  • Feiertagsmorde!

    Rattenfänger
    YvetteH

    YvetteH

    30. March 2015 um 14:06

    Inhalt/Klappentext: Ein Mann, der grausam gefoltert und verbrannt wird, ein zweiter, der - bei lebendigem Leib in eine Wand eingemauert - jämmerlich verdurstet, ein Liebespaar, das von einem Pfeil durchbohrt wird. Wo zunächst kein Zusammenhang scheint, erkennt Detective Mark Heckenburg schon bald ein barbarisches Muster: Alle vier kamen an einem Feiertag ums Leben. Hat Heck es mit einem religiösen Fanatiker zu tun? Die erste Spur führt zu einem polizeibekannten Kleinkriminellen, aber kann er tatsächlich hinter der akkurat geplanten Mordserie stecken? Dann endlich kommt Heck der Vorlage für die schrecklichen Verbrechen auf die Spur ... Meine Meinung: Paul Finch schreibt hier in einem fesselnden Schreibstil einen tollen 2. Fall für Sergeant Mark "Heck" Heckenburger. Das Buch fesselt den Leser von der ersten Seite an und man wird sofort in die Geschichte mit hineingenommen. Auch die Charaktere sind wieder gut gewählt und so beschrieben, dass man sie sich gut vorstellen kann. Die Handlung scheint am Anfang etwas zusammenhangslos, wird aber im Laufe der Geschichte aneinandergefügt, sodass man den Sinn erkennen kann. Mein Fazit: Eine ausdrückliche Leseempfehlung von mir. Man darf gespannt sein auf weitere Fälle dieses Ermittlers. 5 Sterne

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  • Einfach ein guter Thriller

    Rattenfänger
    World_of_tears91

    World_of_tears91

    Der zweite Teil der Mark Heckenburg Reihe beginnt mit einer ziemlich unschönen Entdeckung zur Weihnachtszeit. Der Weihnachtsmann, eingemauert in einem Kamin? Das kann nur ein dreister Mörder gewesen sein, der den Polizisten den Weihnachtstag verderben will, keiner glaubt an eine Serie, aber als weitere Morde an herausragenden Feiertagen geschehen - und diese nicht gerade etwas für schwache Nerven sind - wird Mark Heckenburg vom Dezernat für Serienverbrechen eingeschaltet, die Ermittlungen beginnen. An dieser Stelle möchte ich mit meiner knappen Inhaltsbeschreibung aufhören, der ausführliche Klappentext verrät da noch ein paar mehr Details und dummer Weise sogar ein sehr entscheidendes Detail, das erst im allerletzten Drittel des Buches zum Tragen kommt, was mich ein bisschen verärgert hat, aber gut, das tut dem Buch ja keinen Abbruch. Ich habe zwar den ersten Teil der Reihe (noch) nicht gelesen, aber nur Gutes darüber gehört und auch der zweite Teil scheint in solide, gute Thriller-Fußstapfen zu treten. Es dauert nicht sehr lange, bis man in die Geschichte eingetaucht ist und unbedingt erfahren will, wie es weitergeht - für mich immer ein Zeichen, dass es ein handwerklich guter Thriller ist. Der Spannungsbogen marschiert im Eiltempo nach oben und bleibt freundlicher Weise dann auch dort und das bis zur letzten Seite. So blättert man Seite um Seite in einem Mordstempo weg und wird am Schluss von einer Auflösung erwartet, die jetzt nicht sonderlich spektakulär ist, aber halt einfach gute Unterhaltung bietet. Und das trifft auch auf das ganze Buch zu. Die Geschichte macht Spaß, lässt sich gut lesen, bietet aber nichts was ich in einem Thriller nicht schon mal gelesen hätte. Wo andere Thriller nur so mit kniffligen Wendungen um sich hauen, tauchen im "Rattenfänger" nur ganz wenige auf, das kann man mögen, es kann einem aber auch eine Brise zu wenig Spannung sein. Über Mark Heckenburg als Protagonisten bekommt man so gut wie gar nichts berichtet. Hier und da eine kurze Erwähnung über irgendetwas scheinbar Wichtiges in seiner Vergangenheit, aber das war's dann auch schon. Es ist nicht sehr leicht, sich ein Bild von seinem Charakter zu machen, er bleibt erschreckend blass. Jetzt scheint es mir aber auch so, dass man den ersten Teil überhaupt nicht gelesen haben muss, um in den zweiten einsteigen zu können, also kann es da nicht viel anders gewesen sein. Darüber kann ich mir dank fehlender Lektüre natürlich kein Urteil erlauben, aber ich hätte mir trotzdem einfach einen ausgefeilteren Protagonisten gewünscht, den ich verstehen und greifen kann. Nebencharaktere gibt es bis auf Claire so gut wie gar nicht und wenn, dann treten sie nur kurz in Erscheinung oder fallen gänzlich unter den Tisch. Claire bleibt aber leider genau so blass wie Heckenburg und reiht sich damit letztendlich auch in die Schar von wenig aussagekräftigen Nebendarstellern ein. Auch wenn die Charaktere etwas mau wirken und die Story für meinen Geschmack durch die ein oder andere unvorhersehbare Wendung noch besser geworden wäre, ist "Rattenfänger" ein handwerklich sehr guter und spannender Thriller, den ich allen Fans des Genres absolut ans Herz legen kann. Ob man nun mit "Mädchenfänger" (dem ersten Teil der Reihe) einsteigt, oder dank dem "Rattenfänger" Blut geleckt hat und ihn danach lesen möchte, das ist egal, scheint sich aber alle Mal zu lohnen.

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    • 2
    Arun

    Arun

    08. January 2015 um 18:51
  • Ein glorreicher zweiter Fall - Rattenfänger

    Rattenfänger
    N9erz

    N9erz

    29. December 2014 um 21:05

    Unerwartet und ziemlich überraschend landete vor kurzer Zeit der zweite Fall von Mark Heckenburg in der Post. Eine riesen Freude, denn der erst Teil - Mädchenjäger - war schon gut. Jetzt war ich gespannt wie es hier weitergeht. ----- Eine grausame Serie von aufsehenerregenden Morden erschüttert wieder einmal London. Doch zwischen den Morden scheint es einerlei Verbindung zu geben. Es verstreichen stellenweise Monate zwischen den Taten, es gibt kein erkennbares Muster und auch die Opfer stehen in keinerlei Zusammenhang zueinander. Doch dann erkennt Mark Heckenburg vom Dezernat für Serienverbrechen den gemeinsamen Aufhänger. Die Taten wurde allesamt an Feiertagen verübt und immer passend dazu inszeniert. Somit ist schlussendlich doch klar, dass hier ein und derselbe Täter gesucht wird. Auf der Suche nach dem "Feiertagsmörder" stößt Heckenburg auf grausame Verbrechen und ein großes Problem - keinerlei Spuren. ----- Der erste Teil "Mädchenjäger" in der neuen Serie von Paul Finch rund um den Ermittler Mark "Heck" Heckenburg hat mich schon gut unterhalten, aber nicht komplett vom Sessel gerissen. Jetzt beim nächsten Fall steigt die Spannung dafür ins Unermessliche. Der Beginn ist direkt packen und fesselnd und katapultiert den Leser in einen Serie von Taten die wirklich grausam sind. Die Morde sind von brutal, blutrünstig bis hin zu skrupellos alles, was mich sich nur vorstellen kann. Oder eigentlich schon gar nicht mehr vorstellen kann. Auch die Ermittlungen im Fall sind schnell, actiongeladen und spannend. Selbst wenn die Ermittlungen zu bestimmten Zeitpunkten ein wenig ins Stocken geraten sollten weiß man es in diesem Thriller den Leser bei der Stange zu halten. Es gibt keinerlei Verschnaufpausen, die Ereignisse kommen Schlag auf Schlag. Gut so, denn dadurch bleibt die Spannungskurve permanent hoch. Auch ohne zu viel zu verraten traue ich mich dabei zu sagen, dass die Ermittlungen und Ergebnisse dabei vor allem auch wirklich "neu" und nicht ausgelutscht sind. Bei der Hülle an Thrillern die jedes Jahr erscheinen kann es ja schon immer wieder Mal vorkommen, dass sich unabhängig von einander Geschichten ähnlich werden. Doch diese Variante habe ich noch nicht gelesen. Was mir besonders "Freude" oder eigentlich Grauen beschaffen hat, dass mein Kritikpunkt am vorhergehenden Teil vollkommen ausgemerzt wurde. Denn dort sind mir die Opfersichten ein wenig zu sehr untergegangen. Doch in diesem Buch werden sie zu einem wichtigen Bestandteil der Geschichte. Diese Parts können dabei jede Menge Schauer und Gänsehaut produzieren! Die letzten Seiten sind im Ganzen dann sogar wirklich so fesselnd, dass es beinahe nicht möglich ist das Buch ab diesem Zeitpunkt aus den Händen zu legen. Man muss Seite um Seite verschlingen um zum Ende kommen zu können. Die Augenringe nach der Lesenacht können das bestätigen. "Rattenfänger" kann man Thriller Freunden wirklich nur ans Herz legen. Auf jeden Fall auch lesbar ohne den ersten Teil zu kennen, aber ich denke da kommt eine wirklich gute Thriller Reihe auf uns zu. Der zweite Teil hat die Latte schon mal extrem hoch gelegt.

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  • Blutfest

    Rattenfänger
    misswinniepooh

    misswinniepooh

    08. December 2014 um 22:10

    Blutfest Das Blutfest beginnt mit dem Auffinden einer männlichen Leiche eingemauert in einer alten Fabrik am 1. Weihnachtsfeiertag in Leeds. Nicht genug, damit das der Mann lebendig eingemauert wurde, nein als makaberen Scherz wurde er auch noch als Weihnachtsmann verkleidet. Die nächsten Opfer sind ein junges Liebespaar, das am Valentinstag durch einen Bogenschützen den Tod findet. Als die nächsten Opfer den Kreuzingungstod an Ostern finden, wird Detective Mark (Heck) Heckenburg und seinen Kollegen vom Dezernat für Serienverbrechen so langsam klar, dass Sie es hier mit einem gut organisierten Täter zutun haben, der nach einem genau ausgeklügelten Plan zu Werke geht und die Opfer Teil einer brutalen und grausamen Inszenierung immer genau an Feiertagen sind. Auf der Suche nach dem Täter müssen sich Heck und sein Team beeilen, den der nächste Feiertag der 1. Mai steht schon vor der Tür, und wie es scheint, sind auch schon die passenden Opfer bereits gefunden. Paul Finch wirft seinen Leser mit seiner nüchternen Sprache und klarem Erzählstil direkt und schonungslos in die Geschichte hinein. Damit entwirft er einen spannenden aber auch brutalen Thriller mit hohem Spannungsbogen, der allerdings durch die langen und detaillierten Beschreibungen der Verfolgungsjagden etwas leidet, danach aber wieder an Fahrt gewinnt. Diese kleine Schwäche kann man dem Autor aber durchaus verzeihen. Den dieser Thriller ist auch einer, den ich jedem begeisterten Thriller-Leser empfehlen kann auch ohne den 1. Band „Mädchenjäger“ gelesen zu haben. Auch fand ich die Tatortbeschreibungen bei Weitem nicht so brutal, da blieb man durchaus auf Distanz. Doch seine Recherchehausaufgaben hat der Autor gemacht. Ich haben diesen Thriller auch deshalb ausgesucht, weil ich selbst Bogenschütze bin und er wie es scheint auch eine Ahnung von diesem Sport hat. Das aber nur am Rande.

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  • Rattenfänger

    Rattenfänger
    mamenu

    mamenu

    05. December 2014 um 23:44

    Zum Buch Als Detective Sergeant Mark Heck und sein Kollegen vom Dezernat für Serienverbrechen plötzlich einen Zusammenhang zwischen mehreren Morden erkennen,die während der vergangenen Monate verübt wurden,können sie es zunächst kaum glauben:Ein Toter an Weihnachten,ein ermordetes Pärchen am Valentinstag,ein weiterer Mord an Ostern handelt es sich um einen makabren Scherz oder haben sie es gar mit einem regligösen Fanatiker zu tun? Eine DNA Spur führt zu einem polizeibekannten Verbrecher.Während Hecks Kollegen glauben,den Mörder damit gefasst zu haben,bezweifelt er,dass ein Kleinkrimineller hinter der ausgeklügelten und bis in Detail geplanten Mordserie stecken soll. Heck wähnt sich bereits in einer Sackgasse,als er auf ein Buch stößt,das dem Täter als Vorlage gedient zu haben scheint doch es wurde nie veröffentlich Meine Meinung Da ich schon das Buch Mädchenjäger gelesen habe, was Band 1 zu dieser Reihe ist, musste ich natürlich auch dieses Buch lesen, um zu sehen, wie es mit Mark Heck weitergeht. Wie schon im ersten Teil war mal wieder die Spannung sehr hoch von der ersten bis zur letzten Seite.Was mir auch immer wieder gut gefällt,  ist,das der Schnitt vom Buch nicht in weiß ist, sondern hier in Orange gehalten wurde, was echt ein hinguck er ist. Das fand ich auch schon im ersten Teil super. Aber, ich muss auch sagen, das dieses Buch nichts für schwache Nerven ist, da es hier um grausame Morde und Folter geht, was der Autor auch sehr detailliert beschrieben hat. Das mir dadurch beim lesen manchmal die Luft wegblieb und ich es ein wenig Sacken lassen musste bis ich weiterlesen konnte war wohl abzusehen. Auch hier sind wieder die einzelnen Charakteren gut ausgearbeitet, was mir immer wieder großen Spass beim lesen bereitet. Auf jedenfall warte ich schon sehnsüchtig auf den nächsten Teil.

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  • Der Autor bleibt seiner Linie treu und hat daurch gnadenlosen Wiedererkennungswert in Sachen Thrill!

    Rattenfänger
    Floh

    Floh

    Ein Thriller, dessen Handschrift der Tod ist...sa begann ich damals meine Rezension zu Autor Paul Finch´s ersten Band um Ermittler Mark Heckenburg in "Mädchenjäger". Nun ist endlich der zweite Fall "Rattenfänger" für den angagierten Ermittler mit seinen Eigenarten erschienen. Ich muss sagen, auch hier würde ich meine Rezension mit den Worten: Ein Thriller, dessen Handschrift der Tod ist... beginnen. Gesagt getan. Paul Finch bleibt seiner Linie treu und bietet hier einen weiteren granbdiosen und hochspannenden Fall mit einer brisanten Story, die an den in Deutschland bekannten "Rattenfänger von Hameln" parodiert, im entfernten Sinne.  Erschienen im Piper Verlag (http://www.piper.de/) Zum Inhalt: "Niemand entkommt dem Rattenfänger - Unschuldige Menschen sterben. Zwischen den Morden vergehen Tage, Monate. Wo zunächst kein Zusammenhang scheint, erkennt Detective Mark Heckenburg vom Dezernat für Serienverbrechen ein grausames Muster. Die Zeit läuft, denn der Killer handelt nach Plan. Und nichts wird ihn davon abhalten, diesen Plan in die Tat umzusetzen." Schreibstil: Der Autor Paul Finch nutzt all seine Geschicke und schriftstellerischen Werkzeuge und weiß es auch hier in diesem zweiten Band wieder die Leser von Beginn an an die Seiten zu fesseln. Unfreiwillig gerät man hier durch Finch´s Schreibstil direkt in das Geschehen und kann sich nicht mehr von den Seiten und von den Geschehnissen lösen. Der eigene Ermittlerinstinkt wird schnell geweckt und so platziert sich der Leser automatisch an die Seite von Detective Mark Heckenburg. Paul Finch besitzt einen sehr durchdringenden Schreibstil, denn er schafft es problemlos und ohne störende Längen die Handlung spannend zu beginnen und diese bis zum Schluß aufrecht zu erhalten und dem Leser kaum Zeit zum Luftholen zu lassen. So darf, nein, so muss Thriller sein. Er bedient das Genre perfekt. Er hat eine verstörende und grausamme Story erschaffen, die er mit gekonnten Worten, bildhaften Darstellungen, tiefen Emotionen aus Gefühl, Angst und Entsetzen, authentischen Charakteren, brutalen Wendungen und einem Wechselspiel der Perspektiven an den durchaus perplexen Leser wiedergibt. Deutsche Leser dürften sich an den Rattenfänger von Hameln erinnert fühlen, auch wenn beide Geschichten wenig bis kaum etwas gemein haben. Sein Schreibstil bringt die Handlungen, die Schauplätze und die Protagonisten sehr nahe an den Leser und fesselt ihn an die Seiten. Durch die Mischung aus Alltag des Ermittlers "Heck" und seinen Kollegen und seiner ungewöhnlichen Partnerin bringt der Autor viel Abwechslung und Potential in die Handlung. Für mich war "Mädchenjäger" noch eine Spur raffinierter, aber auch "Rattenfänger" ist nichts für zarte Gemüter, gerade da der voll in der besinnlichen Weihnachtszeit spielt! Charaktere: Viel Geschick und Können beweist der Autor bei der Auswahl der Charaktere. Der Autor konzentriert sich gekonnt darauf, nicht zu viel aus der Vergangenheit von Detective für Serienverbrechen Mark Heckenburg zu berichten, gibt aber dennoch wichtige und hilfreiche Details preis, sodass auch Neuleser der Reihe ein rundes und komplettes Bild der Vorgeschichte erhalten können. Band 1 ist nicht unbedingt erforderlich, aber aufgrund der genialen Umsetzung ebenfalls empfehlenswert! So lernen wir den Ermittler Stück für Stück kennen. So haben auch wir Leser ein tolles und stimmiges Bild des Hauptprotagonisten Mark Heckenburg, der eigentlich nur Heck genannt wird. Dann erfahren wir mehr über den neuen Fall, und wir erfahren Hecks innerliche Zerissenheit und seinen Tatendrang als Leser hautnah mit. Dieser Fall setzt alle Beteiligten sehr zu und wird zu einem Wettlauf gegen die Zeit und zu einem Katz- und Maus-Spiel, welches nur einer gewinnen kann: Und der Sieger will Mark Heckenburg sein! Koste es was es wolle. So zieht er alle Register und offenbart uns sein Seelenleben und eine hochkarätige Story! Jene Hauptprotagonisten und die unverzichtbaren Nebenrollen sind sehr authentisch und detailliert dargestellt. Zum wirklichen Star des Entsetzen mutiert jedoch der unbekannte Serienkiller, auf dessen Spuren zu recherchieren gilt...., dieser Part hat es in sich und ist das lebendige Böse. Dieser grauenhaft Psychopathische setzt dieser brutalen Handlung nocheinmal die Krone auf... In diesem Thriller bringt Autor Finch eine überaus interessante und intelligente Mischung aus Protagonisten und wichtigen Nebenrollen ins Spiel und wird uns noch häufig überraschen, er bringt die vielen Rollen und Nebenrollen in Einklang und lässt den Leser somit an der actionreichen Ermittlung teilhaben. Meinung: Das ganz besondere an diesem Thriller ist, und das hat mich am meisten überrascht, dass er mich völlig gefesselt hat. Zwar ist der zweite Band etwas blasser, die Morde und Gräeltaten sind blutig und perfide wie eh und je. Dieser Autor geht auf´s Ganze und beschreibt einen Thriller wie er sein soll, dieser Thriller bietet das, was der Leser und Genreliebhaber sucht. Der Schreibstil des Autors ist gnadenlos und nichts für schwache Nerven, die bildhafte Darstellung der Schauplätze, die Brutalität der Morde, die skrupellosen Vorgehen, der Plan der hinter allem Steckt und zu guter Letzt das Auftauchen des eigendlichen Stars des Grauen. Das Treiben rund um die Ermittlungen von Heck und seinem sympathischen Team, die vielen entsetzlichen Mädchen-Morde, die falschen Verdächtigungen, die entsetzliche Nacht des Wartens und Verfolgens, die zueinanderlaufenden Handlungsstränge....und so vieles mehr machen dieses Buch zum Must have. Der Autor reizt den Leser zum Schubladendenken und lässt diesen gekonnt damit auflaufen. Gerade die schöne heile Welt bröckelt langsam vor sich hin und immer neue Abgründe tun sich auf. Ein Wettlauf gegen die Zeit und gegen das eigene Ansehen... Wen kann man trauen? Was kommt als nächstes? Sonderbare Charaktere, eine bizzare Handlung, schlimme Taten. Schließlich bringt es viel Potential für eine Kriminalhandlung gepaart rasanten Ermittlungen und gestörten psychischkranken Seelen. Die Schauplätze sind gekonnt gewählt und machen das Geschehen lebendig und real und sehr amerikanisch. Die Kapiteleinteilung gefällt mir weniger gut, denn das Buch wirkt und liest sich sehr gedrungen und bei Dämmerlicht sehr schwer. Die Schrift ist relativ klein und das Schriftbild sehr beladen. Die farbigen Seiten finde ich zwar eine abwechslungsreiche und neue Idee, die zum Vorgängerband passt, stört mich persönlich aber, da ich immer denke etwas von der Farbe abzugreifen. Hier ziehe ich einen Stern in der Wertung ab, da der Lesegenuß, bzw. das Leseambiente nicht so konfortabel ist. Cover: Dieses Cover ist ein absoluter Blickfang. Die orangen Seiten beißen sich ins Auge und der Thrill nimmt seinen Lauf.... Der Autor: "Paul Finch hat als Polizist und Journalist gearbeitet, bevor er sich ganz dem Schreiben widmete. Er hat zahlreiche Drehbücher, Kurzgeschichten und Horrorromane veröffentlicht und wurde mehrfach ausgezeichnet, unter anderem mit dem British Fantasy Award und dem International Horror Guild Award...." Fazit: Ein sehr spannender und absolut gelungener zweiter Fall für den grandiosen Ermittler Heck. Ein Hochkaraäter mit einer kleinen Schwäche in der Gestaltung, inhaltlich TOP!

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    • 16
    Igelmanu66

    Igelmanu66

    05. December 2014 um 11:15
  • Rattenfänger

    Rattenfänger
    vormi

    vormi

    04. December 2014 um 23:21

    Wow, war das spannend. Der 2. Fall für den Police Detective Mark Heckenberg, genannt "Heck" und dieser Roman ist wirklich nichts für zartbesaitete Gemüter. Obwohl es aufregend und nervenaufreibend spannend ist, ist die Ekel-Grenze doch manches Mal mehr als erreicht... Wieder hat Heck es mit einem schwer zu erkennenden Muster zu tun. Es sterben Menschen und zwischen den Taten vergehen Wochen oder Monate. Wie ist das Muster diesmal und was gehört zur gleichen Serie? Dieser 2. Fall hat mich mehr überzeugen können als Teil 1. Da waren noch einige Längen dazwischen, die konnte ich hier diesmal gar nicht entdecken. Wenn die Spannung mal ein wenig abfiel, habe ich es mehr als Atempause zum Luftholen gesehen. Die Personen sind sehr gut herausgearbeitet und überzeugend. Man fiebert mit den Charakteren mit. Vielleicht fand ich es auch diesmal manche Vorstellung extrem gewalttätig. Für den 3. Teil wünsche ich mir etwas weniger Ekel und dafür nochmehr Spannung...oder mindestens gleich viel.

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  • Mein erster und letzter Heckenburg

    Rattenfänger
    connychaos

    connychaos

    25. November 2014 um 18:11

    Detective Mark Heckenburg (Heck) jagt wieder in einem brutalen Serienmörder. Dieser tötet immer zu Feiertagen unschuldige Menschen. Mich wundert etwas der Titel des Buches. Mit einem Rattenfänger hat diese Story eigentlich gar nichts zu tun. Ich bin mit diesem Buch nicht warm geworden. Der Schreibstil ist anstrengend zu lesen, der Autor ergeht sich in überausführlichen Beschreibungen und Handlungssträngen, die so rein gar nichts mit der eigentlichen Story zu tun haben. Mit der Person des Mark Heckenburg konnte ich auch nichts anfangen, er war mir zu farblos, ich habe weder Sympathie noch Antipathie empfunden. Die Handlung wurde leider auch erst im letzten Drittel spannend, die bereits erwähnten ausführlichen Beschreibungen von Orten und Gegenständen ließen mich beim Lesen abschalten. Ich denke, dass dies mein erster und letzter Heckenburg war.

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