Paul Maar , Ute Krause Der Galimat und ich

(22)

Lovelybooks Bewertung

  • 22 Bibliotheken
  • 1 Follower
  • 0 Leser
  • 19 Rezensionen
(13)
(7)
(2)
(0)
(0)

Inhaltsangabe zu „Der Galimat und ich“ von Paul Maar

Plötzlich groß und stark und mutig! Ein Traum mit Hindernissen.Der zehnjährige Jim hat nur einen Wunsch: Er möchte auf der Stelle erwachsen sein. Da taucht eines Abends plötzlich der Galimat, ein kugelförmiges Wesen, in Jims Zimmer auf. Gali bringt alle Haushaltsgeräte durcheinander und materialisiert für Jim eine Pille, durch die er für kurze Zeit erwachsen wird. Jetzt kann Jim es den fiesen Mitschülern und seinem blöden Lehrer zeigen! Doch erstens macht das weniger Spaß, als er dachte, und zweitens freundet er sich genau jetzt mit Rebekka aus seiner Klasse an. Eigentlich will Jim nie wieder eine Erwachsenwerden-Pille nehmen. Aber dann braucht Rebekka seine Hilfe. Ein lustiges Abenteuer für Kinder, von dem "Sams"-Erfinder und berühmten Autor Paul Maar. Mit Illustrationen von Ute Krause.

Einfach Toll

— Jasmin03
Jasmin03

Eine schöne Kinderlektüre, die auf unterhaltsame und leichte Art auch ernsthafte Themen vermittelt, Galimat sei Dank ;-)

— Xirxe
Xirxe

Ein echter Paul Maar!

— Tirgoe
Tirgoe

Naiver Junge mit kugeligem Freund auf Rachefeldzug.

— StMoonlight
StMoonlight

Ein neues Geschöpf von Paul Maar - lustig, nachdenklich, kindgerecht. Locker leicht zu lesen. Empfehlung!

— black_horse
black_horse

Unsere hohen Erwartungen wurden nicht enttäuscht, sehr unterhaltsam und witzig!

— vanessabln
vanessabln

Wie schön es doch ist,Kind zu sein.Lustig & unterhaltsam. Paul Maar hat mal wieder ein tolles Wesen erschaffen. Ich hoffe auf ein widersehen

— mareike91
mareike91

Zwar bleibt "Das Sams" unser Favorit, aber auch "Der Galimat" hat die Aussicht darauf, einen "Dauerplatz" im Bücherregal zu bekommen :-)

— Nele75
Nele75

Prima chaotisch und herrlich schräg ☀️

— mamamal3
mamamal3

Für alle Paul Maar-Fans ein Muss! Eine Geschichte über eine außergewöhnliche Freundschaft! Den kleinen Galimat muss man einfach mögen!

— Lesesumm
Lesesumm

Stöbern in Kinderbücher

Die Doppel-Kekse - Chaos hoch zwei mit Papagei

Eine schöne Geschichte mit den Zwillingen Lea und Lucie und ihrem coolen Papagei Punkt-um. Nicht nur für Mädchen geeignet. ;)

Sancro82

Borst vom Forst

Atemberaubende, zauberhafte Zeichnungen kombiniert mit einer besonderen, poetischen Erzählweise - ein Herzensbuch! <3

Tini_S

Der weltbeste Detektiv

Tolles Buch für raffinierte 11-jährige, eine spannende Krimigeschichte á la Sherlock Holmes. Bücher machen glücklick.

ELSHA

Kalle Komet

Ideenreiche Weltraumgeschichte mit galaktisch tollen Illustrationen für alle, die noch nicht müde sind

Melli910

Der Theoretikerclub und die Weltherrschaft

Anja Janotta versteht nicht nur Kinder und ihre Welten, sondern sie versteht auch, darüber zu schreiben. Buchtipp!

Ellaella

Der magische Faden

Spannend und gut erzählt mit lebensnahen, sympathischen Charaktere und schönen Botschaften.

lex-books

  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen
  • Wie ein kugelrundes Etwas Jims Leben veränderte

    Der Galimat und ich
    Xirxe

    Xirxe

    14. September 2015 um 15:28

    Als der 10jährige Jim eines Nachts wach wird, entdeckt er ein kugelrundes Etwas in seinem Zimmer mit (vermutlich) Armen, Beinen, Ohren und Antennen. Es ist ein Galimat der sich zu Jim verirrt hat, und bis die anderen Galimatini ihn wieder finden und mitnehmen, bleibt er sein Zimmergenosse. Natürlich ohne dass Jims Tante und Onkel etwas merken, bei denen er lebt, seit seine Eltern als Spione auf der Flucht sind (was er von Tante und Onkel weiß). Es wird eine aufregende Woche, die Zeit in der die Beiden das Zimmer teilen. Nicht nur, weil der runde Kleine allen elektrischen Geräten die tollsten Geräusche entlocken kann, nein, er kann sogar Dinge materialisieren; Dinge, die man sich sehnlichst wünscht. Und da Jim nichts mehr möchte, als erwachsen werden, materialisiert der Galimat die EWP: die Erwachsen-Werden-Pille. Doch es kommt anders als gedacht... Obwohl sich die Zusammenfassung recht banal anhören mag, steckt in diesem Buch eine ganze Menge drin. In dieser einen Woche ereignet sich so viel in Jims Leben, dass er danach alt genug ist, um schlimme Wahrheiten zu erfahren und damit fertig zu werden. Denn der kleine Galimat macht ihm deutlich, dass das Hier und Jetzt viel wichtiger ist als das Vergangene. Er lernt auch, dass Rache nicht wirklich Erfüllung bringt. Und es wird ihm ohne Hilfe von außen klar, was wichtig im Leben ist und er entscheidet danach. Ich finde die Geschichte trotz so vieler ernster Themen wunderbar kindgerecht und unterhaltsam erzählt, ohne verniedlichten Ton oder Verharmlosung. Auch die dazugehörigen Bilder sind ausgesprochen passend, häufig kleine Strichzeichnungen in Schwarz-Weiß, die der Phantasie jede Menge Raum lassen.

    Mehr
  • Leserunde zu "Der Galimat und ich" von Paul Maar

    Der Galimat und ich
    katja78

    katja78

    Wer wollte als Kind nicht mal erwachsen sein? Ein Traum mit Hindernissen Wir laden zur gemeinsamen Kinderbuchleserunde ein. "Der Galimat und ich" von Paul Maar ist kürzlich beim Oetinger Verlag erschienen und wir sind gespannt auf eure (Kinder)-Meinungen. Das Buch ist ab einem Lesealer von ca. 8 Jahren und wir freuen uns auf eure Bewerbungen. Der zehnjährige Jim hat nur einen Wunsch: Er möchte auf der Stelle erwachsen sein. Da taucht eines Abends plötzlich der Galimat, ein kugelförmiges Wesen, in Jims Zimmer auf. Gali bringt alle Haushaltsgeräte durcheinander und materialisiert für Jim eine Pille, durch die er für kurze Zeit erwachsen wird. Jetzt kann Jim es den fiesen Mitschülern und seinem blöden Lehrer zeigen! Doch erstens macht das weniger Spaß, als er dachte, und zweitens freundet er sich genau jetzt mit Rebekka aus seiner Klasse an. Eigentlich will Jim nie wieder eine Erwachsenwerden-Pille nehmen. Aber dann braucht Rebekka seine Hilfe. Paul Maar ist einer der beliebtesten und erfolgreichsten deutschen Kinder- und Jugendbuchautoren. Er wurde 1937 in Schweinfurt geboren, studierte Malerei und Kunstgeschichte und war einige Jahre als Lehrer und Kunsterzieher an einem Gymnasium tätig, bevor er den Sprung wagte, sich als freier Autor und Illustrator ganz auf seine künstlerische Arbeit zu konzentrieren. Sein Werk wurde mit zahlreichen bedeutenden Auszeichnungen gewürdigt, u.a. mit dem Deutschen Jugendliteraturpreis, dem Friedrich-Rückert-Preis und dem E.T.A.-Hoffmann-Preis. Für seine Verdienste um Kunst und Bildung wurde er vom Bayerischen Staatsministerium geehrt. Mehr... Wir suchen nun für dieses Kinderbuch, bis zu 20 Leser ab dem empfohlenen Lesealter ab 8 Jahren, die Lust und Zeit haben, das Buch in einer gemeinsamen Leserunde zu lesen und anschließend zu rezensieren. Bewerbungsfrage: Kennt ihr schon Bücher von Paul Maar? Schaut auch mal beim Oetinger Verlag rein, es gibt viele schöne neue Bücher für euch! *** Wichtig *** Ihr solltet Minimum 2-3 Rezension in eurem Profil haben, damit ich sehen kann wie ihr eure Rezensionen schreibt und wie aussagekräftig/aktuell sie sind. Der Erhalt eines Rezensionsexemplares ist verpflichtend für die Teilnahme an der Leserunde. Dazu gehört das zeitnahe Posten in den Leseabschnitten und das anschließende Rezensieren des Buches Erwiesene Nichtleser werden nicht ausgewählt

    Mehr
    • 399
  • Gi-Ga-Galimat der den Jim ganz doll mag

    Der Galimat und ich
    StMoonlight

    StMoonlight

    Da Jims Eltern gestorben sind haben seine Tante und sein Onkel beschlossen ihm zu erzählen dass die beiden Geheimagenten auf der Flucht sind. Das erklärt dann auch warum sie ihn nie besuchen. Zumindest theoretisch, denn sie schicken regelmäßig Postkarten aus den Weite der Welt. Leider sind immer nur Tiere darauf, nie aufregende Landschaften oder Wahrzeichen. Schnell merkt der Leser dass hier irgendwas nicht so ganz stimmt – und ist verblüfft von Jims Naivität. Der Onkel hat den, man könnte es schon Spleen nennen, dass sein Neffe unbedingt bei einer Quizshow mitmachen soll in der es 1 Million zu gewinnen gibt. Denn Jim hat das Talent sich alles zu merken, was er gelesen hat. So lernt er fleißig die Begriffe aus den Lexikas auswendig und wird beim Frühstück abgefragt. - Ziemlich schlimm finde ich allerdings den Onkel. Wie groß muss die Gier nach einer Million sein, damit man seinem Neffen den Belag vom Brot klaut bzw. er diesen nur bekommt, wenn er eine "Frage" richtig beantwortet!? Eines Abends bekommt der Junge Besuch vom Galimat, einem kleinen kugeligen Wesen. Es bleibt einige Tage, da es erst Energie tanken muss. Jim und er verstehen sich super und lernen voneinander. Das tolle ist, dass der Galimat Dinge materialisieren kann. Endlich kann Jim seinen Wunsch erfüllen und mit einer Pille die erwachsen macht, eben erwachsen werden. Doch so ganz einfach wie der Junge es sich dachte, ist die Sache mit dem erwachsen sein dann irgendwie doch nicht … In der Schule wird Jim gehänselt. Er hat sogar so etwas wie einen Erzfeind. Daher möchte Jim unbedingt erwachsen sein um sich an ihm zu rächen. Die eigentlich harmlose Rache an seinem „Erzfeind“ die sich im Laufe der Geschichte entwickelt las ich ein wenig mit Bedenken. Es ist zwar nicht „schlimme“ an sich, aber dadurch dass die ganze Klasse es gesehen hat ist sie dann doch „fies“, denn nun sind Hänseleien der anderen vorprogrammiert …  Toll ist der Lerneffekt der beim Lesen ganz nebenbei kommt. Zum einen durch die Begriffserklärungen die Jim aus den Lexika zitiert, zum anderen durch die leicht erklärte Physik. Und natürlich nicht zu vergessen die Wichtigsten Lektion: Geld ist nicht alles und erwachsen wird man von ganz alleine. ~°~ Fazit ~°~ Zusammen fassend finde ich die Geschichte gut. Sie hat viele Facetten, vom erwachsen werden wollen über Probleme in der Schule und die erste Liebe bis hin zu Verlust der Eltern, Lügen, Freundschaft, gepaart mit ein wenig Fantasie und Witz. Auf der anderen Seite sind Jim und seine Freunde sehr naiv,  der Onkel ein wenig skurril und die Tante zu passiv. Es ist natürlich immer schwierig einen Kinder-/ Jugendroman als Erwachsene zu lesen und objektiv zu beurteilen. Ich denke da vielleicht zu sehr nach, statt nur die Geschichte zu lesen. Man möge es mir nachsehen. Abschließend würde ich sagen: Ja, dieses Buch kann Junge/ Mädchen durchaus lesen. Es hat durchaus Lernwert. Viel Spaß dabei.

    Mehr
    • 2
  • "Gali", der Galimat

    Der Galimat und ich
    mareike91

    mareike91

    05. August 2015 um 14:25

    Inhalt Der 10jährige Jim wünscht sich nichts sehnlicher als endlich erwachsen zu sein. Dann könnte er sich an seinem Lehrer, der ihn schikaniert, und seinen Mitschülern, die ihn ständig als Besserwisser beschimpfen, rächen und wäre außerdem alt genug, um endlich an der Quizshow teilzunehmen, auf die er sich seit langer Zeit vorbereitet. Eines Nachts taucht plötzlich ein kleines, kugelförmiges Wesen in Jims Zimmer auf, das sich als Galimat vorstellt. Und wie es der Zufall will, kann er Sachen materialisieren. Auf Jims Wunsch hin materialisiert „Gali“ eine Pille, die Jim erwachsen macht, solange er sie im Mund behält. Doch irgendwie ist Erwachsen sein nicht so, wie Jim es sich vorgestellt hat. Außerdem freundet er sich immer mehr mit seiner Klassenkameradin Rebekka an. Deshalb beschließt er, keine weitere Pille mehr zu nehmen. Doch dann braucht Rebekka dringend seine Hilfe…als Erwachsener. Meine Meinung: Als ich noch ein Kind war, habe ich die Geschichten von Paul Maar geliebt, allen voran natürlich das Sams. Dementsprechend gespannt war ich, als ich erfuhr, dass ein neues Buch von ihm erscheint mit einem neu erschaffenen Wesen. Paul Maar hat nach wie vor einen tollen, kindgerechten Schreibstil, der angenehm zu lesen ist. Deshalb vergehen die Seiten auch wie im Flug. Der Galimat ist ein kleines kugelförmiges Wesen, wie man unschwer auf dem Cover erkennen kann. Er wirkt ein wenig wie eine Mischung aus Sams, E.T. und Schlupp vom grünen Stern. Ein drolliger, kleiner Kerl, der sich mit elektrischer Energie aufläd (weshalb elektrische Gegenstände in seiner Nähe gerne mal verrücktspielen), sich selbst entmaterialisieren oder mit Hilfe einer Bratpfanne Sachen materialisieren kann (zum Beispiel ekelhaft schmeckenden Schokokuchen) und sonderbar redet, denn er wiederholt jedes Wort am Ende eines Satzes. Aber vorallem ist er Jim ein guter Freund, von denen er nur wenige hat. Paul Maar hat mal wieder ein unterhaltsames, liebenswertes Wesen geschaffen, das für meinen Geschmack gerne noch etwas präsenter sein dürfte. Auch Jim ist ein lieber, netter Junge. Er lebt bei seinem Onkel und seiner Tante, bei denen er es nicht immer leicht hat. Sein Onkel ist sehr streng, auch wenn er es eigentlich gut meint. Seine Tante ist fürsorgliche und die gute Seele, die Jim wie ihr eigenes Kind liebt, aber leider eher den passiven Part einnimmt. Jim wird im Laufe der Geschichte mit so einigen Sachen konfrontiert: Trauer, Wut, Rachegedanken, Familie, Freunden, die erste Liebe und einiges mehr… Ganz schön viel für einen 10jährigen. „Erwachsen werden ist nicht schwer, Erwachsen sein dagegen sehr“ – auch das muss Jim am eigenen Körper erfahren. Er wünscht sich nichts mehr als das, doch er muss erkennen, dass es eigentlich doch ganz schön ist, Kind zu sein. Auch das Thema Mobbing wird thematisiert. Sowohl von seinen Mitschülern als auch von seinem Lehrer wird Jim wegen seiner Angewohnheit, aus Lexika zu zitieren und sein Wissen ungefragt zum Besten zu geben, drangsaliert. Schuld an diesem Tick ist sein Onkel, der unbedingt möchte, dass Jim bei einer Quizshow teilnimmt und gewinnt. Jim lernt dafür jeden Tag neue Wörter aus dem Lexikon auswendig und sein Onkel fragt ihn jeden Morgen ab und bestraft ihn, wenn er die Antwort nicht weiß. Indirekt wird dadurch auch kritisiert, wie manche Eltern ihren Kindern heutzutage viel zu viel zumuten und unter Druck setzen, anstatt sie einfach Kind sein zu lassen. Neben diesen ernsten Themen gibt es aber natürlich auch einige lustige Szenen zum Lachen, wie der Staubsauger, der ein Eigenleben entwickelt, oder Galis Probleme beim Entmaterialisieren. Und durch Jims Zitate aus den Lexika gibt es auch noch was Lehrreiches obendrauf. Leider war die Geschichte für meinen Geschmack an manchen Stellen einfach zu vorhersehbar. Nichtsdestotrotz hat es mir sehr Spaß gemacht, das Buch zu lesen und den Galimat kennen zu lernen. Fazit: Tolles und lehrreiches Kinderbuch. Paul Maar hat mit dem Galimat mal wieder ein liebenswertes drolliges Wesen geschaffen. Ich bin gespannt, ob es wohl ein Wiedersehen mit ihm geben wird.

    Mehr
  • Für jeden etwas

    Der Galimat und ich
    Tirgoe

    Tirgoe

    03. August 2015 um 07:39

    In dieser Geschichte findet sich fast jeder wieder. Wer hat als Kind nicht davon geträumt mal schnell erwachsen zu sein. Liebevoll und mit viel Witz umschreibt Paul Maar diesen Zustand. Ich denke es ist nicht sein Meisterwerk, aber sehr gut zu lesen.

  • Eine außergewöhnliche Freundschaft entsteht!

    Der Galimat und ich
    Lesesumm

    Lesesumm

    meine Buch- und Leseeindrücke: Der Titel wurde bereits mehr als deutlich auf dem Cover umgesetzt, wodurch man sich bereits ein genaues Bild von dem kleinen Galimat machen kann. Paul Maar hat einen wunderbar kindgerechten Schreibstil und erzählt auf insgesamt 253 Seiten eine Geschichte über unverhofften Besuch und eine daraus entstehende Freundschaft. Alle Charaktere sind sehr gut ausgearbeitet und mit jeder Eigenart gut vorstellbar. Schwarz/weiß Illustrationen findet man passend zum Inhalt gezeichnet von Ute Krause. Mir persönlich gefällt die Art der Umsetzung von Frau Krause, denn egal ob Mensch oder Galimat, man kann sehr gut an der Mimik erkennen wie sich jeder gerade fühlt und es entsteht eine Verbindung zwischen Paul Maars Worten und den Bildern von Ute Krause. Das empfohlene Lesealter liegt bei ab ca. 8 Jahren. Ich denke, das Lesealter wurde gut gewählt, möchte aber auch nicht ausschließen, dass vielleicht auch bereits Kinder ab 7 Jahre sich in die Geschichte einfinden könnten. Am besten beurteilen sie als Eltern die Erzählung oder lesen einfach gemeinsam das Buch mit ihrem Kind/ihren Kindern. Die sehr angenehme Schriftgröße bringt sicherlich noch mehr Lesefreude, da man sehr schnell und zügig vorankommt. Wer möchte kann sich das Buch auch sehr gut einteilen, da am Beginn ein Inhaltsverzeichnis über die 14 Kapitel zu finden ist. Ich habe dieses Werk in einer kinderfreundlichen Hardcover-Ausführung gelesen. ein ganz kleiner Einblick in die Handlung: Jim ist ein etwas anderer Junge, denn er besitzt ein fotografisches Gedächtnis. Dies möchte sich gern sein Onkel vor allem zu nutze machen und mit Jim an einer Fernsehshow teilnehmen, in der man sehr viel Geld gewinnen kann. Doch möchte Jim das auch oder hat er ganz andere Wünsche und was passiert, wenn man plötzlich nächtlichen Besuch bekommt? Was es damit auf sich hat und ob sich der Wunsch von Jims Onkel tatsächlich erfüllt lesen sie jetzt am besten ganz schnell mit ihren Kindern gemeinsam. Es wird spannend und auch nachdenklich, das kann ich ihnen bereits verraten. meine ganz persönliche Meinung: Ich muss ehrlich gestehen, dass ich nicht 100% mit dem Buch warm geworden bin. Deshalb gibt es diesmal leider auch nur 4 Sterne von mir aber diese sind absolut ehrlich und verdient! Mir hat der menschliche Hauptakteur ein wenig Probleme bereitet beim lesen, denn er hat Eigenschaften, die ich persönlich nicht so gut finde. Ich muss jedoch Jim zu Gute halten, dass er in der Geschichte eine positive Entwicklung nimmt, wodurch es auch am Ende vier Bewertungssterne wurden. Sicher bin ich mir auch, dass es viele, viele Leser geben wird, die meine Meinung zu ihm gar nicht nachvollziehen können und das ist auch absolut gut so. Zum Glück haben wir ja alle ein anderes Empfinden. Wer mich allerdings absolut überzeugt hat ist der kleine runde Galimat! Sozusagen der technische Hauptakteur Nummer zwei. Er ist so umsichtig und wirklich darauf bedacht, dass nichts Schlimmes passiert, dass man ihn einfach nur lieb gewinnen kann. Gali allein bekommt von mir 5 Sterne! Ihn mag ich wirklich sehr mit seiner kleinen entzückenden Eigenart die Worte am Satzende immer doppelt zu sagen. Für mich war dieses Buch das erste aus der Feder von Autor Paul Maar und ich muss sagen, ich werde sicherlich jetzt auch noch ein paar andere von ihm lesen, da mir die Art, wie Herr Maar seine Geschichte erzählt, gut gefallen hat. Es gibt ja bereits sehr bekannte Figuren von ihm aber ich persönlich kenne diese eben nur vom Namen her und noch nicht aus der literarischen Sicht. Allerdings werde ich diese Bildungslücke nun ganz schnell auffüllen durch lesen. Wer sich nun vielleicht ebenfalls fragt, was der Autor bereits geschrieben hat, so möchte ich ihnen dies natürlich nicht vorenthalten. Kennen sie eventuell „Das Sams“ oder „Matti, Momme und die Zauberbohnen“? Das Sams sagt wahrscheinlich jedem etwas und es gibt noch viel mehr Bücher zu entdecken. Zurück aber zu Jim und Gali, denn die Geschichte um diese außergewöhnliche Freundschaft, ist ebenfalls sehr schön zu Papier gebracht worden und verlangt eindeutig nach dem Lesen. Besonders da man gar nicht so viel Wissen um das richtige Verhalten beim Galimat vermutet. Eigentlich erwartet man dies von Jim aber hier ist es genau umgekehrt und Jim lernt einiges von seinem kleinen Kugelfreund. Wer jetzt Bedenken hat, dass diese Dinge sehr offensichtlich zu finden sind, den kann ich beruhigen. Alles ist sehr schön im Handlungsstrang verpackt aber man kann als Leser genau den Zusammenhang herstellen, egal ob Klein oder Groß. Mich persönlich hat dieses Buch gut unterhalten und wichtige Botschaften für Kinder und auch Erwachsene gleichermaßen sind nicht zu kurz gekommen. Man kann sogar an manchen Stellen recht nachdenklich werden über das Verhalten von einigen Figuren. Sei es das Verhalten von Jims Onkel und Tante oder aber Jim selbst. Mitschüler betreiben schon fast Mobbing bis sie selbst einmal am Pranger stehen müssen. Es gibt aber noch viel mehr Situationen über die vielleicht sogar schöne Gespräche zwischen Kindern und ihren Eltern entstehen können. Sie dürfen gespannt sein. Fazit: Für alle Paul Maar-Fans ein Muss und Neuleser werden ebenfalls ihre Freude an dieser Geschichte haben! Ein schönes Buch zum selbst lesen, vorlesen oder aber gemeinsam lesen. Von mir bekommen sie eine gute 4-Sterne Leseempfehlung! © by Lesesumm auf LB/mehrBüchermehr.... auf WLD?

    Mehr
    • 4
  • Ein Galimat - viele Galimatini

    Der Galimat und ich
    black_horse

    black_horse

    19. July 2015 um 20:57

    Wer kennt es nicht - das Sams (der erste Band erschien 1973). Damit ist Paul Maar berühmt geworden. Aber auch andere fantasievolle Kinderbücher wie Herr Bello, Lippel oder die Opodeldoks sind das Markenzeichen des vielfach ausgezeichneten Bamberger Autors. Nun hat er tatsächlich noch ein ganz neues Geschöpf erschaffen: Den Galimat. Ja, dieses kleine Wesen erinnert schon ein bisschen an das Sams, taucht es doch unvermittelt in einem Kinderzimmer auf und kann Wünsche erfüllen. Trotzdem ist der Galimat ein ganz eigenes Wesen - kugelig, lustig, farbenfroh und klug. "Sein" Kind ist Jim, ein Junge, der bei Onkel und Tante wohnt (schwierige Familienverhältnisse sind oft ein Thema in Paul Maars Büchern) und es in der Schule nicht leicht hat, weil er einen Tick hat: er hat ein fotografisches Gedächtnis und lernt gerade ein Lexikon auswendig, weil sein Onkel sich in den Kopf gesetzt hat, dass Jim bei einer Wissenssendung eine Million Euro mit seinen Fähigkeiten gewinnen könnte. Lehrer und Mitschüler empfinden ihn als Streber und Besserwisser. Nur die mollige Rebekka und sein Freund Daniel stehen zu ihm. Jims größter Wunsch ist es, erwachsen sein zu können. Damit er es seinen Widersachern heimzahlen kann. Der Galimat macht es möglich - mit EWPs (ErwachsenWerdenPillen) kann Jim erwachsen werden. Doch ob das wirklich so eine gute Idee ist? Das Buch spricht viele Themen an, die Kinder bewegen, z.B. Mobbing,Wünsche, Familienprobleme und Freundschaft. Es ist sehr flüssig zu lesen oder vorzulesen (nur das komplizierte, sehr häufig verwendete Wort "materialisiert" ist dabei ziemlich anstrengend). Die Sprache ist sehr kindgerecht, auch wenn die Themen sehr ernsthaft sind. Besonders der Galimat ist uns ans Herz gewachsen. Ihn hätten wir uns noch präsenter in der Geschichte gewünscht, deren Schwerpunkt doch mehr auf Jim lag. Ein paar Andeutungen zu den anderen Paul-Maar-Werken meinen wir auch entdeckt zu haben. Alles in allem ein Buch mit dem man für Kinder ab 8 Jahre nichts falsch machen kann. Wir sind gespannt, ob es noch weitere Abenteuer mit Gali geben wird.

    Mehr
  • Neues Fantasiewesen sorgt für Turbulenzen

    Der Galimat und ich
    vanessabln

    vanessabln

    08. July 2015 um 11:27

    Paul Maar hat mit dem „Galimat“ ein weiteres lesenswertes Kinderbuch geschaffen. Es ist gut verständlich geschrieben (sowohl sprachlich als inhaltlich), unterhaltsam und sehr witzig. Mein Sohn und ich mögen den Autor schon länger, daher waren die Erwartungen hoch. Wir wurden trotzdem nicht enttäuscht. Aufgrund der großen Schrift und übersichtlichen Kapiteln kann das Buch auch von Kindern ab ca. 8 Jahren auch gut selbst gelesen werden. Der 10-Jährige Jim, der bei Onkel und Tante wohnt, Lexikon-Wissen anhäuft und in der Schule gehänselt wird, bekommt überraschenden Besuch in seinem Kinderzimmer. Es ist ein unbekanntes Wesen mit witzigen Details und so einigen Besonderheiten. Ein wenig erinnert es an das „Sams“, denn dieses Fantasiewesen tauchte ja auch ganz plötzlich auf dem Erdboden auf. Der Galimat ist nun natürlich für einige lustige Begebenheiten verantwortlich, denn er kann Dinge materialisieren. Das ist für Jim äußerst interessant, denn er möchte sich gerne einmal für die Hänseleien in der Schule rächen, wobei ihm das Wunderwesen gerne behilflich ist. Als Jim sich in einen Erwachsenen verwandeln kann, läuft aber nicht alles wie am Schnürchen. Neben Mobbing werden im Buch nebenbei auch andere ernste Themen angesprochen, aber immer auf kindgerechte Weise. Natürlich zeigt es auch, dass die Kindheit eigentlich schöner ist als Kinder manchmal denken und dass mit dem Erwachsensein erst recht ungeahnte Probleme kommen.

    Mehr
  • Der Galimat und ich

    Der Galimat und ich
    jackdeck

    jackdeck

    07. July 2015 um 20:07

    Das neueste Buch von Paul Maar, dem Vater des Sams, wer kennt es nicht. Auch dieses Buch bescherte meinen Söhnen wundervolle Lesestunden.Hier nun unsere Rezi. Jim ist 10. Seine Eltern sind Geheimagenten und viel in der Welt unterwegs, deshalb lebt er bei seiner Tante und seinem Onkel.In der Schule hat er kaum Freunde und sein Lehrer versteht ihn nicht. Wenn Jim erwachsen wäre, könnte er auch an einer Quizshow teilnehmen und viel Geld gewinnen. Eines Tages sitzt ein Galimat in seinem Zimmer und berichtet Jim von einer Pille, die ihn für kurze Zeit in einen Erwachsenen verwandeln kann. Paul Maar hat ein wunderbares Kinderbuch geschrieben, darüber das auch das Kindsein nicht immer einfach ist, wenn die anderen einen hänseln, weil man eben einfach ein bißchen "anders" ist. Da ist Jim sein Wunsch erwachsen zu sein verständlich, scheint doch für ihn alles einfacher zu sein, die Möglichkeit sich zu rächen. Die Geschichte ist kindgerecht, lustig und locker leicht geschrieben. Das Buch hat tolle kleine Zeichnungen. Die Schrift ist recht groß und kann von Kindern gut gelesen werden. Kindermeinung meiner drei Testleser (8,11 und 13) ihnen hat der Galimat sehr gut gefallen und sie fanden die Story, spannend, lustig und sehr unterhaltsam.

    Mehr
  • Ein überzeugendes Kinderbuch das auch Erwachsene begeistern kann!

    Der Galimat und ich
    Manja82

    Manja82

    07. July 2015 um 16:26

    Kurzbeschreibung Plötzlich groß und stark und mutig! Ein Traum mit Hindernissen. Der zehnjährige Jim hat nur einen Wunsch: Er möchte auf der Stelle erwachsen sein. Da taucht eines Abends plötzlich der Galimat, ein kugelförmiges Wesen, in Jims Zimmer auf. Gali bringt alle Haushaltsgeräte durcheinander und materialisiert für Jim eine Pille, durch die er für kurze Zeit erwachsen wird. Jetzt kann Jim es den fiesen Mitschülern und seinem blöden Lehrer zeigen! Doch erstens macht das weniger Spaß, als er dachte, und zweitens freundet er sich genau jetzt mit Rebekka aus seiner Klasse an. Eigentlich will Jim nie wieder eine Erwachsenwerden-Pille nehmen. Aber dann braucht Rebekka seine Hilfe. (Quelle: Oetinger) Meine Meinung Jim ist 10 Jahre alt und sein größter Wunsch ist es sofort erwachsen zu sein. Dann hätte er mehr Freunde und das fände er wirklich toll. Anderen geht Jim nämlich ziemlich auf die Nerven, weil er ein fotografisches Gedächtnis hat und so ganze Lexika auswendig lernen kann. Immerhin will er ja mal in der Superwissershow teilnehmen. Einens abends plötzlich taucht bei ihm der Galimat auf. Er bringt so ziemlich alles durcheinander und verfügt über Fähigkeiten, die kein Mensch hat. Er will Jim ein wirklich guter Freund sein und ihm einen Wunsch erfüllen. Doch geht das wirklich gut? Das Kinderbuch „Der Galimat und ich“ stammt vom Autor Paul Maar. Er ist auch der Autor des „Sams“, das wir hier leider (noch) nicht kennenlernen durften. Die Charaktere der Geschichte sind sehr schön gestaltet. Jim ist 10 Jahre alt und hat ein fotografisches Gedächtnis. Er lebt bei seiner Tante und seinen Onkel, seine Eltern sind als Geheimagenten auf geheimer Mission. Jim wünscht sich sehr endlich groß zu sein, da er nicht sonderlich viele Freunde hat. Der Galimat, auch Gali genannt. Ist ein Wesen das Dinge kann, von denen Menschen nur träumen können. Er ist einerseits doch recht verspielt aber andererseits auch ziemlich weise. Und er versucht Jim ein guter Freund zu sein. Auch die anderen Figuren, wie beispielsweise Jims einzige Freunde Rebekka und Daniel, sind dem Autor wirklich gut gelungen. Sie sind ebenso sehr gut vorstellbar. Der Schreibstil des Autors ist kindgerecht flüssig und lässt sich sehr einfach lesen. Es ist alles verständlich und sehr gut vorzustellen. Neben dem Text gibt es witzige Illustrationen, die das Geschriebene unterstreichen und es veranschaulichen. Die Handlung ist fantasievoll und frech. Es geht witzig zu und man hat als Leser, egal ob nun groß oder klein, viel Freude beim Lesen. Es werden auch durchaus aktuelle Themen angesprochen, wie das Mobbing in der Schule. Aber auch Themen wie Freundschaft und Hilfsbereitschaft sind Bestandteil und regen den Leser auch zum nachdenken und diskutieren an. Fazit Zusammenfassend gesagt ist „Der Galimat und ich“ von Paul Maar ein wirklich tolles Kinderbuch, das auch erwachsene begeistern kann. Die gut beschriebenen Charaktere, der kindgerechte sehr gut zu verstehende Stil des Autors und eine Handlung, die zum einen witzig ist aber auch zum nachdenken anregt haben hier auf ganzer Linie überzeugt. Absolut zu empfehlen!

    Mehr
  • Der kleine Kerl aus dem Elektro

    Der Galimat und ich
    Irmi_Bennet

    Irmi_Bennet

    06. July 2015 um 20:34

    Der kleine Kerl aus dem Elektro Jim Brown ist zehn Jahre alt und er hat es nicht leicht. Ein kleiner Nerd, der in der Schule gehänselt wird und dessen Eltern er nur von einigen Postkarten kennt und der bei seiner Tante und dem spießigen Onkel aufwächst. Eines Tages erscheint in seinem Zimmer ein kleines Wesen, kugelrund mit dünnen Ärmchen und Beinchen, die sich wie Antennen verlängern oder verkürzen lassen und einem Knopf in der Mitte, mit dem er sich selbst oder Dinge materialisieren oder entmaterialisieren kann. Den knuffigen kleinen Galimaten – genannt Gali – hat man sofort ins Herz geschlossen. Irgendwie kommt der Galimat aus dem Elektro und dies ist auch sein Lebensexelier. Jim hilft dem geschwächten kleinen Kerl, indem er ihn mit seinem Handyladekabel auflädt. Zum Dank dafür bleibt Gali für eine Zeit bei ihm und erfüllt ihm seinen sehnlichsten Wunsch. Jim möchte nämlich erwachsen sein, dann könnte er sich an dem Jungen rächen, der ihn in der Schule mobbt und vielleicht sogar an seinem ungerechten Klassenlehrer. Und er könnte endlich an der Wissensshow "Besserwizzer" im TV teilnehmen, für die er schon seit Jahren übt. Gali erfindet für ihn eine Pille, die genau das für ein paar Stunden ermöglicht. Und der Autor wäre nicht Paul Maar, wenn das nicht gründlich in die Hose gehen würde. Vorher wird natürlich noch geübt und Gali materialisiert einen Kuchen – schon hier merkt der kleine Leser : das wird noch lustig! Gali erinnert an das Sams und ist doch ganz anders. Denn hier soll nicht ein Fabelwesen wie das kleine Sams Wünsche erfüllen, sondern Jim. Sein Onkel drillt ihn schon seit Jahren damit, eine Lexikasammlung auswendig zu lernen, denn dann kann Jim den Jackpot einer TV Show gewinnen. In einem „Wunschbuch“ darf jedes Familienmitglied eintragen, was von der Million gekauft werden soll. Und Onkel Hans Gert ist nicht gerade bescheiden. Und dann gibt es noch jede Menge witziger Szenen, über die wir herrlich lachen konnten, die erste zaghafte Liebe und ein schönes kindgerechtes Ende. Ob wir Gali Bald in einem nächsten Band wiederlesen dürfen? Ich hoffe doch!

    Mehr
  • Jims Traum vom Erwachsensein

    Der Galimat und ich
    kruemelhino

    kruemelhino

    04. July 2015 um 22:16

    Der 10jährige Jim hat es nicht leicht. Seine Eltern kennt er kaum, leben tut er bereits seit vielen Jahren bei Onkel Hans-Gert (Bruder seiner Mutter) und dessen Frau Larissa. In der Schule wird Jim, aufgrund seiner Eigenart als wandelndes Lexikon aufzutreten, obendrein gemobbt. Das Fach Mathematik hasst er und auch sein Lehrer macht ihm das Leben schwer. Jims größter Wunsch ist es erwachsen zu sein, um so sein aktuelles Leben hinter sich lassen zu können. Eines Tages bekommt Jim Besuch von einem kleinem kugeligen Wesen, das sich als Galimat bezeichnet. Und dieser Galimat erfüllt Jim sogar seinen größten Wunsch... Paul Maars 'Der Galimat und ich' ist kein leichtfüßiges Kinderbuch. Im Gegenteil, denn der junge Jim wird schon sehr früh mit dem Thema Verlust konfrontiert. Hinzu soll er mit seiner außergewöhnlichen Gedächtnisleistung seinem Onkel zu viel Geld verhelfen. Eine unbeschwerte Kindheit sieht da anders aus. Nur verständlich, dass er sich wünscht erwachsen zu sein. Doch auch dieser Zustand bringt nicht weniger Probleme mit sich. Die Themen, die in der Geschichte behandelt werden, wirken sehr modern: Leistungsdruck, Mobbing, Geldsorgen usw. werden hier kindgerecht angesprochen. Nicht zuletzt wird auch mal dem jungen Jim ein Spiegel vorgehalten, um sein Fehlverhalten zu verdeutlichen. Der direkte Fingerzeig auf eine bestimmte Figur wird vermieden, da hier keine Figur frei von Fehlern ist. Persönlich kommt mir die Figur des Galimat allerdings ein wenig zu kurz. Jim und das kleine kugelige Wesen erleben kaum ein Abenteuer zusammen, so dass der inhaltliche Auftritt des Galimat nur sehr begrenzt ist. Dennoch bleibt die Geschichte Lesenswert, da die inhaltlichen Themen realitätsbezogen sind.

    Mehr
  • Das Sams bekommt Konkurrenz

    Der Galimat und ich
    Arwen10

    Arwen10

    03. July 2015 um 14:14

    Der zehnjährige Jim wäre gerne erwachsen. In der Schule hat er kaum Freunde und sein Lehrer versteht ihn nicht. Wenn Jim erwachsen wäre, könnte er auch an einer Quizshow teilnehmen und viel Geld gewinnen. Eines Tages sitzt ein Galimat in seinem Zimmer und berichtet Jim von einer Pille, die ihn für kurze Zeit in einen Erwachsenen verwandeln kann. Jim ist begeistert.... Das Sams ist mir noch in guter Erinnerung geblieben. Die Bücher habe ich mit meinen älteren Kindern gelesen. Nun ist der Galimat da und macht dem Sams Konkurrenz. Unverkennbar ist der Schreibstil des Autors und genauso wie beim Sams gibt es wieder viele verrückte Einfälle und lustige Begebenheiten. Der Galimat hat ein wenig Ähnlichkeit mit dem Sams. Das Buch hat mir und meinen Kindern sehr gut gefallen. Die Geschichte ist spannend und lustig und vermag auch 6 Jährige beim Vorlesen schon zu fesseln. Der Galimat kommt immer wieder auf verrückte Ideen. In dieser Geschichte geht es aber nicht nur lustig zu. Warum Jim bei seinem Onkel und seiner Tante lebt, hat eher einen traurigen Hintergrund. Sehr schön finde ich, dass sich Jim für Kinder einsetzt, die von anderen ausgelacht werden. Jim schaut auf den Menschen und so wird er eines Tages vor die Entscheidung gestellt, Quizgewinn oder jemandem zu helfen. Alle Leser dürfen sich über die Pille zum Großwerden freuen, aber wir wollen ja nicht zuviel verraten..... Der Galimat und ich ist ein schönes Buch für Kinder mit einer lustigen und unterhaltsamen Geschichte. Das Buch ist für Kinder ab 8 Jahren bestens geeignet. Eine nicht zu kleine Schrift und die ein oder andere Zeichnung im Buch laden zum Selbstlesen ein, doch auch als Vorlesebuch ist es gefragt ! Wir würden uns freuen, wenn es ein Wiedersehen mit dem Galimat in einem neuen Buch geben würde.

    Mehr
  • Der Galimat und ich - von Paul Maar

    Der Galimat und ich
    Nele75

    Nele75

    02. July 2015 um 16:22

    Der 10jährige Jim hat einen großen Wunsch - er möchte gerne erwachsen sein. Denn nicht nur, dass er sich oft unverstanden fühlt von Tante und Onkel, bei denen er lebt, sondern dann hätte er auch keinerlei Probleme mehr mit seinen Mitschülern. Diese finden ihn oft komisch, da er Dinge wie ein Lexikon erklären kann, diese einfach laut aussprechen muss und sich so gut wie alles merken kann. Auch könnte er als Erwachsener endlich Kandidat der Show "Superwisser" werden - und vielleicht eine Million Euro gewinnen...... Nach "Das Sams" ist dem Autor Paul Maar mit seinem "Galimaten" wieder eine ebenso außergewöhnliche, kindgerechte Figur gelungen, die in einer unterhaltsamen Geschichte verpackt ist. Der Galimat kann Jim mit seinem größten Wunsch helfen und doch muss dieser dann feststellen, dass manche Wünsche besser nicht erfüllt werden. Doch auf dem Weg zu dieser Erkenntnis muss der 10jährige Junge einige Hürden überstehen, gerät von einem Abenteuer in das Nächste - um am Ende doch festzustellen - die Kindheit ist gar nicht so übel, wie er immer dachte und Erwachsen wird man noch schnell genug....und eigentlich von ganz alleine. Das schöne bei den Geschichten von Paul Maar ist, dass sie sowohl Mädchen als auch Jungen begeistern. Ich bin mir ziemlich sicher, der Galimat wird fast ebenso viele begeisterte kleine Leser/-innen finden wie die anderen Geschichten des Autors. Erschienen im Oetinger Verlag.

    Mehr
  • Liebenswertes Wesen aus der Hohlwelt zu Besuch im Kinderzimmer

    Der Galimat und ich
    Gela_HK

    Gela_HK

    02. July 2015 um 12:11

    Eine Pille nehmen und dann erwachsen sein, davon träumen viele Kinder. Doch für den zehnjährigen Jim bleibt es kein Wunsch. Eines Abends taucht ein kleines kugelrundes Wesen bei ihm im Zimmer auf. Der Galimat kann Dinge materialisieren und Haushaltsgeräte aufpeppen. Eine Erwachsenwerden-Pille für Jim ist schnell erstellt, doch ob sie Jim wirklich weiterhelfen kann? Paul Maar hat mit dem Galimat wieder ein zauberhaftes und liebenswertes Wesen geschaffen. Kinder ab 8 Jahren werden am Schreibstil und durch die große Schrift Spaß am Selbstlesen haben. Begleitet werden die Szenen durch Illustrationen von Ute Krause. So kann man sich den Galimat ein wenig besser vorstellen und sieht das Bild von Jim als Erwachsener. Der Galimat ist ein knuddeliges Wesen das man gleich ins Herz schließt. Nahrung findet er in Elektro und seine Sätze enden immer mit dem letzten Wort als Wiederholung. "Ich bin ein Galimat, und deswegen heiße ich auch Galimat. Ist doch logisch, logisch." Er ist noch ein junger Galimat und ist deshalb auch versehentlich bei Jim gelandet. Seine Versuche sich unsichtbar zu machen gelingen nur teilweise und auch ein materialisierter Kuchen ist nur optisch lecker. Für Jim ist er aber schon bald ein wichtiger Freund, der ihm hilft, manche Dinge aus einer anderer Perspektive zu sehen. Jim ist ein etwas schwierigerer Charakter. Er wächst bei Onkel und Tante auf, weil seine Eltern als Geheimagenten unterwegs sind. Sein fotografisches Gedächtnis ist gleichzeitig Fluch und Glück, denn für eine Quizshow, bei der es einen Millionengewinn gibt, übt er schon lange jeden Tag mit seinem Onkel. Sein Wissen sorgt in der Schule aber immer wieder für Ärger, weil er einfach jeden Begriff den er kennt, erklären muss. Das rutscht ihm einfach so raus, zum Ärger von Lehrern und Schülern. Der Wunsch erwachsen zu sein, um allen, die gemein zu ihm sind, es mal richtig zu zeigen, liegt da nahe. Doch so einfach wie Jim sich das vorstellt, ist es nicht. Die Zerrissenheit von Jim, das Unglücklichsein und die Hoffnung, durch die Pille eine Lösung zu finden, sind sehr gut beschrieben. Glücklicherweise findet Jim aber auch eine gute Freundin, die ihm hilft, am Ende das Richtige zu tun. Besonders auffällig ist, dass jede Figur einen ganz eigenen Charakter hat, der detailliert beschrieben wird. Ob man sie nun mag oder nicht, sie wirken sehr lebensecht. Das Schulleben mit seinen ganz eigenen Regeln, fiesen Mitschülern und einsamen Pausen auf dem Klo kann man sich gut vorstellen. Das Buch regt dazu an, über das Verhalten der Figuren zu diskutieren. Ein offenes Ende läßt auf eine Fortsetzung mit vielen neuen Galimat-Abenteuern hoffen. Lesung mit Paul Maar bei der Leipziger Volkszeitung: Kindermeinung: Mir hat das Buch sehr gut gefallen. Der rasende Staubsauger war toll, den hätte ich auch gern. Ein Galimat darf mit seiner Familie bei mir auch zu Besuch kommen. Eine Erwachsenenpille brauche ich aber nicht, lieber viele verrückte Elektrogeräte. Jim kann sich Dinge toll merken, so schnell kann ich leider nicht lernen. Den Onkel mochte ich nicht so gern.

    Mehr
  • weitere