Paul M. Zulehner Seht her, nun mache ich etwas Neues

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Inhaltsangabe zu „Seht her, nun mache ich etwas Neues“ von Paul M. Zulehner

Die Kirchen, zumal die katholische, stecken in einer Krise, wie es sie seit der Reformation nicht mehr gegeben hat. Die weltanschauliche Landschaft ist bunt und beweglich geworden. Skepsis und Suchen machen sich breit. Hinzu kommen kirchliche Missstände, die zu »Brandbeschleunigern« werden und die Loyalität selbst der treuesten Mitglieder schwer infrage stellen. Wohin geht in einer solch neuen Situation der Weg der christlichen Kirchen? Welche Visionen tragen sie? In welcher Gestalt können sie ihren Dienst am besten erfüllen? Paul M. Zulehner stellt in seinem neuen Buch mehr Fragen als er beantwortet. Er dient damit der Nachdenklichkeit – und dem Hinhorchen auf Gottes Geist, der »Neues macht«. »Schon kommt es zum Vorschein«, so der Prophet zuversichtlich. »Merkt ihr es nicht?« (Jes 43,19)

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  • Rezension zu "Seht her, nun mache ich etwas Neues" von Paul M. Zulehner

    Seht her, nun mache ich etwas Neues
    WinfriedStanzick

    WinfriedStanzick

    01. November 2011 um 14:31

    Er ist ein großer Optimist geblieben, der emeritierte Wiener Pastoraltheologe Paul M. Zulehner, der seit Jahrzehnten nicht aufhört, an eine Reform der christlichen Kirchen zu glauben und dafür mit Dutzenden von Schriften zu werben. Immer wieder hat er mit vergleichenden Untersuchungen nach dem Wandel der religiösen Vorstellungen in der Gesellschaft gefragt und die Kirchen und ihre Vertreter aufgefordert, dem Wandel in der Gesellschaft etwas entgegenzusetzen, indem sie sich auf ihre ureigensten Traditionen und Hoffnungen besinnen. „Wohin die Kirchen sich wandeln müssen“ lautet deshalb der Untertitel des vorliegenden Buches. Er definiert nach einer ausführlichen Bestandsaufnahme und Analyse am Ende des Buches folgende Kernaufgaben jeder christlichen Kirche: • „Sie l e b t als eine Gemeinschaft, die durch Gott selbst in Liebe geeint ist. Zu Recht wird sie daher mit den altwehrwürdigen Namen „Communio“ (Gemeinschaft) und „koinonia“ (gelebte Gemeinschaft) geehrt. • Sie e r z ä h l t - vor allem wenn sie gefragt wird - davon, was ihr selbst offenbar geworden ist: Also das, was der Sinn der ganzen Geschichte ist und wo diese herkommt und woraufhin sie hinausläuft. * Und sie f e i e r t all das in staunender Dankbarkeit (eucharistein), was ihr von Gott her in ungeschuldeter Huld widerfahren ist. In all dem enthüllt sie, was verhüllt in der Geschichte durch Gottes Engagement geschieht, und treibt es mit der Kraft des ihr gegebenen Heiligen Geistes voran.“ Es ist nicht nur diese Sprache, die bei allem Wohlwollen den Rezensenten zweifeln lässt, ob Paul Zulehner bei allem demoskopischen Forschen tatsächlich in der Nähe der heutigen an ihrem Glauben zweifelnden und an ihrer Kirche verzweifelnden Menschen ist. Ich lese gerade mit großem theologischem Vergnügen das Buch von Arnd Brummer „Unter Ketzern. Warum ich evangelisch bin“, das in der edition chrismon erschienen ist, und auf eine, wie ich finde, überzeugende Weise beschreibt, warum das Papsttum in seiner gegenwärtigen Form und warum der Zustand der katholischen Kirche und die Lebenspraxis ihrer Priester alles andere als „evangelisch“ ist und warum er bei aller Kritik in der protestantischen Kirche die jesuanische Praxis, Gottesliebe und Ethik mehr erlebt als in der katholischen Kirche seiner Kindheit und Jugend. Es gibt bei Zulehner keine wirklich kirchen- und organisationskritischen Stellen, keine Kritik am Vatikan und dem Papst. Er konstatiert nur, dass das Kirchenvolk beide als weltfremd erlebt. Dennoch stellt er die richtigen Fragen, für die er aber selbst keine Antwort weiß, vielleicht geht das auch gar nicht: • Wohin geht der Weg der christlichen Kirchen in einer bunten weltanschaulichen Landschaft? • Welche Visionen tagen sie? • In welcher Gestalt können sie ihren Dienst am besten erfüllen?

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