Paul Lascaux Feuerwasser

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Inhaltsangabe zu „Feuerwasser“ von Paul Lascaux

Im idyllischen Justistal im Berner Oberland prallen Gegensätze aufeinander: Die Eidgenössischen Kraftwerke planen dort den größten Stausee der Schweiz, ein einflussreicher Dorfbewohner möchte an gleicher Stelle einen riesigen, voralpinen Fun-Park errichten. Dann werden innerhalb kurzer Zeit die Verantwortlichen beider Projekte auf grausame Weise ermordet. Die Berner Polizei steht zunächst vor einem Rätsel, ebenso wie das agile Detektivduo Heinrich Müller und Nicole Himmel. Doch dann kommen die Ermittlungen ins Rollen: Müller & Co stoßen auf geheimnisvolle Militärgebirgsfestungen aus dem Zweiten Weltkrieg, degustieren Wasser und Eau de Vie und begegnen Alpenbewohnern, die mehr wissen, als sie zugeben wollen ...

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  • Rezension zu "Feuerwasser" von Paul Lascaux

    Feuerwasser

    haTikva

    29. September 2009 um 22:30

    Auf dem Cover ist ein Behältnis aus Glas abgebildet, was leicht bläulich aussieht. Ob es am Inhalt oder am Glas selbst liegt, kommt wohl auf den Betrachter an. Dahinter, durdch das Glas durchscheinend, sieht man eine Gestalt. Autorenname und Titel sind schön in der Mitte platziert. Anfangs wird in einer Inhaltsangabe darauf hingewiesen, dass am Ende der Geschichte ein Glossar sowie ein Personenverzeichnis aufgelistet sind. Das ist auch gut so, denn im Roman selbst werden die Protagonisten nur sehr wenig vorgestellt. Für mich als Quereinsteiger in diese Reihe war das ein großer Nachteil. Die Tötungsdelikte sind recht unspektakulär beschrieben, dafür sind die Tatorte, meiner Ansicht nach, umso spektakulärer. Bei der Aufklärung der Morde arbeitet die Polizei mit dem Privatdetektivduo Heinrich Müller und Nicole Himmel zusammen. Gemeinsam stoßen sie bald auf hinterwäldlerische Kuhhirten mit speziellen Nebenverdiensten, sowie auf zwei Großprojekte, die für das Justistal geplant sind. Nicht zu vergessen, dass die Städtler Müller und Himmel aus Bern erleben müssen, wie dort jeder ein Gewehr besitzt und es zu nutzen weiß. Die Detektive führen ihre Ermittlungen enorm penibel durch, lassen sich die kleinste Kleinigkeit erklären und so wird auch der Leser durch das Justistal geführt und bekommt so einiges von der Gegend mit. Die beiden dürfen in diesem Fall viel durch die Schweizer Alpen, speziell durch das Justistal, "kraxeln". Wanderern und Anwohnern wird das eventuell gefallen, da alles sehr gut beschrieben wurde. Der Krimi plätschert an einigen Stellen vor sich hin, wodurch ich den roten Faden, der sich durch ein Buch ziehen sollte, in diesem Krimi leider vermisst habe. Der Autor schreibt, meiner Meinung nach, teils sehr ausschweifend. Den Wanderungen im Justistal wurde enorm viel Aufmerksamkeit geschenkt. Die Kapitel werden durch Wochentag und Datum aufgeteilt. Der einfache Schreibstil wechselt ab und an ins Undeutliche, manches verstand ich schlicht nicht, da ich den Zusammenhang zu dem aktuellen Fall nicht knüpfen konnte. Sobald etwas auf einen früheren Fall hindeutete, oder es um Ausschnitte anderer literarischer Werke ging, weist der Autor mit Fußnoten auf den jeweiligen Band hin. In dem Glossar werden schweizerdeutsche Wörter übersetzt. Die Personenbeschreibungen beziehen sich in erster Linie auf die Protagonisten Müller und Himmel. Alle anderen Figuren werden nur unzureichend vorgestellt. Die Sichtweisen wechseln immer mal wieder, wobei die Geschichte meist aus Müllers Blickwinkel erzählt wurde. Abschließend möchte ich darauf hinweisen, dass mir die Schreibweise des Autors nicht zusagt, weswegen der Krimi von mir dementsprechend bewertet wird. Fazit: Für Wanderinteressierte in der Schweiz mit Interesse an Krimis könnte dies ein etwas anderer Bergführer sein. Von mir gibt es drei Sterne. Von Müller & Himmel schon erschienen: 1. Salztränen (2008 ) 2. Wursthimmel (2008 )

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