Paul Kornfeld Blanche oder Das Atelier im Garten

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Inhaltsangabe zu „Blanche oder Das Atelier im Garten“ von Paul Kornfeld

Dorthin flüchtet sie sich, geht ihrer Malerei nach, hier besuchen sie Männer, die ihre Liebhaber werden möchten. Um dieses Gartenhäuschen wirbelt das laute Leben der Zwanziger Jahre, mit feingeistigen Abendgelagen, lärmenden Nachtclubs. Eine Handvoll Schlaftabletten wandert in einem unheimlichen Reigen durch diese bessere Gesellschaft, legt selbstmörderische Seelen frei. Und als man Blanche am Ende ihre Zuflucht, ihren Traumort, ihre Trutzburg rauben will, nimmt sie sich, ausgeliefert den Anmaßungen der Wirklichkeit, selbst das Leben.§Paul Kornfelds "Blanche oder das Atelier im Garten" ist ein großer, wieder zu entdeckender Roman des vergangenen Jahrhunderts. (Quelle:'Fester Einband')

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  • Rezension zu "Blanche oder Das Atelier im Garten" von Paul Kornfeld

    Blanche oder Das Atelier im Garten

    lilli2405

    21. August 2009 um 11:51

    „Wozu ist das alles?“ Mein Lieblingszitat aus diesem Buch. Denn diese Frage habe ich mir selber ziemlich oft, wenn nicht sogar die ganze Zeit gestellt. Ich konnte einfach keinen Sinn in diesem Buch finden. Es gab immer wieder gute Ansätze die jedoch schnell wieder zunichte gemacht. Dafür, dass das Buch den Titel Blanche trägt, war mir diese Figur nicht dominant genug. Sie kam mir etwas farblos vor und ging in der Erzählung verloren. Ewig lange Gespräche über die Liebe erschwerten das Lesen. Ich musste mich wirklich zusammenreisen, nicht aufzugeben. Das Gute an dem Buch ist der Schreibstil. Dadurch, dass die Charaktere und einzelnen Szenen sehr detailliert beschrieben sind, kann man sich alles bildlich vorstellen.

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  • Rezension zu "Blanche oder Das Atelier im Garten" von Paul Kornfeld

    Blanche oder Das Atelier im Garten

    diana

    14. August 2009 um 08:25

    Die Geschichte über Blanche, die sich in einem alten Gartenhäuschen ein Atelier aufgebaut hat beginnt eigentlich relativ gut. Die einzelnen Personen werden vorgestellt und ein bisschen über die Zusammenhänge erzählt. Leider wird die Geschichte dann ziemlich schnell sehr langatmig.Seitenlange Dialoge und Gedanken-lassen die eigentliche Geschichte irgendwie in den Hintergrund rücken: Beim Kauf ihres Gartenhäuschen war ein Fehler unterlaufen und genau aus diesem Grund soll Blanche das Häuschen weggenommen werden. Da es aber ihr ein und alles ist, sieht sie keinen Grund mehr weiter zu leben.

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  • Rezension zu "Blanche oder Das Atelier im Garten" von Paul Kornfeld

    Blanche oder Das Atelier im Garten

    glowinggloom

    11. August 2009 um 16:13

    Der Roman erzählt von den Erlebnisse der jungen Malerin Blanche, die am Beginn des Frühjahrs noch hoffnungsvoll die Bepflanzung des Gartens in ihrem kleinen Reich, dem Atelier-Häuschen, plant, und in Briefen an einen fiktiven Geliebten, von romantischer Liebe träumt. Wenige Monate später ist sie völlig verzweifelt und bringt sich mit Schlaftabletten um. Was hat sie dazu gebracht? Blanche lebt in bürgerlichen Verhältnissen in einer deutschen Großstadt der 1920/30er Jahre. Sie ist ledig, wohnt bei ihren Eltern und hat seit 2 Jahren das Atelier gemietet, wo sie ihrem Beruf als Malerin nachgeht, wobei ihr allerdings entgeht, daß sie kaum Talent zum Malen hat. Sie ist ein liebenswerter, aber etwas naiver und vielleicht auch einfältiger Mensch. In ihrer Familie ist sie gesellschaftlich stark eingebunden und oft auf Abend-Gesellschaften, Besuchen oder Verabredungen. Die Männer denen sie dort begegnet, entsprechen allerdings überhaupt nicht ihren Vorstellungen und auf Verabredungen macht sie sehr frustrierende Erfahrungen mit aufgeblasenen Widerlingen, einem Schwulen mit nervtötender Art und einem großspurigen Rohling von Unternehmer. Plötzlich taucht der gehäßige Eigentümer des Ateliers auf, und kündigt Blanche den Mietvertrag. Sie setzt alle Hebel in Bewegung um es behalten zu können – vergeblich. Blanches Freundin Carola ist auf unbestimmte Zeit verreist. Als Blanche dann Trost bei ihrer Freundin Gisela sucht, dem einzigen verbliebenen Menschen der ihr wirklich nahe steht, kommt sie gerade ungelegen, wird abgewimmelt und versetzt. Paul Kornfelds Sprache ist brillant, er erzählt sehr ausführlich, mit detaillierten Charakterzeichnungen, langen Gesprächen und tiefsinnigen Gedankengängen. Mit Sprachkunst und Genauigkeit werden dem Leser die Personen, Gefühle und Motive der Handelnden frappierend anschaulich und nachvollziehbar vor Augen gestellt, wodurch auch eine unglaubliche Empfindungstiefe beim Lesen erzeugt wird. Einige Episoden gehören zu den berührendsten, die ich je gelesen habe. Der Roman ist spannend, herzergreifend, vertritt ein sehr pessimistisches Menschenbild, ist erschütternd, tod-traurig und rührt zu Tränen. Ein Meisterwerk eines genialen Schriftstellers. Daß Blanche sich umbringt ist absolut nachvollziehbar. Dem Buch sollte man einen Beipackzettel beilegen, der labile und depressive Menschen warnt: dieser Roman enthält eine Überdosis Hoffnungslosigkeit.

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  • Rezension zu "Blanche oder Das Atelier im Garten" von Paul Kornfeld

    Blanche oder Das Atelier im Garten

    ally

    09. August 2009 um 16:33

    Erstmal ein großes Dankeschön an lovelybooks, dass ich wieder mal an einer Testleserunde teilnehmen durfte. Was dieses Buch betrifft, so bin ich geteilter Meinung. Kurz zum Inhalt: Blanche Riedinger, Tochter eines Anwalts in einer größeren Stadt, noch nicht dreißig, hat ein verfallenes Gartenhäuschen entdeckt und sich dort ihr Atelier eingerichtet, nicht nur dieses, sondern auch ihr Traumgehäuse, in dem sie nachts an einen Geliebten ihrer Phantasie leidenschaftliche Briefe schreibt. Dorthin flüchtet sie sich, geht ihrer Malerei nach, hier besuchen sie Männer, die ihre Liebhaber werden möchten. Um dieses Gartenhäuschen wirbelt das laute Leben der Zwanziger Jahre, mit feingeistigen Abendgelagen, lärmenden Nachtclubs. Eine Handvoll Schlaftabletten wandert in einem unheimlichen Reigen durch diese bessere Gesellschaft, legt selbstmörderische Seelen frei. Und als man Blanche am Ende ihre Zuflucht, ihren Traumort, ihre Trutzburg rauben will, nimmt sie sich, ausgeliefert den Anmaßungen der Wirklichkeit, selbst das Leben. Einerseits muss man wirklich sehr froh darüber sein, dass der Autor quasi wieder entdeckt wurde. Paul Kornfelt hat eine wundervolle Schreibweise, die einem, trotz malerischer Details, noch Freiraum zum Träumen gibt. Allerdings ist dies dann doch teilweise zu detailreich und macht das ganze langatmig. Ich hatte sehr viel Mühe, bis zum Schluss durchzuhalten. Andererseits finde ich es spannend, wie man die Entwicklung von Blanche in dem Buch verfolgen kann. Das Ende war irgendwie abzusehen, aber alles in allem war es ein ganz gutes Buch, aufgrund der teilweisen Langatmigkeit bekommt es aber nur 3 Sterne von mir.

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  • Rezension zu "Blanche oder Das Atelier im Garten" von Paul Kornfeld

    Blanche oder Das Atelier im Garten

    verena83

    09. August 2009 um 09:56

    die geschichte, welche in den 20er-Jahren spielt, handelt von blanche riedinger, die ein verfallenes gartenhäuschen entdeckt und dort ihr atelier einrichtet, um ihrer malerei nachzugehen... dieses atelier wird zum zentrum ihrer existenz und ersetzt ihr die reale welt... dort schreibt sie nämlich auch voller leidenschaft briefe an einen geliebten, der nur in ihrer phantasie existiert... außerdem besuchen sie dort auch diejenigen männer, die ihre liebhaber werden wollen als man schließlich blanche am ende dieses zufluchtsorts berauben will (sie hatte das häuschen auf nicht ganz korrekte weise gemietet), sieht sie keinen anderen ausweg mehr als sich durch jene schlaftabletten das leben zu nehmen, welche schon mehrere selbstmörderische seelen innerhalb ihres freundeskreis freigelegt hatten alles in allem handelt es sich um eine schöne und dramatische geschichte, die jedoch extrem langatmig und detailreich ist, sodass das eigentliche geschehen vielfach in den hintergrund gerät (vor allem die endlos langen gespräche über die liebe und dergleichen waren sehr anstrengend zu lesen)

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  • Rezension zu "Blanche oder Das Atelier im Garten" von Paul Kornfeld

    Blanche oder Das Atelier im Garten

    Querbeetleserin

    07. August 2009 um 10:36

    Das Buch spielt in der Zeit Anfang des 20.Jahrhunderts und handelt von Blanche, einer jungen Frau.Diese entdeckt ein heruntergekommenes Gartenhaus und mietet dies auf nicht ganz korrekte Art und Weise.Sie richtet sich dort ein Atelier ein um ihrem Hobby,der Malerei nachzugehen.Als sie das Häuschen nach und nach auch als Wohnung einrichtet,hält sie sich dort immer länger auf und empfängt allen möglichen Besuch.Sie fängt an Briefe an einen nicht existierenden Liebhaber zu schreiben und träumt sich ihre Traumwelt zurecht. Doch auch in ihrem Freundeskreis gibt es viele Probleme,so versuchen mehrere Frauen in ihrer Umgebung,sich mit Schlaftabletten umzubringen und am Ende gelangen diese Tabletten auch in Blanches Hände. Als ein Unbekannter Anspruch auf das Gartenhäuschen erhebt und Blanche dies räumen muss,beginnt sie aufzuwachen und zu kämpfen. An sich ist dies eine schöne Geschichte mit vielen interessanten Persönlichkeiten,aber mir ist das ganze zu langatmig und zu sehr ins Detail geschrieben.Oft habe ich ganze Passagen überlesen,da viele Dialoge zu zäh und langweilig waren.Schade finde ich,das verschiedene Begebenheiten einfach nicht zu Ende gebracht wurden,so das man etwas ratlos zurückbleibt und viele Fragen offen bleiben.

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  • Rezension zu "Blanche oder Das Atelier im Garten" von Paul Kornfeld

    Blanche oder Das Atelier im Garten

    Lady_Eirian

    02. August 2009 um 13:08

    Zunächst mal, weiß ich nicht wirklich, was ich über diesen Roman sagen soll, Ich habe ihn sehr erwartungsvoll begonnen und mit gemischten Gefühlen gelesen. Von Anfang an, war nicht wirklich ersichtlich, worauf die Geschichte hinauslaufen soll. Die einzelnen Charaktere wurden ausführlich und in bunten Farben beschrieben, Gegensätze prallten aufeinander und so mancher Dialog hat mich zum Lachen gebracht. Tatsächlich steckt dieses Buch voller Dialoge und Streitgespräche, Kapitellanges Philosophieren, so lange, bis sich alles im Kreis drehte und immer und immer wieder wiederholt wurde. Ich kann mich nicht recht entscheiden, ob das Buch nun gut fand, oder schlecht. Es ist gut geschrieben, voller Details und trotzdem, besonders was Handlung angeht, Lückenhaft. Die Charaktere sind fantastisch, manche erwecken auf der Stelle Sympathie, Mitleid oder Abscheu doch in die Hauptperson kann man sich nicht wirklich hineinversetzen. Wenn sich das alles verwirrend anhört, oder nichtssagend ist, würde ich empfehlen, das Buch zu lesen. Vielleicht ist meine "Meinung" dann ein wenig verständlicher :-)

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