Paul Hoffman Die letzten Gerechten

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Inhaltsangabe zu „Die letzten Gerechten“ von Paul Hoffman

Sie nennen ihn Cale. Er ist der Engel des Todes. Cale ist der Engel des Todes – dazu bestimmt, jeden zu vernichten, der nicht des wahren Glaubens ist. Das besagt die Prophezeiung. Die Erlösermönche sind fest davon überzeugt, dass Cale Gottes Gesandter ist. Erst wenn er seinen Auftrag vollbracht hat, wird Gott eine neue Welt erschaffen können. Aber Cale will nur ungern von seinen ehemaligen Unterdrückern für ihre Zwecke benutzt werden. In Wirklichkeit hat er längst einen ganz anderen Plan.

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  • Rezension zu "Die letzten Gerechten" von Paul Hoffman

    Die letzten Gerechten

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    03. November 2011 um 13:12

    Inhalt: Cale ist die linke Hand Gottes, der Engel des Todes. Er ist dazu bestimmt, jeden zu vernichten, der nicht des wahren Glaubens ist. Die Erlösermönche, allen voran sein ehemaliger Mentor Bosco, glauben der Prophezeiung, die besagt, dass Cale Gottes Gesandter ist. Erst wenn er seinen Auftrag vollbracht hat, wird Gott eine neue Welt erschaffen können mit den letzten gerechten Menschen dieser Welt. Aber Cale will nur ungern von seinen ehemaligen Unterdrückern für ihre Zwecke benutzt werden und lässt die Mönche erst einmal in dem Glauben, dass er für sie arbeitet. In Wirklichkeit hat er längst einen ganz anderen Plan … Meine Meinung: Das Cover gefällt mir noch besser als das vom ersten Band. Die Farben sind sehr beeindruckend und düster. Super! Die Handlung hat mit dem zweiten Band nun leider sehr nachgelassen. Oftmals kommt eine blutige Schlacht nach der anderen, was schnell eintönig wird. Zudem geht Paul Hoffman in der lang ausgebreiteten Kirchengeschichte auf, was mich allerdings nicht interessiert hat und oftmals an einschläfernde Vorträge von Geschichtsprofessoren erinnert (um es mal bildlich darzustellen). Immer öfter kommen Lieder und Gedichte vor, die auf jeden Fall nicht nur wegen der Übersetzung so schlecht sind. Dies alles vereint macht das Buch sehr langweilig und monoton. Der Schreibstil ist ausgereift und erwachsener als im ersten Band, kann jedoch die Spannung nicht heben, da die Absätze zu lang sind und es viel zu wenige Dialoge (auf jeden Fall eine große Stärke des Autors) gibt. Die Charaktere werden in „Die letzten Gerechten“ leider sehr klischeehaft. Cale glaubt langsam wirklich, dass er auserwählt ist. Sein Freund, Vague Henri, wird immer sympathischer und netter gemacht, um neben Cale „gut“ dazustehen. Bosco’s Verschwörung sich zum Papst aufzuschwingen und die ganze Welt zu verändern fand ich extrem schade, denn ich hatte mir eine ganz andere Entwicklung für diese Reihe erhofft und nicht das übliche „Zeug“. Für mich ist „Die letzten Gerechten“ leider eine bittere Enttäuschung, da mir der erste Band so gut gefallen hat, wie der zweite Band es nicht tat. Wo „Die linke Hand Gottes“ noch unglaublich spannend und mitreißend war, ist „Die letzten Gerechten“ einfach nur langweilig. Sehr, sehr schade! Ich werde den letzten Teil der Trilogie nicht mehr lesen. FAZIT: Ein Buch bei dem einzig der Schreibstil überzeugen kann. Leider eine Enttäuschung. 2 von 5 ☺

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  • Rezension zu "Die letzten Gerechten" von Paul Hoffman

    Die letzten Gerechten

    MichaelSterzik

    28. August 2011 um 14:52

    Die letzten Gerechten (Paul Hoffmann) Thomas Cale ist „Die linke Hand Gottes“, ein Novize der Erlösermönche, einer religiöser Kriegerkaste, die es sich zur Aufgabe gemacht hat, den Willen Gottes in der ganzen Welt zu verbreiten. Doch friedlich oder gar diplomatisch geht es nicht zu. Die Erlösermönche haben mit grausamer Brutalität die prächtige Stadt Memphis eingenommen. Ziel war es neben der Eroberung ihren abtrünnigen Novizen Thomas Cale wieder in ihren Reihen aufzunehmen. Cales Mentor Bosco liegt viel daran Thomas Cale an seiner Seite zu wissen. Schon längst plant er die Absetzung oder die Beseitigung des Papstes um an seiner statt, diesen Platz einzunehmen. Bosco weiß um das tödliche Talent seines Schülers. Cale ist nicht nur eine mörderische Waffe, sondern auch ein Genie was militärische Taktik und Strategie angeht. Außerdem kann man Cale auch als eine Marionette einsetzen, denn die Prophezeiung dass ein Gesandter Gottes, die Welt erlösen und neu aufbauen wird, ermöglicht es einen Feldzug gegen die Antagonisten und andere Ketzer zu beginnen. Und niemand anderes als Cale selbst, soll die Welt befreien und den einzig wahren Glauben verbreiten, so dass die Verbliebenden Menschen, die letzten Gerechten eine neue Zeitrechnung erschaffen können. Cale weiß selbst, dass ihn nicht viele Alternativen bleiben. Eine erneute Flucht ist zu diesem Zeitpunkt nicht ratsam, die Erlösermönche würden ihn wiederrum finden und diesmal ohne Prozess exekutieren. Der Kriegerorden geht an vielen Fronten in die Offensive, nicht ohne Verluste, aber zum Wohle der Menschheit erobern konsequent und tyrannisch die kleinsten Länder und breiten ihren Einfluss, ihre Macht immer weiter aus. Auch Cale begleitet als Kommandeur einer Eliteeinheit diesen Feldzug und Beweist sich wieder einmal geschickter Taktiker und Stratege. Zusammen mit seinem Waffenbruder und engstem Freund und Vertrauten Vague Henri kämpft und erobert er ganze Landstriche. Das kompromisslose Vertrauen das sein Mentor Bosco in ihm setzt verstärkt und bestätigt sich mit jedem Sieg von Cales. Bosco kommt seinem Ziel die Papstwürde zu erreichen immer näher, doch auch die innenpolitischen Verhältnisse verlagern sich. Der intrigante Kampf um die Führung der Erlösermönche entfacht, die Machtverhältnisse verschieben sich und Thomas Cales Pläne gehen auf.... Kritik „Die letzten Gerechten“ von Paul Hoffmann ist der zweite Band einer geplanten Trilogie. Nach „Die linke Hand Gottes“ erzählt der Autor die dramatische Geschichte um den Novizen Thomas Cale und seinen Freunden weiter fort. Thomas Cale ist ein Anti-Held, ein vielschichtiger Charakter der getrieben von seinem Wunsch nach Freiheit und Individualität seinem Schicksal scheinbar nicht entgehen kann. Nach dem Schrecken den er jahrelang zu erdulden hatte, den täglichen drakonischen Bestrafungen und der begleiteten Todesangst und der kurzen Freiheit nach seiner Flucht aus dem Orden, ist der Wunsch nach Liebe und Frieden nicht weniger geworden. Doch er weiß er auch, dass eine erneute Flucht nur kurze Freiheit bringen würde und die Strafe die ihn wann auch immer treffen würde, endgültig wäre. Dem Leser wird es verwundern, dass sich der junge Mann so in eine ihm prophezeite Rolle reinpressen lässt. Erst gegen Ende des Romans erfasst man seine Motivation und seinen Plan. Doch der Preis den Thomas Cale zahlt ist hoch. Die Menschen die er getötet hat, oder töten lassen musste, die Opfer die der Krieg und die Schlachten mit sich brachten, verfolgen und verändern ihn so das er letzten Ende förmlich unter deren Last zusammenbricht. Die Handlung teilt sich in drei Erzählstränge. Im Ersteren begleitet man Cale und seine Erlösermönche auf diverse Feldzüge, der zweite erzählt das Schicksal von Kleist der zusammen mit Vague Henry und Cale geflohen ist, und sich einem kleinen Bergvolk anschließt. Kleist geht den für ihn größten Entwicklungsschritt, nach dem er eine Frau aus den Händen von Räubern befreit hat, lernt er eine andere Freiheit kennen. Im offenbart sich das Geheimnis und die Bürde der Liebe, dicht gefolgt von Sexualität und Ehe. Auch er begegnet seinen ehemaligen Orden wieder, doch diesmal steht er auf der anderen Seite und wird dessen erbarmungsloser Feind. In der dritten Handlung verdeutlichen sich die innenpolitischen Machverhältnisse des Erlöserordens. Auch hier geht es minder mit friedlichen Waffen zu. Mit allen Mitteln balgen sich die Kirchenfürsten um Einfluss und Autorität um deren Ideale und Ideen weiter auszubreiten. Wie schon im ersten Teil „Die linke Hand Gottes“ gibt es viele Parallelen zu historischen wie auch aktuellen Geschehnissen. Dass Religion oft nur ein Mittel zum Zweck war, um anderen Völkern seinen Willen aufzuzwingen oder gar eine ganze Zivilisation zu vernichten, zeigt sich auch in diesen vorliegend Roman. „Die letzten Gerechten“ ist zwar im Genre Fantasy eingeordnet, doch betrachtet man die Handlung im Detail, so hätte man hier auch als Schauplatz das manches Mal etwas finstere Mittelalter nehmen können. Nach und nach bekommt der Leser den Eindruck, dass die Welt die sich hier der Autor Paul Hoffman bedient hat, die postapokalyptische Zukunft ist!? Städte- und Regionen werden hier genannt die eindeutig real sind, z. B. Stuttgart, Rom, die Golan-Höhen usw. Der Autor beschreibt sehr geschickt und gewollt offensichtlich, dass Religion eine Waffe, ein Machtmittel und deswegen prädestiniert ist, dass Gewissen zu beruhigen, wenn davon die Rede ist Gottes Willen durchzusetzen. Insgesamt tut sich die Handlung manchmal etwas schwer und der Leser muss sich oftmals stark konzentrieren, um den roten Faden nicht zu verlieren. Die Atmosphäre ist bedrückend, die erzählten Kämpfe mit der Armee der Erlösermönche und deren Feinde werden blutig und im Details beschrieben. Auch wenn sich die Haupthandlung sehr mit Thomas Cale beschäftigt, so wäre es für den Roman besser gewesen, wenn Cale seine Handlungen aus seiner ganz persönlichen Perspektive geschildert hätte. Ansonsten begreift man es viel zu spät, worauf Cale eigentlich drauf abzielt. Der Leser ist doch sehr verwundert, dass er sich scheinbar seinem Schicksal ohne Gegenwehr ausliefert. Das Tempo ist sehr gedrosselt, erst gegen Ende hin überschlagen sich die Ereignisse und Handlungen greifen ineinander ein. Viel zu viel Wert legte der Autor auf den Beschreibungen der kriegerischen Auseinandersetzungen mit den Erlösermönchen. Im Nachwort erklärt Paul Hoffman das viel aus historischen Schlachten übernommen hat. Auch bei einigen Zitaten basieren seine Dialoge aus längsten vergangenen Epochen. Militärische Grundtaktiken und Strategien deren sich Cale bedient findet man ebenso in der historischen Geschichte wieder. Fazit Der Roman ist wie eine brennende Lunte an einem Pulverfass, und das wird mit großer Wahrscheinlichkeit im letzten und dritten Band hochgehen. Zu lange haben die Erlösermönche mit Gewalt und Tyrannei ihre Religion durchsetzen wollen, und wie man schon aus unserer Vergangenheit gelernt hat - bisher ist jedes Imperium den Bach runtergegangen. Enttäuschend empfand ich die Entwicklung einzelner Charaktere, allen voran leider Thomas Cale. Erst am Ende ist Cale förmlich mit sich am Ende. Dramaturgisch gesehen, wäre es für die Handlung positiver gewesen, wenn dies eher geschehen wäre. Die Spannung ist konstant niedrig im Gegensatz zum ersten Teil damit längst nicht so hoch wie erwartet. Bevor der Leser zu dem Roman „Die letzten Gerechten“ greift, sollte man unbedingt den ersten Teil: „Die linke Hand Gottes“ gelesen haben, sonst kann der Leser kaum jeden Schritt der Protagonisten folgen. Insgesamt ein durchschnittlicher Fantasy-Roman, der nicht den Erwartungen entspricht, aber am Ende doch vieles wieder positiv darstellt und damit noch mehr Interesse an den dritten Teil weckt. Ich freue mich auf jeden Fall auf den dritten Teil, der wahrscheinlich ein Feuerwerk an Emotionen und Dramatik wird. Michael Sterzik Autor Paul Hoffman hat nach seinem Anglistik-Studium in über zwanzig verschiedenen Berufen gearbeitet, unter anderem als Buchmacher, Kurierfahrer, Lehrer und als Gutachter für den Britisch Board of Film. Teile seines ersten Romans „The Wisdom of Crocodiles” wurden mit Jude Law verfilmt. Als Drehbuchautor hat er neben vielen anderen mit Francis Ford Coppola gearbeitet. „Die letzten Gerechten” ist der zweite Teil seiner Trilogie. Broschiert: 480 Seiten Verlag: Goldmann Verlag (25. Juli 2011) Sprache: Deutsch ISBN-10: 3442312566 ISBN-13: 978-3442312566 Originaltitel: The Last Four Things Die Trilogie Band 1: Die linke Hand Gottes Band 2: Die letzten Gerechten Band 3: -geplant-

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