Paul Mesa Die kleine Göttin der Fruchtbarkeit

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Inhaltsangabe zu „Die kleine Göttin der Fruchtbarkeit“ von Paul Mesa

Was ist 1,49 m groß, sehr verliebt und durchsticht heimlich die Kondome der Hotelgäste Bica ist sechsundzwanzig und arbeitet als Zimmermädchen im Kleinen Schoßhotel (pardon, aber der Grafiker hat das l vergessen). Sie ist verliebt in Galão, der sie allerdings nicht weiter beachtet. Da Bica aber so schnell wie möglich ein Baby bekommen möchte, durchsticht sie sicherheitshalber mal alle Kondome, die sie in den Hotelzimmern finden kann – man weiß schließlich nie, was passiert. Oder wem man begegnet. «Die kleine Göttin der Fruchtbarkeit» ist eine turbulente Geschichte über die Flucht vor der Liebe und die Suche nach ihr – ebenso naiv wie weise und ebenso skurril wie charmant. «Ein schräger Familienroman mit einer reizenden Heldin.» (PETRA)

Ein kleines charmantes, nach Kaffee duftendes Buch für zwischendurch.

— janett_marposnel
janett_marposnel

Bica muss man einfach ins Herz schließen...

— daneegold
daneegold

Liebe, Kaffee, Schoßhotel & eine tote Mutter - Bica ist ein Original, keine Frage! Ihre Geschichte insgesamt leider etwas belanglos ...

— elane_eodain
elane_eodain

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    Die kleine Göttin der Fruchtbarkeit
    janett_marposnel

    janett_marposnel

    05. October 2014 um 13:34

    Die nicht sehr hoch gewachsene Bica, eigentlich Bianca, arbeitet in dem gemütlichen Schoßhotel mit der mondänen Chefin und den extravaganten Angestellten als Zimmermädchen. Sie ist sechsundzwanzig Jahre alt und wird stark von dem Geist ihrer kürzlich verstorbenen Mutter, der aus gutem Grund nicht gehen will, in Anspruch genommen. Das wiederum führt dazu, dass sie in Gedanken oft bei ihrem, ihr unbekannten, Vater und ihren sechs Stiefvätern verweilt. Außerdem ist sie unglücklich verliebt und auf der Suche nach einem Platz in ihrem Leben und merkt dabei gar nicht, dass sie geliebt wird. Schließlich führt sie die Suche nach sich und ihrem Vater nach Portugal, wo ihr kleines Leben einst begann und ihre Mutter endlich zur Ruhe kommen soll. „Die kleine Göttin der Fruchtbarkeit“ ist ein lesenswertes Buch mit Esprit und charmantem Witz und duftet immer nach Kaffee. Paul Mesa entführt den Leser in eine Welt voller Sehnsüchte, Liebe, Tod, Kaffee, Körpergrößen, kleinen Verbrechen und bitteren Lügen. Dieses Buch schlägt gekonnt einen Bogen zwischen leichter Kost und anspruchsvoller Literatur. Leser, die einfach nur unterhalten werden wollen, kommen genauso auf ihre Kosten wie sinnsuchende Leser, die es etwas tiefgründiger mögen und für Kaffeeliebhaber ist dieses Buch sowieso ein absolutes Muss.

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  • Rezension zu "Die kleine Göttin der Fruchtbarkeit" von Paul Mesa

    Die kleine Göttin der Fruchtbarkeit
    elane_eodain

    elane_eodain

    30. August 2013 um 11:00

    >> „Aie!“ Etwas hatte mir bei meiner hastigen Wühlerei in den Finger gestochen: Eine Spritze. Ihre Kappe war abgefallen, obwohl sie noch in ihrer Folie steckte. Ein weiteres Zeichen. Abwechselnd betrachtete ich die eingeschweißte Spritze und den dicken Tropfen Blut, der auf der Kuppe meines Ringfingers saß wie ein Marienkäfer ohne Alter. << * INHALT: Bica - 26 Jahre alt, 1,49 m groß - lebt und arbeitet als Zimmermädchen im „Kleinen Schoßhotel“ (nein, das ist kein Tippfehler). Bica hat es nicht leicht, ist sie doch unglücklich in Galão Kindermann verliebt und ihre Mutter vor wenigen Tagen gestorben. Zu allem Übel steht ihre Mutter plötzlich wieder in der gemeinsamen Wohnung und eine Frau Kindermann will dem Hotel Ärger machen. Und dann sind da auch noch die Spuren ihrer missglückten Kindheit und die Gedanken an Nr. Zero … allerlei Trubel für die kleine Bica! GEDANKEN: Die komplette Erzählung ist auf die Protagonistin und Ich-Erzählerin Bica zugespitzt. Sie ist süß, aber auch sehr naiv. Sie hat in ihrem noch jungen Leben so einiges mitgemacht, da ihre Mutter große Beziehungsprobleme hatte, deren Folgen ihre Tochter abbekommen hat. Nun ist ihre Mutter tot und Bica völlig aus der Bahn geworfen. Die Geschichte ist ein wenig kurios, in einem Moment sehr lustig, dann plötzlich sehr ernst. Bica versprüht neben ihrer Naivität auch viel Lebensfreude, sie ist ein Wirbelwind, der häufig schneller handelt als nachdenkt und sich dadurch in schwierige Situationen bringt. Dabei ist sie aber sehr liebenswert und charmant, ordnet die Menschen um sich herum gerne nach ihren Kaffevorlieben ein. Da nimmt man ihr sogar die Manipulationen an den Verhüterchen des gesamten Hotels kaum übel, sondern findet ihre Beweggründe irgendwie sogar so ein bisschen nachvollziehbar. Neben den aktuellen Geschehnissen schreibt Bica einen Art Brief an ihren unbekannten Vater, in dem sie Erinnerungen und Erinnerungsgegenstände gedanklich verarbeitet. Und so verbringt man als Leser seine Zeit mit Bica, erkundet nach und nach ihre Seele, ihre Kindheit, und puzzelt aus den vielen Bruchstücken ihr Leben zusammen, das durchaus die ein oder andere Überraschung, Wendung bereithält. >> „Liebe, meine kleine Bica, ist zuallererst ein Vorschuss von Vertrauen“ << * (* Zitate aus „Die kleine Göttin der Fruchtbarkeit“ von P. Mesa) Die gewählte Form, Bica selbst erzählen zu lassen, hat seinen Reiz, weil man in ihre Gedankenwelt eintaucht, aber auch den Nachteil, dass man in ihrer Naivität und ihrer Sicht auf die Welt stecken bleibt, sich davon kaum lösen und einen anderen Blickwinkel einnehmen kann. Vielleicht war ich deshalb im Endeffekt mit dem Buch nicht ganz zufrieden. Ich hatte mir etwas mehr erwartet von der „kleinen Göttin der Fruchtbarkeit“. Ich empfand die Geschichte leider als etwas belanglos, habe nach dem Lesen keinen weiteren Gedanken daran verschenkt, es hat keinen bleibenden Eindruck hinterlassen. Oder habe ich Bricas Geschichte einfach nicht verstanden? FAZIT: Angenehm zu lesen, schön, Bicas Bekanntschaft gemacht zu haben, aber nachdrücklich in mir festsetzen konnten sich Bica und ihre Geschichte leider nicht - aber Lust auf Kaffe macht das Lesen dieses Buches allemal! ;-)

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  • Was ist los im kleinen Schosshotel

    Die kleine Göttin der Fruchtbarkeit
    claude20

    claude20

    01. July 2013 um 13:40

    Bica ist nur 1,49 m groß und etwas durcheinander. Ihre Mutter hat ihr immer gesagt, wenn die Eltern sterben, bevor ein Kind da ist, bringt das Unglück. Nun ist ihre Mutter gestorben und sie ganz allein. Sie ist Zimmermädchen in kleinen Schosshotel und verliebt sich in einen der Hotelgäste. Sie will unbedingt ein Kind von ihm. Aus diesem Grund zersticht sie auch mit alle Kondome, die sie im Hotel finden kann. Es gibt aber ein Problem, ihr Liebhaber ist verheiratet und plötzlich taucht auch noch ihre tote Mutter wieder bei ihr auf und gibt ihr gut gemeinte Ratschläge. Diese Geschichte von Paul Mesa ist keine gewöhnliche Liebesgeschichte. Es ist die Geschichte von Bica und ihrer Mutter, von Bica und der Suche nach der Liebe. In diesem Buch erfahren wir wie das Leben der kleinen Bica war, bevor ihre Mutter mit ihr im kleinen Schosshotel gestrandet ist. Wie ihre Mutter verletzt wurde und immer wieder von einem Mann zu einen anderen Mann geflohen ist. Wie sie bei ihrer Flucht der kleinen Bica die Möglichkeit auf eine normale Kindheit genommen hat. Diese Geschichte befasst sich ausführlich mit der ungewöhnlichen Mutter-Tochter Beziehung von Bica und ihrer Mutter.    Diese einfühlsame, aber auch skurrile Geschichte, um den Verlust der Liebe und der Suche nach der Liebe, ist unbedingt lesenswert. Der Schreibstil ist sehr flüssig und angenehm zu lesen. Die kleine Göttin der Fruchtbarkeit ist eine etwas schräge Familiengeschichte mit der kleinen Bica als reizende aber auch ein bisschen durchgeknallte Heldin. © claude

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  • Rezension zu "Die kleine Göttin der Fruchtbarkeit" von Paul Mesa

    Die kleine Göttin der Fruchtbarkeit
    Federchen

    Federchen

    Herzlich Willkommen im Schoßhotel!!! Sie haben richtig gelesen. Da hat ein Grafikbüro doch tatsächlich im geschnörkelten Schriftzug ein kleines aber entscheidendes L vergessen. Es fehlte auch auf 5000 Prospekten, 10.000 Visitenkarten, Hunderten von Gläsern, Tellern und Servietten. Madame hat gelächelt und das Hotel als „Schoß der Familie“ betitelt. Mein Name ist übrigens Bica, von Beruf Zimmermädchen. Ich bin 1,49 m klein und trinke gern einen Galao (portugisische Espressovariation). Meine Mutter Maria ist vor kurzen von den Toten auferstanden. Ich durchsuche gern die Habseligkeiten unserer Gäste und nehme das eine oder andere Andenken mit in mein Zimmer. Sollte ich beim Stöbern auf Kondome stoßen, dann mach ich kurzen Prozess und versehe sie mit einem Loch. Schließlich weiß man nie, was passiert oder wem man begegnet. Kinder sollten Kinder kriegen, bevor die Eltern sterben, sonst kommen diese nicht in den Himmel. Unsere Familienregel wurde mir schon von Kindesbeinen an nahe gelegt. Die kleine Göttin der Fruchtbarkeit bin ich trotzdem nicht. Vielleicht kommen Sie einfach mal auf einen Kaffee vorbei und ich erzähle Ihnen meine Geschichte. ------------------------------------ Bica ist so lebendig, so wortgewandt, so charmant, so impulsiv, so voller Sehnsucht. Sie hält sich für klein, aber hat eine große Persönlichkeit. Ihre Geschichte ist skurril, witzig, traurig, voller Hoffnung, voller Schmerz und auch voll Herz. Paul Mesa verzaubert mit seiner Geschichte, die stark vom Duft verschiedener Kaffeevariationen geleitet wird, sogar mich, eine Teeliebhaberin. Galao, Bica, Cafe au lait oder Othello, Kaffee definiert die einzelnen Personen. Jede hat ihre Vorlieben und ihren Platz in der Welt des kleinen Schoßhotels. Bica gewinnt von Seite zu Seite immer mehr Tiefe, wird lebendig und ist äußerst sympathisch. Stellenweise regt der Roman sehr zum Nachdenken an, ist sogar traurig. Am Ende klappte ich das Buch jedoch mit einem zufriedenen Lächeln zu.

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  • Rezension zu "Die kleine Göttin der Fruchtbarkeit" von Paul Mesa

    Die kleine Göttin der Fruchtbarkeit
    Cordon_Bloe

    Cordon_Bloe

    12. August 2012 um 10:41

    Erster Satz: “Wer da im Bad von Zimmer 314 ein Kondom durchpikst, ist Bica (1,49 m; trinkt am liebsten einen Galao).” Aufgenommen in das Museum der schönen Sätze: www.lieblingssaetze.de Wer da am Anfang von Roman 1 das Gummiband des Gewöhnlichen durchpikst, ist Paul (einskommairgendwas; trinkt am liebsten guten Espresso, wahlweise bei einem Buch oder einer schönen Aussicht). Paul heißt Mesa und nennt sich Waldscheidt. Stephan Waldscheidt. Unter diesem Pseudonym schreibt der geborene Saarbrücker und gelernte Texter Satiren, Glossen und Schreibratgeber. In seinem Romandebüt zeigt Mesa, dass er nicht nur ein gründlicher Coach ist, sondern sein theoretisches Wissen auch exzellent selbst in die Praxis überführen kann. Schon der erste Satz ist bezaubernd. Und wirft mindestens sechs Fragen auf, auf deren Antworten hoffend, man selbstverständlich weiterliest: Wer ist Bica, warum heißt sie so und warum ist sie so klein? Weshalb nimmt sie Parisern ihre Existenzberechtigung, was treibt sie in einem Hotel, und was ist gleich noch mal ein Galao? Dass alle in der skurrilen Familienkomödie auftretenden Personen nach Größe und Lieblingsgetränk kategorisiert werden (in Klammern, wohlgemerkt), ist typisch für das charmante Buch um Flucht und Sucht nach Liebe, Kinderwunsch und Reiselust. Verblüffende Ideen gibt es hier zuhauf. Dass der Grafiker beim Kleinen Schloßhotel das “l” vergessen hat, ist eine davon.

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  • Rezension zu "Die kleine Göttin der Fruchtbarkeit" von Paul Mesa

    Die kleine Göttin der Fruchtbarkeit
    wirbelwind2010

    wirbelwind2010

    16. October 2010 um 16:37

    Bika, 1,49m gross, verliebt in einen verheiratetn Mann, arbeitet als Zimmermädchen im Sch(l)losshotel. Als Tochter einer Portugiesin(die Mutter seit zwei Wochen tot) erinnert sich sich an eine alte Familienregel: "sieh zu, dass ich einen Enkel habe, wenn ich sterbe, sonst komme ich nicht in den Himmel" und möchte unbedingt ein Baby bekommen. Sie durchsticht naiv mal alle Kondomein den Hotelzimmern - man weiss ja nie wem man da begegnet.... Eine sehr bewegnde Geschichte auf den Spuren der Liebe, auf den Spuren des Lebens. Paul Mesa, ein Saarbrückener Autor(sein erster Roman) beschreibt diese Spurensuche humorvoll und nachdenklich zugleich. Die Figuren haben einen charmanten,skurrilen weisen, naiven Charakter.

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  • Rezension zu "Die kleine Göttin der Fruchtbarkeit" von Paul Mesa

    Die kleine Göttin der Fruchtbarkeit
    Rabenfrau

    Rabenfrau

    08. October 2010 um 15:49

    Willkommen im Kleinen Schoßhotel. Richtig gelesen. Dem Grafikbüro ist damals ein kleines, aber entscheidendes „L“ abhanden gekommen, und das nicht nur auf dem Namensschild, sondern auch auf Massen an Prospekten, Servietten, Visitenkarten, Gläsern, Tellern… Hotelbesitzerin Madame hat den neuen, vielleicht etwas ungünstigen Namen kurzerhand als Schoß der Familie interprätiert und die einzelnen Zimmer nach diversen Onkeln und Tanten benannt. Bica Teves ist 1,49 cm, trinkt am liebsten einen Galao (portugiesische Kaffeevariation aus Espresso und Milch), arbeitet als Zimmermädchen im Schoßhotel und hat vor kurzem ihre Mutter Maria zu Grabe tragen müssen. Eben diese Mutter ist nun plötzlich von den Toten auferstanden und geistert durch Bicas Wohnung. Und nicht nur das. Bica ist auch noch verliebt. In Galao, der eigentlich gar nicht so heißt. Jeden Abend wartet Bica in ihrem Auto vor seinem Haus. Und dann ist da auch noch Frau Kindermann, eine Journalistin, die der Meinung ist, im Schoßhotel laufen unanständige Dinge ab. Es wurden doch nicht etwa Bica und Galao beobachtet? Nicht gerade förderlich, dass Bica neuerdings jedes Kondom das sie findet unauffällig mit einer Spritze durchlöchert. Paul Mesa schmückt seine Werk „Die kleine Göttin der Fruchtbarkeit“ mit herrlich skurrilen Geschichten und Details. Bica ist einfach eine wundervolle, sympathische Hauptperson, eine kleine Portugiesin mit deutsch-französischen Einstreuungen, und einer großen Persönlichkeit. Zart, phantasiebegabt, eigensinnig und überraschend schlagfertig. Und verzweifelt versucht sie ihrer Familientradition treu zu bleiben, denn schon als kleines Kind hat sie von ihrer Mutter eingetrichtert bekommen: Wenn bis zu ihrem Tod keine Enkel da sind, die nachrücken können, dann kommt Mama nicht in den Himmel. Wir begleiten Bica, deren tote Mutter plötzlich ins Leben zurückkehrt, auf ihrem Weg durch allerlei Missverständnisse und Erlebnisse, bishin zur ihrer Reise nach Lissabon, auf der Suche nach ihrem leiblichen Vater. Das mag vielleicht nach Kitsch klingen, doch das ist es nicht. In keinem einzigen Wort. Stattdessen das wahre Leben, mit Höhen und Tiefen, wie es eben so ist. Mesa setzt Bica, aus deren Sicht das Buch geschrieben ist, wunderbar in Szene – naiv, charmant und irgendwie auch weise. Und nicht nur das, denn „Die kleine Göttin der Fruchtbarkeit“ ist nebenbei nicht nur eine wundervoll skurrile Erzählung, sondern auch eine Hommage an das fantastischste Getränke überhaupt: Kaffee. In all seinen Variationen, Farben, Geschmäckern. Am Ende findet man nicht nur ein schöne Geschichte, sondern auch das Rezept für den angeblich besten Kaffee der Welt. Wer schöne Geschichten mag, wird diese hier lieben. Und Bica muss man einfach lieben.

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