Paul Melko Die Mauern des Universums

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Inhaltsangabe zu „Die Mauern des Universums“ von Paul Melko

Was wäre, wenn wir uns selbst begegnen würden - wortwörtlich!
John Rayburn hat eine rosige Zukunft vor sich: Highschool beenden, danach Physik studieren und vielleicht mal heiraten ... Bis eines Tages ein anderer John Rayburn aus einem Paralleluniversum auftaucht. Sein Doppelgänger überlässt ihm ein Gerät, mit dem man andere Welten bereisen kann, und John bricht auf zum Abenteuer seines Lebens. Doch als er feststellt, dass er nicht mehr zurückkehren kann, ist es schon zu spät ...

Äußerst symphatisches Parallelweltenbuch, flott geschrieben.

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  • Rezension zu "Die Mauern des Universums" von Paul Melko

    Die Mauern des Universums

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    23. March 2012 um 09:52

    Immer wieder interessant, wenn man neue Romane zu bewährten Themen in der SF liest. Das Besuchen von Paralleluniversen wird trotz vielfältiger Adaptionen nicht langweilig. Auch Melko liefert hier einen überdurchschnittlich guten Titel ab. Der Plot fährt über weite Strecken zweigleisig; John Rayburn wird von seinem Alter Ego aus einem anderen Universum besucht und reist mittels des mobilen Portals seinerseits in die interdimensionale Nachbarschaft, muss dort aber feststellen, dass sein Doppelgänger ihn reingelegt hat. Während sein Leben von dem anderen John gehijackt wurde, sitzt er selbst fest und muss zusehen, dass er das Gerät repariert bekommt. Und ganz nebenbei muss er zur Tarnung ein normales Leben führen. Der Roman liest sich größtenteils unaufgeregt, aber trotzdem spannend; wir lernen die beiden Johns kennen, begleiten sie auf einigen Monaten ihrer Leben und verfolgen, wie sich ihre beiden Leben entwickeln, was es für Unterschiede gibt und welche Gemeinsamkeiten. Und vor allem, wie sich die Figuren verändern. Der „böse“ John kann seine ursprünglichen Pläne (Reichtum durch importierte Ideen, die in seinem neuen Universum unbekannt sind, wie z.B. Rubikwürfel) nur bedingt verfolgen, baut sich aber stattdessen ein Familienleben auf. Der reingelegte John hingegen landet seinerseits mit einer Idee aus seinem Heimatuniversum einen echten Hit, obwohl er eigentlich nur das Reisegerät erforschen und nach Hause wollte. Aber auch er gewinnt Freunde in seinem neuen Leben, auch er beginnt eine Beziehung mit einer Frau, sogar mit derselben wie sein Doppelgänger. Dieser Mittelteil fand ich mit Abstand am besten am ganzen Buch, der machte richtig Spaß. Am Ende gelingt es John zwar, in seine Heimatexistenz zurückzukehren, aber das löst nicht seine neuen Probleme. Der Schluss wurde meines Erachtens ein bisschen versemmelt durch das Einführen einer neuen Gruppierung von Reisenden, die supermächtig Paralleluniversen ausbeuten und gangstermäßig versuchen, John sein Reisegerät wegzunehmen. Da driftet es ein bisschen zu sehr in die Action ab für meinen Geschmack, und ich fand das als Auflösung ein bisschen zu einfach. Außerdem bin ich es ein bisschen leid, dass mal wieder die Osteuropäer die Schurken sind. Trotzdem war „Die Mauern des Universums“ ein echtes Lesevergnügen, das mich positiv überrascht hat. Intelligente SF ohne Raumschlachten, dafür mit faszinierenden Gedankenexperimenten und einem Schuss realer Physik. Empfehlenswert.

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