Paul Grote Der Wein des KGB

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Inhaltsangabe zu „Der Wein des KGB“ von Paul Grote

Martin Bongers, ehemals Frankfurter Weinhändler, heute Winzer in Bordeaux, erhält einen folgenschweren Auftrag: Für einen dubiosen französischen Investor soll er in Rumänien ein Weingut kaufen. Bereits in Bukarest gerät er zwischen die Fronten feindlicher Gruppen und widerstreitender Interessen. Stecken korrupte Beamte oder Ex-Securitate-Agenten dahinter? Bongers folgt dem Duft des großen rumänischen Weines, doch die Spur führt ihn hinein ins Grauen ...

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  • Rezension zu "Der Wein des KGB" von Paul Grote

    Der Wein des KGB

    Buecherviech

    25. July 2010 um 19:17

    Der Krimi verspricht, die Hintergründe von Weinbaukultur, dem Genuss der edlen Tropfen und auch die besondere Mentalität der Weinliebhaber zu beleuchten. Hintergründe bekommt man geliefert - besonders viele über den Hintergrund Rumäniens, dem Land, in dem der leider etwas einseitige Held seinen seltsamen Auftrag, nach passenden Weingütern zu suchen, für undurchsichtige Leute natürlich - nur leider keinen roten Faden wird bei der Geschichte mitgeliefert, es ist eher ein von Seite zur Seite blättern müssen, um mitzubekommen, was denn nun Sache ist, oder sein soll. Das Ganze passt einfach nicht zusammen, besonders weil es sich wiederholt, da kann die eigentlich gute Sprache nicht viel helfen, wenn einem das Gefühl beschleicht dasselbe Kapitel etwa dreimal zu lesen, weil sich die Ereignisse so gleichen und wenn da mindestens 100 Seiten weniger hingehört hätten. Ehrlich gesagt fand ich dazu den Titel auch nicht so passend, auch wenn es böse Geheimdienste und neureiche Russen, die alles aufkaufen wollen, gibt. Vielleicht habe ich es auch beim durch die Seiten quälen nicht mitbekommen. Es ist alles doch ein wenig zu plakativ, zu einseitig, irgendwie fehlt einfach der zündende Funke. Daher nur drei Sterne, einen hat der Autor gut, weil er wirklich Ahnung von Wein hat und ich viel bei der Lektüre gelernt und vertieft habe.

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