Paul Karasik

 3,8 Sterne bei 205 Bewertungen

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Cover des Buches Paul Austers Stadt aus Glas (ISBN: 9783938511060)

Paul Austers Stadt aus Glas

 (200)
Erschienen am 01.08.2005

Neue Rezensionen zu Paul Karasik

Cover des Buches Paul Austers Stadt aus Glas (ISBN: 9783938511060)Z

Rezension zu "Paul Austers Stadt aus Glas" von Paul Auster

Handwerklich perfekt - inhaltlich frei interpretierbar
Zyrinvor 4 Jahren

Mit dem Klappentext ist der Roman erzählt. Die Geschichte geht sehr gut und spannend an, bis zu dem Zeitpunkt als die Observation von Stillmans Vater beginnt. Ab da folgen Dialoge, die den Leser etwas ratlos zurücklassen, nicht des Inhalts wegen, sondern bezüglich des Zusammenhangs.

Philosophische Ansätze, zuweilen sogar etwas schräg, psychologische Fragetechniken, historische und biblische Begebenheiten sowie deren theologische Interpretationen und das alles immer wieder unterbrochen von Beschreibungen wer wann wie welche Straßen entlangläuft. Tatsächlich überzeugt dieses Buch hauptsächlich durch einen hervorragenden Schreibstil und ein Wortgefühl, das beim Lesen wirklich Freude bereitet. Auster schafft es, sehr komplexe Aussagen in wenigen Sätzen so klar abzubilden, dass richtige Bilder entstehen und Geschichten in der Geschichte entstehen. Das ist wirklich perfektes Handwerk und ein Genuss. Inhaltlich hingegen ist es eine Ansammlung vieler Themen, allerdings ist keins genau ausgearbeitet, außer die Verstrickungen zwischen dem Schaffenden und seinem Werk.


Eigene Meinung

Nur selten hat mich ein Buch so verwirrt zurückgelassen. Entweder bin ich noch zu jung für das Buch, zu blöd oder es ist einfach nicht mein Ding.

Fazit: Ein hervorragend geschriebenes Buch, das so unglaublich viel Platz für Interpretationen lässt, dass wohl jeder etwas anderes für sich herauslesen kann. Sowas ist Geschmackssache.

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Cover des Buches City of Glass : The Graphic Novel (ISBN: B000A6U2FM)O

Rezension zu "City of Glass : The Graphic Novel" von Paul Auster

Eine graphische Novelle zum ersten New York Teil
Orishavor 5 Jahren

Nachdem ich vor kurzem endlich Austers Durchbruch, die New York Trilogie, gelesen habe und Auster dieses Jahr auch live erleben durfte, musste ich nun endlich auch das zugehörige Graphic Novel lesen. 

Quinn, ein Schriftsteller von Krimi-Romanen, traut seinen Ohren nicht, als sein Telefon klingelt. Schließlich lebt er seid dem Tod seiner Frau und seines Sohnes zurückgezogen. Was als Verwechslung beginnt, zieht Quinn schnell in Geschehnisse, die nach und nach aus dem Ruder zu laufen drohen. Er soll einen Mann beschatten, denn sein Sohn ist davon überzeugt, dass sein Vater ihn umbringen wird. Quinn macht sich an die Arbeit und wird nach und nach in dessen Bann gezogen.

Paul Karasik und David Mazzucchelli haben sich Austers Werk graphisch gewidmet. Ein durchaus schwieriges Unterfangen spielt Auster doch immer mit Schein und Sein. Beide Graphikern gelingt es wunderbar das Werkes einzufangen und spielen mit allerhand graphischen Mitteln. Art Spiegelman, Autor von „Maus“, liefert auch noch ein Vorwort, so dass dieses graphische Werk rundum zu empfehlen ist.

Fazit: Kurzweiliges, graphisch anspruchvolles Werk. Empfehlenswert.  

Kommentare: 3
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Cover des Buches Paul Austers Stadt aus Glas (ISBN: 9783938511060)S

Rezension zu "Paul Austers Stadt aus Glas" von Paul Auster

Zwiegespaltene Auffassung....
Schizothekarevor 5 Jahren

Eine Betrachtung des ersten Bandes der New York Trilogie aus zwei Blickwinkeln. Aufgeteilt in drei Phasen und nichts als Chaos und Verwirrtheit zurücklassend.

Die Erwartungen waren klar. Der Klappentext verriet nicht viel, versprach aber folgendes:

Ein spannungsgeladener Kriminalroman, der den Leser mit clever ausgelegten “Ködern” in seinen Bann zieht. Schritt für Schritt wird man in ein Spiel mit seinen eigenen Erwartungen verstrickt.

Ein Verbrechen also. Ein oder sogar mehrere Schurken. Schurken, die vielleicht gar keine sind und Helden, die zu Antihelden mutieren. So vermutet man also das zu erwarten was unerwartet ist. Der Titel “Stadt aus Glas” – eine gläserne Stadt. Glas – eine amorphe, lichtdurchlässige Substanz – etwas, das man durchschaut und im besten Falle auch versteht. Eine Geschichte, die man durchschauen wird. Am Ende jedoch hat man einer Variable in der Gleichung zu wenig Beachtung geschenkt. X = Auster.

Nun wird in Kürze dargestellt, was aus den Erwartungen wurde:

  • eine Metapher auf die Dreieinigkeit Gottes
  • Der Turm von Babel
  • ein rotes Notizbuch
  • Buchstabenjagden durch die Straßen New York’s
  • Eier
  • Don Quijote
  • die Variable X (auch in einer gewissen Dreieinigkeit)

Was bleibt?

Am besten erklärt Auster es selbst, indem er folgendes zu Papier bringt.

Das Problem ist die Geschichte selbst, nicht ob sie etwas bedeutet oder nicht, muss die Geschichte nicht sagen.

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