Paul Mesa

 3.4 Sterne bei 17 Bewertungen

Lebenslauf von Paul Mesa

Paul Mesa wurde 1967 in Saarbrücken geboren.

Alle Bücher von Paul Mesa

Paul MesaDie kleine Göttin der Fruchtbarkeit
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Die kleine Göttin der Fruchtbarkeit
Die kleine Göttin der Fruchtbarkeit
 (15)
Erschienen am 01.12.2011
Paul MesaInsein für Outsider
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Insein für Outsider
Insein für Outsider
 (2)
Erschienen am 11.05.2014

Neue Rezensionen zu Paul Mesa

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janett_marposnels avatar

Rezension zu "Die kleine Göttin der Fruchtbarkeit" von Paul Mesa

Charmantes Buch mit Flair
janett_marposnelvor 4 Jahren

Die nicht sehr hoch gewachsene Bica, eigentlich Bianca, arbeitet in dem gemütlichen Schoßhotel mit der mondänen Chefin und den extravaganten Angestellten als Zimmermädchen. Sie ist sechsundzwanzig Jahre alt und wird stark von dem Geist ihrer kürzlich verstorbenen Mutter, der aus gutem Grund nicht gehen will, in Anspruch genommen. Das wiederum führt dazu, dass sie in Gedanken oft bei ihrem, ihr unbekannten, Vater und ihren sechs Stiefvätern verweilt. Außerdem ist sie unglücklich verliebt und auf der Suche nach einem Platz in ihrem Leben und merkt dabei gar nicht, dass sie geliebt wird. Schließlich führt sie die Suche nach sich und ihrem Vater nach Portugal, wo ihr kleines Leben einst begann und ihre Mutter endlich zur Ruhe kommen soll.

„Die kleine Göttin der Fruchtbarkeit“ ist ein lesenswertes Buch mit Esprit und charmantem Witz und duftet immer nach Kaffee. Paul Mesa entführt den Leser in eine Welt voller Sehnsüchte, Liebe, Tod, Kaffee, Körpergrößen, kleinen Verbrechen und bitteren Lügen. Dieses Buch schlägt gekonnt einen Bogen zwischen leichter Kost und anspruchsvoller Literatur. Leser, die einfach nur unterhalten werden wollen, kommen genauso auf ihre Kosten wie sinnsuchende Leser, die es etwas tiefgründiger mögen und für Kaffeeliebhaber ist dieses Buch sowieso ein absolutes Muss.

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KristinBSwords avatar

Rezension zu "Insein für Outsider" von Paul Mesa

Spritzige Komödie für Junggebliebene
KristinBSwordvor 4 Jahren

Aja ist ein Teenager in schwierigen Verhältnissen, der sich gegen sein Umfeld auflehnt. Im Rahmen eines Schulprojekts wird sie mit dem Outsider Flash zusammengepfercht. Da Ajas Versetzung auf dem Spiel steht, reißt sie sich zusammen. Und so wirbelt das Duo ihr gesamtes Umfeld und nicht zuletzt auch die eigenen Ansichten in der verbleibenden Zeit bis zur Preisverleihung gehörig durcheinander.

Paul Mesas Roman ist flott geschrieben – vielleicht fast etwas zu flott, was den Einstieg anbelangt. Ich habe die Leseprobe drei Mal gelesen, bevor ich warm genug mit Aja wurde, um mir das Buch herunterzuladen. Der Autor kann schreiben, keine Frage, und ich denke, dass Genre Komödie passt auch gut zu seinem Stil. Dennoch wirkte die Geschichte auf mich teils fast zu überladen von treffsicheren Formulierungen. Das Spiel mit der Sprache reißt einen mitunter aus der Handlung, was bei einer Komödie natürlich nicht ganz so schlimm ist wie bei einem Roman, in dem es um große Gefühle geht. Die Nebenfiguren waren teilweise fast zu skurril gezeichnet, sie schäumen so über vor Originalität, dass man sich mitunter mehr an ein Kuriositätenkabinett erinnert fühlt als an einen Roman mit lebensnahen Figuren. Etwas weniger wäre hier vielleicht mehr gewesen. Aja und ihren Vater mochte ich als Charaktere recht gern, am liebsten aber waren mir Philomena und – vor allem – Flash. Dafür war ich von Lissa und Tizian ziemlich enttäuscht – sie waren mir etwas zu stereotyp und die um sie herum gewebten Verwicklungen zu vorhersehbar. Hundertmal gelesen, diese Art von Teenagerstory – aber nichtsdestotrotz spritzig umgesetzt. Trotz der nicht sehr überraschenden Handlung liest sich das Buch amüsant, wobei Jugendliche vermutlich mit einigen Anspielungen nichts anfangen können. Insofern hat der Autor schon recht, wenn er meint, der Roman sei für den verrückten Teenager in jeder Frau gedacht.

Da sich das Ganze gut liest, spannend aufgebaut und wirklich humorig umgesetzt ist, gibt es von mir trotz der erwähnten Schwächen noch vier Sterne für diese Komödie.

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janett_marposnels avatar

Rezension zu "Insein für Outsider" von Paul Mesa

Aja – A wie aufmüpfig – J wie jung und A wie abseits
janett_marposnelvor 5 Jahren

Worum geht es in Paul Mesas romantischer Komödie eigentlich? Es geht um Neuntklässler, die in der Schule an einem selbstgewählten Projekt arbeiten müssen, es geht um Liebe und um Blitze und um einen mit Geheimnissen zugeschnürten Sack voller Probleme, auf welchem Aja, die Hauptfigur, thront.

Die Palette des Beschreibens ist bei Paul Mesa schier endlos, er spart weder an Wortwitz noch an bildhaften Vergleichen. Mein kleines Leserhirn war mit dieser Fülle an Bildern an einigen Stellen schlichtweg überfordert. Ich hatte den einen bildhaften Vergleich gerade vor meinem geistigen Auge aufgebaut, da bekam ich schon den nächsten zu lesen. Jedoch passen diese überladenen Beschreibungen hervorragend zu Ajas Wesen. Sie ist schräg, sie ist sprunghaft, sie ist anders. Sie ist ein einziger pubertierender personifizierter Widerspruch. Hinsichtlich ihrer Familie ist sie voller Liebe und voller Trauer. Einerseits bockbeinig, was ihre Mutter betrifft, die schon wieder einen neuen Lover am Start hat, und andererseits voller Verständnis für ihren alkoholabhängigen Vater. In der Schule ist sie zwar versetzungsgefährdet, dafür aber verliebt – allerdings in den falschen Jungen und sie wird geliebt, allerdings von einem, wie sie vorerst glaubt, anderen falschen Jungen. Hört sich verzwickt und kompliziert an? Ist es auch, was unweigerlich dazu führt, dass Aja einem auf die Nerven geht. Man weiß nicht, ob man sie lieben oder hassen soll. Und so stolpert der Leser in diesem Buch von einem Ereignis zum nächsten. Manchmal mit einem Kopfschütteln, manchmal mit einem Schmunzeln auf den Lippen und manchmal mit geballten Fäusten. Aber immer in einer Lebhaftigkeit, die einem das Gefühl gibt, Aja würde gleich leibhaftig aus dem Buch springen, um sich vor dem Leser zu postieren und ihm in voller Größe zu erklären, was er nicht zu begreifen scheint. Ich für meinen Teil hätte in so einem Fall die Gelegenheit genutzt, um sie erstmal übers Knie zu legen.

Die übermächtige Wortgewalt des Autors ist mit Sicherheit nichts für jeden Lesegeschmack. Es ist gut möglich, dass Ajas Geschichte bei dem eher konservativen Leser weniger Anklang finden wird. Ist der Leser aber selbst ein wenig schräg, jung oder zumindest jung geblieben und bricht gerne mal aus der Herde aus, wird er sich in dieser Geschichte das eine oder andere Mal wiederfinden und sich an ihr erfreuen. 

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