Spiral

von Paul McEuen 
3,5 Sterne bei64 Bewertungen
Spiral
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Positiv (33):
A

Thriller

Kritisch (7):
prudaxs avatar

ganz in Ordnung. Die Spannung fängt gerade an, dann hört sie auch schon wieder auf.

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Inhaltsangabe zu "Spiral"

Er ist kein Virus, er ist 1000x schlimmer. Mikrobiologe Liam Connor besitzt den Pilz, der jeden Menschen in eine tödliche Waffe verwandeln kann. Und dann plötzlich sein mysteriöser Tod: Grausam zugerichtet wird Connor aufgefunden. Vom Todespilz fehlt jede Spur. Musste er für sein Wissen mit dem Leben bezahlen? Wer hat den Todespilz an sich gebracht? Welches Ziel verfolgt er? Wird der Pilz freigesetzt, so dass er die ganze Menschheit gefährden kann? Ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt: Mit allen Mitteln muss Liams Assistent Jake verhindern, dass sich die tödliche Infektion weltweit ausbreitet … Paul McEuen gewährt mit seinem atemberaubenden Thriller Einblicke in eine unsichtbare Welt, die für die Menschheit zur unermesslichen Bedrohung werden kann – wenn sie außer Kontrolle gerät.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783502102182
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Fester Einband
Umfang:388 Seiten
Verlag:Scherz
Erscheinungsdatum:27.10.2010
Das aktuelle Hörbuch ist am 27.10.2010 bei Argon erschienen.

Rezensionen und Bewertungen

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    Lesebegeistertevor einem Jahr
    ...spannend....

    Ein Todespilz, der während des zweiten Weltkriegs entwickelt wurde. Sechzig Jahre später wird eine Probe von Terroristen gestohlen….
    Ein Wissenschafts-thriller der Tempo hat und sehr spannend ist!!!

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    A
    alanrickvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Thriller
    Spiral

    Er ist kein Virus, er ist 1000x Schlimmer

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    simonfuns avatar
    simonfunvor 3 Jahren
    Ein Pilz bitte !

    Mikobiologie, Nanotechnologie und Mykologie sollten keine Fremdwörter, bzw. Böhmische Dörfer sein. Schreibstil ist trotz des großen Latinums gut und inhaltlich nachvollziehbar. Dennoch ist der Roman eine lang angelegte Rachegeschichte, die nichtsdestotrotz gut verpackt war.
    Wie auch immer - durchaus lesenswert!

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    pelznases avatar
    pelznasevor 5 Jahren
    Gar kein so abwegiger Gedanke

    Wenn ein Physiker und Experte für Nanotechnologie einen Thriller schreibt, der sich u.a. genau mit diesen Gebieten beschäftigt, dann darf man ruhigen Gewissens davon ausgehen, dass man damit eine sorgfältig recherchierte Geschichte zu lesen bekommt, die glaubhaft, schlüssig und fundiert wirkt. Das trifft auf “Spiral” auch uneingeschränkt zu. Auf jeder Seite spürt man, dass der Autor von der Materie Ahnung hat. Das ist -wie ich finde- für solch einen Thriller auch unverzichtbar.Das bedeutet aber auch, dass man sich mit dem Geschilderten befassen muss, es ist nichts, was sich so nebenbei konsumieren lässt. Dafür wird man aber auch mit spannenden und faszinierenden Einblicken in die Welt unter dem Mikroskop belohnt. Gleichzeitig schlummert darin aber auch die Gefahr, die Thema dieses Buches ist. Nach und nach erschließt sich einem beim Lesen, welche Bedrohung die so begeisternden Einblicke bergen und entsprechend schockiert ist man dann auch, wenn das Drama um den lebensgefährlichen Pilz seinen Anfang nimmt.

    Von nun an erlebt man einen wahren Wettlauf gegen die Zeit, und zwar auf verschiedenen Ebenen. Einmal natürlich direkt bei Jake, Maggie und Dylan, die zentralen Charaktere, die als erste von der Gefahr bedroht werden. Aber selbstverständlich auch bei der Regierung und dem Militär, die schließlich quasi das Bollwerk zum Schutz der Bevölkerung bilden. Und zuletzt ist man auch bei den Tätern direkt dabei und so den übrigen Charakteren oft manchen erschreckenden Schritt voraus im Wissen darum, wie nahe die Bedrohung bereits ist. Diese abwechselnden Sichtweisen halten “Spiral” ebenfalls durchweg sehr spannend und abwechslungsreich.
    Längen sucht man hier jedenfalls vergebens, hier wird durchgehend Tempo gemacht, was atemlose Lesestunden garantiert.
    Es gibt aber doch einen Punkt, wegem dem “Spiral” etwas sperrig auf mich gewirkt hat. Mir war die Bedrohung alleine Maggie, Jake und Dylan direkt gegenüber nicht greifbar genug, da alle drei ja durchaus wissen, womit sie es zu tun haben und wie gefährlich es ist. Selbstverständlich wird einem beim Lesen schnell klar, welch grauenhafte Konsequenzen die Ausbreitung des Pilzes für die komplette Bevölkerung bedeutet, und ja, “Spiral” spielt vor dem Ausbruch, aber für mich wäre es noch etwas spannender gewesen, wenn die Bedrohung auch in diese Richtung bereits die Hand ausgestreckt hätte.
    Möglicherweise liegt diese Einschätzung aber auch daran, dass mir die Charaktere trotz durchaus vorhandener, ich nenne es mal “gefühlvoller” Szenen, recht distanziert blieben. Sie leiden und bangen zwar ohne Frage auch, aber dadurch, dass sie alle Vorgänge wissenschaftlich analysieren, kann der Schrecken da nicht ganz Fuß fassen.

    Wie bereits erwähnt ist Paul McEuen sozusagen “vom Fach” und entsprechend wissenschaftlich klingt “Spiral” in weiten Teilen auch. Leichte Lesekost hat man mit diesem Buch also nich gerade in Händen und so mag es dem einen oder anderen Leser vielleicht auch etwas schwer fallen, gewisse Passagen zu lesen, in denen sich wissenschaftliche Begriffe die Klinke in die Hand geben. Da hat man also vielleicht auch etwas länger etwas von diesem Thriller. Ich halte mich für eine geübte und auch recht schnelle Leserin, aber auch ich habe immer nur eine gewisse Anzahl Kapitel an einem Tag gelesen und dann erst am nächsten weitergelesen.

    Das Cover ist vergleichsweise schlicht gehalten, wirkt aber mit dem in verschiedenen Grün- und Gelbtönen leuchtenden Pilz auf Anhieb interessant. Im Bücherregal im Laden ist “Spiral” so sicher ein Blickfang.

    Fazit:   Ein sehr spannender, temporeicher Thriller zu einem interessanten Thema, das -wenn man davon so liest- gar nicht so weit weg von der Realität ist. Etwas mehr Nähe zu Menschen, die keine Fachleute sind, hätte mir noch gut gefallen. Ansonsten aber ist “Spiral” eine klare Empfehlung für Thriller-Fans!

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    unclethoms avatar
    unclethomvor 6 Jahren
    Rezension zu "Spiral" von Paul McEuen

    Kurz nach ende des zweiten Weltkriegs versuchen japanische Wissenschaftler noch das Ruder herumzureißen. Biologische Waffen ist das Zauberwort.
    Jedoch amerikanische Truppen können diese Gefahr abwenden und werden der Biowaffe habhaft.
    Soweit die Story in der Vergangenheit.
    Im heute beginnt nun eine von Spannung kaum zu übertreffende Hetzjagd nach der Waffe.

    Viele Tote pflastern den Weg bis zum großen shootout.

    Man bemerkt mit jeder Zeile dass der Autor selbst Wissenschaftler ist und sich mit dieser Materie nur zu gut auskennt.

    Teilweise wirklich beklemmend.

    Kommentare: 2
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    Nini61s avatar
    Nini61vor 6 Jahren
    Rezension zu "Spiral" von Paul McEuen

    Ein absolut tödlicher Pilz wird von den Japanern im 2. Weltkrieg entwickelt und kommt auch fast zum Einsatz. Wenn nicht Liam Connor, damals blutjung und ein echter Experte auf dem Gebiet der Pilzforschung, im letzten Moment eine Ausbreitung verhindert hätte. Er nimmt den Pilz an sich und hebt ihn mehr als 60 Jahre auf. - Jetzt ist er weit über 80 Jahre alt, hat eine Enkelin und einen Urenkel, die er über alles liebt und ist außerdem Professor an der Cornell University und DER Experte weltweit. So weit, so gut - man kann es sich fast denken. Die Japaner wollen den Pilz haben, die Chinesen und ebenfalls die Amerikaner. Aber keiner traut sich ihn einzusetzen, da noch niemand ein Gegenmittel entwickeln konnte. Eine Asiatin - Orchid - und ein alter Japaner, der im Gefängnis in den USA einsitzt, setzen alles daran, um den Pilz in die Hände zu bekommen. Liam stirbt bei dem Versuch, das Versteck geheim zu halten. Seine Enkelin, sein Urenkel und sein Mitarbeiter geraten in die Hände der Asiatin.

    Das Thema ist gut, die Geschichte auch spannend aufgebaut und absolut leicht zu lesen. ABER: Der normale Leser kann mit dem ganzen "Fachchinesisch" nicht viel anfangen. Hier hätte Paul McEuen ein bisschen mehr daran denken müssen, dass nicht alle seine Leser Wissenschaftler in der Nanotechnologie oder Biologen sind. Schade, deshalb kann ich leider nur 3 Sterne geben. Sonst wären es in jedem Fall 4 geworden.

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    Jeamis avatar
    Jeamivor 7 Jahren
    Rezension zu "Spiral" von Paul McEuen

    Ein Pilz als ultimative Waffe - gute Idee. Leicht zu lesen, manchmal ein bischen schwer zu verstehen, durchaus spannend - aber nicht wirklich der Renner.

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    cvcoconuts avatar
    cvcoconutvor 7 Jahren
    Rezension zu "Spiral" von Paul McEuen

    Das Buch hat mir eigentlich ganz gut gefallen. Es war anfangs etwas schwierig mit den ganzen Fremdwörtern der Pilze und Bakterien, aber es wird ganz anschaulich erklärt. Die Geschichte beginnt im Krieg, in der Zeit der Biowaffen. Es wird ein Pilz entwickelt, der alle Menschen ausrotten könnte. Dieser kommt von den Japanern, und die Tests die sie damit gemacht haben, waren schon sehr gruselig. Diese Waffe taucht heute wieder auf. Nur einer kann ein Gegenmittel finden, doch der wird ermordert. Spannende Geschichte mit viel Einblicken in die Biologie der Pilze.

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    Bücherwurms avatar
    Bücherwurmvor 7 Jahren
    Rezension zu "Spiral" von Paul McEuen

    Der Thriller "Spiral", geschrieben von Paul McEuen, einem führenden Experten auf dem Gebiet der Nanotechnologie-Forschung, der auch als Professor an der Cornell University lehrt, hat mir sehr gut gefallen: Nicht nur die Aufmachung des gebundenen Buches mit giftgrünem Schnitt, tollem Cover und Lesebändchen, nein, auch tatsächlich der temporeiche Inhalt!
    Es handelt sich hier um eine Mischung aus Öko- und Politthriller, widmet sich der Geschichte des biologischen Terrors mit Hilfe von biologischen Waffen, allerdings dieses Mal keine Bakterien oder Viren, sondern mal ganz ausgefallen: Den Pilzen!
    Also, Ausflug in die Biologie der Funghis mitinbegriffen!
    Sehr spannend beginnt der Thriller inmitten des 2. Weltkrieges im Pazifischen Ozean: Die Japaner haben einen Pilz kultiviert, der 1946 im Krieg Japaner gegen Amerikaner eingesetzt werden sollte: Dadurch, dass den Amerikanern das Antibiotikum Penicillin zu diesem Zeitpunkt als "Wunderwaffe" gegen Kriegsverletzungen zur Verfügung stand, und jeder Soldat mehr oder weniger täglich als Prophylaxe davon eine Dosis einnahm, stand der Infektion mit einem tödlichen Pilz der Weg offen.
    Für alle Nichtmediziner sei an dieser Stelle gesagt: Ein Antibiotikum wirkt wie ein Düngemittel auf einen Pilz!
    Ein hochkarätiger Wissenschaftler, Liam Connor, kann die Infektion und die Ausbreitung verhindern und widmet sich den Rest seines Lebens dem Studium der Pilze. Sprich, dem genetischen Code, den er zweckentfremdet, um beispielsweise unsere Müllprodukte besser abzubauen.
    60 Jahre später, als alter Mann wird ein Anschlag auf Connor verübt, er wird gefoltert, kann entkommen, indem er "Selbstmord" begeht.
    Zurück bleiben die entsetzten Mitarbeiter, die fassungslose Familie und verschiedene internationale Geheimdienste, die im Wettlauf ermitteln, wo Reste des tödlichen Pilzes aufbewahrt werden, die herausfinden müssen, wer den Anschlag verübte und die gleichzeitig die Politik von USA, China und Japan versuchen zu stabilisieren, um nicht einen nächsten Weltkrieg auszulösen.

    Ich bin immer beeindruckt, wenn Menschen ihre überragende Fähigkeiten und Intelligenz nicht nur im Beruf anwenden, sondern trotz Zeitmangels ein völlig unbekanntes Gebiet betreten: Als lehrender Professor und Forscher hat Paul McEuen sicher nicht unbegrenzt Freizeit und hat sich dennoch Zeit genommen, einen in sich stimmigen Thriller zu schreiben, der nicht nur wissenschaftliches Know-how zeigt, sondern auch Geschichte und Politik am Rande streift.
    Toll gelungen!
    Flüssig lesbar, nicht kompliziert, gutes Ausarbeiten der interessanten Protagonisten ist dieser thriller jedem Thriller-Fan zu empfehlen!
    "Nur" 4 Sterne, weil ich mir etwas mehr drumherum gewünscht habe, manchmal ging es mir doch zu schnell, bischen verlängertes Nervenkitzel hätte mich auch gefreut. Ich hoffe, wir dürfen noch mehr von diesem Autor lesen!

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    LilStars avatar
    LilStarvor 7 Jahren
    Rezension zu "Spiral" von Paul McEuen

    Vor 60 Jahren konnte Liam Connor einen Pilz sicher stellen, der die Menschheit hätte ausrotten können. Niemand wusste davon, bis auf der damalige Träger dieses Pilzes. Und noch jemand, der nun versucht an diesen heranzukommen um die Welt zu infizieren. Dieser jemand schreckt auch vor Mord nicht zurück und so stirbt Connor noch bevor er verraten kann, wo er den Pilz all die Jahre lang versteckt hat. Eine wilde Jagd entbrennt, auf eine der gefährlichsten biologischen Waffen der Welt...

    Paul McEuen hat mit Spiral einen wissenschaftlichen Thriller abgeliefert, der vor wissenschaftlichen Beschreibungen nur so strotzt.
    Das ist nicht unbedingt schlecht, eigentlich finde ich so etwas immer sehr gut und auch hier waren die wissenschaftlichen Ausflüge in die Bereiche der Nanotechnologie und der Biochemie sehr interessant und gut verständlich. Allerdings waren sie zum großen Teil auch sehr sachlich und nüchtern und das ist meiner Ansicht nach auch der große Nachteil des Buches.
    Die Geschichte an sich ist generell sehr spannend, aber die Charaktere handeln allesamt recht stereotyp und sind wenig facettenreich.
    McEuen nutzt eine sehr einfache und wenig beschreibende Sprache, was in einem Roman - auch wenn es sich um einen Thriller handelt - aber schon dazu gehört. Wenigstens ein bisschen.
    So kam hier und da zwar ein wenig Spannung auf, aber so wirklich konnte ich mit den Charakteren nicht mitfiebern und genau das hat mich auch davon abgehalten den Roman schnell in einem Rutsch durchzulesen. Leider. Sehr, sehr schade, denn Potential war durchaus vorhanden, aber an der Umsetzung hat es dann doch ein wenig gehapert.

    Was bleibt ist ein wenig Einblick in die Wissenschaft, aber die Erinnerung an diesen Thriller wird wohl schnell verblassen.

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