Paul Marten

 3.5 Sterne bei 11 Bewertungen
Autor von Die Toten vom Dartmoor, Die dunklen Wasser von Exeter und weiteren Büchern.

Alle Bücher von Paul Marten

Die Toten vom Dartmoor

Die Toten vom Dartmoor

 (9)
Erschienen am 31.08.2018
Die dunklen Wasser von Exeter

Die dunklen Wasser von Exeter

 (2)
Erschienen am 29.09.2017

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kreszenzs avatar

Rezension zu "Die Toten vom Dartmoor" von Paul Marten

Stimmungsvoller Krimi mit dem gewissen Etwas!
kreszenzvor einem Monat

Bei der Umbettung eines Sarges werden zwei Kinderskelette gefunden, die unter dem Sarg lagen. Schnell liegt der Verdacht nahe, dass es sich hierbei um die Leichen der Zwillinge Charlotte und Sophie handeln muss, die vor über zwanzig Jahren nachts aus ihrem Schlafzimmer verschwanden.

Craig McPherson, Leiter der Mordkommission, soll zusammen mit seinem Team den Fall übernehmen und erhält von seinem Chef Keen freie Hand. Schon bald stellt McPherson fest, dass bei den damaligen Ermittlungsarbeiten mehr als nur geschlampt wurde – der Verdacht liegt nahe, dass McPhersons Vorgänger die Ermittlungen aktiv sabotiert hat. Als Spuren vermuten lassen, dass auch Keen an den Vertuschungen beteiligt war, bahnt sich ein handfester Polizeiskandal an…

McPherson selbst ist eine zerrissene Figur. Seit dem spurlosen Verschwinden seiner Frau macht er sich schwere Vorwürfe und befürchtet, sie im Suff ermordet zu haben. Dass er als Alkoholiker überhaupt noch im Dienst sein darf, ist mit strengen Auflagen verbunden, wie z. B. einer Therapie.

Obwohl seine Figur nicht wirklich sympathisch angelegt ist, geht sie doch als glaubhaft durch. Auch die Ermittlungsarbeiten sind alles andere als linear und doch sehr authentisch. Je mehr Spuren McPherson findet, je mehr Sackgassen tun sich auch auf, was das mitraten beim lesen durchaus erschwert.

Gerade diese unerwarteten Wendungen erzeugen aber eine fast unerträgliche Spannung und stellen die Ermittlungsarbeiten immer wieder in einem anderen Licht dar. Einzig den Showdown zum Schluss fand ich dann doch etwas unglaubwürdig, daher gibt es hier Punktabzug in der B-Note.

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Athene100776s avatar

Rezension zu "Die Toten vom Dartmoor" von Paul Marten

Für mich nicht überzeugend
Athene100776vor einem Monat

Bei der Umbettung eines Sarges werden zwei Kinderleichen gefunden, die nicht dorthin gehören. Es handelt sich um die Schwestern, die vor zwanzig Jahren verschwanden. Bei der Durchsicht der alten Polizeiakten stoßen die Ermittler auf Fehler und Ungereimtheiten, ist der Schuldige bei der Polizei zu suchen oder wurde der Täter gedeckt ? 


Die Geschichte und die Idee, die dahinter steckt, fand ich spannend, doch leider konnten mich die Ermittler nicht überzeugen.
Die Charaktere sind gut beschrieben und ich hatte als Leser schnell ein Bild von ihnen, ebenso sind die Handlungsorte gezeichnet.
Der lockere und leichte  Schreibstil gefiel mir persönlich recht gut , auch wenn ich nicht das Gefühl hatte, ein Teil der Geschichte zu sein.
Für meinen Geschmack wurde zuviel um die Kernhandlung herum erzählt , teilweise empfand ich es als langatmig und nicht nützlich für das " Vorrankommen"  im Mordfall.
Schade, ich hatte mir mehr erhofft, besonders da mir Teil 1 der Serie gut gefiel.

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Starry-skys avatar

Rezension zu "Die Toten vom Dartmoor" von Paul Marten

Durchwachsen
Starry-skyvor 2 Monaten

Für dieses Buch habe ich mich aufgrund des spannenden Klappentextes in Kombination mit dem tollen Cover entschieden - beides passt super in den düsteren Herbst, ebenso düstere Stimmung habe ich mir von dem Buch erhofft. 

Die Handlung beginnt damit, dass ein Sarg umgebettet werden muss - bei dieser Arbeit werden zwei Kinderskelette unter dem Sarg gefunden. Die Ermittlungen ergeben, dass es sich bei den Skeletten um zwei Schwestern handelt, die vor zwanzig Jahren verschwunden sind. Damals konnte nicht geklärt werden, was mit Charlotte und Sophie passiert ist, dieser Frage sollen heute Craig McPerson und sein Team nachgehen. Bei ihren Untersuchungen finden sie Widersprüche in den Akten, in die auch sein Chef verwickelt zu sein scheint. Aus diesem Anlass entschließt Craig sich dazu, weiter zu ermitteln um den Mörder der Mädchen doch noch zu finden. 

Wie erhofft finde ich sowohl das Setting als auch den Plot der Geschichte sehr gelungen und gut aufeinander abgestimmt. Der Schreibstil ist flüssig zu lesen, jedoch fehlte mir an vielen Fällen die Spannung bzw. der Drang, unbedingt noch eine Seite (und noch eine) Lesen zu wollen. Ich war neugierig, wer am Ende hinter der Tat steckt, aber der richtige Nervenkitzel blieb aus. Darüber hinaus mag ich es generell nicht, wenn die persönlichen Probleme des Ermittlers im Vordergrund stehen und viel Raum einnehmen. Bei diesem Buch ist das jedoch stark der Fall, wodurch mich die Handlung leider nicht fesseln konnte. 

Positiv fand ich, dass es einige unerwartete Wendungen in der Handlung gab, die das Geschehen neu angeheizt haben und neue Erkenntnisse aufgeworfen haben. Ebenso hat mich die düstere Atmosphäre fasziniert, die das Buch ausstrahlt. Passend zum Cover beschreibt der Autor die Landschaft bzw. Umgebung sehr ausführlich, sodass alles Stimmig ist. Bei dem grauen, trüben Herbstwetter, das aktuell herrscht, war das ein Volltreffer um eine tolle Atmosphöre zu erzeugen. Insgesamt hatte ich mir deutlich mehr Spannung und Nervenkitzel erhofft, aber trotz der genannten Schwächen ist es ein solider Krimi.

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