Paul Hoffman Die linke Hand Gottes

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Inhaltsangabe zu „Die linke Hand Gottes“ von Paul Hoffman

Sie nennen ihn Cale. Er ist der Engel des Todes Das heilige Kloster des Erlöserordens ist ein trostloser Ort, an dem Hoffnung und Freude unbekannt sind. Die jungen Novizen sind dem brutalen Regime der Mönche ausgeliefert. Thomas Cale ist einer von ihnen. Er kann nicht sagen, wie alt er ist und wie er wirklich heißt. An sein früheres Leben kann er sich nicht wirklich erinnern. Er weiß nicht, was ihn noch alles erwarten wird, aber eines weiß er: Niemals werden sie ihn unterkriegen. Seine Zeit wird kommen, und dann wird er sich rächen …

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    Die linke Hand Gottes

    Lesebegeisterte

    09. August 2017 um 15:04

    Das Cover sieht eher wie ein Fantasy Roman aus, aber es ist ein Thriller. Thomas Cale lebt seit seiner Kindheit in der Ordensburg der Erlösermönche. Diese Kriegermönche sind sehr streng und schon der kleinste Fehler wird hart bestraft. Eines Tages entdecken Cale und seine Freunde einen Geheimgang. Dieser führt sie in ein Labyrinth artiges Tunnelsystem und sie entdecken einen Trakt den sie noch nie zuvor im Kloster gesehen haben. Dort befinden sich Mädchen! Den drei Freunden ist es schleierhaft wieso sich dort so viele Mädchen aufhalten und bewahren dieses Geheimnis vorerst für sich. Kurze Zeit später wird Val Zeuge eines sehr grauenhaften Szene: Ein Mönch seziert ein Mädchen bei lebendigen Leib und ein anderes Mädchen muss dabei zusehen! Cal ist außer sich und tötet den Mönch nun muss er fliehen und nimmt das Mädchen Riba und seine zwei Freunde mit auf die Flucht. Cale schwört auf Rache… Ein sehr spannender Roman. Das Buch schreit nach einer Verfilmung! Bin gespannt auf die weiteren zwei Teile!

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  • Empfehlenswert !

    Die linke Hand Gottes

    SweetCaro

    20. April 2016 um 15:26

    Der Schreibstil ist etwas gewöhnungsbedürftig, mich selbst hat es aber kaum gestört. Man braucht dadurch etwas länger um in den Lesefluss zu kommen, aber wenn man einmal drin ist, stellt es kein Problem mehr dar. Cale ist wirklich ein interessanter und starker Junge. Man fühlt total mit ihm mit und wünscht sich ständig die Geschichte selbst verändern zu können. Es ist eine wirklich kalte und brutale Story. Spannend und mit sehr viel Action rutscht man durch das Buch und möchte wissen wie es mit ihm weitergeht. Es wird als Fantasy angepriesen, ich persönlich würde es allerdings nicht unbedingt in diese Sparte schieben. Durch >Die letzten Gerechten< & >Die Stunde des Erlösers< wird die Reihe komplett. Allerdings sollen diese Bände nicht annährend an den ersten Band herankommen. Ich selbst habe sie noch nicht gelesen und weiß auch nicht ob ich das noch tun werde.

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  • Sein Name ist Engel des Todes

    Die linke Hand Gottes

    mieken

    28. June 2015 um 02:10

    "In Wahrheit besitzt niemand die Macht wirklich auf Dauer. Wer sie vom Schicksal geborgt hat, verlässt sich zu sehr auf sie und zerstört sich selbst" Thomas Cale wächst in einem Kloster auf. Sein Leben ist gezeichnet von Furcht und Gewalt. Er und viele andere Kinder werden von Mönchen zu Kriegern ausgebildet. Mit Prügel, Angst und Pein werden sie gebrochen. Immer die Worte des Erlösers im Kopf kämpfen sie jeden Tag ums Überleben. Cale ist mit seiner starren Miene ohne jeglichen Gefühlsregungen schwer zu durchschauen. An ihm wird häufig ein Exempel statuiert, als würde er das Unglück anziehen. Er ist der beste Kämpfer und hat mit seinen 15 Jahren schon mehrfach getötet. Ein unheimlich kluger Junge mit hohem strategischen Denkvermögen, der immer etwas besser und schneller ist. Er erträgt die Erniedrigungen und Demütigungen mit stoischer Miene bis es zu einem Wendepunkt kommt. Er beobachtet etwas schreckliches, tötet, rettet und flieht.... Mich konnte das Buch wirklich begeistern. Cale ist ein interessanter Protagonist. Seine jahrelangen Qualen haben Folgen und dennoch ist er kein schlechter Mensch. Er tut Gutes ohne es zu merken, er erträgt Schreckliches ohne mit der Wimper zu zucken, er provoziert und er rächt sich. Der Schreibstil ist irgendwie anders, aber gut. Ich konnte mich direkt und ohne Probleme in die Geschichte einfinden. Immer wieder spannende Schlüsselszenen haben es mir leicht gemacht am Ball zu bleiben. Ich bin gespannt, wie es weiter geht und trotz starker Kritik an den Folgebänden, werde ich mir diese wohl zu Gemüte führen :) Aber auch als Einzelband hat sich dieses Buch mehr als gelohnt!

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    Daniliesing

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  • Rezension zu "Die linke Hand Gottes" von Paul Hoffman

    Die linke Hand Gottes

    Bealesen

    24. November 2012 um 11:17

    Inhalt: Cale wächst, gemeinsam mit hunderten von anderen Jungen, in einem Kloster auf. Die Mönche des Erlöserordens, auch Kriegsmönchen genannt, bilden die Jungen zu brutalen effektiven Kriegern aus. Dabei wird jede kleine Untat auf härteste bestraft und nicht selten stirb jemand bei einer Übung oder wird mit dem Tod bestraft und als Exempel stationiert. Nachdem Cale die Flucht gelingt, will er erst Mal davon laufen, doch seine Vergangenheit bleibt ihm auf den Fersen. Ich denke über das Buch: Die linke Hand Gottes ist der Beginn der Geschichte um Cale und seinen Freunden, sowie Feinden. Der zweite Teil, die letzten Gerechten, ist bereits erschienen, bald sollte auch der dritte Teil der Trilogie erscheinen. Der Autor war mit bis jetzt noch nie über den Weg gelaufen, aber ich kann ohne Bedenken den zweiten Teil lesen, wenn ich ihn habe. Das Cover ist wieder eines, welches mich einlädt, mich mehr damit zu beschäftigen und da der Klappentext interessant klang, rutschte es in meine Wunschliste und schließlich landete es in meinen Händen. Schon durch den Klappentext, kann man mit etwas grausamen rechnen, so wird man auch nicht überrascht wenn man über die Gewohnheiten der Mönche aufgeklärt wird. Dies macht es angenehmer zu lesen, da man darauf eingestellt ist. Ich weiß nicht ob es einen Erlöserorden in der Vergangenheit gab, doch scheint es möglich. Der Glaube scheint bei viel tief zu sitzen. Doch Manchen ist es auch egal. Der schnelle Wechsel von Meinungen scheint manchmal unlogisch, wie z. B. den Kindheitsglauben hinter sich zu lassen. Doch wie weit der Glaube geht, weiß man bei den Protagonisten gar nicht. Die Idee, der Geschichte ist schwer zu beschreiben, ohne irgendwas zu verraten. Cale ist ein ca. 14 Jahre alter Junge, der gelernt hat, unter dem Regime der Mönche und besonders ihrem Kriegsmeister, zu überleben. Der Kriegsmeister hat solch ein Interesse an ihm, da Cale ein ausgesprochen gutes Gedächtnis und problemlösendes Denken besitzt. Wenn man den Titel hört und den Klappentext liest, fragt man sich, wofür steht Die linke Hand Gottes, da es sich nicht aus den ersten Seiten ergibt. Ich kann nur sagen, die Geschichte steht erst am Anfang. Der Schreibstil selbst ist komplexer, als der den ich normaler Weise, aus meinen Büchern kenne. Es scheint einfach klarere Bilder formen zu wollen und dabei wird es schwere dem Text zu folgen. Hier muss man mitdenken und man kann nicht so einfach abschalten, man muss am Ball bleiben. Doch nach einer Weile, gewöhnt man sich, an die Art und Weise, der Beschreibung, der Geschichte. Verwirrung stiften manche Zeitsprünge oder Erinnerungen, da diese einfach anfangen und man überlegen muss, ob dies jetzt oder Vergangenheit ist, weil es nicht immer klar ist. Vor allem einem Mädchen, wie mir fällt es schwer sich in die Situation von Cale rein zudenken und mitzufühlen, die Grundbedingungen zwischen mir und Cale sind einfach zu groß. Er wächst auf dieser Ordensburg brutal auf und man selbst kennt nur das liebe, fröhliche Leben und auch nach der Flucht merkt man immer diesen Unterschied. Es kann also leider keine so eine enge Beziehung entstehen. Ansonsten wird man von den Charakteren immer wieder überrascht, da diese sich auch erst in der neuen Welt zurechtfinden müssen. Fazit: Auf die linke Hand Gottes muss man sich einstellen, denn nur dann kann man daran gefallen finden, ansonsten ist manches zu stark, zu ausgeschmückt. Es ist zwar nicht wirklich Fantasy, aber ich würde es auf jeden fall High/Low Fantasy Lesern empfehlen. Von mir gute 3,5 von 5 Punkten.

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  • Rezension zu "Die linke Hand Gottes" von Paul Hoffman

    Die linke Hand Gottes

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    03. October 2011 um 13:06

    Inhalt: Als kleines Kind wurde der Waisenjunge Thomas Cale in die heilige Burg des Erlöserordens gebracht. Dort herrschen die Erlösermönche mit eiserner Gewalt und scheuen sich nicht davor die Jungen bei geringsten „Sünden“ zu demütigen, schlagen und manchmal auch zu erhängen. Denn jeder Mensch kommt mit vielen Sünden beladen auf die Erde. Als Thomas Cale nun etwas ungeheuerliches im Kloster entdeckt, hat er gar keine andere Wahl als zu fliehen. Mit zwei Freunden beginnt er den Versuch in die Freiheit zu gelangen, doch die Mönche sind ihnen dicht auf den Fersen. Klar ist jedoch, dass keiner von ihnen jemals wieder lebend in die Burg gebracht werden möchte. Der 2. Teil „Die letzten Gerechten“ ist im Juli 2011 im Goldmann-Verlag erschienen. Meine Meinung: Das Cover ist perfekt abgestimmt auf den Inhalt. Düster und beeindruckend! Es gefällt mir sehr gut! Die Handlung nimmt einen gleich zu Beginn des Buches mit. Die Grausamkeiten im Kloster werden geschildert und schließlich die verzweifelte Flucht und das Darauffolgende. Obwohl sich das Buch über mehrere Wochen erstreckt, ist jede Handlung schnell und sehr spannend erzählt. Atempausen gibt es nicht. Die meiste Zeit wird das Buch aus der Sicht Cales geschrieben, vereinzelt tauchen Erzählungen von Nebenpersonen auf. Die Protagonisten sind alle wirklich gut gestrickt. Vor allem Cale ist ein unglaublich starker Charakter, der den anderen Personen im Buch meist „die Show stiehlt“, aber meiner Meinung nach ist das auch gut so, denn Cale ist und bleibt nun mal die wichtigste Person des Buches. Gut fand ich auch, dass die Mönche nicht als die „Teufel der Unterwelt“ dargestellt wurden. Sie blieben realistisch böse, und es war klar, dass Cale zum Teil auch nicht besser ist als sie. Der Schreibstil ist erfrischend neu. Auf eine ganz besondere Art und Weise einfach ungezwungen. Der Autor hat sich nicht mit unnötigen Wortmalereien aufgehalten, sondern einfach das geschrieben, was das Buch weiterbringt und spannend macht. Das war eine großartige Leistung! Das Genre des Buches vermag ich nicht zu nennen. Es wird zwar überall als Fantasy beworben, allerdings kommen in dem Buch wirklich keinerlei fantastische Elemente vor. Oftmals fallen Städtenamen wie Memphis, York, oder Lakonien, die den Eindruck eines historischen Romans vermitteln, aber so genau weiß ich es immer noch nicht. Ich habe nun „Fantasy“ angegeben, da der Verlag selbst das Buch so eingestuft hat. Jedoch möchte ich sagen, dass dies dem Buch keinesfalls einen Rückschlag gibt, ganz und gar nicht! Dadurch wird die mysteriöse Atmosphäre noch einmal um einiges gehoben! „Die linke Hand Gottes“ war für mich ein erfrischend anderer (Fantasy)Roman. Nun kann ich es kaum erwarten den 2. Teil zu lesen! FAZIT: Ein düsterer Fantasyroman, der sich von der Masse abhebt! 5 von 5 ☺

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  • Rezension zu "Die linke Hand Gottes" von Paul Hoffman

    Die linke Hand Gottes

    Ariely

    11. April 2011 um 02:42

    Es ist ein gutes Buch, welches sich wie ein Kopfkino vor einem abspielt. Im Grunde werden einige Dinge wie selbstverständlich genommen, andere dinge sehr ausführlich und detailiert beschrieben. Zum Teil empfand ich es zu statisch erzählt, ohne emotionen oder Spannungsgeladen Wörtern. Der Autorerzählt kaltblütig was er sieht und nur vereinzelnd was die personen direkt denken. Der Autor weckt, wie ich finde spielerisch die Neugierde des Lesers und reizt ihn zum Spekulieren und weiterlesen an.

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  • Frage zu "Der Weg in die Schatten" von Brent Weeks

    Der Weg in die Schatten

    Falbard

    Ja, hallo erstmal.

    Ich habe vor einer Weile beim Stöbern das Buch 'Der Weg in die Schatten' gefunden und gekauft. Das düstere, böse und vor allem das erwachsene Setting in Kombination mit dem Hide&Sneak hat mich sehr gepackt. Welche ähnlichen Bücher könnte ich noch lesen? Die Chroniken von Siala habe ich schon im Auge.

    Falbard

    • 10
  • Rezension zu "Die linke Hand Gottes" von Paul Hoffman

    Die linke Hand Gottes

    vormi

    10. October 2010 um 17:58

    Ganz große Klasse. Ein toller Fantasy Roman, der Auftakt einer Triologie, und das ganze ohne Drachen, Elfen, Zauberer. Erstaunlich. Trotzdem ein gleichbleibend spannendes Buch, das sich hauptsächlich um einen 14 jährigen Jungen dreht. Ich hoffe, da dies der Auftakt war, das man in den anderen Teilen noch etwas über den erwachsenen Cale hören wird. Den an diesem Jungen ist etwas Besonderes. Leider auch hier, etwas blutig und viel Kriegsstrategie. Das wird aber durch den flüssigen Schreibstil wieder wettgemacht und mich hat es nicht wirklich gestört. Es passte zu der Handlung. Ich freue mich bereits jetzt auf die nächsten beiden Teile.

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  • Rezension zu "Die linke Hand Gottes" von Paul Hoffman

    Die linke Hand Gottes

    kleinfriedelchen

    20. August 2010 um 17:59

    Gibt es eigentlich auch Fantasybücher, die nicht von diversen Elfenarten, axtschwingenden Zwergen und imposanten Drachen bevölkert werden? Ja, die gibt es, auch wenn man bei einem Blick auf die Tische im Buchladen kaum daran glauben mag. „Die linke Hand Gottes“ ist so ein Beispiel dafür, das Fantasy nicht unbedingt dutzende magische Gestalten benötigt, um spannend und abwechslungsreich zu sein. Doch worum geht es dann eigentlich in diesem Buch? Das sollt ihr hier erfahren: Nur die stärksten Jungen überleben die grausame Kampf-Ausbildung der Erlösermönche, die es sich zum Ziel gemacht haben, alle Ungläubigen entweder zu bekehren… oder auszurotten. Inmitten dieser harten Umgebung wächst der junge Thomas Cale auf. Etwa fünfzehn Jahre alt, kennt Cale keine andere Welt als die der Mönche, die aus Schlägen, Züchtigungen mit der Peitsche und ständiger Anbetung des Erlösers besteht. Zu essen bekommen die Zöglinge kaum; wer sich nicht an die strengen Regeln auf der düsteren Burg Shotover hält, wird brutal bestraft oder gleich erhängt als Abschreckung für die anderen. Cale hat schon früh gelernt, die Grausamkeiten der Mönche ohne Widerworte zu ertragen. Doch als er eines Tages sieht, wie der Zuchtmeister ohne Skrupel ein junges Mädchen bei lebendigem Leib aufschneidet, löst er sich aus seiner gefühllosen Starre. Er ersticht den Zuchtmeister und flieht gemeinsam mit seinen Freunden Vague Henry und Kleist aus der Burg. Auf ihrer Flucht werden sie von Soldaten der Materazzi aufgelesen, einer mächtigen Herrscherfamilie. Die Jungen werden gefangengenommen in der Hoffnung, von ihnen mehr über die geheimen Machenschaften der Mönche zu erfahren. Doch die Mönche rüsten sich bereits zum Kampf. Und Cale muss von seinem düsteren Schicksal erfahren… „Die linke Hand Gottes“ ist der Auftakt zu einer Trilogie. Dem mag es zu schulden sein, dass der Autor sich die Zeit nimmt, die einzelnen Geschehnisse sehr detailliert zu erzählen. Manchmal wirkte die Handlung für mich dadurch zu langgezogen und die Spannung ging etwas verloren. Gegen Ende des Buches nimmt die Handlung jedoch wieder Fahrt auf bis zum imposanten Ende, welches mich gespannt auf den nächsten Teil warten lässt. Wann und wo genau die Geschichte spielt, lässt sich nur erahnen. So ist von der Stadt Memphis die Rede, in der die Materazzi residieren. Die verwendeten Waffen wie Armbrüste, Bögen und Schwerter, aber auch das Verhalten der Adligen lassen auf eine mittelalterliche Kulisse schließen. Seine Welt hat Hoffman mit interessanten, vielschichtigen, aber durchgängig unmagischen Charakteren gefüllt. Cale selbst ist nicht der übliche leidende Held, der für das Gute kämpft, sondern zeigt teilweise ein Härte, die der der Erlösermönche in nichts nachsteht. Gleichzeitig ist er zu Freundschaft, Loyalität und sogar tiefer Liebe fähig. Und auch die anderen Charaktere wie der Kriegsmeister der Erlösermönche oder der in Ungnade gefallene IdrisPukke, ehemals einflussreicher militärischer Stratege der Materazzi, wirken faszinierend, da ihre Handlungsmotive nicht richtig durchschaubar sind. Einziges Manko: für mich ist noch nicht ersichtlich, worauf die Geschichte hinauslaufen soll in den nächsten Bänden. Denn wenn sich die Nachfolger auch nur um den Krieg der Erlösermönche gegen alle Ungläubigen drehen, dürfte es etwas langweilig werden. Aber so lasse ich mich einfach überraschen, was da noch auf mich zukommt. Imposante Schlachten, höfische Intrigen und die Liebe sind die Grundbausteine dieses Buches. Wer auf so etwas steht, kann hier getrost zugreifen!

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  • Rezension zu "Die linke Hand Gottes" von Paul Hoffman

    Die linke Hand Gottes

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    22. July 2010 um 19:30

    Paul Hoffmans Roman "Die linke Hand Gottes" führt den Leser zu allererst auf die Ordensburg der Erlösermönche, welche den "Gehenkten Erlöser" verehren und ihre Zöglinge - zumeist Jungen ab 5 Jahren - auf ihre Burg verschleppen ließen oder kauften, um diese zu Kampfmaschinen heranzuzüchten, welche in einen Heiligen Krieg gegen die Antagonisten ziehen sollen. Auch der Jugendliche namens Cale lbt schon seit einigen Jahren auf der Burg und muss sich zusammen mit seinen Freunden Vague Henri und Kleist sämtliche Demütigung, Prügel und schlechtes Essen über sich ergehen lassen. Nach einem blutigen Vorfall beschließen die Jungen zusammen mit dem Mädchen Riba von der Ordensburg zu fliehen und sich bis nach Memphis durchzuschlagen. Über Umwege gelangen die Jugendlichen in die Hauptstadt und müssen auch dort feststellen, dass nicht alles Gold ist, was glänzt... Paul Hoffman, der unter anderem auch das Drehbuch zu "Die Weisheit der Krokodile" geschrieben hat, entführt den Leser in eine grausame Welt, der die jugendlichen Protagonisten ausgesetzt sind. Cale überzeugt durch seine überaus trockene, sachliche, wenngleich auch sehr unterkühlte Gestalt, während Vague Henri sehr rational und erwachsen daherkommt und Kleist um keinen Spruch, der auch nur annähernd sarkastisch klingt, verlegen ist. Zur Mitte des Buches hin ist mir aufgefallen, dass das Buch einige Längen aufweißt, gerade, was Beschreibungen und auch die Tage in den Kerkern von Memphis betrifft. Nach Cales Kampf gegen einen der Herrschersöhne der Stadt kommt jedoch wieder Leben in das Buch und die Geschichte lässt sich flüssig bis zum Ende der Schlacht zwischen den Herrschenden und den Erlösermönchen weglesen. Die Liebesgeschichte zwischen Cale und der Tochter des Herrschers Materazzi empfand ich ein wenig aufgesetzt, doch dankt die Schöne ihrem Geliebten zum Ende des Buches ab. Allen Interessierten sei jedoch gesagt, dass dieses Buch den ersten Teil einer Trilogie darstellt, also wird auch die Liebe der beiden in den weiteren Teilen mit Sicherheit eine Rolle spielen. Kleiner Hinweis: Wer sich ein wenig mit dem Thema auskennt, der wird einige Motive des höfischen Minnesangs wiedererkennen. Kurzum: Ein Fantasy-Roman der ohne die üblichen Fantasy-Gestalten wie Vampiren, Werwölfen etc., dafür aber mit viel Potenzial und abwechslungsreichen Protagonisten daherkommt, wenn auch in der Mitte etwas hätte gestrafft werden können. Man darf auf die nächsten Bände gespannt sein.

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  • Rezension zu "Die linke Hand Gottes" von Paul Hoffman

    Die linke Hand Gottes

    MichaelSterzik

    Die linke Hand Gottes – Paul Hoffmann Thomas Cale ist Novize und lebt in der Ordensburg der „Erlösermönche“. Auch wenn sie Gott – dem „Erlöser“ dienen so ist die Botschaft, die sie überbringen meistens nicht die des Friedens, sondern eher sind sie Gesandten des Todes. Das Leben für die vielen Jungen ist äußert unbarmherzig. Der Kriegerorden kennt so etwas wie „Gnade“ und „Erbarmen“ nicht. Ihre Ausbildung ist voller Enthaltsamkeit, dafür regiert die Gewalt hinter den Klostermauern. Schon von Kindesbeinen an, wird ihr Willen systematisch gebrochen, um sie später als „Kriegsmaschinen“ gegen die Antagonisten einzusetzen, Ketzer, Abtrünnige vom wahren einzigen Glauben an dem gottgleichen „Erlöser“. Eine Flucht aus der Ordensburg scheint unmöglich, und selbst wenn die Flucht einem Novizen oder einem Mönch gelingen mag, so wird er gejagt und getötet, öffentliche Abschreckung die ihre Wirkung bei den Novizen nicht verfehlen. Auch sonst sind tägliche, drakonische Strafen das eigentliche Programm für Disziplin und ggf. kommt es vor, dass Novizen oder Angehörige spurlos verschwinden und nie wieder auftauchen. Als Cale und zwei seiner „Freunde“ die Ordensburg durchstreifen, und Cale sowieso mit den Gedanken an eine Flucht beschäftigt ist, wird er Zeuge eines grausamen Mordes. Ein ranghoher und gefürchteter Mönch seziert ein noch junges Mädchen bei lebendigem Leibe, ein zweites, verschrecktes Mädchen ist eine gefesselte Zuschauerin dieses bestialischen Mordes. Ohne Zweifel wird sie sich in die Reihe seines nächsten Opfers einordnen. Cale verliert außer sich vor Wut die Kontrolle und tötet den Mönch nach kurzen Kampf. Mit diesem Mord ist Cale ein schon praktisch zum Tode verurteilter Mann, und er flieht zusammen mit seinen zwei Freunden und dem Mädchen aus der düsteren Ordensburg. Doch damit ist das Quartett noch lange nicht in Sicherheit, als die Mönche von Cales Tat erfahren, jagen sie die Abtrünnigen durch das manchmal unwirtlich bergige Land. Als sie endlich die prächtige Stadt „Memphis“ erreichen, sind sie zwar vorübergehend in Sicherheit vor den Mönchen, doch werden sie weder freundlich noch herzlich empfangen. Die aristokratisch geordnete Welt ist eine eigene für sich. Von dem Krieg zwischen den Erlösern und den Antagonisten ist nicht viel bekannt, auch von der kriegerischen Ausbildung ahnen die Stadtväter nichts bis eines Tages die Tochter eines Herrschenden von den Mönchen entführt wird. Cales Talent offenbart sich und es wird klar, dass Cale eine tödliche Waffe ist. Fast zeitgleich formiert sich ein Heer der Erlösermönche vor den Stadtmauern die zum Angriff bereit sind. Warum legen die kriegerischen Mönche so viel Wert auf Cale und seine Freunde? Welche Geheimnisse sind es wert einen Krieg zu entfachen….? Kritik „Die linke Hand Gottes“ ist der erste Roman des Autors Paul Hoffmann und der Beginn einer Trilogie um Thomas Cale. Angesiedelt ist der Roman im Genre „Fantasy“ und da ist er auch passend aufgehoben. Allerdings bedient sich Hoffmann nicht düsterer Magie oder finstere Geschöpfe der Nacht. Seine Protagonisten sind allzu „menschlich“, mit allen Facetten und Eigenarten, die uns auszeichnen. Die Atmosphäre ist anhaltend finster, alleine schon die ersten Kapitel in der Ordensburg der Erlöser geben Anlass das es wenig Hoffnung und Liebe gibt. Gewalt und die Angst der Novizen werden dem Leser eindrucksvoll vor Augen gehalten. Analysiert man den „Glauben“ der Erlösermönche, so kommt das den christlichen Glauben recht nahe, denn immer wieder mal kommt die „Sünde“ als Begriff vor, oder der Satan. Und auch der Erlöser der sich für die Menschheit geopfert hat, hat einen gewissen Wiedererkennungswert. Dass Religion immer wieder von Menschen ein legitimer Vorwand ist, andere Menschen ihren Willen aufzuzwingen wird hier drastisch erzählt. Mit „Erlösung“ hat die Erziehung der Novizen gar nichts zu tun. Wer nicht ins Muster passt, wird aussortiert und die nächste Station ist das wohl das „Jenseits“. Auch ein Krieg gegen die Antagonisten, die Ketzer scheint nur ein Vorwand zu sein. Die Mönche geben sich sehr weltlich und sündhaft, erst am Ende des Romans erwartet den Leser ein kurzer Einblick in die religiösen Motive der Kriegerkaste. Doch ist das nur der Anfang, und noch lange ist die Geschichte nicht zu Ende erzählt. Zeitweise liest sich der Roman wie ein Drehbuch, wie der Anfang einer Saga und man merkt aus welchem Bereich der Autor kommt und seinen ersten Erfahrungen machen konnte. Betrachten wir nun die Protagonisten des Romans so nur unter der Perspektive, dass der ganze Roman sich als Einleitung versteht. Die Schachfiguren sind aufgestellt, der Krieg kann beginnen und Thomas Cale ist der König des ganzen, der Mittelpunkt und die (Er)Lösung für viele Parteien. Sein Talent ist offensichtlich, seine innerliche Rebellion und sein Hass auf die Mönche reicht bis in sein Innerstes selbst, so das der junge Mann nach Rache für die vielen Verletzungen und Schmähungen völlig verbittert und kalt wirkt. Durch seine Ausbildung, und das erfährt der Leser erst nach und nach, offenbart sich die ganze Persönlichkeit, aber auch seine Angst und Verletzbarkeit. Für Cale und seine Freunde beginnt in Memphis ein neues Leben und vor allem müssen sie viel lernen, denn außer Ausbildung mit und an Waffen, ist das Abenteuer Liebe und Mitgefühl total neues und unentdecktes Terrain. Thomas Cale und viele andere Haupt- und Nebencharaktere sind nicht eindimensional gezeichnet. Cale wirkt verschlossen, und jegliche Gefühle sind ihm scheinbar fremd. Er kämpft wie er es erlernt hat, effektiv, schnell und tödlich, nicht grausam, eher wie ein komplexes aber schnelles Uhrwerk. Eine Maschine die aufs töten programmiert wurde, denn Cale beherrscht nicht nur die unterschiedlichen Waffen, sondern ist auch ein begnadeter Taktiker und Stratege. Auch seine beiden Freunde weisen Talente auf, die jeglichen Krieger der Stadt in ihren Schatten stellen. Das gerettete Mädchen weißt auch Talente auf, sie ist nichts anderes als eine exzellente Geisha, ausgebildet um Männer ihre sexuellen Wünsche zu erfüllen, vielleicht auch als „Sklavin“ zu fungieren, alles weitere bleibt erst einmal ein Rätsel. Die Spannung der Geschichte ist stark aufbauend, auch so manche Überraschung wird es geben und nach und nach erfährt der Leser mehr um das grobe inhaltliche Bild langsam zu verfeinern. „Die linke Hand Gottes“ spielt zwar in einer Fantasywelt, aber die Verwendung von Orts- oder Namen von Nationen kann verwirrend wirken und wird jedenfalls in den vorliegenden Roman nicht erklärt. Die Waffen sind eher im späteren Mittelalter angesiedelt, ebenso die soziale Gesellschaftsform. Als alleiniger Kritikpunkt sei zu sagen, dass viele, viele Fragen offen bleiben, die hinsichtlich der Handlung und der Charaktere verwirrend sein kann. Von der Ausbildung der Mönche liest man nicht viel, ebenso wenig oder viel über den Krieg mit den Antagonisten. Vielleicht kommen diese in den nächsten beiden Teilen vor?! Fazit „Die linke Hand Gottes“ von Paul Hoffmann ist der Auftakt und ein sehr gelungener Fantasy-Roman. Der erste Teil, besonders das Ende ist eigentlich der Anfang und prophetisch zu sagen, die Action und die Spannung haben noch lange nicht den Höhepunkt erreicht. Es ein warm laufen für den eigentlichen Wettkampf. Als vorläufiges „Ergebnis“ kann ich den Roman sehr empfehlen. Alleine die Überraschungen die viel Potential auf eine explosive Entwicklung hindeuten, werden die Leser nicht enttäuschen. Das Debüt ist geglückt und das auf der ganzen Linie. Thomas Cale – Der Engel des Todes – ein Junge, ein Erlöser wird seinen Weg gehen….nur wohin!? Michael Sterzik

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  • Rezension zu "Die linke Hand Gottes" von Paul Hoffman

    Die linke Hand Gottes

    Birgit Fiolka

    27. June 2010 um 12:41

    Gekauft habe ich mir das Buch, weil mich der Klappentext angesprochen hat. Der junge Cale, der in einem Kloster unter grausamen Mönchen aufwächst und beobachtet, wie dort Mädchen in einem seltsamen Ritual von den Mönchen umgebracht werden. Leider umfasst die Handlung des Klappentextes noch nicht einmal die ersten 100 Seiten des Romans. Dann hat man wieder das typische Fantasyszenario. Cale haut mit ein paar Freunden ab, kommt irgendwo in einer fremden Stadt unter, findet dort die Liebe seines Lebens, die ihn zunächst ablehnt, aber sich dann aus Mitleid in ihn verliebt und am Ende die Schlacht, die wiederum in jeder Einzelheit über ca. 100 Seiten ausgebreitet wird. Vielleicht sollte ich einfach die Finger von Büchern lassen, die Männer geschrieben haben, weil ich als weibliche Leserin immer wieder feststelle, dass sie mich mit einem eher frustrierten Leseerlebnis zurücklassen. Die Aufarbeitung emotionaler Beziehungen (vor allem zwischen Männern und Frauen) ist hier mal wieder viel zu einfach und realitätsfern. Cale verliebt sich, die Angebetete findet ihn abstoßend, doch als sie seine Narben sieht, bekommt sie Mitleid und geht mit ihm ins Bett ... nee, so funktioniert es einfach nicht. Dann die Schlachten ... wirklich jeder Winkelzug, jede Bewegung der Armee, der Grad in welchem das Geschoss die Mauer trifft ... alles wird ausgebreitet, und ich merke, wie meine Aufmerksamkeit dahinschwindet und ich die Seiten nur noch schnell überfliege und quer lese, weil diese Beschreibungen zur wirklichen Handlung wenig beitragen. Stilistisch fehlt mir das Kopfkino - das Buch ist nicht bildlich geschrieben. Auch die Welt ist für meinen Geschmack zu schwammig erschlossen. Erstens bedient sich der Autor gefühlsmäßig bereits vorhandener Kulturen, Städtenamen aus der Geschichte anstatt neue zu kreieren. Z. B. Memphis ... durch den Namen bekomme ich den Eindruck einer antiken Stadt, die jedoch von den Materazzi (die auf mich irgendwie ein wenig wie ein Renaissance-Familiengeschlecht wirken, beherrscht wird - dann die Erlösermönche (Mittelalter) etc. Einzig wirklich herausragend ist für mich die Dialogführung, die der Autor seinen Charakteren in den Mund legt. Leider für meinen Geschmack wenig bemerkenswert.

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