Paul Kirchhof Das Gesetz der Hydra

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Inhaltsangabe zu „Das Gesetz der Hydra“ von Paul Kirchhof

Die Analyse ist beängstigend: Einflussreiche Interessengruppen beherrschen unseren Staat. Eine wachsende Bürokratie und Regelungswut engen die Spielräume für politisches Handeln ein. Die Schulden erreichen jährlich neue Höchststände.
Leistung wird bestraft, Besitz wird belohnt. Kurzum: Der Staat ist zu einer Hydra verkommen, einem vielköpfigen Ungeheuer, das unser Land fest im Griff hat.
Mit unbestechlichem Blick beschreibt Paul Kirchhof, wie ein System deformiert wird, das geschaffen wurde, um den Menschen zu dienen. Vor allem aber zeigt er Wege auf, wie Politik und Wirtschaft wieder auf ihre Verantwortung für das Gemeinwohl verpflichtet werden können. Seine Botschaft: Deutschland hat eine Zukunft!

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  • Rezension zu "Das Gesetz der Hydra" von Paul Kirchhof

    Das Gesetz der Hydra

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    12. August 2011 um 05:57

    Paul Kirchhof schreibt auf eindrucksvolle Weise, wie verfahren unsere Demokratie ist. Jede im Gesetz genutzte Lücke wird mit einem weiteren Gesetz oder mit einer Erweiterung geschlossen. Dies führt zu einem Gesetzesjungel, in dem sich selbst Experten nur schlecht zurecht finden. Ferner schildert Herr Kirchhof ein einfaches, wie geniales Steuersystem, das ihm 2005 seinen Posten im Bundestag kostete.

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  • Rezension zu "Das Gesetz der Hydra" von Paul Kirchhof

    Das Gesetz der Hydra

    alta8

    30. September 2008 um 20:26

    Ich persoehnlich hatte mir von dem Buch etwas anderes versprochen, hatte mehr den Schwerpunkt bei Themen wie Buerokratie, Freiheitsverstaendniss, Gerechtigkeit gesehen. Vondemher war das Themenspekturm fuer meinen Geschmack fuer ein Buch von knapp 400 Seiten zu weitgefasst. Dies hat zur Folge, das ein paar Themen eher oberflaechlich abgehandelt werden, die allerdings wohl auch nicht zu den Kernkompetenzen des Autors gehoeren. Der Vergleich mit der Hydra, der durch das gesammte Buch hindurch bemueht wird, hinkt zuweilen und bestaerkt den Eindruck das der Autor teilweise vom eigentlichen Thema abweicht.

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  • Rezension zu "Das Gesetz der Hydra" von Paul Kirchhof

    Das Gesetz der Hydra

    Pony

    02. November 2007 um 14:41

    Aus der Inhaltsangabe: Die Analyse ist beängstigend: Einflussreiche Interessengruppen beherrschen unseren Staat. Eine wachsende Bürokratie und Regelungswut engen die Spielräume für politisches Handeln ein. Die Schulden erreichen jährlich neue Höchststände. Leistung wird bestraft, Besitz wird belohnt. Kurzum: Der Staat ist zu einer Hydra verkommen, einem vielköpfigen Ungeheuer, das unser Land fest im Griff hat. Kann es gelingen, den Staat an Haupt und Gliedern zu reformieren? Ja, es könnte gelingen! Kirchhof entwickelt eine Strategie, wie Politik und Wirtschaft wieder auf ihre Verantwortung für das Wohl des Ganzen verpflichtet werden können. Er nennt konkret Beispiele für die Verbesserung des Steuersystems, der politischen Strukturen usw. Zwar keine leichte Kost, aber durchaus nachvollziehbar und hochinteressant. Man denkt sich am Ende des Buches: Warum kommt niemand anderes auf solche Ideen und setzt sie um?!

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  • Rezension zu "Das Gesetz der Hydra" von Paul Kirchhof

    Das Gesetz der Hydra

    Felixvz

    25. October 2007 um 13:51

    Paul Kirchhof war die tragische Gesalt im Wahlkampf von 2005. Unabhängig davon, wie realistisch sein Vorschlag der "Flat Tax" gewesen sein mag - "der Professor aus Heidelberg" musste einen Spießrutenlauf durchmachen, der jenseits aller rationalen Argumente für oder wider seine Ideen war. Mit "Das Gesetz der Hydra" hat er jetzt ein umfassendes Werk geschrieben, mit dem er dem deutschen Saat erschreckend charakterisiert: Wie das Ungeheuer aus der griechischen Mythologie tut er alles, um seine gefräßigen Köpfe zufrieden zu stellen (im Buch versinnbildlichen diese die verschiedenen Interessensgruppen in der Politik). Und schlägt man einen ab - kürzt man also die Zuwendungen für die eine Gruppe - so wachsen gleich zwei nach, die doppelte Ansprüche stellen. Kirchhof prangert aber nicht nur an, vielmehr ist er konstruktiv darum bemüht Wege aufzuzeigen, wie man das System ändern könnte. Auch wenn mich nicht alle davon überzeugen (als Verfechter des "one man - one vote" kann ich mich z.B. nicht mit dem Vorschlag von Extra-Stimmen für Eltern anfreunden), so sind sie doch allesamt sehr konkret und zielorientiert. Was Kirchhof schreibt hat Hand und Fuß, und ist weit weg von einer plumpen schwarz-weiß-Malerei. Er weiß um die Problematik der Interessensunterschiede in einer Gesellschaft, aber in "Das Gesetz der Hydra" schlägt er einen Weg ein, der zwar radikal (anders), aber auch durchaus gangbar ist (oder: sein könte). Ein sehr interessantes Buch, dass eine sehr spannende mögliche Alternative von Deutschland aufzeigt. Ich bin gespannt darauf, ob es darüber eine gesellschaftliche Diskussuin geben wird... Dies könnte allerdings durch die ziemlich gehobene und schwierige Sprache des ehemaligen Verfassungsrichters verhindert werden - der Grund für nur 4 statt 5 Sterne für mich.

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