Paul Lascaux Schokoladenhölle

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Inhaltsangabe zu „Schokoladenhölle“ von Paul Lascaux

Ein toter Banker im Berner Tierpark Dählhölzli, dem das Herz entnommen wurde, und ein Zuckerbäcker, der über seinen Marzipankreationen den Tod fand - wieder einmal erweist sich ein Fall für den Störfahnder Bernhard Spring als harte Nuss. Auch bei der Detektei Müller & Himmel herrscht wenig Zuversicht. Es gilt, die Verbindung zwischen den beiden Opfern zu finden, bevor es einen weiteren Todesfall gibt …

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  • Berner Überraschungen

    Schokoladenhölle

    gaby2707

    04. January 2014 um 21:16

    Im Wildscheingehege des Berner Tierparks Dählhölzli wird die bereits angenagte Leiche eines Investmentbankers der SCBI Bank Bern gefunden. Bernhard Spring, Störfahnder der Abteilung Leib und Leben bei der Kripo Bern und seine Kollegin Pascale Meyer beginnen mit den Ermittlungen. Dann stirbt der Zuckerbäcker Philipp Wüthrich den Bittermandeltod. Unfall oder Selbstmord? Als dann auch noch die junge Lisa Zurflüh tot aus dem Auffangbecken der Aare gefischt wird, braucht Spring Hilfe. Hier bieten sich Heinrich Müller und Nicole Himmel von der Detektei Müller und Himmel an. Die Ermittlungen gestalten sich sehr schwierig und langatmig. Zu guter Letzt  erliegt der Lehrer Herbert Ullmann den Verletzungen, die ihm jemand mit einem Messer zugefügt hat... Dies ist er erste Roman des Schweizer Autors Paul Ott, der unter dem Pseudonym Paul Lascaux bereits 5 weitere kulinarische Krimis herausgebracht hat, den ich gelesen habe. Zitat aus dem Buch: "Ich weiß noch nicht mal, ob es Krimis gibt, in denen Schokolade vorkommt", fragt sich Heinrich Müller. Aber ja doch - hier ist er: Ich muss zugeben, in den ersten 50 Seiten musste ich mich erst an die Schreibweise gewöhnen, dann aber hat sie mich richtig mitgerissen. Mit viel Witz und Ironie und einer Leichtigkeit, die ich bei einem Krimi seltenst erlebt habe, führt mich Lascaux durch die Ermittlungen, in die auch immer wieder andere Personen mit einbezogen werden. Alle ermittelnden Protagonisten treffen sich immer wieder in der Bar Bauch & Kopf, die den Mittelpunkt der Spurensuche ausmacht. Und immer spielt Schokolade, über die ich hier sehr viel erfahre, eine große Rolle. Aber auch die Nazizeit und die Zeit unmittelbar nach dem Krieg spielt in dieser Geschichte eine große Rolle. Locker und leicht zu lesen mit dem gerade richtigen Mass an Zeitgeschichte und einem kleinen Touch Erotik. Lesenswert!

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  • Eine Berner Spezialität

    Schokoladenhölle

    RitaLeseviel

    24. May 2013 um 17:14

    Berner Wildschweine als „Cleaner“, ein herzloser Banker und ein Zuckerbäcker, dem das Naschen nicht bekommt. Bernhard Spring, Störfahnder bei der Polizei Bern bekommt es mit allerlei merkwürdigen Todesfällen zu tun. Unfall oder Mord? Die Spurensuche verläuft schleppend. Selbst die hinzugezogene, erfolgsverwöhnte  Detektei Müller & Himmel findet nur vage Anhaltspunkte. Ob am Ende die Ideen der „Drei Grazien“ Müller in seinem sechsten Fall weiterhelfen können?  Dunkel, fast schwarze, herbe Schokolade und darauf eine blutrote, scharfe Peperoni. Mehr braucht das Buchcover von „Schokoladenhölle“ nicht, um auf sich aufmerksam zu machen. Gegensätze, die sich auch im Roman fortsetzen. „Ist er hier gestorben?“ „Schwierig zu sagen. Er ist wohl nicht freiwillig ins Wildschweingehege gestiegen, um sich auffressen zu lassen. Das wäre zwar ein origineller Selbstmord, stimmt nur leider nicht mit der  Fundsituation überein.“ Störfahnder Bernhard Spring und seine Kollegin Pascale Meyer, von der Abteilung „Leib und Leben“, dürfen sich an einem nebelfeuchten Septembermorgen mit den ungewöhnlichen Todesumständen des Bankers Dionys Brand beschäftigen. Da einige Organe des Opfers fehlen, ist ein genauer Todeszeitpunkt schwer einzugrenzen. Auch der unerwartete Tod eines jungen Zuckerbäckers, der über seiner neuesten Marzipankreation zusammengesunken gefunden wird, wirft neue Fragen auf. Auch die befreundete Detektei Müller & Himmel, welche offiziell nicht beauftragt wird, kann keine Verbindung der Todesopfer herstellen. In der Bar Bauch & Kopf machen Mutmaßungen die Runde, ob es sich vielleicht um Ritualmorde oder Hinrichtungen handeln könnte. Wildgehege – Bar – Zuckerbäckerei – Schule. Szenenwechsel – damit könnte man den Krimi von Paul Lascaux beschreiben. Der Leser wird zum Beobachter immer wieder neuer Situationen. Anstatt langer Hintergrunderklärungen lässt der Autor den Leser geradezu in die wechselnden Kapitel hineinfallen. Etwas, was mich am Anfang stutzen ließ. Aber, der Mensch lebt und lernt und so finde auch ich mich schnell in die Erzählstruktur von Paul Lascaux ein und folge ihm mittels seiner Schützlinge durch die Ermittlungen. Der Berner an sich gilt als der langsamste Bewohner der Schweiz. So ist es auch nicht Paul Lascaux Masche, seine Ermittler durch die Stadt auf der Suche nach der Lösung zu hetzen. Eher bedächtig und überlegt, mit humorigen Zynismus und satirischen Zügen versetzt, nähert sich der Autor dem Ziel. Wer wilde Verfolgungsjagden und bluttriefende Gemetzel erwartet ist hier fehl am Platz. Dafür kommt er mit immer neuen unerwarteten Wendungen, die den Leser manchmal ratlos dastehen lassen, um die Ecke. Dieser Krimi ist nicht zum schnellen konsumieren, sondern zum aufmerksamen Lesen gedacht. Mehr als Schmunzeln ist angebracht, wenn Lascaux mit köstlichen Beschreibungen und Dialogen aufwartet. Ob es um Müllers aktuelles Sexualleben geht „Es fehlt halt jemand, der mir die Pickel ausdrückt … Und jemand, den ich am ganzen Körper massieren kann … und für den Sex dazwischen fehlt eindeutig eine Frau“, um eine zu neugierige Elster oder interessante Büro Accessoires „Das erste, was Heinrich Müller in Bernhard Springs Büro auffiel, war ein seltsamer Gegenstand, der auf dem Schreibtisch lag … Es ist ein Gummimodell eines Kuheuters und war wohl für die Ausbildung von Melkern gedacht“, hierbei beweist Lascaux seinen ausgesprochen pointierten Humor. Schokoladenhölle ist definitiv mal was ganz anderes. Etwas, auf das man sich als Leser einfach mal einlassen sollte. Leseempfehlung? Ja. Für wen? Keine Einschränkung. Leseprobe hier: http://www.gmeiner-verlag.de/programm/titel/638-Schokoladenhoelle.html

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  • Bitter-süsses Krimidessert aus Bern.

    Schokoladenhölle

    Kriminalist

    19. March 2013 um 08:42

    "Schokoladenhölle" (2013) ist der sechste Kulinarik-Krimi des Schweizer Autors Paul Lascaux. Im Berner Tierpark Dählhölzli wird ein Banker von Wildschweinen gefressen, ein Bäcker findet über seinen Marzipankreationen den Tod und eine Blondine wird leblos im Sammelbecken eines Aarewehrs gefunden. Etwas gar viele Leichen für den Störfahnder Bernhard Spring? Glücklicherweise kann er auf die Unterstützung der Detektei Müller & Himmel bauen. Lascaux packt die Leserschaft von Beginn weg: "Er war vom harten Schlag auf seinen Hinterkopf völlig überrascht." In kurzen Kapiteln entwickelt sich die spannende Geschichte mit überraschenden Wendungen, mit Wissenswertem über Schokolade und mit stimmigen Beschreibungen der regionalen Handlungsorte. Dass ab der Krimimitte Beschriebe von touristischen Ausflügen in die nähere Umgebung und eine skurrile Anektote einer explosiven Pralinenerfindung den Drive etwas abbremsen, schmälert den Lesegenuss nur unwesentlich. In locker-satirischem Ton gelingt Lascaux mit der "Schokoladenhölle" ein toller Abschluss seiner unverwechselbaren Krimireihe, die 2008 mit Käse begonnen hat ("Salztränen") um nach Bratwürsten, Enzianschnaps, Brot und Wein im Schokoladendessert zu gipfeln. Ich serviere daher 4 von 5 Sternen und wünsche guten Appetit!

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