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Verlag_Kremayr-Scheriau

vor 5 Jahren

Paul Lendvai blickt zurück

"Paul Lendvai ist ein Stück des alten Österreich - kosmopolitisch, multikulturell, weltoffen. Er schuf die Europäische Rundschau und das Europastudio des ORF - ein großes Verdienst in einem Land, in dem ohnehin nicht sehr viele über den Tellerrand hinausschauen. Und jedes Mal erhob er seine Stimme, um Pauschalurteile zu entkräften, für Wahrheit und Gerechtigkeit gegenüber Österreich einzutreten."
Hugo Portisch

"Ein sehr persönliches Buch, bemüht um Wahrhaftigkeit, auch dort, wo es schmerzt. Und mit einem scharfen Blick auf Demokratievergessenheit und wieder aufkeimenden Antisemitismus."
Barbara Frischmuth

"Ein exzellentes Buch! Paul Lendvai antwortet auf die intelligenten Fragen von Zsófia Mihancski ehrlich, mit humorvoller Wärme, Überlegung und Weisheit. Er ist nicht nur der beste Ungarn-Experte, seine Erfahrungen und Kenntnisse der osteuropäischen Politik und Geschichte sind ebenso beispielhaft. Unsere Welt wäre eine bessere, wenn alle Journalisten so gewissenhaft, kultiviert und humanistisch wären wie er."
András Schiff

Worum geht's?
Paul Lendvai, der international renommierte Osteuropa-Experte und Publizist, blickt zurück auf ein aufregendes Leben zwischen Ost und West:

  • Die Jahre der Verfolgung als jüdischer Jugendlicher im Budapest der Vierzigerjahre, nur mit Glück entging er der Deportation nach Auschwitz,
  • die Zeit des Berufsverbots und der Internierung als „politisch Unzuverlässiger“ Anfang der Fünfzigerjahre in Ungarn,
  • die Geschichte seiner aufregenden Flucht 1956 über Prag und Warschau nach Wien,
  • das Schreiben unter Pseudonym in den ersten Jahren in Österreich, um seine in Ungarn verbliebene Mutter zu schützen,
  • sein beeindruckender Weg zum international bekannten Journalisten und weltweit anerkannten Osteuropa-Experten,
  • Anekdoten aus dem Arbeitsalltag eines politischen Journalisten,
  • Ansichten und Einsichten über sein Vaterland Ungarn und seine zweite Heimat Österreich,
  • Geschichte und Geschichten aus der Politik dieser Länder,
  • die Verleumdungskampagnen und Drohungen ungarischer Nationalisten gegen ihn wegen der schonungslosen Analyse in seinem letzten Ungarn-Buch
  • und auch Persönliches und Privates aus Paul Lendvais Familienleben.


Erscheinungstermin: 17. März 2013 (Österreich)

> (ab 17. März) auch als E-Book verfügar!

Paul Lendvai

international angesehener Publizist, Autor und Osteuropa-Experte, schrieb viele Jahre als Korrespondent für die Londoner Financial Times und zahlreiche österreichische, Schweizer und deutsche Blätter. Er war ab 1982 Chefredakteur der Osteuropa-Redaktion des ORF und ab 1987 Intendant von Radio Österreich international. Heute ist er weiterhin Mitherausgeber und Chefredakteur der von ihm gegründeten internationalen Zeitschrift Europäische Rundschau, Leiter des Europa-Studios des ORF und Kolumnist des Standard. Er hat 15 Bücher publiziert, viele davon Bestseller und in mehrere Sprachen übersetzt, und ist Träger zahlreicher Auszeichnungen.

>> Informationen zum Buch
>> Leseprobe

Bewerbung zur Leserunde: 

Wollt ihr mehr über Lendvais aufregender Leben zwischen Ost und West erfahren? Dann bewerbt euch für die Leserunde zu "Leben eines Grenzgängers" und gewinnt eines von 15 Leseexemplaren. Eine baldige Beteiligung an der Leserunde sowie das Schreiben einer Rezension sind gewünscht!

Lasst uns bis einschließlich 26. März wissen, warum gerade ihr dieses Buch unbedingt haben müsst und auf welchen Plattformen ihr eure Rezension veröffentlichen werdet. Dafür könnt ihr gerne das Unterthema "Wer liest mit? Bewerbungen" verwenden.

Natürlich sind auch alle LeserInnen mit einem eigenen Exemplar herzlich eingeladen, an unserer Leserunde teilzunehmen.

Wir freuen uns auf eure Teilnahme!

> Folgt uns auf Facebook und Pinterest und verpasst keine Neuigkeiten und Buchverlosungen mehr.

Autor: Paul Lendvai
Buch: Leben eines Grenzgängers

Ein LovelyBooks-Nutzer

vor 5 Jahren

Ach, da würde ich auch gerne mitlesen und mich für ein Buch bewerben, denn ich interessiere mich sehr für die österreichische (-ungarische) Geschichte.
Veröffentlicht werden die Rezensionen hier, auf amazon, weltbild, bol.de, evtl. twitter.

micluvsds

vor 5 Jahren

Das Buch würde mich auch sehr interessieren. Zunächst einmal, weil mich Geschichte sowieso sehr interessiert, und ich gerade in letzter Zeit schon einiges über Österreich-Ungarn gelesen habe. Zudem spricht mich der jüdische Hintergrund des Autors an, da meine Familie jüdische Wurzeln hat.
Meine Rezensionen veröffentlichen ich hier und beim Club Bertelsmann, und bis zum Ende der Leserunde hoffentlich bei Amazon.

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Bücherwurm

vor 4 Jahren

Seite 98-110: Zwischen Wien und London
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Dies ist das persönlichste Kapitel bisher. Sehr offen und sehr ehrlich, nach diesem Kapitel brauchte ich dann erst mal ne Pause ;-).
Es bewegt mich imemr sehr, wenn ich so im Zeitraffer durch das Leben eines Menschen schweife, erstaunlicherweise hält man sich ja auch immer bevorzugt an den schlechten Zeiten und den Dramen und Kranheiten fest, sehr deprimierend, dass sich immer so die Schicksalsschläge in den Vordergrund drängen!

Bücherwurm

vor 4 Jahren

Seite 111-133: Irgendeiner findet sich immer
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Tja, wächst Merkel in ihre Rolle?
Ich denek heute sind in D die Politiker weniger abhängig von Medien und persönlichem Schicksal. Die Politiker hängen v.a. in Verträgen, insbesondere mit der Wirtschaft. Die sind ja auch die Geldgeber.
Oft sind Wähler nah den Wahlen enttäuscht, dass sich nciht sofort alles ändert, lach, was soll sich denn auch ändern? Also so im Grossen?
Solange sich diese Abhängigkeiten nciht ändern, ist es komplett egal, wer an der spitze steht!
Es traut sich doch keiner, mal so einen richtigen Zusammenbruch herbeizuführen, nach dem man dann neu aufbauen könnte.
Lieber lässt man den Wagen rollen, solange er das tut.
Und in 4 Jahren Regierungszeit (von der das 4. nur zu Wahlvorbereitungen genutzt wird), was kann man da schon drehen?
Und in einer Demokratie haben sie ja auch Angst vor dem Wähler, der recht wenig Einblöick hat, was abläuft, trotz Zeitungen!
(mal abgesehen davon, dass die Wahlen frei sind, aber dennoch manipuliert, ich kenne diverse "Wahlhelfer", nach soundsoviel ausgezählten Stmmen werden die restlichen Wahlzettel ungezählt entsorgt ;-)) )

Bücherwurm

vor 4 Jahren

Seite 111-133: Irgendeiner findet sich immer
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@Alinardus

Ich denke, es ging nicht ums "dürfen", ich denke eigentlich, es ging um die Möglichkeit, sich ein Reiseticket zu erkaufen.
Ich grübel auch immer wieder, was passiert wäre, wenn in D die reichen und einflussreichen Juden nicht geflüchtet, sondern gebieben wären. Ob die nicht doch was hätten erreichen können?
Es gab so viele Nicht-Juden, die im Versteckten geholfen haben und alles riskierten ... was wäre gewesen, wenn die mächtigen Juden gekämpft hätten? Ich weiss es nicht, ich habe damals nicht gelebt, meine Grosseltern waren unendlich jung, die Männer im Krieg, den sie nicht verstanden, die zurückgebliebenen Mütter hatten zu kämpfen um sich und die Kinder zu ernähren, kaum jemand hatte TV, kaum jemand Zeit sich mit Politik zu beschäftigen, also vom "normalen Volk"... und es wurden damals ohne Ende falsche Berichte verbreitet.

Bücherwurm

vor 4 Jahren

Seite 134-153: Das Kreisky-Wunder
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Als Deutsche habe ich davon nüscht mitgekriegt, allerdings wuchs ich auch im Schwarzwald auf, wo die Bevölkerung eh nur bis zum eigenen Gartenzaun guckt.
Interessant, mal was über Österreichs Politiker zu erfahren.

Bücherwurm

vor 4 Jahren

Seite 154-171: Die Geschichte hat kein Libretto
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Nein, vorrausberechnen lässt sich nichts. Sieht man ja schon in D, alleine, was so eine Oder-Überscwemmung vor Jahren politisch bei den Wahlen für Auswirkungen hatte....
Aus Tierschutzsicht unterscheidet sich Ungarn nicht von anderen osteuropäischen Staaten.
In D zählen doch nur die Beziehungen, die man hat, nciht etwa das Können oder gar der Charakter.

Bücherwurm

vor 4 Jahren

Seite 172-203: Verleumdungsarie
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Mobbing unter Männern, tja das ist nicht nur ein Nachteil der leiben Demokratie!
Jeder kann über jeden alles behaupten, derjenige, der angegriffen wird ist in der Position, das Gegenteil beweisen zu müssen! Der Ruf ist oft trotzdem ruiniert!
Aber: auch jede negative Publicity kann Werbung sein und aufmerksamkeiten mit sich bringen! Erst, wenn keiner über einene spricht, dann wirds gefährlich!
Schwierig mit den grenzüberschreitenden Nachrichten, wenn Sprachbarrieren dazu kommen! In der DDR konnten die Leute ja auch West-TV gucken, da auch verstheen, was gesagt wurde!
Richter sind auch nur Menschen! Da spielen auch imemr Sympathien eine Rolle!
Ich glaube kaum, dass sich jemand, der ernasthaft über eine andere Person Bescheid wissen will, nur und ausschliesslich sich über Wikipedia Infos holt, das ist ja kein fehlerfreies Lexikon! Jeder weiss doch, dass man mehrere Quellen zu Rate ziehen muss!
Schwierige situation: In wieweit giesst man selbst Öl ins Feuer, wenn man sich wehrt?
Man kann nur hoffen, dass letzendlich immer die "Gerechtigkeit" siegt ;-))

Sikal

vor 4 Jahren

Eure Rezensionen
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Hier kommt nun auch meine Rezension.
Ein tolles Buch über einen faszinierenden Mann - Danke!
http://www.lovelybooks.de/autor/Paul-Lendvai/Leben-eines-Grenzg%C3%A4ngers-1025442473-w/

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