Paul Finch Schwarze Witwen

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Inhaltsangabe zu „Schwarze Witwen“ von Paul Finch

Eine junge Frau steht am Straßenrand, ein Mann hält an und nimmt sie ein Stück mit. Kurz darauf wird der Fahrer tot und grausam verstümmelt im Wald gefunden – das erste von vielen Opfern. »Jill the Ripper«, wie die Killerin von der Presse bald getauft wird, versetzt ganz England in Angst und Schrecken. Die junge, ambitionierte Polizistin Lucy Clayburn schwört sich, diesen Morden ein Ende zu setzen. Verdeckt ermittelt sie in der Unterwelt Manchesters – und ahnt nicht, dass der Chef des brutalen Syndikats »The Crew« ihr dicht auf den Fersen ist …

Sehr spannendes Buch. Die Heldin hat ihren eigenen Kopf und ihre eigenen Methoden. Sehr überraschendes Ende in Bezug auf ihren Vater.

— Julienne_90
Julienne_90

Mit neuer Hauptperson Lucy Clayburn. Ebenso ein Lesegenuss wie die anderen Titel von Paul Finch. Absolute Leseempfehlung!

— AnnMan
AnnMan

Etwas holpriger Schreibstil und zwischendurch zu langatmig

— SillyT
SillyT

Das war nicht meins

— brauneye29
brauneye29

Spannungsgeladen!

— Stups
Stups

Thriller der nur sehr langsam an Fahrt gewinnt, zum Ende hin zwar einige Überraschungen bereit hält, aber den Leser mit Fragen zurück lässt

— Buchmagie
Buchmagie

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  • Keine Gefahr für Heck

    Schwarze Witwen
    Havers

    Havers

    10. April 2017 um 19:49

    „Schwarze Witwen“ ist der erste Thriller einer neuen Reihe des englischen Ex-Polizisten und Autors Paul Finch, und es stellt sich die Frage, ob sich die Hauptfigur Lucy Clayburn still und leise zur Rivalin für Mark Heckenburg, den eigensinnigen Ermittler aus dem Greater Manchester District, entwickelt (fünf Bände mit „Heck“ liegen mittlerweile in der deutschen Übersetzung vor). Wenn Finch diese neue Reihe fortsetzt, muss er allerdings noch eine tüchtige Schippe drauflegen, damit sie qualitativ in die Richtung der Heckenburg-Thriller kommt. Die Ausgangssituation für die Protagonistin ist nicht genreuntypisch: Junge, ehrgeizige Polizistin macht bei einem Einsatz einen gravierenden Fehler und wird deshalb wieder zum Streifendienst eingeteilt, was natürlich einer Degradierung gleichkommt.Zeitgleich hält eine Mordserie die Gegend in Atem. Mehrere Männer werden tot aufgefunden, ihre Leichen mit äußerster Brutalität verstümmelt, und offenbar handelt es sich um eine Täterin, „Jill the Ripper, so der Name, den ihr die Boulevardblätter ruckzuck verpassen. Um ihre Identität zu lüften, wird ein Undercover-Einsatz ausgewählter Polizistinnen in Manchesters Unterwelt geplant. Lucy Clayburn meldet sich freiwillig, sieht sie in ihrem Einsatz doch die Chance, sich zu rehabilitieren. Sie sollte sich allerdings davor hüten, den Mitgliedern von „The Crew“ in die Quere zu kommen, die dieses Milieu kontrollieren.Paul Finch ist kein Neuling, und dass er spannende Thriller schreiben kann, hat er bereits mit seiner Heckenburg-Reihe hinlänglich bewiesen. Auch „Schwarze Witwen“ beginnt vielversprechend: ein interessanter Fall, die detaillierte Schilderung der Polizeiarbeit und gut charakterisierte Personen. Aber genau hier liegt die Schwachstelle. In seinem Bemühen, Lucy Clayburn ihre eigene Familiengeschichte mitzugeben, verliert der Autor seinen Plot aus den Augen, verheddert sich in Nebenhandlungen, die keinerlei Bezug zur Story haben und diese eher bremsen als vorantreiben. Das Ende kommt dementsprechend abrupt, mit einem aus dem Hut gezauberten Täter und einem Motiv, das auf mehr als nur tönernen Füßen steht. Dennoch ist Lucy Clayburn gerade auch wegen ihres familiären Backgrounds, eine interessante Hauptfigur, deren Entwicklung ich mit Sicherheit weiterverfolgen werde. Und nachdem der Autor in „Schwarze Witwen“ ausführlichst Grundlagen abgehandelt hat, kann er sich in den Folgebänden verstärkt auf die Logik seiner Plots konzentrieren.

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  • Anders als gewohnt (3,5 Sterne)

    Schwarze Witwen
    SillyT

    SillyT

    30. March 2017 um 14:40

    Inhalt: Jill the Ripper, so wird die junge Frau, die Jagd auf Männer aus dem Mittelstand macht. Im Dunklen lauert sie ihnen auf, tötet und verstümmelt sie. Der Verdacht fällt auf Prostituierte und die junge Polizisten Lucy Clayburn soll undercover in diesem Millieu ermitteln. Lucy hoffe, nachdem sie in ihrer ersten Woche bei Kripo einen Fall ordentlich verbockt hat, hier ihre große Chance zu bekommen, doch so leicht, wie es zunächst scheint, ist dieser Fall nicht. Meine Meinung: Ich kenne die Mark Teckenburg Reihe des Autors und weiß von daher, dass er eigentlich ein Garant für spannende Thriller ist. Auch mit seiner neuen Hauptfigur, Lucy Clayburn, hat er durchaus einen interessanten Charakter erschaffen, doch hier hatte ich geringe Einstiegsprobleme. Ich weiß nicht genau, ob es an der Übersetzung liegt, denn ich hatte hier und da den Eindruck, dass der Schreibstil zwar flüssig, aber auch extrem einfach gehalten und ab und an sogar etwas holprig wurde. Dadurch läßt es sich dann aber auch sehr schnell lesen und ist leicht verständlich.Das Buch beginnt mit einem Rückblick über die Ereignisse aus Lucys Anfängen bei der Kripo, die aber mit dem eigentlich Fall über Jill the Ripper auch nicht allzu viel zu tun hat. Auch danach dauert es verhältnismäßig lang, bis die Story in Schwung kommt und es spannend wird. Dafür lernte ich viel aus dem persönlichen Umfeld der Ermittlerin kennen und denke, dass dies auch für weitere Fälle der jungen Detective durchaus nützlich ist. Gewünscht hätte ich mir hier ein wenig mehr Aspekte aus dem Bereich der Täterin, denn ich könnte mir vorstellen, dass genau dieser psychologische Bereich unheimlich spannend und interessant geworden wäre. So bleibt es ein amerikanisch angehauchter Spannungsroman, der sich ein wenig wie ein solcher Film lesen läßt. Die Perspektive liegt hier ausschließlich bei der jungen Lucy Clayburn und wird durch einen Erzähler aus der dritten Person widergegeben. So hatte ich zwar eine Draufsicht aufs Geschehen, jedoch fehlte mir hier ein wenig die Verbindung zur Protagonistin.Diese ist ein durchaus interessanter Charakter, wenn sie auch ein kleines bisschen klischeebehaftet ist. Die typische toughe und harte Ermittlerin, die in einer Männerwelt versucht, sich durchzusetzen. Sie hat durchaus ihren weichen Kern, aber alles in allem blieb sie mir, trotz vieler Kenntnisse aus ihrem Umfeld, doch nicht so ganz greifbar. Wobei ich hier auch ein wenig den Eindruck hatte, dass auch Lucy, trotz allem Ehrgeiz und dem Wunsch nach höherem zu greifen, nämlich den Traum bei der Kripo zu ermitteln, immer mal wieder mit sich selbst hadert.Neben Lucy gibt es einige weitere Nebencharaktere, bei denen ich mir auch sicher bin, den ein oder anderen in weiteren Fällen wiederzusehen. Lucys Mutter ist für mich hier noch erwähnenswert, da sie doch eine sehr erstaunliche Frau ist, wenn ich so bedenke, mit welchen Geheimnissen sie jahrelang herumlief. Worum es da geht, müsst ihr allerdings selber lesen.Mein Fazit:Ein leichter und flüssig zu lesender Thriller, der meine Erwartungen nicht ganz erreicht hat, mich aber dennoch gespannt auf einen weiteren Band über Detective Lucy Clayburn zurückläßt. Nach einem recht langsamen Einstieg wurde es noch temporeich und spannend, mit einigen Wendungen, die überraschen können. Zum Einstieg in eine neue Reihe durchaus passabel, aber bisher überzeugt mich Mark "Heck" Heckenburg doch etwas mehr.

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  • Das war nicht meins

    Schwarze Witwen
    brauneye29

    brauneye29

    26. February 2017 um 20:15

    Zum Inhalt: Eine junge Frau steht am Straßenrand, ein Mann hält an und nimmt sie ein Stück mit. Kurz darauf wird der Fahrer tot und grausam verstümmelt im Wald gefunden – das erste von vielen Opfern.  Meine Meinung: Das Buch und die Story haben sicher Potenzial, aber mich hat das Buch nicht gepackt. Mir war der Schreibstil zu schwer gängig, die Charaktere lagen mir auch nicht wirklich.  Fazit: Das war nicht meins.

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  • Schwarze Witwen

    Schwarze Witwen
    buecherwurm1310

    buecherwurm1310

    27. January 2017 um 15:16

    Ronnie Ford wollte nett sein und hat die junge Anhalterin mitgenommen. Das hätte er lieber nicht tun sollen. Später wird seine grausam verstümmelte Leiche im Wald gefunden. Er bleibt nicht das einzige Opfer und Angst und Schrecken gehen in England um. Die Presse nennt die Killerin schon bald „Jill the Ripper“. Lucy Clayburn will diesen Fall lösen und gerät selbst in Gefahr. Das Buch beginnt schon vier Jahre zuvor, als Michael Haygarth gesteht, dass er zwei Frauen vergewaltigt und ermordet hat. Er soll der Polizei zeigen, wo er die Toten vergraben hat, doch einiges läuft aus dem Ruder. Danach musste sie wieder in den Streifendienst. Aber als „Jill the Ripper“ nun ihr Unwesen treibt, bekommt Lucy eine neue Chance und so ermittelt sie undercover in der Unterwelt Manchesters. Dieses Buch ist mein erster „Finch“. Der Schreibstil liest sich gut und flüssig, allerdings fand ich die Story streckenweise etwas langatmig. Es dauerte, bis wirklich Spannung aufkam, doch dann gab es einige Wendungen, die ein wirklich überraschendes Ende bringen. Lucy ist eine junge Frau, die ehrgeizig ist. Als sie in die Abteilung von Detective Inspector Mandy Doyle kommt, will die sie nicht wirklich im Team haben. Schon der erste Fall sorgt dafür, dass sie wieder auf die Straße muss. Umso engagierter kniet sie sich nun in diesen Fall und nimmt dabei wenig Rücksicht auf ihr eigenes Wohlbefinden. Manchmal verhielt sie sich wie eine Superheldin, also waren ihre Handlungen etwas übertrieben. Sie konnte sich dem jeweiligen Umfeld gut anpassen und ihre Schlagfertigkeit war bemerkenswert. Trotzdem konnte ich nicht wirklich eine Beziehung zu ihr aufbauen. Ein Thriller, der erst spät wirklich spannend wird.

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  • kommt nur langsam in Fahrt, hält zum Ende hin allerdings Überraschungen parat

    Schwarze Witwen
    Buchmagie

    Buchmagie

    24. January 2017 um 16:20

    Rezi zu: „Schwarze Witwen“ Autor: Paul Finch Genre: Thriller Verlag: Piper Buchinhalt: „Schwarze Witwen“ ist der Auftakt einer Thrillerserie und der erste Fall für die noch junge Polizistin Lucy Clayburn. In ihrem ersten Fall hat sie es mit einer Serienmörderin zu tun, die ihre Opfer grausam verstümmelt hinterlässt. Als „Jill the Ripper“ wird die Mörderin getauft, die nun ganz England in Angst und Schrecken versetzt. Lucy ermittelt zusammen mit anderen Polizisten nun verdeckt auf dem Straßenstrich, dabei gerät sie an den Chef eines brutalen Syndikats. Meinung: Titel des Buches: Der Titel des Buches führt den Leser in die Irre, denn mit „schwarzen Witwen“ hat die Handlung überhaupt nichts zu tun, im Gegenteil sie werden nicht einmal im Text erwähnt und so fragt man sich zum Schluss, wen oder was der Autor damit gemeint hat. Handlung: Die Handlung kommt leider nur sehr langsam in Fahrt und es dauert bis weit über den Mittelteil hinaus bis es so richtig spannend wird. Ein ordentliches Durchhaltevermögen ist hier also gefragt, dafür wird man am Ende dann mit so einigen Überraschungen belohnt, die in keinster Weise vorhersehbar waren. Nach einem sehr spannungsarmen Anfang folgt so ein doch spannender Abschluss, der mich allerding dann doch mit offenen Fragen zurück ließ. Mich störte enorm, dass der wahren Täterfassung nur ein kurzes Kapitel gewidmet wurde und auch nur in weniger als 5 Sätzen auf das mögliche Tatmotiv eingegangen wird. So tappt man leider nach der Lektüre weiter im Dunkeln. Protagonisten: Die Rolle der Protagonistin von einer naiven zu einer selbstbewussten, schlagfertigen Polizisten wurde im Großen und Ganzen gut dargestellt. Einige Stellen ihres Verhaltens waren zwar nicht immer logisch und nachvollziehbar, aber darüber will ich einmal hinwegsehen. Insgesamt hat ihre Rolle Potenzial nach oben, so dass man gespannt auf die Fortsetzung sein kann. Schreibstil: Der Schreibstil ist durchwachsen und von einigen Längen und Spannungsflauten gekennzeichnet. Insgesamt liest sich der Thriller aber gut und flüssig. Fazit: Ein Thriller der nur sehr langsam an Fahrt gewinnt, zum Ende hin zwar einige Überraschungen bereit hält, aber den Leser mit offenen Fragen zurück lässt.

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  • Lucy ist gut, Mark ist besser

    Schwarze Witwen
    harakiri

    harakiri

    14. January 2017 um 07:30

    Der erste Fall für Lucy ClayborneNach einem misslungenen ersten Einsatz bei der Kripo ist Lucy wieder im Streifendienst. Ihr Traum von einem festen Job bei der Kripo scheint geplatzt. Doch als „Jill the Ripper“ auftaucht und als Anhalterin Männer tötet, bekommt Lucy eine zweite Chance. Die Spur führt ins Gangster- und Prostituiertenmilieu und Polizistin Lucy ermittelt undercover. Paul Finch geht einmal andere Wege. Mit seiner neuen Ermittlerin Lucy Clayborne, die jung ist und sich unbedingt beweisen will, strebt Finch ein zweites Standbein neben seiner Mark Heckenburg Reihe, an. An und für sich fand ich auch die Handlung mit Lucy nicht schlecht, allerdings reicht sie in meinen Augen nicht an Heckenburg heran. Lucy ist tough, zielstrebig, stur und gibt nicht nach auf der Suche nach der Mörderin. Dass sie sich dabei selbst in Gefahr bringt – egal. Irgendwie bekam ich keinen richtigen Draht zu ihr. Zu unnahbar war sie beschrieben und so ein wenig Jane Bond-mäßig. Mit gebrochenem Handgelenk fährt sie ihre Ducati, telefoniert nebenbei noch auf ihrem Handy und bleibt an ihren Verfolgern dran. Nun ja. Ein wenig Übertreibung darf ja mal sein. Sehr gut gefallen hat mir jedoch Lucys Wendigkeit. Als Nutte auf der Straße oder Garderobiere im Edelpuff – immer einen flotten Spruch auf den Lippen und immer voll dabei. Der Schreibstil von Finch war wieder überaus flüssig, trat manchmal allerdings auch etwas auf der Stelle. Auffällig war, dass jegliche Spur einer Liebesbeziehung im Buch fehlte, was mir persönlich ganz gut gefallen hat. Viele Thrillerautoren „würzen“ ihre Handlungen mit Polizisten, die sich verlieben und sorgen so öfter für eine Nebenhandlung, die die Haupthandlung überlagert. Finch hat das nicht nötig. Allerdings baut auch er einen Strang ein, den es für mich nicht gebraucht hätte und wo man schnell ahnt, was er mit seinen Andeutungen bezweckt. Fazit: Lucy ist gut, Mark ist besser .

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